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Feldforschung bez. Abrieb

Featured Replies

Geschrieben

ich denke ich bin hier richtig, da nach genauer betrachtung meines astral-leibs

SF für mich nicht in frage kommt --> also LF (suche noch gegenbeweis bei SF)

also:

hab heute mal richtig gut gegessen und die probe auf's exempel gemacht ...

zwei getrennte sitzungen mit zwischennahrungsaufnahme in adäquater menge

stuhlkonsistenz durch beimengung von apfelsaft in den nahrungsbrei locker-

flockig, klar strukturiert, oberfläche speckig glänzend, ohne zwischenfeuchte.

gepresst bis schweissperlen auf der stirn standen und dann der griff zum papier:

3-lagig, leicht strukturiert, nicht feucht, weiss und extra ne frische rolle p'n'p,

jeweils 2 blätter verbrauch je wischung.

  1. geknüllt
    das papier in eine hand genommen und versucht durch ungelenkes knüllen ohne system
    möglichst viele amorphe strukturen zu erzeugen. rieb-richtung einfach, sacknaht - kimme.
    gefühlsmäßig mittige ausrichtung kneul zu furche. anpressdruck nach Din: handwarm.
    abrieb angenehm säubernd, guter materialabtrag durch sichtkontrolle verifiziert. durch
    zweitwischung eroiertes restmaterial: marginal - also gutes erstwischergebnis.
  2. gefaltet
    papier mit beiden händen leporello-falz parallel zu perforierung mit sauberem ausstreichen
    der falze durch fingernageleinsatz. rieb-richtung einfach, sacknaht - kimme. mittige aus-
    richtung durch angedeuteten additionalen falz senkrecht zur perforierung. anpressdruck nach
    Din: handwarm. abrieb vom gefühl her oberflächlich, mittlerer materialabtrag. säuberung
    befriedigend, nach sichtkontrolle verbesserungsbedürftig. durch zweitwischung eroiertes
    restmaterial: signifikant - also suboptimales erstwischergebnis.

erstes resumée:(ohne kreuzprobe)

knüllen führt bereits nach der erstwischung zu einem annehmbaren ergebnis. maß-

geblich für das resultat wird die krude oberflächenbeschaffenheit des durch den

knüllvorgang erzeugten aufnahmemediums erachtet. die wenig strukturierte ober-

fläche der faltung ließ nach der erstwischung zu wünschen übrig.

beide testreihen wurden durch wischung bis zum ersten weiss-gebliebenen blatt

finalisiert um die nächste testreihe nicht zu verunreinigen. bürsteneinsatz in bei-

den testläufen von nöten.

suche jetzt noch vergleichsmomente zu SF, generiere zweite testreihe als kreuzprobe,

suche andere probanden zu vergleichswischungen unter gleichen voraussetzungen

(unabhängig regionaler parameter wie luftdruck und sonneneinfall, wischmedium sollte

auch 3-lagig sein, wc: tiefspüler - aber zu vernachlässigen, da das augenmerk ja auf

das austrittsportal gelegt wird, marke (hier v&b) - auch zu vernachlässigen).

MfG

b

Bearbeitet von Bluenote

Geschrieben
  • Autor
-> gsf-projekte?

-> technik allgemein?

b

Geschrieben

Ich plädiere auch für Technik Allgemein, da höchst wissenschaftlich penibele Beschreibung des Versuchsaufbaus und reproduzierbare Versuchsdurchführung.

So wirds was.

Ich empfehle das Wiegen des Trägermediums vor und nach dem Test, um auch dabei auf vergleichbare Werte zurückzugreifen.

Denn wenn Knüllen nur durch "Mehrpapier" den Erfolg bringt, ist die wirtschaftliche Betrachtung, als heutzutage notwendigem Anteil eines Versuchs, nicht vergleichbar.

Geschrieben
  • Autor
Denn wenn Knüllen nur durch "Mehrpapier" den Erfolg bringt, ist die wirtschaftliche Betrachtung, als heutzutage notwendigem Anteil eines Versuchs, nicht vergleichbar.

na jaaaaaa ... die vergleichbarkeit der testreihen is durch die recht genormte größe

und die gleichbleibende anzahl der kombinierten vorperforierten kleinstteile des

aufnahmemediums gaywährleistet (in zahlen: 2)

insofern halte ich ein festhalten weiterer testparameter durch wiegen, zählen und

schätzen für redundant ...

aber mit technik allgemein könnte ich mich anfreunden, wenn sich ein SF-probant

findet :-D

b

  • 4 Wochen später...
Geschrieben
..recht genormte größe...

quod erat demunstrandum.

Es gab mal einen Betrugsskandal zwischen der Polizei in Hessen und ihrem Toilettenpapierlieferanten. Es konnte nachgwiesen werden, dass die Größe der einzelnen Toilettenpapierblätter weder in der Länge zwischen den Perforationlinien noch in der Breite nicht der DIN-Norm entsprochen hatten. So wurde über die Jahre gerechnet ein recht hohes Sümmchen zu einem Streitwert, um den es sich zu streiten wirklich gelohnt hat.

Geschrieben

wann hasse denn das letzte mal gewischt ??

unwohlsein, da umgebungsvariabelen zu schmutzig --> höchstens 95% presskraft

edit: wenne dir vor dem kakken dick einen einrollst (u evtl noch n kaffe reinschraubst), bekommst du mit ein wenig übung auch die keramik zu schrott....

Bearbeitet von Fusion I

Geschrieben
  • Autor

wann hasse denn das letzte mal gewischt ??

unwohlsein, da umgebungsvariabelen zu schmutzig --> höchstens 95% presskraft

edit: wenne dir vor dem kakken dick einen einrollst (u evtl noch n kaffe reinschraubst), bekommst du mit ein wenig übung auch die keramik zu schrott....

1. foto aus'm www (für die mod's: free!), daher keine aussage über den zustand meiner örtlichkeit - sie ist aber definitiv sauber :-D

2. ginge mich auch so ... wohlfühl-scheissen nur unter idealvoraussetzungen ... was mich glücklicherweise dennoch nicht zum heimscheisser macht

3. nichtraucher, teetrinker :-D

b

Geschrieben

Kacken is wie ne Steuererklärung - beides beschissen und erst fertig, wenn der Papierkram erledigt ist.....

Geschrieben
  • Autor
eine weiterer schritt könnte auch die geschmacksprobe sein... :-D

vom papier? :haeh:

b

  • 1 Monat später...
Geschrieben

Ein Aspekt wurde bei dieser Testreihe bedauerlicherweise außen vor gelassen und zwar der Unterschied zwischen gutem 3 lagigen Papier deutscher Produktion und dem verstärkt für den angelsächsischen Bereich produzierten Hauchdünnpapier.

Es ist davon auszugehen, dass es hierbei zu erheblichen Unterschieden in den Testreihen im Vergleich zu den bereits vorausgegangenen Tests kommt.

Und, dass dies wirklich ein ernstes Thema ist lässt sich auch in der Presse nachlesen: Bericht in der Stuttgarter Zeitung

Oder am Ende doch alles nur :-D ?

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