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Mal wieder die V31 - springt warm nicht an


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Hallo zusammen, 

 

so bräuchte mal die gesammelte Schwarmintelligenz hier. 

 

Die alte Diva springt wenn sie warm ist nicht an. Obwohl schon viel Zeit investiert wurde.  Kaltstart ist kein Problem.

 

Folgendes habe ich schon geprüft. 

 

- Kontaktabstand ist genau 0,4mm

- Zündung abgeblitzt auf 28° vor OT

- Kondensator bereits 2x gewechselt 

- Zündspule 1x gewechselt. Danach sprang sie gar nicht mehr an. (2. neue Zündspule muss ich noch testen)

- Polrad neu magnetisiert

- Unterbrecher hat leichtes Spiel aber sonst noch optisch gut. Die zwei Pins sind sauber und gerade. 

- Vergaser ist dicht

- Vergaser gereinigt

- Schwimmer bewegt sich frei und ist dich

- Kerze ist trocken (nur nass wenn ich zu viel tupfe und sie nach dem x-mal einfach nicht anspringt)

- Kerzenbild ist eher dunkelbraun bis schwarz als Rehbraun

- Kompression im kalten und in warmem Zustand 6,5 Bar

- Mit zwei Zündkerzen getestet

 

Jetzt ist mir beim Abblitzen aufgefallen, dass sich im mittleren Drehzahlbereich der Zündzeitpunkt "sprunghaft" auf ca. 33° vor OT verschiebt. Ist das sprunghafte normal oder sollte sie nicht eher mit steigender Drehzahl ansteigen?

 

Im Video ab ca. 9 Sekunden zu erkennen. 

 

 

 

Falls ihr sonst noch einen schlauen Tipp für mich habt, nur raus damit. :cheers:

 

 

 

 

Edited by deier
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Zzp: Idealerweise sollte er gar nicht springen, oder? Der Abnehmer am Zündkabel ist richtig rum angebracht? Wenn der Kontakt spiel hat, kann er durchaus zu flattern beginnen und dann falsch zünden. 
 

Hat aber alles nichts mit dem Warmstart zu tun. 
 

Ich tippe mal auf: zu fett unterwegs. Springt kalt problemlos an, Zündkerze schwarz, usw. 

Wie ist denn bedüst?

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vor 2 Stunden schrieb Claudio:

Zzp: Idealerweise sollte er gar nicht springen, oder? Der Abnehmer am Zündkabel ist richtig rum angebracht? Wenn der Kontakt spiel hat, kann er durchaus zu flattern beginnen und dann falsch zünden. 
 

Hat aber alles nichts mit dem Warmstart zu tun. 
 

Ich tippe mal auf: zu fett unterwegs. Springt kalt problemlos an, Zündkerze schwarz, usw. 

Wie ist denn bedüst?

 Den Abnehmer am Zündkabel kann man nicht falsch montieren. Der ist übrigens neu. Er hat aber von Grund auf seitliches Spiel durch die eingebaute Feder. Der Pin könnte aber für mein dafürhalten weniger Spiel haben. 

 

Ich habe zum ersten mal abgeblitzt daher fehlt mir die Erfahrung. Habe aber zumindest gelesen, dass bei steigender Drehzahl sich der Zündzeitpunkt in der Theorie verschiebt.

 

Ich vermute bei dem alten Dell Orto TA17 Vergaser gibt es keine Wechseldüsen. Oder weiß da jemand mehr darüber?

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vor 10 Stunden schrieb deier:

Jetzt ist mir beim Abblitzen aufgefallen, dass sich im mittleren Drehzahlbereich der Zündzeitpunkt "sprunghaft" auf ca. 33° vor OT verschiebt. Ist das sprunghafte normal oder sollte sie nicht eher mit steigender Drehzahl ansteigen?

Das Abblitzen erfolgt immer (!) mit leicht erhöhter Drehzahl über dem Standgas.

 

Bei einer Zündung mit statischem Zündzeitpunkt (wie der deinen) muss der Zündzeitpunkt stabil und in deinem Fall bei 28° vor OT bleiben.

 

Wenn der Zündzeitpunkt springt, hätte ich zuerst an den Unterbrecherabstand oder Kondensator gedacht. Ersterer ist nach deinen Angaben aber richtig eingestellt und Zweiterer schon 2x getauscht.

Ansonsten kommt auch noch die Zündspule in Frage. Teste doch mal die zweite neue Zündspule sicherheitshalber.

 

Wenn dann immer noch der Zündzeitpunkt springt, könnte es auch sein, dass die Federkraft des Unterbrecherkontaktes nicht ausreichend oder das Spiel des Unterbrecherkontaktes doch zu groß ist.

 

Sofern das Kerzenbild richtig (und bei Vollgasfahrt, Kupplung ziehen und dann Zündung aus) ermittelt wurde, spricht eine dunkelbraune bis schwarze Kerze für eine zu fette Verbrennung.

=>Schrieb auch schon @Claudio

 

Also entweder zu viel Benzinanteil im Verhältnis zum Luftanteil (ggf. etwas zu große Hauptdüse) oder zu wenig Luftanteil im Verhältnis zum Benzinanteil (ggf. Luftfilter verschmutzt, Ansaugweg teilverstopft o. ä.).

 

Oder der Wärmewert der Zündkerze stimmt nicht und die Kerze ist zu kalt und kommt nicht auf Temperatur.

 

Oder du fährst nur in der Stadt und kaum/gar nicht (längere Zeit) über Land Vollgas, so dass selbst eine Kerze mit richtigem Wärmewert nicht auf Temperatur kommen kann.

