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Deichgraf

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Alle Inhalte von Deichgraf

  1. Ich habe solche Schläuche da, hatte das ja auch schon mal verbaut - als ich mit dem DS-Motor den riesen Vergaser gefahren bin. Das war grundsätzlich ähnlich laut, hat halt nicht so Peng-Peng gemacht. Wie sind denn die Erfahrungen mit den verschiedenen Mebranen was Lautstärke und Leistung angeht? Die Tassinari 4 ist ja offensichtlich leistungstechnisch nicht zu toppen, aber wohl auch die lauteste, oder?
  2. So, Gewindebohrung für die Ölablassschraube ist jetzt M10. Hält dicht. Habe mir gestern abend das gesamte "Schlauch-zum-Rahmen"-Topic durchgelesen. Tenor ist ja offensichtlich, dass bei genügend Luft im Rahmen auch die Leistung nicht leidet. Da ich keine Lust habe, die Karre irgendwo zu durchlöchern war der Tag mit Gedankenspielen rund um das Thema vertan. Ausser dem normalen Loch unter der Sitzbank fiel mir nur noch ein, den Tank mit Spacern um 5mm hoch zu setzen und die Dichtung wegzulassen. Ob's damit noch leise ist wäre dann die andere Frage. Morgen probiere ich den Schlauch zum Rahmen überhaupt erstmal aus, dazu habe ich wieder das 30er Schnüffelstück verbaut, weil es den Vergaser deutlich tiefer stellt und genauer zum Rahmenloch ausrichtet. 36er 30er Ich werde erstmal den originalen Schlauch nehmen. Geht ja nur um die Lautstärkereduzierung.
  3. Also, heute den ganzen Nachmittag testgefahren. Geht es ab? Jo, Vor-Reso ähnlich dem Drehschieber, danach schon deutlich mehr Dampf. Dreht höher. Ist es laut? Jo, ab 1/4-tel-Gas deutlich zu hören, etwa so laut wie mit dem 36er Keihin auf DS. Ist es zu laut? Es ist an der Grenze, "unerträglich" würde ich es nicht nennen. Aber die Membran ist lauter als der Auspuff. Gibt es Vibrationen? Wie mit der Pinasco, also ja, aber wenig und absolut akzeptabel. Bin ich zufrieden? Grundsätzlich ja, aber ich muss noch weiter einstellen (Zündung war zunächst bei gleicher Stellung der Grundplatte statisch bei fast 30 Grad, jetzt 25 Kurve 8, Hauptdüse habe ich erst mal eine 150er genommen). Und ich teste noch mal den Pulpurschlauch, den ich schon mal drauf hatte, der zieht sich natürlich nicht zusammen. Mal sehen was es an Dampf kostet. Vielleicht egalisiert die kältere Luft aus dem Rahmen ja den Strömungswiederstand... Wenn das in Ordnung ist, düse ich darauf hin ab, anders wäre das ja sinnlos. Und leider ist das Gewinde der Ölablassschraube bei dem neuen Gehäuse defekt, ich drehe da nachher noch ein größeres Gewinde rein.
  4. Meine Backe ist schon seit Jahren gedämmt. Selbstklebendes Schaumgummi in 5mm Stärke, bringt richtig was. Schlauch zum Rahmen kostet immer Dampf und kommt nicht in Frage, zumal durch das Ansaugloch sowohl die Spritleitung (gut, das wäre zu ändern) als auch die BoostBottle-Leitung laufen. Aber nachdem ich auf dem Drehschieber den Unterschied zwischen 28 und 36mm erhören durfte, gehe ich davon aus dass mich der Sound nachher nicht völlig umhaut. Das ist schon wesentlich von der Vergasergröße abhängig. Naja, heute Mittag wissen wir mehr, Motor ist zusammen und kommt jetzt rein. Einen wertvollen Tip wollte ich übrigens noch zum Thema "Wellenbearbeitung mit der Flex geben":. Wenn ihr abzurutschen droht, gibt es einen sehr wirkungsvollen Trick, um Schäden an dem teuren Stück zu verhindern: Haltet einfach euren Finger dazwischen
  5. Also nochmal präzise, der Drehschiebermotor ist mit den vorgegebenen Komponenten (Newline "S" und PWK 28) ausgereizt. Wie ich im Startbeitrag schon schrieb, das sind zum Schluss rund 25 PS gewesen, ne Menge Druck und vernünftiger Reso. Aber der Einlass ist eben bei diesem Setup der limitierende Faktor, und ich habe mich bei dem Motor immer auf diesen limitierenden faktor konzentriert. Die breiteste Kuluwange war drin, die (im Sinne vernünftiger Eigenschaften) größten Steuerzeiten gefräst. Der Unterschied fällt ja nun auch wirklich ins Auge Knattertons Aussage ist schon richtig, es bleibt ein Drehmomentmotor, daher konnte ich den Verlust an Vorverdichtung durch die Distanz zur Membran und die Größe des Einlasses nur durch eine Welle mitmöglichst viel Volumen bei möglichst wenig Querschnittslimit ausgleichen. Bin auf die Lautstärke gespannt, ich nehme an, dass der DS-Motor mit dem 36er Keihin nicht lauter war als der Membranmotor mit 28er sein wird.
