Hier mal der Text von Reichtuning Rauskopiert: Berechnung von Hauptdüsen Kaum jemand weiß das man nahezu alles an Motoren berechnen kann Noch lange bevor der Motor läuft weiß man damit schon wie er läuft Komische Sache die in der Tuning Szene kaum zur Anwendung kommt Drauf und runter am Prüfstand, Schwitzen, Vermuten und in die Irre laufen scheint Beliebter zu sein als gleich vorab richtig zu erstellen Dabei kann es so einfach sein, siehe Beispiel HD Berechnung Die Formel für HD Berechnung lautet: Durchmesser des Vergasers x 5 = HD Größe In voller Länge der Formel wird ein Faktor für Widerstand angehängt Dann lautet die Formel: Durchmesser des Vergasers x 5 = HD Größe x Faktor Der Faktor beträgt meißt 0,9 bis 0,95 Das verwendet man zB. bei Membran Motoren Aber auch zur Ermittlung von Luftsysteme Gehen wir mal in ein Beispiel: Simson S51 Serie 16er Vergaser. Die serielle HD Größe ist 72 16 x 5 = 80 x Faktor 0,9 = HD 72 Das serielle S51 Luftsystem hat demnach 10% Drosselung die sich hier im Faktor 0,9 zeigen. Nächstes Beispiel: Simson Schwalbe KR51 Serie 16er Vergaser. Die serielle HD Größe ist 68 16 x 5 = 80 x Faktor 0,85 = HD 68 Das serielle Schwalbe Luftsystem hat demnach 15% Drosselung die sich hier im Faktor 0,85 zeigen. So wie diese Beispiele quasi den Serien Zustand rückwärts auswerten, lassen sich auch Vorwärts Berechnungen durchführen Beispiel 30er Vergaser: 30 x 5 = HD 150 Wenn es nun ein Schlitzgesteuerter Motor ist, dann wird die HD 150 ziemlich sicher zur Funktion führen Es muss sich also damit eine rehbraune Kerze beim Vollgastest zeigen Ist es ein Membrangesteuerter Motor lautet die Formel: 30 x 5 = HD 150 x Faktor Der Faktor ist wie erwähnt 0,9 bis 0,95 Damit ist die HD Größe 135 bis 143 Eine enge Vorgabe die größere oder kleinere HD Größen erst mal nicht zum Testen braucht Viel Arbeit gespart und natürlich den Motor nicht unnütz riskiert Der Faktor zeigt an, mit welchen Wiederstand die Membran gegen den Luftstrom arbeitet Immerhin 5 - 10% gedrosselte Füllung Tritt die volle Funktion mit den Größen 135 bis 143 nicht ein zeigt der berechnete Wert aber auch das eine andere Stelle beteiligt ist die den Ablauf stört Bei allen weiteren Vorgängen sollte der berechnete Wert quasi die Zielmarke sein Jede Abweichung davon deutet auf ein Störproblem das zu Beseitigen ist. Einen der Unwissenheit und Probierwut mit ausgleicht Viele Motoren sind ohne Rücksicht zur Innenkühlung auf die Menschheit los gelassen Das passiert meißtens wenn ein Prüfstand auf Teufel komm raus höchste Leistung zeigen soll und Fahrten im Praxis Alltag eher kurz gehalten werden Die Folge sind dann heiß laufende Motoren bis in den Grenzbereich Wenns draußen sehr warm ist dann ist der Grenzbereich auch mal schnell überschritten Hier muss nun eine künstlich größere HD ausgleichen was am Prüfstand keine Berücksichtigung fand Zwar ist die HD nicht an der Ursache beteiligt Sie muss aber trotzdem das Gemisch mit Überschuss impfen damit sich der Motor nicht zerstört Aus dem Grund sind HD's oft Größer als der normal berechnete Wert Die Formeln stimmen nach wie vor. Nur für den Leichtsinn brauchts Erweiterung Leichtsinn deshalb weil der Hitzeanstieg dynamisch erfolgt Die HD hat aber statisch feste Größe. Kann nicht mit der Hitze mit wachsen Also sollte sie eigentlich nicht zum Absichern Zweckentfremdet aufgepeppt werden Es war eben so einfach am Prüfstand. Größere HD rein und gut Einfacher als die Ursache in der Konstruktion suchen und ändern Nicht das etwas falsch verstanden wird Solche Motoren wurden hier nie gebaut und nie frei gegeben Schon garnicht runter vom Prüfstand und ab in den Verkauf, Werbung an Hier nicht Die Formel zur Berechnung der HD lautet nun
Durchmesser des Vergasers x 5 x Faktor1 x Faktor2
Faktor 1 ist der normal übliche Widerstandwert Faktor 2 ist der Faktor zur Innenkühlung
Je größer der Leichtsinn um so größer muss der Faktor gewählt werden
Zwischen 1,05 für kleinen Leichtsinn bis 1,15 für voll riskanten Leichtsinn Beispiel:
21er Vergaser
21 x 5 = HD 105
Wenn der Motor real damit klar kommt und bei Vollgas rehbraune Kerze zeigt ist's rundum gut
Testhalber HD 110 rein muss der Motor damit stottern
Das ist die Rückversicherung das er tatsächlich keinerlei künstliche Innenkühlung braucht.
