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bobcat

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  1. Jetzt wird es ja immer verworrener, was das Dreiganggetriebe einer PK50XL2/HP4 betrifft! Memo: Es geht um das Modell PKXL2 mit dem Aluzylinder auf langen Stehbolzen, einem 16.12 Vergaser und der Monositzbank. Italienische 40 bzw. 45 km/h Variante. Während Lille Ven für den Tannenbaum 10/16/24 Zähne gezählt hat, bringst du 10/16/23 in´s Spiel. Auch der Hinweis, die einzelnen Gangräder seien so breit wie die beim Standard-Dreiganggetriebe, steht im Widerspruch zu meinen Erfahrungen. Denn der Roller, auf den ich mich beziehe, war auch schon werkseitig nur mit einem Dreiganggetriebe ausgestattet. Selbst am Handgriff waren die Markierungen für drei engliegende Gänge vorhanden, wie sie unten im Getriebe als schmale Zahnräder plus dickem Distanzring wieder zu finden waren. Und die 14:69er Primär kenne ich auch nur aus diesem besagten Roller... Kann da nicht jemand etwas mehr Licht in das Dunkel bringen? Dass es noch weitere "Sonderausführungen" gibt, kann ich mir nicht recht vorstellen. ( bobcat
  2. ...und keinen 19er Vergaser, wie weiter oben geschrieben! Den gab´s erst für die 50 SR zusammen mit dem Aluzylinder ab 1975. bobcat
  3. Ja, tu das bitte Chris! Ich habe damals, als ich einem Bekannten beim Primärwechsel an seiner XL2/HP4 (italienisches Modell "rush") geholfen hatte, leider nicht aufgepasst und mir dummerweise leider keine schriftlichen Notizen gemacht. Aber ich erinnere mich an einige Besonderheiten -neben dem Aluzylinder- noch gut: - die seltene Primär mit 14:69 Zähnen - das Dreiganggetriebe, bei dem die einzelnen Räderpaare so schmal wie beim Vierganggetriebe sind - der lückenfüllende dicke Schulterring auf der Hauptwelle anstelle des "Vierten". bobcat
  4. Hi, eine PK-Zündung würde ich dir nicht empfehlen -es sei denn, du stehst auf einem kompletten Umbau auf E-Zündung. Das bedeutet unter anderem aber auch gleichzeitig einen ganz anderen Kabelbaum! Ich würde an deiner Stelle auf ein passendes Angebot hier bei "verkaufe" oder beim großen Internet-Auktionshaus warten. p.s.: Die drei dort aktuell angebotenen Zündungen passen für deine 50Special mit 12 Volt leider nicht. bobcat
  5. Ja, an der Stelle ist das von oben kommende Auspuffrohr ("Krümmer") mit dem Expansionskasten ("Schalldämpfer") verschweisst. Das offene Rohrende wird dabei gleichzeitig mit einem Abschlussdeckel gasdicht verschlossen. bobcat
  6. Ich denke, dass man aus einer Erreger- bzw. Speisespule, die für 6 Volt ausgelegt ist, für eine 12-Volt-Zündung einfach nicht den nötigen Saft bekommt. Zur Verdoppelung der Spannung wäre eine Reihenschaltung der Spulen erforderlich. Das Zusammenlegen unterschiedlicher Kabelabgänge deiner Zündgrundlatte zu "einem" (z.B. blau mit gelb) bedeutet aber leider keine Reihen-, sondern eine Parallelschaltung. Und bei der bleibt nach den Gesetzen der E-Lehre die Spannung leider gleich ( bobcat
  7. Hi, von der originalen Zündgrundplatte der V50 Special mit 4-fach-Blinkanlage führen die Kabelfarben grün (zur Zündspule und zum Killschalter), schwarz (Masse) und blau (zum Spannungsregler und dann -mit anderen Farben- weiter zu den Verbrauchern Licht, Bremslicht und Blinker). Sind aber soweit ich in Erinnerung habe mehr als 2 Spulen! Die klassische 2-Spulen-Zündgrundplatte mit den abgehenden Kabelfarben rot (Zündung und Killschalter), grün (Licht) und schwarz (Masse) funzt nur auf der V50 N /Dreigang mit 6 Volt. Du scheinst dir bei ebay die Zündgrundplatte einer 6-Volt V50 Spezial (die mit den 2 Lenkerendenblinkern) geschossen zu haben: Die hat in der Tat 5 abgehende Kabel in den von dir genannten Farben. Aber leider ist sie für deine V50 (12 Volt!) nicht geeignet. Genauso wenig wie die der Dreigang-V50N! ( bobcat
  8. Zumindest beim Spannungswandler ist noch zu beachten, dass die Variante für Elestart und Batterie gegenüber der batterielosen PK anders ist: Sie muss 5 Anschlußstellen aufweisen. Am besten, du legst dir die Schaltpläne beider Typen (z.B. im Vespa-archiv.de zu finden) nebeneinander und suchst sämtliche Unterschiede raus. Sonst wird der Umbau auf Elestart nicht klappen. bobcat Zusatzfrage von Edi: Kannst du bei der Gelegenheit auch schnell die Zähnezahlen des doch recht seltenen Dreigang-Getriebes ermitteln und hier rein stellen? Die von der Nebenwelle wären ihm besonders wichtig...
