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LAPaint

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  1. Da kommt nichts dazwischen. Am besten druckst du dir das hier mal aus, beantwortet viele Fragen
  2. LAPaint antwortete auf v31's Thema in Suche Vespa Teile
    Steht eigentlich schon eine Bezeichnung drauf! Die dt. 150er Modelle hatten glaub ich alle einen 18er Dell'Orto.
  3. Ich bin echt auf die ersten Fotos vom Endergebnis gespannt!
  4. Ich hoffe in den Feiertagen noch einiges zu schaffen. Am meisten Angst hab ich davor, den originalen Sitzbankbezug wieder über das Gesetll zu ziehen Hat da jemand einen Tipp?
  5. Servus Soild, Danke! Ich dachte nur es sei nicht die richtige, da sie an der Stelle dicksten Durchmessers am Rahmen angeht. An einem Ende steht SKS drauf, falls ich das richtig entschlüsselt hab. Aber umso besser, wenn es noch die richtige ist Bei den späteren Modellen war es auch diese Luftpumpe? Hier steht nämlich noch eine GS/3 ohne Pumpe.
  6. Ganz vergessen: Kann mir einer sagen, woran ich eine originale Luftpumpe erkenne? Ich glaub die gehörte mal zu einem Fahrrad...
  7. So, ich komm auch mal wieder dazu, die Fortschritte mitzuteilen: Kabelbaum wurde komplett neu gemacht und eingezogen, Querschnitt ein bißchen größer als original, aber nur soviel, dass die Kabel noch in die originalen Bougierrohre passen. Die Gepäckfachseite ist auch schon weiter. Das komplett überlackierte Klemmbrett konnte ich entlacken. Selbst der gelbe und der grüne Punkt für die Anschlüsse ließ sich erhalten Im Frühjahr kommt dann eine neue Batterie rein und wird angeschlossen. Die alte dient im Moment nur als Platzhalter. Die Kabel sind noch etwas zu lang, aber ich möchte später noch auf den 12V-Regler vom Klingelkasper umrüsten, daher sind die bewusst so abgelängt worden. Die letzten Stunden hab ich mit den Proxxon Aufsätzen aus Leder verbracht und einige Teile poliert. Hier mal ein Ausschnitt. Der Ständer brauchte sehr viel Zuwendung: Es waren Verlängerungen im falschen Durchmesser von einem Schweiß-Anfänger angeschweißt so dass die blauen Ständergummis nicht mehr drüber gingen und Richtung Trittblech geschoben wurden. Der Ständerwinkel paßte auch nicht mehr, er neigte sich viel zu weit nach vorne, zudem waren beide Seiten unterschiedlich lang, so dass extreme Kippelei geboten war Also wurden die angeschweißten Stücke abgetrennt, neue Verlängerung aus Vollmaterial gedreht und angeschweißt. An den Anschlägen wurde ebenfalls aufgeschweißt, um die Neigung nach vorne zu reduzieren. Jetzt passen die originalen Gummis wieder, der Roller steht sehr stabil und die Neigung des Ständers ist auch wieder wie es sein soll Und das Beste: Wenn man die Ständergummis hinschiebt, wo sie hingehören, sieht man von alle dem nix... Hier noch ein Foto von den Wuchtbohrungen vom LüRa (Danke kobold ). Da mußte ganz schön gebohrt werden für ein originales nicht abgedrehtes LüRa... Motor ist mittlerweile auch drin. Schwinge wurde mit neuen Gummi versehen. Stoßdämpfer mit neuem Öl befüllt und neu gedichtet. Fortsetzung folgt mit dem Lenker...
