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*Wolfgang*

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Alle Inhalte von *Wolfgang*

  1. Wenn man natürlich nur den Preis recherchiert und weder Zustand noch Besonderheiten einbezieht, dann kommts eben genau so wie oben beschrieben. Das sind "Fahrzeuge", die wurden benutzt und sind größtenteils durchs Tal der Tränen gegangen. Letztlich ist es dann bei den allermeisten eher eine Frage wie gut sie instandgesetzt wurden bzw. wie sie erhalten sind. Davon abgesehen: ich glaube, die meisten wissen auch mit Zustandsnoten nichts anzufangen, glauben vielleicht eine "1" vor sich zu haben, dabei ists höchstens ne "3" oder "4". Nicht ganz unerheblich bei der Preisfindung... Aber auch gut sind diejenigen, welche ihre angepriesenen Fahrzeuge eben z.B. mit "Zustand 1" bezeichnen. Schaut man dann genauer hin und findet Mängel, dann kommt irgendwann meist der Spruch: "...das ist ein xx Jahre altes Fahrzeug, was erwarten Sie denn?" Ja, nee, Zustand "1" erwarte ich, so wie angegeben und vom Preis her abzuleiten ist. Diese Zusicherung ist nämlich völlig unabhängig vom Fahrzeugalter und eigentlich nur von der aktuellen Beschaffenheit her zu sehen. Begreifen diese Verkäufer dann oftmals nicht wirklich und reagieren entsprechend...
  2. Weißt was schade ist? Daß diese Leute erst NACH einem Kauf herumrecherchieren. Anstelle sie sich vorher mal schlau machen oder vielleicht mal jemand ausm Forum mitnehmen, der weiß worauf zu achten ist. Und das dann oftmals auch noch gleich bei den hochpreisigsten und seltensten Kisten, mithin also genau da, wo der Schmuh 1.) am wahrscheinlichsten, und 2.) am teuersten ist. Und dann gibts halt noch diejenigen, welche sich einen Fehler nicht eingestehen können (siehe Erlebnis des Kumpels von krankerfrank).
  3. Manche lernen es nur auf die harte Tour. Und manche brauchen halt ein bisschen länger bis sie es begreifen.
  4. Im Prinzip meinte ich nichts anderes. Ich weiß was es kostet ein Fahrzeug herzurichten, hab selbst genug Alteisen. Wenn die Leute sich halt nicht informieren bzw. keine Ahnung haben, trotzdem aber kein Schnäppchen ungenutzt lassen wollen, dann ist die Gefahr hoch daß sie Schrott kaufen. Die Frage ist dann nur noch: sollte man Mitleid haben? ich mene: eher nicht.
  5. Dann trifft doch das alte Motto zu: "Jeden Tag steht ein Dummer auf". Ich denke jeder hier hat schon mal Lehrgeld bezahlt - der eine mehr, der andere weniger. Aber nie war es leichter sich Informationen zu beschaffen als heute. Wenn das natürlich durch Naivität, Selbstüberschätzung und/oder Gleichgültigkeit kompensiert wird, dann fehlt meinerseits auch ein stückweit das Mitleid, wenn sich dann so jemand ne rechte Gurke an Land zieht ("aber die ist doch tooootal restauriert und so schön neu lackiert...." - ja, klar!)
  6. *Wolfgang* antwortete auf Gartenkrallegold's Thema in Blabla
    Sie: In der Zeitung steht, dass nur etwa die Hälfte der Ehen glücklich sind. Er: Da haben sie wohl recht, in der Zeitung. Sie: warum? Er: Ist doch bei uns auch so. Du hattest Glück, ich nicht.
  7. Das war dann aber so eine Art "Trittbrettfahrer". Der hat halt mal irgendwo aufgeschnappt, daß Vespas ja soooo teuer und gesucht sind. Dem brauchst du mit einer normalen Argumentation nicht kommen, das zerstört sein Weltbild. Seine Ansicht zum Preis ist halt fernab vom realen Geschehen. Wenn er seine "Perle" selbst inserieren und verkaufen würde, dann wäre er wohl näher dran am wahren Leben. Was die Jungs mit TargaTwin Motor usw. angeht: daß die für ihre Mopeds mehr als üblich verlangen ist klar. Hat aber nichts mit den "normalen" Preisen zu tun, wollen halt ihre An- und Umbauten versilbert haben. Egal, manchmal hilfts auch etwas Geduld zu haben, und wenn ich ElBarto`s Preisgestaltung so ansehen - überzogen ist das definitiv nicht. Oder anders: man findet schon noch ne auch bezahlbare Vespa.
  8. Ein stückweit ist es halt auch jedem selbst geschuldet wie weit er bestimmte Dinge "mitmachen" will. Wenn jeder ein bestimmtes Fahrzeug haben will, dann steigt der Preis, soweit ist das ganz normal. Aber wie Du (kuchenfreund) schon schreibst: entsteht ein Hype weil das Fahrzeug total trendy ist, dann steigen die Preise halt ins Nirvana. Mit bekannten Folgen.
