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Champ

Moderator a.D.
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Alle Inhalte von Champ

  1. Schwieriges Thema, in erster Linie verkauft Richard die aufgemachten Motoren mit der dicken Kurbelwelle als Komplettmotoren mit wassergekühlten Rotax Zylinder oder luftgekühlt mit Simonini. Einzeln an Lager ist da nichts, wenn dann nur mit langer Wartezeit. Was für ein Motorkonzept schwebt dir denn vor, vielleicht findet sich ja eine Lösung, kannst mir auch gerne eine PM schreiben.
  2. In das unbearbeitete Gehäuse passen alle gängigen Standard-Lambretta Kurbelwellen. Die "normalen" GT-Wellen mit 60, 62 oder 64 mm Hub haben die originale Breite, die passen alle so in das Gehäuse. Die 60er und die 62er passen auch in normale Lambretta Gehäuse. Bei der 64er müssen originale Gehäuse im Bereich des Pleuls rundum gespindelt werden, bei dem GT Gehäuse ist das nicht erforderlich. Um größere Kurbelwellen zu verbauen muß das Gehäuse gespindelt werden. Der Motor hat ausreichend Material, um mit entsprechender Bearbeitung z.B. so eine Kurbelwelle zu verbauen: rechts: GT-Welle mit Standardmaß links: GT-Welle mit größerem Durchmesser und breiteren Wangen
  3. Kleinanzeigen kosten halt nix. Da kann jeder Depp reinsetzen was er will, zu Preisen, von denen er in seinen schlaflosen Nächten träumt. Das heisst noch lange nicht, dass der ganze Plunder überhaupt je verkauft wird. Dank der auch hier im GSF gebetsmühlenartig rezitierten Floskel "wenn es zu dem Preis nicht weggeht, dann behalt ich es halt", sitzen all die mit den Dollarzeichen in den Augen auf Bergen von "Werten", die sie nur leider in diesem Leben nie mehr zu harter Währung machen werden. Die Erbern freut's dann weniger, wenn sie für die benötigten Schrottcontainer auch noch ordentlich zahlen müssen, nur um Haus und Hof geräumt zu kriegen.
  4. Du kannst dich ja an einer unübersichtlichen Stelle mit einem Lasso ins Gebüsch hocken...
  5. Da werf ich mal den originalen TV175 Zylinder mit dem Lambretta Vintage Kolben von Meteor in den Raum. Unauffälliger geht's nun wirklich nicht und das läuft um längen besser als dieses ganze indische 175er Gelump.
  6. Was mir aufgefallen ist, wenn man bei Ebay Kleinanzeigen stöbert, sind dort inzwischen sehr viele Roller inseriert, bei denen der Preis gesenkt wurde. Oft sind die Preise natürlich auch lächerlich hoch, teilweise ist die Preissenkung auch nur marginal, es gibt jedoch auch Anzeigen, bei denen der Preis um 500,- oder gar 1.000,- € reduziert wurde. Das hat es bislang nicht in dieser Form gegeben und ist für mich ein weiterer Hinweis, dass mittlerweile eben nicht mehr "jeden Tag ein Dummer" aufsteht, der die überteuerten Kisten kauft.
  7. Wenn ich mir anschaue, wie sich T5en in der letzten Zeit so verkaufen, denke ich, dass die selbst für 3000,- € nicht mal eben so zügig weggeht. Selbst dafür muß man erst mal jemand finden. 3 1/2 oder mehr halte ich mitlerweile für äußerst schwierig bis unwahrscheinlich. Geld für (verbautes) Tunig, Umbauten u.s.w. bekommt man in der Regel bei den meisten Fahrzeugen beim Verkauf nur zu Bruchteilen wieder raus. Was Vespa (und Lambretta) angeht, sind wir da aktuell noch etwas verwöhnt, weil durch die immensen Preissteigerungen der letzten Jahre, man auch vieles, was man so in die Karren gesteckt hat, durch einen Verkauf wieder reinbekommen hat. Die Zeiten sind aber nun vorbei. War lange Zeit die Nachfrage größer als das Angebot, so hat sich das inzwischen gedreht, das Angebot ist zur Zeit größer als die Nachfrage. Im Moment ist das noch nicht so voll durchgeschlagen, weil viele in der komfortablen Situation sind, dass sie nicht verkaufen müssen. Wenn sie den Preis nicht erzielen, der ihnen vorschwebt, behalten sie die Karre einfach, obwohl sie eigentlich gar keine Verwendung mehr dafür haben. Jemand, der aber (kurzfristig) verkaufen muß (weil er dringend Geld brauch oder absolut keine Möglichkeit zum Unterstellen mehr hat) ist momentan eher so in den Po gekniffen. Die Frage ist halt wie es weiter geht? Stabilisiert sich der Markt wieder und das Preisniveau bleibt oder steigt sogar langsam wieder etwas oder gehen die Preise noch weiter in den Keller? Kommt es gar zur einem regelrechten "Crash" bei der "Wertanlage" Vespa?
