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Ewald-R

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Alle Inhalte von Ewald-R

  1. Überdurchschnittlich hoher Glühlampenverschleiß tritt erfahrungsgemäß auch auf, wenn Motorfahrräder und 40 Kmh Mopeds mit werksseitigem 6V15 Watt Dauerabblendlicht, beispielsweise auf kontaktlose 12V 85 Watt Magnetzündergeneratoren von Kokusan umgerüstet werden. Viele wechseln dann nur die 6 Volt 15 Watt Scheinwerfer und 6V 2W Rücklicht-Lampe auf wattgleiche Leuchtmittel für 12 Volt Betriebsspannung, was bei höheren Motordrehzahlen zu erheblichen Überspannungen führen kann! Deshalb bei AC-Betriebsart mit thyristorgesteuertem Spannungsbegrenzer, den AC-Fahrlichtstromkreis immer ausreichend hoch belasten. Das ist auch gesünder für den Regler, weil dann der Thyristor weniger Strom verbraten muss!
  2. Aufgrund des fehlenden zwölften Magneten im Polrad, erzeugen Magnetzündergeneratoren von Vape eine schwankende Wellenform. https://www.motelek.net/andere/vape/rbo/a85_generator.jpg Deshalb die Betriebsspannung immer an einem True-RMS Voltmeter messen, an klassischen Digital-Multimetern muß man mit erheblichen Meßfehlern rechnen! Und wie bereits erwähnt sollte die Mindestlast nicht zu niedrig ausfallen, weil der AC-Spannungsbegrenzer nur die negativen Halbwellen vom Wechselstrom abschneiden kann!
  3. Damit die zulässige Betriebsspannung am thyristorgesteuerten AC Spannungsbegrenzer nicht zu hoch ansteigen kann, sollte erfahrungsgemäß eine Mindestlast >25% des maximal möglichen Generatorstromes angeschlossen werden. Eine 12 Volt 25 Watt Scheinwerferlampe (unter 2 Ampere Nennstrom) wäre bei 8 Ampere Generatorstrom eher grenzwertig. Der AC Spannungsbegrenzer funktioniert auch deutlich zuverlässiger wenn die positiven Halbwellen vom Wechselstrom, zusätzlich mit einem DC Laderegler belastet werden!
  4. Damit eine Laderegelung am kombinierten AC/DC Bordnetz gut funktioniert, wäre ein kompakter 14 Volt AC/DC Spannungs/Laderegler von Langfang/Kokosan erforderlich. Zusätzlich sollte man anstelle eines klassischen Bleiakkus, in einen moderneren und vor allem schnellladefähigen LiFePo Energiespeicher investieren. https://www.eremit.de/c/lifepo4-akkus/12v-lifepo4 Gut funktktionierende lastunabhängige Powermosfet Blinkgeber, findet man schon ab wenigen Euros! PS: Wird beispielsweise ein 12 V 110 Watt Generatorteil von Vape galvanisch getrennt von der Masse betrieben, kann man einen kostengünstigen handelsüblichen Drehstromgleichrichter (beispielsweise für Honda Motorrräder) installieren, in diesem Zusammenhang aber unbedingt einen größeren 12 Volt 6Ah LiFePo4 Akku montieren. https://www.ebay.at/itm/315690841954 Anstelle der dreiphasen-Versorgung wird nur Wicklungsanfang und Wicklungsende der Generatorwicklung angeschlossen. https://www.motelek.net/schema/spannung/drehstrom/drehstromregler2.png
  5. Alte Generatorwicklungen bzw. Zündgrundplatten in Form von mehreren Wicklungsausgängen in Sternform, kann man häufig auch beliebig in Reihe und parallelschalten. Man sollte dabei unbedingt beachten dass die Gesamtwindungszahl pro Strang, im Bereich zwischen 200 bis max. 250 Windungen liegt. Vor vielen Jahren gab es eine 6 polige Zündgrundplatte von BGM wo alle 4 Generatorspulen mit dünneren Kupferlackdrährten in Reihe geschaltet waren, das bewirkte schon aus niedrigen Motordrehzahlen höhere Betriebsspannungen mit leider zu niedrigen Strömen. Folglich lötete ich diese Generatorspulen auf zwei in Reihe und phasengleich geschaltete Gruppen um und schaltete diese zusätzlich parallel. https://www.motelek.net/andere/scooter/lambretta/?file=optimierter_bgm_stator.jpg Diese einfache Optimierung brachte beinahe 25 Volt Leerlaufspannung und 6 Ampere Generatorstrom, bei moderaten 3000 Upm Motordrehzahl. https://www.motelek.net/andere/scooter/lambretta/?file=optimierter_bgm_stator.jpg Verlegt man alle 4 Spulenkörper mit ausreichend dickem Kupferlackdraht zu einem einzigen Wicklungsstrang mit beispielsweise insgesamt 220 Windungen, erreicht man auch nur unwesentlich höhere Generatorleistungen.
