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Grübeln statt googlen - Kirmes im Kopf


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Der nächste, der behauptet, im Deutschen könne ein Genitiv Singular auf -er enden, wird umgehend exkommuniziert, Herrgottnochmal. Das gibt es einfach nicht. Es gibt -s, -es, -e, -en, oder halt gar keine Endung. Aber es gibt, zehntausendhöllenhunde keine Genitiv Singular Endung auf -er!!!11!! Nein!!! Holt eure Grammatik raus und schreibt das 50 Mal in euer Strafarbeitenbuch.

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Vögeln sind Tiere, die Flügel (i.d.R. zum Fliegen), Federn und Schnäbel aufweisen.   Bumsen im Gegensatz dazu sind Tiere ohne Flügel aber auch mit Schnäbeln, zusätzlich mit einen dichten Pel

Ach du lieber Himmel... Die Antwort auf das, was du hier fragst, Ralf, gibt es nicht so einfach... Denn die Abstufungen der religiösen Überzeugtheiten in den christlichen Konfessionen lassen

"Jedem das Seine" ist eigentlich ein sehr wertvoller Satz aus der Philosophie- und Rechtsgeschichte, der, glaub ich von Plato zum ersten Mal gefasst wurde und im römischen Recht, das auch Grundlage un

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Das mit dem isch am Ende findet sich bei Sprachnamen, wie z. B. Berlinerisch, Friesisch, Französisch, etc.

Oder auch bei Orts- oder Herkunftsangaben, wie z. B. badische Weinstraße oder italienische Mootorroller.

Wobei mir gerade auffällt, daß bei einem (diesmal lasse ich es nicht aus) t im Übergang es eher Malteser oder Piemonteser ist und die Ischendung sich auf die Sprache beschränkt.

Genetiv: das ist definitiv "Bremens" - hunderttausend heulende Höllenhunde!

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Simple Piktogramme.

Heute allgegenwärtig, früher m.W. eingeführt z.B., um Sportarten international verständlich und kurz "benennen" zu können. Da gab es die weißen Strichhmännchen auf schwarzem Grund. Ich meine nicht, Männlein und Weiblein in Messing gegossen an der Klotüre im Restaurant oder Verkehrsschilder.

Heute gibt es für scheinbar fast alles ein Piktogramm.

Wann wurden aber die spezielleren Bildlein eingeführt, die nicht nur einen Begriff/Schlagwort darstellten, sondern sogar Unterscheidungen möglich machten? Zum Beispiel in der Warntechnik bezgl. Feuergefährlichkeit, Giftigkeit, oder auch am Flughafen mit kommenden und gehenden Maschinen, also Abflug und Ankunft?

Edited by M210
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vor 4 Minuten hat nasobem folgendes von sich gegeben:

Mir fällt da nur Otl Aicher ein, der die Piktogramme für die olympischen Spiele in München 1972 entworfen hat.

Den müsste ich nun googeln. Das ist kein Teil meiner nur rudimentär ausgeprägten Allgemeinbildung. :lookaround:

Aber die Jahresangabe gefällt mir. 

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vor 59 Minuten hat M210 folgendes von sich gegeben:

Simple Piktogramme.

Heute allgegenwärtig, früher m.W. eingeführt z.B., um Sportarten international verständlich und kurz "benennen" zu können. Da gab es die weißen Strichhmännchen auf schwarzem Grund. Ich meine nicht, Männlein und Weiblein in Messing gegossen an der Klotüre im Restaurant oder Verkehrsschilder.

Heute gibt es für scheinbar fast alles ein Piktogramm.

Wann wurden aber die spezielleren Bildlein eingeführt, die nicht nur einen Begriff/Schlagwort darstellten, sondern sogar Unterscheidungen möglich machten? Zum Beispiel in der Warntechnik bezgl. Feuergefährlichkeit, Giftigkeit, oder auch am Flughafen mit kommenden und gehenden Maschinen, also Abflug und Ankunft?

Das dürfte ein paar Jährchen her sein.

Ich meine dass Höhlenmalereien aus der Steinzeit ja nichts anderes als Piktogramme sind. Jäger mit Speer in der Hand rennt hinter Büffel her. Feddich.

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vor 31 Minuten hat PK-HD folgendes von sich gegeben:

Das dürfte ein paar Jährchen her sein.

Ich meine dass Höhlenmalereien aus der Steinzeit ja nichts anderes als Piktogramme sind. Jäger mit Speer in der Hand rennt hinter Büffel her. Feddich.

 

Genau das meinte ich nicht, vgl. Scheißhausfigürlein etc.

Vielmehr half mir obiger Hinweis weiter.

 

Ich :inlove: gsg.

