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  1. Das ein "Doppeleinlasssystem" funzt, beweist doch der errungene 250ccm Cross- WM Titel vom Belgier Harry Everts 1975 auf der Werks Puch. Übrigens der einzige Crosstitel von Puch. Hier mit 2x 32er Bing Vergaser nach hinten zeigend, in einen gemeinsamen Schaumstoff Luffikasten mündend. Ein seitlicher Platten DS über dem Pri.- Ritzel, Gaser mit engem 90° Bogen angeflanscht und dann noch ein Kolbengesteuerter Einlass mit Öffnungszeit von 118° vor OT schliesst 77° nach OT Bohrung 70mm / Hub 64mm / Hubraum 250ccm 43,5 PS 38Nm beides bei 8200 U/min 28 PS bei 6000 / 34 PS bei 7000 Über die SZ des Platten DS liess Puch nichts nach aussen dringen. Quelle H. Hütten pr
  2. @BABA'Sservus, bin da ganz bei dir. Dem Einsatzzweck entsprechend würde ich eine Steuerwange von der SZ her zahmer gestalten. Auf diesen Ansaugstutzen würde ich einen deutlich kleineren Gaser setzen, sprich ein "Zweivergasersystem"! Wenn dann bei 3000 U/min 15PS anliegen, interessiert es mich nicht, ob das Ding 28 oder 35 PS Spitzenleistung hätte. Ein Dampfhammer in allen Lagen, das würde mich reizen, Gruß
  3. Einerseits wird jedes zehntel PS an Leistung gesucht, dann wiederum steckt man ein Getriebe mit dermassen daneben liegenden "korrigierten" Modulen zusammen, die jeden Wirkungsgrad eines Getriebes extrem verschlechtern. Von Langlebigkeit, wie es @chup5anreisst, sowieso weit entfernt. pr
  4. @maccoihallo, um noch mal auf das Dichtigkeitsproblem der Kodi zurückzukommen, egal welch hartes Material, dies funzt auch bei Stahlspacern! Es gibt hier noch eine Lösung, die auch funzt. Ich hab das vor langer Zeit hier im GSF publik gemacht, es wird auf beiden Seiten dieser Dichtung, oder Spacer, mit dem Dremel eine 1-2/10 tiefe Rille eingearbeitet. Anschliessend mit dem Ölstein den Grat der aufgeworfen wird, sauber abziehen. Der Fräser hat vorne ca. 1mm Ø, das ergiebt dann etwa eine 1,2-1,5mm breite Nut. An einer Blechschablone mit dem Fräser entlang gefahren, hat man hier eine super Führung. Mit entsprechend grossen Beilagscheiben kann auch um Stehbolzenbohrungen herum gefräst werden. Der Sinn dieser Rille, wenn die Dichtung oder Spacer mit Dichtmasse montiert wird, hält sich in der Rille die Dichtmasse und quetscht es seitlich nicht weg. Gruß
  5. @Ringracer1975hallo, also die Schadstellen in der Beschichtung liessen sich mit sehr kleinem Geld reparieren. Selbst wenn der Ring über die gepanzerten Stellen läuft, absolut kein Problem. Desweiteren wird ein weiteres abplatzen der Beschichtung verhindert. Dann wird mittels Läppdorn die überstehenden gepanzerten Partikel masshaltig bearbeitet. Abschliessend bekommt die Laufbahn per Flexhonbürste einen frischen Kreuzschliff. Was ich so sehen kann, max. zw. €50 bis €60 Kosten (Versand frei) alle vorher angebenen Arbeiten inkl. Gruß
