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Lucifer

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Alle Inhalte von Lucifer

  1. So hab ich das auch gemacht! Hab dazu auch die ursprünglichen Halterungen angesägt (aber nicht ganz rausgetrennt!), da die sonst in unbrauchbarem Winkel stehen. dann aufgesetzt, angesägt, darunter mit Auspuffwolle gut ausgestopft dann eine kräftige PVC-Folie zwischen Wolle etc. und Lenkerkopfabdeckung (hier klebt das Harz nicht an; gute Folien dazu gibt es im Fachhandel!) und dann Matten zugeschnitten, eine Lage jeweils links und rechts unter die Abdeckung geschoben und mit Harz getränkt, Befestigungsschrauben gut angezogen uns Mittelstück an Scheinwerfer und hinten am Lenkerunterteil mit Klebeband richtig festgezogen auf optimale Position! Dann erste Aushärtungsphase abwarten! Somit its die Grundform mal gesichert! Dann kann man die Zwischenräume noch gut mit Matte auslegen sowie eine Lage darüber legen und mit Harz benetzen, verstreichen! Mit einem etwa 10cm breiten Folienstreifen, den man vorsichtig und möglichst Faltenfrei darüber streicht, erhält man schon vorneweg eine recht glatte Obefläche! Daß man rundherum alles sauber abkleben und abdecken muß versteht sich von selbst! Dann läßt man mal alles gut aushärten, besserlänger als empfohlen! Dann wird die Abdeckung durch Lösen der Klebenbänder und der Schrauben sehr vorsichtig entfernt, und zwar schrittweise, nicht auf einer Seite zuerst...., sonst reißt alles womöglich wieder, da unter Spannung! Ist noch recht unstabil, das Ganze! Anschließend wird alle Folie abgezogen, innen noch eine Lage Matte zugeschnitten und mit Harz verstärkt eingelegt!, sowie die Halterungen (ev. auch mit einer Lage Matte verstärkt) in der richtigen Stellung eingeklebt! Nun fertig aushärten lassen, schleifen, füllern, lackieren.... Aber, die ursprüngliche Frage ging eig. in eine andere Richtung, oder?
  2. Lucifer antwortete auf Ralf's Thema in Vespa PX, T5, Cosa etc.
    Harald, ich glaub', das siehst du richtig! Vorallem ist das Volumen so groß, daß auch "Idioten" kaum was falsch machen können, der Kopf kaum anrennt, oder gar zuviel Verdichtung bekommt, sofort anklemmt,...! Also keine Haftungsprobleme....aber halt auch keine Leistung (das ist aber wieder des problem des Kunden !) Seit wann hat ein Malossi 68mm Bohrung? Der hat immer schon 68.5mm gehabt! Woher kommen solche seltsamen Behauptungen? Der Kopf sollte zumindest 69mm haben, damit geringe Verschiebungen des nicht zentrierten Kopfes ohne Probleme bleiben (reicht jedoch oft nicht, daher besse zentrieren!!!).
  3. Das mit dem hohlen Bolzen und Kontakt beim Stecken wollte ich auch gerade vorschlagen...metzeler war schneller Alternativ gibt es die Möglichkeit, ein Spiralkabel zu verwenden.... andere Frage: gibt es Probleme mit TÜV,..., wenn das Licht im Tunnel versenkt ist? Wer weiß, wie hoch das RüLi in Ö angebracht sein muß - Mindesthöhe bzw. max.Höhe? Die Tunnellrücklicher haben bereits einen Reflektor! Ansich kann man ja da eine Lampe als RüLi einsetzen, das andere (m. stärkerer Birne) als Bremslicht, oder ALternativ beide als RüLi, und jeweils ein zweites Birnchen dazu als Bremslicht, wäre das auch ok? Habe mich hier noch nie um die Gesetzeslage gekümmert, aber desöfteren den Trachtenverein subventioniert, weil ich mir am Gatschüpfer ohndies dauernd as Bürzel abgerissen habe!
