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Deichgraf

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  1. Dann nimmst Du ein Stück Glas, machst Schleifpapier drauf, fügst die Hälften zusammen, drehst die Zylinderstehbolzen raus und machst das Plan - wenn es denn überhaupt nötig ist. Ginge sogar wenn die große Hälfte im Rahmen bleibt, dann sind die Stehbolzen sogar schon raus. Muss dann halt ein Stück Glas in passender Größe sein. Vespa und Raketentechnik. Wie ich schon sagte.
  2. Du meinst wegen ungleicher Gehäusenummern? Wenn ich ehrlich sein soll hat mich das 20 Jahre lang nicht interessiert. Aber da mag es unterschiedliche Meinungen geben. Ich halte mich halt schon ewig an die die sogenannte "Deichgraf-Maxime": es ist halt eine Vespa und keine Raketentechnik
  3. Kobold kann das sicher machen aber je nachdem was das für ein Motor ist würde ich mir eine neue (alte) kleine Hälfte besorgen. Im 200er-Bereich kriegst Du Cosa-Hälften nachgeschmissen, zu Preisen, die die Reparatur sicher auch kosten würde. Im Smallblockbereich noch weniger. Kleine Hälfte ist in 90 Minuten gewechselt - wenn Du die große im Rahmen lässt.
  4. Lesen, Herr Goof, lesen: vorne im Pedal, nicht hinten in der Bohrung
  5. Naja, der Gedanke ist gut, aber ganz grade läuft der Zug in einigen Postionen nicht. Was soll´s. Ich habe übrigens beim Verbau des T5-Bremsseils hinten in der PX auch die Aufnahme des Zuges am Bremspedal ansägen müssen, weil der T5-Zug, der aus einem Stück besteht, sonst nicht zu montieren ist. Wäre also aus meiner Sicht auch keine Katastrophe, dies bei der Kupplung zu machen (beim Hebel und an der Gewindebohrung). Hätte zumindest den Vorteil, den Zug beim Justieren des Nippels aushängen zu können. Hätte im Wahrsten Sinne "entspannteres" Arbeiten zur Folge..
  6. Ich verstehe den Ansatz gar nicht. Um den Motor ausbauen zu können ohne den Kupplungsnippel hinterher justieren zu müssen? Dann steckt da ein Denkfehler drin, denn das ginge nur wenn man das Gußteil mit dem Gewinde am Block auch einschneidet. Das MRP-Ding ist ja für eine schnelle Verstellung gedacht und hat den Nachteil dass der Zug ggf. nicht mehr grade in der Justierhohlschraube läuft. Finde ich.
  7. Hab jetzt nicht alles gelesen - was für ein Polrad ist denn da drauf?
  8. Und schon sind verschliessene Kolbenringe wieder mal ein Ölsauger. Danke Freakmopped. Wenns nicht die Kolbenringe sind steckt ein falscher Kolben im Zylinder.
  9. Schreib mal @HanT5 an, der hat da irgend 'nen Laden. Könnte natürlich zufällig der vorgenannte sein.
  10. Ist nicht so. Der Schall entfaltet sich am Vergasereinlass und knallt ohne weitere Dämmmaßnahmen oberhalb des Zylinders an den Rahmen und natürlich gelangt er am Zylinder vorbei auch ungedämmt nach draußen. Durch einen Schlauch zum Rahmen wird er in den Rahmen geleitet - wo man sinnvoll dämmen kann. Zum Verständnis: unter der Seitenhaube zu dämmen bringt durchaus was, aber nicht im Bezug auf das Ansauggeräusch (will sagen: die Knallerei der Membran). Dies bekäme man tatsächlich auch mit einer "Airbox auf dem Zylinder" leise, aber diese passt da von der Größe her einfach nicht hin. Den Schall über Windungen im Ansaugschlauch (wie im Prinzip eines Reflexionschalldämpfers kostet massiv Fließgeschwindigkeit der Ansaugluft. Ist also auch keine Lösung. Was hier in den letzten Jahren an Ansaugdämmungen im Rahmen gebaut worden ist kommt dem Optimum schon sehr nahe. Den Ansaugschlauch zum Rahmen selbst zu dämmen habe ich übrigens probiert, bringt leider gar nix.
  11. Ohne Dämmung unter dem Tank wird das lediglich das Geräusch verändern - (viel) leiser wird er nicht.
  12. Damit hast Du größtenteils Recht.
  13. Wieso, hau rein. Gehts um Bilder oder Fakten?
  14. Ich habe da auch noch etwas mehr Drehmoment anliegen und fahre die CR80-Beläge mit normalen Superstrong Federn sowie dem guten alten Runge-Öl. Problemlos.