  6. Mit einem Lambretta Roller bin ich zum letzten mal in den frühen 80er Jahren gefahren, hätte mich aber keinesfalls dafür begeistern können. Magnetzündergeneratoren von Vape waren schon immer mit gutem Generatorteil ausgestattet, aber vor 10 Jahren konnte man deren Polräder noch zu recht als technische Katastrophen bezeichnen. https://www.motelek.net/andere/vape/kernschrott.jpg https://www.motelek.net/andere/vape/kernschrott2.jpg https://www.motelek.net/andere/vape/totalschaden_.jpg Nach berechtigten Reklamationen wurden von Vape und deren damaligen Distributoren immer die Kunden für derartige häufige Totalschäden veranwortlich gemacht. Diese groben Fehlkonstruktionen mit einzeln aufgeklebten und sehr spröden Magneten, wurden erst nach dem vergießen der Zwischenspalte und späteren zusätzlichen einarbeiten von Dehnfugen entschärft. Unter anderem wurde vor vielen Jahren von MZB, auch ein Vape Umrüstsatz mit sehr leichten Polrad (angeblich passend für BETA TR 34) angeboten. Ein damaliger Besitzer eines solchen Trial Motorrades tauschte die defekte Zündanlage von Motoplat gegen einen neuen Umrüstsatz von Vape, seine Maschine war damit aber so gut wie unfahrbar. Deren Original Motoplat Polräder brachten nicht ohne schwerwiegende Gründe beinahe 4Kg. als Schwungmasse auf die Waage. https://www.motelek.net/motoplat/wartung/polrad/?file=beta_tr34o.jpg Nachdem ich seinen defekten Motoplat Stator reparierte war er wieder glücklich mit dem Motorrad. Wenn jemand ein fliegendes Fahrrad (möglicherweise auch ohne Schwungmasse) zusammenfrickeln will, ist das seine persönliche Entscheidung. An originalnahen Alltagsfahrzeugen würde ich keine Änderungen an deren Schwungmassen vornehmen, vor allem wenn der Motor von der Laufkultur gut funktioniert! Optimieren vom Generatorteil und nachrüsten einen guten AC/DC Spannungs/Laderregler, sind da überwiegend sehr gute und vor allem auch recht einfache Lösungen. PS: Austauschen von kompletten Baugruppen (egal ob nötig oder nicht) können viele, ordentlich reparieren erfahrungsgemäß nur eher wenige Zeitgenossen.
