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kuchenfreund

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Alle Inhalte von kuchenfreund

  1. Klar, kannst stattdessen natürlich auch einen Kurztrip an den Gardasee machen. Oder deinen Dachboden entrümpeln. Oder 'Game oft Thrones' binge-watchen. Aber jetzt speziell bei der Iron-Butt-Association geht es um Langstreckenfahrten mit dem Motorrad, und nicht so sehr um Alternativen zu Langsteckenfahrten mit dem Motorrad. Greta würde vermutlich Dachboden oder 'Game of Thrones' empfehlen.
  2. @Smallframeschüttelhippe: Bei der echten IBA gibt es keine Gala-Dinner. Du planst deine Route, fährst sie irgendwann, wenn du Bock drauf hast, ab, sammelst dabei Tankquittungen und co. und reichst sie bei der IBA ein. Die prüfen das ganze, und stellen dir dann eine Urkunde aus. Das kann man alleine machen oder mit ein paar Kumpels, unterwegs kann man im Restaurant essen oder was einem gerade vors Vorderrad springt, nur zu lange sollte es nicht dauern, denn die Zeitvorgaben sind echt knackig. Braucht in Wahrheit natürlich kein Mensch, aber wie gesagt, ich finde es irgendwie ganz cool.
  3. Jo, hatte mal nen Kumpel, der einen Lupo SDI fuhr. Jedem, der meinte, das sei eine Scheißkarre, hat er ausführlichst vorgerechnet, wie günstig das Ding im Unterhalt ist. Hat aber nichts geändert, war trotzdem ne Scheißkarre... Bevor ich mir einen Citroen C-Zero oder einen Koreaner kaufe, würde ich die Sache mit dem Autofahren eher ganz bleiben lassen. Spart dann so gesehen auch richtig Geld...
  4. Irgendwie siehst du das zu negativ. Diese spießigen Pseudo-Rallys, bei denen "der Weg das Ziel" ist aund Reporter von den örtlichen Lokalzeitungen schöne Fotoas machen, sind ja auch nicht mein Fall. Aber das hier ist doch mal was völlig anderes. Auf einer selbgewählten Strecke in 24 Stunden 1000 Kilometer abreißen, das macht man für sich selbst. Um sich zu beweisen, dass man mehr kann, als nur 'Eisdiele'. Da gibt es keinen Applaus für, sondern das gute Gefühl, was gerissen zu haben. Ich finde es super.
  5. Ja, und dann kommt die Feuerwehr, löscht den Brand mit den altbewährten Methoden und hinterher kommt die Karre auf den Schrottplatz. Alles kein Problem. Da braucht es kein mobiles Wasserbecken, über das nur die wenigsten Feuerwehren verfügen und dessen 11.000 Litern Inhalt hinterher als Sondermüll entsorgt werden müssen. Da steht auch kein hochgefährliches Wrack wochenlang beim Abschleppunternehmen rum, weil sich aus nachvollziehbarem Grund niemand dran traut. Aber hey, macht ja nichts, denn "die Zukunft fährt elektrisch"
  6. kuchenfreund antwortete auf nachbrenner's Thema in Blabla
    Also ich sag mal, wenn der Philipp-Moris-Konzern eine Statistik zu gesundheitlichen Schäden durchs Rauchen herausbringt, dann muss man damit natürlich vorsichtig sein. Aber der Kram von Eurostat, dem Statistischen Bundesamt oder der Bundeszentrale für politische Bildung ist schon recht brauchbar. Es gibt validere Quellen als das eigene Bauchgefühl und Erfahrungen aus dem Bekanntenkreis.
  7. kuchenfreund antwortete auf purevernunft's Thema in Blabla
    Ich finde solche Deals generell schwierig. Die Moppe ist 40 - 50 Jahre alt, eine so alte Kiste wird immer irgendwelche Mängel haben. Wenn man bei einem top-seriösen Händler kauft, dann kann man das vielleicht bringen. Aber wenn er schon versucht, seine Gewährleistungspflicht durch irgendwelche schrägen Vertragskonstruktionen wegzutestieren, dann besteht die Gefahr, dass er "Topzustand" oder "läuft problemlos" deutlich großzügiger definiert, als der durchschnittliche Käufer. Für mich klingt das nach Ärger.
