na gut. sie atmet ruhig. die decke hab ich ihr ein wenig weggezogen um ihre weiche schulter mit der bissspur freizulegen. sie atmet immernoch ruhig - auch wenn sich die feinen, fast unsichtbaren hellen häarchen auf ihrem rücken durch einen tief im gehirn verwurzelten impuls getrieben aufstellen. die gleiche region in diesem klugen kopf hatte sich auch heute morgen, als wir zur tür reinstolperten überhand gewonnen, als sie mir ans kostüm ging. "schon klar, dinos sind raubtiere - und ich glaub ich schmecke heute verdammt lecker" war auf der party alles, was sie zu mir sagen musste. abgesehen von dem langen gespräch über kunst, die verrohung der deutschen sprache und das leidliche suchen nach adäquaten gesprächspartnern auf versoffenen parties hatten wir es nichtmal für nötig befunden uns namentlich vorzustellen. eigentlich wären wir somit fast noch per Sie - genauer betrachtet, waren wir jetzt, um 11 uhr morgens aber sowas von per du und ein sie gänzlich perdu. perdu. wie mein dino-kostüm. dabei hatte es so intellektuell angefangen. warum wir uns irgendwann an der ecke des alten bauernschranks aufeinander eingeschossen hatten, kann ich jetzt auch nicht mehr nachvollziehen. jedenfalls strandeten wir da. ok. das bild eines türkisen dinos mit einen 1,5 meter langen schwanz der sich mit einer knackigen brünetten in hot-pant-lederhose und netztstrümpfen unterhält wäre anderswo sicher ein interessantes fotomotiv gewesen. die kostümparty gab das aber unauffällig her. lediglich das ozelot, das ab und an vorbeistreifte schien beim anblick der netzstrümpfe immer etwas zu schnurren. ein paar buchbesprechungen, dem austausch von ausstellungstipps und einem geistigen shake-hands, dass worte und nette wortwahl eine gute grundvoraussetzung für intimitäten wie tanzen wären, gingen wir zu eben letztem über. und zum ersten mal glänzte jener kleine, uralte teil in zwei hirnen auf, der für haareaufstellen und speichelfluss zuständig ist. es passte. sie passte. perfekt auf meinen oberschenkel. und sie wollte da hinpassen. nein. kein lambada, aber schönes körperliches tanzen, welches berührungen zulässt, für die man sich sonst nach so kurzer kennenlernphase eine saftige backpfeiffe abholt. eine taillie an die sich ein (natürlich vollkommen unabsichtlich) enges trachtenblüschen anschmiegte, und die nicht nur geschmeidig in der hand lag, sondern sich auch geschmeidig in die hand legen wollte. und das auch verdammtnochmal konnte. eine drehung und ein an allen stellen fester, straffer körper lag in meinem arm, ein po drückte sich sanft gegen meinen oberschenkel und ein paar dunkler augen freuten sich über einen tangoblick und ein lächeln. den blick von ihren dunklen augen, hinunter in ihr dekoltée hatte sie erwartet, herausgefordert und erleichtert. mir fiele kein werkzeug ein, dass man dazu hätte verwenden können die beiden oberen knöpfe der mit traumkörper gefüllten bluse in die vorgesehenen abnähungen zu hieven. ich glaube sie erkannte die aufkeimende lust auf hersheys schokosauce in meinen blick und holte meine augen mit einem süssen schmollmund wieder aus der sehenswerten spalte die ihren brüste bildeten. ein mundwinkel des schmollmunds brach aber sofort zu einem lächeln aus, in welchem nur noch die bestätigende zungenspitze gefehlt hätte um "ich will auch schokosauce" zu hauchen. der kleine, alte teil des hirns. pochte. pochte auf mehr tanzen. tanzen und ausnützen, dass tanzen tuchfühlung beinhaltet. oder ans leder gehen. das leder der knappen trachtenhose. das sich weich aber fest leder bei jeder bewegung über darunter sicher spärlich verpackte, weiche haut spannte. ich könnte es fühlen. ist leder das wild macht wildleder? in dem fall: ja. seit