kuchenfreund
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fahrt ihr noch ein motorrad nebenbei ?
Naja, das gilt vielleicht für Typen mit Organspenderausweis und PS-Abo. So 'ne GPZ läuft knapp 200 und braucht um die 5 Sekunden von 0-100. Klar, es gibt Geräte, die schärfer am Gas hängen. Aber wenn man mal ehrlich ist, ist das absolut nicht langsam.
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PX 125 - Kaufempfehlung?
kuchenfreund antwortete auf belas's Thema in Kaufberatung/Verkaufsberatung für Vespa und Lambretta RollerAlso jetzt mal im Ernst: Die PX wurde fast 40 Jahre lang hergestellt, zeitweise in gewaltigen Stückzahlen. Die meisten davon waren 125er. Das heißt, die PX125 dürfte mit Abstand der häufigste Schaltroller aller Zeiten sein, und man konnte sie bis vor vier Jahren sogar noch neu kaufen (hat nur kaum ein Mensch gemacht). Die ist NIE UND NIMMER "3500 - 4000 Euro" wert. Außer vielleicht, es geht um ein gaaanz frühes Exemplar in absolutem Topzustand. Aber eine 0815-Lusso oder gar eine Müllenium? Never ever! Nimm dir einfach etwas Zeit! Ein Moped kauft man nicht, wie einen Golf, der bei mobile.de rund 80.000 mal vertreten ist. So etwas kann schon mal ein paar Wochen oder Monate dauern. Ich könnte mir vorstellen, dass du übers Forum auch eine VNB bekommen kannst, die jemand mit hohem Anspruch für sich selbst aufgebaut hat. Aber da ist dann erst recht Geduld gefragt.
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fahrt ihr noch ein motorrad nebenbei ?
Die GPZ wurde eigentlich ewig, und in hoher Stückzahl, gebaut. Der Motor kam auch in anderen Mopeds, unter anderem der ER5, zum Einsatz, die ebenfalls enorm erfolgreich war. Die anderen Maschinen haben allerdings nicht die vollen 60 PS der GPZ, von daher passt sicher manches, aber nicht alles. Wobei der Motor als sehr robust gilt, ich denke nicht, dass man da oft Teile braucht. Die Preise für Neuteile werden - typisch für alte Japaner - hoch oder auch sehr hoch sein, aber ich denke mal, auf dem Gebrauchtmarkt dürfte es ganz gut aussehen. Bremsscheiben und Co. bekommt man sicher auch günstig im Zubehör. Reparaturanleitungen gibt es, und wenn man ein bisschen rumfragt, wird sich sicher auch eine Werkstatthandbuch-Kopie auftreiben lassen. Im Prinzip also alles kein Problem, ABER: Eine gute GPZ500 dürfte schon für 1000 Euro zu bekommen sein. Wenn sich die Kiste deiner Nachbarin mit etwas Arbeit und überschaubaren Investitionen wieder auf die Straße bringen lässt, super! Aber ein malades Wrack zu restaurieren lohnt sich absolut nicht.
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PX 125 - Kaufempfehlung?
kuchenfreund antwortete auf belas's Thema in Kaufberatung/Verkaufsberatung für Vespa und Lambretta RollerBlödsinn! Das hätte manch ein PX125-Besitzer sicher gerne, aber ganz so arg ist es dann doch nicht. @Belas: Also wenn du mit der Fuffi so weit zufrieden bist, dann greif doch ruhig den Gedanken mit dem Motor-Umbau nochmal auf. Bei der Eintragung kann dir eventuell auch ein Händler helfen, so etwas wurde schon zig mal gemacht und ist an und für sich kein Problem. Ansonsten: Die PX kann natürlich manches besser, als die VNB (VBB ist ne 150er) und ist deutlich günstiger. Die VNB liegt optisch vorne, eh klar. Überleg dir vielleicht erstmal genau, was du willst und was der Spaß kosten darf. Wenn es eine VNB werden soll, dann sammel so viele Infos, wie möglich. Vor allem bei restaurierten Kisten muss man sehr genau hinschauen.
