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GSFwa: Balkonkraftwerk

Featured Replies

Geschrieben

Diese Werte scheinen dem Süd-Nord Gefälle geschuldet sein.

Bei mir waren es im Dezember 13 kWh, im Januar 8,5 und im Februar 9,7.

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  • scooterheiner
    scooterheiner

    Da ich die Tage meinen Zählerstand durchgeben musste habe ich mir die letzten Jahre mal im Detail angeschaut: 2022 Verbrauch rd. 2.300 kWh (2 Personen mit Warmwasser über Durchlauferhitzer) 2023 Verb

  • Das mag ja jetzt etwas großkotzig klingen, aber bei einem Balkonkraftwerk würde ich jetzt nicht unbedingt von einer "Investitution" reden.   Für das Geld bekommt man heutzutage nicht mal meh

  • Quickshifter
    Quickshifter

    @Oerge Versteh ich nicht. Du drosselst wenn du weniger verbrauchst als erzeugt wird um den Wirkungsgrad zu erhöhen? Für was?   Verschenken hin oder her, jedes KW Solarstrom mehr im Netz

Veröffentlichte Bilder

Geschrieben

kommt echt stark auf die lage an und wie die module platziert sind.

Geschrieben

Viel hilft viel.

Oder früher: Hubraum ist durch nichts zu ersetzen außer durch mehr Hubraum.

Strom, made in Germany, beschde! sly

Screenshot_20260323_230151_com_kostal_solarapp_android_MainActivity_edit_193740334076353.jpg

Screenshot_20260323_230159_com_kostal_solarapp_android_MainActivity_edit_193754465205254.jpg

Bearbeitet von PK-HD

Geschrieben

Bin gerade am Grübeln, ob ich die Süd-Fassade, die ich noch mit Panels an der Wand verkleiden will, als Balkonkraftwerk an 230 V Schuko oder direkt an den freien String vom Wechselrichter anschließen soll? Diese Maßnahme würde wahrscheinlich die entscheidenden kWh bringen um auch im Winter den Akku voll zu bekommen.

Geschrieben

Sind es denn genug Module um die notwendige Stringspannung für den Wechselrichter zu erreichen? Und hat der WR noch Leistungsreserven? Dann würde ich sie am WR anschließen.

Geschrieben
vor 7 Stunden schrieb Quickshifter:

Sind es denn genug Module um die notwendige Stringspannung für den Wechselrichter zu erreichen? Und hat der WR noch Leistungsreserven? Dann würde ich sie am WR anschließen.

Ganz grob überflogen sollten da noch 6 bis 8 Module in Standardgröße (1,76 m x 1,13 m) draufpassen. Macht also 3 bis 4 kW Peakleistung. Der kleinere Wechselrichter verarbeitet dauerhaft 7 kW Leistung, da hängt die Nord-Seite des Dachs mit zwei Strings dran. Die Kostal-Hybridwechselrichter haben 3 Stringeingänge, also noch Platz für einen weiteren. Im worst case würde er im Sommer an manchen Tagen eben kurzfristig mal auf über 7 kW gehen oder eben auf 7 kW abregeln. Wäre im Sommer nicht so tragisch. Aber im Winter könnten von den 4 kW Peak an der Fassade vielleiht dann echte 2 kW rausspringen, die wären nochmal ein gamechanger.

Geschrieben

Dann würde ich den freien MPPT nutzen, statt zwei(?) Mikrowechselrichtern. Leitungsverluste sind bei DC auch geringer.

Ich hatte für mein BKW eine verstellbare Aufständerung gebaut. Das hat richtig Leistung gebracht, wenn es ab Herbst statt 35Grad auf 65Grad aufgeständert war. Die 2kWp sehe ich bei dir als sehr realistisch.

Zeig dann bitte mal ein Bild, ich finde Fassaden-PV spannend.

Geschrieben
Am 23.3.2026 um 23:06 schrieb PK-HD:

Viel hilft viel.

Oder früher: Hubraum ist durch nichts zu ersetzen außer durch mehr Hubraum.

Strom, made in Germany, beschde! sly

Screenshot_20260323_230151_com_kostal_solarapp_android_MainActivity_edit_193740334076353.jpg

Screenshot_20260323_230159_com_kostal_solarapp_android_MainActivity_edit_193754465205254.jpg

Sag mal wie viel kW hast du eigentlich am Dach verbaut?
400 kWh im Dezember ist schon eine Ansage, wo wohnst du eigentlich?
Mit der Lage deiner Immobilie bist du wohl auch gesegnet.
Da wird Schnee im Winter und Nebel bei trüben Tagen kein Thema sein,
was bringt einem Hausbesitzer eine große PV, wenn auf den Paneelen 50 cm Schnee oben liegen.

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Jogl:

was bringt einem Hausbesitzer eine große PV, wenn auf den Paneelen 50 cm Schnee oben liegen.

Das stimmt. Da kann man dann wiederum froh sein, wenn man ein sehr steiles Dach hat. Im Winter rutscht der Schnee runter und bringt bei tief stehender Sonne mehr Ertrag.

Wir hatten im Januar ungefähr 1 Woche quasi keinen Ertrag wegen Schnee auf den Modulen.

Südlich von Heidelberg befindet sich eine Wetterschneise, bei der sich aufgrund irgendwelcher Winde die Wolken aus Westen kommend in Richtung Norden und Süden verdrücken. Das sorgt für viel Sonne das ganze Jahr über, aber leider auch für sehr viel Trockenheit, sowohl im Winter als auch Sommer. Unser lokaler Wetterfrosch beklagt das regelmäßig, dass wir im Jahresmittel bzgl. Niederschlag deutlich unter der Umgebung liegen.

