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Victors PK50S Sammeltopic, Motorrevision und Co.

Featured Replies

Geschrieben
  • Autor

Moin, die ganze zeit habe ich dir ursache der Falschluft gesucht nach langem fahren wollte sie nicht aus der Drehzahl runter... Habe natürlich alles abgesprüht im warmen Zustand und hat man zum zylinder gesprüht gabs änderungen, habe entsprechend den Zylinderkopf abgemacht mit ner gesunden menge dirko ht beschichtet und draufgemacht, doch das war wohl nicht die ursache, gestern fing sie nach längerem fahren an in hoheren drehzahlen so extrem unruhig zu zünden das es mich fast schon regelmäßig nach vorne riss, da ich nur mehr wenige minuten von Zuhause weg war bin ich da mit niedriger Drehzahl noch hingetuckert. Bis dahin war dss zündkerzenbild eigentlich noch ein gesundes rehbraun. Habe mir also nur bedingt sorgen gemacht, gestern am abend bin ich dann noch etwas aufs land zu meiner familie gefahren, deren garage missbrauche ich leicht als Werkstatt, am weg dahin hat sie erneut im warmen zustand diese symptome gezeigt, man konnte praktisch nicht mehr fahren... Einen kolbenfresser wollte ich natürlich nicht somit habe ich die abkühlen lassen, dann ging der ganze spaß wieder für paar minuten. Jetzt habe ich den zylinder runtergenommen der ist auf einer seite komplett zugesifft, schwarzes schmieriges etwas... Von oben bis unten allerdings nicht die lamelle unterm zylinderkopf, die ist super sauber, kann es sein das der zylinder selbst einen riss hat? Das mit dem zucken und so unregelmäsigen zünden das dann v max 30 km/h ist... sie hat das davor nie gemacht, meine these der riss ist einfach größer geworden, nun ist das geschmisch dann viel zu mager und sie zündet nicht regelmäßig. Zum zurückkehren ins standgas half der choke immer aber das zucken konnte er nicht beheben, das alles ist mir ein ganz großes rätsel.

Wäre halt der zylinderfüß undicht, dann wäre doch nicht der obere teil des zylinders so versifft oder? Ich habe hier auch nen 50er polini liegen den ich eig. gerne verbauen würde, aber erst wenn mir klar ist woher die falschluft kommt...

Kann das villeicht jemand einschätzen? Man hat mir ja auch empfohlen abzudrücken, aber das bringt sich im kalten zustand ja fast nix. Aja und im warmen zustand hatte ich das gefühl das viel weniger Kompression da ist.

Geschrieben

Das wäre dann ggf. die "andere Fehlerquelle" die du in deinem anderen Topic gesucht hast.

Es wäre sinnvoll, das dort weiterzuführen.

Den Titel kannst du beim Editieren des ersten Beitrags ändern...

Vielleicht könnte @Humma Kavula das zusammenfügen?

Bearbeitet von AAAB507

  • Spiderdust änderte den Titel in Victors PK50S Sammeltopic, Motorrevision und Co.
Geschrieben
  • Autor
vor 9 Stunden schrieb scooterlenni:

Gibt’s nicht jemanden in deiner Region, der da mal mit drüber gucken kann? Irgendein Vespaclub oder so?

Gibt es tatsächlich, nur habe ich garnicht erst kontakte dahin gesucht, sollte ich villeicht amal machen :)

aber zurück zur Vespa -> Zumindest dieses reudige geruckel bin ich los, habe die Cdi gewechselt. Das mit der Falschluft frist mir so oder so an den Nerven, habe heute noch den Zylinder augebaut alles super sauber gemacht, neue blechdichtung genommen, alles schön mit direko ht beschichtet, aber leider erneut kein Glück...

ich werde den motor jetzt wieder mal abdrücken und einfach hoffen das ich keinen Mist beim Zusammenbauen gemacht habe... wünscht mir Glück

Geschrieben
  • Autor

Ich habe heute leider nicht die Zeit gehabt groß was an der Vespa zu machen, aber was mir noch eingefallen ist, meine Krümmer zum auspuff verbindung ist etwas undicht, da hat es leicht rausgesifft, aber das sollte doch überhaupt keinen Einfluss auf diese falschluft symptomatik haben oder? Die undichtigkeit müsste ja schon gewaltig sein (Resonanzeffekt und so), dieses raussiffen hat villeicht auf den zylinder so verschmutzt....

