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Jayar

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  1. Also ist doch alles klar! Die Verzahnung an der Bremstrommel ist hin, weil ein Depp die zentrale Mutter nicht richtig angezogen hat. Da Du das Gerät neu erworben hast, würde ich noch mal ein heftiges Wort mit dem Verkäufer reden. Wegen Täuschung sollte schon ein heftiger Nachlaß drin sein, oder Geld zurück! Dein Problem ist doch jetzt: Wie blockiere ich den Motor. um die zentrale Mutter zu öffnen. Logsicherweise geht das nur bei EINGELEGTEM Gang, . z. B. dem ersten. Dem Motor kannst Du wie beschrieben am Lüfterrad blockieren. Ich würde das nicht unbedingt freihändig machen (mit einem Hammerstiel) sondern mit einem selbstgeschnitzten Werkzeug- Haken (Flacheisen), das an einer Lüfterradabdeckung-Schraube fixiert wird. Lüfterräder sind teuer und abgebrochene Schaufeln bringen ne Menge Uunwucht! Andererseits kannst Du auch einen Kobenstopper ins Kerzengewinde schrauben. Falls die Kupplung jetzt bei Kraftanwendung an der Zentralen Radmutter durchrutscht, bad luck! Evtl. kann man das Getriebe auch blockieren. wenn bei eingelegten Gang der Kickstarter runtergedrückt wird. das belastet aber ganz sicher das bereits gerissene Gehäuse! Dritte Möglickeit ist bei abgelassenem Getriebeöl und abgenommenenm Hinterrad und sauberem Motorgehäuse (!) den Kupplungsdeckel zu öffnen und die Zahnräder dort zu blockieren. Das kann aber auch Risse am Gehäuse geben, weil die Wellen auseinandergedrückt werden. Wenn Du den Motor ausbauen mußt, nicht vergessen, alle Kabel und Anschlusse zu notieren ( wo was hinkommt!!)! Für die zentrale Mutte nimmst Du einen genau passenden Schlüssel, keinen Gabelschlüssel, mit mindestens 40 cm Hebelarm. Keine Experimente mit zu großen Nüssen usw. Normalerweise sollte sich die Mutter dann ziemlich einfach lösen. wenn nicht bereits Dein Vorgänger diese mit Brachialgewalt angeknallt hat , um den Schaden zu verdecken! Festrosten tut da meist nichts. Beim Wiedereinbau achtest Du natürlich darauf, daß die Verzahnung gratfrei und sauber ist und die Trommel sich gut aufschieben läßt. Die Zähne kannst Du etwas nacharbeiten mit entspr. Feilen. Unter die Mutter gehört eine sehr dicke Scheibe (zumindet bei meiner 1980er PX), die wichtig ist! Die Mutter erst gut festziehen. wenn das Rad sicher sitzt! Ich empfehle auch , eine bebilderte Reparaturanleitung zu erwerben, da weiß man, was auf einen zukommt. Wenn nicht bereits verbogen: Das Gehäuse um den Kickstarter würde ich schweißen lassen, denn da ist eh keine besonders genaue Fluchtung (Passung)nötig. Allerdings vorher alles ausbauen und am leeren, zusammengeschraubtem Gehäuse einen Fachmann schweißen lassen. Er kann Dir erklären, wie die Risse aufgefräßt werden müssen und wo die Löcher an der Rißenden zu bohren sind. Wenn das Gehäuse vor dem Schweißen in den Ofen kommt, ist die Verzugsgefahr nicht so riesig, und die Schweißarbeit ohne Vorarbeiten selbst ist eine Sache von ein paar Minuten. Geh mal zum Motorinstandsetzer Deines Vertrauens.
  2. Jayar antwortete auf Altes Blech's Thema in Blabla
    Noch ein Wort an unsren Bastler: DER HALTEBOLZEN DES KREUZES HAT EIN LINKSGEWINDE!!!!! Das könnte essentiell wichtig sein, oder ?