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Ich darf dazu mal ausholen, als technischer Redakteur ist sowas Teil meiner Aufgaben :thumbsup:

Es gibt 2 Hauptgruppe von Piktogrammen

 

1. Das große Feld der international festgelegten Zeichen für Warnhinweise, Gefahrstoffkennzeichnungen, Explosionsschutz, etc. Getrieben von der DIN wurde das nach dem 2. Weltkrieg international abgestimmt und letztendlich in internationale Normen wie der IEC festgelegt, welche Piktogramme verwendet werden. Anders lässt sich ein globaler Handel und Austausch nicht mehr bewerkstelligen.

 

2. Grafische Darstellungen zur Erklärung. Darunter fallen die Piktogramme der Sportarten, die WC-Menschen, ein Symbol auf dem Schalter für Licht etc. Diese Symboliken sind nicht festgelegt, werden aber dann international etabliert, wenn sie gut gemacht sind. Die olympischen Sportgrafiken von 72 sind ein gutes Beispiel.

 

Inzwischen müssen Betriebsanleitungen für elektrische Gebrauchsgegenstände allein in Europa in 21 Sprachen vorliegen. Und durch einen globalen Absatzmarkt sind Unternehmen gezwungen, ihre Produkte weltweit verständlich zu erklären. Wenn man es also schafft, allein durch Piktogramme sprachneutral zu erklären, ist das natürlich besser, als zig Seiten Prosa in alle Weltsprache zu übersetzen. IKEA ist da ziemlich gut drin

 

Und wenn ich mir die Schilderflut auf einem Internationalen Flughafen ansehe, bin ich froh über jedes klar erkennbare Symbolik, die mich z. B. zum Klo leitet.

 

Die Hauptmotivation ist also die Globalisierung, wie so oft

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Danke auch an Janwoogie.

Du bestätigst die Gründe meiner Frage. :thumbsup:

@nasobem's Zeitenangabe scheint also allgemein anerkannt. Was war die Jahrzehnte zuvor diesbezüglich schon etabliert? Weiß sowas wer? Oder war 1972 die "Geburtststunde"?

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Davor gab's meines Wissens/meiner Erinnerung nach z.B. am Flughafen nur Textschilder und das ein oder andere zeigende Händchen, normalerweise verhältnismässig detailreich gezeichnet.

 

Spätestens ab der frühen Neuzeit/ausgehendem Mittelalter gab es die Wirtshausschilder, Apothekenschilder, etc., damit sich Analphabeten orientieren konnten. Da war dann das Weisse Rössl, der Schwan, oder der Löwe drauf. Der Asklepiosstab bei den Apotheken kam wohl erst später, vielleicht in etwa zeitgleich mit dem roten Kreuz des Krankenhauses. Wohl auch seit der frühen Neuzeit: Beim Uhrmacher 'ne Uhr, beim Schuster ein Stiefel, usw.

 

Und kleine Herzl, liebevoll auf der Lokustür ausgeschnitzt :rotwerd:

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vor 8 Stunden hat reusendrescher folgendes von sich gegeben:

Der Asklepiosstab bei den Apotheken

 

Aeskulapstab (?) heißt der in meiner Erinnerung nach einem griechischen Gott der Heilung. Die Rolle der Schlange habe ich vergessen.

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Das Kreuz im christlichen Kontext ist auch schon was älter... Ich mein ja nur. ;-)

Kontext und Konvention sind ohnehin entscheidende Faktoren ohne die Piktogramme sinnlos sind

Piktogramm heißt ja eigentlich nur: Bild als Schriftzeichen. Und die brauchen Kontext und konvention.

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vor 7 Stunden hat M210 folgendes von sich gegeben:

 

Aeskulapstab (?) heißt der in meiner Erinnerung nach einem griechischen Gott der Heilung. Die Rolle der Schlange habe ich vergessen.

 

Erwischt! Da ist mir ein Skandinavismus unterlaufen, hier ist die griechische Form geläufig, Äskulap hiess er bei den Römern.

 

Schlangengift wurde damals (und wohl noch heute) zur Heilung bestimmter Krankheiten eingesetzt, steht also stellvertretend für "Medizin" an sich (und den geschulten Umgang damit). Und der (Wander-)Stab deutet wohl auf Hausbesuche hin...? 

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vor einer Stunde hat pötpöt folgendes von sich gegeben:

Das Kreuz im christlichen Kontext ist auch schon was älter... Ich mein ja nur. ;-)

Kontext und Konvention sind ohnehin entscheidende Faktoren ohne die Piktogramme sinnlos sind

Piktogramm heißt ja eigentlich nur: Bild als Schriftzeichen. Und die brauchen Kontext und konvention.

 

Zwar schon, aber das Kreuz ist doch eher ein Symbol als ein Piktogramm. Man geht ja nicht in die Kirche, um Kreuze zu kaufen? Andererseits... In der Kirche gibt's ja auch was, wenn man dafür empfänglich ist. Ist dann wohl 'ne Servicedienstleistung? Da wäre ein Piktogramm wieder angemessen. An grossen Flughäfen wird ja auch mit Kreuzen auf Andachtsräume hingewiesen.

