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Klingelkasper

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  1. Ich denke sowohl der Peter auch als der Andreas liegen beide mit Ihren Aussagen schon ganz richtig. Andreas Aussage möchte ich nochmal deutlich unterstreichen, bei den 6V-Anlagen sind neben schwachen Polradmagneten korrodierte Kontakte, schlechte Masseverbindungen und vom Grünspan zerfressene Kabelbäume die größten Spaßbremsen, die man zuallererst beseitigen muss, wenn es Probleme mit der Lichtausbeute gibt. Ein 12V-Umbau verlagert oder verzögert unter solchen Umständen nur den drohenden Totalausfall der Elektrik. Peter hat natürlich auch völlig damit recht, daß die Lichtmaschinen leistungsmäßig am Limit operieren, sodaß z.b ein nicht hundertprozentiger Massekontakt zwischen Rücklicht und Karosse oder nur leicht geschwächte Polradmagneten die Spannung am Scheinwerfer sofort einbrechen lassen. Die serienmäßige 0,6Watt-Tachobirne sagt ja eigentlich schon alles :plemplem: . Um dem Leistungsmangel der Lichtmaschine entgegenzuwirken, ist es natürlich möglich bei entsprechendem Aufwand auf eine stärkere Lima umzurüsten, wie der Peter das hier dargestellt hat. Mir persönlich ist dieser Aufwand zu hoch gewesen und außerdem mag ich drehzahlgierige Moppeds, daher habe ich nach anderen Wegen gesucht, um bei der Nachtfahrerei auch mit der GS sicher unterwegs zu sein. Statt die Leistung der Lichtmaschine zu erhöhen, habe ich den Leistungsbedarf der Verbraucher gesenkt. Angriffspunkt war die Rücklichtbirne, hier konnte ich durch eine Umrüstung auf ein speziell dafür entwickeltes LED-Leuchtmittel 3-4 Watt einsparen bei mindestens gleichwertiger, eher noch gesteigerter Lichtausbeute. Ordentlich Dampf tut ja ohnehin Not bei dem winzigen Rücklicht. Diese 3-4 Watt haben bei mir Wunder gewirkt, es ist, als hätte jemand den Korken aus der Flasche gezogen: -Gute 7V an der Scheinwerferbirne, Spitzenlicht (soweit bei ø105mm Lichtaustritt möglich). Bereits über 2000km Nachtfahrten so absolviert, da kommt Freude auf! -Auch im Leerlauf an der Ampel noch helles Licht und Rücklicht. -Mit einer 1,2 Watt Tachobirne kann ich den Tacho jetzt sogar im Dunkeln ablesen. - Ich weiss mich nach hinten immer gut abgesichert. Die von mir verwendete Schaltung ist sowohl gegen durchbrennende Scheinwerferbirnen als auch die berüchtigten Spannungsspitzen völlig immun, die Lebensdauer ist nahezu unbegrenzt. Mir hat es durch lose Kabelanschlüsse am Ablendschalter mal kurz nacheinander drei Scheinwerferbirnen brutalst zerhauen, das LED-Rücklicht zeigte sich unbeeindruckt. Da ich bei der Aktion normalerweise auch drei neue Rücklichtbirnen gebraucht hätte, hatten sich die Kosten für das LED-Rücklicht damit bereits zu einem großen Teil amortisiert. Nicht nur mich hat Dieser preiswerte und wirkungsvolle Umbau bisher restlos überzeugt, es fahren wohl noch ein paar weitere Hobbypiloten mit diesem Umbau herum und ich denke sie sind recht zufrieden. :wasntme: Da weiteres Interesse besteht, habe ich mich nochmal reingehängt, hinter mir auf dem Tisch entsteht gerade die Vorserie der neuen Generation dieser LED-Leuchtmittel, gegenüber den bisherigen Versionen gibt es nochmal erhebliche Fortschritte. Sobald ich was zum Preis sagen kann und ein paar von den Dingern zusammengebaut sind, werde ich das hier im Forum an entsprechender Stelle veröffentlichen. Wie es dann weitergeht, hängt von der Resonanz ab.
  2. Möge Seine Lordschaft bitte gnädigst sein Auge auf diesen Beitrag unseres hochverehrten Monsignore Lacknase richten, der wie so oft in seiner großen Güte Licht ins Dunkel der verwirrten Seelen trägt. Dortselbst wird es ein Leichtes sein, durch Vergleichen der Maße den richtigen Pleuelsatz für das edle Roß zu finden, denn der alleinige Wechsel das Lagers wird die Krankheit des Tieres nicht kurieren. Noch flugs einen Boten mit neuem Pleuelsatz und alter Kurbelwelle zu einem in diesen Dingen gut beleumdeten Mechanicus expedieret und schon bald darauf wird wieder fröhliches Schnauben und Wiehern aus dem Stalle erklingen. Hatte die Ehre, Rittmeister S.