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Wer von Euch fährt hier eigentlich auch VW Bus?
Sehr geil! Sind das Mattig SSF?
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Baldiger Besitzer einer PX 125 Lusso - Wie robuster Motor und Projekt beginnen?
Junge, datt is ne Vespa und keine Harley. Da verbaut man 'nen Spochtauspuff, dass se schneller wird, und nich, damit se mehr Krawall macht. Hatte eigentlich mal jemand eine 125er mit Box-Auspuff und ansonsten originalem Motor auf der Rolle? Ich glaube ja nicht so recht daran, dass das wirklich nennenswert Leistung bringt, bin aber gerne bereit, mich vom Gegenteil überzeugen zu lassen. Dass du nach den Reifen schauen solltest, wurde ja schon gesagt. Das könnte so'n Punkt für eine echte Verbesserung sein. Bei einem Moped, dass in ~35 Jahren nur 16.000 Kilometer gefahren wurde, können die eventuell arg alt sein. So was fährt sich dann ziemlich kagge, auch wenn die Profiltiefe noch voll okay ist.
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Baldiger Besitzer einer PX 125 Lusso - Wie robuster Motor und Projekt beginnen?
Der Motor ist von Haus aus eigentlich ziemlich robust. Du kannst damit bei 35 Grad stundenlang mit Vollgas rumgurken, der klemmt höchsten weg, wenn du beim Tanken das Öl vergisst. Wenn dir die Leistung reicht, dann lass ihn einfach so, wie er ist. Da muss nichts optimiert werden, damit er zuverlässig wird, das ist er schon ab Werk. 16.000 Kilometer sind auch echt nicht viel. Ich würde da nur das Getriebe-Öl wechseln, die Zündkerze tauschen, und die Zündung abblitzen. Fahr einfach mit der Kiste und genieß den Sommer. Eine Revision kann man auch in der kalten Jahreszeit machen, eventuell hast du bis dahin ja auch Lust auf mehr Leistung.
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Baldiger Besitzer einer PX 125 Lusso - Wie robuster Motor und Projekt beginnen?
Ich glaube, es gibt einige Plastikroller, bei denen es Sinn macht, beim Tuning erstmal mit dem Auspuff anzufangen. Das ist bei der PX125 anders! Für einen robusten und alltagstauglichen Motor, der ein bisschen was kann, würde ich erstmal einen 24er-Vergaser und einen 177er-Zylinder verbauen. Ich persönlich mag den Grauguss-Polini ganz gerne, aber man bekommt ja mittlerweile etliche Alternativen. Ein Tuning-Auspuff auf dem Originalzylinder bringts einfach nicht. Ich könnte mir vorstellen, dass einige Anlagen, die auf getunten Motoren ordentlich Leistung bringen, dort sogar kontraproduktiv sind.
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Baldiger Besitzer einer PX 125 Lusso - Wie robuster Motor und Projekt beginnen?
Bist du aus Deutschland oder Österreich? In D. ist es bei dem frühen Baujahr nicht so das Problem, einen 177er eingetragen zu bekommen. Alles andere bringts jetzt nicht so wirklich. Es gibt zwar einige gute Auspuff-Anlagen, aber in Verbindung mit dem kleinen Originalzylinder kommt da nicht so richtig was bei rum. Ob der Roller durch SIP-Seilzüge performanter wird, würde ich auch erstmal bezweifeln. Die würde ich wirklich nur tauschen, wenn sie fällig sind. Vor allem, wenn die Zughüllen getauscht werden, ist das jetzt auch kein ganz kleiner Aufwand. Ein anderes Rücklicht steht der PX super. Aber achte auch darauf, dass es das entsprechende Prüfzeichen hat, das ist leider nicht bei allen Lampen der Fall! Scheibenbremse kann man machen. Wobei die Trommel der Lusso auch nicht so wirklich scheiße ist. In Verbindung mit einem originalen oder nur leicht getuntem Motor reicht die eigentlich.