  9. Hi, ich habe bisher gute Erfahrungen mit der Nacharbeit an ´nem Pinasco-Zylinder gemacht. Mit einem Hartmetallfräser in der Minibohrmaschine bei hoher Drehzahl. Damit konnte ich sowohl am Auslass als auch unten am Fuß sehr schön Material abtragen, ohne dass die Beschichtung Schaden genommen hätte. Anschließend natürlich (wegen glatter Radienübergänge) nochmal mit der Schleifpapierrolle Körnung 400 drüber gegangen. Hält jetzt seit ca. 1500 km und hoffentlich auch noch länger... Was die Tauglichkeit eines ET3-Kabelbaums in Verbindung mit einer PK-Lichtmaschine betrifft: Da wird es ohne diverse Anpassungen wohl nicht gehen. Weniger wegen der unterschliedlichen Spannungen (ET3: 6 Volt, PK: 12 Volt), sondern wegen der Unterschiede mit/ohne Spannungsbegrenzer und unterschiedlicher Schaltertypen: ET3 hat Öffnertypen, PK dagegen Schließertypen. bobcat
  10. Ölbad ist der richtige technische Fachausdruck. Trotzdem würde "Öldusche" die Sache bei ner Vespa besser treffen, da die Kupplung deutlich über dem maximalen Ölstand sitzt und letzlich nur über die drehenden Zahnräder angespritzt wird. bobcat
  11. Der Nenndurchmesser des 19er ASS beträgt 20 mm. Daraus resultieren ca. 315 mm² Querschnittsfläche. Das Einlassfenster im Motorgehäuse ist ungefähr 23 mm lang und 14 mm breit. Macht abzüglich der gerundeten Ecken auch etwa diesen Betrag... Fazit: Übergang zwischen beiden Teilen anpassen reicht. Längere Öffnungszeiten bei Beibehalten des Drehschiebereinlasses nur durch Manipulation an der Drehschieberwange möglich. bobcat
  12. Am Einlassfenster geht nur nach unten hin was. So in der Größenordnung von etwa 6 mm, gleichbedeutend mit etwa 8 °. Leider wirkt sich dieser Eingriff nur auf eine Verlängerung der Einlasszeit n a c h OT aus. Viel wichtiger und sinnvoller wäre ein früheres (!) Öffnen, wie es n u r über Änderungen an der Drehschieberwange zu erzielen ist. ( bobcat
  13. Anhand von Prospektfotos ist das Schutzblech vorn mit Sicke erst mit der PKXL so um 1986 rum zum Einbau gekommen. Zusammen mit den für die PKXL typischen Seitenklappen mit Fernauslösung -und ebenfalls einer Längssicke. Wenn schon eine Sicke, dann bitte vorn und hinten! Wenn das Sickenschutzblech auf einer PK-S zu finden ist, handelt es sich mit Bestimmtheit um ein unfallbedingtes Ersatzteil. Ist ja auch 1:1 gegen das ursprünglich sickenlose austauschbar. bobcat
  14. Je nach Hersteller (und den dort gepflegten Toleranzen ( ) des Krümmers ist der linksseitige Auspuff-Stehbolzen schon mal zu lang: Nicht nur, dass man bei aufgestecktem Krümmer die Mutter nicht mehr dazwischenkriegt - es kommt manchmal sogar zu gar keiner richtigen Anlage beider Flanschflächen mehr! Die einfachste Lösung besteht im Kürzen des Bolzens. Unter Umständen hilft auch eine zweite oder sogar dritte Dichtung, den nötigen Freiraum zu schaffen... bobcat
  15. Da hat der Vorbesitzer vermutlich einen Umbau für ein (teilbares) Walzenlager geschaffen, wie es bei der 125 ETS auch eingebaut war. 25 mm Lagersitz, stimmt´s? Dieses Lager soll für höhere Belastungen nicht schlecht sein... bobcat