  7. An selbstregelnden Magnetzündergeneratoren (die wurden überwiegend bis in die frühen 80er Jahre ohne elektronischen Spannungsregler installiert), muss die Belastung an den einzelnen Generatorspulen exakt passen, weil ja die jeweiligen Glühlampen als Spannungsregler verknechtet wurden! Will man diese alte Technik flexibler und vor allem mit handelsüblichen 12 Volt Komponenten gestalten, sollte man etwas Kleingeld in einen gut funktionierenden AC/DC Spannungs/Laderegler investieren. Es gibt auch viele alte Magnetzündergeneratoren mit mehreren Generatorwicklungen welche phasengleich verlegt sind, diese kann man häufig problemlos parallenschalten und profitiert dann enorm von höheren Summenleistungen. https://www.motelek.net/bosch/?file=12v75w_schema.png An alten Piaggio Rollern wurde ich schon öfter mit fehlenden Gummistopfen im Polrad konfrontiert, die können dann zu unangenehmen Rüttelplatten in bestimmten Drehzahlbereichen mutieren. https://www.scooter-center.com/de/gummistopfen-polrad-niere-oem-qualitaet-hoehe-11.8mm-breite-37.5mm-vespa-px-elektronische-zuendung-et3-4350084 Solange der Motor von originalnahen Alltagsfahrzeugen auch bei sehr niedrigen Drehzahlen schön rund läuft und allgemein keine lästigen Vibrationen verursacht, würde ich niemals Anderungen an deren Schwungmassen vornehmen. Falls so eine Kiste mit noch werksseitig installierten Magnetzündergenerator schon rüttelt bis zum geht nicht mehr, dann kann man meistens mit einem gut gewuchteten neuen Polrad nichts verkehrt machen.
  8. Wenn die erzeugten Leerlaufspannungen der Generatorspulen (vor allem auch bei moderaten Motordrehzahlen) ausreichend hoch sind, wären 12 Volt Leuchtmittel immer der Königsweg weil sie auch viel weniger Strom ziehen. Siehe direkten Vergleich in der Stromaufnahme bei leistungsgleichen 6 und 12 Volt 35 Watt Scheinwerferlampen. https://www.motelek.net/andere/licht/lampen/neue_lampen/6v35_35w_narva.png https://www.motelek.net/andere/licht/lampen/neue_lampen/12v35_35w_narva.png Betreibt man permanenterregte Wechselstromgeneratoren mit Teillast an Glühlampen mit weniger Strom, steigt naturgemäß mit zunehmenden Motordrehzahlen die Betriebsspannung sehr schnell an. Denn der Generator erreicht keine magnetische Sättigung durch den Nennstrom, folglich muß man bei Überspannung die negativen Halbwellen vom Wechselstrom kurzschließen und diese Aufgabe übernimmt der AC-Spannungsbegrenzer im kombinierten AC/DC Spannungs/Laderegler. https://www.motelek.net/schema/spannung/funktionsschema2.png Damit das Bremlicht auch bei Standgas oder abgestorbenen Motor optimal funktioniert (eigentlich sicherheitstechnisch das wichtigste im öffentlichen Straßenverkehr), sollte das immer mit Gleichstrom aus einem zusätzlichen Energiespeicher versorgt werden.
  9. Selbstverständlich besitze ich keinen Lambretta Roller, sondern fahre unter anerem seit über 30 Jahren einen sehr zuverlässigen wassergekühlten Honda Helix CN 250. Von BGM gibt aber sehr gute Nachbau CDI Magnetzündergeneratoren mit (für Lambrette Motoren geeigneten) 2020 Gramm schweren Polrädern vom Typ 210900, welche sogar in Deutschland hergestellt wurden. Vor allem beträgt dort auch der Außenduchmesser ca. 140mm und der Bund vom Lüfterkranz über 160mm, was als Schwungmasse mit dieser alten Motortechnik sehr gut harmoniert. Leichgewichtige Komponenten von Vape welche teilweise nur 650 Gramm wiegen finde ich an Alltagfahrzeugen nicht so toll zum fahren, weil eben wichtige Schwungmasse für vibrationsarmen Rundlauf fehlt. Wenn man den werksseitig installierten kontaktgesteuerten Magnetzündergenerator auf eine einzige gemeinsame Energiequelle optimiert, wäre dessen erzeuge elektrische Summen-Energie in jedem Fall mehr als ausreichend. Das Bremslicht mit Wechselstrom aus einer Generatorspule zu versorgen ist aus sicherheitstechnischen Gründen keine gute Idee. In diesem Zusammenhang haben wir mindestens 2 schwerwiegende Nachteile: Zum einen leuchtet bei Standgas (wenn man bei einer Gefahrenbremsung die Kupplung zieht und den Hahn zudreht) erstmal so gut wie kein Bremslicht! Weiters wird die Glühlampe mit Konstantstrom aus der Generatorspule versorgt und der kalte Glühfaden benötigt eine Gedenksekunde bis er die erwünschte Intensität erreichen kann. Deshalb aus eigenen Selbsterhaltungsgründen das Bremslicht dringend mit Gleichstrom aus einem Energiespeicher versorgen, dann beträgt die Verzögerung des Glühfadens nur durchnittlich 200 Millisekunden. Will man diese eher kurze Verzögerung auch beseitigen (was sinnvoll wäre), dann die Bremslichtlampe zusätzlich gegen zeitgemäße LED Leuchtmittel umrüsten.