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Reifen...
Irgendwie ist das etwas schwierig. Wenn man nicht gerade - so wie in den Motorradzeitschriften - ausgiebige Tests mit Vergleichsmessungen macht, kann man kaum sagen, was jetzt wirklich "besser" ist. Klar, zu dem einen oder anderen Reifen wirst du so etwas wie "Hab ich selber, voll gut!" oder "Nie wieder, der ist voll scheiße!" lesen. Aber das sind letztendlich nur subjektive Einschätzungen von Typen, die unterschiedliche Ansprüche und Erfahrungen haben. Ich frage mich auch, ob bestimmte Reifen immer gleich sind. SIP und BGM z.B. stellen ihre Schluffen ja nicht selber her. Gut möglich, dass da auch mal der Fertigungspartner wechselt, und Reifen aus verschiedenen Chargen unterschiedlich sind. Ich würde einfach etwas nehmen, was ein modernes Profil hat, und von einem Hersteller kommt, der einen ganz guten Ruf hat. Ich könnte mir ja vorstellen, dass der von T5Rainer empfohlene Heidenau K80 SR ganz okay ist.
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Corona und so
Der Begriff ist schon älter. So etwas liegt immer dann vor, wenn eine Katastrophe nicht auf eine konkrete Ursache zurück zu führen ist, sondern aufgrund vieler minderschwerer Fehler passiert ist. Ein Beispiel dafür ist Tschernobyl. Ein Reaktor mit Konstruktionsfehlern, eine eher unerfahrene Betriebsmannschaft und eine autoritäre Organisationsstruktur, die es dem Einzelnen schwer gemacht hat, sich über Anordnungen, die von höherer Stelle erlassen wurden, hinwegzusetzen, haben zum Supergau geführt. Wer war letztendlich Schuld? Diese Frage lässt sich in so einem Fall nicht eindeutig klären.
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Übel zugerichtete Teile
Also auf die Arbeiten an Karosse und Fahrwerk könnte ich verzichten, aber die Lackierung gefällt
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Werkbank - Was empfiehlt das GSF?
Super, die werde ich gleich mal kaufen!
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Werkbank - Was empfiehlt das GSF?
Hey, ich wollte mal fragen, was ihr in euren Schrauberbuden für Werkbänke nutzt? Ich überlege gerade selber, mir eine anzuschaffen und frage mich, was am sinnvollsten ist. Eine Neue kaufen? Wo bekommt man was Ordentliches, was nicht gerade Unsummen kostet? Gebraucht kaufen? Selber bauen? Was habt ihr so gemacht?
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Das Fahrrad-Drahtesel-Topic....
Bei einer Kettenschaltung hat die Kette in den meisten Gängen einen gewissen Schräglauf. Außerdem läuft sie ja nicht bloß über Kettenrad und Ritzel, sondern muss auch durch das Schaltwerk mit seinen kleinen Umlenkröllchen, wo sie stark zusammen gefaltet wird. Die Sperrklinken im Freilauf bremsen ebenfalls. Von daher ist es ganz normal, dass man beim rückwärts drehen der Kurbeln einen gewissen Widerstand spürt. Alles gut also.
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Das Fahrrad-Drahtesel-Topic....
Ist die Kette neu gekommen? Die kann auf den ersten Kilometern schon mal etwas steif sein, das gibt sich aber ziemlich schnell. Das Lagerspiel der Naben passt auch dann noch, wenn die Schnellspanner angezogen sind? Das Innenlager ist noch gut? Die Bremsen sind mittig und gehen auch wieder vollständig in ihre Ausgangsposition zurück?
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Das Fahrrad-Drahtesel-Topic....
Also eigentlich sollte das alles recht leichtgängig sein, vor allem rückwärts im Freilauf Hattest du die Naben auseinander? Ist das Lagerspiel vernünftig eingestellt, oder kann es sein, dass das etwas spack ist?
