@ tobi: ich hab da so nen kumpel der geht immer wenn er bei mir in der firma ist als allererstes immer zum gaslager und schaut ob ich ne lachgas zurückbekommen habe wo nach was drinne ist bis jetzt hat er nur einmal glück gehabt ne im ernst mal, ich würde das wirklich nicht rausgeben , auch nicht mit gutem zureden oder so und nein ich will das nicht für mich haben, find das nicht so prickelnd, erstrecht nicht wenn man das merkblatt über gesundheitsgefahren von linde gelesen hat, da schmök ich denn lieber mal einen und es kommt auch noch die flaschenmiete dazu hab ich ganz vergessen und die preise hab ich ja oben stehen kann sich denn ja jeder ausrechnen was so ne pulle vom gasmann denn kosten kann ob das werk oder andere anbieter euch eure p.i.s. flasche voll machen und watt die dafür haben wollen weiß ich nicht ---------- Man unterscheidet zwischen medizinischem und technischem Lachgas. Ersteres darf nur an einen bestimmten Personenkreis abgegeben werden (Ärzte, Krankenhäuser) und wird hauptsächlich für die Narkose eingesetzt. Der Vertreiber (Abfüller) medizinischer Gase darf nur an diesen Personenkreis das Lachgas abgeben. Ansonsten verstößt er gegen das Arzneimittelgesetz. Der Besitz medizinischen Lachgases ist (mit Befugnisberechtigung) nicht strafbar. Medizinisches Lachgas ist mit 98 - 99,5 % fast rein. Technisches Lachgas wird hauptsächlich in der Industrie verwendet. Dieses Gas ist ein sogenanntes unreines Gas und ist dadurch wesentlich günstiger. Der Reinheitsgrad technischen Lachgases bewegt sich in einer Spanne von 99,0 und 99,9%. Technisches Lachgas unterliegt grundsätzlich NICHT dem Arzneimittelgesetz und ist auch nicht apothekenpflichtig. Wird Lachgas jedoch als Rauschmittel eingesetzt und zu diesem Zweck verkauft, fällt es nach Auskunft der zuständigen Staatsanwaltschaft unter die Bestimmungen des Arzneimittelgesetzes und wird dementsprechend strafrechtlich verfolgt. Auch das ausgeben des Gases an Privatpersonen ist strafbar. Körperliche Wirkungen / Risiken während des Rausches Bei wiederholtem Gebrauch kommt es zu einer Gewöhnung (Toleranzentwicklung) gegenüber des Stoffes. Der Konsument benötigt daher immer größere Mengen Gas, um dieselbe Wirkung zu erzielen. Sie kann zu einer psychischen Abhängigkeit führen. Eine körperliche Abhängigkeit ist nicht bekannt. Weder die Herzfunktion noch die der inneren Organe werden nennenswert beeinflusst. Bei unreinem Gas oder auch bei einigen seltenen Personengruppen ist Übelkeit und Erbrechen zu beobachten. Viele Lachgastanks für Autorennen enthalten meist zusätzlich zu ihrer Unreinheit Wasserstoffsulfide, die für starke Übelkeit bei Nutzung verantwortlich sind. Solcherart verunreinigtes Gas zu benutzen ist lebensgefährlich. Bei längerem Einatmen oder Inhalationen in geschlossenen Räumen oder mit Atemmaske kommt es zu Sauerstoffmangel, der zu Bewusstlosigkeit und letztendlich zum Tode führen kann. VORSICHT! Es entstehen schwere Erfrierungen an Mund und Atemorganen, wenn versucht wird, das Gas direkt von der Gasflasche oder Kapseln aus zu inhalieren. Langzeitfolgen Bei Langzeitkonsum in hohen Dosen ist ein Effekt auf das Knochenmark zu beobachten. Lachgas zerstört in den B12-Vitaminen die wichtige Kobaltverbindung, sodass die schützenden Hüllen der Nervenzellen nicht mehr einwandfrei aufgebaut werden können. Dadurch ist u.a. eine Schädigung der längeren Nervenbahnen (Polyneuropathie) zu beobachten. Erste Anzeichen dafür sind Kribbelempfindungen in Händen und Füßen, später Gefühllosigkeit und Gangschwierigkeiten. Theoretisch kann diese Schädigung, wenn sie nicht rechtzeitig entdeckt wird, zum Tode führen. Die tatsächlichen psychischen und physischen Langzeitschäden sind bislang nicht bekannt bzw. wissenschaftlich eindeutig belegt. 