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Roggi

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Alle Inhalte von Roggi

  1. @McGregorEs geht um den großen Dichtring Kupplungsseitig, den es wahlweise mit Blechring oder mit gummiertem Rand gibt. @Benvenuto Klare Aussage! @irco Nein, ich habe den blauen Corteco verbaut. Einen braunen WeDi hab ich auch noch da. Der wird dann jetzt verbaut und bei Bedarf etwas abgeschliffen. Danke Euch für die Antworten!
  2. Eine Frage zum großen WeDi auf der Kupplungs-Seite. Motor ist ein PX80-Lusso, alles Original, keine Nut, daher wieder einen Blechring eingesetzt. Ich habe den Dichtring jetzt Bündig zum Kurbelgehäuse eingepresst. Allerdings schleift der Dichtring offenbar leicht am Innenring des großen Lagers. Man spürt auf jeden Fall einen Widerstand. Ist das ein Problem? Da sollte ja genüg Öl hinkommen. Oder besser den Ring nochmal austauschen und nicht ganz so tief einpressen. Die Suche hat leider unterschiedliche Aussagen ergeben. Wie ist da der aktuelle GSF-Forschungsstand in Sachen PX-Abdichtung?
  3. Vielen Dank an die Würstchen- und Getränkeversorger, Fotografen, Tour-Planer und alle sonstige Organisatoren. Hat echt mal wieder Spaß gemacht heute! Es war eine schöne Tour. Ich hoffe, es sind alle unbeschädigt nach Hause gekommen. Danke, Aachen-Anrollern!
  4. Neee, darum geht das hier nicht. Nen echten Blech-Roller-Dings muss wirtschaftlich eine total-Katastrophe sein, in die man übertrieben viel Arbeit steckt um nochmal 0,02 PS mehr (also von 11,3 auf 11,32 PS) in die total assich verbaute Karosse zu schrauben. Darunter geht nix. Ich finde Dein angeschliffenes Finish mit Goldkante klasse. Passt zwar nur bedingt zu dem feinen Schriftzug auf dem Beinschild. ICH würde es so fahren.
  5. Moin! Dein Motor läuft offenbar mit Sprit voll. Das hat ganz sicher nichts mit dem Zylinder oder dem kopf zu tun. Folgende Fehlerquellen solltest Du ausschließen: War der Benzinhahn geschlossen? Nein: Ggf. ist dein Schwimmernadelventil im Vergaser undicht und der Block läuft voll. Ja: Dann kann es sein, dass Dein Benzinhahn im/unter dem Tank undicht ist. Entweder ist es das Ventil selbst (unter dem Tank) oder das Messingröhrchen im Tank ist geplatzt. Das kannst Du ganz einfach prüfen: Spritschlauch am Vergaser abziehen, in einen Behälter halten und Benzin in den Tank füllen. Wenn dann bei geschlossenem Hahn was rausläuft ist es der Benzinhahn.
  6. Der Aufwand ist echt gering. Gedruckt ist das Ganze mit einem Prusa und sollte daher mit jedem Hobbydrucker machbar sein. Druckzeit hängt immer von der eingestellten Auflösung ab. Ich glaube in diesem Fall waren das 90 Minuten bei fast voller Auflösung. Neben PLA sollte ABS auch super funktionieren, denke ich. Auch mit der Auflösung muss man sicher nicht so hoch gehen. Selbst mit gröbster Auflösung muss man vielleicht 2-3 Teile drucken, bis die Passung stimmt. Zur Bestimmung der Passung habe ich hier einen Iterationsschritt gemacht. Je nach Geometrie und Einstellung des Druckers sind die Druckteile eben nicht immer ganz maßhaltig. Das erste gedruckte Teil war etwas zu groß und saß zu locker. Also habe ich den Sechskant erstmal vermessen indem ich soll/ist-Maße verglichen habe. Anschließend habe ich das Teil noch um ein paar Zehntel enger gemacht. Fertig. Ich bin der Meinung, dass das sogar mit dem einfachsten Drucker machbar sein sollte.