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Das Fahrrad-Drahtesel-Topic....
Ich denke, das kann man nicht so sehr am Baujahr festmachen. Es gab immer einige Hersteller, die die neuen Technologien schon recht früh im Griff hatten, viele andere hatten noch bis weit in die 90er massig Probleme. Und das nicht nur bei Exoten, wie den geklebten Rahmen, sondern generell mit Aluminium als Rahmenmaterial, von Carbon ganz zu schweigen. Ich kenne mich ja mehr mit MTBs aus, als mit Rennrädern. Aber ich sag mal, mit einem alten Klein Attitude könnte man noch heute ins Gelände, ein Hagan oder Manitou ist dagegen eher was zum Hinstellen und Angucken. Ein Bekannter von mir hatte damals ein Trek-MTB mit geklebtem Rahmen, da hat sich das Unterrohr aus der Muffe gelöst, dasselbe bei einem anderen, der sich vor ein paar Jahren ein altes Kettler-Rennrad gekauft hatte. Bei einem Hagan-Besitzer, den ich früher kannte, hat die Verklebung zwar gehalten, doch dafür hatte das Oberrohr einen Längsriss, und bei meinem Müsing - früher mal eine teure Qualitätsmarke - ist das Unterrohr direkt hinter der Schweißnaht gebrochen. Wenn ich mir ein altes MTB kaufen würde, dann nur was mit Stahlrahmen...
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PX Prototype /Custom Sitzbank
Bist du dir sicher, dass die bequem wird? Deine Entwürfe bauen alle sehr flach, aber ein komfortabeles Polster braucht schon eine gewisse Dicke.
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Das Fahrrad-Drahtesel-Topic....
Mit dem "Bremsschalthebelgedöns" kommt man schon klar. Die Dinger hat man aus Komfort-Gründen, damit man sich nicht nach den Downtube-Shiftern bücken muss. Damit zurecht zu kommen ist eigentlich nicht so die Herausforderung. Ich würde sowieso nicht zu viel Geld und Arbeit in den Hobel stecken. Bei diesen geklebten Alu-Rahmen lockern sich - wenn sie alt werden - ganz gerne mal die Verbindungen. Auch hatten die Hersteller das Material Aluminium damals generell noch nicht so richtig im Griff. Möglich, dass der Rahmen nicht unbedingt das ewige Leben hat.
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Corona und so
Nimmt denn irgendwer die Bildzeitung ernst? Die meisten kaufen sie, weil sie einen intellektuell nicht gerade überfordert, wenn man sie in der Frühstückspause liest, während man eigentlich gerade zig andere Sachen im Kopf hat. Da kann man dann so'n bisschen über Promis, die auf die Fresse fallen und Einbrecher, die ihren Perso am Tatort liegen lassen, lachen. Zu den anderen Artikeln denkt man sich seinen Teil ("UFO-Sekte will Hitler klonen"), und fühlt sich dadurch ein bisschen schlauer, als die Redakteure und ihre angestammte Leserschaft, zu der man sich selbst natürlich nie zählen würde. Dass das jetzt das Presse-Erzeugnis ist, das hierzulande die öffentliche Meinung bestimmt, glaube ich kaum.
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YOUNGTIMER, KLASSIKER VON MORGEN.
