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powerracer

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  1. @maniac, hi, wenn Du viel mit Wellen machen willst, nimm eine mit Fußpedal zum pumpen, bei Wellen, bräuchte man oft "drei" Hände, Gruß
  2. Hi Truls, guck mal unter "Ausscheidungshärtung" bei Alu, in Wikipedia, bei bestimmten Alu-Legierungen, sind diese bei Wärmebehandlung sehr weich, eine sogenannte Knetlegierung, dann wird das Werkstück, warm oder kalt ausgelagert, das bis max. zwei Tage dauern kann, dann bekommt die Alulegierung eine deutlich höhere Festigkeit, auch wird das Material spannungsärmer, allerdings unterliegen diese Duraluminien, einer deutlich höheren Korrosionsanfälligkeit. Will man das weiche Alu erhalten, z.B. bei Nieten, werden diese tiefgefroren, da die niedrige Temperatur, das aushärten deutlich verlangsamt. Das ist das Verfahren, wie Duraluminium hergestellt wird. Hierbei müssen aber deutlich höhere Temperaturen angestrebt werden, zwischen 500-600°C! Bei bestimmten Kolbentypen, wie z.B. der legendären CR 500, wo die Kolbenhemden am Membranausschnitt (riesengroßer Einlass) gerne gerissen sind, bei zweimaligem erwärmen auf 200°C, zwei Stunden halten und im Ofen langsam abkühlen, sind uns keine Kolben mehr gerissen. So wie es der Luk schon beschrieben hat. Tempern, sollte man diese Wärmebehandlung bei so niedrigen Temperaturen, wovon hier gesprochen wird, aber nicht nennen, da richtiges tempern bei sehr hohen Temperaturen stattfindet, bei GG z.B. bis zu 800°C wo auch eine Gefügeumwandlung stattfindet, sowie bei Alu dann zwischen 500 und 600°C, bei Stahl kann gar nicht getempert werden, hier wird spannungsarm geglüht, Gruß Helmut
  3. @realgood, hi, tolle Bastelei, da ich ja auch noch ein Fan vom Rotax-Polini Zyli bin, macht mich dein Projekt schon an, schade das der Wassermantel schon weg ist, wie die meisten schon bemerkt haben, bin ich nicht so der Fan vom Alu-Schweißen! (auch nicht von sonstigen Wärmebehandlungen, wie in deinem Fall, mit Rippen angießen) Ich würde so einen Umbau kplt. ohne eine Schweißnaht zu ziehen, durchführen. In den Wassermantel, passgenaue Schlitze fräsen, dort Kühlrippen- Elemente einsetzen, die zusätzlich im Bereich des inneren Wassermantels, sowie der fünf Stege für die Stehbolzen, auch eingefräst werden, hier ist genügend Materialstärke vorhanden. Die Gewinde der M7 Stehbolzen auf max. Tiefe bohren, dort werden mit M7 Stiftschrauben die Kühlrippen geklemmt. Zwischen jeder Kühlrippe sitzt eine Klemmschraube, die oberste Kühlrippe wird mit dem Stehbolzen geklemmt, um keine Gewindetiefe für den Stehbolzen herzuschenken. Um das schwirren der Kühlrippen zu vermindern, sowie den Wärmeübergang zur Rippe zu verbessern, wird am Wassermantel ein Aluklötzchen mit je zwei Senkkopfschrauben, eine davon am Wassermantel, mit der anderen Schraube an der Kühlrippe verschraubt. Das Klötzchen ist so konstruiert, das die Schraube, die an den Wassermantel geschraubt wird, von außen immer zugänglich ist. Die Kühlrippenschrauben sind von oben, nach Demontage des Kopfes durch Bohrungen (für den Inbusschlüssel) der darüberliegenden Rippen zugänglich. Wenn die Befestigungsklötzchen versetzt angebracht sind, sind alle Kühlrippenschrauben, durch versetzt angebrachte Bohrungen, von oben zugänglich. Wenn die Halteklötzchen im Bereich der fünf Stehbolzen verschraubt werden, hätte man die beste Wärmeabgabe zum Innenbereich des Zylis, es müsste aber bei der Montage der Rippen, von unten her angefangen werden, zu verschrauben, da ja sonst die Schrauben nicht mehr zugänglich sind. Damit die erwärmte Luft im früheren Wasserkasten nicht steht, sondern zirkuliert, wird zwischen den Kühlrippen der Wasserkasten mit ca. 5 - 6 mm breiten Schlitzen geöffnet, hier eine genügend große Anzahl von Öffnungen schaffen, aber trotzdem auf die Festigkeit des Wassermantels achten, Gruß Edit: Die Luftschlitze im Wasserkasten, 5-6mm breit und ca. 30-35mm lang