  8. Da ist eigentlich alles anders. Kardan auf der linken Seite, Zylinder zeigt zur rechten Seite, Lüfterrad nach vorne.
  9. Ich denke am sinnvollsten, auch wegen der Eintragungen, und auch am lukrativsten wäre den TS1 Motor einzeln zu verkaufen und den Roller mit dem 200er Motor. Ts1 Motor für 3k dürfte schwer werden, dafür gibt's mittlerweile zu viele modernere Motorkonzepte, aber über 2,5 k sollten drin sein. Roller mit 200er Motor würde ich mit 6.900 ansetzen und schauen was passiert. Hängt natürlich auch alles davon ab, wie eilig du es hast.
  10. Aber dann kann man ja noch nicht mal die Zündkerze wechseln ohne den Motor auszubauen. Wie gesagt, bin da schon lange nicht mehr im Thema, aber ist der Motorraum nicht deutlich kleiner als bei den späteren Fuffis? Und der Motor hat doch auch eine kleinere Zylinderfußbohrung oder?
  11. Das sehe ich genauso. Für mich ist das ein Restaurationsobjekt, bei dem man sieht was Sache ist. Ist mir persönlich lieber, als ein Rahmen mit Lackschichten, bei dem man nicht weiss was da drunter für Überraschungen lauern können.
  12. Hat sich leider erledigt, soll nun doch nicht abgegeben werden
  13. Champ antwortete auf Gartenkrallegold's Thema in Blabla
    Der Autor (oder wie nennt man das?) dieses Witzes hat wohl nicht wirklich verstanden, wie so eine Wärmepumpe arbeitet. Eigentlich sind die Dinger aufgrund ihrer Funktionsweise sogar hervorragend geeignet, um die Städte bei extrem hohen Temperaturen abzukühlen. Man müßte lediglich alle Betreiber verpflichten an so heißen Tagen wie letzten Mittwoch die Wärmepumpe volle Pulle durchlaufen zu lassen (Strom sollte aufgrund von Photovoltaik ausreichend vorhanden sein). Die Fenster sind natürlich geschlossen zu halten. Um so mehr Wärmepumpen laufen, desto mehr kühle Winde wehen durch die Straßen und sorgen für eine wohltuende Abkühlung.
  14. Richtig, der größten Keller den es fort gibt, alle Gänge zusammen insgesamt 18km Länge, gehört zum Haus Mercier
  15. Schon sehr nah dran, Reims ist aber falsch ...
  16. Champ antwortete auf Gartenkrallegold's Thema in Blabla
    Rick Astley ist doch nur eine Kunstfigur, die nie selber gesungen hat. In Wirklichkeit war das Kylie Minogue, nur das einige Aufnahmen von ihr mit veränderter Geschwindigkeit unter dem Pseudonym Rick Astleyy veröffentlich wurden. Wer es nicht glaubt, kann es selber ausprobieren. Spiel eine Rick Asltley LP auf 45 ab und du er erhälst Kylie Minogue. Spiel eine Kylie Minogue Single auf 33 ab und du erhälst einen Rick Astley Song. Von daher hat sich das mit dem Paradoxon wohl erledigt...
  17. Wenn man schon großzügig KI-Phrasen postet sollte man sie vielleicht zumindest selber mal durchlesen...
  18. Da ist mir schlicht und ergreifend ein Tippfehler passiert. Der Beitrag bezog sich, wie aus dem Zusammenhang erkennbar wäre, auf die Generation X ist. Also dann korriegier ich meinen Vertipper, die große Anzahl an Fernreisen und Kreuzfahrten der Generation X sind für mich ein Hinweis auf den Wohlstand dieser Generation und ebenso auf keine besonders ausgeprägte ökologische Verantwortung.
  19. Das mit den wilden Sprüngen kam ja eher von Dir. Auf meine Einlassung, dass die Generation X sehr viel Fernreisen und Kreuzfahrten macht (was ein Hinweis auf Wohlstand ist) kamen von dir Zahlen, das GenerationZ nur einen geringen Anteil an diesen Reisen hat. Und mit der stark angestiegen Zahl von Single Haushalten ist nun mal Fakt. Ebenfalls Fakt, dass Leben / Wohnen in Gemeinschaft preisgünstiger ist, als alleine.