  9. *Wolfgang* antwortete auf Gartenkrallegold's Thema in Blabla
    Nachtrag zu gestern...:
  10. Intolerant oder inkontinent? Egal, Hauptsache mir san "in" (sang ja schon der Barny von der Spider Murphy Gang in "Schickeria"). Vielleicht ist das GSF dann aber auch das kleine Dorf, welches als einziges nicht von Chinarollern besetzt ist (oder war da irgendwas mit Römern...?).
  11. Da geht noch was, is ja erst die 5.Seite! Irgendwann, so in drölf Jahren exhumiert der PK-HD diesen Fred, darauf bin ich schon gespannt Danke, tolles Forum
  12. Man kann in die Leute halt auch nicht reinschauen. Ein stückweit muß man da aufs Bauchgefühl achten, aber es gibt halt auch die Kategorie Leute, welche dem Papst noch ein Ehebett verkaufen, will sagen: wenn die Geschichte passt, dann ist die Gefahr ungleich höher denen auf den Leim zu gehen. Unabhängig davon: bei quasi allen Fahrzeugen, welche mir je untergekommen sind, gabs so eine Wertentwicklungskurve: normaler Wertverfall, dann quasi verramscht (da wurde auch viel wegen Lappalien weggeschmissen weil nicht lohnend), dann stagniert das ganze und zieht irgendwann an. Bei manchen Fahrzeugen recht moderat, bei anderen quasi wie ein Raketenstart. Ideal natürlich, wenn man sich das Objekt der Begierde in einer dieser Tiefpreisphasen zulegt und dann am besten auch behält (und sowas meine ich eigentlich mit "Sammler"). Was noch hinzu kommt: wer schon ein bisschen älter ist kennt beispielsweise noch 1er GTI`s in welche ohne lang zu überlegen ein Sonnendach reingehackt bzw. große Boxen reingespaxt wurden. Oder es wurden Testarossa Verbreiterungen angespachtelt. Oder alles zusammen. Die Autos waren zu der Zeit nicht sehr viel wert, aber diese Begleitumstände haben die Fahrzeuge stark dezimiert. Zwischenzeitlich sind gut 25 Jahre vergangen und wer diese Zeit erlebt hat, der sagt sich heute "Mann, damals hätte ich so ein Auto in Top-Zustand für 2-3000Mark kaufen können!". Ja, hätte...! Ich denke nach wie vor nicht unbedingt daß Sammler die alleinigen Preistreiber sind wenn sie ein Fahrzeug aus ihrer Sammlung überteuert anbieten. Was eindeutig zu teuer ist bleibt stehen. Viel größere Defizite sehe ich auf Seiten der Käufer. Da gibt es zuviele Ahnungslose, die lassen sich von schönem Lack und passenden Geschichten blenden. Und wenn die dann solche Möhren zum doppelten Preis kaufen, dann hat das m.E. mehr Auswirkung auf die Preisgestaltung der verbleibenden Anbieter. Und hat eben dann letztlich den Nebeneffekt, daß auch Gurken zusammengeschustert und überteuert angeboten werden. Früher hätte man die geschlachtet oder weggeschmissen, heute werden sie übergejaucht und fristen fortan als Zombies ihr Dasein. Und viele der neugebackenen Besitzer merken das erst mal gar nicht (solange die Bude halbwegs passabel fährt).
  13. Bei den Händlern ist`s wie mit Privatleuten - da gibts solche und auch nochmal andere... Ist jedenfalls die Erfahrung, die ich gemacht habe. Auch Händler versuchen Höchstpreise zu erzielen, davon leben sie schlußendlich. Aber so oder so: viel billiger werden die Blech-Vespa´s nicht mehr werden. Schau Dir doch mal das mit den VW Bussen an, das ist so ähnlich (wenngleich preislich nochmal in anderen Sphären). Eigentlich ist so ein T1 eine Reuse vor dem Herrn, lahm, laut usw. Aber halt hübsch anzuschauen und trendy! Und hier kann man sicher nicht davon sprechen, daß nun unbedingt Sammler den Markt künstlich verknappen oder sowas, es gibt einfach viel mehr Interessenten als Anbieter, das ist der einzige Grund für Preise jenseits von Gut und Böse. Weitere Parallelen zu den Wespen: aufgrund der hohen Preise wird auch noch der hinterletzte Kackstuhl zusammengefrickelt, lustig übergejaucht und zu Wahnsinnspreisen angeboten. Irgendjemand wird den Eimer kaufen, hundertpro!
  14. Vielleicht eher eine Mischung aus beiden, es gibt bestimmt Leute die zu extrem hohen Preisen anbieten. dann gibts aber auch die Glücksritter, diese orientieren sich ein stückweit an diesen Angaben) egal ob realistisch oder nicht). Eins sollte man auch bedenken: bietet ein solcher Sammler meinetwegen eine Vespa oder irgendwas anderes zu einem abstrus hohen Preis an, dann gibts zwei Möglichkeiten: entweder es bleibt stehen oder es gibt einen noch Wahnsinnigeren, der den Preis zahlt.