  7. Guten Morgen, Hier mal wieder ein Spezialwerkzeug aus eigener Produktion. Hat beim Vermessen meines 139er Oldschool-Motos gut funktioniert, daher schreibe ich es hier mal rein. Steuerzeiten mittels digitalem Winkelsensor messen. Klar, gibt es sowas inzwischen auch zu kaufen, aber darum geht es in diesem Topic ja nicht. Benötigtes Material: Gewindestange M6 x 140, 3 Rändelmuttern (normale Muttern tun es auch) 4 Schrauben M3 x 6 1 Schraube M4 x 12 Ein Stück PVC-Platte 50 x 200, 5 mm stark (wahlweise Sperrholz, Blech oder was immer ihr da habt) Stecknuss mit 3/8" Dorn, ich habe einen 1/2" auf 3/8"-Adapter verwendet. Spezialanfertigung aus dem 3D-Drucker: Stecknuss 3/8", 19mm Schlüsselweite (mit etwas Untermaß) Winkelsensor Als Winkelsensor habe ich folgendes Teil werwendet: https://www.machine-dro.co.uk/rotary-angle-encoder-and-remote-display-with-a-6mm-diameter-shaft.html Kostet ca. 37,- Euro plus Versand Der Vorteil ist, dass Sensor und Anzeige getrennt sind, was die Ablesbarkeit erleichtert, wenn man der Fühlerlehre in den Ports hängt und die Winkel bestimmen möchte. Die Anzeige lässt sich auf null setzen. Nein, ich hab keinen Vertrag mit dem Anbieter... Benötigtes Werkzeug: Drehbank Bohrmaschine Stichsäge oder Laubsäge Gewindeschneider M3 und M4 3D-Drucker Um den Winkelsensor frei am Motor positionieren zu können, habe ich eine Platte mit Langloch aus 5mm PVC angefertigt. Vier M3-Gewinde in die Platte schneiden und den Sensor anschrauben (alternativ durchbohren und per Mutter verschrauben) Langloch mit Bohrer und Säge anfertigen Loch für die Drehachse bohren Fertig ist der Sensorhalter! Kann man auch sauberer ausarbeiten, aber es funktioniert so. Die 3/8"-Vierkant-Stecknuss habe ich von hinten abgedreht/gekürzt, und mit einer achsialen 6mm-Bohrung für die Sensorwelle versehen. Dazu noch radial ein M4-Gewinde für die Klemmschraube bohren. Fertig ist der Adapter. Die Welle des Sensors hat glücklicherweise schon eine Flachstelle für die Klemmschraube. Die Stecknuss 3/8" auf 19mm SW habe ich per CAD gezeichnet und auf dem 3D-Drucker mit PLA gedruckt. Damit das ganze schön stramm und Spielfrei auf Vierkant und Polradmutter sitzt, habe ich die Stecknuss mit leichtem Untermaß angefertigt. So lässt sich die Nuss satt auf die Polradmutter pressen. Der Winkelmesser funktioniert absolut spielfrei und lässt sich super ablesen. Der Sensor arbeitet angeblich auf ein Zehntel Grad genau. Was ich noch nicht ausprobiert und nachgemessen habe, ist die Bestimmung des OT. Das müsste aber auch gut funktionieren. Viel Spaß beim Nachbauen. PS: Wenn man nur mit 19mm Polradmuttern zu tun hat, kann man sich den Schritt mit dem 3/8"-Drehteil sparen und die Kunststoffnuss direkt auf die Sensorwelle setzen. Ich wollte das Teil aber variabel haben.
  8. Guter Punkt! Ich werde das Sensorkabel auf jeden Fall nochmal von vorne nach hinten durchmessen müssen und schauen, ob da ein Bruch drin ist. Im Zweifelsfall muss ich an der Bruchstelle noch einen Stecker einsetzen.