  3. Bei Wechselstromlichtmaschinen spielt für die Spannung nur die angeschlossenen Last eine Rolle. Kleine Last: Hohe Spannung; hohe Last: Niedrige Spannung. Folglich ist zu einer best. Spulenverschaltung immer eine definierte Last nötig. Du MUSST also die vorgeschriebenen Wattstärken und die originals Schaltung der Spulen benutzen. Deshalb wirde es bei Dir nur dann wieder gehen, wenn Du die originale Belastung mit den original verschalteten Spulen wiederherstellst. Falls Du keinen Schaltplan hast, kannst Du es unter www.vespa.archiv.de versuchen oder www.scooterhelp. com einen ähnlichen zu bekommen. Dabei mußt Du darauf achten, ob eine Batterie vorhanden ist oder nicht damit es zu Deinem Modell halbwegs passt. Italienische Schaltpläne haben noch keine Blinker, aber das sollte nicht so wichtig sein.Dein Vorbesitzer mag bar dieser Kenntnisse etwas gefummelt haben, was nach 12 V ausschaut... wer weiß das schon? Viel Erfolg!
  4. Es gibt eine Firma Ka-Ja Tachodienst , ich glaube in Lindau, die ist spezialisiert darauf. Adresse evtl aus Oldtimer Praxis oder so.
  5. Wie immer im Leben hängt die Qualität der Pulverlackierung von der Fähigkeit des Handwerkers ab. Zum einen ist es ein Märchen, daß Pulverlackierungen überall gleich dick sind. Taschenartige vertiefungen und tiefe Falze, Spalten lassen sich sehr schwer beschichten, weil das Pulver immer den kürzesten weg zur Karosserie bevorzugt. Dann ist es so, daß der Mann unbedingt UV-beständiges Pulver nehmen muß. Das ist keine Selbstverständlichkeit, denn alle Pulver für den Innenbereich sind das nicht. Es müßten also z. B. Fassadenbeschichtungen sein. Zuletzt ist es nicht unbedingt gesagt. daß das Pulver unlöslich verbunden ist mit dem Blech. Bei ungeeigneter (Vor)behandlung kann man dann die Beschichtung nach einiger Zeit wie Folie abziehen. Pulverbeschichtungen sind niemals hochglänzend. Ich persönlich würde die Karosse nicht Pulvern lassen, sondern nur die Anbauteile ( Ständer, Felgen, Sattel usw.).
  6. Ich kenne Dein Bild nicht. Klar ist aber, daß die Spule, die das Rücklicht bedient, viel zu wenig belastet ist. Wahrscheinlich muß der Scheinwerfer und das Rücklicht gemeinsam betrieben werden, damit die Spannung sinkt. Fazit: Ich würde die Verkablung entspr. der Vorgabe ändern. Durchbrennen kann die LIMA nicht, also kein Risiko beim Experimentieren.
  7. Ich war gerade in GB und fuhr zu meinem Agenten nach Solihull. Der teilt mir beim Vorbeifahren mit, daß das National Motorcycle Museum dort vor 3 Wochen abgebrannt ist. Ein Neubau- aber ohne Sprinkleranlage! Das Museum war wirklich genial. Schnüff! Schizphren, wenn man die britische Sicherheitsmanie überall kennt: Steht doch im Hotelbad tatsächlich ein Kleber am Waschbecken: Caution: Hot Water! Die spinnen, die Briten!
  8. Du solltest dir kleinstmögliche ( = erhältliche) Birne einsetzten, die Du bekommen kannst, weil Du jedes Watt zusamenkratzen mußt. Alles andere überfordert die Lichtmaschine und es funzelt. Maßnahmen zur Wattsuche wären für begnadete Bastler auch, das Rücklicht an die Batterie umzuhängen (+5W) und die Tachobirne zu entfernen (+2W), Standlichtbirne (+2/4 W) raus, oder die COSA LIMA einzubauen (sh. Katalog Scooter Center). Alle die Steckverbinder und Schalter-Kontakte müssen im Superzustand sein. Dann bekommst Du vielkleicht 35 W hin.