  4. Moin Jens, M 44 x 1,75 hat der Gaserdeckel von meinem 36er Keihin folgende Steigungen von Schrauben, Schraube als Gewindlehre, geht auch im Notfall M 10 x 1,5 M 12 x 1,75 M 16 x 2 Gruß Helmut
  5. Pamcakes, "sorry, geht alles extrem OT" hi, an dem GX Motor von Honda verglichen wir nur "einen" gekröpften Pleuel-Typ, gegenüber STD, wobei der Orig. Honda-Pleuel, (stell da noch ein Bild, vom STD Pleuel ein) auch kein gerades Pleuel, sondern schon auch extrem gekröpft ist. Zu der desaxierung der Kobos, bei einer konventionell nach vorne drehenden KW, kippt bei der Abwärtsbewegung des Kolbens das Hemd des Kolbens sehr stark in den Auslasskanal, man sieht dies am Verschleiß des Kolbens. Da ja auch noch ein Teil des Verbrennungsdruckes auf dem Kolben lastet, das desaxieren des Kobos, soll dies mindern, was es auch tut. Bei einem nicht desaxierten Kobos, ist der Verschleiß enorm hoch. (ich kenn das von einem Kunden, die fertigen ihre Kolben selbst, die machten Anfangs den Fehler, ohne Desaxierung zu fahren) Wenn jetzt der Zyli mit Kolben gedreht wird, ist die Wandreibung des Kolbens auslassseitig deutlich geringer, Ist jetzt noch ein Gehäuseeinlass vorhanden, hat der Kolben einlassseitig auch eine sehr gute Führung, sprich, kein kippen in ein großes Fenster. Nehmen wir jetzt z.B. 1% weniger mechanische Wandreibung an, dann macht sich das in Mehrleistung bemerkbar. Seltsamerweise, liefen aber die letzten WM- Titel, Aprilia-RSA Motore, mit nach vorn gerichtetem Auspuff und nach vorne drehenden Motoren. Als heutiger Maßstab, den ganz schnellen Kart-Motoren, da sind die Zylis gedreht, bringt aber, wie schon geschrieben, evtl. ein dadurch besser zu verlegender Puff, das deutliche an Mehrleistung, dies alles gilt es, noch sehr gründlich zu selectieren, z.B., bewusst in die andere Richtung desaxieren, bei gedrehtem Zyli, Gruß Nachtrag; An dem gezeigten STD-GX Pleuel fehlt der Ölstachel
  6. der Membrankasten ist 68mm breit und 52,5 hoch, passt auch in der 380er KTM, hier verbaut KTM allerdings eine V-Force, hatte die von der KTM in meinem Rotax-Polini, (als Schlitzer läuft sie aber deutlich besser, bin von der ganzen Membrangeschichte nicht mehr sooo überzeugt ) pr
  7. 11 Ports, sind schon mal eine Ansage, wenn der Motor homologiert ist, muss alles offen gelegt werden. Da wird jedes Bauteil mit Toleranzen bemaßt, auch Gewichtsmaße bestimmter Teile, um den Tunern das Leben schwer zu machen, es soll ja eine gewisse Chancengleichheit, und eine kostendämpfende Maßnahme sein, pr
  8. Hi Truls, so gesehen hast Du vollkommen recht, da Du ja deine Prüfstandswerte als Referenz nimmst, wenn deine 150er und 155 HD funzt, dann kannst Du das mit der Edding-Methode messen. Bleibt nur noch der Unterschied, zwischen einer zylindrischen Bohrung, und einer konischen Bohrung. grua schreibt ja, Toleranz etwa 0,01mm bei dieser Messmethode, bei von "einer" Seite aufs Maß geriebenen HD, z.B. einer Keihin, die ja sehr lang ist, macht das wesentlich mehr wie diese 0,01mm aus., wenn ich von zwei Seiten mit dem Prüfstift abstecke! Werd das mal bei dem 1:50 Konus ausrechnen, @grua, ich hab meine Messstifte bei Fa. Veith gekauft www.veith-kg.de/produkte/ Gruß Helmut Edit: der Link funzt nicht jetzt funzt es
