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Champ

Moderator a.D.
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Alle Inhalte von Champ

  1. Direkt am Gardasee ist mir eigentlich zu überlaufen. Ich dachte mehr an eine Ecke jenseits des "Massentourismus".
  2. So, Weihnachten und Sylvester wären überstanden, Zeit sich so langsam mal die ersten Gedanken zum Sommerurlaub zu machen. Meine Mädels haben geäußert, daß sie mal nach Italien wollen. Käme dann aber nur Norditalien in Frage, weil mir alles, was südlicher als Toscana ist im August zu heiß ist. Außerdem muß man ja auch nicht länger fahren als unbedingt nötig. Urlaub mit Kindern läuft ja auch anders als ohne, mit dem Roller fahren fällt also aus. Wenn dann mit Wohnmobil. Dazu auch schon die erste Frage, was ist mit dem Wohnmobil empfehlenswerter, durch Österreich oder die Schweiz (Maut, besondere Verkehrsregeln für Wohnmobile u.s.w.)? Ansonsten freue ich mich über Empfehlungen geeigneter Campingplätze. Ich bin nicht so der Freund von diesen Mega Plätzen für 20.000 Touristen mit Ausstattung wie ein All-Incl.-Club-Hotel. Mir schweben so kleine Campingplätze vor, die auch im August nicht mega-überlaufen sind, können gerne auch irgendwo im Hinterland liegen. Kleiner Swimming-Pool wäre aber schon ganz schön. Insgesamt soll das ganze so eine Mischung aus ein wenig Kultur (alte Gemäuer), beeindruckende Landschaften, ein wenig kulinarisch und natürlich auch etwas rumgammeln, aber kein dauerhaftes am Strand liegen. Was gibt's da so an einigermaßen aktuellen Empfehlungen?
  3. Ich sehe das Problem nicht bei der Kupplung selbst. Lage des Druckpunktes, Verschleiß etc. wäre ja im Prinzip völlig egal, wenn man eine Ansteuerung hätte, die zuverlässig öffnet, solange das Vorderrad den Bodenkontakt verliert und wieder schließt, wenn der Bodenkontakt wieder zunimmt. Ich sehe das Problem eher darin einen Stellmotor zu installieren, der zum einen über ausreichende Kraftreserven verfügt um die Kupplung zuverlässig zu trennen, zum anderen aber sehr schnell und gleichzeitig auch sehr fein dosiert zu steuern. Die Stromversorgung müßte dann auch noch gewährleistet sein. Dann stellt sich noch die Frage, welche Variante besser ist, über einen Gyrosensor den Winkel zu messen und mithilfe eines Steuergerätes zu versuchen, das Fahrzeug in einer bestimten einstellbaren Schräglage zu halten oder den Druck auf dem Vorderrad zu messen und bereits regulierend einzugreifen, bevor das Vorderrad den Bodenkontakt verliert. Es ist ohne Zweifel spektakulärer, mit einem Vorderrad in der Luft anzufahren, ich könnte mir aber vorstellen, das es zum einen von der Umsetzung her einfacher ist, wenn das Vorderrad auf dem Boden bleibt, zum anderen die tatsächlich erreichbare Beschleunigung sogar höher ist.
  4. Alle, die den Kalender von "Filthy & Sly" und "The Shed" noch nicht haben, ich habe jetzt auch ein paar Exemplare bei mir im Laden.