  20. Da fehlt allerdings ein ganz wichtiger und entscheidender Punkt, die Haushaltgröße. Es gibt immer mehr Single Haushalt, auch werden immer mehr Ehen geschieden, dazu kommt die demografische Entwicklung. Mal eine ganz einfache Rechnung, um zu verdeutlichen, was ich meine. 4 Köpfige Familie die in einem Eigenheim wohnt, also eine Eigenheimquote von 100% der Menschen, die in einem Eigenheim wohnt. Die Eltern trennen sich und der Mann zieht in eine eigene Wohnung, die Frau bleibt mit den Kindern im Haus. Eigenheimbewohner liegen also bei 75%. Das erste Kind zieht in eine WG, Eienheimquote 50%, das Zweite zieht ebenfalls aus. Schon ist die Quote der Eigenheimbewohner von 100% auf 25% gesunken, obwohl sowohl die Anzahl der Eigenheime, als auch der Menschen konstant geblieben ist. Von daher gebe ich dir in gewisser Weise recht, dass es den Menschen in Deutschland immer schlechter geht. Allerdings nicht finanziell, wirtschaftlich geht es der breiten Masse nach wie besser als früheren Generationen. Woran es fehlt sind familiäre Bindungen und zwischenmenschliche Beziehungen. Diese Leere wird versucht durch übermässigen Konsum zu kompensieren, funktioniert aber nicht.
  21. Schau doch einfach mal nach Erschwinglichkeitsindex oder ähnlichen Suchbegriffen. Es gibt verschiedene Gründe, warum viele den Eindruck haben, das Immobilien heute teurer sind als früher: - geringere Eigenkapitalquote (hatte ich ja weiter oben bereits geschrieben), hängt aber nicht damit zusammen, dass die Menschen heute weniger Geld verdienen, im Gegenteil, früher wurde bescheidener gelebt und konsequent auf Anschaffungen gespart, heute wird massiv mehr konsumiert, vieles sogar auf Kredit, was dazu führt, das viele weit über ihre Verhältnisse leben und selbst Besserverdiener oft nicht in der Lage sind nenneswert Eigenkapital anzusparen - Eigenleistung, früher wurde beim Häuslebauen deutlich mehr angepackt. Gerade in den 50er und 60 Jahren gab es viele "Genossenschaftssiedlungen", wo alle Bauherren einen vorgegebenen Anteil an Arbitsleistung einbringen mußten - Ansprüche an "Perfektion", früher sind viele Menschen in nicht vollständig fertiggestellte Häuser gezogen, um die Doppelbelastung zu verkürzen, erst nach und nach wurden dann z.B. die Fassade, Garage, Terasse, Garten etc. fertig gestellt. Heutzutage wird "schlüsselfertiges" Bauen erwartet, incl. neuer Einbauküche, fertig angelegter Garten mit Rollrasen u.s.w. - Ansprüche an die Größe, auch bei Eigenheimen sind die Wohnflächen gestiegen. In den 50er Jahren wurden noch viele Einfamilienhäuser gebaut, die unter 100 qm Wohfläche liegen, in den 60er und 70er Jahren lag der Durchschnitt bei Einfamilienhäusern so bei 120qm und heute bei 150qm.
  22. Man darf aber auch nicht nur auf die Immobilienpreise schauen, inflationsbereinigt hin oder her. Hier kommen nämlich noch die Zinsen hinzu. Es gab Zeiten, da mußten 2-stellige Zinsen auf Hypotheken gezahlt werden, kann sich heute keiner mehr vorstellen. Da brauchte man ohne eine ordentliche Eigenkapitalquote gar nicht mal ans Bauen denken. Mitlerweile wird immer mehr mit geringem oder ganz ohne Eigenkapital gebaut. Es gibt diverse Studien, die zu dem Ergebnis kommen, dass der Immobilienerwerb heute sogar einfacher ist als vor einigen Jahrzehnten.
  23. Das ist ja ein Super Äpfel-und-Birnen-Vergleich. Wenn man den Wohlstand verschiedener Generationen sinnvoll vergleichen will, dann muß man jeweils gleiche Lebensphasen vergleichen. Junge Menschen in der Ausbildung mit Menschen zu vergleichen, die ein komplettes Arbeitsleben hinter sich haben ist vollkommen sinnbefreit.
  24. Ich habe mich lediglich auf deine Aussage bezogen, darum geht's um Generation X im Vergleich zu deren vorherigen Generation. Von daher sind deine Einlassungen von GenZ und heute "jüngeren Menschen" unsinnig. Die Zahlen über die Pro-Kopf Wohnfläche sind dagegen keinesfalls unsinnig, daran kann man den deutlich höheren Wohlstand erkennen.

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