  8. kuchenfreund antwortete auf nachbrenner's Thema in Blabla
    So funktioniert das auch nicht! Man bräuchte natürlich eine repräsentative Stichprobe. Außerdem müsste man schauen, wieviel derjenige verdient, der einkommensmäßig genau in der Mitte der Gruppe liegt (Zentralwert/Median), wie hoch die Standardabweichung ist, und dann gibts da sicher noch zig andere Faktoren, die ich nicht auf dem Schirm habe. So etwas kann man schon ganz gut abbilden. Damit, alle Einkommen zu addieren und durch X zu teilen, ist es nicht getan.
  9. kuchenfreund antwortete auf nachbrenner's Thema in Blabla
    Klar, teilweise liegt es am technischen Fortschritt, dass der heutige Lebensstandard ein anderer ist, als in den 60ern. Handys waren damals undenkbar und das voll analoge Festnetz so teuer, dass die meisten lieber auf Telefonzellen ausgewichen sind. Aber innenliegende Toiletten und usw. hat es auch schon vor 60 Jahren gegeben. Nur konnte sich das früher nicht jeder leisten. Heute hat man so viel Geld fürs Wohnen zur Verfügung, dass das kein Luxus mehr ist. Ich habe jetzt keine passende Statistik zur Hand, aber ich denke, dass das Durchschnittseinkommen heute - inflationsbereinigt - wesentlich höher sein dürfte, als in den 60ern.
  10. kuchenfreund antwortete auf nachbrenner's Thema in Blabla
    Dass der allgemeine Lebensstandard gestiegen ist, heißt leider weder, dass alles günstiger geworden ist, noch, dass man in jedem Job mehr verdient. Ich bin in Braunschweig aufgewachsen. Nach dem, was man von Älteren hört, war das nahe VW-Werk früher eine Möglichkeit, selbst als Ungelernter einen sicheren und gut bezahlten Job zu bekommen. Das ist inzwischen natürlich nicht mehr so. Und dass es auf dem Bau schlechter aussieht als damals, glaube ich gerne. Aber insgesamt hat der Wohlstand zugenommen. Das ist statistisch belegt, und ich denke, wenn man an seine Kindheit zurück denkt, und die damalige Lebenssituation, bzw. die von Gleichaltrigen mit dem vergleicht, was heute so üblich ist, wird das in den meisten Fällen auch bestätigt.
  11. Ich find's gut! Aber ich denke auch, 1000 Kilometer in 24 Std. müssten schon mindestens sein, damit man das als Herausforderung ernst nehmen kann. Ein bisschen Quälerei muss halt dazu gehören, damit man die Plakette mit Stolz führen kann
  12. kuchenfreund antwortete auf nachbrenner's Thema in Blabla
    Also nur das wir uns richtig verstehen: Die '72 ist Renates Baujahr, nicht ihr Alter? Ich will ja keinen Agismus betreiben, aber ne nackiche Oma will doch nu wirklich keiner sehen.
  13. Also ich sag mal, mit billigem Chrom kann ich leben, so viel Blingbling ist an der Stone, glaub ich, eh nicht dran. Das mit der Elektrik muss man natürlich im Auge behalten. Wichtig ist mir, dass Motor und co. solide sind. Im Guzzi-Forum werde ich mal stöbern. Franko, welches ist denn am besten? Und klar, wenn ich sie kaufe, poste ich gerne Bilder.
  14. Danke! Der Verkäufer ist schon so'n paar Jahre älter und hat die Kiste als Beinahe-Neufahrzeug gekauft, ich denke mal, der hat sich Mühe mit Wartung, Warmfahren und co. gegeben. Die Laufleistung sieht man der Kiste auch echt nicht an. Das mit der Kupplung werde ich allerdings direkt mal ansprechen, der Tausch ist dank des Längsmotors vermutlich nicht ganz so easy. Eine Probefahrt muss natürlich auch noch sein. Die wollte ich am Wochenende nicht machen. Es ist Jahre her, dass ich das letzte Mal auf einem richtigen Motorrad saß, da wollte ich diesen 290-Kilo-Brocken nicht direkt bei Regen und im Dunkeln fahren. Trotzdem: 82.000 Kilometer, puh...
