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SIP/Vape Zündung DC - Fragen

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Geschrieben

Das ist aber nur ein Vape Stator von vielen, deshalb muss man jede Ausführung mit unterschiedlichen Generatorspulen selektiv messen!

Nach dem Gleichrichter geht vor allem bei niederiegen Motordrehzahlen sehr viel von der möglichen AC-Generatorleistung verloren!

lido50sl_limapower.png

Vor über 50 Jahren dachte mal für kurze Zeit die Gleichstrom-Betriebsart wäre der große Heilbringer, wurde aber schnell eines besseren belehrt! Bleiakkus können leider nur bei großen Entladetiefen höhere Ladeströme aufnehmen, später geht der mögliche Ladestrom völlig in den Keller. Siehe ein klassisches Beispiel einer 12V 68Ah Start-Stop Batterie, welche aufgrund überdurchschnittlich vieler Lade/Entladezyklen schon sehr hochohmig wurde.

varta-68ah-agm_laden.png

Die ist zwar immer noch als Verbraucherbatterie nutzbar, aber nicht mehr zum anlassen von größeren Verbrennungsmotoren und auch nicht für Ladeströme deutlich über C10. Als Energiespeicher für viele Zyklen und mögliche höhere Ladeströme, sollte man eher komakte LiFePO4 Akkus verwenden, die schaffen teilweise mehrere tausend tiefe Lade/Entladezyklen und haben eine vielfach bessere Ladekennlinie von 0,5C und es wäre sogar noch deutlich mehr möglich!

12v2ah_laden.png

Bearbeitet von Ewald-R

Geschrieben
vor 14 Stunden schrieb Ewald-R:

Die ist zwar immer noch als Verbraucherbatterie nutzbar, aber nicht mehr zum anlassen von größeren Verbrennungsmotoren und auch nicht für Ladeströme deutlich über C10. Als Energiespeicher für viele Zyklen und mögliche höhere Ladeströme, sollte man eher komakte LiFePO4 Akkus verwenden, die schaffen teilweise mehrere tausend tiefe Lade/Entladezyklen und haben eine vielfach bessere Ladekennlinie von 0,5C und es wäre sogar noch deutlich mehr möglich!

Die Fachbegriffe sind hier etwas unpassend und vor allem auch nicht für jeden zu verstehen.

Ladestrom C10 meint 1/10 der nominellen Kapazität (eigentlich wird damit die Entladerate angegeben). Also in diesem Beispiel 6,8A.

0,5 C Ladestrom beim LiFePO4 meinen 0,5 * die Kapazität. Also z.B. 3A bei einem 6Ah-Akku.

Ob das hier so ne Rolle spielt, ist aber die Frage. whistling

Zur Frage der Ladeleistung:

Interessanter als die Akkus sind eigentlich die Verbraucher. Wenn du wie bei ner PXalt z.B. nur Bremslicht, Blinker und Hupe über die Batterie betreibst, dann reicht da auch recht wenig Ladeleistung. Selbst bei Betrieb in der Stadt.

Bei nem zusätzlich betriebenen Navi / Telefonleitung oder ggf. sogar ein AFR-Gerät kann es dann schon eng werden bei viel Standgas und trotzdem Stromverbrauch...

Was betreibst du denn damit bzw. was hast du vor @Gaeskits ?

Bearbeitet von AAAB507

Geschrieben

Du scheinst immerhin zu verstehen was ich als Techniker geschrieben habe, wer diese Zeilen noch nicht versteht kann sich jederzeit schlau machen und wichtiges Grundwissen dazulernen!