 

Was das schlechte Anspringen bei warmem Motor angeht, so fällt mir noch als Ursache eine evtl. nicht richtig schließende Schwimmernadel ein. Möglicherweise ist die Nadelspitze defekt/ausgelutscht.

 

Edited by Dirk Diggler
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vor 41 Minuten schrieb Dirk Diggler:

Das Abblitzen erfolgt immer (!) mit leicht erhöhter Drehzahl über dem Standgas.

 

Bei einer Zündung mit statischem Zündzeitpunkt (wie der deinen) muss der Zündzeitpunkt stabil und in deinem Fall bei 28° vor OT bleiben.

 

Wenn der Zündzeitpunkt springt, hätte ich zuerst an den Unterbrecherabstand oder Kondensator gedacht. Ersterer ist nach deinen Angaben aber richtig eingestellt und Zweiterer schon 2x getauscht.

Ansonsten kommt auch noch die Zündspule in Frage. Teste doch mal die zweite neue Zündspule sicherheitshalber.

 

Wenn dann immer noch der Zündzeitpunkt springt, könnte es auch sein, dass die Federkraft des Unterbrecherkontaktes nicht ausreichend oder das Spiel des Unterbrecherkontaktes doch zu groß ist.

 

Sofern das Kerzenbild richtig (und bei Vollgasfahrt, Kupplung ziehen und dann Zündung aus) ermittelt wurde, spricht eine dunkelbraune bis schwarze Kerze für eine zu fette Verbrennung.

=>Schrieb auch schon @Claudio

 

Also entweder zu viel Benzinanteil im Verhältnis zum Luftanteil (ggf. etwas zu große Hauptdüse) oder zu wenig Luftanteil im Verhältnis zum Benzinanteil (ggf. Luftfilter verschmutzt, Ansaugweg teilverstopft o. ä.).

 

Oder der Wärmewert der Zündkerze stimmt nicht und die Kerze ist zu kalt und kommt nicht auf Temperatur.

 

Oder du fährst nur in der Stadt und kaum/gar nicht (längere Zeit) über Land Vollgas, so dass selbst eine Kerze mit richtigem Wärmewert nicht auf Temperatur kommen kann.

 

Was das schlechte Anspringen bei warmem Motor angeht, so fällt mir noch als Ursache eine evtl. nicht richtig schließende Schwimmernadel ein. Möglicherweise ist die Nadelspitze defekt/ausgelutscht.

 

Danke für die vielen Tipps. Dann werde ich als erstes die Zündspule austauschen und den Unterbrecher versuchen mit einer dickeren Unterlegscheibe das spiel zu nehmen. Federkraft vom Unterbrecher scheint mir genug vorhanden zu sein. Wenn das nicht klappt, kann ich immer noch einen neuen Unterbrecher einbauen.

 

Was das kerzenbild angeht, fahre ich aktuell hauptsächlich kurze testfahrten mit der neuen Kerze. Kann also tatsächlich daran liegen. Werde die Zündkerze nach einer längeren Fahrt noch mal überprüfen. Ist auf jeden Fall der richtige Zündkerze.

 

Eine Frage zum Einstellen des Zündzeitpunktes bei der V31 . Bin immer von 28° ausgegangen. Jetzt lese ich bei Wiki das die Acma Baujahr 51 bis 53, 33° benötigt. Zur v31 habe ich nichts gefunden, vom Baujahr könnte es aber Baugleich mit der Acma sein. Wie ist da eure Erfahrung?

 

 

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vor 4 Stunden schrieb deier:

Den Abnehmer am Zündkabel kann man nicht falsch montieren.


Die Blitzpistole hat doch ein Kabel mit einem Abnehmer. Da sollte ein Pfeil drauf sein und der muss Richtung Zündkerze zeigen. Das kann man sehr wohl falsch machen. 
 

Der Kontakt muss mehrere tausend Mal pro Minute auslösen. Wenn da irgendwo etwas axial oder radial wackelt, flattert er und löst eben falsch aus. Neue Kontakte sind oft anders als die alten originalen. 
 

Im Wiki stehen bei deinem Modell 32grad. Steht nichts in der Betriebsanleitung oder im Reparaturhandbuch?

 


 

vor 4 Stunden schrieb deier:

Ich vermute bei dem alten Dell Orto TA17 Vergaser gibt es keine Wechseldüsen.

 

Bauteil 83853 sollte die Hauptdüse sein. Die hattest du in der Hand, als du den Vergaser ausführlich gereinigt und begutachtet hast. Wenn ich das richtig überflogen habe, müsste bei dir die 75er HD korrekt sein. 
 

 

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vor 8 Stunden schrieb Claudio:


Die Blitzpistole hat doch ein Kabel mit einem Abnehmer. Da sollte ein Pfeil drauf sein und der muss Richtung Zündkerze zeigen. Das kann man sehr wohl falsch machen. 
 

Der Kontakt muss mehrere tausend Mal pro Minute auslösen. Wenn da irgendwo etwas axial oder radial wackelt, flattert er und löst eben falsch aus. Neue Kontakte sind oft anders als die alten originalen. 
 

Im Wiki stehen bei deinem Modell 32grad. Steht nichts in der Betriebsanleitung oder im Reparaturhandbuch?

 


 

 

Bauteil 83853 sollte die Hauptdüse sein. Die hattest du in der Hand, als du den Vergaser ausführlich gereinigt und begutachtet hast. Wenn ich das richtig überflogen habe, müsste bei dir die 75er HD korrekt sein. 
 