  9. Hi, meinte natürlich auch GG-Buchse, ist bei mir so im Sprachgebrauch als Stahlbuchse , deine Argumente leuchten mir alle ein, betreffend Verschleiß der GG-Buchse, habe da einen Lieferant aus den USA aufgetan, der Zyli läuft wirklich fast ohne messbaren Verschleiß, werd da mal die Quelle posten, ein wichtiger Punkt noch, bei "Top-Zylis" gibt man halt dem Beschichter alle Geheimnisse, die man sich erarbeitet hat preis, da gehen so viele Infos nach außen, da könnte ich die tollsten Dinge erzählen, wo die Zylis noch in Deutschland beschichtet wurden , da wurden "schnelle" Zylis beschichtet, liefen bei Nacht und Nebel, bei der Konkurenz auf dem Prüfstand, wurden dann ein zweites mal neu beschichtet und ausgeliefert ! Von meinen Meisterschafts-Zylis, kam kein einziger Zyli zum beschichten, da wurde ein neuer nachgezogen, der alte verschlissene oder defekte, war nicht mal 20 Jahre später zu verkaufen! Diese Problem entfällt bei dir, da Du beim Instandsetzer deines Vertrauens honen lässt, vielleicht sogar selbst honst Gruß
  10. Hi Megatron, wenn ichs richtig sehe, hast Du eine Stahlbuchse verbaut, wo siehst Du das Pro, außer der Wartezeit beim Beschichter und den Kostenvorteil, deinen Sinn in dieser Entscheidung, würde mich stark interessieren, da ja das Nicasil in den Himmel gelobt wird? Alle meinen ganz "schnellen" Zylis, laufen mit Stahlbuchse. Gruß Helmut
  11. Hi Truls, woher weißt Du, ob deine 150er und 155er Düse als Referenz Ø stimmt? Wenn ich dann mit einer 1:50 Reibahle, selbst von beiden Seiten abstecke, erfasse ich immer nur den Bohrungsanfang. Wenn hier jetzt eine Senkung vorhanden ist, ist so eine "Vergleichsmessung" nicht aussagekräftig. (wurde ja schon erwähnt) Wenn Du genau prüfen willst, geht das nur mit "zylindrischen" Messstiften, diese gibt es 0,01 mm gestuft, Toleranz von 1my Für meine Keihin HD habe ich von 1,65 bis 2mm die jeweiligen Keihin-Größen gekauft, (z.B. 1,65 / 1,68 / 1,70 usw.) die kosten zwar echt viel Geld, aber es lohnt sich. Nachreiben würde ich auf gar keinen Fall, die Bohrung ist von beiden Seiten konisch, (bei Keihin HD, müsstest Du von beiden Seiten reiben, da die Düse so lang ist) außerdem ist die Oberflächengüte der Bohrung, bei Verwendung von konischen Reibahlen ein anderes heikles Thema, das den Durchfluss sehr stark verändert. Die genauesten HD, sind von Mikuni, da diese nach Durchfluss bemaßt werden. Ein paar Düsen kaufen, mit Prüfstift abstecken und neu beschriften! (oder beim Dellorto-Händler im Lager die Düsen abstecken ) Gruß Helmut
  12. Hi BerntStein, warum solls da Dresche geben, KTM bietet seit Bj. 2015 bei seinen "SXS" Cross-Modellen, sogenannte Editions-Modelle, Köpfe mit Dom an, hier sind die Dome aus "Kupfer" hergestellt. Die Serien SX-Modelle, sind mit aus einem Stück gegossenem Kopf im Einsatz. Ich selbst habe an H2o RS Motoren auch mit Kupfer-Domen expermentiert, diese liefen aber meiner Meinung nach zu "kühl", bin dann wieder auf Alu zurück. Bei den Air Köpfen aber durchaus eine sinnvolle Alternative, um die Thermik des Kopfes zu verbessern, sowie den Wärmeübergang auf den Domträger usw. zu verbessern. Evtl. den Dom noch mit Wärmeleitpaste montieren und mit engen Einbaupassungen arbeiten. Ist halt echt s.......e zu bearbeiten! @rollermicha, nehm das EN-AW2007 (AlCu4PbMgMn), das Material ist nicht so spröde, die Dome reißen sehr gerne , oder Kupfer, Gruß Helmut
  13. @T5Rainer, danke Gruß Helmut