  6. Wie erst seit kurzer Zeit hier im GSF zwei verschiedene Leistungsangaben von Radleistung und Kuweleistung in der Diskussion stehen. Sind diese zwei verschiedenen Leistungsangaben z.B. bei allen Beschleunigern möglich, oder erst bei den neueren Generationen von Prüfständen? pr
  7. Erstmal vielen Dank an @BABA'Sfür die Transparenz seiner Leistungskurven. Zu den ~6PS Verlustleistung, (VL) wie ich schon geschrieben habe können da sehr viele Faktoren reinspielen, die diese VL extrem beeinflussen können. Mich überraschen diese 6 PS überhaupt nicht. Was in dem Video zu sehen war, beim ausrollen des kplt. Antriebstranges, (AS) bei gezogener Kulu, wurden 4-5 Gasstösse gegeben. Das ist schon einer der Fehler die gemacht werden können. Ich weiss aber nicht, ob der Bediener das immer so handhabt? Dann misst beim ausrollen eines AS der Prüfstand ganz andere Werte, wenn z.B. die Kulu auf der Welle sitzt. 1. Wie gut trennt eine Kulu 2. Wie ist der Roller auf dem Prüfstand befestigt (sollte mit Spanngurten gespannt sein) Wenn das nicht bewerkstelligt ist, macht sich bemerkbar wenn die Sitz und Beinposition beim ausrollen verändert wird 3. Wird beim ausrollen Zwischengas gegeben 4. Wird beim ausrollen runtergeschaltet 5. Wird mit der Fussbremse runtergebremst 6. Der Luftdruck im Reifen muss immer wieder korrigiert werden, da bei erwärmen des Reifens dieser weniger walkt (das ist bei mehreren Messungen in kurzer Zeit wichtig) 7. Gehäuse und Öltemperatur usw. pr
  8. Die ganze Aufregung um die Leistungskurven, ob in Hinterrad oder Kuwe Leistung angegeben, verstehe ich nicht ganz. Solang von hunderten Kurven, max. ne halbe Handvoll Prüfstandbetreiber hier im GSF, deklarieren "die" Kurve transparent. Alles andere ist wie Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Wird doch z.B. keiner mit nem M200 und 33PS offenlegen, das diese an der Kuwe anliegen. Hab doch vor kurzem hier gelesen, traue keiner Kurve, "nur deiner gefälschten"! pr
  9. @t5undtetshi, wobei hier, falls es den passende O-Ring gäbe, noch 2mm im Ø nach aussen zu holen gewesen wäre. Ich kratze da schon fast die Stehbolzen an, aber ich weiss, die Abmessungsstufen in Viton sind nicht so üppig, Gruß
  10. @Olli de Bollihallo, hab das nur angeführt, da maccoi schreibt, ob das bezahlbar ist Gruß
  11. @maccoihallo, um mal dem Werbetext gerecht zu werden, nämlich eine gute , evtl. sogar bessere Wärmeableitung mit der Sterndichtung zu gewährleisten. Ist Messing als gewähltes Material wohl die schlechteste Lösung. Nur mal von den drei in Frage kommenden Materialien die Wäremeleitfähigkeit, Alu 0,53 Kupfer 0,94 Messing 0,22 Wenn man mal von den wenigen km die im Winterbetrieb gefahren werden, ein Einwand kam ja Richtung chemischer Reaktion Alu- Kupfer bei Salzwasserkontakt, wäre Kupfer für mich die sinnvollste Lösung, wenn man schon ungedingt bei dieser Lösung bleiben möchte. Kupfer evtl. sogar weichgeglüht, das Teil lasern lassen würde wohl den geringsten Kostenaufwand darstellen. Was heftig zu Buche schlägt, sind die derzeitigen Kupferpreise Gruß Edit: Eine Frage, wie dick ist denn diese Sterndichtung eigentlich?