  3. Wenn unter meiner Karre an der Stelle nach längerer Fahrt kein Öltropfen erscheint, werde ich nervös. Allerdings sollte der Fleck nicht allzu groß sein. Ab 5 cm Fleckdurchmesser könnte es neben den von Lacknase genannten Sachen noch sein: a) Die Kickstarterarretierungsschraube (das Teil was schräg hinter der Schaltraste ins Gehäuse geht) ist nicht richtig fest b) wenn die Brühe tatsächlich am Kicker rausläuft und ansonsten alles i.O. ist, könnte der O-Ring innen im Kickstartergehäuse verhärtet sein oder defekt sein oder auch mal ganz fehlen. Da hilft nur Motorspalten oder eine Tupperbox mit Vogelsand im Gepäckfach + regelmäßige Ölkontrollen.
  4. Dem ist noch hinzuzufügen: Motorlager: Kupplung Lagernadeln: 2x15,8 Ausführung A (36? Stück) Nebenwelle Kugellager: 6301 Nebenwelle Lagernadeln: 3x11,8 Ausführung A (23 Stück) Hauptwelle Kugellager: 6204 Hauptwelle Rollenlager: Nadella RNA1020 (muss i.d.R. bestellt werden, Lieferzeit!) Motordichtungen: PDF-Datei (517k) mit Scans von Fudi und Gehäusedichtung (Dichtpapier 0,25) Kurbelwellensimmeringe: Baugleich VNA, VNB, VBA, VBB, SprintLimaseite. Blechsicke am Rand sollte auf 0,7- 0,8mm Gesamtdicke gestaucht werden; Hauptwellensimmerring: 35x47x7 (mit Gummimantel, auch Bauform SL mit zusätzlicher Staublippe möglich); Vergaser O-Ring: 28 x2, Material Flourkautschuk (FKM, Handelsname Viton) Kickstarter O-Ring: 48,5 x 3 (48 x 3 geht auch); O-Ring Kuludeckel: Krummes Maß und nicht im Normalienhandel zu kriegen, aber baugleich mit PX; O-Ring-Kuluhebel: 10x2 (2 Stück verwenden für 100% Dichtigkeit). Vordere Radaufhängung Lager: Lagernadeln Feder: 2x11,8 Ausführung A (46 Stück); Lagernadeln Schwingachse: 2,5x11,8 Ausführung A (? Stück); Radlager Bremstrommelseite: 6203 RS (Dichtscheibe muß zur Bremstrommel zeigen); Radlager Schwingenseite: 6201; Vordere Radaufhängung Dichtungen: O-Ringe Federlager: 16x2. Und für die ganz Genauen wäre noch interessant: Kugeldurchmesser Lenklager oben und unten???? Das wissen evtl. die anderen Klugscheißer hier... Topic wäre in der Oldie-FAQ ganz gut aufgehoben
  5. Wenn Du endgültig Ruhe auf der Baustell haben willst, kauf Dir eine komplette Rally-Welle. Am dicken oberen Vierkant eine Lage Draht runterpellen/zurechtfeilen und das Teil passt. Ruhige, wenig von der Federung beeinflusste Tachoanzeige, ewig lange Lebensdauer der Welle. Einziger Nachteil: Die Montage der dickeren Außenhülle ist etwas würgig, man muss den vorderen Koti lösen, um das Teil ins Loch zu kriegen.
  6. Bin mit frisch geputzer GS dabei.
  7. Bin auch wieder daheim. Thomas hatte als wir getrennt haben nur noch 100km, der dürfte auch ohne Probleme angekommen sein. War ein schönes Wochenende. Ein Highlight von vielen: Der Almauftrieb, Spitzenstrecke, Motorspocht vom Feinsten. :love: Wetter fand ich voll okay, musste auf 1600km nicht einmal das Ganzkörperkondom überstülpen. Dank an Christian und seine Familie, ihr habt Unglaubliches geleistet. :love: Kleine Impression von der Landstraße: Gibt nix feineres als die kleinen Nebenstrecken. :love: Fuffispule ab sofort übrigens Standard auf meiner GS.