Was aber für mich entscheidened ist, ich habe gestern den vergaser ausgebaut und alle dichtungen gewechselt, und alles schön durchgesprüht, dabei viel mir beim ausbau auf, das sich im Luftfiltergehäuse selber so eine garnicht so kleine benzinlacke gebildet hat... (wie aussagend as jetzt ist, weiß ich nicht, sie lief davor paar minuten im standgas). was mir auch aufgefallen ist, manchmal wenn man sie ankickt und die drehzahl sehr niedrig ist, (habe das standgas sehr niedrig... hat gegen diese nicht ins standgas zurückommen geschichte geholfen) gebe ich dann gas, dann will sie nicht, das ist aber nur wie bereits gesagt direkt nach dem ankicken manchmal der fall, sie verreckt dann einfach. der Vergaser ist ein 16.16F, die ND eine 42er die HD eine 72er, das Kerzenbild war bisher meistens wenn die cdi nicht wehwechen hatte, schön braun.

Kann es sein das diese vollgassfahrten den vergaser zum spucken bringen, sich benzin beim Luftfilter ansammelt und sie deswegen so probleme macht? Wobei warum hilft es dann immer den choke zu ziehen, das macht das gemisch ja nur noch fetter? Ich werde auf jeden fall mal nach eine vollgasfahrt, wo sie anfängt diese probleme zu machen, mir den luftfilter ansehen, ob der nass ist

Geschrieben

Das ist Sprayback und normal. Je nach Motor tritt das mehr oder weniger stark auf.

Dass der Motor im kalten Zustand nicht so griffig auf das Gas reagiert, liegt halt daran, dass er kalt ist. Ohne Choke läuft er dann zu mager. Wenn der Motor warm ist, sollte das dann aber passen.

Du hast den Motor revidiert, wenn ich das recht verstehe? Es bläst aber am Zylinderkopf raus und auch am Auslass. Das spricht nicht dafür, dass du sonderlich sauber gearbeitet hast.

Ein gut gemachter Motor ist trocken und dicht, da bläst nichts raus.

Geschrieben
  • Autor
vor 12 Stunden schrieb Spiderdust:

Das ist Sprayback und normal. Je nach Motor tritt das mehr oder weniger stark auf.

Dass der Motor im kalten Zustand nicht so griffig auf das Gas reagiert, liegt halt daran, dass er kalt ist. Ohne Choke läuft er dann zu mager. Wenn der Motor warm ist, sollte das dann aber passen.

Du hast den Motor revidiert, wenn ich das recht verstehe? Es bläst aber am Zylinderkopf raus und auch am Auslass. Das spricht nicht dafür, dass du sonderlich sauber gearbeitet hast.

Ein gut gemachter Motor ist trocken und dicht, da bläst nichts raus.

Das mit dem zylinderkopf dachte ich, allerdings war das nicht die ursache, das mit dem auslass ist natürlich nervig aber da war das gewinde einer der schrauben des krümmer abgerissen, der auspuff hängt nun am krümmer mit nur einer schraube (ist aber trotzdem recht gut fest, halt nicht ganz dicht) :) natürlich suboptimal und wird auch sicherlich bald amal ersetzt aber ich glaube eher nicht das es was mit den wehwechen zutun hat. Ich habe generell sonst versucht sehr sauber zu arbeiten, es war halt meine erste revision, entsprechend habe ich nicht gewusst, dass ich den zylidnerfuß und den kopf besser zusätzlich noch mit dichtmasse abdichte.

Auf dem weg in die Uni habe ich es geschafft, dass sie mir nach villeicht 100m fahrt nicht ins standgas wollte, 100m... der motor lief da villeicht mal 2 minuten, der kann da doch garnicht "warm" gewesen sein??? Den rest des tages hat sie dann überhaupt keine probleme gemacht (bin die selbe strecke mit so ziemlich dem selben verkehr gefahren, früher wurde sie da schon nach 5min gemein zu mir, jetzt absolut garnicht...), das es so "zufällig" auftritt, es ist mir ein rätsel... Villeicht hat das ganze abdichten des zylidnerfußes und des Kopfes sich doch was gebracht und es ist deutlich besser geworden? Beim erneuten absprühen im warmen zustand ist mir diesmal nix mehr aufgefallen. (weiß aber nicht ob sie da wirklich heiß, genug war) Generell, könnte auch eine falsche bedüsung an dem allem schuld sein? Sie springt ja auch mit kickstarter im kalten Zustand nicht an, da muss man schon sicher 1-2m schieben. nachdem ich mich bissi reingelesen habe in die 50er setups mit 16.16er Vergaser, scheint mit meine 72er HD doch etwas überdimensioniert (rehbraune zündkerze kann ja bei sehr sauber verbrennenden ölen schon auf ein zu fettes gemisch hindeuten? -> fahre die so gut wie immer mit motul 710), die 42er ND ist aber wohl recht normal.