 

Ich merke gerade. Wir haben uns missverstanden bzw ich habe mich verlesen. Ich hatte verstanden, du meinst den Abnehmer von der Zündspule. 

Pfeil war korrekt in Richtung Zündkerze.

 

Wenn man es ganz genau nimmt,  wird mein Modell eigentlich gar nicht erwähnt in der Tabelle von Wiki. Du bist aber auch der Meinung, dass ich das von der Acma übernehmen kann.

 

Das italienische Handbuch habe ich gestern online durchgeblättert und nichts gefunden.

 

Die Hauptdüse hatte ich bei der Reinigung sicher in der Hand. Ich dachte aber für dieses Modell gibt es keine zum nachkaufen. Falls die Kerze nach längerer Fahrt immer noch zu dunkel ist, Schaue ich das Thema Hauptdüse noch mal genauer an. 

 

EDIT: Hier Bilder von meiner Hauptdüse. Sieht nach einer 79 aus. Du schreibst was von 75. Wo kann ich nachlesen was original verbaut sein soll?

 

 

IMG_20231023_175005.jpg

IMG_20231023_175011 (1).jpg

IMG_20231023_175025.jpg

IMG_20231023_175035.jpg

IMG_20231025_173426 (1).jpg

IMG_20231025_173433 (1).jpg

IMG_20231025_173542.jpg

Edited by deier
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V30, 31 und 32 müssten weitgehend identisch sein. Die V33 hat a.i.k. mehr PS, eine schwächere Kompression (6,4) und höheren Verbrauch; da gab es also wahrscheinlich Änderungen am Zylinder.

 

Zum Vergaser (auch für mich) mal eine Auflistung aller TA zur Einordnung:

- T2 16/17: V98

- TA17: V98, V1-15, Hoffmann A

- TA17B: V30-33, VU, ACMA V51-53

- TA18: ACMA V54-55 (kann jemand bestätigen, dass der TA18 ein eigenes Modell war?)

- TA18C: VM bis (irgendwann) VN1, AMCA V56

- TA18E: (Rest) VN1 bis VN2

- TA18D: VL1-2, Messerschmitt T/1, T/2 (150ccm)

 

Hauptdüsen werden von 75 bis 85 genannt. 80er hab ich bei VM und ACMA 54 gelesen, also 4,5-5,0 PS. Hoffmann nennt 75-85.

 

In einer ACMA Reparaturanleitung ist für den TA17B eine 75er Hauptdüse angegeben. Das sieht mir am naheliegendsten zu Deinem Modell aus. Außerdem ist davon die Rede, dass die Nadel in drei Stellungen eingestellt werden kann. Ist das bei Dir so? Dann kannst Du mal probieren die Nadel tiefer zu hängen.

 

Bildschirmfoto2024-02-14um15_29_30.thumb.png.e650f6cecb2f1fdcb0c55b1674bff5f9.png

 

 

 

Ich hatte mir das Video nochmal angeschaut, weil ich dachte die Zündspule müsste innenliegend sein. Dabei sind mir noch ein paar Sachen aufgefallen:

 

1. Irgendwas rasselt doch da, oder meine ich das nur?

2. Die Schaltraste scheint recht verschlissen zu sein.

3. Aderendhülsen sind nicht dazu da Bowdenzüge zu sichern. Besser verlöten oder spezielle Endhülsen benutzen.

4. Bei der Befestigung und Sicherung des Kickstarters sollte nur eine und die richtige Variante gewählt werden.

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vor 2 Stunden schrieb Claudio:

V30, 31 und 32 müssten weitgehend identisch sein. Die V33 hat a.i.k. mehr PS, eine schwächere Kompression (6,4) und höheren Verbrauch; da gab es also wahrscheinlich Änderungen am Zylinder.

 

Zum Vergaser (auch für mich) mal eine Auflistung aller TA zur Einordnung:

- T2 16/17: V98

- TA17: V98, V1-15, Hoffmann A

- TA17B: V30-33, VU, ACMA V51-53

- TA18: ACMA V54-55 (kann jemand bestätigen, dass der TA18 ein eigenes Modell war?)

- TA18C: VM bis (irgendwann) VN1, AMCA V56

- TA18E: (Rest) VN1 bis VN2

- TA18D: VL1-2, Messerschmitt T/1, T/2 (150ccm)

 

Hauptdüsen werden von 75 bis 85 genannt. 80er hab ich bei VM und ACMA 54 gelesen, also 4,5-5,0 PS. Hoffmann nennt 75-85.

 

In einer ACMA Reparaturanleitung ist für den TA17B eine 75er Hauptdüse angegeben. Das sieht mir am naheliegendsten zu Deinem Modell aus. Außerdem ist davon die Rede, dass die Nadel in drei Stellungen eingestellt werden kann. Ist das bei Dir so? Dann kannst Du mal probieren die Nadel tiefer zu hängen.

 

Bildschirmfoto2024-02-14um15_29_30.thumb.png.e650f6cecb2f1fdcb0c55b1674bff5f9.png

 

 

 

Ich hatte mir das Video nochmal angeschaut, weil ich dachte die Zündspule müsste innenliegend sein. Dabei sind mir noch ein paar Sachen aufgefallen:

 

1. Irgendwas rasselt doch da, oder meine ich das nur?

2. Die Schaltraste scheint recht verschlissen zu sein.

3. Aderendhülsen sind nicht dazu da Bowdenzüge zu sichern. Besser verlöten oder spezielle Endhülsen benutzen.

4. Bei der Befestigung und Sicherung des Kickstarters sollte nur eine und die richtige Variante gewählt werden.

Weiß ich aus dem Stehgreif nicht mehr. Ich müsste mir die Nadel näher anschauen. Eine Stellung tiefer würde was genau bedeuten, weniger Sprit im Gemisch?