  8. @Andreas: Danke! Das Tempo täuscht aber, es ist kein andreasnagy-Echtzeit-Restaurationstopic. Das Topic läuft im Zeitraffer ab Der Untertitel bezieht sich nicht auf das Gefährt, sondern auf den Bastler
  9. So weiter geht's: Für das defekte Lenkschloss konnte ich zwischenzeitlich ein NOS Lenkschloss mit 2 Messerschmitt-Schlüsseln auftreiben Des wurde natürlich sofort verbaut. Nachdem das Schloss drinnen war, ging's weiter mit der Schale für die Lagerkugeln, die unten bei der Hupe verbaut ist. Die sich im Sitz leicht drehende Lagerschale wurde durch eine größere Schale ersetzt. Die alte hatte 64,03 mm außen. Die neue wurde von 65 mm auf 64,06 mm abgeschliffen, hat also 1.ÜM. Ich hatte zunächst Bedenken, ob die 0,03 mm ausreichend sind. Aber nachdem sich Schale und Sitz wieder auf Zimmertemperatur abgekühlt bzw. erwärmt hatten, saß die Schale bomebnfest, also keine Panik mehr... Die Gabel wurde komplett zerlegt, gereinigt und neu gelagert. Die Bremstrommel wurde ausgedreht, da hat einer der Vorbesitzer Kreuze in die Bremsfläche gemacht, zum Glück nicht wirklich tief... Lenkanschlag mußte teilweise wiederhergestellt werden. Die Achse habe ich mit dem Einzieher für die Antriebswelle und einem Adapter eingezogen. Auf den nervigen Schmierfilz hab ich verzichtet, ich denke die einseitig gekapselten Lager sind ausreichender Schutz. Am meisten Zeit haben wohl die Repro-Bremsbeläge gekostet, bis die nicht mehr geschliffen haben Wenn die nicht so nervig zu Wechseln wären, hätte ich die alten beläge neu bekleben lassen... Der Motor war in einem erstaunlich gutem Zustand. Selbst die Kickstartereinheit konnte so wieder verbaut werden. Der Tachostand stimmt leider nicht, da bei gefahrenen 100m auf den Tacho 10,1 km kommen. Ich kann also leider nicht nachvollziehen wieviel Laufleistung der Motor tatsächlich hat. Die Kurbelwelle mußte nur gereinigt werden. Dann wurde sie auf beiden Seiten noch auf 2/100 gerichtet (Danke Günni ). Leider wurde wohl einmal das Lüfterrad nicht fest genug angezogen. Zum Glück ließen sich Konus von Welle und Lüfterrad mit Ventilschleifpaste wiederherstellen. Der Zylinder hatte noch ein sehr gutes Laufspiel, der bekam daher nur einen neuen Kreuzschliff. Die Fenster im Fuss wurden bis zur Dichtfläche nach unten gezogen, beim Auslass wurde noch etwas verbreitert und der VA erhöht. Der schwere Lüfterkranz der Touren wurde durch den leichteren der GS getauscht, anschließend noch gewuchtet. Zusammen mit der nur 0,55 mmm starken ReproKoDi statt 1,0 mm starken original KoDi dürfte da jetzt einiges an Leistung anliegen Der Kolben wurde gereinigt und mit neuen Ringen versehen. Der Rest wurde frisch gelagert und gedichtet. Antriebswelle mit Einzieher eingezogen. Schaltraste wurde gebuchst, die hatte sehr viel Spiel (Danke andreasnagy ). Der 18er Vergaser wurde durch einen 19er MA ersetzt, der bietet einfach bessere Einstellmöglichkeiten. Die Motorelektrik war auch in einem sehr guten Zustand. Demnächst werde ich noch das Lüfterrad zum frisch magnetisieren schicken, dann ist der Motor bis auf den Auspuff komplett. Edit meint noch: Die Verzahnung der Antriebswelle sieht auf dem Bild nur so rostig aus, die Farbe des Fettes kommt irgendwie nicht ganz so raus
  10. Hierist noch ein ähnliches SG-Topic,leider sind viele Fotos raus
  11. Schau mal hier, wie ich finde sehr gute Qualität!
  12. Ähm ja, zweimal copy+paste hintereinander geht ja auch ned... Such einfach nach Simmerring Vespa GS oder so bei Ebay, bisl Arbeit sollst du ja auch haben...
  13. Also die guten Cortecco gibts bei SIP Art.Nr. 40065100 oder bei Ebay Art.Nr. 40065100. Wobei bei Ebay die Dichtlippe eher grün als blau aussieht... Lager kannst die Nadella nehmen, die's bei SIP (oder hier im Forum günstiger) gibt, oder SKF. Ist wohl eine Glaubensfrage...
  14. Ich kann's bei den alten bekannten Anbietern nicht finden
  15. Weiß man schon, was beim SIP Road geändert wird? Nur der Krümmer und der Durchmesser des Lochs im Auspuffkörper oder auch etwas im Inneren? Ich spiel mit der Überlegung, meinen Abarth Repro in einen Abarth Road umzubauen... Wenn da nur ein neuer Krümmer dran kommt, wäre der Aufwand ja vertretbar.
  16. LAPaint antwortete auf tom aus ush's Thema in Grüße
    Servus Max, von mir auch Gute Besserung!!! Du wirst schon wieder Grüße aus LA
  17. Kannst du noch den Aussendurchmesser vom Zylinderfuss messen? Evtl kann man den Zylinder auf 57 mm aufbohren und er paßt in 150er Wideframes. Hub müsste man abhängig von den Steuerzeiten natürlich noch durch Dichtungen ausgleichen...