  15. Das war nicht die Antwort auf die Frage Der alte Newline war "runder" in der Bauform und - für meine Empfinden - drehzahl-lastiger. Die neueren sind optisch eckiger und mehr Allround-Anlagen.
  16. Kickerritzel stumpf und fasst noch nicht beim Kicken? Denn dass die Kupplung mit "30 PS" nicht rutscht aber beim Ankicken schon ist technisch unlogisch.
  17. Kupfer ist ja extrem weich, bin total überrascht dass sowas an der VT verbaut ist.
  18. Richtig. Da müssen "Schleifspuren" sein. Im gezogenen Zustand der Kupplung bewegt sich das Ritzel frei und kommt gegen die Unterlegscheibe. Es ist der Unterstand zu messen und über die richtige Wahl der Scheibe bzw. Bearbeitung des Ritzels einzustellen.
  19. Was, Ihr ruiniert Euch jetzt alle die Fahrwerksgeometrie statt Euch einfach 'nen Curly zu kaufen?
  20. Also: die Kingwelle hat eine M12 Mutter mit Steigung 1,0. Die kriegt man nicht überall, die selbstgemachten sind schön hoch, haben also viele Gewindegänge. Was passiert, wenn man mal eine schlechte Mutter erwischt habe ich ja schon geschrieben. Hat aber weder was mit der Kingwelle noch mit der Steigung des Gewindes zu tun.
  21. Bitte editier' den Blödsinn.
  22. Ich denke, er meinte die Mutter, die das Gewinde zerstört hat. Das war sozusagen die originale von King. Die neue ist die aus Knattertons Link. Sehr geil übrigens. Teuer aber gut.
  23. So, die gewünschte Rückmeldung zum leichten, aber nicht kompromisslosen Lüfterrad. Zunächst die Info, warum das so lange gedauert hat: erstens hat einer der kleineren deutschen Tuning-Shops - die man ja immer unterstützen will - im Zusammenspiel mit DHL ganze 2 Wochen gebraucht um ein einziges Teil nach Hamburg zu liefern. Mag aber auch die Hauptschuld bei DHL zu suchen sein. Zweitens habe ich unerklärlicherweise beim Abnehmen des schweren originalen Lüfterrades das Gewinde der Kingwelle geschrotet. Kann ich mir nur so erklären, dass das Gewinde der Welle irgendwo eine schlecht sichtbare Kinke hatte und beim Raufdrehen schon das Gewinde der Mutter zerstört hat. Mit dem 1-Meter-Drehmomentschlüssel auch schwer zu spüren. Beim Abnehmen jedenfalls war die Mutter etwa nach der Hälfte des Weges extrem schwergängig und wurde heiß. Schlechtes Zeichen, aber in dem Moment kann man auch nur weitermachen und hoffen, dass die Festigkeit der Mutter geringer ist als die der Welle. War sie nicht. Gewinde auf dem letzten Drittel zerstört, innen 12mm (ist ja M12) und außen Gewindegänge weg und dadurch nur noch 11mm. Ich sah mich schon alles auseinander reißen und die Welle zum Kobold bringen. Aaaaber - erst mal schnell eine Gewindeschneider in der Größe bestellt und dann zufällig noch einen Kollegen aus der Werkstatt gesprochen - der gab den Tipp, da mit der Gewindefeile bei zu gehen. Hätte nicht gedacht, dass ich damit was werde. War aber so. Ich hatte sowieso eine von den HighTech-Muttern in M12x1,0 bei "Michgibtsauch" bestellt und die ließ sich nach der Bearbeitung mit der Feile per Hand (ohne arretierte Welle) drauf schrauben. Glück gehabt. Gewinde ist auch optisch wieder heil obwohl es halt außen keilförmig zuläuft. Es sind aber genügend Gewindegänge vorhanden und 60NM hat es auch klaglos mitgemacht. Gestern dann noch angeschmissen und mit Freude festgestellt, dass ein originales Elestart Lüfterrad mit knapp 2.050g nicht weniger spritzig fährt als das Kobold-Ding mit 1.650g. Aber ruhiger was die feinen Vibrationen und das Standgas angeht. Man wird ja auch älter. Ich würde nach der Erfahrung eher zu Lüfterrädern im Bereich von 2 Kilo raten als zu den ganz leichten. Bin wohl auch nicht der Einzige der das so sieht.

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