  16. Da bringst du was durcheinander: Lippenwelle und Drehschieber vertragen sich überhaupt nicht! Beim doppelangesaugten Polini musst du unbedingt eine Drehschieberkurbelwelle (mit intakter Drehschieberdichtfläche!) fahren, weil der spezielle Doppelansaugstutzen zum Gehäuse hin keine Membran hat. ( bobcat
  17. Hi, ovalisieren habe ich deswegen geschrieben, weil der Auslass beim DR 102 eine so eigenartige Form hat: oben am breitesten mit 2 "Höckern" drunter... Diese beiden Höcker sollten weggefräst werden, so dass die breiteste Stelle (mit später 35 mm) in der Mitte (oder nur knapp drüber) sein wird. Nach diesem Eingriff sollte der Auslass dann mehr oder weniger "oval" sein. Womit ich auch beim Sehnenmaß wäre: ich meine damit die große Halbachse der Ellipse, direkt gemessen (als Sehne) und nicht über den Bogenradius. Da wären es nämlich mehr. So um die 37 mm. Der Einlass an der Drehschieberdichtfläche (also innen im Motorgehäuse) ist bei 2-Loch-Gehäusen gleich groß wie bei 3-Lochausführungen und reicht normalerweise auch für 125er Zylinder. Was du aber tun kannst, ist das Anpassen des Öffnungsquerschnitts an der Anschraubfläche des Motorgehäuses auf den deines ASS. Wegen der Reibungsverluste, die an dieser Verbindungsstelle vorprogmamiert sind. Wenn du dir beide Öffnungen anschaust und miteinander vergleichst, weißt du gleich, was ich meine. p.s. Wenn der Motor schon offen ist, würde ich auch gleich der Serienkurbelwelle zu etwas längeren Einlasszeiten verhelfen. Hab´ ich erst diese Tage in einem anderen Thread näher beschrieben -findest du bestimmt ganz schnell. bobcat
  18. Meine schlaue Tabelle sagt dazu folgendes: - 29,3 mm > 156,9° - 27,4 mm > 167,8° - 36,4 mm > 110,8° Wohlgemerkt: Immer nur Abstand zur Steuerkante des Kolbenbodens in OT! Dieser ist bei fest montiertem Zylinder m i t Fußdichtung zu ermitteln. Übrigens: Fußdichtungen aus Papier oder Alu sind meist 0,2 mm "dick".... bobcat
  19. Also wieder was dazu gelernt! Der Polini 75 racing hat also auch 2 Nebenauslässe. Und diese öffnen auch noch früher als der Hauptauslass. Also Sachen gibt´s.... Was sagt jetzt meine Tabelle zu den Werten? Soooo genau (auf 1/100 mm) wie du gemessen hast geht sie leider nicht... Aber wir kommen schon irgendwie ran. - 26,9 mm entsprechen einer Auslasszeit von 170° - 28,8 mm entsprechen einer Auslasszeit von 160° und - 35,9 mm einer Überströmzeit von 114°. Damit beträgt die Vorauslasszeit (VA) 28°. Wenn ich diese Werte mit denen des Polini HP 75 Alu (von dem ich eine Portmap vorliegen habe ), so ist der Polini 75 racing sogar noch schärfer als dieses "nonplusultra" der 75er Klasse ausgelegt: Hier lauten die mm-Angaben für den Auslass 28 mm (= 165°) und für die Überströmer 35,5 mm (= 118°). So gesehen weiß ich nicht, ob Höhersetzen des Polini racing unbedingt vorteilhaft sein wird. Ich würde es an deiner Stelle nicht tun... bobcat