  9. Hat jemand einen Vorschlag für einen guten, passenden TypK-Sensor? Mein originaler Stage6 ist tot und in Sachen Bauform auch nicht gerade die beste Lösung, weil zu kurz. Bekanntermaßen kommt es immer auf die Länge an... Zum Glück gibt es ja tausend Bauformen, dieses Sensors. Hat da jemand einen Tip? Danke! Jan PS: Mein Stage6 ist übrigens genauso verlegt wie der von @Lucille . Nur, dass ich mir den Dauerplus zusätzlich aus dem Lenkkopf holen musste. Funktioniert super!
  10. Nene, 23/64 ist die Laaaange. 24/63 ist die Uuuuuultra-lange. Für die Verwechslung habe ich mir hier schon irgendwo mal einen eingefangen...
  11. Zwei Roller sind einsatzbereit, Termin ist immer noch frei. Das könnte was werden diesmal.
  12. Ja, geradverzahnt 23/64 könnte gut die lange 23/64 von Malossi sein.
  13. Roggi antwortete auf porky's Thema in Vespa PX, T5, Cosa etc.
    Top! Besten Dank.
  14. Roggi antwortete auf porky's Thema in Vespa PX, T5, Cosa etc.
    Nochmal ne Frage zum 139er: hat jemand Erfahrungswerte ob und wie weit man die ÜS-Fenster am Zylinderfuß verbreitern und nach unten ziehen kann? Die Überströmer habe ich jetzt schön angepasst, Auslass auf 66% verbreitert. Jetzt noch entgraten...
  15. Roggi antwortete auf porky's Thema in Vespa PX, T5, Cosa etc.
    Danke Euch! Ich habe da momentan irgendwelche Höllenfedern drin. Keine Ahnung mehr, was ich damals gekauft habe. Davon krieg ich noch Unterarm... CNC Korb steht schon auf dem Plan. Ich muss jetzt erstmal zusehen, dass ich den Graugussklumpen noch was leichter mache. Üble Überströmer, angepasster Auslass und feine Fenster im Kolben müssen her! Den Zylinder habe ich schon fast fertig.
  16. Roggi antwortete auf porky's Thema in Vespa PX, T5, Cosa etc.
    Moin zusammen, ich hätte nochmal eine Frage an die 139er-Fraktion. Bin gerade dabei meinen Motor wieder aufzubauen. 139 MKII mit Malossi Membranansauger, PHBH 30 Vergaser und leider nur einer fiesen Shito-Plus Box. Zur Kupplung: Ich habe noch die kleine Original-Kupplung drin, allerdings immerhin mit geschweißtem Ring um den Korb. Benötige ich in dieser Konstellation verstärkte Kupplungsfedern oder reichen erstmal die Original-Federn? Hat da jemand ErFAHRungswerte für mich? Besten Dank! Jan
  17. Das Gewinde fehlt nicht, das ist so vogesehen. Polrad lösen sollte hier genauso funktionieren wie bei ner V50. Auf den Kurbelwellestumpf kommt eine Bundmutter, dann ein Sicherungsring in die Nut und dann drückt die Mutter beim öffnen das Polrad ab. Je nachdem wie fest das Polrad auf dem Stumpf sitzt, funktioniert das leider nicht immer zuverlässig: Viel Erfolg!