  4. Ich hab das genau gerade noch nicht gemacht, aber eine auf Drop umgebaute PXalt gespachtelt! Ist Sch....! Und zwar deshalb, weild die Abdeckung bei der Montage (zumindest bei mir!) doch ziemlich unter Spanung steht und so der Spachtel bald aufgeht, reißt, brüchig wird,....! Deshalb hab ich alles soweit irgendmöglich spachtelfrei zu mchen, sauber zu laminieren und möglicht das in Form zu schleifen, zu füllern und dann zu lackieren. Selbst das reißt noch ab und an wo ein. Wird am saubersten, wenn man möglichst feine Matten nimmt und möglichst wenig rasch (aber nicht zu schnell!) aushärtendes Harz. Langsamer aushärtendes Harz ist zwar meist besser, rinnt dir da aber an so komplexen Formen davon, macht Tropfnasen,....
  5. Lucifer antwortete auf Erik's Thema in Technik allgemein
    Na, da würde ich mir weniger Sorgen machen; die Pumpen reichen aus, um größere und stärkere Motoren zu versorgen... - wenn richtig eingebaut! Das Problem bei unterdruckgesteuerten Pumpen (via KW-Gehäuse) ist, daß dieser Unterdruck mit wachsender Drehzahl kleiner wird (bzw. das Verfahren träge!), andererseits aber der Spritbedarf steigt! Wirklich empfehlenswert ist so ein System aber sowieso nicht! Ich würde mal am Oldtimer-Markt suchen, ob es da nicht eine elektr. 6V-Pumpe gibt! VW-Käfer? Alternativ würde ich mal im Modellbau wildern!
  6. Bei mir steht Sat auf Astra 19.2° OSt; dann findest du den ARTE auf Frequenz GHz 10.99375H analog, oder digital auf GHz11.83650H!
  7. um auf Monty Python's zurückzukommen: Morgen nacht auf ARTE gibt's ab 0120 nochmal "Das Leben des Brian" sowie Donnerstag 6.3. ein Portrait von Stanley Kubrick, dem Kultregisseur von Meisterwerken wie "Clockwork Orange" bis "Eyes wide shut", ebenfalls ARTE ab 2210! ebenfalls Kult und heute abend um 2015 in Kabel1: "Die Götter müssen verrückt sein"
  8. So ist es leider! LüRa-Seite ist recht egal: der Keil dient da einzig der Positionierung hinsichtlich des Zündzeitpunkts!
  9. ja, stimmt schon: Bei unseren Kisten gibt's fast nichts, das es nicht gibt! Murphy schläft eben nie! I.a. geht's aber doch simple her, und da sind "Wackelkontakte" infolge defekter/brüchiger Kabel & Stecker ganz oben auf der Liste, korrodierte Kontakte sind auch nicht selten, vorallem bei älteren Kisten, die viel im Regen stehen oder gar ohne Backe gefahren werden! Erst lange danach kommen Gaserprobleme, die fast nie spontan auftreten! Da kommen mechanische Urschen aber ganz zu oberst SiRi-Schäden noch viel eher in Betracht!
  10. Luftdüse???? Was hast du für einen Gaser??? Silber bzw. Iridium Kerzen haben nicht nur den Vorteil längerer Haltbarkeit, sondern eine andere Isolatorkonstruktion (da setzt sich der zwischenaum nicht so leicht zu!), ausßerdem handelt es sich um Feinelektrodenkerzen.....! Problem dabei: fast kein Kerzenbild!!! Also in deinem Fall ist das keine gute Idee! Die NGK ist zwar eine sehr gute Kerze, ich bevorzuge jedoch die Bosch in der Vespa, da die ein deutlich breiteren Wärmebereich abdecken, was sich gerade im wechselnden Stadt/Überland/Autobahn Verkehr unter so stark unterschiedlichen Bedingungen positiv auswirkt. Zudem wäre es sehr hilfreich, wenn du mal ein Pic der defekten Kerzen reinsetzt. Dann wüßten wir wohl, woran wir sind! Die Form der Elektrode selbst, inwieweit ev. Kanten verrundet/abgebrannt sind,... is oft viel aufschlußreicher, als die Kerzenfarbe, da du ja bestimmt nicht "vorschriftsmäßig" ausgekuppelt und die Zündung ausgedreht hast, vor Kerzenbildkontrolle, da die Kiste ja nicht richtig lief. Hier wird schnell ein zu fetter lauf vorgetäuscht, wenn "rehbraun" dannwahrsch. zu mager, ok? Die Messungen mittels Ohmmeter sind alle OK gewesen??? Blackbox scheint es nicht zu sein, sofern gelbes Kabel geerdet & ok!