  8. Wie schon Hermann Hesse wusste: "Unkraut jäten ist wie Opium"
  9. Im April mit der GS150 in der Toskana gewesen, 3 Wochen später wieder zuhause mit gut 3000km mehr auf dem Zähler. Morgen dann mit angayknackstem Kobolager und klapperndem Kolben von Hannover ins Allgäu, nuhja, wird halt mal nicht so schlimm wie sonst am Hahn gaydreht. :wasntme: Noch weiter ausgedehnte Rollertouren dann nur noch auf dem Seeweg mit einer SF im Schapp der Segelyacht.
  10. Jau, zusammen mit Thomas und meinem Werkzeug müssten wir dann gut genug ausgestattet sein, um Deinen Kombi im Falle eines Falles wieder fitzukriegen.
  11. Da bin ich aber erleichtert. Hätte das Teil vermutlich mit der Spitzhacke ausbuddeln müssen . 16.00 ist doch schon mal eine Ansage. Können wir Nordlichter am Freitag also ganz entspannt unterwegs sein. Wie ich die Münchner kenne, fällt die Entscheidung über die zu fahrende Strecke am Freitag um ca. 16.01 Uhr. Wir rufen dann um 16.02 mal bei euch an...
  12. Sieht so aus, als müsstest Du noch mal für mich anne Fräse beigehen, gravie. :love: Leider ist der Kolben gerade außer Haus. Ich schicke Dir eine PM. Mit dem jetzigen Malossikopf werde ich halt ein wenig den GPM-Kolben verwöhnen, wenn ich aus dem Allgäu zurück bin.
  13. Hmmm, tapere morgen aka heute früh mal in den Keller, springt maximal ein auf Funktionstüchtigkeit getrimmter "Grauer" für Dich raus. Wie sieht´s mit den Münchnern aus, unsere Wege müssten sich nahe dem Ziel kreuzen, sofern ihr am Freitag unterwegs seid. Treffpunkt/Zeitfenster vereinbaren?
  14. Ja, der neue Kolben ist nur 4,2 statt 7mm überhöht, hat einen waagerechten Rand von 1mm Breite außen und ist in der Mitte geringfügig abgeflacht. Um den Verdichtungsverlust ein wenig auszugleichen habe ich den Zyli so abfräsen lassen, daß er 1,4mm statt 1,5mm QS hat. :wasntme: Und getze? Mit der jetzigen Version des Kopfes testen, oder hat das keinen Sinn?
  15. Mit den harten Gummis ging gar nicht. Die Karre hat gedröhnt wie eine kaputte Baßgeige . habe die Schwinge mit den Urethangummis aber noch rumliegen, da kommt der gewuchtete Motor rein. Bin gespannt, wie´s bei dem läuft. Ob ich den Motor bis Celle am Start habe ist allerdings noch nicht sicher...
  16. Ja, Polrad wird auch gewuchtet :sabber: . Mit den Kolben will ich nicht weiter streiten, aber der Riesenvorteil der KS-Kolben ist die Angabe des Laufspiels auf dem Kolbenboden. Beim GS3-Zylinder sollte man beim Zylinderschleifer auf 0,075mm Laufspiel bestehen. Die kennen dort doch unter Vespa meist nur die PX-Klappereimer, die gute 0,2mm Laufspiel kriegen und übertreibens dann. Der GPM-Kolben wird auch oft mit den 0,12mm Laufspiel der GS4 geschliffen, könnte evtl. sein, daß da in den Katalogen von GPM was nicht in Ordnung ist. Nichtsdestotrotz werde ich auch auf dem Alltagsmotor den Wiseco (sofern er sich bewährt) nehmen, wenn der GPM durch ist. Allerdings dann die "Billigvariante" mit Mazzu-Pleuel, sofern ein 14er-Kobolager mit außen 19mm am Markt erhältlich ist. Kolbengewichte (mit allem Zubehör incl. Kobo): GPM (58mm): 202 Gramm KS (57,2mm): 207 Gramm Wiseco (58mm): ca. 209 Gramm mit Lager
  17. Ich bin zwar nicht so ein durchgeknallter High-End-Freak wie der lummy, aber immerhin: Verstärker: Kenwood KA 4010, bischen basslastig (irgendwann mal gayschenkt gekriegt, weil über). Tuner: Emerson Teti 7800L mit Drehkondensator, pornöses Gerät (irgendwann mal gayschenkt gekriegt, weil über). CD-Player: Herstellerschildchen ist abgebrochen, k.A. was das für einer ist, funzt aber (Dauerleihgabe). Boxen: Hersteller unbekannt, leider Membranaufhängungen der Basslautsprecher von musikalischer Katze beschädigt. Kann man sowas irgendwie wieder kleben? (irgendwann mal gayschenkt gekriegt, weil über). Plattenspieler: Thorens TD 146, Chassis Buche hell :love: (billigst und fast ladenneu aus Rentnerhand) Tonbandmaschine: Philipps N7150 (in voll funktionsfähigem Zustand nachts am Straßenrand gefunden) Tape: Sony Walkman Professional WM6 DC :love: (mal billich bei egay geschossen) Eine V50 mit Anhängerkupplung fördert irgendwie die Affinität zu Sperrmüll
  18. Andi, hat Dein Motor schon wieder die ersten Huster gemacht? Doc, schon in der Dachkammer/Speisekammer/Hundehütte nach der GS geschaut? Ist so still hier.... Ich schiggere mit Thomas am Donnerstag los, wenn alles glatt geht, landen wir Do. abend in Aalen. Am Fr. dann noch den Katzensprung von dort bis ins Allgäu, schätze wir schlagen am frühen Nachmittag auf. Sonst noch jemand am Fr. auf Rollerrädern unterwegs längs der Strecke Aalen-Sonthofen?