  18. Wäre es unverschämt, noch nach den Steuerzeiten zu fragen? Ist die 150 S der große 125 S Motor oder gibt es bis auf die Bohrung noch andere Unterschiede? Bist du den Motor schonmal gefahren? Geht der wirklich 85?
  19. Zu dem Vergaser kann ich dir leider nicht helfen, aber bei den Dell'Orto MA 19 Vergasern (150er Wideframe-Modelle) passen die Standard Düsen von Dell'Orto die man überall erwerben kann. Evtl umsteigen auf einen anderen Vergaser?
  20. @Bene: Waren die 30 mm an der Spindel gemessen (Außendurchmesser)? Oder am Futter (Kernloch)? Wenn letzteres, sind Bild und Text verwirrend...
  21. DIN 800 meint Google wär M33 x 3,5; scheint also keine DIN zu sein... Stahlfix wird's bestimmt was zaubern, wenn man ihm alle nötigen Daten zukommen läßt
  22. Zum Thema Delle: Ich finde es ist wichtig, den Lack vorher aufzubereiten (reinigen, polieren etc), dann gewinnt er wieder mehr an Elastizität (bilde ich mir zumindest ein). Erwärmen find ich auch wichtig, ich nehm da sogar eine Heißluftpistole (aber bitte vorsichtig rantasten!!!) für. Zum Ausbeulen selber habe ich hier zwei stinknormale Gummihammer mit Kugeln im Kopf (vom Praktiker glaub ich), damit lässt sich angenehmer arbeiten. Taste dich vorsichtig ran, so schwer ist es gar nicht, ist natürlich eine Gradwanderung. Lieber zu wenig als zuviel
  23. So, die verschollenen Fotos sind wieder aufgetaucht, ab sofort lebe ich mit Back-Up... Hier mal die ersten Fotos nach der Grobeinigung mit Bremsenreiniger, Zahnbürsten und Plastispachtel und nachfolgender Reinigung mit der gesamten Rot Weiss Palette: Aktiv Schaum zur Reinigung mit Reinigungsknete, Lackreiniger und anschließend Hochglanz-Politur. So sah die Karosse danach aus: Danach wurde an die Dellen gegangen mit dem Gummihammer, am auffälligsten war die Delle auf halber Höhe im Beinschild in Fahrtrichtung rechts (siehe erstes Foto im ersten Beitrag), die ist jetzt kaum noch sichtbar. Zu mehr habe ich mich nicht getraut, da trotz Erwärmen der Lack bisl empfindlich war und ich die Grenze nur ungern ausloten wollte Der gesamte Lack wurde auch noch mit 3 Schichten Liquid Glass versiegelt, das in der heißen niederbayerischen Sonne "eingebrannt" wurde. Danach kamen original Schriftzug und Emblem wieder drauf, ich war froh, dass ich beides heile runterbekommen habe (Zahnseide) und ohne Schäden den alten Kleber entfernen konnte (Vorbeschädigungen hatte der Schriftzug leider schon ). Zur neuen Befestigung habe ich als Kleber den Pattex Power Kleber Repair Extreme Elastisch genommen, der Vorteil ist, dass sich überschüssiger Kleber nach dem Austrocknen sehr leicht entfernen lässt. Und er laut Hersteller natürlich Bombe hält... Die nachlackierte Stelle wurde komplett freigelegt, leider fanden sich darunter sehr viele angeschliffenen Stellen, dies wird mit montierter Backe zum Glück nicht zu sehen sein Den größten Teil konnte ich mit einem Schraubenzieher runterkratzen ohne Beschädigungen zu machen. Für den Rest habe ich 2000er nass und eine Feinschleifpolitur genommen. Fortsetzung folgt...