Er ist damit in allen Lebenslagen sicher. Vollgas sicher wie es so schön heißt. Muss nun Faktor 2 bemüht werden gehts in Richtung Achtung
21 x 5 x 1,05 = HD 110
Wenn der Motor damit klar kommt hat er schon Bedarf zur Innekühlung
Damit kann er noch leben und wird den meißten Altagsbedingungen noch Stand halten.
Nur Dauervollgas bei hohen Außentemperaturen + Bergauf kann schon bedenkliche Grenzen erreichen
Mit Überschreiten von Zeit zu Last klettert die Temperatur höher als bestes Mischöl vertragen kann
Typische Ausfälle sind dann zerstörte Kolben an der Auslasszone. Muss Faktor 2 auf 1,1 erhöht werden wird Achtung langsam rot
21 x 5 x 1,1 = HD 115
Wenn der Motor damit klar kommt hat er enormen Bedarf zur Innekühlung
Damit hat der Motor grenzwertiges Leben.
Zeit zu Last Zyklen verkürzen sich stark womit innerer Hitzeanstieg noch schneller erreicht ist
Ausfälle liegen damit noch näher
Zeit zu Last bedeutet Belastung zu Dauer. So ähnlich wie Vollgas wie lange oder Bergauf wie lange Muss Faktor 2 auf 1,15 erhöht werden damit sich der Motor wohl fühlt und braune Kerze zeigt
wird aus Achtung schon Alarm
21 x 5 x 1,15 = HD 120
Im Prinzip muss man dazu nichts mehr sagen.
Anfälligkeit im Voll Risiko Bereich Hinweise zur Kerzenfarbe Dazu muss man wissen das die HD für Vollgas zuständig ist. Also kann die Kerze nur korrektes Bild zeigen wenn Vollgas gefahren wird und danach nicht mit Standgas umgefärbt wird Also Testfahrt Vollgas und danach gleich Motor aus schalten. Ebenfalls muss man dazu wissen das der Kerzenwert auf die Zylindertemperatur angepasst ist In aller Regel um 260 bis 280 °C Wird eine Kerze mit 225° Wert verwendet so färbt sie automatisch das Bild heller. Im Vollgastest ist die Abstimmung dann zu fett auch wenn die Kerze schön braun anzeigt. Ebenfalls muss man dazu wissen das nur ein korrekter Zündpunkt dann auch gesunde Kerzenfarbe rückmeldet. Da kann man sich um mm vor OT Werte streiten. Fakt ist, das jede Verbrennung im Bereich um 20° vor OT gestartet wird. Das wird umgerechnet auf mm vor OT und schon liegt man richtig. Bei Zündungen kommt hinzu, das sie ein Eigenleben haben und es mit einem Zündverlauf anzeigen. Dieses Eigenleben bzw. Zündverlauf ist dann harmonisch wenn er zum Laufcharakter des Motors passt. Dabei muss sich die Zündung dezent zurück halten und dem Motor freie Bahn gewähren Wenn der Motor bei 6000 U/min seine beste Leistung zeigen will dann muss das die Zündung auch unterstützen. Ideal wenn die Zündung selbst dabei neutral bleibt, also keinen verschobenen Zündpunkt präsentiert. Mit jeder Verschiebung wird auch der Motor gezwungen mit zu gehen. Nur hat der seinen eigenen Kopf und kämpft so gegen die Zündung. Dann Verstehen sich die Beiden nicht und als gemeinsames Ergebnis kommt eine Leistungskurve die weder dem Einen noch dem Anderen entspricht. Die Leistungskurve ist dann meißt unterhalb dessen was jeder einzeln gerne gebracht hätte. Wenn man zwischen den Zeilen lesen kann wurden Kerzen und Temeraturen genannt.
Diese haben auch Rückwirkung auf das Mischöl.
Wird ein Motor im mittel 260°C heiß macht es keinen Sinn ein Mischöl zu nutzen das unterhalb 260°C bleibt.
Drunter bleiben bdeutet die Umwandlung von Flüssig in Ruß
Nicht anderes passiert in Sachen Umweltfreundlich. Also der Motor produziert im mittel 260°C
Passt da wirklich ein Mischöl das bei 80°C seine Umwandlung startet.
Schmierung mit Ruß, klappt das ?
Natürlich nicht und schon garnicht auf Dauer.
Vielleicht zum umher tuckern aber nicht wenn Dauer Vollgas gegeben wird. Grüße Tobias
Von
GS160 , · Geschrieben vor 5 Minuten 5 Min
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