  19. Schwarze Kabel ist egal, Hauptsache schwarz an schwarz. Das rote Kabel, das zur ZS geht, darf bei Zündung aus keinen "Saft" haben (Abklemmen und mit Prüflampe oder so testen). Wenn doch, stimmt vermutl. oben am Zündschloss was nicht.
  20. Im Stand wird die Zündspule heiß, wenn die Zündung eingeschaltet ist und bei stehendem Motor der Unterbrecherkontakt geschlossen ist. Dann fließen da dauernd 4-5 Ampere durch, entsprechend warm wird das Teil. Sollte das auch bei ausgeschalteter Zündung passieren, stimmt mit Deiner Verkabelung was nicht. Kontrolliere auch mal die Schlitzschraube unter dem Zündspulengehäuse auf festen Sitz und Temperatur. Wenn die Schraube während der Fahrt richtig heiß wird (kurz halten und mal drunterfassen), steht sie kurz vorm Abnippeln. Günstigen Ersatz für die Spule gibt´s beim MZ-Händler. PS: Schlüssel ist angekommen...
  21. Edith sacht noch: Nimm die frühe GS4-Gabel, die hat nochmal 60 Gramm weniger
  22. Mal vorrausgesetzt, das Polrad ist richtig montiert und die passende Gebläseabdeckung ist drauf: Du solltest prüfen, wie stark das radiale Spiel des Polrades ist (kräftig nach oben und unten ziehen). Wenn da deutliches Spiel spürbar ist, sind die Hauptlager fällig. Sei dann bitte wenigstens so fair und sage Deinem Kollegen, daß, wenn er so weiterfährt, sich durch die Wellenschiefstellung teure Folgeschäden an Kurbelwelle, Zylinder und Kolben einstellen (wenn nicht eh schon vorhanden). Vespa mit Unterlegscheiben unter der Gebläseabdeckung, da weiß man doch gleich Bayscheid, was los ist, oder?
  23. Für GS4 gibt es 2 verschiedene Lenkrohre (ET-Nr 56630 und ET-Nr 79387,Wechsel bei Fgst 55506), die SS180 hat wiederum ein eigenständiges Lenkrohr (ET-Nr 71971). Die Änderung des Lenkrohrs bei der GS4 steht u.a. im Zusammenhang mit einem neuem Lenkschloss. Ab VSB1T 55507 hat die GS4 das gleiche Lenkschloss wie die SS180. Bezüglich Lenkschlossfunktion könnte also Kompatibilität bestehen zwischen später GS4 und SS180. Das Lenkrohr der SS180 wiegt allerdings 80 Gramm mehr als daß der GS4, könnte daher sein, daß das SS180-Lenkrohr etwas länger ist (vielleicht wegen der Fahgestellunterschiede im Bereich der Kaskade zwischen SS und GS).
  24. Das Problem werden wir bald los sein. Mein neuer Motor behält zwar den Unterbrecher und Kondensator funktionsfähig vor Ort, dient aber nur noch als vollständig redundantes Notfallsystem für die Hauptzündanlage. Alles noch TopSecret, mehr dazu näxtes WE im Allgäu.
  25. Kurbelwellenhauptlager abgaylutscht.

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