  11. Klingt tatsächlich verdammt nach Ölpumpe! Zumal du ja einen besonders trockenen Zylinder festgestellt hast! Es ist da aber ener anzunehmen, daß dann der Kolben doch leicht anklemmt! Zuvor ist ein deutliches Leistungsfading bemerkbar, weil die Reibung so stark zunimmt, daß der kolben nur noch schwer zu bewegen ist! Nur läst sich der Motor dann nicht mit Gasgeben am leben halten, sondern klemmt erst recht an, und zwar heftig! Nach auskühlen des Zyl., geht wieder alles (verschleiß ist aber gewiß heftig!), bei den jetzigen ntiefen temp. kommst du ev. sogar ein paar km, bis das Laufspiel extrem eng wird wegen der Überhitzung! Ölpumpe mal checken, besser gleich rauswerfen und Öl zum Sprit dazu schütten! Ist das problem weg, hast du den Belzebub entdeckt! Alternativ kann sich auch ein (KuLu)SiRi Schaden anbahnen, wahrsch. wäre jedoch, daß deine Geberspule (Grundplatte) oder der Pickup hinüber ist! Beginnt oft so, gerade wenn in de Geberspule irgendwo die Isolierung der Spulenwindungen defekt ist, was man von außen nie sieht! Widerstand grün gegen weiß checken, für pickup rot gegen weiß, ev. auch alle Kabel checken, vorallem Kabelstecker,....
  12. Es gibt in USA tatsächlich so ein Schnipsel-Granulat und auch spezielle Matten (grobporiger grauweißer Schaum), die u.a. mal in den WhiteBros KTM Dämpfern drinnen waren, etc., hab sowas aber hier noch nie gesehen bzw. nachbekommen! Das Zeug dämmt eig. recht gut (zumindest im LL ergibt sich ein schön dumpfer Klang), hält aber keien paar hundert km! Sogesehen ist das für uns uninteressant, weshalb ich dem auch nicht weiter nachgegangen bin. Wer will schon dauernd Dämpfer wechseln, neu befüllen,...
  13. @ halte dich keiensfalls für dumm , ok? Aber solche Sachen kommen vor! Dazu genügt es, daß wegen der Schräglage des Gasers Sprit in die Überläufe/Belüftung gelangt, und nicht abfließen kann (Schläuche geknickt, mit Schmutz verlegt ('n Freund hat so seine neue KTM ruiniert, nachdem er das erste mal in den Gatsch fuhr!),...),... Die Schwimmerkammer der PHB's ist keineswegs klein, nur haben die PHB's keine getrennten Schwimmer: dadurch beginnt der Schwimmer das Ventil schon bei rel. wenig Sprit in der Kammer zu blockieren.....! All das kann man sehr leicht ausprobieren...., genauso wie die anderen angesprochen Punkte auch. Mit hoher Wahrsch. liegt irgendwo da de Hund begraben, da bin ich mir sehr sicher.... Zudem gehört mal geklärt, ob dies tatsächlich ein 4.Gang Problem ist, oder ob es auch ebenso bei längerem Vollgas in den Gängen 2 und 3 auftritt!?
  14. Irgenwie hab ich immer das Gefühl gehabt, es ist völlig egal welche Wolle man nimmt,kann auch ("feurfeste") aus'm Baumarlkt sein! Kostet einen Bettel und brennt mit der Zeit genauso raus! Wichtig ist vielmehr, die unbedingt mit Atemschutz und guten festen Handschuhen zu verarbeiten! Stahlwolle geht auch, Ergebnis ist aber nicht ganz so leise! Das "edle" Dämmwollzeugs aus den Crosserläden ist jedenfalls um nix besser, nur ein paar mal so teuer; hat bei mir nicht länger gehalten und für's Ohr war's auch nicht leiser!