Das Fahrlicht ist der größtmögliche dauerhafte Energieverbraucher, dashalb erzeugen bei richtigen Motorrädern mit vollständigem DC Bordnetz deren Generatoren schon ab Leerlaufdrehzahl mehr elektrische Energie, als alle elektrischen Verbraucher aus dem Bordnetz ziehen können. So wird die Starterbatterie (in den meisten Fällen noch ein Bleiakku) geschont und dessen Ladungsdurchsatz bleibt niedrig. Bei Magnetzündergeneratoren der Leistungsklasse unter 100 Watt AC, ist in den meisten Fällen ein kombiniertes AC/DC Bordnetz die bessere Wahl. Aufgrund der künftig mit hoher Verbreitung zu rechnenden LED Scheinwerferlampen im Leistungsbereich zwischen 10 bis 20 Watt Nennleistung, wird allerdings ein stabiles DC Bodnetz erforderlich und das muss man vor Umrüstungsarbeiten entsprechend berücksichtigen!

Wird ein Bleiakku (beispielweise aufgrund eines schwächeren Generators) zu stark zyklisch belast, hält er naturgemäß auch nicht lange! Moderne Navigationsgeräte verbrauchen heute in der Regel unter 5 Watt elektrische Energie, wenn die Hintergrundbeleuchtung vom LCD Display nicht zu hell justiert wird. Allerdings können auch 5 Watt Dauerlast bei kombinierten AC/DC Bordnetzten schon deutlich zu viel des guten sein, wenn der Ladegenerator beispielsweise nur durchschnittlich 6 Watt erzeugen kann. Deshalb im Zusammenhang mit zyklischen Energieverbrauchern am besten LiFePO Akkus mit gutem Ladewirkungsgrad nützen, die kann man problemlos bis 90% Entladetiefe entladen und sie halten trotzem deutlich über 1000 tiefe Zyklen durch.

Geschrieben
Am 26.11.2025 um 16:16 schrieb AAAB507:

Die Fachbegriffe sind hier etwas unpassend und vor allem auch nicht für jeden zu verstehen.

Ladestrom C10 meint 1/10 der nominellen Kapazität (eigentlich wird damit die Entladerate angegeben). Also in diesem Beispiel 6,8A.

0,5 C Ladestrom beim LiFePO4 meinen 0,5 * die Kapazität. Also z.B. 3A bei einem 6Ah-Akku.

Ob das hier so ne Rolle spielt, ist aber die Frage. whistling

Zur Frage der Ladeleistung:

Interessanter als die Akkus sind eigentlich die Verbraucher. Wenn du wie bei ner PXalt z.B. nur Bremslicht, Blinker und Hupe über die Batterie betreibst, dann reicht da auch recht wenig Ladeleistung. Selbst bei Betrieb in der Stadt.

Bei nem zusätzlich betriebenen Navi / Telefonleitung oder ggf. sogar ein AFR-Gerät kann es dann schon eng werden bei viel Standgas und trotzdem Stromverbrauch...

Was betreibst du denn damit bzw. was hast du vor @Gaeskits ?

Ich habe als Verbraucher (neben dem üblichen Zeug wie Licht 35W, Blinker 42W, Rücklicht, 10W, Bremslicht 15W...)

  • Motogadet M-Unit (20mA)

  • Lambda (10mA+15W Heizung)

  • Koso Tacho (150mA)

  • Pieburg Benzinpumpe (1,5A)

  • und ab und zu mal Handy

  • Scheinwerfer (35W 3A)

  • Blinker (42W 3,5A)

  • Rücklicht (10W 0,8A)

  • Bremslicht (15W 1,2A)

Wie gesagt....selbiges mit der Cosa2 umgelötet kein Problem. Seit der Vape oft Batterie leer, damit meine ich alle 2-3k km, also 3-4 Mal Laden im Jahr.

Soweit ich weiss sind die Yuasa Vlies, aber vielleicht teste ich mal ne Lifepo.