 

Es rasselt im Video lauter als es tatsächlich der Fall war. Das rasseln kommt von der offenen Seitenbacke.

 

Die Schaltraste ist neu. Das täuscht im Video.

 

Hatte gerade nichts anderes da außer die Aderendhülsen. Ist nur provisorisch und wird noch geändert.

 

Mit Befestigung Kickstarter meinst du vermutlich den Schraubenkopf mit den Löchern, in dem normalerweise ein Draht durchgewickelt wird. Die Kombination mit dem unterlagsblättchen hat voll seltenheitswert. Aber gesichert ist es zumindest. Gebe dir aber Recht, wenn es perfekt sein muss, Dann entweder oder.

 

Edited by deier
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vor 3 Stunden schrieb deier:

Weiß ich aus dem Stehgreif nicht mehr. Ich müsste mir die Nadel näher anschauen. Eine Stellung tiefer würde was genau bedeuten, weniger Sprit im Gemisch?

 

Korrekt. Ansonsten vielleicht doch mal die Düse tauschen. Wer weiß, wie die da rein kam. Vielleicht gabs auch in den 50ern mal Nebenluft und schon hat jemand getauscht.

 

vor 3 Stunden schrieb deier:

 

Es rasselt im Video lauter als es tatsächlich der Fall war. Das rasseln kommt von der offenen Seitenbacke.

 

:thumbsup:

 

vor 3 Stunden schrieb deier:

Die Schaltraste ist neu. Das täuscht im Video.

 

:thumbsup:

 

vor 3 Stunden schrieb deier:

Hatte gerade nichts anderes da außer die Aderendhülsen. Ist nur provisorisch und wird noch geändert.

 

:thumbsup:

 

vor 3 Stunden schrieb deier:

Mit Befestigung Kickstarter meinst du vermutlich den Schraubenkopf mit den Löchern, in dem normalerweise ein Draht durchgewickelt wird. Die Kombination mit dem unterlagsblättchen hat voll seltenheitswert. Aber gesichert ist es zumindest. Gebe dir aber Recht, wenn es perfekt sein muss, Dann entweder oder.

 

 

Kannst auch die Nasen an dem Plattchen umbiegen um zu sichern, sobald Du die Kilometer mit dem guten Stück frisst.

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Am 14.2.2024 um 22:40 schrieb Claudio:

 

Kannst auch die Nasen an dem Plattchen umbiegen um zu sichern, sobald Du die Kilometer mit dem guten Stück frisst.

Die Nase hat es beim reinschrauben der zwei Schrauben leicht gebogen. Sollte man das noch mehr umbiegen?

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Wieder ein wenig daran gearbeitet.

Der Unterbrecher hat eine dickere Unterlegscheibe erhalten damit er weniger Spiel hat. Den Zündzeitpunkt habe ich auf ca. 32° geändert. Beim Abblitzen aber wieder das gleiche. Sobald ich mehr Gas geben springt der Zündzeitpunkt um ca. 1cm in Richtung früh und es knallt ordentlich. Fehlzündungen?

 

Weiteres Vorgehen.

1.  Probefahrt mit 32° Vorzündung steht noch aus.

2.  Falls Sie dann immer noch warm nicht anspringen möchte, kommt die neue Zündspule rein. Die habe ich schon parat liegen.

3.  Falls das auch nicht funktioniert bekommt sie einen neuen Unterbrecher und Unterbrecher Achse spendiert.

 

Ich werde berichten

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Da das keine Zahnarzt-Harley ist: Fehlzündungen können für den Motor tödlich sein (Polrad, Kurbelwelle). Probefahrt ist definitiv nicht zu empfehlen.

 

Der OT ist korrekt mit Umschlagsmessung ermittelt? 

Das mit den Unterbrechern ist so eine Sache. Die unterscheiden sich leider und das kann sich zu Problemen aufsummieren. (rechts immer original aus den 50ern)

 

IMG_6321.thumb.jpeg.b64eba08eff14334cc1b2f840fe61850.jpegIMG_6323.thumb.jpeg.99f3ba2aebc79cfb44bdf5c474f796ae.jpegIMG_6324.thumb.jpeg.e2a22a92943c1885ca67e4fec6463869.jpeg

 

 

Die Neuen sind in sich oft schon schlecht in der Passung:

IMG_6333.thumb.jpeg.4c998022cb08ee4c30964c9ea22ddaee.jpeg

 

 

Wenn alles OK ist, steht die Zündung auch korrekt beim Beschleunigen.

IMG_6340.thumb.jpeg.7b3f9ea2fedb92a55548b51ea9297d4d.jpeg

 

 

Deine V31 war doch die Italo-Restauration, oder?

Ist denn überhaupt die ursprüngliche Zündung verbaut? Hast Du mal mit alten Unterlagen verglichen? Innenliegende Zündspule usw.

 

Normalerweise würde ich auch erstmal auf Kondensator oder Zündspule tippen, auch wenn die schonmal neu gekommen sind. Aber eigentlich sollte man systematisch vorgehen und sehr sorgfältig sein. Es kann bspw. auch sein, dass bei höherer Drehzahl die Spannung steigt und dann an irgendeiner Stelle ein Funke durchschlägt. Das war mein persönlicher Kampf im vorletzten Jahr.