  6. Ziel ist immer noch den Druck des damaligen Polossi Motors mit dem Resokick zu kombinieren. Sprich, man kann vernünftig ohne Reso durch die Gegend fahren und dann den Hammer fallen lassen wenn's nötig ist. Welle gefinished Alles fertig Wolle Drähschibermotorrr kaufe ?
  7. Unten? Gegenüber dem Pleuelauge an der Kulu-Wange? Da ist nur die Kante ab. Ist bei Dir doch auch... (?)
  8. Die Wellenform überzeugt. Habe ich in etwas moderaterer Form übernommen. Sieht wild aus auf dem Foto, sind aber in der Realität sehr weiche Übergänge. Materialabtrag eher gering. Zur Fräserei. Einlass ist fertig, vernünftig groß und ohne Kanten. Kein Durchbruch zur Kulu. Mit dem Einlass und der nochmal überarbeiteten Welle steht da jetzt nix mehr im Weg rum.
  9. Sehr geil die Vollwange. Je Probleme mit den Inserts gehabt? Wie ist der Rundlauf nach der Bearbeitung? Vielleicht gehe ich da nachher nochmal auf der Kupplungsseite bei.
  10. Das geht gut los, fast keine Dichtfläche. Dachte immer, das wäre nur über dem Lima-Überströmer kritisch. Da muss ich mir was überlegen. Anzeichnen Los geht's. Fräser alle paar Sekunden kühlen, dann setzt er sich nicht voll Alu. Da ist Platz. Durch das Lippen umso mehr. Bis dahin geht die Bohrung des hinteren Stehbolzenkanales Bis dahin geht die neue Schraube... Um den unvermeidbar anzufräsenden Kanal smooth fräsen zu können- Madenschraube bauen Heute abend gehts weiter mit Finish. Angleichen, Übergänge glätten. Und Überströmer fräsen.
  11. Glaube nicht, dass das dann so den Unterschied macht. Fragst Du jetzt theoretisch? Kannst Du machen, verschiebt das Drehzahlband nach oben. Oder fragst Du praktisch? Viel zu viel Theater bei dem Zylinder, da gibt es heute ja Lösungen aus der Schachtel die schon können, was Du durch Hochsetzen und Abdrehen erreichen willst. Oder mehr Hub.
  12. Es wird oft was an den Überströmern IN DER LAUFBAHN verändert? Nein, das wird er selten gemacht. Aus den oben genannten Gründen. Wer seine Steuerzeiten hochsetzen will, macht das in der Regel über Dichtungen.
  13. 1. weil man schlecht hin kommt 2. weil sich der Zylinderhersteller bei der Gestaltung der Portgeometrie in der Regel was gedacht hat. Man würde das Spülbild wohl eher nicht zum Besseren verändern
  14. Gehäuse angekommen, gereinigt, Bestandsaufnahme. Drehschieber hin - who cares, wird ja eh alles weggefräst. Die gesamte Vorverdichterplatte muss gehen, aber ich werde da nicht "All In" gehen, weils halt auch nicht nötig ist. Da geht Original nicht viel durch... Erste Anpassungsarbeiten Nu sitzt er wie er soll, als ich den gekauft habe wusste ich noch nicht welches Gehäuse kommt... Überströmer dicht gemacht, diemal mit Flüssigmetall, keine Zeit um den Umweg über Kobolt zu gehen (Urlaub und Zeit mal richtig Gas zu geben). Heute Abend wird erst mal der Drehschiebermotor ausgebaut, denn für die Fräsarbeiten im Überströmbereich brauche ich eh den Zylinder.
  15. Naja, Markierung machen, Roller eine Reifenumdrehung weiter rollen, Markierung machen, Strecke messen. Abrollumfang. Edit: Aber ansonsten 3.50-10 1.307mm, 100/80-10 1.238mm (variiert natürlich je nach Reifenmodell).
  16. Also ich habe bei Döner regelmäßig ein ganz übles Gefühl. Ist auch manchmal schief gegangen. Bei meinem Graugußpolossi hatte ich auch ein schlechtes Gefühl. Ist mindestens einmal schief gegangen. Als Marcelo Diaz gegen Karlsruhe in der Nachspielzeit immer in die linke obere Ecke gekuckt hat hatte ich ein gutes Gefühl. Da hat er ihn dann auch reingesemmelt. Das bedeutet, dass die Welleninserts halten werden und die Welle rund läuft. Hab ich im Gefühl.
