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  1. Hier mal Bilder von deinem Zylinder. Druckstellen am Steg zwischen Auslass und Strömer waren nicht mehr sichtbar da die Laufbahn flexgehont wurde. Auch der Kolben wurde an der Stelle aufgehübscht, da er in Fahrtrichtung recht's sichtbar abgeklemmt hat. Laufleistung kenn ich auch nicht. Von der Rundheit her unter aller Kanone! Anscheinend ist gerade hier recht's in Fahrtrichtung irgend etwas anders wie links?!? Vielleicht können andere betroffene das Schadensbild bestätigen?
  2. Wie schon @Han.F das tempern anspricht, ist das für problemlosen Betrieb ein "Muss". Da aber die Zylinder spätestens 6 Wochen nach dem abgiessen schon auf dem Ladentisch stehen ist das ganze Prozedere nicht nachhaltig. Die Gussteile sollten vor dem bohren ein paar mal künstlich gealtert werden damit der Guss "stehen" bleibt, d.h., nach Erwärmung, sprich erster Fahrt muss die Zylibohrung absolut masshaltig bleiben! Im Moment ist es so, Du fährst den Zyli das erste mal, bei einen klemmt der nach 60km, beim andern nach 200km usw. Woher kommt's, durch die Spannungen im Gussgefüge verändert sich die Masshaltigkeit, bei erreichen der Betriebstemperatur verändert sich das Einbauspiel an einigen Stellen und der Kolben klemmt an den engsten Stellen ab. Wie @Han.F schreibt, ob sich der Aufwand lohnt, mehrmals tempern, im warmen Zustand mit Honbrille läppen. Dann auf B bzw. C Kolben läppen. Aber meiner Erfahrung nach sind die Zylibohrungen nach erstmaligem erwärmen sowie tempern immer enger geworden. D.h., man kann mit "A" Kolben weiterfahren. Ich glaube schon, was passiert doch tatsächlich, man holt sich einen neuen Zyli und die gleiche Kacke geht von vorne los. Dann ist jedesmal ein neuer Kolben fällig, evtl. müssen die Zylis gepanzert, oder auch geläppt werden. Also das volle Programm mit nem Zyli aus der Kiste raus! Zum Zyli selber, für mich leider eine Fehlkonstruktion, so schön er auch ist. Bei einer so grossen Zylinderbohrung, die so nah am althergebrachten Lochbild der Stehbolzen sitzt ist der Zylinder zu labil, vor allem im Auslassbereich. Ich würde den Zylinder am Fuss mit M8 separat verschrauben, ala BFA306 und den Kopf separat mit 4x M8 und 4xM6 aufnähen. Dadurch bekäme ich einen wirklich stabilen Zylinder, fast unempfindlich auf nicht perfekte Anzugsmomente! Die künstliche Alterungsgeschichte sollte aber trotzdem gemacht werden.
  3. In dem Punkt der Schwächung von dem Zylinder im Bereich des Auslass zu den Stehbolzenbohrungen bin ich bei dir. Hier an jedem zehntel Millimeter in der Zylibohrung geizen, macht schon Sinn. Mit dem Doppelzirkel ist die Wanddicke zwischen Stehbolzenbohrung und Auslasskanal leider nicht messbar, aber das die Zylinderwand zwischen Auslass und Hauptströmer nach innen wächst lässt sch an den Spuren des Kolbens an der Beschichtung ablesen, auch bei Zylis die noch nicht abgeklemmt haben. An @R.MalossiZyli mangels Zoomens nicht so gut erkennbar, aber Druckspuren sind sichtbar. Wenn genügend Schichtdicke vorhanden wäre könnte man den Steg zwischen Auslass und Strömer bissi zurücksetzen. 2-3/100mm sollten aber machbar sein. Das hier dann mal auch der Zylis in dem Bereich reisst lässt sich ja beim @R.Malossi seinem Zyli erkennen. Ein Unding wäre es, die mit Ø8,4mm gebohrten Stehbolzenbohrungen wie vom @Schwimmpimmel seinem Kumpel empfohlen auf Ø9,5mm plus den Querbohrungen umzuarbeiten. Mein Rat dazu, Finger weg!