  10. Permanenterregte Wechselstromgeneratoren arbeiten bekanntlich nach dem Konstantstromprinzip und einzig über die Belastung der Glühlampen wurde bis Ende der 70er Jahre, an vielen Mopeds auch die Betriebsspannung auf ungefähr 7,5 bis 8 Volt unter Belastung begrenzt. Die Leerlaufspannungen bei unbelasteten Generatorspulen, müssend unbedingt ein vielfaches der erwünschten Betriebsspannung unter Belastung betragen. In diesem Zusammenhang wären auch 100 Volt Leerlaufspannung nicht verkehrt, wenn die Generatorspulen mit höheren Windungszahlen noch ausreichend hohe Generatorströme erzeugen können. Ich würde in diesem Fall eine zeitgemäßere technische Lösung realisieren und auf allen Spulenkörpern eine einzige durchgehende Wicklung verlegen, siehe ein klassisches Beispiel von vielen. https://www.motelek.net/bosch/wartung/wiederbelebt/12v70w_umbau.jpg Dann einen kompakten AC/DC Spannungs/Laderegler von Langfang-Kokusan installieren und damit eine zeitgemäße Bordelektrik mit 12 Volt AC-Fahrlicht und sicherheitstechnische Signalleuchten mit Gleichstrom aus einem kleine LiFePo Energiespeicher versorgen. https://www.motelek.net/andere/kokusan_schema-lfp.png Zweitaktmotoren welche erheblich unter 8000 Upm Motordrehzahl erreichen, funktionieren erfahrungsgemäß auch mit kontaktgesteuerten Magnetzündergeneratoren recht zuverlässig. Den innenliegenden Funkenlöschkondensator würde ich allerdings gegen einen außen montierten impulsfesten Folienkondensator mit 0,33µF Kapazität und 400 Volt Spannungsfestigkeit ersetzen. Komplettumrüstungen auf modernere CDI Zündanlagen mit wesentlich leichteren Schwungmassen machen häufig großen Ärger mit der Laufkultur aus niedrigen Motordrehzahlen. Ich kenne viele Leute welche aufgrund unerträglicher Probleme mit verstärktem Schieberuckeln, Vibrationen usw. später wieder auf originalnahe Magnetzündergeneratoren änderten, wobei deren Polräder annähernd dem ursprünglichen Originalgewicht entsprachen.
  11. Ich meinte selbstverständlich "eine mechanische Resonanzschwingung" welche in bestimmten Drehzahlbereichen auch heftig wirken kann. Ich kenne das unter anderem von Maico-GS Motorrädern, wo auch ohne messbare Überspannung regelmäßig Glühlampen zerrüttelt werden. Wer während der Fahrt überprüfen will ob die Betriebsspannung am Energiespeicher kontant bleibt, dem empfehle ich soche kostengünstige und kompakte LED Voltmeter. https://www.ebay.at/itm/135191285183 Die kann man sehr einfach im Sichtbereich befestigen und man merkt damit, wenn sich die Betriebsspannung ändert. Damit konnte ich schon öfter defekte Drehstromregler an Motorrädern entdecken, welche erst nach mehreren Kilometern bzw. erheblicher Erwärmung fehlerhaft funktionierten.