  20. Hi, für das geplante setup (2,86er Primär und ET3-Banane) empfehle ich folgende Maßnahmen -wenn du sie dir handwerklich zutraust: -der Auslass sollte ovalisiert werden. Dabei Sehnenmaß auf 33,5 auf 35 mm erweitern und dabei auch gleich die Oberkante um 1 mm oval nach oben ziehen, so dass der Abstand zur Oberkante des Zyli 27 mm beträgt. - Auslassbereich bis zum Auspuffflansch mit Schleifpapierrolle "polieren". - Überströmöffnungen li/re an die Konturen im Motorgehäuse anpassen. Oder noch besser an Motorgehäuse u n d Zylinder auf 25 mm "Breite" auffräsen. -Zylinderkopf um ca. 0,8 mm abbplanen, um auf ein "vernünftiges" Verdichtungsverhältnis von > 10:1 zu kommen. - Überströmöffnungen am Kolben in der Breite an die Aussparungen im Zylinderfuß anpassen (25 mm Sehnenmaß) und zum Kolbenbolzenlager hin hochziehen und schön verrunden. - die 2 schmalen Überströmfenster zum Boostport im Kolben von 5 auf 9 mm erweitern (nach unten natürlich). - alle Fensterkanten sauber brechen /verrunden. Ist zwar kein High-end Tuning, aber grade für einen Alltagsmotor für >80km/h sehr zu empfehlen... bobcat
  21. Die Portmap ist schon mal ein guter Anfang. (Wegen der 2 Nebenauslässe tippe ich ja eher auf einen DR F1-Zylinder. Oder ist der Polini Racing auch so ausgelegt?) Wichtig für die Steuerzeiten wären aber weitere "y"- Angaben: Und zwar wie groß der Abstand der Fensteroberkanten zum OT bzw. alternativ zur Steuerkante des Zylinders in OT ist! Ersterer lässt sich leicht ermitteln. Und wenn man dann die bei 75 cm³-Zylindern üblichen 0,7 mm von diesem Betrag abzieht, kann ich dir ganz schnell (aus einer Tabelle) die "richtigen" Steuerzeiten sagen. bobcat
  22. Hi, zu der Zeit (1971) sind die Dreigang-V50 Special (und Elestart) nach D meist mit der 4,19er Primär ausgeliefert worden: 16 Zähne auf dem Ritzel auf der Kurbelwelle und 67 auf dem Kupplungskorb. Nach Abnehmen des Kupplungsdeckels und sorgfältigem Nachzählen zweifelsfrei nachzuvollziehen... bobcat
  23. dzdzdzdz.... ...und was soll denn in dieser (möglichst unauffälligen!) Konfiguration der Polini-Auspuff? Damit machst du alles Unauffällige optisch und akustisch wieder zunichte! ( bobcat
  24. Schon o.k., du hast an der richtigen Stelle "nachgearbeitet"! Jetzt wäre das Nachwuchten dran. Das sollte vernünftigerweise wieder am Drehschieber und nicht am gegenüberliegenden Teil (wie heisst das?) passieren. Zum Beispiel durch Vergrössern des auf dem Foto schon vorhandenen Wuchtfensters. Richtig nachgewuchtet sollte die Kurbelwelle wieder so auspendeln, dass das Pleuellager zwischen 11 Uhr und 1 Uhr, also oben zu liegen kommt. bobcat
  25. Seh ich auch so. Mit Höherlegen wird das Drehzahlband unter keinen Umständen breiter, sondern das Gegenteil tritt ein. ( Andererseits sind die Standardangaben "180° Auslass- und 120° Überströmzeit" nur für einen Langhubzylinder mit der 51er KW sinnvoll, nach meinen Erfahrungen mit Kurzhubzylindern aber völlig daneben... bobcat

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