Dumm ist halt dass man die Birnen halt nicht gegen LED tauschen darf. (korrektur....Phillips Pro6000 Ultinon hätte Zulassung mit 19W)

Bearbeitet von Gaeskits

Geschrieben

Bleiakkus sind leider nicht schnellladefähig, folglich funktioniert das mit zyklischen Verbrauchern sehr schlecht, vor allem wenn der Generator bei niedrigen Motordrehzahlen nicht ausreichend elektrische Energie für Dauerverbraucher liefern kann! LiFePO4 kann überschüssige Energie vom Generator (vor allem bei üppigen Motordrehzahlen) gut zwischenspeichern, solange man es mit den zugeführten Ladeströmen nicht maßlos übertreibt!

PS: Mittlerweile werden auch schon vereinzelt brauchbare richtige Linsen LED Scheinwerferlampen mit perfekter Hell/Dunkelgrenze angeboten, wo sich der Ventilator im mittleren Bereich vom Leuchtmittel befindet. Folglich gibt es am Sockel keinen vorstehenden Lüfter, welcher bei vielen Mopedscheinwerfern die Unterbringung im Lampentopf unmöglich macht. In dieser Richtung sollten sich Philips und Osram schnell was überlegen, sonst werden unsere chinesischen Freunde bald Marktführer bei qualitativ guten KFZ LED Lampen!

Geschrieben
vor 22 Minuten schrieb Ewald-R:

Bleiakkus sind leider nicht schnellladefähig, folglich funktioniert das mit zyklischen Verbrauchern sehr schlecht, vor allem wenn der Generator bei niedrigen Motordrehzahlen nicht ausreichend elektrische Energie für Dauerverbraucher liefern kann! LiFePO4 kann überschüssige Energie vom Generator (vor allem bei üppigen Motordrehzahlen) gut zwischenspeichern, solange man es mit den zugeführten Ladeströmen nicht maßlos übertreibt!

PS: Mittlerweile werden auch schon vereinzelt brauchbare richtige Linsen LED Scheinwerferlampen mit perfekter Hell/Dunkelgrenze angeboten, wo sich der Ventilator im mittleren Bereich vom Leuchtmittel befindet. Folglich gibt es am Sockel keinen vorstehenden Lüfter, welcher bei vielen Mopedscheinwerfern die Unterbringung im Lampentopf unmöglich macht. In dieser Richtung sollten sich Philips und Osram schnell was überlegen, sonst werden unsere chinesischen Freunde bald Marktführer bei qualitativ guten KFZ LED Lampen!

Ich hab die hier gefunden und bestellt.

https://www.amazon.de/dp/B0DPMMQM3V?ref=ppx_yo2ov_dt_b_fed_asin_title

Das sind schonmal 1 gutes Amp weniger, vllt reicht das schon.

Kannst du eine Lifepo empfehlen?

Geschrieben

Die Vorgänger-Ausführung von Philips, leidet an schwerwiegenden Platzproblemen bei Motorrädern.

50137?lastmodified=20250516105200

Bei Energiespeichern muss man ebenfalls in vielen Fällen auf das Platzangebot achten, folglich wären die kleinen LFP Akkus von EREMIT eine gute Wahl, solange kein elektrischer Anlasser im Spiel ist!

https://www.eremit.de/c/lifepo4-akkus/12v-lifepo4

Für hohe Einschaltströme (beispielsweise zum Betrieb einer edlen Kompressorfanfare oder klassische Zweiklang-Gleichstromhupe) eingnet sich die 12 Volt 4Ah Ausführung mit bis zu 40 Ampere Pulsstrom sehr gut. Bei üppiger DC-Dauerlast am Fahrzeug würde ich außerdem einen Glättungs-Elko mit 10000µF Kapazität empfehlen, der macht dann seine Aufgabe bei Zwangstrennungen vom BMS auch sehr gut und sorgt für niedrigere Welligkeit!

PS: Wenn man beispielsweise 12 Volt 8Ah Speicherkapazität begehrt, kann man auch zwei kompakte 12V 4Ah Blöcke parallelschalten, damit wären auch bis zu 80 Ampere Pulsstrom möglich!

Bearbeitet von Ewald-R

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