  9. Ich habe noch vergessen, Lima und Polrad müssen natürlich passenden Außen- bzw. Innendurchmesser haben.
  10. Na. lieber Phatlina! Da hast Du ja gleich das VOLLE Programm. Ein Vespamotor wird Dir nie mehr Geheimnis sein... zumindest mechanisch. Ich persönlich habe einen Sprint (alt) Motor und finde ihn recht angenehm zu fahren, allerdings natürlich mit wenig Durchzug. Da ich die 2-Motoren-Strategie habe, kann ich immer mit dem Roller fahren, auch wenn ich an dem anderen Motor etwas bastele. Also wirf den alten Motor nicht weg, sondern arbeite weiter in einer streßfreien Zeit daran. Nebenbei ist der dritte Überströmer überhaupt kein Problem einzufräsen, wenn Du mal einen neueren Zylinder draufmachen willst, und die Kurbelwelle ist nur dann unbrauchbar, wenn sie an den Dichtungen Riefen hat oder beim Fahren mächtig klapperte. Du willst ja wahscheinlich nicht um die Welt damit fahren? Noch ein Tip: Du mußt Dir überlegen, ob beide Motoren die gleiche Lichtmaschien haben (Zündung und Anschlußkabel). Wenn nicht. würde ich Dir vorschlagen, die alte LIMA weiter zu benutzen, damit Du nicht auch noch was an der Elektrik umstricken mußt. Gehen tut natürlich immer alles irgendwie, aber es nervt! Die Leistung der Limas dürfte gleich sein. Beim Nieten der Primär bitte nicht mit dem Hammer direkt auf die Niete dreschen, sondern sie erstmal im Schraubstock stauchen und dann einen Splintentreiber verwenden.
  11. Massefehler suchen ist einfach: Du brauchst nur ein 1 m langes Kabel, am besten mit Krokodilklemmen. D sucht Du Dir einen guten Massepunkt an blankem Metall (z. B. Minuspol der Battrie oder das Motorgehäuse) und klemmst eine Klemme da an. Mit dem anderen Ende kontaktierst Du einfach den Masseanschluß des fraglichen Lichtes (Vorsicht! nicht den Pluskontakt, sonst gibt es einen Kurzen und die Sicherung ist defekt!) Wenn dann das eingeschaltete Licht wieder einwandfrei geht, ist der Masseanschluß dieser Beleuchtungseinrichtung defekt; entweder direkt am Lampengehäuse oder am Masskontakt der Backe (s. o.) . Maßnahme: Alles entrosten oder Kabel tauschen
  12. Der "Stehbolzen" ist in Wirklichkeit die längste Schraube. Sie endet im Ansatz der Traverse am Motor. Die einzigen wirklichen Stehbolzen sind unter der Zündgrundplatte! Diese Schraube gammelt gerne fest, weil Dreck und Wasser in die Traverse gewirbelt wird. Das kann bis zur absoluten Zementierung gehen. Hier ist VORSICHT geboten: Du kannst Das Motorgehäuse ruinieren, wenn Du unbedacht vorgehst. Also Hirn einschalten und rechtzeitig erkennen. wann es genug ist! Nimm einen größeren Schonhammer (keinen, niemals, aus Stahl) und versuche mit Maß(!), die Schraube mit wenigen Schlägen auszutreiben, Nicht verbiegen und Gewindeende nicht breithauen! Das geht ratz-fatz! Deshalb immer eine Mutter lose draufdrehen. Bewegt sie sich nach einigen Versuchen nicht, kannst Du versuchen wie bei einem Stehbolzen das Gehäuse abzuziehen. Notfalls kann man Hartholzkeile zwischen die Gehäusehälften treiben und am Gewinde / Gehäuse klopfen. (Vorsicht: nix breithauen und nicht das Gehäuse mit Gewalt verbiegen) Sollte die äußere Gehäusehälfte aber auch völlig unbeweglich sein, mußt Du mit einem spitzen Gegenstand das Bolzenloch freikratzen. Mühsahm! Der SUPERGAU beginnt, wenn Du den Bolzen irgendwie beschädigt hast und er unbrauchbar ist UND festsitzt. Er läßt sich faktisch mit Hausmitteln nicht ausbohren, weil der Bohrer auf 12 cm sicher verläuft. Versuche mit Kriechöl und Heißluft waren bei meinen 2 Total-OP's wirkungslos, ein Gehäuse hinüber (das erste) , das zweite Mal nur leicht beschädigt beim Ausbohren. Beim Dritten Motor ging die Gehäusehälfte glücklicherweise ab. aber der Bolzen blieb stecken. Der Vierte Motor war ohne Probleme...vielleicht hat ja jemand noch eine andere Biodynamische Methode entwickelt, z. B nur bei Vollmond. Ich lerne gern.
  13. Vergiß den Hochdruckreiniger, der wird es kaum bringen aber Wasser ins Gehäuse drücken. Da hilft Bchaben und Bürsten. Statt Bbremsenreiniger geht auch 2 l Biodiesel wunderbar zum einweichen, ist billig, riecht nicht , hautsymphatisch und biologisch abbaubar, d. h man kann die Teile zum Schluß mit Seifenwasser endreinigen.