  4. Ich würde sagen, schätz dich mal glücklich. Meine Meinung ist es aber, bevor ich mich auf's Glück verlasse mess und prüf ich lieber nach. Dafür wären mir die verbauten Teile wirklich zu teuer um nur auf's Glück zu hoffen. Bisher sind ja die Klemmer alle glimpflich abgelaufen, ohne Folgeschäden wie Blöcke,Kuwe usw. Seit diese Generationen von VMC Zylinder auf dem Markt sind ziehen sich die kuriosesten Schadensbilder wie ein roter Faden durch. Glaub kaum das der grösste Teil der geschädigten ganz unbedarfte Schrauber sind.
  5. Es ist aber so@Slacker81 , du musst heutzutage, quer Beet bei allen Herstellern, auch Hochpreissegment die Zylinder auf Einbauspiel, Winkligkeit der Zylifussfläche zur Bohrung überprüfen und nachmessen. Eine evtl. Ungenauigkeit in der Winkligkeit bei rel. engem Einbauspiel kann ein solches Klemmerbild verursachen. Wenn das Bohrbild stimmig ist reicht es locker die Stehbolzenbohrungen 5- 6/10mm grösser zu bohren. Alles andere ist bei den schon eh sehr filigranen Zylindern "unnötiges" schwächen des Bauteil's und fördert noch stärkeren Verzug.
  6. Ich such die Bilder mal raus
  7. Sorry, vom Besitzer kam der Hinweis das es sich um einen VMC Explorer 244 mit 64 Hub betrieben handelt.
  8. Hier der angesproche VMC Ranger, was unter dem aufgeschmierten Alu zum Vorschein kommt weiss man noch nicht. An der gegenüberliegenden Stelle sieht man anhand der abgeplatzten Beschichtung wie dünn das ganze ist.
  9. Heut erst wieder Bilder von einem abgeklemmten VMC Ranger bekommen, keine 200km gelaufen. Diagonal untehalb vom Auslass, leicht nach oben gegenüber abgeklemmt, kein typischer Stehbolzenklemmer. Ich frag mal nach einem O.K., wegen einstellen der Bilder, hauptsächlich auch betreffend der Schichtdicke. An der abgeplatzten Beschichtung sieht man das die Beschichtung grenzwertig dünn ist. Parallel dazu in letzter Zeit einige Ranger der Hand gehabt mit gleichen Erfahrungen. Bei den horrend gestiegenen Preisen für Chrom, Silizium usw. die beim Beschichtungsprozess aufgetragen werden geizt der Beschichter ganz klar an der "Schichtdicke um die Kosten im Rahmen halten zu können!" Ausserdem werden die Zylis im Akkordtempo durch die Honmaschinen gejagt, Fazit, bei der Rundheit der Zylinderbohrungen stehen einem die Haare zu Berge. Mit einem 2- Punkt- Innenmessgerät kaum messbar, erst wenn du mit dem Läppdorn durchfährst, erschreckend. Die Fa. Zweirad Grün in Deutschland die mit Mahle Lizenz das "Original Nicasil" anbietet schlägt diese Mehrkosten der Zusatzstoffe auf die Schichterpreise, von der Schichtdicke nach wie vor 1a Qualität. Aber wie gesagt, Preise im Schnitt pro Zyli nach Corona um ca. €100 gestiegen. Dann die Masshaltigkeit der Zylis von Zweirad Grün, 1. Sahne Zum panzern der VMC Zylinder bisher keine negativen Rückmeldungen bekommen, wobei ich allen Kunden an's Herz lege die Zylinder auf Masshaltigkeit hin auch läppen zu lassen, zumindest einmal mit dem Läppdorn durch um am Tragbild die Rundheit sichtbar zu machen. Grundvoraussetzung sollte schon eine runde Zylinderbohrung sein, hat ja zusätzlich "nur Vorteile!" Hier mal ein "Beispielzylinder"