  15. kuchenfreund antwortete auf nachbrenner's Thema in Blabla
    Das geht natürlich nur, wenn man ein deutlich überdurchschnittliches Einkommen und keine Kinder hat ("Sorry Kevin, du musst dir jetzt mit deiner Schwester Chantalle ein Zimmer teilen, Papa will Miete sparen..."). Ich hätte keine Lust, mit 42 in einer Ein-Zimmer-Wohnung zu leben und im Urlaub zu zelten. Aber ich habe Bekannte, die genau das machen und so viel sparen wollen, dass sie deutlich vorm Eintritt ins Rentenalter nicht mehr auf Lohn oder Gehalt angewiesen sind. Heißt ja nicht, dass man dann gar nichts produktives macht, aber man arbeitet dann vielleicht als Freiberufler und nimmt nur noch Aufträge an, auf die man Bock hat, übernimmt Lehraufträge an der Uni oder wirkt bei Projekten mit, die einen interessieren. Klar ist das Luxus. Aber es ist Luxus jenseits von Konsum und das ist es, was ich daran interessant finde.
  16. kuchenfreund antwortete auf nachbrenner's Thema in Blabla
    Das ist ein Dilemma unserer Zeit: Materiell geht es dem Durchschnittsverdiener so gut wie nie. Trotzdem sind viele der Meinung, dass die Generationen vor uns ein besseres Leben hatten. Vielleicht sollte man sich einfach mal fragen, ob man das alles so will, ob z.B. der jährliche Luxusurlaub und das Auto, dass jeden Monat dicke Raten kostet, das persönliche Lebensglück so sehr verbessern, dass sie ihren Preis subjektiv wert sind. Ich kenne viele, die ihre Studentenzeit als beste Phase ihres Lebens betrachten. Ganz schön verrückt, wenn man bedenkt, dass die meisten in bescheidenen Zimmern gehaust haben, gar kein, oder ein ziemlich aufgebrauchtes Auto hatten und trotzdem am Monatsende jeden Euro zwei mal umdrehen mussten. Ich denke, Selbstverwirklichung und individuelle Freiheit sind am Ende doch mehr wert, als persönlicher Wohlstand. Einen interessanten Ansatz haben auch die Frugalisten: Gut verdienen, bescheiden leben, viel sparen und dem regulären Erwerbsleben mit Mitte 40 "Fuck you!" sagen...
  17. Ich könnte günstig eine Moto Guzzi California Stone bekommen. Die Kiste hat allerdings schon 82.000 Kilometer runter. Begeisterte Guzzi-Fans würden wohl behaupten, eine Karre mit der Laufleistung sei gerade mal "gut eingefahren". Aber ist das wirklich so? Oder ist da zeitnah mit Problemen zu rechnen? Insgesamt wirkt sie gepflegt und scheint keine Defekte zu haben.
  18. kuchenfreund antwortete auf nachbrenner's Thema in Blabla
    Die gesetzliche Rentenversicherung wird durch ein Umlageverfahren finanziert. Das heißt, das Geld, das durch Leute, die aktuell einzahlen, eingenommen wird, wird auch direkt wieder ausgegeben und an die derzeitigen Rentner weitergereicht. Da wird nichts angespart oder so. Bei einer gesunden Bevölkerungsstruktur funktioniert so etwas ganz gut. Aufgrund der Situation in Deutschland reichen die Einnahmen schon lange nicht mehr aus, um die Ausgaben zu decken, die gesetzliche Rentenversicherung bekommt einen Zuschuss aus dem Bundeshaushalt, der jedes Jahr größer wird.
  19. kuchenfreund antwortete auf nachbrenner's Thema in Blabla
    Wo hast du das denn her? Wenn ich bei Google "Rente mit 72" eingebe, kommen bereits auf Seite 1 Artikel, die mehrere Jahre alt sind. So richtig akut scheint das nicht zu sein. Deutschlands Bevölkerungsentwicklung ist aber vergleichsweise problematisch. Und das nicht erst seit gestern, sondern seit Ende der 60er Jahre. Für eine gesunde Altersstruktur müsste eine Frau in ihrem Leben im Durchschnitt 2,05 - 2,1 Kinder bekommen. In Deutschland lag diese Quote lange Zeit bei 1,3 Kindern, erst in den letzten Jahren hat sie sich auf 1,5 Kinder verbessert, was zwar ein Schritt in die richtige Richtung, aber immer noch viel zu wenig ist. Gleichzeitig ist die Lebenserwartung deutlich gestiegen. Das heißt, es gibt immer weniger junge Menschen, die in die Rentenkasse einzahlen, und im Verhältnis dazu immer mehr Alte, die Rente bekommen und zu allem Überfluss auch noch immer älter werden. Von daher sind Zugeständnisse unumgänglich. Schuld daran sind nicht "die Merkel", " die GroKo" oder "die da oben", es geht einfach nicht anders. Auch jede andere Regierung wird früher oder später unangenehme Maßnahmen verabschieden müssen.