  17. Ich schmeisse jetzt mal nicht mit Zahlen von der Waage (kann ich gerne posten), aber wenn Du Dich mit Wuchten auskennst hilft Dir folgende Aussage: vor der Bearbeitung war das Wuchtverhältnis schlechter als danach. Ist ja eigentlich auch logisch: Die Mazzuchellianer haben da nicht umsonst das holzartige Zeug reingeklebt - man braucht rund um das Pleuelauge weniger Gewicht als mit Wangen, die vollkommen aus Metall bestehen. Und das ist durch den Materialabtrag ja nun noch besser geworden. Die Welle ist nach der Bearbeitung 44 Gramm leichter. Dass sie dadurch nebenbei bemerkt immer noch auf 12 Uhr auspendelt seht ihr ja auf den Bildern. Aaaaber: ganz genau weiß ich das auch erst wenn das Oggregoat läuft. Die momentan im Drehschiebermotor verbaute Pinascowelle hatte gemessen auch kein sooo geiles Wuchtverhältnis - läuft aber super sauber. Das hat ja immer auch mit der Peripherie zu tun, Polrad usw. Ich hab bei dieser Geschichte auch in dem Zusammenhang ein gutes Gefühl. Und da kann ich mich oft drauf verlassen
  18. Das wurde im Vollwangen-Topic auch schon diskutiert, die Dinger sind in Richtung der Fliehkraft immer noch durch Wellenmaterial blockiert, wie bei einer unbearbeiteten Welle auch. Zudem habe ich beim Materialabtrag darauf geachtet, das die Dinger auf mehr als 50% ihrer Höhe auf voller Breite von Metall umschlossen bleiben. Die Presspassung (nennen wir es mal so, die sind ja eingeklebt) bleibt also in hohem Maße erhalten. Der Teil, welcher also Richtung Wellenrand nicht mehr abgesichert ist, wird noch immer durch die Rundung des Metalls gehalten. Ich mache mir da keine Sorgen. Und das will schon was heißen...
  19. 1x Flex mit Trennscheibe 1x Flex mit Fächerscheibe 1x Gehörschutz 1x Schutzbrille 1x nasser Lappen zum Kühlen der Wange 1 Stunde konzentrierte Arbeit 1x Staubsauger um die Werkstatt wieder schön zu machen 1x Zähneputzen um den Rostgeschmack zu entfernen
  20. Wo trifft sich denn Aussenstelle Hamburch? Oortkatener See?
  21. Nachdem das ja schon einige so (und noch heftiger) gemacht haben und da nichts derartiges bekannt wurde - nein, offensichtlich ist das unproblematisch. Hier kann man sehen, dass diese Holzteile (ich vermute mal Balsaholz) auch in der Fliehkraftrichtung von dem nach der Bearbeitung übrigen Metall gehalten werden. Da mache ich mir keine Sorgen.
  22. Habe die Mazzuchelli genommen und bin mit der Bearbeitung fertig. Welle ist 44 Gramm leichter geworden und vor und nach dem Pleuelauge symmetrisch gelippt. Aber auch nur da im Bereich von je 70 Grad. Bei der Lösung von Das _O war mir der Materialabtrag zu heftig, obwohl er die Bilder mit "Weniger ist Mehr" überschrieben hatte. Da war auch gegenüber dem Pleuelauge angeschrägt worden, wo es aus meiner Sicht sinnlos ist. Meine Variante sieht so aus: Mehr Bilder im Motoraufbautopic. Ich finde das vom Preis-Leistungsverhältnis eigentlich die perfekte Lösung. Den Einlass mache ich so wie Vic, nur das dann an den neuralgischen Punkten keine gerade Wange im Weg steht.
  23. So, nach langen Recherchen und PNs bin ich zur Vollwangenlippe gekommen. Basis ist eine neue Mazzuchelli Langhub-Vollwangenwelle, die ich heute im Zuge der Beibehaltung größtmöglicher Vorverdichtung vor und nach dem Pleuelauge gelippt habe. Ich bin da ganz bei Schönis Worten aus dem Vollwange-oder-Schamlippe-Topic. Ich glaube weniger ist mehr. So wie das jetzt geworden ist bin ich fast sicher, das es weder nennenwert Stabilität oder Vorverdichtung oder Laufruhe kostet. Mehr Durchsatz wäre möglich, ginge aber sicherlich zu Lasten der vorgenannten Punkte. Mit dem 28er wohl auch unnötig. Aus der Schachtel Fertig Auf jeweils rund 70 Grad symmetrisch gelippt. Ganz rum zu lippen erscheint mir unsinnig. Da will man ja Material haben.. Gehäuse mit originalem Einlass kommt noch diese Woche (Boris, gib Gas) dann wird gefräst. Drehschiebergehäuse lege ich zur Seite...
  24. Najanu, was kosten neue Beläge...

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