  12. Diese kleinen Sperrwandler Steckernetzteile sind von der Energieeffizienz gut brauchbar, außerdem schaltet der Wahlschalter die Spannungsteiler am Präzisions-Shuntregler um, deshalb werden auch die vorgewählten Ausgangsspannungen recht stabil gehalten! Wenn Du beispielsweise einen kleinen Rasperry Pi anstelle von Arduino nützen willst (verfügt auch über HDMI Ausgang), benötigst Du dafür die +5 Volt aus der USB Versorgung.
  13. Es gibt auch bezahlbare Arcade Industrienetzteile mit 3 getrennten Betriebsspannungen. https://www.fruugo.at/arcade-netzteil-5v-24v-ac110v-240v-fur-arcade-spielautomat-jamma-arcade-games-brettteile-netzteil/p-319206523-709147888?language=de&ac=KelkooCSS&asc=pmax&gad_source=1&gclid=EAIaIQobChMImuP7qIbIiAMVyzUGAB2ObCrAEAQYAyABEgLYO_D_BwE Der Gegentaktwandler wird am +5 Volt Pfad geregelt, womit Du auch TTL Logic, USB unsw. direkt versorgen kannst
  14. Ohne ordentliche Laderegelung sollte man keinen Energiespeicher sinnlos vergewaltigen, deshalb die uralten ungeregelten Trümmer (egal ob Einweg oder Brückengleichrichter) am besten entsorgen!
  15. Das Innenleben von CDI Zündschaltgeräten kann stark unterschiedlich sein, deshalb ist nicht aussagekräftg genug ob 3 oder 4 Steckzungen vorhanden sind. Die wichtigsten Kriterien sind die Art von Zündgeneratorspulen und Pickup, hier beispielweise die Stromlaufpläne von 2 unterschiedlichen Zündschaltgeräten mit jeweils 4 Steckzungen. https://www.motelek.net/andere/cdi/?file=ducati_32398112-cdi.png https://www.motelek.net/andere/cdi/?file=ducati_zuendbox.png Ähnliche schwerwiegende Unterschiede vom Innenleben gibt es auch, an CDI Zündschaltgeräten mit nur 3 Steckzungen. https://www.motelek.net/andere/cdi/china_cdi/?file=vespa_pk_px-cdi2.png https://www.motelek.net/andere/cdi/?file=facind_zuendbox.png Deshalb unbedingt auch ein ordentliches Bild von der Zündgrundplatte posten, damit man dafür passende CDI Zündschaltgeräte zuordnen kann.
  16. zweimal pro Umdrehung (und ohne Zündimpulsgeber) zu zünden, erfordert annähernd den doppelten thermischen Energieverlust an der Zündgeneratorspule, entspechend hoch sind erfahrungsgemäß auch die Ausfallquoten derartiger Billigsdorfer Zündsysteme. Würde irgend ein Idiot auf die Idee kommen das gleiche mit 3 Polpaaren zu veranstalten, würde das zum einen sehr schlecht und mit hoher Wahrscheinlichkeit auch nicht lange funktionieren.
  17. Ich hätte noch einige ältere Rasperry Pi herumliegen, welche ich nicht mehr benötige und kostenlos abgeben kann. https://cdn1.botland.de/104712-pdt_540/raspberry-pi-modell-b-512-mb-ram.jpg
  18. Die beiden antiparallel geschalteten Dioden vor dem Sense Referenzspannungseingang, sind in erster Linie zur Manipulation des AC Spannungsbegrenzers zuständig. Wenn man das Bordnetz einzig mit Wechselstrom betreibt, arbeitet der AC Spannungsbegrenzer (egal ob mit oder ohne vorgeschaltete Dioden) nicht wirklich sauber. Bei AC-Betriebsart werden bei möglicher Überspannung nur die die negativen Halbwellen vom Thyristor hart kurzgeschlossen, deshalb auch häufig das typische unregelmäßige Flackern bei Regelbeginn. Bei kombinierter AC/DC Betriesart werden durch den zweiten integierten Lade-Thyristor (als steuerbare Gleichrichterdiode), die positiven Halbwellen vom Wechselstrom überdurchschnittlich belastet. folglich müssen die negativen deutlich seltener kurzgeschlossen werden, deshalb arbeitet der AC Regler auch über den möglichen Drehzahlbereich allgemein sauberer und nicht so nervös wie ohne Akku!
