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bobcat

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  1. Yep, dem Bild nach zu urteilen ist die längere der beiden Federn die sogenannte "verstärkte", die bei mir auch Probleme vor allem mit dem "nicht trennen" gemacht hat. Und das sogar bei der sonst wirklich unproblematischen 3-Scheibenkupplung. Wenn du sie runterschleifst, so nimmst du ihr natürlich auch ein Stück Federkraft. Denn vermutlich hat der Federstahl, aus dem sie gefertigt ist, dieselbe Federkonstante wie die Standardfeder auch. Und Federkraft = Federkonstante mal Kompressionsweg. Spann doch die Feder vorher zur Probe in einen Schraubstock und dreh den zu, bis sie auf Block geht. Dieses Maß zwischen den Schraubstockbacken darf keinesfalls größer als 16 mm sein. Denn das ist etwa der Platz in der zusammengebauten Kupplung, wenn der Trennpilz voll ausgerückt ist. Bei der Bearbeitung mit der Flex immer wieder rechtzeitig abkühlen lassen. Anlauffarbe bedeutet meistens schon fast so viel wie Weichglühen und das tut der Federkraft nicht gut. Und schön auf den rechten Winkel achten! bobcat
  2. Nein. Theoretisch bei verlängern nach unten. bobcat
  3. Hi, mit Kupplungsszug meinst du bestimmt den Umlenkhebel, an dem der Kuluzug eingehängt wird? Weil das die tiefste Stelle am Kuludeckel ist, sammelt sich dort a l l e s Öl, das in dieser Gegend austreten konnte. Nach meiner Erfahrung ist es in den seltensten Fällen der Dichtring (O-Ring) im Kuludeckel selbst. Sondern meist die Papierdichtung am Kuludeckel. Wenn du die kurz zuvor erst erneuert hast und es jetzt sabbert, hast du sie vermutlich trocken eingebaut. Denn wirklich dicht ist nur eine vorher beidseitig leicht eingefettete. bobcat
  4. Es scheint mir, als wäre dein Problem in 1. Linie von der verstärkten Kupplungsfeder verursacht. Dazu habe ich vor einigen Wochen in einem anderen Thread schon folgendes zu Bedenken gegeben (Text kopiert): >Hi, ich hab hier auch noch eine verstärkte Kupplungsfeder rumliegen: silbern, 4 Windungen, Drahtstärke 4,5 mm. Hersteller leider auch unbekannt. Im entspannten Zustand ist sie 44 mm lang, hat einen Außendurchmesser von 45 mm und geht bei 17,2 mm auf Block. So weit, so gut -denkt man sich, denn bei der "weichen" Standardfeder beträgt die Drahtstärke auch 4,5 mm. Sie hat jedoch nur 3 Windungen (ist damit kürzer bei gleichem Durchmesser) und geht dementsprechend bei 12 mm auf Block. Zwischen Kupplungskrone (innerem Kupplungskorb) und Kupplungsgrundplatte sind insgesamt 20,4 mm Einbautiefe für die -natürlich schon vorgespannte- Kupplungsfeder. Macht nach Adam Riese ganze 3,2 mm Arbeitsspielraum für die verstärkte Feder und natürlich auch die Kupplungsscheiben zwischen trennen und greifen. Wenn ich den Kupplungsgriff ziehe, möchte der Druckpilz aber ca. 5 bis 6 mm Bewegungsspielraum. Mit dieser Feder schafft er aber nur 3,2.... Nach diesen Untersuchungen habe ich mich auch nicht mehr gewundert, warum die Kupplung so schlecht getrennt hat. In meinen Augen: klassische Fehlkonstruktion der verstärkten Feder! < Schau dir deshalb deine neue Feder genau an! bobcat
  5. Was du als Gummipuffer in Bild 2 meinst, hat mit der Führung und Federung des Hinterrads überhaupt nichts zu tun: Das ist die Kühllufthaube und die Gummidichtung, die die Ansaugleitung zum Vergaserschacht hin abdichtet. Der Sitz des hinteren Federbeins oben sieht i.O. aus. Trotzdem würde ich den Tank abnehmen und die Verschraubungsstelle (kommt man nur von oben bei ausgebautem Tank ran!) kontrollieren. bobcat