  10. Ich denke das wird zu ungenau. ich steck die Zylis auf zwischen Spitzen gedrehte "Läppdorne", dann wird der Zyli gegen die Backen gespannt und die Zylifussfläche mit der Messuhr "auf Schlag" abgefahren. Es ist manchmal erschreckend was hier für Abweichungen in der Winkligkeit auftauchen, 18-20/100mm keine Seltenheit. Es gibt je nach Maschinenpark schon noch andere Möglichkeiten zum vermessen, aber die von mir genannte Möglichkeit erlaubt es mir bei Abweichungen den Zyli gleich zu bearbeiten,
  11. Zylinder werden vorgewärmt geläppt. Klar bekomm ich die Temperaturen nicht genauso hin, wie sich der Zyli im Fahrbetrieb unter der Haube erwärmt, herrschen ja Auslassseitig immer andere Temp. vor, aber annähernd schon
  12. Mit O.K. vom @vespafreak111 hier mal sein Zyli nach erstmaligem durchläppen. Hier sieht man wie extrem unrund die Bohrung ist, Druckstellen wie in einem Drall. War jetzt der erste VMC den ich kplt. zur Nacharbeit in der Hand hielt. D.h., auch mit Auspuffstutzen. Ich bin eigentlich zu 100% davon ausgegangen das der Auspuffstutzen aus Aluminium gefertigt ist. Auf den Prospekten durch das verzinken immer als Alu gesehen. Nun ist die Krux, wie ich schon von zu starkem verschrauben des Stutzen's auf den Zyli Verzug in der Zylibohrung hingewiesen habe. Bei unterschiedlichen Materialien, hier Alu und Stahl dehnen sich beide Materialien unterschiedlich aus. Folgendes passiert, die Drücke des Zylis auf den Stutzen erhöhen sich im Fahrbetrieb und die Masshaltigkeit der Zylibohrung verändert sich in's negative. Wenn ich so einen Zyli fahren würde, nur mit aus hochfestem Alu angefertigtem Auslassstutzen, Schrauben können aus Stahl bleiben,
  13. powerracer antwortete auf hiro LRSC's Thema in Rennen
    Ich drücke allen deutschen Teams, natürlich auch den anderen Teams die Daumen. Für ein erfogreiches und unfallfreies Rennen
  14. powerracer antwortete auf hiro LRSC's Thema in Rennen
    Ab welcher Uhrzeit läuft das Nachttraining?
  15. Was ich zu dem Zyli unbedingt anmerken muss. Je nachdem wie fest der Auslassstutzen verschraubt wird deformiert es die Zylinderbohrung!! Da beim honen im Werk die Stutzen nicht verschraubt sind, hier mit Gefühl arbeiten. Mein Vorschlag, Schraubenköpfe für Sicherungsdraht bohren. Schrauben mit "Mittelfest" einsetzen und alle vier Schrauben so mit Bindedraht sichern das sich die Schrauben nicht lösen können. Je nach Anzugsmomente dieser vier Schrauben verändert sich die Masshaltigkeit der Zylibohrung. Tja, hat halt alles seine Vor und Nachteile!