  20. Schon klar! Aber angenommen, man würde sich zu zehnt zusammen tun und ein Gutachten für eine bewährte Standard-Kombination erstellen lassen, dann hielten sich die Kosten ja echt im Rahmen. Euro 1 galt meines Wissens nach bis 2004, das heißt, man würde damit einen ziemlich weiten Bereich abdecken. Ich habe keinen Bedarf daran, aber ich glaube, wenn ich eine Kiste mit Euro 1 hätte, würde ich mich mal erkundigen was so geht, und ob man Gleichgesinnte findet.
  21. Vor über 15 Jahren hatte ich die Möglichkeit gehabt, eine 650er Laverda zu kaufen, die im Rahmen des kurzlebigen Markenrevivals in den 90ern hergestellt wurde. Die Maschine war neu und sehr günstig, hatte allerdings einen Nachteil: Sie war nie zugelassen worden. Rechtzeitig eine Tageszulassung zu machen, hatte der Händler schlicht versäumt, der Brief war abgelaufen. Um sie anzumelden hätte man aktuelle Vorschriften erfüllen müssen, auch ein Abgasgutachten (Euro 1) wäre fällig gewesen. Ich hatte mich damals informiert, und Kontakt mit einem entsprechenden Prüflabor gehabt, dort meinte man, dass das prinzipiell möglich sei und auch einen Preis genannt. Ich weiß nicht mehr genau, wieviel das war, aber ich schätze mal, rund 1000-1500 Euro. Ich habe das Moped damals nicht gekauft, aber diese Abgassache klang jetzt nicht wie eine unüberwindbare Hürde.
  22. kuchenfreund antwortete auf Mike's Thema in Blabla
    @maxo: Ich weiß nicht, ich könnte mir vorstellen, dass man da als Forenbetreiber auf dünnem Eis unterwegs ist. Abgesehen davon dürfte der "Sieger" für dieses Jahr eh schon feststehen
  23. Ich denke auch, wenn du etwas bauen willst, solltest du besser ein zweites Projekt starten. Die Lackierung wird kein Käufer honorieren, wenn du den Rahmen ohne alle Anbauteile verkaufst. Und was den Preis angeht, kommen mir selbst die 200 Euro, die Crank-Hank in den Raum geworfen hat, etwas optimistisch vor. Wenn du deinen 85er Rahmen mit den vorhandenen Teilen aufbauen willst, ist auch erstmal eine Neulackierung angesagt, insgesamt wird einiges an Arbeit und Kosten zusammen kommen, da ist der Schritt zum zweiten Moped nicht mehr groß.
  24. kuchenfreund antwortete auf viola's Thema in Flame & Sinnfrei
    Ich denke, "gehen" ist ohnehin ganz wichtig, so im Zusammenhang mit MPU. Ich könnte mir jedenfalls vorstellen, wenn du zum MPU-Termin mit dem Auto vorfährst, und den Prüfer vielleicht noch auf dem Parkplatz in ein Gespräch über deine Karre verwickelst, dann bist du schon so gut wie durchgefallen ("Nein, das ist kein normaler AMG, das ist ein C63 Black Series. Der war jetzt auch nicht direkt billig, aber hey, das muss man sich halt auch mal wert sein. Und ich sags mal so: Es gibt 517 gute Gründe, sich für dieses Auto zu entscheiden.") Bus, Bahn und Fahrrad wären natürlich auch eine Alternative. Also Bahn für mich persönlich jetzt nicht, weil ich wohne auf dem Land. Aber ich habe meinen Führerschein ja auch noch.

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