  5. Oh schöne neue Welt, ich habe da gerade so Zukunftsvisionen in denen Horden von Rentnern, die von ihren Enkelkindern ein Schlaufon zu Weihnachten bekommen haben, mit ihren E-Bikes auf dem Hinterrad durch die Städte rasen und reihenweise das selbe Schicksal erleiden wie der Erfinder des Segways.... Das sehe ich genauso. Das der Motor kurzfristig überfettet ist klar. Da macht dann ja auch einen Teil der Leistungsdrosselung aus. Ich denke aber nicht, daß das ein größeres Problem darstellt. Nehmen wir mal Motoren, bei den z.B. der Pickup oder die CDI einen Defekt hat, so daß die Zündung bei hohen Drehzahlen Aussetzer hat. Diesen Fehler hatte ich schon des Öfteren vorliegen. In den unteren Drehzahlbereichen laufen die Motoren noch ganz normal. Irgendwann ist dann Schluß und der Motor stottert / sprotzt nur noch rum. Sobald man etwas vom Gas geht und die Drehzahl wieder in den Bereich zurückfällt in dem der Pickup noch normal arbeitet läuft der Motor wieder ganz normal. Das verhält sich sowohl im Stand als auch während der Fahrt genau gleich. Ein bewußtes kurzfristiges Ausschalten der Zündung wäre ja nichts anderes als ein Ausbleiben der Zündung durch einen Defekt am Pickup oder an der CDI. Der Zeitraum der Zündaussetzer sollte im Idealfall sogar viel kürzer sein, womöglich so kurz, daß man noch nicht einmal bewußt so ein Stottern oder Sprotzen wahrnimmt.
  6. Wenn es funktioniert könnte man solch ein AWD sowohl als auch nutzen. Je nach Einstellung der Winkels / der Last entweder als Sicherheitsfeature bei Beschleunigungsrennen (nur Abschaltung wenn's auch für geübte Fahrer unkontrollierbar wird) oder ganz ohne mögliches Abheben des Vorderrades für den Straßeneinsatz. Wollte man das über die Zündung lösen, wäre zu klären, wie sich die gängigen Zündungen verhalten, wenn man regelmäßig bei hohen Drehzahlen kurzschließt. Ich könnte mir vorstellen, daß es einen Unterschied macht, ob man bei Standgas die Zündung kurzschließt oder bei hohen Drehzahlen. Das originale Killkabel ist ja des Öfteren stark mitgenommen, die Ströme die da fließen sind nicht zu unterschätzen. Können die Zündungen unter Umständen sogar dadurch in Mitleidenschaft gezogen werden?
  7. Und, wie viele von den (Beschleunigungs-)Rennfahrern haben das Teil schon heimlich eingebaut? Wenn ich das richtig verstanden habe, dann gehen die damit an die Zündung, also so, wie ich mir das auch gedacht habe. Die benutzen allerdings einen Sensor, der die Lage des Fahrzeuges ermittelt. Hat natürlich den Vorteil, daß das universal einsetzbar ist, selbst auf dem Wasser oder im Schnee. Da es mir ja speziell um die alten Roller geht hatte ich da eher an den vorderen Stoßdämpfer, bzw. die Schwinge gedacht. Optimal wäre, wenn man eine bestimmte Last vorgeben könnte, die auf dem Vorderrad verbleibt, also immer kurz vor Verlust der Bodenhaftung.
  8. Ich denke, daß eine Steuerung über den Vergaser zu träge wird. Mein Ansatz wäre da eher die Zündung, ähnlich den Drehzahlbegrenzern bei modernen gedrosselten Mofa / Fuffi Motoren. Doch bevor man sich Gedanken über das 'wie' macht, sollte man erst mal die Frage klären, ob das sinnvoll ist oder nicht.
  9. Ist ja vielleicht völlige Spinnerei, aber ich hatte da gestern so eine blöde Idee. Bei modernen Autos und teilweise sogar bei einigen potenten Motorrädern sind Anti-Schlupf Systeme nichts besonderes mehr. Droht ein Rad durchzurutschen wird es soweit abgebremst, daß es gerade wieder packt. Durch werden optimale Beschleunigungswerte erreicht. Mit durchdrehenden Reifen hat man bei Motorrollern eher weniger Probleme. Allerdings neigen diese, gerade in Verbindung mit starken Motoren, ja dazu, mit dem Vorderrad den Bodenkontakt zu verlieren. Letztendlich ist es ja eine Gradwanderung möglichst schnell anfahren zu können ohne mit dem Vorderrad den Bodenkontakt zu verlieren. Mal angenommen man installiert eine technische Einrichtung, die den Bodenkontakt des Vorderrades kontrolliert und kurz bevor das Vorderrad den Kontakt verliert würde soweit abgebremst, das der Kontakt nicht abreißt. Ich habe diese imaginäre Einrichtung jetzt einfach mal AWD, Abkürzung für Anti Wheelie Device genannt. Ziel des ganzen wäre die maximal mögliche Beschleunigung zu erreichen, die ein bestimmter Roller hergibt, ohne das man Gefahr läuft sich zu überschlagen. Einfach Vollgas geben und ab geht's. Die mögliche Umsetzung jetzt mal aussen vor (egal ob Hightech mit Sensoren und Prozessoren oder russisch-mechanisch), was meint Ihr zu der Idee? - völliger Blödsinn - gibt's doch schon längst - uninteressant, da laut DBM-Reglement verboten - ich gebe eh nur auf dem Prüfstand Vollgas und da ist das Vorderrad festgeschnallt oder "wer macht ne Sammelbestellung, brauche ich auch für meine org. Fuffi, weil die geht auch immer vorne hoch" u.s.w. u.s.w.