  15. Probier es mal mit der Wärme, das haut fast immer hin! Hab mich Gott sei Dank bisher noch nie durch eine Cosa fräsen müssen, aber andere schon! Wenn zunächst locker montiert und der Keil abschert, kann es die Grundplattean an der Nabe ganz leicht verkanten und aufsprengen, wobei dann meist auch der innere Laufring (Messing bricht) bzw. sich die eig. Kupplung nimmer darauf drehen läßt! Ist dies bei dir der Fall? Hier hat i.A. auch die KW bereits unrettbaren Schaden genommen (Nut mit Fleisch rausgeschlagen!), aber raus/runter muß das ganze Zeugs! In dem Fall bleibt nur noch die Trennscheibe, fein säuberlich wenn du der KW noch eine Chance gibst, brachial, wenn's egal ist! Aber keien richtige Flex nehmen, da damit nicht hinkommst bzw. das gehäuse unrettbar beschädigen würdest, ok? Du mußt dich da leider mit Geduld (ist hier nur noch schwer aufzubringen, ich weiß!) durch die ganze Kupplung fräsen/schneiden, am besten radial an der Keilnut...
  16. Ölzufuhr! Brauchst du nicht, deshalb rausziehen, besser rauspressen! Geht mit einer Zange, leichter, wenn du den Gaser vorher in die Gefriertruhe legst! Am Gaserkörper (hart, spröde!) nie schlagen,....! Anschließend mit gutem Kaltmetall schließen! Besser: M3 gewinde reindrehen und kurzes passendes Schrauberl ablängen oder Madenschraube rein (unbedingt sichern!), ev. innen verschleifen! War vorher nur unsicher, ob du nicht ev. einen PJ-Einsatz (luftfilterseitig) meinst: der sollte wohl drinnen bleiben und Verwendung finden...!
  17. Zirri 2000: 9PS bei 10t rpm, 24PS bei 12200rpm, Exitus bei 13t rpm! Wozu & wofür?
  18. Tiefkühltruhe und derartige Scherze kann man sich sparen! Der Temp.Unterschied, wenn man nachher mit Lötlampe anwärmt, wird darurch nicht wesentlich vergrößert! HdK, wenn du mit - wie schon empfohlen - mehrmaligem vorsichtigeb Anwärmen (nicht direkt auf KW-Stumpf oder gar Lager halten!) und wieder langsamem auskühlen lassen keinen Erfolg hast, mit dem Abzieher die Grundplatte abzuziehen, dann wird dir nur die Lösung mit dem Fräser bleiben. Die Kupplung kannst du sowieso wegwerfen, und sogesehen ist das Verfahren am Schonendsten für alles andere und wohl auch am schnellsten! zum Anwärmen noch eine Idee: wenn nach erhitzen wieder etwas ausgekühlt, oder auch im Anwärmen schon, mit einem kleinen Hammer einwenig auf den Stumpf/Korb klopfen; dadurch kann man oft auch verspannungen einwenig lösen. das ganze Material ist zwar hart, beinhaltet aber doch auch etwas Elastizität. Ich vermute ja fast, daß entweder der Keil verrieben wurde, oder noch eher, die Messing-Laufbuchse gebrochen, verkantet und verkeilt wurde, wenn sich da nichts mehr drehen, abziehen läßt! Ich würd da nicht lang fackeln, und mit der kleinen Trennscheibe im Proxxon anrücken! Dann ist schnell wieder Ruhe im Karton, und Basta!
  19. Wo ist der Gaser her? Was ist das genau für ein Vergaser, Beteichnung? Pic wäre hilfreich? Wo/wie ist das Röhrchen befestigt, wie sieht es tatsächlich aus, sitzt es auf 12h, oder wo sonst? Flansch,...?
  20. toll! hast du bei Topham schon mal angefragt, ob und welche Alternativgrößen es von der 505er Serie gibt? Nadel muß ich dir erst nachsehen, bin grad nicht daheim...