  18. WeDis gewechselt = plötzlich kleines Nebenluftproblem? Ist ja nicht immer alles gut, was man neu verbaut.
  19. Warum nicht? Helicoils funktionieren ab D=1er Länge durchaus prima. Auch in Alu.
  20. Gibt es. Aber nur vom Finale.
  21. Fürs Protokoll: Die PX-Bremstrommel ist runter! Danke für Euren Input! Letztlich ist es dann doch in dem härtesten Gemetzel geendet, was ich an dieser Stelle je erlebt habe: Ein infernalisches Texas-Flex-Massaker. Gleich nachdem ich die Bremstrommel mit einer Lochkreissäge entfernt hatte. Die Nabe hat sich erst von der Welle bewegt, nachdem sie an einer Seite vollständig (!) aufgetrennt war. Und selbst da war noch der große Hammer im Einsatz. Zwischenzeitlich immer mal wieder den Abzieher angesetzt: Der hat allerdings nur das Alu von der eingegossenen Stahl-Nabe gezogen, um dann die Nabe krumm zu ziehen. Unglaublich. Die Verzahnung war trotz massiver Flutung komplett rostig und trocken. Ich suche eine PX80-Lusso Hauptwelle mit Bremstrommel.
  22. Jepp, der Block ist auch schon gespalten und alles Geraffel runter. Die Trommel dreht sich frei. Soweit alles schön. Aber die Welle-Nabe-Verbindung ist fest.
  23. Moin! Hat jemand noch einen guten Tip, wie ich eine richtig festgegammelte Bremstrommel (hinten) von der PX runterbekomme? Ich komme da nicht mehr weiter. Bei der Mutter hat sich der Schlagschrauber schon schwergetan. Gewinde ist aber noch in Ordnung. Die Trommel ist dermaßen festgegammelt... Eine Woche eingeweicht mit Normfest Super Crack Rostlöser. Trommel mit dem Brenner richtig heißgemacht, Welle mit Normfest gekühlt. Nix. Mit einem (Zweiarm-)Abzieher heftig vorgespannt und mit dem großen Kilo-Hammer mit Kupferstück als Zwischenlage auf die Welle gehämmert. Nix. Hat sonst noch jemand einen heißen Tip? Sonst packe ich die Flex aus und schneide die Trommel chirurgisch runter. Danke! Jan PS: Auspuffbolzen habe ich schon ausbohren müssen. Für die lange Gehäuseverschraubung durch die Traverse hatte ich schon das Schlimmste befürchtet. Da war aber soviel Gammel drin, dass da unten nix mehr korrodiert ist. Ging butterweich raus. Eine Baustelle weniger.
  24. Ich arbeite mit einem Hazet 9012SPC Schrauber mit genau dem gleichen Kompressor. Komplett vergrießgnaddelte PX Hauptwellenmutter, KFZ-Radmuttern etc.: seit über 2 Jahren alles kein Problem. Ich hab damit vielleicht 50 Füllungen durch. Allerdings: Der Kompressor ist zwar richtig platzsparend, macht aber auch einen echt billigen Eindruck. Das Ding ist unfassbar laut und ich frage mich ernsthaft, wie lange der ölfreie Kompressor/Antrieb hält. Über den mit 10 bar gefüllten 50-Liter-China-Kessel möchte ich nichtweiter nachdenken. Der Kompresssor pumpt übrigens bis 10 bar auf und nicht nur bis 8 bar. Das ist ein Plus-Argument, weil es die nutzbare Füllmenge vergrößert. Parallel haben wir in der Halle einen kleinen Metabo 250-24-8. Der ist im Vergleich extrem leise, macht qualitativ einen deutlich besseren Eindruck und ist ölgeschmiert (Kompressoröl muss nachgefüllt werden). Ansonsten kann ich mich @heizer nur anschließen: Für die Abrufbare Leistung ist der Schlauchdurchmesser enorm wichtig. Mit 6 mm Innendurchmesser geht wenig bis garnichts, mit 8 mm bekommt man die meisten Sachen (Radmuttern) problemlos gelöst. 10 mm ist ideal. Für einzelne, kurze Anwendungen sollte ein 24-Liter-Druckbehälter ausreichend sein. Der muss beim Radmuttern lösen halt zwischendurch aufladen. Ein 50-Liter-Kessel macht das Leben da schon etwas angenehmer. Bei Druckluft gilt: Mehr ist mehr. Grüße, Jan

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