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Champ

Moderator a.D.
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  1. Also "viel" Anfrage ist relativ. Im Vergleich zu anderen Zylindern / Anbietern geht's bei Granturismo nach wie vor um eher kleine Auflagen. Bei den Motorgehäusen hatte die Lieferung, die ich im Sommer bekommen habe, Seriennummern zwischen 250 und 260. Die Gehäuse verteilen sich dann auf die verschiedensten Zylindern. Manche benutze die ja auch als Ersatzgehäuse für TS1 oder Supermonza Zylinder. Bei den GT Zylindern ist der 240, so wie er ursprünglich gedacht war mit 62er auch immer noch die gängigere Variante. Auch wenn es technisch überschaubarer Aufwand wäre, es ist ja mit dem Gehäuse nicht getan. Das Maghousing muß ja entsprechend genauso bearbeitet werden wie das Gehäuse, aber auch bei den Maghousings kommen ja die verschiedensten zum Einsatz, ob altes Originales, indisches oder was auch immer. Wie aufwändig das Kürzen des Kolbens wäre, bzw. um wieviel der im Verkauf teurer werden würde, kann ich nicht abschätzen. Allerdings kommt natürlich da auch, unabhängig von der Produktion, noch Lagerhaltung, Logistik etc. dazu. GT ist jetzt kein riesen Laden, sondern mehr oder weniger ein 1-Mann Betrieb und Richard ist definitiv mehr so der Techniker als der Betriebswirt. Wer einfach nur einen Motor Plug&Play zusammen stecken möchte, ist mit dem GT240 gut bedient. Da muß nichts nachbearbeitet werden und man erhält nur mit Zusammenstecken einen drehmomentstarken Motor, der sich nicht hinter anderen modernen Konzepten verstecken muß. Wer noch eine Schippe drauf legen möchte (und sei es auch nur um den psychologischen Wert von 250ccm zu knacken) muß eben noch ein wenig Hand anlegen. Im Vergleich zur erforderlichen Nacharbeit von vielen anderen Teilen im Lambretta-Bereich, die teilweise in ganz anderen Größenordnungen produziert werden, halte ich den Aufwand dafür noch überschaubar. Seit die Vape auf dem Markt ist habe ich einige davon verbaut. Bei allen Motoren ist das Startverhalten deutlich besser, als mit anderen, gängigen elektronischen Zündungen. Auch das (zumindest subjektiv) sauberere / gleichmässigere Hochdrehen empfinde ich so und wurde mir auch von anderen, die auf Vape umgestiegen sind bestätigt. Von daher denke ich, dass es bei der Vape schon an einem "besseren / stabileren" Zündfunken liegt.
  2. P&P wird der GT240 "angepriesen". Das ist die 62er Welle mit dem Zylinder und das kann ohne weitere Bearbeitung zusammengesteckt werden. Die 64er Welle paßt ohne Spindeln ins GT Motorgehäuse, was bei anderen Gehäusen nicht der Fall ist. Die 64er Welle hat Richard ursprünglich nur einzeln auf Anfrage angefertigt. Da die Nachfrage aber relativ groß war hat er (und ich auch) sie dann auch regulär ins Programm aufgenommen. Jedem, der bei mir einen GT240 Zylinder kauft bekommt von mir die Unterschiede zwischen 62er und 64er Welle dargestellt und wird auch darauf hingewiesen, das man bei der 64er Welle entweder Material im Motorgehäuse wegnehmen oder den Kolben um 1mm kürzen muß. Wenn es Anbieter gibt, die diese Info beim Verkauf nicht weitergeben, dann kann man das nicht Richard vorwerfen.
  3. Dann wäre aber wohl der Großteil der Themen, die aktuell hier im Blabla diskutiert werden, raus. Irgendwie ist doch alles politisch. Energiewende ist ein großes politisches Thema, bei Corona geht's überwiegend um Entscheidungen, die die Politik trifft, Geschwindigkeitsbeschränkung, Elektroautos, u.s.w.. Selbst so Themen wie Führerscheinregelungen sind letztendlich politisch und wo mit unserem Hobby (alte Karren / Verbrennungsmotoren) die Reise hingeht, liegt zu großen Teilen in Händen der Politik.