  15. Das unterscheidet halt auch den Sammler/Liebhaber vom Händler: der Sammler/Liebhaber trennt sich nur äusserst ungern da er das Fahrzeug eben mag, der Händler (auch semiprofessionelle...) schaut nur zu, daß er den billigsten Einkaufspreis macht und anschließend möglichst teuer verkaufen kann. Letztere schmuggeln sich teils auch irgendwo ein um Forenmitgliedern irgendwas billig abzuschwatzen, der ehemalige Besitzer sieht dan "sein" Moped irgendwo zu Höchstpreisen im www wieder. Aber mir egal, meine Mopeds wurden nie unter der Prämisse des höchsten Wertes gekauft, ich hab mir einfach die Schinken gekauft, welche mir früher schon gefallen haben. Deswegen stecke ich in den einen oder anderen Bottich auch schon mal mehr rein als er eigentlich "wert" ist. Mir aber wurscht, ist ja meins. Eine kleine Sache in dem Zusammenhang: ein Kollege hatte mal nen Heinkel Roller und ein Hercules Moped. Beides stand bei ihm im Keller rum, verkaufen mochte er es aber nicht (und da gings nicht um den Preis!). Erst als er mal Platz brauchte fragte er mich ob ich Interesse hätte. Ja, klar, hatte ich! Ich bekam beides für wirklich kleines Geld (Gegenwert von etwa 3 Kisten Bier). Beide Mopeds hab ich heute noch, das ganze ist mehr als 20 Jahre her. Wäre ich Händler, dann hätte ich beide zum Maximalpreis verkaufen müssen, aber auf sowas hab ich keinen Bock. Das ging mir noch ein paarmal so. Aber auch hier hab ich die Sachen einfach zum schrauben behalten. Bin kein Händler und will es auch nicht werden.
  16. *Wolfgang* antwortete auf Skawoogie's Thema in Blabla
    Den T1 hab ich auch
  17. Die Preise auf ebay und Co sind das eine, aber damals, als man noch auf Oldtimermärkten rumtraben konnte (also bis 2019) war ein deutlicher Preisanstieg erkennbar. Und das galt nicht nur für Roller a la Vespa. Schaut mal wohin sich die Kleinkrafträder entwickelt haben (50er mit großem Kennzeichen). Wenn man da mal ne wirklich gute Zündapp KS50 517 ausfindig macht, dann kanns auch schon sein daß der Preis ins fünstellige geht. Auch Hercules und Kreidler sind teuer geworden. Selbst ne Schwalbe in bescheidenem Zustand kostet ja schon nen Tausi oder mehr. Gibt aber auch genug Fahrzeuge, welche preislich stagnieren oder gar fallen. (Heinkel z.B.). Vespa ist halt hip, und das merkt man im Preis. Meine beiden Correos hab ich vor gerade mal vier Jahren gekauft, da lag der Preis irgendwo bei 1500 bis 1700 für beide zusammen. Das reicht aktuell kaum mehr für eine. Wenn mal eine drin steht. Klar, Corona hats auch nicht besser gemacht, die Leute sitzen zuhause und wollen was zu tun haben. Der eine oder andere richtet sich halt ein Fahrzeug her, das Interesse an Alteisen ist also da. Und wenn viele Neueinsteiger am Werk sind, dann besteht die Gefahr, daß die vor lauter "Haben-wollen" irgendeine völlig überteuerte Karre kaufen. Der nächste Verkaufswillige sieht das und bietet seine Möhre gleich mal zwei, drei Hunderter teurer an. Die Spirale beginnt sich zu drehen, das Ergebnis sehen wir ja. Hab glücklicherweise noch ein paar Kisten zum schrauben, reicht mir erst mal. Die Dinger wollte ich aber heute auch nicht mehr kaufen wollen. Stammt auch vieles aus dem Bekannten- oder Nachbarschaftskreis oder mal was von nem Arbeitskollegen, von daher möchte ich es zwar nicht als "Wertanlage" titulieren, aber es ist schon schön wenn man keine Mondpreise bezahlt hat.
  18. *Wolfgang* antwortete auf sidewalksurfer's Thema in Blabla
    Ist halt auch viel angenehmer sowas zu glauben als den Fakten, welche die "Lügenpresse" verbreitet.
  19. *Wolfgang* antwortete auf Trenck1's Thema in Blabla
    Na, dann pass mal auf daß er nicht Hauptdarsteller in einem thread wie dem folgenden wird:
  20. *Wolfgang* antwortete auf sidewalksurfer's Thema in Blabla
    Ich denke über die Krankenkassen hätte man schon die allermeisten Leute erreicht. Und wenn man dann noch rechtzeitig die Hausärzte mit eingebunden hätte, dann hätte man sich wohl viel Ärger sparen können (Voraussetzung: genug Impfdosen da). Klar wird ein Rest an Leuten bleiben, welche aus verschiedenen Gründen hierdurch nicht aktiv angeschrieben worden wären. Aber das sollten die Betroffenen wohl selbst wissen und sich dann eben per Ausweis an ein Impfzentrum wenden.
  21. Noch einer von NIN:
  22. Leider kein Video

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