Zu dieser sprayback sache, das es normal ist, ist mir schon klar, aber so viel? da war wirklich ein kleiner swimmingpool, sicher 30 ml Flüssigkeit, das deutet für mich auch auf eine stark falsche bedüsung hin oder zündzeitpunkt, wobei der passen sollte)

aja danke, dass alle die hier antworten, das mit mir und meiner Maschine aushalten

Geschrieben

ASS ab und mit Fühlerlehre DS Spalt messen?

Sollte ich ausgehen.

Undichtet Auslass sorgt halt auch für Falschluft...

  • 3 Wochen später...
  • 3 Wochen später...
Geschrieben
  • Autor

Servus,

Habe hier hoffentlich die Letzte frage zu dieser Thematik.

Setup: 50ccm Polini, 16.16F vergaser 65er HD, der Rest ist original.

Ich habe ein bisschen Probleme bei der Bedüsung, genauer gesagt macht mir meine ND Probleme...

ich muss beim standgas Einstellen wirklich schon einem Ritual folgen... drehe ich die gemischschraube 1.5 Umdrehungen raus und stelle darauf mein standgas ein, so kommen symptome da könnte man denken da wird Falschluft gezogen, die drehzahl will nach vollgasfahren nicht runter etc...

Mir ist aufgefallen das die Standgasschraube schon ca 1/3 reingeschraubt ist dann 8ist das normal?) , somit ist der schieber im vergaser ja recht weit offen im standgas (oder?) ... da fängt offenbar die HD an bereits reinzupfuschen...

Die lösung zu diesem problem ist folgende, ich stelle mein standgas wie zuvor auf die 1.5 Umdrehungen bei der gemischschraube ein, drehe jetzt aber die gemischschraube weiter rein, die drehzahl steigt deutlich, ich finde einen Peak wenn ich die gemischschraube nun 1 umdrehung reindrehe (sie steht also 1/2 Umdrehung noch raus) auf diesen peak stelle ich mein standgas ein -> vespa macht was sie soll, geht auch nach längeren Vollagsfahren ins standgas... toll, ob sie dafür immer noch nen ticken länger braucht weiß ich nicht, (sie geht aus der hohen drehzahl sofort raus, eiert dann manchmal noch paar sekunden auf so einem höheren standgas rum, das verlässt sie aber auch wieder dann)

Die Frage ist, ist das normal so? diese verhalten deutet für mich auf eine zu große ND hin, oder?

Meine idee: der Schieber muss recht weit offen sein damit sie mir nicht absäuft, da meine kleinste ND eine 38er ist (diese war bereits zuvor in diesem vergaser) und meine größte eine 45er ist habe ich mal diese eingebaut und siehe da, es wird logischer weise nur noch schlimmer da der schieber stärker geöffnet sein muss um das selbe gemisch zu erreichen...

Mir ist bewusst das der 16.16F original eine 38er ND drinn hatte, entsprechend wundert es mich das diese jetzt zu fett sein soll, was mir noch einfällt ist, ich habe meinen Zündzeitpunkt selber eingestellt und abgeblitzt, wie hart hätte ich hier einen fehler machen müssen um solch ein verhalten zu provozeiren, geht das überhaupt?

Andere idee: kann es sein das meine HD zu klein ist, bei einer 70er hat die ganze geschichte gedrosselt bei gezogenem choke bei einer 68er nimmer, bei der 65 hatte hatte ich das Gefühl die Geschwindigkeit sei am höchsten... (zündkerzen Elektroden sidn rehbraun isolator in der Mitte eher weiß mit an einer seite leichten braunen anhaftungen, bin ca 50km gefahren)

Ich war mich auch nicht sicher ob villeicht meine choke düse nicht die ganze zeit ständig etwas einspritzt, doch selbst nach aushängen des zuges kein unterschied zu erkennen, auch habe ich das ausgangsloch im vergaser für diese bedüse mal provisiorisch verstopft auch hier war kein unterschied festzustellen.

Sonst fällt mir nur noch als weitere Option ein ausgelutschter Schieber ein, das dort viel Luft an Stellen vorbeiströmt, wo sie das garnicht soll

Ich werde in wenigen tage noch einen Polini lefthand Auspuff verbauen was wieder die Bedüsung ändern wird, aber wenn sich am besagten verhalten nicht viel tut, soll ich dann eine kleinere ND nehmen?

LG victor_

Bearbeitet von victor_

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