  4. Wir sind gerade ein paar Tage im Harz. Töchterchen wollte heute zur Sommerrodelbahn, da sind wir doch tatsächlich in Dreharbeiten für eine neue Folge geraten. Skandal: die Polizei Station ist gar nicht echt (der Lada aber schon)
  5. Eurovespa Pforzheim war 92. Der VC Reeperbahn wurde so weit ich mich erinnere erst anlässlich der Eurovespa in HH gegründet um allen, die nicht in einem VCVD Club Mitglied waren die Teilnahme unkompliziert zu ermöglichen. Von daher passt das vorher mit VC HH schon. Ich habe die beiden Roller aber auch verwechselt, ist ja auch ganz schön lange her.
  6. Dieses Bild habe ich gestern gemacht, passt irgendwie...
  7. Ist doch schon längst bekannt...
  8. Die Karren sind ja nicht wirklich selten, bei uns aber unüblich. Die meisten stehen halt ziemlich weit weg. Auf dem Rückweg aus dem Urlaub werde ich mir jetzt erstmal noch einen anderen anschauen.
  9. Nix besonderes, so ein kleiner Suzuki / Santander
  10. Was meinst war wohl eher die mit den Streifen.
  11. Ist ein Geländewagen, von daher ist Optik in den Radkästen oder Unterboden / Unterfahrschutz ziemlich egal.
  12. Ich überlege zu kaufen. Sagen wir Mal so, wenn die Karre mit diesen Schweisserrreien regulär kein zweites Mal über den TÜV käme und in zwei Jahren komplett neu gemacht werden müsste oder reif für die Presse, wäre der Preis definitiv zu hoch. Könnte die Karre auch in zwei Jahren so noch Mal über den TÜV gehen, bzw. mit überschaubaren Nacharbeiten wie Rostvorsorge etc. noch über ein längeren Zeitraum erhalten werden, wäre das Angebot interessant.
  13. Händler hat den Wagen in Zahlung genommen, im ersten Anlauf nicht übern TÜV bekommen, in der eigenen Werkstatt von seinen Leuten entsprechend der Mängelliste vom TÜV fertig machen lassen und will ihn jetzt mit frischer HU aus der Nachprüfung verkaufen.
  14. Ist ein Wagen mit Rahmen und aufgesetzter Karosserie. Der Rahmen ist wohl ungeschweisst und in Ordnung. Die Schweißarbeiten sind alle im Aussenbereich der Karosserie. Vor allem die hinteren Radläufe, Bodenblech vor den Radläufen, Unterfahrschutz unterm Tank.
  15. Ich würde gerne Mal ein Meinungsbild der hier vertretenen, geballten Fachkompetenz abfragen. Es geht um einen Youngtimer, gut 20 Jahre alt. Wegen diverser Mängel durch die HU gerasselt. Händler / Werkstatt hat dann umfangreiche Schweißarbeiten vorgenommen, Nachprüfung ohne Mängel bestanden. Für mich sieht das aber aus, als hätte das der unbegabte Lehrling mit zwei linken Händen mit verbunden Augen geschweisst und vergessen die Schutzgasflasche aufzudrehen... Ist sowas gängige Praxis, Optik ist dem TÜV egal und wenn's halbwegs stabil ist würde das auch jede andere Prüfstelle abnehmen oder sieht das eher nach einer "Gefälligkeitsprüfung" aus und bei der nächsten HU an einer beliebigen Prüfstelle könnte es Probleme geben?
