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kuchenfreund

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Alle Inhalte von kuchenfreund

  1. Jo. Wenn man an ein Auto denselben Anspruch hat, wie an eine Glühbirne (Hauptsache es macht wenig Ärger und verursacht keine hohen Betriebskosten) ist ein Elektrokleinwagen sicher genau das richtige... Ich erwarte dann allerdings doch mehr. Bei Rollern - deswegen fahre ich Vespa, und keine Qingqi Mulan 50 - und bei Autos erst recht. Wobei die Sache mit dem Twizzy zeigt (wie können in einem dermaßen einfachen Fahrzeug so viele Defektquellen verbaut sein? Das Teil ist kaum mehr, als ein überdachtes Quad...) dass manch ein Elektro-Auto noch nicht mal dem Minimalstanspruch gerecht wird.
  2. Also der Diesel-Hype, den es ja mal gegeben hat, hat sich nicht bloß auf Deutschland beschränkt. Und dass Diesel Ruß und Stickoxide ausstoßen, weiß man auch nicht erst seit dem Abgasskandal 2015. Nur wie gesagt, früher galten Diesel als umweltfreundlich, weil sie sparsam waren, heute hat sich die Wahrnehmung gewandelt. Genau wie beim Bio-Sprit, der ja auch nicht bloß in Deutschland verkauft wird. Aber auch da war man mal davon überzeugt, dass das total umweltfreundlich ist, weil nachwachsende Rohstoffe, "CO2-neutral" etc, mit der Zeit sind dann die Nachteile verstärkt ins Blickfeld gerückt. Ich denke mal, das wird beim E-Auto einen ähnlichen Verlauf nehmen. Derzeit findet der große Hype statt. Aber wenn die blinde Begeisterung abgeklungen ist, wird die Formel "je Elektro desto Umwelt" nur noch eingeschränkte Gültigkeit haben.
  3. Letztendlich ist es ja immer auch Modesache, was grad als umweltfreundlich gilt. Als der Diesel Mitte der 90er vom Nischenprodukt für anspruchslose Vielfahrer zur Alternative für jedermann wurde, war ein Golf TDI voll öko, weil er wenig verbraucht hat. Dass Diesel in punkto Abgasverhalten nicht ganz unproblematisch waren, war auch damals schon bekannt, hat aber nur so halb interessiert. Eine eher kurze Blütezeit hatte Treibstoff aus nachwachsenden Rohstoffen. Es ist noch gar nicht mal soo lange her, da gab es in jeder Stadt zumindest eine Tanke, an der man Biodiesel, E50 und E85 bekam. Tüftler haben ihre Karren so umgebaut, dass man mit Pflanzenöl fahren konnte. Aber urplötzlich ist aufgefallen, dass man aus Weizen, der zu Bioethanol verarbeitet wird, kein Brot mehr backen kann. Und plötzlich wurde das hippe Bio-Fuel zum Sinnbild einer dekadenten Gesellschaft, die auf ihren Feldern Treibstoff anbaut, während anderswo gehungert wird. Wie man wohl in 10 Jahren über Batterie-Fahrzeuge denken wird?
  4. https://m.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/yamaha-r5-350-1971-38-500-km-original-mit-pappbrief-rd350-/1595249183-305-1924 Das ganze Geschwaller... Naja, hm... Aber das Moped ist schon lecker.
  5. kuchenfreund antwortete auf sidewalksurfer's Thema in Blabla
    Puh, da begibt man sich aber auf dünnes Eis. Ich habe ja schon mehrfach geschrieben, dass ich mal so gar nichts von dieser Querdenken-Scheiße halte. Aber was würde es für die Zukunft bedeuten, wenn man diesen Leuten ihr Demonstrationsrecht nehmen würde, weil ihr Demonstrationsziel nach Mehrheitsmeinung untauglich ist? Dann könnte man ja jede Demonstration verbieten. Schließlich leben wir in einem demokratischen Rechtsstaat und unsere Gesetze werden nach besten Wissen und aufgrund von wichtigen Erfordernissen beschlossen. Warum sollte also jemand das Recht haben, gegen wichtige Regierungsentscheidungen auf die Straße zu gehen? Das Demonstrationsrecht ist ein Grundrecht, und sollte unantastbar bleiben, ob einem die Forderungen der Demonstrierenden gefallen, oder nicht. Ich habe es ja schon mal geschrieben: Wenn man bedenkt, wie einschneidend diese Corona-Maßnahmen sind, ist eigentlich erstaunlich, wie klein die Anzahl derer ist, die meinen, sie müssten dagegen vorgehen. Und meinem persönlichen Eindruck nach, werden das mit steigenden Infektionszahlen auch nicht unbedingt mehr. Die Querdenken-Demo in meinem Kaff war zahlenmäßig z.B. ein echter Reinfall für die Veranstalter. Die meisten Leute sind vernünftig. Ein paar Idioten gibt es immer, und die werden auch nicht plötzlich klüger, weil man ihnen verbietet, ihre Meinung kundzutun.