  19. "Kfz taugliche" vergossene Komponenten werden überwiegend für unrealistisch hohe Mondpreise verkauft, deshalb verstecke ich die beiden antiparallel geschalteten Dioden (Cent Bauteile) im Kabel zum Sense Eingangang und mache dort zwei Lagen Schrumpfschlauch drüber. Mit diesen beiden Dioden (beispielsweise Schottky oder Silizium) kann man die AC Spannungsregelung mehr oder weniger täuschen und den Regelbeginn geringfügig anheben. Das bringt zum ersten eine höhere Lichtausbeute vom Fahrlicht und verbessert außerdem die möglichen Ladeströme spürbar. An folgendem Beispiel eines 50 Jahre alten und eher schwachen Magnetzündergenerators für Zündapp KS 50 WC, habe ich dessen Lichtspule optimiert und versorge damit des komplette Fahrlicht (Summenleistung 12 Volt 40 Watt) mit Wechselstrom aus der Lichtspule. https://www.motelek.net/bosch/licht/zuendapp/ks50_175/?file=12v48w-ks50_geregelt.png Die beiden antiparallel geschalteten Dioden heben zusätzlich die Betriebsspannung für das Fahrlicht auf bis zu 14,7 Volt an und bei hohen Motordrehzahlen bleibt zusätzlich ein Überschuß von bis zu 0,95 Ampere zum laden des kompakten und schnelladefähigen 12V 2Ah LiFePo4 Energiespeichers. https://www.motelek.net/bosch/zuendung/puch/?file=12v45w_schema.png https://www.motelek.net/bosch/zuendung/puch/?file=mc125_12v45-6v18w.jpg Die überflüssig gewordene Bremslichtspule, versorgt nur noch den alten VDO Drehzahlmesser. Die von Dir beschriebene Alternative mit 2 Generatorleitungen kann vor allem an Bleiakkus höhere Ladeströme aus niedrigeren Drehzahlen bewirken, was an vielen jüngeren Mopeds mit E-Starter häufig alternativlos ist. https://www.motelek.net/andere/?file=kokusan_schema3.png Leider werden auch viele AC-Spannungbegrenzer (unter anderem von VAPE) verkauft, welche die mögliche Betriebsspannung schon knapp unter 12 Volt abwürgen. https://www.motelek.net/andere/vape/rbo/?file=a85_12v60w.png https://www.motelek.net/andere/vape/rbo/?file=vape_r56.jpg Derart unbrauchbaren Sondermüll lege ich gerne unter die hydraulische Presse, weil man damit bei Benützung nur unnötig mit schwachem Fahrlicht bestraft würde! Dort fehlt auch ein DC Ladeausgang, was dieses Teil an KFZ für den öffentlichen Straßenverkehr weitgehend sinnlos macht.