  16. Meines Wissens gab es die D Modelle doch nur in so grau und beige, oder? Die hier sieht für mich eher grün aus, soll O-Lack sein, kann das sein? Oder täusche ich mich, Monitoreinstellung, Handybilder, etc.? https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/lambretta-150/1902457231-305-8561
  17. Champ antwortete auf Mr.Green's Thema in Blabla
    Wobei man wohl die Zeit, solgange die Miete von der verstorbenen Dame noch gezahlt wurde nicht ansetzten kann, denn da ist ja dem Wohnungseigentümer kein Schaden entstanden und es ist ja auch nicht bekannt, ob da nicht eine Vereinbarung zwischen dem Autobesitzer und der Mieterin bestand. Ab dem Moment, ab dem keine Miete mehr gezahlt wurde, entsteht dem Eigentümer jedoch der Schaden, weil der die beiden Stellplätze ja nicht mit der Wohnung neu vermieten kann.
  18. Eher andersrum, weil Werkstattarbeiten auf Rechnung in einer reglären Werkstatt kostet nun mal viel mehr als Eigenleistung. Bleiben wir doch mal bei diesem konkreten Beispiel. Irgendjemand hier hat noch einen passenden Motor, liegt sei Jahren in der Ecke, weil er mal bei irgendeinem Teilekonvulut dabei war, also gar nicht mehr wirklich zu beziffern, was er tatsächlich gekostet hat. Eine Zündanlage von einer PX und was man sonst noch so braucht liegt auch noch rum. Man kauft also ein paar Verschleißteile für die Motorüberholung und ein paar Züge, sagen wir mal in Summe 200,- €. Seine Arbeit berechnet er nicht. Deiner Logik nach, wäre der Roller dann ja ohne Motor über 4.000,- € wert, weil er fahrbereit ja bei 4.500,- € anzusiedeln wäre. Würde denn aber jemand, der alles in Auftrag geben würde diesen Preis zahlen, wenn er dann noch mal 2.000,- € reinstecken müßte, so daß der Roller in Summe dann über 6.000,- € käme? Wohl eher nicht, also schaut dieser lieber nach einem kompletten Roller für 4.500,- €. Die Zahl der möglichen Kaufinteressen wird also deutlich kleiner.
  19. Champ antwortete auf Mr.Green's Thema in Blabla
    Grundsätzlich hast du natürlich recht. In diesem Fall ist es aber nicht ganz einfach. Letztendlich gehören die Parkplätze ja auch jemand und derjenige, der die Karren dort abgestellt hat, hat ja dem Eigentümer diese quasi weggenommen. Wo kämen wir denn hin, wenn man sich einfach fremde Immobilien aneignen könnte, ohne das der rechtmässige Besitzer irgendeine Handhabe hat? Ich finde, da ist der Gesetzgeber, die Rechtsprechung im Interesse der Allgemeinheit genauso gefordert. So ein Stellplatz kostet Miete, von daher ist es jetzt also nicht so abwägig den Wert der Fahrzeuge gegen fällige Stellplatzmiete aufzurechnen. Ob darüber hinaus noch weitere Zahlungen in die eine oder andere Richtung fällig wären, hängt vom tatsächlichen Wert der Fahrzeuge, der ortsüblichen Stellplatzmiete und der tatsächlichen Dauer des Parkens ab.
  20. Deine Rechnung funktioniert aber auch nur für jemanden, der selber ausreichend Sachverstand hat sich einen vernünftigen Motor zum akzeptablen Preis zu besorgen und diesen auch zu montieren. Für jemand der keine Ahnung hat ist es doch schon ein Glücksspiel einen Motor zu kaufen, der sich nicht als komplette Grotte erweist und völlig überteuert den Besitzer wechselt. Alternative ist man gibt das komplett in die Hände einer kompetenten Werkstatt, also einmal Basis Motor besorgen, überholen, auf elektronische Zündung umrüsten (oder den Roller wieder auf originale Elektrik zurückrüsten), Einbauen, dazu dann noch ein paar weitere Teile (Züge u.s.w.) und gegebenfalls TÜV, etc.. Das bekommt man halt nicht für 500 - 1.000,- € und dann sind wir wieder da, was ich eingangs geschrieben habe, dass bei einem Roller ohne Motor ein überproportional großer Preisabschlag zu einem vergleichbaren, allerdings kompletten, fahrbereiten Roller Realität ist. Die Erfahrung zeigt einfach, dass die Leute, die selber Schrauben und Kenntnisse von der Materie haben in der Regel deutlich weniger zahlen als die, die keine Ahnung haben und nix am Schraubenschlüssel können.