  10. Champ antwortete auf Zucchini's Thema in Blabla
    Den Turm vom französichen Dom hochsteigen, von da oben hat man einen sehr guten Überblick. Im Prinzip hat man dann alles gesehen (zumindest von oben..). Anschließen direkt nebenan ins Ritter Sport Museum / Shop / Cafe um die verbrauchten Kalorien (und noch ein paar mehr) wieder nachzuladen.
  11. Champ antwortete auf feerique0's Thema in Blabla
    Wir sind da mal zufällig reingeraten, nicht das Hauptrennen am Wochenende, aber ein Qualifikationsrennen unter der Woche. Auf der Rückfahrt von Viterbo zum Gardasee. Wir waren mit einer größeren Gruppe unterwegs (so 10 - 12 Roller), wollten eigentlich an einem Tag von Viterbo zum Gardasee und dort noch mal ein paar Tage nichts tun. Ich bin Morgens nicht so richtig in die Gänge gekommen, daher sollten die anderen schon mal vorfahren und meine Frau und ich wollten dann etwas später nachkommen. In der Mittagszeit irgendwo im Niemandsland an einer Tanke gestrandet, die 4 h Mittagspause machte, so daß wir es beim besten Willen nicht mehr zu passabler Zeit zum Gardasee geschafft hätten. Wir entschieden uns also in Siena eine Übernachtung einzulegen. Campingplatz gesucht, Zelt aufgebaut und dann in die Altstadt um gemütlich was zu essen. Wir wunderten uns dann schon, daß da so viel los war. Irgendwann wurde die Menschenmenge immer dichter und wir sind dann einfach nur mit dem Strom der Menschenmasse. Als wir dann auf dem zentralen Platz landeten und rundherum eine Sandbahn aufgeschüttet war dämmerte uns schon, daß das mit dem Palio, von dem wir natürlich schon mal was gehört hatten, zu tun haben mußte. Rundherum waren so klapperige Holztribünen aufgebaut, aus allen Fenstern der umliegenden Häuser lehnten sich Menschen heraus. Etwas später wurden sämtliche Zufahrtswege mit Holztoren verschlossen und rund um den Marktplatz fand dann das Pferderennen statt. Es war schon sehr beeindruckend, mit was für einem Tempo dort auf beengten Verhältnissen das dort zur Sache ging. Die gesamte Atmosphäre auf diesem alten Platz war eh unbeschreiblich. Anschließend wurden die Tore wieder geöffnet und die Anhänger der einzelnen Statteilteams zogen feiernd durch die Gassen. Auf jeden Fall hat dieses Erlebnis einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Ansonsten solltet Ihr Euch im Vorfeld auf jeden Fall mal mit den aktuell geltenden Verkehrsregeln beschäftigen. Gibt da so Sachen, da versteht die italienische Rennleitung nicht so richtig viel Spaß. Ihr solltet am besten bei der Routenplanung schon berücksichtigen, daß man mit einer 125er (auch nicht mit einer T5) oder gar 80er nicht mal eben ein Stück auf die Autobahn darf. Ausschließlich über Land (oder auch durch Ortschaften / Städte) kann aber manchmal extrem aufhalten. Wenn Ihr so ene Tour zum ersten Mal macht solltet Ihr die einzelnen Tagesetappen nicht zu groß wählen.
  12. Champ antwortete auf Skawoogie's Thema in Blabla
    Wir waren neulich im 3D-Kino im Legoland, da gab's eine "Aktion"-Film mit diesen heißen Gefährtem im Einsatz.