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vor 11 Minuten hat reusendrescher folgendes von sich gegeben:

 

Zwar schon, aber das Kreuz ist doch eher ein Symbol als ein Piktogramm.

Die Grenzen sind fließend. Im Symbol kommen verschiedene Bedeutungsebenen zusammen - wie im Piktogramm auch. Klar heißt das Kreuz nicht: "Hier kann man Kreuze kaufen". Aber mit dem Verkehrsschild "Überholverbot" wird ja auch nicht vorgeschrieben, dass rote Autos immer links neben schwarzen Autos zu fahren haben. ;-)

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vor 1 Minute hat pötpöt folgendes von sich gegeben:

Aber mit dem Verkehrsschild "Überholverbot" wird ja auch nicht vorgeschrieben, dass rote Autos immer links neben schwarzen Autos zu fahren haben.

Ach verdammt. :censored:

 

Danke GSF. :thumbsup:

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vor 38 Minuten hat pötpöt folgendes von sich gegeben:

Die Grenzen sind fließend. Im Symbol kommen verschiedene Bedeutungsebenen zusammen - wie im Piktogramm auch. 

 

Hmmmm.... Finde, dass "echte" Piktogramme sich gerade dadurch auszeichnen, dass sie nur eine Bedeutungsebene haben. Nehmen wir die von '72: "Schwimmen", "Wasserball", "Turmspringen", alles ganz konkret, nur eine praktische Bedeutung. 

 

Ein "echtes" Piktogramm für die Flughafenkapelle wären für mich also eher betende Hände, als das komplexere Kreuz mit all seiner Meta-Symbolik. Das eine zeigt die reine Handlung, das andere steht für die allumfassende Philosophie, am geschäftigen Flughafen auch noch mit all ihren verschiedenen Auslegungen. Ist mir irgendwie zu kompliziert für ein Piktogramm.

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vor 6 Minuten hat reusendrescher folgendes von sich gegeben:

 

Hmmmm.... Finde, dass "echte" Piktogramme sich gerade dadurch auszeichnen, dass sie nur eine Bedeutungsebene haben. Nehmen wir die von '72: "Schwimmen", "Wasserball", "Turmspringen", alles ganz konkret, nur eine praktische Bedeutung. 

 

Ein "echtes" Piktogramm für die Flughafenkapelle wären für mich also eher betende Hände, als das komplexere Kreuz mit all seiner Meta-Symbolik. Das eine zeigt die reine Handlung, das andere die allumfassende Philosophie.

Ja, aber ein Piktogramm kann zum Symbol werden und umgekehrt. Der Kontext machts. Beispiel: Das Kreuz am Hals ist Symbol (für Glaube oder Tradition oder was auch immer) Ein kleines Verkehrszeichen als Kettchenanhänger wird ebenfalls zum Symbol (für schlechten Geschmack, der ewigen Treue zu einem Angestellten im Straßenbauamt, oder  was auch immer).

Für mich ist ein Piktogramm, wenn ich den Begriff übersetze, nichts anderes als ein Schriftzeichen (Gramm) in Bildform (Pikto)

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vor 11 Minuten hat reusendrescher folgendes von sich gegeben:

Das eine zeigt die reine Handlung, das andere die allumfassende Philosophie.

Eben. Und das ist auch gut so.

Wäre es ein reiner Gebetsraum, vielleicht sogar ganz ohne Konfessionsbindung, dann wären die betenden Hände vielleicht angebracht.

So ein Raum ist ja aber viel mehr. Du kannst beten, du kannst Andacht halten, du kannst schlafen, einfach mal Ruhe haben, etc.

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vor 1 Minute hat pötpöt folgendes von sich gegeben:

Für mich ist ein Piktogramm, wenn ich den Begriff übersetze, nichts anderes als ein Schriftzeichen (Gramm) in Bildform (Pikto

So sehe ich das auch.

Dieses Schriftzeichen kann aber eine oder mehrere Bedeutungen haben. Je nach Kontext. Ein Herz, auf dem Flur im Unikrankenhaus, kann ein Hinweis auf die entsprechende Abteilung sein. Ein Herz, in Frankfurt in der Kaiserstraße, geht bedeutungsmäßig eher in ne andere Richtung. In Verbindung mit anderen Zeichen kann es eine Warnung an die Träger von Herzschrittmachern sein.

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vor 3 Minuten hat PK-HD folgendes von sich gegeben:

Eben. Und das ist auch gut so.

Wäre es ein reiner Gebetsraum, vielleicht sogar ganz ohne Konfessionsbindung, dann wären die betenden Hände vielleicht angebracht.