  14. @vesponex, hi, Du bringst es auf den Punkt , in der Beschreibung der verschiedenen Schadensbilder, gleich im ersten Absatz beschrieben. Schaut Euch doch z.B. im dritten Bild von SpezialHeizer die Anlassfarben des Kobos an, das sind mind. ca. 280 bis 300°C, viel zu heiß für einen Kobo! Ein Kobo darf gar keine Anlassfarben zeigen, nicht mal Weißgelb! Das Spiel des Kobos soll genügend groß sein, das dieser im kalten, eingeölten Zustand durch sein Eigengewicht langsam nach unten durch das Kolbenbolzenauge sinkt. Wenn der Kobo so heiß wird, kann der Kolben nicht mehr genügend kippen, er sitzt fest im Kobolager, auch ein dringend benötigtes kippen des Kolbens quer zur Längsachse, um Fluchtungs und Winkelfehler des Pleuels ausgleichen zu können, ist nicht mehr gewährleistet. Dann kommt noch abmagern im Teillastbereich dazu, die jetzt schon mangelnde Schmierung und Kühlung unter dem Kolbenboden fällt ganz aus, der Schaden ist vorprogrammiert. Fragt mal bei der Fa. Wahl nach, was die zum Kobo Lagerspiel sagt, hier das Spiel immer großzügig bemessen, @SpezialHeizer, wie ließ sich der Kobo demontieren, bestimmt ging der nicht leicht raus? Gruß pr
  15. Hi Truls, kommt halt drauf an, wie lang die Kette ist wegen der Umlaufhäufigkeit. Je kürzer die Kette, umso mehr Leistung schluckt diese durch zu starke Erwärmung. Wir hatten an den RS125 Hondas, bevor die Fa. Stauch auf Direktantrieb umgebaut hat, teilweise "glühende " Ketten, die Kettenlänge lag hier bei ca. 300 mm. Ich arbeite ja mit den Vespa-Motoren mit Direktantrieb. Ich denke die Kette schluckt 2 bis 3% Leistung, wobei beim Antrieb übers Hinterrad auf die Rolle, mit nicht berechenbarem Schlupf, dann wie es der Erich anspricht, mit der Ausdehnung des Reifens usw., ein paar Faktoren als Fehlerquelle auftreten, die beim Kettenantrieb, mit genügend langer, und oft getauschter Kette nicht auftreten, also würde ich die Leistungsangaben als sehr nachvollziebar und seriös bezeichnen, Gruß Helmut
  16. Es gibt schon Systeme, wo die "sogenannte-Dekompressionsbohrung" in dem Fall bei Jawa ein Schlitz, als Auslasssteuerung, kombiniert mit Deko Funktion als Patent angemeldet waren, oder noch sind, pr Quellenhinweis: siehe Abbildung in "Geländesport Motorräder" von Pavel Husak ISBN 3-8794-890-0 (Aufl. 3) 3. Auflage 1982 Seite 104 editiert, wegen fraglicher Urheberrechtsverletzung 24.07.2015
  17. Bei 60°C, dehnt sich der 52er Lagersitz im Gehäuse um 0,075mm aus, das Lager wächst bei gleicher Temp. von 60°C um 0,037mm, bei einem Presssitz von 0,03mm, sitzt das Lager schon locker. Im warmen Zustand sollte das Lager jedoch mind. noch 0,02mm Pressung haben, also bräuchte ich dann im kalten Zustand 0,05mm Pressmaß. Selbst wenn dann C4 Lager verbaut sind, ist die ganze Lagerluft bei kaltem Gehäuse weg, bei so kritischen Lagersitzen, setze ich meine Lager mit Loctite ein. Eine gewisse, nicht fluchtende Lagergassenachse, kann für so einen Schaden auch verantwortlich sein. Wie schon BerntStein erwähnte, beim neuen Gehäuse, unbedingt die Lagersitze messen pr
  18. Der Alufarbene Behälter könnte ein Druckbehälter sein, ob hier jetzt Öl, für eine evtl. Druckumlaufschmierung bevorratet wird, oder Benzin, da ja eine Zuleitung als Benzin oder Ölschlauch zu sehen ist. Außerdem ist eine Sensorleitung an dem Behälter angeschlossen. Merkwürdig ist auch der enorm dicke Spacer unter dem Zyli, was auf eine andere Pleueltechnik, sei es in der Länge, evtl. assymetrische Strömerzeiten, wie auch immer schließen lässt. Wenn Hr. Overmars in diese Richtung der Gas-Dynamik noch nicht geforscht, oder Versuche getätigt hat, würde ich sagen, wenn der erste "Ryger" Motor einen Kart-WM Titel einfährt, (oder eine andere WM mit Zweitakt-Motor) dann wird es interessant, ganz klar wird Hr. Ryger nicht mit offenen Karten spielen, so lange patentrechtlich nicht alles abgesichert ist, pr
  19. Hi Timm, ist kein Hexenwerk, wenns Fragen gibt, wir helfen dir schon durch Helmut