  12. Dann steht ja den Jungs einiges an Arbeit bevor,
  13. Im Zeitalter der CNC Technik, muss ja so eine O-Ringnut ja nicht auf der Drehmaschine oder mit dem Wohlhaupter eingebracht werden. Man kann ja um die zwei Stehbolzen mit gewissem Radius Abstand die Nut fräsen. Auch ne Möglichkeit, wer keinen Zugang zur CNC Technik hat, mittels Teilapparat an der Fräse ist das auch zu bewerkstelligen. Zu der Dichtigkeit des Kopfes "ohne" Dichtpampe. Wenn bei "planen" Aluminium Flächen vom Kopf Wärme dazukommt, dichtet durch die Wärmeausdehnung die Fläche ab. Es passiert eine gewisse verkrallung der Oberfläche, daher auch nicht mit zu feinem Vorschub planen. Im Zylifussbereich fehlt diese Wärmekomponente, hier "ohne" Dichtmasse zu arbeiten funzt leider nicht, ohne die Gefahr Falschluft zu bekommen. Auch sind hier die Stehbolzen oder Fussschrauben zu weit auseinander. Das bezieht sich alles auf AIR Komponenten, bei LC muss ein O-Ring rein pr
  14. @Tyler Durdenhallo, ich denke da ist genügend Platz für nen 1,5er oder 1,8er O-Ring. Zumindest ist beim M200 auch nicht mehr Platz. Zitat von H. Hütten, "Die beste Dichtung ist eine eingesparte!" Messung- Sternendichtung rausschmeissen, im Kopf die Kontur nachsetzen und die O-Ringnut einstechen. Ist schon mal eine Kontaktfäche weniger und der gewisse Ringspalt von der Kodi, die anfällig gegen Hitzenester ist, entfällt auch. Ganz klar, Viton O-Ring ist ein Muss Gruß
  15. Werter @Truls221, Du hast recht, sorry, es war von mir ungeschickt einen Motor mit Ausgleichswelle zu vergleichen. Dann noch, wie Du erwähnt hast, das die Kart- Motore "starr" verschraubt sind, und schlussendlich einen fast senkrecht stehenden Zyli aufweisen. Ich hab hier wirklich Äpfel und Birnen verglichen. Bin mal in meiner Chronik zurückgegangen, mit einer Honda CR 500 in der Super Moto Meisterschaft den Motor erst kultivieren können, indem mit dem rel. leichten Zündungsrotor und sehr leichten Welle, mit verschieden schweren Zusatzgewichten getestet wurde. Da alle CR Hondas mit den Blechteilen auf den Wangen sehr leichte Wellen besitzen. Wie es mit einer schwereren Welle gelaufen wäre, kann ich nicht sagen, da an der Rennstrecke innerhalb 10-15min. ein Umbau vonstatten gehen sollte. Fazit, mit einem 600g Zusatzgewicht waren die Rundenzeiten in Wackersdorf (nur Asphalt) um genau 2sec. besser geworden. Auf einem winkligen Kartkurs höchstwahrscheinlich noch mehr Zeitenverbesserung. Die Honda war zum ersten mal "fahrbar"! Wie auch @JungSiegfriederwähnt hat, kommt es auch sehr stark auf den Einsatzzweck solch eines Motor's an,. Kurze Anmerkung, die Semi- Werkscrosser von KTM bekamen zu ihren Motoren "drei" verschieden schwere Polräder zu ihrem Kit! Gruß Helmut
  16. Heutzutage versucht jeder Konstrukteur so viel wie möglich an Gewicht zwischen die HL zu packen. Sprich eine sehr schwere Welle, alles was ausserhalb des, oder der HL z.B. der Schwung platziert ist, so leicht wie möglich zu halten. Der Grund, durch die enorme Durchbiegung der Welle in UT als auch in OT arbeitet diese Taumelbewegung gegen die Kräfte der Unwucht eines Schwung's. Dieser kann noch so gut gewuchtet sein, diese Taumelbewegung innerhalb der HL kostet Leistung und Laufruhe. Nur als Beispiel, ein 125er Rotax Max Kartmotor hat für einen 125er Motor mit 2325g eine sehr schwere Kuwe. Schwung oder Zündung gibt es nicht, da eine Wange ausgeklinkt ist, und diese Kante den Zündimpuls gibt. Andere Kartmotore haben ähnlich schwere Wellen und höchstens 60-70g schwere Innenrotoren. Diese Kräfte können auch mit ner Ausgleichswelle nicht aufgefangen werden. pr
  17. Kurve???? Schon mal ganz geil. Wenn das dann noch Hinterrad Ponys wären, echt geiler Motor. Auch vom Durchzug her, wenn wieder ab 4000 gemessen wurde, von unten bis oben ohne Gerotze, allen Respekt, Hut ab. @BABA'Sweiter so pr