  6. kuchenfreund antwortete auf sidewalksurfer's Thema in Blabla
    Bei Grundschülern, das heißt, bei Kindern die betreut werden müssen, kann ich verstehen, dass "Schule zu" nicht das optimale Konzept ist. Aber bei Teenagern frage ich mich immer, was wirklich dahinter steht, wenn solche Ideen einen Aufschrei auslösen. Haben deren Eltern wirklich Angst, dass ihre Kinder komplett entbildet werden, wenn der Laden mal ein paar Wochen zu bleibt? Oder haben Sie bloß keinen Bock drauf, dass die Blagen die ganze Zeit zuhause sind?
  7. Also ein auffälliges 12-Zoll-Fahrwerk, dass nicht eingetragen ist, stelle ich mir ja jetzt nicht ganz so geil vor. Naja, Hauptsache, du zahlst erst, nachdem du Karre und Brief erhalten hast.
  8. kuchenfreund antwortete auf Elbratte's Thema in Blabla
    Die alten gibt's auch noch neu, allerdings meines Wissens nach nur in 15 Zoll und mit 4x100, also das ist dann wirklich mehr was für Golf und Co. Bei den neuen hat man mehr Auswahl.
  9. So fürchterlich viele Neu-Registrierungen wird es hier im Winter doch eh nicht geben. Könnt ihr die Reg nicht einfach für ein paar Wochen so umstellen, dass Neuanmeldungen manuell überprüft werden? Also nur solange, bis die Spammer die Lust verloren haben. Oder wäre das zu viel Aufwand?
  10. Mike hat die ganzen Accounts garantiert nur gesperrt, weil er die Mädels alleine wegbuttern will. Na toll, hatte mich schon auf eine heiße Nacht mit 001 gefroit.
  11. @schorsch: Wow, von dir hat man ja lange nichts mehr gelesen! Ich kann mich noch ganz gut an deinen Namen erinnern. Als ich mich hier vor ~15 Jahren angemeldet habe, warst du mal als Moderator ziemlich aktiv, oder?
  12. Also schön finde ich WOB auch nicht. Aber "Ghetto" wäre für mich eher eine Stadt mit Leerstand, sozialen Brennpunkten und hoher Arbeitslosenquote. Trifft auf die ehemalige "Stadt des KDF-Wagens" jetzt nicht so wirklich zu
  13. Warst du mal in Wolfsburg? Das ist sicher nicht Venedig, aber "Ghetto" wird dieser prosperierenden Stadt auch nicht so ganz gerecht. Im Stammwerk arbeiten so um die 50.000 Leute, das ist ein Jobmotor für das gesamte östliche Niedersachsen, außerdem gibt es Werke in Braunschweig, Salzgitter, Hannover, Osnabrück, Emden und vermutlich noch ein paar, die ich gerade nicht auf dem Schirm habe. Der Großteil dieser Arbeitsplätze ist hochwertig, unbefristet und wird gut bezahlt. Man kann ja immer tüchtig auf die Industrie schimpfen, die "das Klima erwärmt", in dem sie "Rentner-Spießer" in rücksichtsloser Gewinnerzielungsabsicht mit "Statussymbolen" versorgt. Aber letztendlich sind es Unternehmen wie VW, denen wir in Deutschland unseren Wohlstand zu verdanken haben.
  14. kuchenfreund antwortete auf pennah's Thema in Blabla
    Da hat vermutlich jeder Schrauber so einige Geschichten auf Lager. Das wäre fast ein eigenes Topic wert. Kleiner Tipp: Wenn die Karre nach monatelanger Schrauberei partout nicht mehr starten will, dann schau einfach mal ins Ansaugrohr. Eventuell hast du dort ja mal - sicher ist sicher - einen Lappen hineingestopft, damit verirrte Kleinteile keinen Schaden anrichten können. Mann hat mich der Fetzen in den Wahnsinn getrieben...
  15. kuchenfreund antwortete auf Elbratte's Thema in Blabla
    Likes sind aufgebraucht, daher einfach mal: Danke für die interessanten Infos! Ich hatte mein (Un)Wissen dann wohl offensichtlich aus einem Artikel, dessen Autor den von dir erwähnten Anforderungskatalog des TÜV Süd für verbindlich gehalten hat. Naja...
  16. Der baut einen Motor aus einem Haufen Müll. Irgendwie cool, auch wenn sich mir nicht so ganz erschließt, was der Sinn der Sache ist.
  17. kuchenfreund antwortete auf Elbratte's Thema in Blabla
    Gibt es echt Hersteller, die so etwas bereit stellen? Also jetzt nicht für andere Rad-Reifen-Kombis, sondern für Motor und Co?
