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Wie rentieren sich Orientteppichläden

Featured Replies

Geschrieben

Hi,

hat sich einer von euch auch schon einmal gewundert wie sich diese

Heerscharen von Orientteppichläden über Wasser halten?

Bei uns gibt es einen riesigen Laden. Man sieht aber nie Kunden.

Merkwürdig.

Der Chinamann an der Ecke hat in seinem Restaurant auch maximal

30 Kunden im Monat in seinem 200 Mann Restaurant. Wie geht das?

Was sagen die Finanzbehörden?

Bin verwirrt.

Bearbeitet von discotizer303

Geschrieben

ich kenn nur orienteppichläden die 50% rabatt bieten da der inhaber verstorben ist..lol...

und zu den chinarestaurants.. da finde ich die frage wie sich 20 türkische gemüseläden auf 100m strassenzeile halten können viel interessanter. geldwäsche ? ein schelm der dabei böses denkt.

Bearbeitet von artax

Geschrieben

bei den gemüse läden wird noch was umgesetzt und da arbeitet immer die ganze familie für lau.

aber ich kenne wirklich niemanden, der son teppich hat...

da hilft selbst dieter bohlens unfreiwillige werbeaktion nicht weiter...

Geschrieben

Würde mal sagen: Geldwäsche

(Einschleusen kriminell erworbenr Gelder in den legalen Wirtschftskreislauf; darf ruhig etwas kosten....

Geschrieben
bei den gemüse läden wird noch was umgesetzt und da arbeitet immer die ganze familie für lau.

aber ich kenne wirklich niemanden, der son teppich hat...

da hilft selbst dieter bohlens unfreiwillige werbeaktion nicht weiter...

hmm, naja bestimmt alles keine schwarzen schafe aber beileibe auch nicht alle rein. ich hatte da mal etwas vor längerer zeit gelesen - weiss aber nicht ob es dabei um steuerfahndung ging oder drogenkriminalität : die polizei hatte sich einfach mal einen tag lang gegenüber von so nem lädchen ins auto gesetzt und die kunden gezählt die da rein sind. am ende des tages waren es 40 personen und der kontrollierte tagesumsatz lag bei 2000.- :-D . da wird schon viel kohle gewaschen, das steht fest wie das amen in der kirche. alternativ auch gerne bei den vielzahl der pizzerien : gerade letzte woche konnte man lesen das die mafia jahreumsätze im bereich von 10 milliarden (!) euro hat, da werden so manche dreistellige millionensummen auch in deutschen pizzerien gewaschen. augen verschliessen bringt da auch nix.

Geschrieben
  • Autor

Hmmm,

Pizza und die Familie liegt ja schon nahe.

Denke da gerade an die Pizza-Connection in den Lieblings-USA

aus den 70ern.

Aber Teppich-Connection?

Beisewäi: Hier will niemand irgend jemanden ans Bein und schon gar nicht

soll hier etwas verallgemeinert oder sonstwie verunglimpft werden.

Geschrieben

Tja, ein heikles Thema. Wenn das Geld nicht von den Teppichen kommt, dann muss es wohl woanders herkommen. Wenn ich ein einfältiger Mensch wäre, würde ich nun argumentieren, dass eine Vielzahl der Teppichläden von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte betrieben werden. Würde ich die Kollektivschuld des deutschen Volkes für einen Moment mal außer acht lassen, würde ich weiter argumentieren, dass kriminalstatistisch gesehen bei nichtdeutschen Tätern, insbesondere bestimmten Volksgruppen, eine Affinität zu bestimmten Straftaten besteht (BTM, Erpressung, Hehlerei, Glücksspiel - je nach Volksgruppe in unterschiedlicher Ausprägung). Wenn ich nun jegliche Political Correctness über Bord werfen wollte, würde ich sogar soweit gehen, dass zwischen dem schleppend laufenden Geschäft in manchem Teppichladen, Callshop oder China-Restaurant und der Kriminalstatistik ein gewisser Kausalzusammenhang besteht.

Da ich aber leider eine Staatsangehörigkeit besitze, die man besser nur hinter vorgehaltener Hand aussprechen darf, weil das ein ganz böser Staat ist, beschränke ich mich darauf, zu sagen, dass ich Multikulti richtig dufte finde und Ausländerkriminalität bestimmt nur eine Erfindung des Axel Springer-Verlags ist.

Zum Nachlesen mit Prozentzahlen und so: Link

Ach so, ich will auch nicht irgendwem irgendwohin pissen. Verallgemeinerungen sind mir auch fremd, und den konkreten Teppichladen, um den es dem Herrn Discotizer geht, kenne ich auch nicht. Nur mal ein paar allgemeine Gaydanken in diesem Zusammenhang, weil manche Leute da vielleicht etwas blauäugig sind. :-D

Geschrieben

Sehr beliebt sind auch sog. Karussellgeschäfte. Der Schaden durch zuviel ausgezahltes Umsatzsteuer beträgt ca. 15MrdEUR in Deutschland pro Jahr.

Diese Geschäfte lassen sich auch einigen o.g. Geschäften zuweisen. Das witzige an der ganzen Sache ist, dass der zusätzliche Zufluss Steuerfrei ist. So kann bspw. ein Handygeschäft mit einem Gewinn von 0.-EUR oder sogar einem Verlust prima überleben, ohne jemals einen cent Steuern bezahlt zu haben...