  13. Vor kurzem eine spontane Neu- / Eigenkreation: Prosecco mit Waldmeister - für das optimale Mischungsverhältnis sind aber wohl noch einige Testreihen erforderlich....
  14. Ist zwar etwas fummelig, aber man könnte ja im Lenker so einen Kontaktschalter montieren, wie er bei den Modellen mit Elektrostarter am Kupplungshebel montiert ist. Da wäre der Zug dann halt komplett unberührt und der Schalter wird direkt durch den Hebel betätigt.
  15. Zuzügl. einer gewissen Portion Lokalpatriotismus gutsituierter Zeitzeugen, für die Hoffmann (neben der GS3) "die" Vespa schlechthin ist, und da steckt ja auch ganz viel deutsche Inschnörskunst drin. Wie die Dinger kommen aus Italien? Nicht aus Deutschland, wie die Lambretta von NSU und die Isetta von BMW. Immerhin ist der Motorroller ja wenigstens in Deutschland erfunden worden....
  16. Am besten finde ich ja die "Artikelbeschreibung". Metall, Gummi, Leader, Aluminium, Spiegel, dann noch die Größe und fertig. Ob ich das auch mal probieren soll, wenn ich das nächste mal einen Roller verkaufen will?
  17. Ist das Kunst oder kann das weg?
  18. Da ist wohl nicht so ganz rübergekommen, was ich zum Ausdruck bringen wollte. Um so mehr Fahrzeuge gehandelt werden, um so genauer läßt sich ein realistischer Marktpreis bestimmen und die Bandbreite für vergleichbare Fahrzeuge ist dann auch verhältnismässig gering (abgesehen natürlich von regionalen, saisonalen Unterschieden oder dem Leidens- / Zeitdruck des Verkäufers). Um so seltener ein Fahrzeug ist, um so schwieriger ist es einen Preis zu bestimmen. Der olle Golf von Papst Ratze war objektiv auch nur ein paar Euronen wert, dennoch fand sich jemand, der einen utopischen Preis gezahlt hat. Wenn man jetzt also einen Roller in ausgesprochen gutem Originalzustand hat, der in vergleichbarem Zustand ("etwas schlechter" kann da unter Umständen schon Welten bedeuten) so eingentlich fast nie öffentlich gehandelt wird, dann ist es schon möglich, daß sich ein Interessent findet, der eine abstruse Summe zahlt. Das heißt allerdings nicht, daß der Roller soviel wert ist und soll der Roller nach kurzer Zeit weiterverkauft werden, so ist das unter Umständen nur für einen Bruchteil dieser Summe möglich.
  19. Bei solchen Fahrzeugen ist es meines Ermessen sehr schwierig bis unmöglich einen "Marktpreis" festzumachen. Da kann man ja schon fast von einem Einzelstück reden. Wenn so ein Fahrzeug tatsächlich mal gehandelt wird muß sich halt ein Käufer finden, der es unbedingt haben will und bereit (und auch in der Lage dazu) ist eine Summe zu bezahlen für die der Besitzer sich davon trennt. In disem Zustand würde ich eine 5 stellige Summe nicht für abwägig halten. Der mögliche zu erzielende Preis kann aber auch sehr stark schwanken. Wenn jetzt tatsächlich jemand bereit ist eine bestimmte Summe dafür zu zahlen, heißt das noch lange nicht, daß man in einem halben Jahr den Roller tatsächlich dafür verkauft bekommt.
  20. Dafür fehlt dann eigentlich noch eine PK Gabel.
  21. Absolut fairer Preis, da gibt's eigentlich nicht viel zu überlegen. Wenn Du den Kram eingetragen haben willst, dann lasse es dort machen. Natürlich sind die reinen TÜV Gebühren geringer, aber die Leistungsmessung muß Du ja vorher auch noch machen lassen. Wenn man dann noch die Zeit, Fahrerei u.s.w. dazu rechnet, ist es in Summe wohl die günstigste Lösung den Roller da hin zu stellen und nach ein paar Tagen die o.g. Summe zu entrichten und den Roller mitsamt dem fertigen Papier vom TÜV wieder abzuholen.