  18. kuchenfreund antwortete auf pennah's Thema in Blabla
  19. kuchenfreund antwortete auf pennah's Thema in Blabla
    Passiert den besten Volxwagen hatte in der Autostadt mal einen restaurierten T1 ausgestellt, bei dem man die Rückleuchten vergessen hat. Also da fehlten nicht nur die Leuchten, sondern auch die entsprechenden Ausschnitte im Blech.
  20. kuchenfreund antwortete auf Elbratte's Thema in Blabla
    Also ich habe mir das nicht ausgedacht, das konnte man so, wie ich sagte, in diversen Medien lesen. Aber du wirst es als TÜV-Prüfer wohl besser wissen. Das hieße ja, dass der 2E-Umbau durchaus H-Kennzeichen-konform wäre. Den 2E gab es seit 1989 im Passat, er ist also älter als 30 Jahre. Und seine Leistung liegt mit 115 PS deutlich unter denen der stärksten Triebwerke, die es im Golf2 gab. Passt dann ja!
  21. kuchenfreund antwortete auf Elbratte's Thema in Blabla
    Das ist leider nicht mehr aktuell. Bis 2012 galt das so. Heute muss der Motor ab Werk in der Baureihe verfügbar gewesen sein. Das heißt: 1.8 GTI, GTI 16V, G60 etc wären okay, Golf3-Motoren dagegen nicht. Der Prüfer hat zwar einen gewissen Ermessensspielraum, und da der 2E ja auch zur 827-Familie gehört, klappt das eventuell, falls der AAS mitspielt. Aber das ist dann auch ein Stück weit Glückssache.
  22. Letztes Jahr gab es gar keinen RS3, so weit ich weiß. Aber es braucht da auch keine Zahlen. Ich denke, uns allen ist klar, dass der Käuferkreis eines 400 PS starken und gut 60.000 Euro teuren Kompaktwagens eher überschaubar ist. Aber auch die wenigsten BMW E30 sind als M3 vom Band gerollt. Was ich nur sagen will: Ich denke nicht, dass Technik-Enthusiasten "aussterben". Das waren früher nicht allzu viele, und sind heute vermutlich eher mehr, wenn man die unüberschaubare Anzahl an Sportmodellen der diversen Hersteller bedenkt.
  23. Weiß nicht. Du hattest ja geschrieben, dass Technik-Enthusiasten "aussterben" und den meisten Leuten der Antrieb ihres Autos egal ist, solange die Leistung passt und die Connectivity auf dem neuesten Stand ist. Das ist eine Beobachtung, die ich jetzt nicht so wirklich bestätigen kann. Mag ja sein, dass es dem durchschnittlichen Fordopelgolf-Fahrer egal ist, ob er einen Vierzylinder, einen Dreizylinder-Downsizing-Turbo oder einen E-Antrieb hat. Aber das waren auch schon früher nicht so die Enthusiasten. Wie gesagt: Nur weil man selber dieselben Anforderungen an ein Auto stellt, wie an einen Kühlschrank (Hauptsache verbraucht nicht viel und macht keinen Ärger), gilt das nicht für jeden.
  24. kuchenfreund antwortete auf Elbratte's Thema in Blabla
    Auf jeden Fall! Ich hatte mal den PN mit dem Pierburg 2EE (Pierburgs Rache). Der Vergaser hat ständig irgendwelchen Ärger gemacht. Mal hat die Leerlaufdrehzahl extremst geschwankt, mal ging die 2. Stufe nicht auf und der Wagen hatte kaum Leistung, mal ging er stumpf aus, wenn man langsam auf rote Ampeln zugerollt ist. Gerne hätte ich auf Weber umgebaut, aber das ging nicht, da die Kiste mit G-Kat ausgeliefert wurde. Letztendlich stand ich vor der Wahl Motortausch oder verkaufen. Hab mich dann genervt fürs Verkaufen entschieden. Ich würde mir nie wieder ein Auto kaufen, dass einen Vergaser mit Lambda-Regelung hat. Beim GTI dürfte ein dicker Sportmodell-Bonus fällig sein. Der mit 90PS ist sicher deutlich günstiger und hat auch schon eine Spritze. Glückwunsch zum G60, der sieht echt lecker aus!
  25. Naja, weiß nicht. Nachdem Audi angedroht hatte, den nächsten RS3 mit Vierzylindermotor zu bauen, war der Unmut darüber so groß, dass es dann doch beim Fünfzylinder blieb. Unglaublich aber war: Auch 2020 gibt es noch Leute, die sich für anspruchsvolle Technik interessieren. Hast du so einen W247 mal von Nahem gesehen? Mit dem einstigen 3,5-Meter-Autochen hat der so gar nichts mehr gemeinsam.

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