  21. Wie sehen denn die kerzen aus, die du ausgebaut hast? Pics? Vergleiche die mal mit den hier schon mal geposteten idealen kerzenbildern; Diagnostik! In einen 166er gehören unbedingt W3 Kerzen! Heftiger getunte Motoren brauchen noch kältere W2, ebenfalls wenn du viel Auslaß fährst! Ev. Kerzensitz nachbearbeiten, wenn gewinde zu kurz! Eine Langgewindekerze kannst du ev. mit Distanzen montieren, recht gut ist sowas aber nicht (da du hier wohl schon um die 5mm bräuchtest). Silberkerzen Bosch W2CS (du brauchst AS) fahre ich seit ewigen Zeiten in den Wildesten Kits! Die halten zigtausende km, sind nicht kaputtbar, wenn die Kiste richtig abgestimmt/eingstellt!!! Und da liegt der Hund: wenn du Unterbrecherzündung fährst (am hochdrehenden 166er keine gute Idee) ist unter Garantie der Unterbrecher abgebrannt und ebenso sicher der Kondensator kaputt! beides erneuern und Unterbrecherabstand gut einstellen, abblitzen!!! Du schreibst aber von BlackBox,..., also Elektr, PX Zündung? Hier kannst du nur mal die Grundplatte per Ohmmeter vermesse: Rot gegen weiß (~110Ohm) und Grün gegen weiß (~500Ohm) sollltest du messen! Wenn nicht, so ist entweder der Pickup oder die Geberspule (ganze Platte !) hinüber bzw. auszutauschen! Sehr viel häufiger allerdings ist ein Erdungsproblem die Ursache! und zwar dann, wenn das gelbe Kabel an der Box kaputt ist und ev. auch noch wo anders ev. ein Kabel durchgescheuert ist! besonders häufig ist einer der Kabelschuhe gebrochen, korrodiert,...! Checke auch mal den Kontakt Zündkabel Zündbox: Diesr Gewindedorn verrostet leicht, wennd da die Gummitülle kaputt ist/ fehlt! Wenn das der Fall ist, kann es sein, daß du auch die blackBox tauschen mußt! Es hilft dir also nur, von der Grundplatte beginnend auf Entdeckungsreise zu gehen, und Schritt für Schritt vorzugehen! Dabei siehst du auch gleich, ob der Schwung ev. schlecht aufgesetzt war/anschleift! Dann können auch deine Probs aufteten, wenn es dir nicht eh schon größeren Schaden angerichtet hat! So würd' ich jedenfalls mal nirgends mehr hinfahren!
  22. Lucifer antwortete auf Kano's Thema in Blabla
    Ist ja auch am einfachsten, die jungen unerfahrenen und keinen Leute zu schikanieren! Man kann bequem im warmen Auto rumfahren, riskiert nix,....! Sagt ja schon viel über die wahre Gesinnung des Trachtenvereins aus, oder? Von wegen "dein Freund und Helfer", da kommt's mir gleich hoch...
  23. Kann Andre's Feststellung nur bestätigen: richtig abgestimmt, bringt der Knödel im Bereich ~3000-6000rpm bis zu etwas über 2PS Mehrleistung und bügelt auch kleienre Löcher ganz gut glatt! Dies haut aber nicht überall hin! Ich hab sehr gute Erfahrungen am LeoVinci und Mikeck (gibt's lang nimmer) gemacht, ganz gute am Simonini und PM-alt! Da kann ich das weiterempfehlen, zmindest an FuDi LHW Malossis...! Stimmt man den Knödel nicht gut ab - sprich: schließt er nicht rechtzeitig! - so macht der Motor klar erkennbar zu früh zu verliert ab etwa 6000rpm erkennbar Leistung, u.U. merkt man auch unten keinen Vorteil (Feder zu schwach/System smacht gleich zu,...). Daß das alles nur auf bereits vorabgestimmten und tadellos eingestellten Kisten Sinn macht, brauch ich nicht zu erwähnen, oder?
