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Kolbenringwechsel nach dem Einfahren

Featured Replies

Geschrieben

Da hat mir ein ungefähr 100jähriger Rollerfuzzi mit ungefähr 90jähriger Erfahrung erzählt, dass es abslut ideal sein soll, nach dem sogenannten "Einfahren" die Kolbenringe gegen neue zu tauschen um ein optimales Tragbild zu erreichen (kein Blow-bye, optimale Kompression und ewiges Leben wären so garantiert) Naja könnte ja theoretisch was dran sein und hört sich irgendwie einleuchtend an :plemplem: Aber was sagen die Motor-Gurus in diesem Forum zu solchen Theorien?

Gute Fahrt

Geschrieben

Quatsch. Dann die neuen Kolbenringe auch wieder einfahren um Sie zu tauschen ?

Neee, Einfahren wir eh überbewertet, halbe Stunde schonen und denn los !

Greetz,

Armin

Geschrieben

Armin, du hast aber nicht 90 Jahre Erfahrung.

Manni

PS: Geschwätz! :-D

Geschrieben

Wie schon geschrieben, beim Einfahren geht's eigentlich gerade darum, dass sich die Ringe einschleifen. Neue Ringe, neues einfahren!

Geschrieben
  • Autor

War so nicht gemeint. Der besagte Rollerfuzzi geht davon aus, dass die Zylinder / Kolben - Kombi während der Einfahrphase (???) noch nicht aufeinander abgestimmt bzw. finalisiert ist. Damit bekämen die Ringe sämtliche da noch auftretenden Passungsfehler gnadenlos mit, da sie ja beim Zweitakter in ihrer Lage fixiert sind und nicht so wie beim Viertakter "wandern" können.

Naja und wenn man sich die Außenfläche eines gebrauchten Ringes so gegen das Licht genau ansieht, ist von "Ring" eigentlich wenig zu sehen. Eigentlich ein Vieleck mit lauter leichten Facetten.

Diese - zugegeben gewagte - Theorie besagt ja nur, dass die Ringe beim Einfahren überproportional und nicht im Sinne einer endgültigen Passform verschleissen und für ein optimales Tragbild am eingefahrenen Motor ein Satz neuer Ringe gut wäre.

Aber wie gesagt: Ist nicht meine Philosophie, sondern ich stell das nur so einmal zur Diskussion :wasntme:

Gute Fahrt

Geschrieben
War so nicht gemeint. Der besagte Rollerfuzzi geht davon aus, dass die Zylinder / Kolben - Kombi während der Einfahrphase (???) noch nicht aufeinander abgestimmt bzw. finalisiert ist. Damit bekämen die Ringe sämtliche da noch auftretenden Passungsfehler gnadenlos mit, da sie ja beim Zweitakter in ihrer Lage fixiert sind und nicht so wie beim Viertakter "wandern" können.

Naja und wenn man sich die Außenfläche eines gebrauchten Ringes so gegen das Licht genau ansieht, ist von "Ring" eigentlich wenig zu sehen. Eigentlich ein Vieleck mit lauter leichten Facetten.

Diese - zugegeben gewagte -  Theorie besagt ja nur, dass die Ringe beim Einfahren überproportional und nicht im Sinne einer endgültigen Passform verschleissen und für ein optimales Tragbild am eingefahrenen Motor ein Satz neuer Ringe gut wäre.

Aber wie gesagt: Ist nicht meine Philosophie, sondern ich stell das nur so einmal zur Diskussion  :wasntme:

Gute Fahrt

was fährt denn dein bekannter für einen hobel? eine original 200er? die hat unabhängig von allen sperenzien ohnehin fast das ewige leben. von daher ist eigentlich nichts bewiesen duch sie kolbenringgeschichte.

Geschrieben
Aber wie gesagt: Ist nicht meine Philosophie, sondern ich stell das nur so einmal zur Diskussion  :wasntme:

Gute Fahrt

Ich schreibs nur ungern, aber da gibts nichts zu diskutieren.

Armin

Geschrieben

Hallo,

ich stelle dann mal zur Diskussion, das es Quatsch ist.

Zumindest bei Aluzylinder mit Beschichtung soll sich ja eh nix mehr einschleifen außer die Ringe selber. Dort ist es also 100%ig so das neue Ringe wohl neu Einschleifphase bedeuten.

Außerdem soll man ja eh die Überstömer entgraten. Alles was dann noch überbeleibt an Abnutzung vom Einschleifen ist mit Sicherheit so minimal, das neue Ringe wohl kaum Auswirkungen auf Leistung/Haltbarkeit haben!

Da dieser sogannente "erfahrene" Mensch wohl aus einer Zeit stammt in der Motoren(auch Auto Motoren) aufgrund von schlechtem Material alle 30 000km fertig mit der Schicht waren und überholt werden mußten, wird seine Aussage wohl heute nicht mehr zutreffen.

Bearbeitet von T5Langhuber

Geschrieben
Da dieser sogannente "erfahrene" Mensch wohl aus einer Zeit stammt in der Motoren(auch Auto Motoren) aufgrund von schlechtem Material alle 30 000km fertig mit der Schicht waren und überholt werden mußten, wird seine Aussage wohl heute nicht mehr zutreffen.

Wobei wir Technik aus genau dieser Zeit fahren :-D :-D

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