Es sind 19,1 kWp, halb auf der Nord- halb auf der Süd-Seite bei 18 ° Dachneigung.

Ich schätze mit Ost-West-Ausrichtung wäre der Ertrag größer. Ist aber nur eine Vermutung.

Der Ertrag von 400 kWh im Dezember ist nett, der Verbrauch von 1400 kWh im Dezember aber auch. crybaby

Hauptsächlich Schuld haben Wärmepumpe und E-Fahrzeug mit Laufleistung von 40.000 km/Jahr.

Geschrieben

In meinem Dunstkreis gibt es auch den einen oder anderen der es wissen will,
das Thema Nebel und trübe Tage ist bei uns im Flachland mehr Thema als der Schnee.
Meiner Meinung nach macht bei uns das hochrüsten wie depat keinen Sinn, weil ohne Sonne bringt eine 40er-Anlage auch nix.
Sicher haben wir auch Schnee im Winter auf den Dächern aber vor ein paar Jahren war das noch viel mehr.
Im südlichen Waldviertel schaut es da schon viel besser aus, da ist man ein paar Hundert Meter höher und man hat viel mehr Sonnenstunden im Winter.
Da gibt es Kandidaten, die autark sind vom Strom, weil ihr Haus in einer guten Gegend steht.
Bei den aktuellen Spritkosten macht das Laden zu Hause vom E-Auto richtig Spaß, kann ich mir vorstellen.
Wegen 2–3 Monate erhöhten Stromverbrauch würde ich mir keine grauen Haare wachsen lassen im Bart,
Heizöl, Gas oder Holz für die Heizung im Winter ist nun mal auch nicht mehr billig, seit dem Iran Konflikt ging ja Heizöl durch die Decke.
Musst dir halt anschauen ob es wirklich Sinn ergibt die Anlage noch größer zu gestalten bei deinen Verbrauchern,
einen 19er-Anlage ist ja nicht mehr wirklich klein und 2–3 Tausend Euro im Jahr nur für Heizkosten wirst wohl nicht haben.
Ich habe 15,8 am Dach und darf dich beruhigen, im Dezember hatte ich nur 6 Tage mit über 6 kWh und Gesamtertrag waren 165 kWh.laugh

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Jogl:

und 2–3 Tausend Euro im Jahr nur für Heizkosten wirst wohl nicht haben.

Tatsächlich komme ich, also alle Stromkosten im Haus plus alle Ladekosten an externen Säulen unterwegs, auf einen Monatsschnitt von 380 €.

Das hat früher nicht mal gereicht um die Dieselkosten vom VW Bus für die Fahrten zur Arbeit zu decken und heute fahre ich deutlich mehr, dabei wird noch das Haus geheizt, Warmwasser erzeugt, 4 Kühl-/Gefrierschränke, zentrale Lüftungsanlage, Hausautomation, etc und Autoladen.

Bin mittlerweile so tief in der Materie drin, dass ich in Diskussionen mit klassischen Dieseldieters über erneuerbare Energien und Elektromobilität nur noch müde den Kopf schütteln kann. Wer das einmal so intensiv lebt wie ich wird zukünftig nicht mehr über ein Hybridfahrzeug oder eine Gasheizung nachdenken, wenn der nächste Wechsel ansteht. Einfach machen und glücklich sein.

Mein Nachbar macht eher step by step, hat seit zwei Wochen Photovoltaik und ist seitdem bereits im März stromautark zu Hause.

Ich finde es toll, dass auch in unserer Community der Gemischverbrenner, immer mehr Menschen den Umstieg wagen. Egal welche politische Grundeinstellung dahinter steht. Der eine macht es nur aus finanziellen Gründen, der andere aus ökologischen.

Geschrieben
vor 11 Stunden schrieb Jogl:

In meinem Dunstkreis gibt es auch den einen oder anderen der es wissen will,
das Thema Nebel und trübe Tage ist bei uns im Flachland mehr Thema als der Schnee.
Meiner Meinung nach macht bei uns das hochrüsten wie depat keinen Sinn, weil ohne Sonne bringt eine 40er-Anlage auch nix.

Da möchte ich dir widersprechen. Gerade bei trübem Wetter hilft viel Modulfläche. Durch Streulicht ist da auch die Ausrichtung fast egal. Gestern habe ich bei Regen noch den Akku mit 2kW geladen.

Wir hatten heuer so viel Schnee wie seit Jahren nicht mehr. Dank Modulen auf der Garage (8kWp), konnte ich diese immer frei räumen und bin im Januar trotzdem auf 428kWh gekommen, während das Hausdach mit schwerem/vereisten Schnee nicht frei zu bekommen war.

Daher würde ich immer belegen, was möglich ist. Es geht nicht um die Peakleistung der Anlage sondern um die Performance bei schlechtem Wetter.

Ob 20 oder 40 Module macht in den Gesamtkosten auch keinen großen Unterschied, zumindest bei Selbstbau.

  • 1 Monat später...
Geschrieben

Hat schon jemand Erfahrung mit Stromclouds gemacht?

Lohnt sich das?

Ich produziere hier so viel, dass ich im Jahr ca 10 MWh einspeise.

Gleichzeitig benötige ich 350 km entfernt Strom. Jetzt steht die Frage im Raum: ab wann lohnt sich das? Was sind die Kosten, die entstehen?

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