  24. Nein Leute, wollte oben nur mal manches klarstellen, weil man schnell wieder das Mäntelchen "Klugscheißer" oder "Besserwisser" umgehängt bekommt! Finde ebenfalls die Diskussion befruchtend wie schon lange nicht und denke da auch schon im Kreis, weshalb ich mir eben auch Mannis Überlegung nochmal ausführlich im Kopf rumgehen lassen wollte, und auch Andre's Ansätze versucjht hab, da irgendwie schlüssig zu verknüpfen,..... Aber ehrlich, ich werd nicht schlauer....! Sehen wir vielleicht vor lauter Wald die Bäume nimmer, müssen das alles mal ein paar mal überschlafen,...., keien Ahnung? Ich möchte mal versuchen, da noch mal ein paar Aspekte aufzuwerfen,... (1) Ein Helmholzresonator ist primär dadurch gekennzeichnet, daß sich bei geschickter Dimensionierung durch positive resonanz der Ein.-und auslaufenden Druckwelle eien stehende Welle ausbreitet! Das ist eine bestimmte Frequenz (und ihre "Obertöne" (für unsere Überlegungen längst uninteressant!)), macht auf einem System sich ständig in einem extrem breiten Band variablen Frequenzen absolut überhaupt keinen Sinn! Ich denke mal, das leuchtet allen ein! (2) Ein jeder Hohlkörper innerhalb des Schwingungssystems ist mit jeder Fläche (Reflexionsebene) bzw. jedem Punkt Teil des Gesamtsystems! Wenn man nun also eine kleine Kammer (ob nun Knödel, oder was auch immer!) da dran hängt, so vergrößert man das Innenvolumen und die Reflexionsflächen,.., verändert also die "Resonanzlänge"! (3) das Volumen der Kammer (das der KIPS ist ebenso klein wie das des Knödels!) wäre viel zu klein um durch seine "Resonanzwelle" (Amplitude kann man völlig vernachlässigen) überhaupt einen maßgeblichen Einfluß ausüben zu können! Wobei man da noch über diese "Resonanzwelle" dikutieren kann: Ihre Eigenfrequenz(en) lägen in einem für uns völlig uninteressanten Bereich. Abgesehendavon daß es sich aufgrund der Schwankungen um eine völlig konfuse Überlagerung verschiedenster Wellen handelt, für die die Grundbedingungen eines Resonators (will heißen: es bildet sich eine stabile mit den anderen Wellen positiv interferierende Welle aus!) schon mal nie und nimmer unter einen Hut zu bringen wären, schon überhaupt nicht in Helmholtz'schem Sinne! Deshalb habe ich absolut Probleme, diese Kammern so einfach als "Resonatoren" zu verstehen, wie ihr das versucht! (4) ich habe mir jetzt auch noch mehrmals die anschaulichen Darstellungen (Dank an manni, Bilder sagen doch immer mehr als tausend Worte!) durchüberlegt! Aus obigen und schon früher geäußerten Stellungnahmen kann ich deine Schlußfolgerung jedoch nicht teilen; sorry, aber das ist eher eine Wunschvorstellung. Der einzige Grund, warum diese Kammern am Krümmer angebracht werden, ist der, daß sie das Krümmervolumen vergrößern sollen, hier die Welle am stärksten und stabilsten ausgeprägt ist und daher bereits durch eine kleine Volumsänderung definiert beeinflußt werden kann. Ich bin absolut überzeugt, daß eine erst mal die volle Ausüufflänge hin und wieder zurückgelaufene Welle dann am Ende in einer so winzigen Kammer noch reflexionen udn was auch immer erfährt und da auch noch irgedein Gemisch wieder zurückdrücken kann! Mit zunehmender Lauflänge reduziert sich die Kraft der Welle, das zurücklaufende Gas hat bereits maßgeblich abgekühlt, also auch seine Wellenlänge vergrößert, in seiner Frequenz (bzw. Energie) stark verloren,....! Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, daß da einem Mißverständnis besteht: darin, daß ihr versucht das als langsam ablaufenden quasistatischen Prozeß einer zunächst hinauslaufenden Wellenfront betrachtet, die dann an einem bestimmten fiktiven Punkt wieder (teil)reflektiert wird und in den zylinder zurückkehrt! Ein Vorstellungsmodell, das auch in vielen Büchern gerne verwendet wird, worin wohl die Ursache dieser Denkweise herrührt! Vielmehr solltet ihr die Sache mal veruchen dynamischer zu sehen! Es handelt sich nämlich tatsächlich um zahlreiche unterschiedlichste Wellen, die da - vom Zylinder, der Drehzahl , Auslaßzeit,... bestimmt - auswärts schwingen und von jedem Punkt reflektiert werden! Die Überlagerung all dieser Wellen ergibt eine "chaotische" Welle, wie man sie schon durch Überlagerung zweier Wellen verschiedener Frequenzen und Amplituden bekommt. Und nun denkt euch ein paar dieser Wellen - wie von mir eben oberhalb angesprochen - superponiert. Na, da spielt es sich aber ab! Die sich hier bei einer bestimmten Drehzahl ausbildende Welle aus ein und auslaufenden Wellen hat bestimmte Maxima und Minima in Form von Druckmaxima und Druckminima! Harmonisch ist da jedoch ganz sicher gar nix mehr, ich denke das ist nachvollziehbar! Überhaupt nutzbar bleibt für uns von dem ganzen überhaupt nur der Teil der zurückkommenden Wellenfronten, die innerhalb der Zeit offenen Auslaßschlitzes dort ankommen! Und hier hat Manni schon einen richtigen Denkansatz geliefert: die bei niederen rpm auslaufende Druckwelle (breitet sich erstmal mit Schallgeschwindigkeit aus, also gut ~15-30fach hochfrequenter als der Ladungswechsel im Zylinder!!!, ok?) kehrt auf Grund der auf höhere Frequenzen ausgelegten (also bei niederen rpm zu kurzen) "Resolänge" zu früh zurück. Sie beginnt mit dem Öffnen des Auslaßkanals beim runtergehen des Kobens und muß im günstigsten Fall bis zum Auslaßschluß wieder im Zylinder angelangt sein! Lange Auslaßzeit verbunden mit niederer Drehzahl bedeutet nun, daß erneut ein Teil des wiederaufgeladenen Zylinders wieder rausgespült wird, der Innendruck vor Auslaßschluß erneut gesenkt - und nicht wie gewünscht erhöht - wird. Das dann weiterverdichtete Gemisch ist zuwenig vorverdichtet, verbrennt schlecht (erkennt man schon an den Abgaswerten) und bedingt einen schlechten Motorlauf! Exkurs: Bei uns macht sich dieser Umstand dadurch bemerkbar, daß wir gerade auf den fetten RAPs gerade im Mittelbereich extrem fett abdüsen müssen, um den Motor im angesprochenen Bereich nicht elendig verhungern zu lassen! Wie mir mal ein Spezialist ausgerechnet hat (Simulationsrogramm für Einspritzsysteme) hatte ich auf meinem Racemalossi mit fettem Taffi-Proto im mittleren Bereich (Nadeldüse fetter als bei einer 55-60PS KTM) ein stöchiometrisches verhältnis von 6.5-8 : 1 (normal sind bei zweitaktern da 12:1, noch immer sehr fett!). Das bedeutet, der RAP hat da fast alles rausgezogen. Ich mußte zudem eine fette HD fahren und eine Nadel mit kleinem Winkel! Nur so war aber einem völligen Abmagern in dem Bereich beizukommen! Viele von euch haben genau diese Probleme in der einen oder anderen Ausprägung erlebt, viele Klemmer wegstecken müssen, die genau in diesem Problem begründet sind! Extrem tritt das natürlich auf, wenn DS gefahren wird, plus fetter RAP! So fett kann man da den Mittelbereich gar nimmer abstimmen, daß er nicht zu mager wird, gleich darauf überfettet der Motor aber hoffnungslos! Dies wird durch unterschiedliche Lastsituationen noch weiter verkompliziert.... Zurück: in diesem Bereich kann ich nun durch eine Vergrößerung des Krümmervolumens die Laufzeit der Welle verlängern, also damit an die problematischen verhältnisse adaptieren (ist natürlich auch nur bedingt möglich!) gerade unsere italienischen RAPs, aber auch ander, haben lange (nichtkonvergente) Krümmer