an seit stehen. die hüften im einklang. ihr po in meiner hand. ihre hand an meinem schwanz. so ein dinokostüm erleichtert den verbalen brückenschlag immens. ein "und fühlt sich mein schwanz gut an?" wurde nur von einem ironisch verschmitzen lächeln quittiert. und ihr griff um meinen schwanz wurde sichtlich etwas fester. eine gezogene augenbraue meinerseits und ein "vorsicht, nicht zu fest, sonst beiss ich" gaben dem kleinen, uralten teil zweier köpfe die chance überhand zu gewinnen. ein wenig bewegte sich der mob um uns herum noch. aber eher schemenhaft. das, was das kleine, alte stückchen hirn zugesteht, wenn der duft von blut in der luft liegt. eigentlich sah ich nur noch lippen und sich über schönen dunklen augen schließende getuschte wimpern auf mich zukommen. mein bart musste ihre weiche wange gekratzt haben, als sie einen tollen mund neben meinem ohr platzierte um "schon klar, dinos sind raubtiere - und ich glaub ich schmeck heute verdammt lecker" zu raunen. gebissen hat allerdings sie als erstes. ansatzlos. in meinen hals. und sich diebisch gefreut, dass kampfspuren blieben. damit war die jagdsaison eröffnet. hallali! wie dino und das dirndl zu ihrer wohnung gelangt sind weiß nur der taxifahrer, der dem erfinder des innenrückspiegels nach diesem abend sicher ein kerzchen angezündet hat. haustür*reinstecken,rumdrehen* ... zunge*mmmmmmm*... biss*aua*...treppe*tast*...treppenabsatz*stürz**knutsch*...geländer*hochrappel*...nachbarstür*rumms*...biss*aua*...nachbarstürklingel*oops*...wohnungstür*reinstecken**rausziehen**reinstecken*[verdammt, wer holt jetzt ihre lederhose vom letzten treppenabsatz]*rausziehen*[egal]...aufsprerren, bevor der nachbar kommt - oder ich. die garderobe bau ich dir morgen wieder hin[sorry]. *aua* dafür nähst du morgen das dinokostüm im schritt, wenn du da so anreisst. ok, die bluse war eh zu eng und wegen der knöpfe - ach heul nicht....zunge*mmmmmmmmmmmmmmmmmm* die wohnungstür hab ich dann in ermangelung von freien händen mit dem fuss zugetreten. und schon ihre brüste schmeckten göttlich. leicht verschwitzt. leicht nach französischem parfüm. und sehr nach ihr. bluse, dinokostüm, schuhe, netzstrümpfe, roter hut, basecap, socken, höschen? welches höschen[scheisse, der treppenabsatz]...eine einzige spur der verwüstung in richtung küche. und dann danke Mr. Hershey für die infiltration dieses haushalts mit der besten spielpampe auf künstlicher schokobasis die man sich wünschen kann. ein dunkeläugiges lächeln schenkend reicht sie mir die flasche und überdehnt ihren gut trainierten, makellosen körper, als sie sich mit beiden händen rittlinks auf die anrichte setzt - mir ihre vollen brüste entgegenreckend. es ist immer die kirsche oben auf der sahne, die etwas toppt. die einzelnen tropfen der schokosauce die sich langsam ihren weg vom halsansatz, zwischen ihren brüsten durch in richtung bauch bahnen, krönen jetzt dieses geschmackserlebnis wie schwarze perlen. es ist ein festessen für jedes raubtier, wenn sich das opfer auch noch genüßlich mit bbq-sauce einreiben lässt, bevor man es verspeist. und sie genießt sichtlich das gefühl der durch ihre körperwärme angefeuerten schokolade auf ihrer haut. den ersten tropfen fange ich knapp unter der knospe ihrer linken brust ab. für den nächsten muss ich bereits vor ihr in die knie um ihn auf höhe des bauchnabels einzufangen - aber warum eigentlich................die flasche war jedenfalls ziemlich leer, als ich vor ein paar minuten vom geräusch das sie beim zubodenfallen machte aufwachte. sie wachte zum glück nicht auf. aber ihren mund umspielte ein befriedigtes lächeln und ein klein wenig schokosauce im mundwinkel... so. bergwolf. brauch ne wurst danach. b