  22. zu 1. Das ist der Kantenschutz rund ums Beinschild. Bei den alten PXen war der aus Alu und aufgebördelt, später dann aus Plastematerial und nur aufgesteckt. Egal welche Variante, das gehört nach dem Lacken drauf. Wenn man den alten drauf läßt und dann komplett lackiert wird der Lack durch die Vibrationen entlang der Kante reißen. Oder ist da gar kein Kantenschutz drauf? Auch nicht gut, zum einen ist die Kante des Beinschildes dann sehr empfindlich für Lackabplatzer, zum anderen steigt die Gefahr von Vibrationsrissen im Beinschild neben dem Rahmentunnel zu 2. ja, an der Kante unterhalb der Biene zu 3. die Gabeln haben eigentlich die selbe Kotflügelaufnahme. Kann man so nicht beurteilen was der da gemacht hat, aber gerade wenn es ein originaler Kotflügel sein soll, dann darf der nicht schleifen
  23. Naja, sehr viel erkennen kann man auf dem Bild nicht, aber so ein paar Sachen fallen schon auf: - Ist das Monoschlitzrohr mitlackiert? sieht für mich so auf, und wenn das so ist, dann nix gut. - Der Abstand zwischen Kotflügel und Kaskade erscheint mir sehr eng, gerade weil ja auch eine PX alt Kaskade montiert ist. Ich würde sagen da stimmt was nicht und das hat nix mit einem passungenauen Repro Kotflügel zu tun - Unterhalb dieser neckischen Plüsch Biene Maja, ist das nur ein Schatten oder ist da eine Welle / Beule im Beinschild?
  24. Ok, also Dein Kollege holt aus einem 139er Malossi 20 PS raus aber ist nicht in der Lage einen "italienischen Schrottkotflügel" bei einem "tiptop" lackierten Roller so zu montieren, daß er nicht am Rahmen schleift? Ohne Bilder ist das natürlich alles schwierig und über eine Glaskugel verfüge ich nicht, aber wenn ich mir das alles so durchlese, was Du über den Roller schreibst, würde ich Dir, vollkommen unabhängig vom Preis, davon abraten den Roller zu kaufen, wenn Du auch in Zukunft noch Interesse an einem guten Betriebsklima hast.
  25. Champ antwortete auf jokerbs's Thema in Blabla
    Nun ja, natürlich hatte sich jede (Eltern-) Generation mit Neuerungen / Änderungen auseinander zu setzen. Ich denke aber schon, daß die Quantität über die Zeit massiv zugenommen hat. Mein Vater ist z.B. noch ohne Fernsehen groß geworden, da gab es den Volksempfänger und das was die (älteren) Kinder in der Nachbarschaft erzählt haben. Dann kam irgendwann das Fernsehen, in meiner Kindheit z.B. 3 Programme die von roundabout 15.00 -23.30 gesendet haben. Wäre ich auf die Idee gekommen morgens um 6 aus dem Bett zu fallen und mich vor den Fernseher zu setzen hätte ich mich ausgiebig am Testbild ergötzen können. Heute gibt's da schon eine reichhaltiger Auswahl mehr oder weniger erbaulicher Sendungen. Die Kinder haben heute schon sehr früh Zugang zu einer derartig großen Masse an Bildern (und das meine ich jetzt ganz bewußt auch im Übertragenen Sinne), die zu verarbeiten sind. Vor allem beschränken diese sich ja auch nicht mehr auf das reale Leben, sondern auch auf bildgewordene Phantasien anderer. Apropos, noch ein kleiner Nachtrag zu dem Thema Ohrfeige / Prügel als Strafe. Meine Eltern sind zu einer Zeit in die Schule gegangen, als körperliche Züchtigung ein übliches, verbreitetes und gesellschaftlich anerkanntes Mittel zur Erziehung war. Viele Lehrer waren da nicht zimperlich und der (durchaus auch massive) Einsatz des Rohrstocks war üblich. Nichtsdestotrotz entschieden sich die meisten Jungs, wenn sie denn die Wahl hatten (was bei vielen Lehrer wohl durchaus üblich war) für die Prügel anstelle von Nachsitzen oder Strafarbeit.

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