  16. @Jesus Du möchtest doch die 90 km/h knacken. Ich bin da in einem 2Takt Saab Projekt involviert. Saab kommt ja eigentlich aus der Flugzeug Branche und hat betreffend Aerodinamik sehr viel auf ihre Autos übertragen. Hatten ja mit einem Leistungsunterlegenen 2 Takter die Monte Carlo gewonnen. Hier war Saab schon in den frühen sechziger Jahren die ersten die einen kplt. strömungsgünstigen Unterboden verbauten. An deiner Vape in bestimmten Bereichen, nach aussen nicht sichtbar, ein paar Kohlefaser Verkleidungssteile wird Wunder bewirken. Kühlluftein und Auslässe beachten
  17. Panzern verschafft halt die Gewissheit ein weiteres abplatzen der Beschichtung zu verhindern. Desweiteren erhält das blank liegende Alu wieder eine verschleissfeste Schicht. Was aber sehr wichtig ist, eine evtl. Ursache abzustellen. Und dies sind in letzter Zeit sehr häufig extrem unrund gehonte Zylinderbohrungen. Diese Unrundheit mit herkömmlichen Zweipunkt Innenmessgeräten feststellen zu können, fast unmöglich, da die engsten Stellen in der Zylibohrung selten genau gegenüber liegen. Durch diese Unrundheit kann locker das Einbauspiel um 0,015- 0,02mm an einigen Stellen enger sein. Hier mal ein Bespiel Zylinder Ø72, wo einmal von einer Seite mit dem Läppdorn durch geläppt wurde. "Rund" sieht für mich anders aus!
  18. Ich würde da ordentliche Knotenbleche verschweissen. Ringsum eine Schweissnaht hält nicht!
  19. Die mit solcher Herangehensweise ermittelte Verdichtung würde ich mit Vorsicht geniessen. Entweder mit eingeschraubter Kerze nach @BerntStein Methode des demontierten Kopfes, plus die 1,24 +- 2/100mm der Q.K. als rechnerischen Zylinder dazu addieren. Bzw. mit leicht abgefetteter Dichtfläche wegen der Kapillarwirkung bis Oberkante Kerzenloch. Dann vom Volumen VC 1,95-2ml abziehen. Hierbei sollte das Kerzengewinde fettfrei sein, Auslitermedium halb- halb Benzin- Ölgemisch. Beim auslitern bis zum "halben" Kerzenloch schiesst das Auslitermedium durch die Kapillarwirkung blitzschnell die Gewindegänge hoch, das ganze ist viel zu ungenau. Evtl. hat sich @schraubstock ganz einfach nur verkehrt ausgedrückt?
  20. Genau das Einbauspiel interessiert mich auch, hab hier einen zum honen liegen
  21. Über das vermessen von noch nicht verpressten Pleuel'n wurde ja genügend diskutiert. Wie, und mit welcher Methode sei jedem selbst überlassen. Auf diversen Kanälen gibt es genügend super brauchbare Anregungen. Schlussendlich geht's mir hauptsächlich darum, wie könnte ich ein schon verpresstes Pleuel auf Winkelfehler hin vermessen. Einmal "meine" Vorrichtung wie "ich" an einer Kuwe das Pleuel prüfe über eine Messsäule von ca. 95mm Länge prüfe. Die andere Vorrichtung ist die von meinem Österreichen Technikkollegen der als Messstrecke die Pleuelaugenbreite nimmt. Um eine wie von @Pholgix angesprochene fast 100%ige Messsicherheit und reproduzierbar, wiederholfähige Messung zu erreichen gehe ich her und prüfe an jeder Kuwe die Winkligkeit auf 180° Umschlag. Wenn ich dann hier bei solch grosser Messstrecke mal 1/100mm Abweichung habe ist das für mich top. Ich hoffe, wie von @Pholgix angesprochen wurde, hier um sachlich, fachliche Beiträge,
  22. Klar hätt ich besser zum Ausdruck bringen müssen was ich mir von einem genauen Lagerdummy erwarte. Wie will ich z.B. an einem DS den Spalt auf 1-2/100mm genau vermessen wenn die Zentrizität vom Dummy 1/10mm abweicht. Betreffend Material bin ich mit Alu immer gut gefahren.
  23. Wo man bei Drehteilen weiß, wenn's richtig in einer Spannung bearbeitet werden das dies 100%ig passt. Was ich mir bei den 3D Druck Teilen überhaupt nicht vorstellen kann, hatte erst vor paar Tagen einen gedruckten Lagerdummy vermessen. Kann man für so genaue Anforderung leider nicht empfehlen. Iss aber nur meine Meinung

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