Wenn der wirklich rostfrei ist, dann greif zu! Die Preise für den ersten CLK sind zwar derzeit ziemlich am Boden, von daher sind 4500 Euro jetzt kein Superschnäppchen, aber die meisten Autos hat der Rost übel zugerichtet. Gepflegte Exemplare sind zwar immer mal wieder zu finden, aber so etwas ist dann meistens nicht so wirklich billig. Die Laufleistung würde mich nicht abschrecken, solange die Kiste nicht verheizt und vernünftig gewartet wurde. Wurde das Öl von Automatik und Kompressor mal getauscht? Ab Werk ist hier kein Wechsel vorgesehen, aber das ist ziemlicher Blödsinn. Wurden die Querlenker mal gewechselt? Falls nicht, dann hol das unbedingt nach, mir ist beim W202 (selbe Achse) kürzlich einer abgerissen, so etwas kann wohl hin und wieder vorkommen, wenn man Pech hat... Der Verdeckbezug ist noch gut? Die Innenausstattung, vor allem der Fahrersitz, auch? Das Problem mit der Klimaanlage sollte man in den Griff kriegen, also wenn man die in einem Cabrio wirklich braucht... Automatik haben gut die Hälfte aller angebotenen Fahrzeuge, das sollte jetzt nicht das entscheidende Kriterium sein, genau wie das CD-Radio. Aber die Lederausstattung ist schon ein echter Pluspunkt.
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Oldtimer?
Das ist ja bei vielen teureren Autos aus dieser Zeit so. Von außen sieht alles oft ganz okay aus, aber wenn Kotflügel, Teppiche, Einstiegsleisten und co. erstmal daneben liegen, erwartet einen das nackte Grauen. Gut, wenn man die Baureihe kennt, und weiß, wo man schauen muss. Respekt! Ich würde mich niemals an so ein Projekt ran trauen.
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Corona und so
Jo... Oder man kennt sich mit einem Thema sehr gut aus, und weiß daher nicht nur um seine offensichtlich Vorteile, sondern kennt auch die Nachteile. Ich wüsste jetzt auch nicht, was sich durch Corona langfristig verändern soll, vor allem, was Veränderungen zum Positiven angeht. Eine Krise ist ja erstmal eine Verschlechterung, und nicht unbedingt der Startschuss, um alles anders, toller und besser zu machen. Möglicherweise kann Deutschland die wirtschaftlichen Auswirkungen des Lock-Downs ganz gut abfangen. Nichtsdestotrotz wird es Insolvenzen geben, vor allem im Reise-, Veranstaltungs- und Freizeitbereich. Sicher ist die Reiselust der Leute erstmal gebrochen. Bevor man für viel Geld zwei Wochen DomRep bucht, will man ja schließlich eine gewisse Sicherheit, dass man den Urlaub auch antreten kann. Aber auch das wird sich irgendwann schon geben. Vielleicht hat der eine oder andere Entscheidungsträger gesehen, dass seine Mitarbeiter im Homeoffice NICHT bloß an sich rumspielen, sondern durchaus brauchbare Ergebnisse erzielen. Das Ende von Großraumbüros und Berufsverkehr ist das trotzdem nicht. Den Aufbruch in eine neue, bessere Welt sehe ich nicht.
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Corona und so
Das mit dem Homeoffice darf man sich nicht zu einfach vorstellen. Wenn man nur vorübergehend oder nur einmal pro Woche von zuhause aus arbeitet, geht das sicher auch am Küchentisch. Macht man das allerdings 3 mal pro Woche und auf Dauer, ist es ein echter Vorteil, wenn man ein Arbeitszimmer hat. Alleine schon, damit alles an seinem Platz ist, und man nach getaner Arbeit die Tür zu machen und den Kopf frei kriegen kann. Klingt banal, hat aber nicht unerheblichen Einfluss auf die Lebensqualität. Nur zieht so ein zusätzlicher Raum halt auch höhere Wohnkosten nach sich. Außerdem sind auch von Seiten des Arbeitgebers Investitionen nötig, z.B. für zusätzliche Software-Lizenzen oder die nötige Hardware. Nicht jede Anwendung läuft auf dem Laptop. Und Video-Konferenzen, Apps und Messenger ersetzen auch nicht vollständig den direkten Kontakt zu Kollegen. Manchmal ist es einfach nötig, dass alle zusammen kommen, und Dinge direkt thematisiert werden. Außerdem ist auch nicht jeder dafür gemacht, von zuhause aus zu arbeiten. Die einen schaffen mehr, weil sie weniger abgelenkt werden, als im Büro, bei anderen ist das Gegenteil der Fall.