 

 

Wenn alles sorgfältig geprüft und sauber aufgebaut ist, funktioniert die Kontaktzündung zuverlässig und problemlos.

 

Vielleicht helfen ein paar Fotos der Zündung und deren Bauteile. Sind Kabel irgendwo gequetscht oder abgerieben? Sind OT und ZZP korrekt markiert? Man kann den ZZP dann übrigens auch im Stillstand zuverlässig einstellen.

 

 

 

 

 

 

 

 

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vor 4 Stunden schrieb Claudio:

Da das keine Zahnarzt-Harley ist: Fehlzündungen können für den Motor tödlich sein (Polrad, Kurbelwelle). Probefahrt ist definitiv nicht zu empfehlen.

 

Der OT ist korrekt mit Umschlagsmessung ermittelt? 

Das mit den Unterbrechern ist so eine Sache. Die unterscheiden sich leider und das kann sich zu Problemen aufsummieren. (rechts immer original aus den 50ern)

 

IMG_6321.thumb.jpeg.b64eba08eff14334cc1b2f840fe61850.jpegIMG_6323.thumb.jpeg.99f3ba2aebc79cfb44bdf5c474f796ae.jpegIMG_6324.thumb.jpeg.e2a22a92943c1885ca67e4fec6463869.jpeg

 

 

Die Neuen sind in sich oft schon schlecht in der Passung:

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Wenn alles OK ist, steht die Zündung auch korrekt beim Beschleunigen.

IMG_6340.thumb.jpeg.7b3f9ea2fedb92a55548b51ea9297d4d.jpeg

 

 

Deine V31 war doch die Italo-Restauration, oder?

Ist denn überhaupt die ursprüngliche Zündung verbaut? Hast Du mal mit alten Unterlagen verglichen? Innenliegende Zündspule usw.

 

Normalerweise würde ich auch erstmal auf Kondensator oder Zündspule tippen, auch wenn die schonmal neu gekommen sind. Aber eigentlich sollte man systematisch vorgehen und sehr sorgfältig sein. Es kann bspw. auch sein, dass bei höherer Drehzahl die Spannung steigt und dann an irgendeiner Stelle ein Funke durchschlägt. Das war mein persönlicher Kampf im vorletzten Jahr.

 

 

Wenn alles sorgfältig geprüft und sauber aufgebaut ist, funktioniert die Kontaktzündung zuverlässig und problemlos.

 

Vielleicht helfen ein paar Fotos der Zündung und deren Bauteile. Sind Kabel irgendwo gequetscht oder abgerieben? Sind OT und ZZP korrekt markiert? Man kann den ZZP dann übrigens auch im Stillstand zuverlässig einstellen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Ja richtig, die aus Italien. Seit ich sie habe wurde schon viel gemacht. Unter anderem wurde der Motor gespalten und neu abgedichtet. Zudem Schaltraste ersetzt. Der Rest sah noch gut aus bzw wurde schon mal erneuert.

Einziges Problem ist das warm starten. 

 

 Zumindestens von deinen Bildern weicht der Unterbrecher ab. Meiner ist anders. siehe Bild unten. @thisnotes4u Ich hoffe es ist in Ordnung wenn ich mich bei einem deiner Bilder bediene?

 

Kabel Isolierung sind alle ok. Allerdings ist mir vorhin aufgefallen, das eins der beiden Isolierplätchen von der Unterbrecherhalterung nicht optimal ist. 

 

Zzp habe ich mittels Kolbenstopper und Gradscheibe ermittelt.

 

Wer weiß, vielleicht ist ja die falsche Grundplatte verbaut.

 

Was hatte bei dir zur steigenden Spannung geführt? Vielleicht bringt uns das weiter.

 

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Edited by deier
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Der Schmirfilz ist fast nicht mehr vorhanden. Es reibt das Blanke blech an der Antriebswelle. Vielleicht eine blöde Frage aber kann das für solche Symptome führen? Bevor einer fragt, ja der gehört noch neu. Ist aber leider an der Grundplatte genietet daher noch nicht getauscht. 

 

Ganz anderer Ansatz. Welche Teile sollten isoliert sein? Bei mir ist nur der Unterbrecher isoliert, an der Stelle in der die Feder eingehängt wird. Quasi mit jeweils einem Plättchen oben und unten, sowie rund um die Schraube und dem Halter der Feder. 

Die Isolierung hätte ich gerne neu gekauft, bisher aber noch nicht gefunden.

Edited by deier
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Am 16.2.2024 um 13:05 schrieb deier:

 Zumindestens von deinen Bildern weicht der Unterbrecher ab. Meiner ist anders. siehe Bild unten. @thisnotes4u Ich hoffe es ist in Ordnung wenn ich mich bei einem deiner Bilder bediene?

 

Mein Motor ist auch ein Anderer und ca. 5 Jahre jünger. Ich wollte nur zeigen, dass die im Detail abweichen können.

 

Am 16.2.2024 um 13:05 schrieb deier:

 

Kabel Isolierung sind alle ok. Allerdings ist mir vorhin aufgefallen, das eins der beiden Isolierplätchen von der Unterbrecherhalterung nicht optimal ist. 

 

Neue Unterbrecher bringen auch neue Isolierungen mit. Du kannst aber auch einfach mal ein Messgerät an den Unterbrecher und die Grundplatte klemmen und dann siehst Du ja, ob ein widerstandsfrei im geschlossenen Zustand ist und durchgangsfrei im geöffneten Zustand.  

 

Am 16.2.2024 um 13:05 schrieb deier:

 

Zzp habe ich mittels Kolbenstopper und Gradscheibe ermittelt.