  6. Wenn es keine weiteren (hier unerwünschte) Zusätze enthält, dann schon... bobcat
  7. Uraltes Thema! Das ist zum Teil konstruktiv bewusst gemacht. Mit einer Art Reibbremse am Gasrohr beim V50 Lenker zum Bleistift. Warum? Damit man beim Abbiegen mittels Handzeichen nach rechts nicht gleich ungewollt Tempo verliert... bobcat
  8. Yep, auf dem Gebiet habe ich -auch leidvolle- Erfahrungen sammeln dürfen.... Aber wenn das stimmt, dass ein Serien-75er Polini wirklich so mickrige Steuerzeiten hat, dann wäre ein Griff zum Fräser schon überlegenswert. Um zumindest auf die Werte des von mir gemessenen DR zu kommen. Wobei ein Vorauslass von 22 bis 26° durchaus (auch bei Kurzhubern) noch als zivil zu bezeichnen wäre. Die Steuerzeiten in der Kurzhubliga sollten nicht 1:1 mit denen der Langhuber gleichgesetzt werden. So werden in der Königsklasse Auslasszeiten von deutlich über 180° bei einem Vorauslass von >= 30° gefahren (weißt du selber bestimmt besser!), während der anerkannt sportlichste Zyli der Kurzhubliga, der Polini Alu HP, serienmäßig nur knapp 170° Auslass und knapp über 120° Überströmzeit vorweisen kann. Und sich damit trotzdem selbst bei mehr als 8000 U/min noch ausgesprochen wohlfühlt (mit dem richtigen Vergaser und Auspuff)! bobcat
  9. Hi, deine Angaben die Steuerzeiten betreffend sind ziemlich verwirrend -ich komm damit jetzt nicht klar, was du meinst! Außerdem: Welcher 75er ist es denn? Aus dem Portmap eines DR75 (plug&play) ergeben sich -die üblichen Fertigungstoleranzen berücksichtigt- für den Auslass etwa 165° und für die Überströmer etwa 120°. Was einen Vorauslass von 22,5° ausmacht. Willst du mehr Vorauslasszeit und ziehst den Auslass nach oben, so verlagern sich das Drehmoment- und das Leistungsmaximum nach oben -in höhere Drehzahlen. Die sind dem 16.10er Gaser aber höchst zuwider, der fühlt sich bei der Versorgung eines 75ers ohnehin schon an seiner Leistungsgrenze. Auch der Serienauspuff passt m.E. keineswegs zu einem "gemachten" Zylinder. Wenn du also dein Vorhaben mit d e n beiden Kameraden durchziehst, wirst du höchstwahrscheinlich hinterher weniger Leistung haben als vor dem Eingriff. bobcat
  10. o.k., damit verlagert sich die mögliche Ursache auf ein Einstellungsproblem: - entweder Zündung - oder Vergaser. Für den Vergaser spricht der Choke, den du ständig brauchst. Auch dann noch, wenn der Motor schon (im Stand) etwas warm gelaufen ist? Wie sieht das Kerzenbild aus? Mit/ohne Choke? Ob die Zündung richtig steht, kann dir bei einer kontaktlosen E-Zündung, wie du sie jetzt hast, nur eine Blitzpistole sagen. bobcat Edith sagt noch, dass die Blitzpistole ein heißer Tipp ist! Denn die Position einer Zündgrundplatte für Kontaktzündung soll sich von der einer mit E-Zündung doch um einiges unterscheiden. Da sind die Verstellmöglichkeiten über die Langlöcher meist nicht mehr ausreichend.
  11. Nochmal genauer Sachverhalt: Der Motor würgt n o c h nicht ab, wenn die Kupplung gezogen und ein Gang eingelegt ist? Dann ist die Kupplung zumindest richtig eingestellt und trennt sauber. Denn sonst würde sich das Gefährt ja schon in Bewegung setzen... Das Abwürgen setzt (trotz leichtem Gasgeben?) erst ein, wenn du die Kupplung kommen lässt? Dann liegt der Fehler m.E. beim Motor: - Kolben falsch rum eingebaut (keine Leistung!) - Zündzeitpunkt extrem weit verschoben? - oder kommt zu wenig Sprit an? (Leerlaufdüse) und was da noch so alles infrage kommen kann. Ich weiß ja nicht, was mit dem Motor vorher schon alles gemacht -oder nicht gemacht- worden ist.