  18. Zitat TE, " Quattrini M200 auf Lambretta Motor- geht das?" Um auf den Topictitel des TE einzugehen, die Fragestellung hat sich erledigt, "es geht"! Alles andere, z.B. Leistung, Drehmoment, Fahrbarkeit, Kostenfaktor usw. steht doch eigentlich auf einem ganz anderen Blatt Papier. Hier pro und kontra unter "anderen" Fremdzylinder'n und Gehäusen anzufachen, nimmt eigentlich in diesem Topic zuviel Platz weg. Mich interessiert eigentlich nur, wie setzt der eine Techniker den Umbau um, welchen Weg geht der andere. Es führen ja bekanntlich viele Wege nach Rom. Ich habe seit Eröffnung in diesem Topic sehr gerne und sehr interessiert mitgelesen und mitgeschrieben, aber langsam driftes das ab. pr
  19. Dann lass mal raus, waren dann die anderen Teams so langsam, oder die P- Jungs, wenn sie nicht in der Wiese waren, sooo schnell Oder wurde bei der Konkurrenz zu viel geschraubt? Gruß
  20. @Rocco Stifettyhallo, das habe ich mitbekommen. Daher auch mein Dank an Babas für diesen Hinweis! Denn leider ist es noch nicht selbstverständlich, diese zwei verschiedenen Leistungsangaben zu machen. Das erstemal las ich das an Zerstörers DS Motor in Stockach, da lagen an der Kuwe leicht ü 80 PS an, am Hinterrad knapp 70 Bei der Ermittlung der Verlustleistung, es wird ja der Widerstand beim ausrollen ermittelt, können natürlich einige Faktoren dieses Ergebnis verfälschen. Ich führe hier nur mal eine nicht perfekt trennende Kulu ins Feld. Gruß Edit: Egal ob auf's ganze Band was drauf oder runter kommt, Band ist Band
  21. Noch etwas zu einem Langstrecken- Team, von den 4-6 Piloten Im Team, darf der schwächste Fahrer von der Fahrbarkeit des Motors "nicht" überfordert sein! Lieber sollen 3-4 Leute unterfordert sein, dann ist das ein Winner Team pr
  22. Also ich finde die Kurve des Motors auch nicht so schlecht. Eine Bandbreite von ~3900 U/min mit 20 PS bisschen mehr Drehmoment wie Leistung (zuviel Nm kontraproduktiv in der Standfestigkeit anderer Bauteile) einen nicht zu steilen Resoanstieg nach hinten raus kein abruptes abbremsen, (denke der Motor würde noch ü 9900 drehen) nach dem Peak eine super abfallende Kurve entgegen von @nlzseh ich sogar ein schönes Platou im Peak ab Messbeginn von ~4000 liegen 14 PS an für einen Winner- Langstreckenmotor sind bei so einem Band "keine" 35 geschweige 40 PS nötig. Kann mir aber leicht vorstellen, das der Werksmotor noch ein bisschen mehr kann. Für die teils nassen Bedingungen in MC (F) "der" ideale Motor. Wenn man im Vergleich manche verhunzte M200 Kurve vergleicht, weiss man, warum die Pinasco Jungs so schnell sind danke auch an @BABA'S pr
  23. @Werner Amorthallo, hab auch solche 70er Zylis gemacht, welcher Kolben dazu passt, hat Erich den Tipp von mir bekommen. Das war für einen Kunden in der Alpenregion, der drückte bei der Prüfstandsgaudi eine sehr, sehr gute Leistung, ich meinte so 2. Platz Dann darf nicht vergessen werden, die Lamy- M200 Projekte stehen erst ganz am Anfang, so ein Projekt jetzt schon runterzusprechen ist schon lustig. Gruß
  24. @T5Rainerhallo, danke für den Hinweis. Daran hab ich in dem Eifer des Gefechts gar nicht gedacht. Leider war dieses Verfahren zu der Zeit noch in der Entwicklung, Gruß
  25. Wenn man mal das " Gehirnschmalz" ausser acht lässt, war die geniale Idee vom @Gilbertmit der Spacerplatte rel. leicht umzusetzen. Klar ärgerten wir uns nach den Prüfstandsläufen wegen zu geringer Auslass SZ, da ja der Zyli unbeschichtet gekauft wurde. Der Auslass war schon gefräst, aber leider zu wenig. Dann wollte Gilbert nicht mehr an die Beschichtung ran. Auch wurde ein aufbohren im Vorfeld auf 70mm sehr ernsthaft diskutiert, was wir aber wieder verwarfen. Hauptgrund war bei dieser verworfenen Variante, die nicht perfekt passenden Pins der 70er Kolben auf der Lamy. So wie es @Crank-Hankschon anreisst, dieser Zyli birgt sehr viel Potential. pr

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