  21. Champ antwortete auf sidewalksurfer's Thema in Blabla
    Beim WDR gibt es gerade zwei aktuelle Artikel: https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/heinsberg-falsche-impfnachweise-100.html https://www1.wdr.de/nachrichten/themen/coronavirus/ticker-corona-virus-nrw-100.html Mich würde mal interessieren, ob bei den Impfdurchbrüchen auch nachgeforscht wird, wo der Impfnachweis denn her kommt....
  22. Ich hatte mich auf den angezeigten Club bezogen. Hamburg oder Leipzig kann bei so einem Moped locker 500,- € Unterschied bedeuten
  23. Sehe ich ähnlich. Alles, an dem noch in der Größenordnung Hand angelegt werden muß, liegt am Markt preislich in der Regel, deutlich unter kompletten, fahrbereiten Rollern. Ganz einfach, weil es den potentiellen Käuferkreis massiv einschränkt. Was ich persönlich noch für wertmindernd auffasse, sind die reichlich vorhandenen Aufkleber. Das ist bei so einem Fahrzeug nun mal wirklich Geschmackssache, mag bestimmt nicht jeder an einer klasssichen Vespa, gerade bei dem Modell ist allerdings das Risiko gegeben, dass beim Entfernen der Lack gleich mit abgeht. Und dann kommt noch der Standort hinzu. Bitte in keinster Weise als persönlicher Angriff oder Diffamierung verstehen, aber in den neuen Bundesländern ist die Nachfrage nach klassischen Vespas im gehobenen Preissegment viel geringer. Es gibt ja auch ein Nord- Süd-Gefälle und in einigen Städten, wie z.B. München oder Hamburg sind die Preis auch höher als in eher abgelegenen Gegenden. Gerade aus Leipzig sind mir aber schon mehrfach Angebote aufgefallen, die andernorts als regelrechte Schnäppchen durchgingen, dort aber geraume Zeit im Angebot waren. Viele Käufer zahlen halt lieber ein paar hunderter mehr, als eine längere Strecke zu fahren.
  24. Gibt's jemand in oder um 66440 Saarland - Blieskastel der sich mal eine alte Karre anschauen könnte, wollen würde? Geht um ein relativ primitives Auto (kleiner Benziner mit Vergasermotor) ohne Elektronik aus der Mitte der 80er
  25. Champ antwortete auf Mr.Green's Thema in Blabla
    Bin Laie, kein Jurist, aber wenn jemand ein Auto auf einem fremden Privatparkplatz abstellt, diesen dort über Jahre stehen lässt und auch auf öffentliche Aushänge (die Sache mit der Renovierung der Tiefgarage) nicht reagiert, finde ich es zumindest nicht abwägig, dass der ursprüngliche Besitzer mit dem Auto abgeschlossen hat, sprich seinen "Besitz aufgegeben" hat. Ich könnte mir vorstellen, dass sowas durchaus auch Gerichte so sehen könnten. Wie bewertest Du in dem Kontext den Schverhalt, dass zumindest der eine Wagen nicht abgeschlossen war? Laut meinem Kenntnisstand ist man als Halter verpflichtet sein Fahrzeug gegen Diebstahl / unsachgemäßen Gebrauch durch einen Dritten oder Ähnliches zu sichern. Lässt man sein Auto nicht abgeschlossen stehen kann das doch sogar mit einem Verwarngeld geahndet werden und ich habe den Fall eines Bekannten mitbekommen, dessen Auto von der Polizei Abgeschleppt / Sichergestellt wurde, weil es nicht abgeschlossen auf einem Pendlerparkplatz stand. Als wir dort ankamen war der Schreck erst mal groß, dass die Karre weg war, man geht natürlich erstmal davon aus, dass der Wagen gestohlen wurde. Anruf bei der Polizei klärte das dann.

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