  12. Hi, ja die leidigen Fertigungstoleranzen bei den billigen Zubehörteilen! ( Nachdem es sich trotzdem nur um sehr wenig Material handeln dürfte: ich nehme in solchen Fällen Schleifpapier. Körnung irgendwas zwischen 120 und 180. Locker als Zylinder gerollt passt es sich dem (zu kleinen) Innendurchmesser ideal an. Wichtig bei der Ausführung ist dabei eine drehende und hin- und hergehende Bewegung. Und zwischendurch immer wieder kontrollieren, denn eine "Wurfpassung" darf es auf keinen Fall werden. bobcat
  13. Dann stimmt was mit der Belegung des Schalters nicht! Frage 1: Ist es eine V50 mit Rundlenker? Frage 2: Hat sie einen Schalter mit verchromtem Gehäusedeckel und Killfunktion? Wenn du beide Fragen mit "ja" beantwortest, ruf das vespa-archiv.de auf und wähle "Schaltpläne Oldtimer 50 bis 90 ccm" aus. Der oberste Schaltplan trifft dann auf deinen Roller zu -allerdings ohne die Belegung der Klemmen 6 und 7 (du hast bestimmt kein Fern- und Abblendlicht ). Dann vergleichst du das "ist" mit dem "soll" und nimmst die vermutlich notwendigen Änderungen vor. Dann müßte alles funzen... bobcat
  14. Schaltplan gibt´s z.B. im Vespa-Archiv. Aber so einfach wird das leider nicht! Neben dem Einbau eines Spannungsreglers kommt da noch eine Reihe weiterer aufwändiger Umbaumaßnahmen dazu wie Schalterumbau bzw. -wechsel und neue Strippen, die eine V50 nun mal nicht mitbringt. Gerade in letzter Zeit gab´s dazu reihenweise Topics. Deren Titel heisst meistens "Umbau von 6 auf 12 Volt" oder so ähnlich. Ich sag´s zwar ungern, aber in diesem Fall nicht unberechtigt: "suche"! bobcat
  15. Mir ist keiner bekannt. Zumindest an dem Tank einer HP4, an der ich (schon vor einiger Zeit) geschraubt habe, ist mir nichts aufgefallen... bobcat
  16. Wenn´s das Angebot ist, das ich gefunden habe: Das ist ein Motor mit 2-Zugschaltung. Der passt 1:1 in die V50. Gut, kleinere Änderungen sind schon notwendig: - am Auspuff. Da muss ein V50-Auspuff drunter, bei dem die Aufnahme an der Traverse anzupassen ist. - an der Lichtmaschine (Zündgrundplatte). Hat andere und mehr Anschlüsse wegen Battterie. - noch was? Bestimmt noch die eine oder andere Kleinigkeit... bobcat
  17. Ja, beim Selbermachen hat man´s selbst in der Hand. Beim Kauf einer "fertigen" Rennwelle (wie z.B. einer HP4, von der meine Skizze stammt) muss man es nehmen, wie es ist. ( bobcat
  18. Ich frag mich ja auch immer noch, was ein Einlass wesentlich nach OT (also späteres Schließen) bringen soll.... Drückt da nicht der Kolben auf seinem Weg nach unten das Gemisch schon wieder zurück? Wenn nicht, sind da bestimmt wieder die berüchtigten "Schwingungen" schuld... :wasntme: bobcat
  19. Hi, wenn es sich um eine Rundlenker V50 mit der Zweispulen-Lichtmaschine handelt, so geht das folgendermaßen: - grün (=Bordspannung) auf Klemme 8 - grün (=Zuleitung zur Schnarre) ebenfalls auf Klemme 8 - weiss (=Rückführung von Schnarre) auf Klemme 4 Allerdings muss man sich wie bei allen Serienschaltungen damit abfinden, dass bei gleichzeitiger Nutzung beider Verbraucher die Spannung stark abfällt: das Licht wird dunkler und die Schnarre klingt müder... bobcat
  20. Ist doch nicht so schwer zu verstehen: Wenn der Kolben am Kolbenstopper ansteht, wird die 1. Markierung gesetzt. Dann am Polrad in Gegenrichtung (also zurück!) drehen, bis der Kolben abermals an besagtem Kolbenstopper angeht. >Liefert die 2. Markierung. Und genau in der Mitte zwischen diesen beiden Markierungen liegt der.... richtig! ..."obere Totpunkt." Anreissen und fertig. bobcat
  21. Beim Primavera-Lenker wird es nicht viel anders sein als bei den V50-Lenkern. Und da kommen Kupplungs- und Handbremszug n i c h t aus den Halbrohren raus. Damit sie dort nicht zu liegen kommen, haben beide Halbrohre je 2 Fenster, durch die der jeweilige Bowdenzug quer durchgeführt werden muss. Er verläuft dann -wie schon gesagt- in Fahrtrichtung hinter den Halbrohren und kann somit vor dem Tacho "nach unten ausweichen". bobcat
  22. Der sog. Damensitz mit beiden Beinen (bzw. Füßen) auf einer Seite ist aber schon seit 50 Jahren nicht mehr zulässig! :wasntme: ( bobcat
  23. Weil eine Skizze mehr sagt als 100 Worte: Hier bobcat
  24. Weißt du auch, in welche Richtungen ...und wieviel? Könnte ja morgen noch mal nachmessen, falls Bedarf.... bobcat
  25. Beim Wechsel von den Gummileisten auf die Aluausführung ist keines der zahlreichen(!) Löcher im Bodenblech wieder verwendbar. Dafür sind pro Leiste 4 (oder 5?) neue, kleine für die schon genannte Befestigung mit Nieten anzubringen. Und die alten Löcher? Der Purist schweisst sie vorher zu, der Pfuscher klebt sie ab oder "verspachtelt" sie... bobcat

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