und wenig Volumen: Ergebnis ist eine Resonanzwelle kleinerer Aplituden (Pos wie neg.!), weniger Power aber auch weniger Loch! Dies wird aber andererseits wieder dadurch relativiert, da die Itakertröten eig. 125er Tüten mit 200er Krümmer darstellen, also eig. wieder zu kurze "Resoanzlängen" haben,....aber das ist wieder eine andere Geschichte Wenn also, wie von Andre in der Kopie der Seite aus J.Robinson's Bibel ersichtlich, die KIPS bzw. SAEC,.... wie der Knödel am Krümmer sitzen und auch so funktionieren sollen (wenn auch anders/mechanisch gesteuert) - und keine Verbindung mit den Nebenüberströmern haben sollen (????, nicht so in meinem ex-Heferl aus der KX!) - dann ist auch ihre Funktionsweise sehr ähnlich und wie von mir oben ausgeführt erklärbar! Wie aber auf dem Pic auch erkennbar (KMX125er Porting) liegen die Nebenüberströmer genauso wie von mir bereits in früherem Posting erläutert! Die würden also für erhebiche Verwirbelungen sorgen ohne jede Funktion, wenn da in den unteren rpm nix durchgehen würde! Vielleicht erklärt das auch den enormen Verbrauch (Spülverlust) in dem Bereich! Der Benefit der Schwingkammer könnte dies jedoch garantiert nicht wettmachen! Vielleicht haben die Kawas deshalb da auch nie ein Leiberl gegen die Konkurrenz aus Österreich gehabt? Wie auch immer, schlüssig ist das für mich nicht wirklich, zudem es meiner Erinnerung des KIPS Systems auch widerspricht, was ich allerdings im Moment leider nicht verifizieren kann! Hat nicht einer von euch da jemand mit so einer Kiste in der Umgebung (liegen eh meist geschrottet irgendwo im Eck! ) So, jetzt sind meine Griffel wund! Gute Nacht!
  25. Schön, Volker, daß du meine schon zigfach geäußerte Ansicht bestätigst! Ich weiß gar nicht wie oft ich schon betont habe, daß ich das Problem unserer Kiste darin sehe, daß unsere Ansaugwege viel zu lang sind, die Querschnitte viel zu klein, das KW-Gehäuse klein genug ist und keiner VWW bedarf,....! Genau aus diesen Gründen ist ja auch gerade bei unserem Motor die Auspuffresonanz eines wirklichen Resoananzauspuffs derart dominierend!!! Das heißt für mich jedoch keienswegs, daß wir deshalb keien Möglichkeit haben, hier eine Lösung passend zu unserem Problem zu finden! Im übrigen habe ich gerade mit Auspuffen mit divergenten - also besonders rasch einsetzenden und effizient saugenden - Krümmern die bisher besten Erfahrungen gemacht! Voraussetzung dafür ist eine ausreichend große Membran mit großem Gaser, vergrößerte Kanalquerschnitte selbst am Malossi, und - wie ich mittlerweile auch sicher bin - nicht zu langen Auslaßzeiten!! Wenn du dir die diversen Dynokurven mal näher ansiehst, dann wirst du feststellen, daß Maxima und Minima in jeder Kurve äquidistant sind, bei fast allen Anlagen unterschiedlichster Bauart sogar fast die gleiche Distanz (+/-100rpm, wenn überhaupt!) haben, jedoch diese Welle jeweils an verschiedenen Punkten ansetzt und unterschiedlich große Amplituden vorliegen! Große Maxima (maximalleistung) bedingt immer davor ein dementspechend proportional tiefes Minimum, genau da wo unser "Loch" auftritt! Die Ausprägung in der Dynokurve ist dabei nur wenig vom Einlaßsystem (Vergasergröße, Membransystem, VWW bzw. Schali,...) abhängig, schon mehr von den Spülzeiten, aber wie mir scheint am deutlichsten vom Auspuffgesamtvolumen (max.Durchmesser) und der Steilheit der Koni,... Ich konnte jedenfalls bisher keine andere schlüssige und konsistente Erklärung dafür finden, die sich auch in der Praxis bestätigt. Das heißt aber nicht, daß es die gibt, ok?

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