  20. @TimmBo, hi, wie schon BerntStein sagt, bedeutet einen neuen Außenkorb, die Reibscheiben graben sich so tief ein, das eine axiale Bewgung nicht mehr möglich ist! Nacharbeiten würde ich nicht, da beim Lastwechsel die Beläge dermaßen viel Spiel bekommen, das ein erneutes einschlagen die nächsten tausend km zu erwarten ist. Von deiner Rückholfeder ist der Haken, der um die Gußnase gebogen ist, um ein rausfallen zu verhindern, gebrochen, im Bild siehst Du, wie die ausschauen muss, Gruß pr
  21. @mika4real hi, wir hatten ein richtig proffesionelles Modell gebaut, mit halbiertem Gehäuse, beidseitig gelagerter Kurbelwange, dann im Kopf eine Messuhr, um den Verlauf der Verweildauer im OT zu simulieren. Das ist aber alles gleich wie beim gestreckten. geraden Pleuel, beim Mederer-Knickpleuel ist die Verweildauer um den OT herum länger, was einen Vorteil im Betrieb mit kaltgepresstem Rapsöl brachte, da bei Rapsöl die Durchbrenndauer deutlich länger ist, wie bei Diesel. Der Vorteil liegt nur in der Masse, die dem Kurbeltrieb in der Phase, kurz vorher, wo der ZZP liegt, als Schwungmasse dient. Versuche, mit "verkehrt" eingebautem Pleuel, sprich die Masse arbeitet gegen den Schwung, brachten einen enormen negativen Eeffekt. Zu den Einwänden, kann ja nicht sein, lässt sich ja nicht berechnen, solche umgerüstete Motore, waren ja nicht nur bei mir auf dem Prüfstand, in allen renomierten Werken, sei es bei Porsche, Daimler, MAN usw. liefen diese Motore mit positiven Ergebnissen, ob ein Privatmann, siehe Hr. Mederer, der ja leider nicht mehr unter uns ist, übrigens ist der Hr. Mederer auch bei mir ein und ausgegangen, seine Knick-Pleuel-Erfindung, ganz genial! Ob man so eine Erfindung, gegen die Öl und Autolobby vermarkten kann, das steht auf einem anderen Papier Gruß
  22. So, ich hab da mal aus dem Beitrag "4" das Zitat aus Facebook genau gelesen, ganz verrückt sollten wir uns nicht machen, was die Leistung anbelangt. Hier sind die 70 als "bhp" angegeben, diese sogenannten Brutto-SAE-PS liegen sehr deutlich über den DIN-PS da hier ohne Nebenaggregate, teils mit anderer Gemischaufbreitung, verstellte Zündung usw. gemessen wird. Ich denke, da müssten locker 11 bis 12 PS abgezogen werden. Was die Drehzahl anbelangt, es gibt auch Normen, wo der Motor fremd angetrieben wird, dabei wird die Verlustleistung errechnet, bei ordentlich leichtem Pleuel, perfekter Wuchtung der Welle, Keramic Kolben, wie sie Rittberger in den VanVeen und der Krauser schon verbaut hat, sind 30k denkbar. Da es mich stutzig macht, das die Höchstleistung, bei deutlich niedrigerer Drehzahl anliegt, pr Edit: In Bericht "7" heißt es nun B.H.P. 56,2 was nun?????? 70 oder 56,2 B.H.P.?
  23. Tja Jens, darum schrieb ich ja, bitte steinigt mich nicht , ich bin auch der Typ, wenn ichs selbst nachgemessen und mit eignen Augen gesehen habe, dann glaub ich es! Nun aber das große aber, wir dürfen aber nie vehemenent etwas in Frage stellen, wo wir nicht die Möglichkeit hatten, oder haben selbst vor Ort bei den Messungen dabei zu sein. Bei einer der umgerüsteten Zweitakter, ist ja diese YZ 125 Yamaha Cross, der Besitzer, der Ulli Strecker aus Gaildorf, steht jedem Rede und Antwort, über das Leistungsvermögen dieses Motors, da hat jede 250ccm Maschine das Nachsehen, sei es in Punkto Drehmoment oder Spitzenleistung. Meine Spitzen 125er Crosser haben so um die 40 PS, diese 125er Yamaha schätze ich mit 50 bis 52 PS ein. Auf den Prüfstand will er das Ding wegen der schon genannten Schäden nicht stellen, wofür ich vollstes Verständniss habe, Gruß
  24. Hi Truls, da im Rahmen der Emmissionsmessung auch die Leistungsmessung und Verbrauchsmessung gemacht wurde, muss nach DIN 70020 mind. 15 min lang der Motor auf Dauerlast laufen, guck da mal unter Wikipedia bitte rein LG Helmut

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