 

OK. Und den OT per Umschlagsmessung, korrekt? Weißt Du, was ich meine? (Ich frag nur mal sicherheitshalber) 

 

Am 16.2.2024 um 13:05 schrieb deier:

 

Wer weiß, vielleicht ist ja die falsche Grundplatte verbaut.

 

Von der Anordnung her sieht die so aus wie auf den Explosionszeichnungen. Zündspule innenliegend usw. Meines Erachtens OK

 

Am 16.2.2024 um 13:05 schrieb deier:

 

Was hatte bei dir zur steigenden Spannung geführt? Vielleicht bringt uns das weiter.

 

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Im Leerlauf bringt der Motor üblicherweise weniger Spannung als bei erhöhter Drehzahl. Kann ja sein, dass erst mit der erhöhter Drehzahl die Spannung ausreicht, um eine Isolierung zu durchschlagen. Luft ist auch ein Isolator. Kann also auch sein, dass zwei Bauteile zu nah aneinander sind. Bei mir geht es am Unterbrecher schon sehr eng zu.

 

Was mir bei dem Foto von der Zündung auffällt: der Kondensator ist alt, oder? Unterbrecher sitzt auf den ersten Blick recht gut. Die Kabel rechts sehen doch schon recht alt aus. Ob die Isolierungen noch OK sind? Ich hatte sicherheitshalber auch die alten, nicht austauschbaren Kabel von den Spulen neu isoliert.

Es gibt so schöne mit Gewebe isolierte Kabel, die aussehen wie die Originalen. Die kann ich für die Grundplatte nicht mehr empfehlen, weil das lackierte Gewebe eben nicht durchschlagssicher ist. Wenn die gequetscht werden, reicht die Isolierung nicht aus. 

 

Der Schmierfilz sollten erstmal keine Rolle beim Zündproblem spielen. Für den Betrieb sollte er aber möglichst eine Arbeit tun und nicht das Polrad zerkratzen. Kannst ja auch ein Stück Filz aus dem Baumarkt neu drauf kleben.

 

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Zitat

Neue Unterbrecher bringen auch neue Isolierungen mit. Du kannst aber auch einfach mal ein Messgerät an den Unterbrecher und die Grundplatte klemmen und dann siehst Du ja, ob ein widerstandsfrei im geschlossenen Zustand ist und durchgangsfrei im geöffneten Zustand. 

 

Bei meinem Modell ist laut den Shops leider nur der Unterbrecher selbst, also nur der Hebel isoliert. Die Grundplatte leider nicht. Genau diese Grundplatte auf der die Feder montiert wird möchte ich neu isolieren. Mit dem Messgerät beherrsche ich nur das durchpiepsen. Soweit war der Test ok. Vermutlich entsteht das Problem erst wenn man im höheren Drehzahlbereich ist. Vielleicht kann hier mit einem anderen nicht isolierenden Material improvisieren. 

 

Zitat

OK. Und den OT per Umschlagsmessung, korrekt? Weißt Du, was ich meine? (Ich frag nur mal sicherheitshalber) 

 ist schon ok, wenn du so genau nachfragst. Ist mir als Neuling sehr recht.  Ich bin folgendermaßen vorgegangen. 

 

1. Kolben Stopper eingesetzt + Markierung auf den Polrad

2. bei links- und Rechtsanschlag einen Markierung auf dem Gehäuse gesetzt. 

3. Die Mitte der zwei Markierung als OT am Gehäuse markiert

4. Eine Gradscheibe mit Magnet mittig auf dem Polrad so befestigt, das 0° mit dem OT fluchtet. 

5. Polrad so weit nach links gedreht bis auf der OT Markierung die gewünschte 32° fluchten. 

 

Zitat

Was mir bei dem Foto von der Zündung auffällt: der Kondensator ist alt, oder? Unterbrecher sitzt auf den ersten Blick recht gut. Die Kabel rechts sehen doch schon recht alt aus. Ob die Isolierungen noch OK sind? 

 

Der Kondensator und die Spule ist neu. Du schaust du vermutlich das Vergleichsbild an. Das ist nicht meine verbaute Zündung. Ich hatte nur gerade kein besseres Bild von meiner eigenen. 

 

Wie sieht es mit den beiden anderen Spulen aus. Könnten die auch zum Problem führen oder funktionieren die nur wenn das Licht eingeschaltet ist. Sind die beiden anderen Spulen beide für das licht zuständig?

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jetzt mal aktuelle Bilder der eingebauten ZGP. Anhand der Bilder sollte die defekte Isolierung erkennbar sein. Der defekte Ring sah optisch noch gut raus, erst beim raus holen ist er von alleine zerbröselt. Eins der  Plättchen war sogar gerissen. Mal sehen ob mein Nachbau aus Schrumpfschlauch funktioniert. Der Einbau erfolgt morgen. 

 

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@deier

Es hat nichts direkt mit deinem Problem zu tun. Aber ich stelle die Frage trotzdem.

Warum hälst du an dieser fehleranfälligen, mit Wartungsnotwendigkeit versehenen Unterbrecherzündung fest, falls du deinen Roller nicht nur alle 6 Wochen am Sonntag zur Eisdiele und zurück bewegst?

 

Ist dir absolute Originalität an dieser Stelle tatsächlich soooo wichtig, als dass du nicht auf eine elektronische Zündung umsteigen möchtest?

Edited by Dirk Diggler
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vor 4 Minuten schrieb Dirk Diggler:

@deier

Es hat nichts direkt mit deinem Problem zu tun. Aber ich stelle die Frage trotzdem.