  14. Wenn's Öl kalt ist, klebt die Kupplung. Zur Schonung des Schaltkreuzes kannst Du die Kupplung etwas nachstellen (Hohlschraube 1 bis 2 Umdrehungen rausdrehen) Aber aufpassen: Nicht so weit nachstellen, daß der Kupplungshebel gar kein Spiel mehr hat, denn dann verschleißt der Trennpilz. Getriebeölwechsel kann auch nicht schaden, vielleicht ist es zu zähflüssig.
  15. Klasse Anleitung, Millord! Noch eine Frage, diei Du vielleicht weißt: sind die Spulen der Lusso mit der PX alt 100% identisch? Ich frage, weil die Lusso meiner Erinnerung nach 35 W statt 25 W im Scheinwerfer installiert hat, und der Saft muß ja irgendwo herkommen.
  16. Spezialwerkzeug brauchst Du , oder Du nimmst in Kauf , etwas final zu vernudeln. Die Folgeschäden können durchaus größer sein als die Ersparnis!
  17. Da hilft nur und ganz sicher weiter durchtauschen. Die Elektrik ist halt voller Mysterien. ich tippe auf pickup
  18. Ich bin sicher, Du kannst den 12 V Umbau mit dem gleichen Schalplan erzielen. da ich keine GS habe, aber weiß, daß sie eine Batteriezündung hat, nur allg Hinweise: 1) Wechselstromkreis Falls die Beleuchtung mit Wechselstrom betrieben wird, reicht der Austausch der Birnen mit GLEICHER Wattzahl. Dabei ist für den Scheinwerfer mit 99% Sicherheit ein 25/25 W Bilux nötig, auch wenn die nur noch schwer zu kriegen sind. Wenn jetzt 35/35 W drin sind, wird die Batterie kaum noch geladen. 2) Den Gleichrichter würde ich einfach durch eine Diode 1 N 4006 oder so ( 1 A, >60 V) ersetzen, wenn die Generatormasse direkt am Chassis liegt. Sonst ist ein Brückengleichrichter besser (so etwa >60V 2A) 3) Bei der Zündspule kannst Du einen Vorwiderstand seriell zuschalten. Ich würde experimentieren mit 5W Widerständen in der Größe des ohmschen Widerstandes der jetzigen Spule (oder einfach Glühbirnen als Widerstand mit korrespondierendem Kaltwiderstand, sie sollten nicht leuchten, außer bei Kurzschluß!!). Du kannst ja sehen, ob Du noch einen satten Funken erhältst. Vielleicht braucht es den Widerstand auch gar nicht. 4) Die Hupe kannst Du so lassen oder auch einen Widerstand vorschalten. Das ist alles. Ähnlich habe ich mal eine Sprint sehr erfolgreich umgerüstet. Bei der experimentiere ich noch mit LED Einsätzen für die Signallichter, um Strom (und Leistung) zu sparen. Ziel ist, die Batterie einsparen und gegen einen Kondensator tauschen... Wenn Du die LIMA in der Hand hast. würde ich Dir raten a uch dort alle Kabel zu erneuern, möglichst mit vergrößertem Querschnitt.
  19. Leutz, wer sagt, daß Vespen keine ausgewuchten Räder brauchen, ist bestimmt noch nicht schnell darauf gefahren.. Durch die geteilte Felge geht es aber nicht beim Reifendienst. Meine Idee: Eine Stahlscheibe mit entspr. zentralen Loch zur Aufnahme der Felgen. Diese müßte aber genau rund gefertigt werden und an sich nicht unwuchtig sein. Leider geht das mit Hausmitteln nicht. Könnte das jemand zeichnen und lasern lassen? Nebenbei: Der bunte Punkt auf dem Reifen; markiert er den schwersten oder leichtesten Punkt? Danach müßte man ihn ja am Ventil oder gegenüber dem Ventil aufziehen. Ist schon ein Unterschied!
  20. und noch ein Tipfür leute , dei es einfach habem wollen und sicher: Ziehe durch die alte UND neue Hhülle einfach einen Blumendrahtanstelle der Seele. Dann kannst Du Spax und Klebeband sparen und es funktioniert bestens.
  21. 6.5 bar ist sicher nicht verkehrt, aber wie mein Vorschreiber sagt, hängt ja viel von den Steuerzeiten ab. Bitte beachte auch , daß die billigen Kompressionstester enorm ungenau sein können und deshalb eigentlich nur zu vergleichenden Messungen herangezogen werden können. Meine beiden Geräte weichen um 1.5 bar ab. Besonders problematisch sind die, mit denen man auch Dieselmotoren messen kann: zu großer Meßbereich. 1) Der Meßwert sollte wegen der Verläßlichkeit im oberen Drittel der Skala liegen 2) Auf der Skalenscheibe ist bei vernünftigen Geräten immer die Genauigkeitsklasse (vom Endwert errechnet) angegeben China Ware hat da nix.