Bearbeitet von Doc Snyder

Geschrieben
  • Autor
Sehr beliebt sind auch sog. Karussellgeschäfte. Der Schaden durch zuviel ausgezahltes Umsatzsteuer beträgt ca. 15MrdEUR in Deutschland pro Jahr.

Diese Geschäfte lassen sich auch einigen o.g. Geschäften zuweisen. Das witzige an der ganzen Sache ist, dass der zusätzliche Zufluss Steuerfrei ist. So kann bspw. ein Handygeschäft mit einem Gewinn von 0.-EUR oder sogar einem Verlust prima überleben, ohne jemals einen cent Steuern bezahlt zu haben...

gibt´s da Details. Klingt gut. :)

Geschrieben
Sehr beliebt sind auch sog. Karussellgeschäfte. Der Schaden durch zuviel ausgezahltes Umsatzsteuer beträgt ca. 15MrdEUR in Deutschland pro Jahr.

Diese Geschäfte lassen sich auch einigen o.g. Geschäften zuweisen. Das witzige an der ganzen Sache ist, dass der zusätzliche Zufluss Steuerfrei ist. So kann bspw. ein Handygeschäft mit einem Gewinn von 0.-EUR oder sogar einem Verlust prima überleben, ohne jemals einen cent Steuern bezahlt zu haben...

Das klappt aber nur ein begrenzte Zeit. Irgendwann wird das Finanzamt misstrauisch und wird ein Prüfung ansetzen, dann muss man schon sehr gut begründen können, warum man ein Geschäft ohne Gewinn so lange hält / halten kann/will.

Bei Kleinstunternehmern rutscht man dann auch schnell in die "Liebhaberrei" und kann dann keine Vorsteuer mehr abziehen ...

Geschrieben
Bei Kleinstunternehmern rutscht man dann auch schnell in die "Liebhaberrei" und kann dann keine Vorsteuer mehr abziehen ...

Horizontales Gewerbe, oder wie? :-D

Geschrieben

Bei den Preisen für Orientteppiche müssen die doch nur einen im Monat verkaufen um ne 6 köpfige Familie über Wasser zu halten

Geschrieben
Bei Kleinstunternehmern rutscht man dann auch schnell in die "Liebhaberrei" und kann dann keine Vorsteuer mehr abziehen ...

Dem kann ich so nicht zustimmen. Für die Umsatzsteuer spielt die Gewinnerzielungsabsicht bzw. Tendenz zur Liebhaberei keine Rolle.

siehe § 2UStG - Unternehmer, Unternehmen

(1) ....Gewerblich oder beruflich ist jede nachhaltige Tätigkeit zur

Erzielung von Einnahmen, auch wenn die Absicht, Gewinn zu erzielen, fehlt....

Hingegen bei der Veranlagung zur ESt spielt Liebhaberei eine Rolle, ob ein Verlust mit den anderen Einkünften verrechnet werden kann

siehe §15 (2) EStG

...Eine selbständige nachhaltige Betätigung, die mit der Absicht, Gewinn zu erzielen,

unternommen wird und sich als Beteiligung am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr

darstellt, ist Gewerbebetrieb,...

Das klappt aber nur ein begrenzte Zeit. Irgendwann wird das Finanzamt misstrauisch und wird ein Prüfung ansetzen, dann muss man schon sehr gut begründen können, warum man ein Geschäft ohne Gewinn so lange hält / halten kann/will.

Dem kann man auch sehr schnell entgegnen. Ein Gewinn im Karussell ist auch schnell realisierbar.

- realer Unternehmer A Ausland liefert ein Handy zum Preis von 100? (Dies soll auch der Marktpreis in Deuschland sein) an den Scheinunternehmer B im Inland. Gemäß der in der EU gültigen Umsatzsteuer Regeln bleibt die Lieferung von der Umsatzsteuer befreit. Scheinunternehmer B führt dann eine Lieferung mit Rechnung (i.H.v. 100? brutto ca. 84netto) an ein reales Unternehmen C im Inland aus. C holt sich in dem Moment die Vorsteuer von 16? vom Finanzamt wieder. Dann verkauft C das ganze im Idealfall ins Ausland (natürlich steuerfrei) für 100 ? z.b. an A zurück (somit hat C ein Gewinn von 16? realisiert). Das ganze Spiel kann nun von vorne beginnen. Scheinfirma B existiert nun nicht mehr und die nächste fiktive Scheinfirma ist angemeldet.

Das ist ein relativ einfaches Beispiel, in Wirklichkeit sind weitaus mehr Unternehmen darin verstrickt.

Geschrieben
  • Autor
Das klappt aber nur ein begrenzte Zeit. Irgendwann wird das Finanzamt misstrauisch und wird ein Prüfung ansetzen, dann muss man schon sehr gut begründen können, warum man ein Geschäft ohne Gewinn so lange hält / halten kann/will.

Bei Kleinstunternehmern rutscht man dann auch schnell in die "Liebhaberrei" und kann dann keine Vorsteuer mehr abziehen ...

besagter Laden feierte schon sein 25igtes :-D

Geschrieben
...

Zum Nachlesen mit Prozentzahlen und so: Link

...

wow, was ist denn da mit thüringen los in dem bericht vom kba !?

in beiden grafiken eine (rein-) weiße weste ...

:-D

Geschrieben
  • Autor
wow, was ist denn da mit thüringen los in dem bericht vom kba !?

in beiden grafiken eine (rein-) weiße weste ...

:-D

Säuberungsaktionen? Zu weit ab vom Schuß?

:-D

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