Warum hälst du an dieser fehleranfälligen, mit Wartungsnotwendigkeit versehenen Unterbrecherzündung fest, falls du deinen Roller nicht nur alle 6 Wochen am Sonntag zur Eisdiele und zurück bewegst?

 

Ist dir absolute Originalität an dieser Stelle tatsächlich soooo wichtig, als dass du nicht auf eine elektronische Zündung umsteigen möchtest?

Ich will das Grundproblem lösen. Es spricht meiner Meinung nach nichts gegen eine Unterbrecherzündung, wenn sie funktioniert. Eine elektrische Zündung kommt als letzte Maßnahme. Zu dem, warum 400 bis 500 € ausgeben, wenn die Lösung vielleicht nur paar Euro kostet und ein wenig Spass am Schrauben dabei ist.

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vor 21 Minuten schrieb Hockl:

Ich würde bei der Gelegenheit gleich auf einen externen Kondensator gehen.

Hat in meiner VNB im letzten Sommer 7000km top funktioniert.

Ist eine gute Idee und hält sicherlich länger. Jetzt muss aber erstmal das ganze ordentlich laufen.

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vor 1 Minute schrieb deier:

Ist eine gute Idee und hält sicherlich länger. Jetzt muss aber erstmal das ganze ordentlich laufen.

Ich hab letztes Jahr ein ähnliches Problem gehabt, hab dann 2x nen neuen Kondensator auf der Grundplatte verbaut und das Problem blieb sehr ähnlich. Erst als ich dann den Kondensator aus der Grundplatte rausgenommen hab und nen externen verbaut hatte, lief die Kiste wie sie sollte.

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vor einer Stunde schrieb Hockl:

Ich hab letztes Jahr ein ähnliches Problem gehabt, hab dann 2x nen neuen Kondensator auf der Grundplatte verbaut und das Problem blieb sehr ähnlich. Erst als ich dann den Kondensator aus der Grundplatte rausgenommen hab und nen externen verbaut hatte, lief die Kiste wie sie

Du meinst internen Kondensator einfach nach aussen verlegen. Genau geht man dann vor? Einfach Kabel verlängern und irgendwie am Gehäuse befestigen. Oder verwendet man hierfür andere Kondensatoren.

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vor 1 Stunde schrieb deier:

Es spricht meiner Meinung nach nichts gegen eine Unterbrecherzündung, wenn sie funktioniert.

Natürlich funktioniert eine Unterbrecherzündung.

 

Aber

1. Eine Unterbrecherzündung benötigt Wartung. Nicht viel, aber immerhin. Eine elektronische Zündung nicht.

 

2. Eine elektronische Zündung liefert immer einen ausreichend starken Zündfunken. Immer und in jeder Situation gleichbleibend.

 

3. Eine elektronische Zündung ist Voraussetzung für jedes Tuning, welches ggf. mal vorgenommen wird und bei dem ein entsprechend gleichbleibend starker Zündfunke zwingende Vorausetzung ist.

 

Als die elektronische Zündung Anfang der 1970er-Jahre mit der Rally200 erstmals eingeführt wurde, hat sie die Unterbrecherzündung abgelöst. Und das nicht ohne Grund, denn das Bessere verdrängt das Schlechtere.

 

Sicherlich gibt es Fans der Unterbrecherzündung und darf man auch sein. Der Invest für eine elektronische Zündung ist unbestritten vorhanden und wenn du Spaß am Schrauben in Sachen Zündung hast, dann ist das völlig o.k. und ich will dir die U-Zündung nicht ausreden.:cheers:

 

Edited by Dirk Diggler
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vor 7 Minuten schrieb deier:

Du meinst internen Kondensator einfach nach aussen verlegen. Genau geht man dann vor? Einfach Kabel verlängern und irgendwie am Gehäuse befestigen. Oder verwendet man hierfür andere Kondensatoren.

Hier wird das ganze gut beschrieben.

 

 

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vor 4 Stunden schrieb Dirk Diggler:

Natürlich funktioniert eine Unterbrecherzündung.

 

Aber

1. Eine Unterbrecherzündung benötigt Wartung. Nicht viel, aber immerhin. Eine elektronische Zündung nicht.

 

2. Eine elektronische Zündung liefert immer einen ausreichend starken Zündfunken. Immer und in jeder Situation gleichbleibend.

 

3. Eine elektronische Zündung ist Voraussetzung für jedes Tuning, welches ggf. mal vorgenommen wird und bei dem ein entsprechend gleichbleibend starker Zündfunke zwingende Vorausetzung ist.

 

Als die elektronische Zündung Anfang der 1970er-Jahre mit der Rally200 erstmals eingeführt wurde, hat sie die Unterbrecherzündung abgelöst. Und das nicht ohne Grund, denn das Bessere verdrängt das Schlechtere.

 

Sicherlich gibt es Fans der Unterbrecherzündung und darf man auch sein. Der Invest für eine elektronische Zündung ist unbestritten vorhanden und wenn du Spaß am Schrauben in Sachen Zündung hast, dann ist das völlig o.k. und ich will dir die U-Zündung nicht ausreden.:cheers:

 


(bin kurz davor mir ne GTS zu bestellen)

 

 

 

 

:whistling:

Edited by Claudio
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Zum Thema (interner) Kondensator kann ich beisteuern, dass ich letztes Jahr wenn auch in einer Rally180 erst mit dem dritten(!) neuen(!) Kondensator Erfolg hatte.