  22. Nutzt nix. Sifft immer durch die Tankbelüftung
  23. Soo schwer ist es auch nicht, den Motor zu spalten. Ein paar prasktische Tips: Vorab besorgen: Explosionszeichnung, Abzieher LÜRA, Kronenmutternuß für die Kupplung, Motordichtsatz, 2 Wellendichtringe, Schaltkreuz, andere defekte Kleinteile: vielleicht wirst Du auch neue KWlager haben wollen, wenn 15000 km oder mehr drauf sind. Getriebelager gehen fast nie kaputt aber Luxus ist eine selbsdichtendes Radlager (RSR), dann hast Du nie wieder Öl in der Bremse. Das kritischste Teil beim Öffnen des Gehäuses ist die lange Gehäuseschraube (Die unten, an der der der Blechstreifen für die Schaltzüge festgemacht ist). Tage bevor Du startest, solltest Du die Mitter abdrehen und versuchen durch leichtes Klopfen diese Schraube zu bewegen. Bewegung ist GUT keine Bewegung ist schlecht. Dann würde ich es Profis überlassen, denn wie leicht ist das Motorgehäuse im Eimer. Banal aber wichtig: Du brauchst viel Ruhe und keinerlei Zeitdruck für die Reparatur und eine sauberen, hellen Arbeitsplatz,sonst klappt es nicht. Ich denke: Motor ausbauen, säubern und spalten 3-4 h, Zusammenbau 3-4 h, bei trainierten Leuten etwa 1/3 der Zeit. Nachdenken statt Arbeiten hilft oft weiter! Wenn du startest: Nimm 4 Eierkartons und lege alle Kleinteile in der Demontagereihenfolge hinein. Verliere niemals Muttern und Scheiben, es sei denn, Du hast eine M7 Quelle. Hat du den Motor ausgebaut. erstmal außen pingelig (!) saubermachen, bis kein Schmutz mehr dran ist. Das geht am besten mit 1 l Biodiesel, (aggressiv, hautverträglich, geruchsfrei und biologisch abbaubar). Wenn die Kurbelwelle nicht raus will, hält ein Helfer die Gehäusehälfte, daß die Welle senkrecht nach unten auf ein Polster (Styroporabfall, Karton usw.) fallen kann. Mit einem Gummihammer die Welle herausschlagen Wellendichtring: die Einbaulage und Richtung merken. Beim Einbau mit Hilfe der Kupplung einziehen, nicht hämmern! Schaltkreuz: Linksgewinde (Überraschung!) Niemals mit Gewalt arbeiten, z. B. Schraubenzieher in Dichtflächen hebeln. Nur geeignetes Werkzeug benutzen! Dichtflächen pigelig nacharbeiten. Bei Risiken und Nebenwirkungen frage das GSF!
  24. Die Durchmesser der Ringe sind wohl ziemlich genormt. Profireparaturen für Oldtimer haben da kein Problem. Bekannt ist die Firma Ka-Ja Tachodienst, glaube irgendwo bei Lindau Wenn ich selbst fummelte,würde ich dafür sorgen, daß eintretendes Wasser auch wieder abfließen kann. Die gefahr von Undichtigkeiten ist sehr groß.
  25. Meien Erfahrung: Fährt ok und klappert nicht. Sehr harte Legierung: Nacharbeiten der Fenster könnte mangels Versteifungen innenseitig irgendwann kritisch werden, dehalb habe ich nicht soo vielweggenommen. Der Kolben ist viel leichter (mind. 20 gramm) als der von ASSO/ Piaggio, deshalb gibt es beim Aufbohren auf das erste Übermaß kein Wuchtproblem. Die Kolbenkrone hat einen kleineren Radius als mein alter Originalkolben; Klartext: Dei Rundung ist höher, damit steigt auch die Verdichtung erheblich. Deshalb rate ich, beim Umstieg den Kopf auszulitern, wenn zusätzlich ein modifizierter Kopf eingebaut wird. der subjektive Qualitätzeindruck meines Kolbens war wesentlich besser als Original. Es paßt nur ein Nadellager mit Originalbreite!

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