So ein Raum ist ja aber viel mehr. Du kannst beten, du kannst Andacht halten, du kannst schlafen, einfach mal Ruhe haben, etc.

Das Verrückte ist: Das Symbol für "Gebetsraum" im Flughafen ist manchmal tatsächlich mit betenden Händen bezeichnet, manchmal mit Keuz, manchmal mit knienden Menschen, manchmal mit der Kombi aus Kreuz, Davidsstern und Halbmond, Jing/Jang, ...

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vor 4 Minuten hat PK-HD folgendes von sich gegeben:

So sehe ich das auch.

Dieses Schriftzeichen kann aber eine oder mehrere Bedeutungen haben. Je nach Kontext. Ein Herz, auf dem Flur im Unikrankenhaus, kann ein Hinweis auf die entsprechende Abteilung sein. Ein Herz, in Frankfurt in der Kaiserstraße, geht bedeutungsmäßig eher in ne andere Richtung. In Verbindung mit anderen Zeichen kann es eine Warnung an die Träger von Herzschrittmachern sein.

Genau! Und Träger von Herzschrittmachern betreten die Kaiserstaße auf eigene Gefahr ...

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vor einer Stunde hat pötpöt folgendes von sich gegeben:

Das Verrückte ist: Das Symbol für "Gebetsraum" im Flughafen ist manchmal tatsächlich mit betenden Händen bezeichnet, manchmal mit Keuz, manchmal mit knienden Menschen, manchmal mit der Kombi aus Kreuz, Davidsstern und Halbmond, Jing/Jang, ...

 

Genau das ist doch der Widerspruch. Piktogramme SOLLEN doch gerade einheitlich sein, z.B. durch bundesweite Standards für Serviceleistungen an Autobahnraststätten. Und genau das scheitert an der Umfänglichkeit des Glaubensprinzips.

 

Mal sehen, ob ich Dich ins Grübeln bringen kann: Das rote Kreuz auf weissem Grund kann theoretisch für sehr vieles stehen, das Krankenhauswesen umfasst ja von Forschung über Verwaltung und Beratung, etc. so einiges mehr als die basale Behandlung. Trotzdem lässt es sich für's Piktogramm ziemlich klar zusammenfassen, es dreht sich im Kern immer um medizinische (im Sinne von heilbringender) Versorgung. 

 

Hast Du also vielleicht einen ähnlich prägnanten Oberbegriff für die geistliche Sparte parat? (Natürlich nur, wenn's Dir nicht zu zynisch ist, das Kreuz auf Biegen und Brechen für diesen Fall auf ein Piktogramm zu reduzieren!)

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@reusendrescherDu hast einen sehr technischen und modernistischen Begriff von Piktogramm. Die Einheitlichkeit gehört für dich dazu.

 

Für mich nicht. Für mich ist Einheitlichkeit nur ein Hilfsmittel zur eindeutigeren Verstehbarkeit, kein Teil der Begriffsdefinition.

 

Es gibt  künstlich kreierte Piktogramme, die dann in einem verbindlichen Katalog festgelegt werden müssen (besonders die abstrakten Piktogramme wie "Schonprogramm im Wäschetrockner".)

 

Und es gibt Piktogramme, die durch das Dargestellte eine gewisse Verständlichkeit mitbringen und deren Bedeutung sich aber, je nach Kontext wandeln kann.

 

Bei deiner Definition kann man vermutlich einen Punkt in der Geschichte ausmachen, seit dem die Verbreitung von Piktogrammen auf dem Erfolgskurs ist.

 

Bei meinem ist der Punkt nicht festzumachen. Ich denke auch, dass Piktogramme nicht nur "offiziell" designt werden, sondern in bestimmten Kreisen einfach entstehen und dann ihren Weg machen, oder auch nicht.

 

Wenn du die christliche Symbolik oder Piktografie ansprichst: Da ist es wie in deinem genannten Beispiel, dem Kreuz: Im kirchlichen Kontext heißt es erstmal: Du willst was Religiöses? Hier bist du richtig.

 

Eine interessante Nebenbemerkung: Im Urchristentum war das Kreuz noch kein genutztes Piktogramm oder Symbol. War halt ein alltägliches Hinrichtungsinstrument, das keine religiöse Konnotation hatte. Das älteste Symbol war der stilisierte Fisch. Auch nicht, weil ein Fisch ein religiöses Symbol war, sondern weil es ein Bildzeichen für eine Abkürzung war: Fisch heißt auf griechisch ICHTHYS. Die Abkürzung für Iesus CHristus  (Gesalbter) Yios THeou (Sohn Gottes) Soter (Retter). Die komplette Kernbotschaft des Christentums, die im Untergrund lange als geheimes Erkennungszeichen untereinander funktionierte. Auch hier: Der Kontext deutet.

 

Edited by pötpöt
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