 

1. namenloser K. neu gekauft vor einigen Jahren und zu ächst sorgfältig gelagert - ohne Funktion

2. EFFE aus der Packung ohne Funktion

3. namenloser K aus einem Spulenset ging dann


Will sagen, auch dieses Thema nochmal angehen auch wenn man „ganz sicher ist, dass es das nicht sein kann.“

 

:-)

 

d.


PS: Ach so, und eine vor zehn Jahren bereits gekaufte Nachbaunocke lag auch um ein paar Zehntel daneben - kein Starten möglich. Verronterte Originalnocke mühsam hergerichtet - schnurrt.

Edited by dirchsen
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    • Kirin sehr gut meist in Korea getrunken, gösser märzen ist auch gut aber alles nix im Vergleich zu den Göttergetränken von "Ottakringer" va das altwiener finde ich neben den roten Zwickel extrem g'schmackig. Ansonsten bin ich extremer Fan von Lagunitas Pale Ale in der weiß violetten Dose ebenso wie Lagunitas IPA, und zu Cooper Bier from Down under führt imho sowieso kein Weg vorbei. Auch Düsseldorf und Duisburg hat mEa sehr gute Biere. Die belgischen wie Leffe finde ich auch gut aber mEa viel zu stark im Alkoholgehalt als Wiener der es gewöhnt ist, das wenn es gemütlich ist und schmeckt dass man sich manchesmal auch an einem langen Abend 4-6 Krügerl reinstellt.   Rlg Christian   
    • Ja habs eben noch nicht geschafft allen pms zu antworten... Wird schon     Ähm wegen verbindung AFRBoard zum Mega.     Ich würde immer eher versuchen das afr Board direkt auf den mega zu stecken und wenn wirklich nötig den Kabel zur Sonde zu  verlängern.   Das ist sicher unkritischer und weniger EMVStöranfällig, als wie die I2C leitungen, durch den Prüfstandsraum verlegt zu haben...   Bei mir habe ich den Mega unten neben der Rolle, und ca 1.8mt Kabel zum Stecker für die Sonde. An der sonde selbst hats ja auch noch kabel, damit kommt man eigentlich überall hin.   Sonst kann ich das 6 Polige kabel zur sonde sicher auch länger ausführen....  
    • Die Kräuselkrankheit durch biologische Maßnahmen zu bekämpfen ist mir leider noch nicht wirklich gelungen!   Da die verursachenden Pilzsporen in den Trieben, Knospen und Rindenschuppen überwintern und beim Anschwellen bzw. Aufspringen zur Infektion führen, ist eigentlich fast nur eine chemische Behandlung von Erfolg gekrönt. Auch da ist es aufgrund der klimatischen Veränderungen ebenfalls angebracht, die Knospen bereits im Jänner zu beobachten, da aufgrund der Temperaturen bereits ein Aufspringen und somit eine Infektion gegeben sein kann. In der Regel geht man von bis zu 3 Spritzungen aus (bis zum kompl. Austrieb bzw. Blüte) um der Krankheit Herr zu werden.  Das Schwellen der Knospen ist bei Pfirsich etwas schwerer zu erkennen, da wird oft mittels Farbspray ein Indikator gesetzt. Wenn die Farbschicht bricht, dann öffnet sich die Knospe und die erste Behandlung ist notwendig (auch wenn es danach wieder kühler wird und die Knospen sich schließt) Beschleunigt wird die Übertragung dann auch immer bei feuchter Witterung im Frühjahr, wenn sich bereits das Blatt entwickelt. Nach Befall verfärbt und kräuselt es sich, bis es dann im Frühsommer abgeworfen wird. Wenn dann noch der Gummifluß dazu kommt, dann beginnt auch gleichzeitig das sogenannte Triebsterben. In Extremfällen kann diese Stresssituation auch zum kompletten Absterben führen.   Alternativ kannst du eigentlich nur vorbeugend agieren: Regelmäßiger Rückschnitt der Fruchttriebe (nach Ernte bzw. spätestens im Herbst) Der Pfirsich fruchtet an den Neutrieben!  Generell sind die gelbfleischigen Sorten anfälliger als die Weißen und Roten. Natürlich sollten auch befallene Triebe laufend entfernt und auch entsorgt werden. Düngen und Pflanzenstärkungsmittel auf biologischer Basis können ebenfalls von Erfolg gekrönt sein und zumindest das Schadbild minimieren. Standort: geschütztes Wandspalier im Frühjahr mittels Folie abgedeckt(dadurch wird die Vermehrung bzw. Weiterspülung der Sporen über den Regen vermieden).   ....gänzlich biologisch war bei mir eigentlich auch nie wirklich von Erfolg gekrönt.
    • Hab einen neuen Casa Steuersatz verbaut. Die Lagerschale die auf die Gabel kommt ist beim auftreiben auf die Gabelschaft geplatzt. Hab dooferweiser erst danach gemessen.....die hat ca. 0,1mm Überdeckung....das ist viel zu viel. Jetzt zu meiner Frage, eine neue Casa Schale kaufen und auf 0,05mm überdeckung ausschleifen oder gibt es welche die besser passen. Ich hab hier gelesen das die Scootopia vom Jockey da wohl maaßhaltiger sind. Kann ich die Schalen untereinander mischen, also Scootopia unten und Casa oben. Nicht das dann hinterher irgendwas von der Gesamtlänge nicht mehr zusammenpasst! Hab gerade gesehen das die Scootopia momentan nicht lagernd ist..., gibt es sonst noch alternativen?  
    • Nutzt ja nix wenn du diese nicht liest...
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