  24. Sehr schöne Restauration! Wie hast du denn die Nieten verarztet?
  25. So, da ich die Restaurationsberichte hier im gespannt verfolge, will ich euch mein derzeitiges Projekt vorstellen. Es handelt sich um eine T/2 Bj. 56 im stratoblauem Erstlack. Abmeldung September 1976, seit dem stand sie. Erstbesitzer war ein Beamter des BGS aus Deggendorf, komischerweise steht im Kraftfahrzeugbrief bei Zulassungsdatum der 05.08.1968. Möglicherweise ist es auch nicht der erste Fahrzeugbrief… Das Modell war wohl bei Beamten sehr beliebt, auf jeden Fall ging sie dann von DEG nach Passau an einen Polizeibeamten und anschließend an eine Schülerin, die sie dann am 07.09.1976 stilllegte. Seit diesem Zeitpunkt stand die gute Dame, der Besitzer wurde noch einmal gewechselt bevor sie zu mir kam. Ich hab sie hier über das GSF bekommen (hier mal der Link zu dem Topic wo sich auch Fotos finden zum „War-Zustand“ Klick mich). Ich war lange genug hartnäckig und habe den Alex genervt. Als Alex dann meinte sie steht in Passau, was nicht wirklich weit weg ist von Landshut und er sich bereit erklärte sie zu verkaufen, bin ich natürlich sofort losgefahren als sich die Gelegenheit bot. Beim zweiten „Besuch“ habe ich sie dann gleich mitgenommen, ich konnte ihr nicht widerstehen… Hier nochmal ein Foto vom Abholzustand, sie sah schon bisl mitgenommen aus, wahrscheinlich hat die Schülerin sie nicht sehr pfleglich behandelt… Das ist mittlerweile schon eine Zeit her, gekauft habe ich sie im Februar 2009 und wollte sie eigentlich schon im Sommer 2010 in Betreib nehmen, aber ich bin einfach zu langsam… Der erste Schritt war dann die Bestandsaufnahme: Dabei war der Brief und zwei Schlüssel für Lenk- und Backenschloss, sowie ein Zündschlüssel, wenn auch in schwarz. Besonders nett find ich die Aufschrift auf dem Schlüsselanhänger „alter blauer Roller“ Auf die Suchliste wanderte also auch noch ein weißer Zündschlüssel, wie er original in den Hella Zündschlössern verbaut war. Auch war bei dem Modell eigentlich ein weißer Hella Licht-/Hupenschalter verbaut, der also auch noch aufzutreiben war um den schwarzen Siem zu ersetzen. Die weißen wurden anscheinend gern durch die schwarzen ersetzt, da die weniger anfällig waren. Das Schlitzrohr war leider sehr mitgenommen, besonders die in Fahrtrichtung rechte Seite. Dass es nicht einfach werden würde einen passenden Ersatz zu finden, war mir klar… Weiterhin steckte im Lenker der Rest eines Albert Lenkerendspiegels, der war wohl einmal bei einem Sturz abgebrochen und sollte durch einen neuen ersetzt werden. Bei der Repro-Aktion für Messerschmitt-Griffe hier im GSF habe ich leider auch nicht zugeschlagen, ich hatte zwar schon überlegt mir welche zur Sicherheit bei Seite zu legen; habe es dann jedoch gelassen und mich dementsprechend geärgert, dass ich dann doch keine hatte als die Messerschmitt gekauft war… Auch als Fehlteil war der original Bremslichtschalter für das Rücklicht zu verbuchen. Der war im Laufe der Zeit durch einen neueren Schalter ersetzt worden. Weiteres Fehlteil: Ein unbeschädigter Vespa-Schriftzug für das Beinschild vorne. Dann ging’s ans Zerlegen, während die Teilesuche schon lief. Es war zwar von vornherein geplant den original Lack zu erhalten, jedoch gab es doch einige Probleme zu beheben, die eines größeren Aufwands bedurften. So wollte das Lenkschloss seinen Dienst nicht mehr verrichten und das Vorderrad drehte sich nur sehr widerwillig. Also wurde komplett zerlegt um alle Probleme zu beheben. Als die Gabel dann rausgezogen wurde, fiel mir schon ein Teil des Schlosses entgegen, so dass klar wurde, wieso das Schloss nicht mehr funktionierte… Ein weiteres Teil also, dass auf die Liste der Fehlteile gehörte … Bei der Demontage des Restes, der noch im Rahmen verbaut war, bemerkte ich dann auch noch, dass die Lagerschale im Rahmen hinter der Hupe sich leicht in ihrem Sitz drehen ließ. Es sah so aus, als hätte sie wohl mal einen Unfall vorne gehabt. Zum Glück ist der Rahmen jedoch nicht verzogen oder hat Wellen hinter dem Kotflügel. Nachdem der Rahmen komplett zerlegt war, stellte ich auch noch fest, dass der Rahmen auf der linken Seite im Bereich der Gepäckbacke mal nachlackiert wurde, da dort die Batteriesäure wohl ihr Unwesen trieb. Fortsetzung folgt...

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