  20. Die Generatorspulen sind Dauerkurzschlußfest, da kann gar nichts passieren. Wenn aber der Pickup nicht in der optimalen Spur läuft (wahrscheinlichster Fehler), können Laständerungerungen an den Generatorwicklungen auch Auswirkungen auf die Pickup Signalform haben! https://www.motelek.net/andere/bgm/?file=pickup1_korrekt.jpg Die Steckzungen AC Regler und AC/Sense von 4 poligen Langfang-Kokusan Spannungs/Ladereglern wurde nicht werksseitig zum stümperhaften Überbrücken bestimmt! Will man die mögliche Höchstleistung aus den Generatorspulen nutzen, dann wäre eine kombinierte AC/DC Betriebsart immer die bessere Wahl. Außer der Generatorteil erzeugt erheblich mehr als ausreichend elektrische Leistung, dann kann man auch das komplette Bordnetz mit Gleichstrom versorgen. https://www.motelek.net/andere/?file=12v80w_schema.png
  21. @wolfi_b Passende Zünderregerspulen muss man selbstvertändlich richtig dimensionieren und in dem meisten Fällen auch selber bewickeln, es gibt aber garantiert auch an mehreren Zündanlagen für Piaggio Motoren werksseitige Zünderregerspulen, darüber habe ich aber nicht viele Aufzeichnungen. Die meisten Informationen habe ich für diverse Bosch Zündgenerator und Zünerregerspulen, in einem gemeinsamen Ordner veröffentlicht. https://www.motelek.net/bosch/wartung/anker/
  22. Die größte Denkfehler sind in vielen Fällen die Empfehlungen mit 0,4 mm Kontaktabstand, vielfach wichtiger ist allerdings ein korrekt justiertes Abrißmaß! An Magnetzündergeneratoren mit 6 Magneten ist das noch viel kritischer als an allen 4 poligen Typen. Ein weiteres Hauptproblem für regelmäßige Ausfälle sind innenliegende Zündspulen, deshalb baue ich an derartigen Zündanlagen (welche Originalnahe bleiben sollen) immer deren innenliegende Zündspule als dauerhaft haltbare primäre Zünderregerspule um. https://www.motelek.net/andere/filso-magneti/motom/motom48_6v18w.jpg Funkenlösckondensator und Zündspule werden dann nach außen verlegt, wichtig dabei ist aber dass die Windungszahl der primären Zünderregerspule so gewählt wird, damit später durchschnittlich 2 Ampere Kurzschlußstrom fließen. https://www.motelek.net/andere/filso-magneti/motom/zunderreger_motom48.png Es gibt immerhin zahlreiche Mopedbesitzer welche die originalen schwereren Schwungmassen von werksseitig montierten Polräder behalten wollen, anstelle auf erheblich leichtgewichtigere Vape Polräder umzusteigen! Es leben ja nicht nur Rennfahrer, welche fünfstellige Drehzahlorgien veranstalten wollen.
  23. Falls die Bohrungen nicht passen ist das ganz schlecht, im Idealfall sind die Löcher mittig und um 0,65 mm größer als die Schrauben, dann kann man ±0,3 mm justieren wie es sein muß. Ich erhielt auch schon mehrmals billige Nachbauspulen für Bosch Magnetzündergeneratoren aus Indien oder China, welche völlig falsch gewickelt waren und zu kleine Bohrdurchmesser von nur 4,2 mm hatten. So etwas bringt nur geringfügige Vorteile wenn die originalen Teileträger stark verrostet und nicht mehr reparaturwürdig sind, anderfalls erfordert die Instandsetzung von defekten Originalspulen deutlich weniger Arbeitszeit.
  24. Übermaße an Ersatzspule haben absolut nichts mit schlechter Qualität zu tun, schon eher völlig falsche Wicklungsdaten (welche von diversen Schtotthändlern) als passend für bestimmte Fahrzeuge angeboten werden. Deshalb defekte Generatorspulen an besten reparieren, so kann man am wenigsten falsch machen! Bei Bosch waren beispielsweise noch in den 60 Jahren viele Generatorspulen und auch Zündspulen als Rohlinge mit Übermaß erhältlich. Diese zentrierte man damals bestmöglich auf der Zündgrundplatte, spannte diese mit den neuen Spulen auf die Drehbank und nahm so viel Material weg als nötig war. Luftspalte unter 0,4 mm (zwischen Polflächen und rotierenden Magneten) sind wenig sinnvoll, weil es dann aufgrund von Drehschwungungen sehr häufig zu Feindberührungen kommt!

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