1 STOFF/ZUBEREITUNGS- UND FIRMENBEZEICHNUNG Produktname Distickstoffmonoxid (Lachgas) Handelsname Gasart 368 Distickmonoxid (Lachgas) med. Gasart 369 Distickstoffmonoxid 2.5 (Lachgas) Gasart 489 Distickstoffmonoxid 4.5 / 5.0 (Lachgas) Chemische Formel N2O Bekannte Verwendungszwecke Nicht bekannt. Hersteller/Lieferant Linde AG, Gas und Engineering, Geschäftsbereich Linde Gas Seitnerstraße 70, D-82049 Höllriegelskreuth NOTRUF-NUMMER: 089-7446-0 2 ZUSAMMENSETZUNG/ANGABEN ZU BESTANDTEILEN Stoff/Zubereitung: Stoff Zusammensetzung/Information über Bestandteile CAS-Nr.: 10024-97-2 EG-Nr. (EINECS) : 233-032-0 Enthält keine anderen Komponenten oder Verunreinigungen, die die Einstufung dieses Produktes beeinflussen. 3 MÖGLICHE GEFAHREN Einstufung Feuergefahr bei Berührung mit brennbaren Stoffen. Gefahrenhinweise für Mensch und Umwelt Verflüssigtes Gas Kontakt mit der Flüssigkeit kann Kaltverbrennungen/Erfrierungen verursachen. 4 ERSTE-HILFE-MAßNAHMEN Einatmen Hohe Konzentrationen können Ersticken verursachen. Symptome können Verlust der Bewegungsfähigkeit und des Bewußtseins sein. Das Opfer bemerkt das Ersticken nicht. Symptome können Schwindelgefühl, Kopfschmerzen, Übelkeit und Verlust der Koordinationsfähigkeit sein. Das Opfer ist unter Benutzung eines umluftunabhängigen Atemgerätes in frische Luft zu bringen. Warm und ruhig halten. Arzt hinzuziehen. Bei Atemstillstand künstliche Beatmung. Haut- und Augenkontakt Die Augen sofort mindestens 15 Minuten mit Wasserspülen. Bei Kaltverbrennungen mindestens 15 Minuten mit Wasser spülen. Steril abdecken. Arzt hinzuziehen. Verschlucken Verschlucken wird nicht als möglicher Weg der Exposition angesehen. 5 MAßNAHMEN ZUR BRANDBEKÄMPFUNG Spezielle Risiken Fördert die Verbrennung. Einwirkung von Feuer kann Bersten / Explodieren des Behälters verursachen. Nicht brennbar. Geeignete Löschmittel Alle bekannten Löschmittel können benutzt werden. Spezielle Verfahren Wenn möglich, Gasaustritt stoppen. Behälter entfernen oder mit Wasser aus geschützter Position kühlen. Spezielle Schutzausrüstung für die Feuerwehr Umluftunabhängiges Atemgerät und Chemieschutzanzug benutzen. 6 MAßNAHMEN BEI UNBEABSICHTIGER FREISETZUNG Personenbezogene Vorsichtsmaßnahmen Gebiet räumen. Beim Betreten des Bereiches umluftunabhängiges Atemgerät benutzen, sofern nicht die Ungefährlichkeit der Atmosphäre nachgewiesen ist. Angemessene Lüftung sicherstellen. Zündquellen beseitigen. Umweltschutzmaßnahmen Versuchen, den Produktaustritt zu stoppen. Eindringen in Kanalisation, Keller, Arbeitsgruben oder andere Orte, an denen die Ansammlung gefährlich sein könnte, verhindern. Reinigungsmethoden Den Raum belüften. 7 HANDHABUNG UND LAGERUNG Handhabung und Lagerung Kein Öl oder Fett benutzen. Beim Lagern von brennbaren Gasen und anderen brennbaren Stoffen fernhalten. Rückströmung in den Gasbehälter verhindern. Eindringen von Wasser in den Gasbehälter verhindern. Nur solche Ausrüstung verwenden, die für dieses Produkt und den vorgesehenen Druck und Temperatur geeignet ist. Im Zweifelsfall den Gaselieferanten konsultieren. Von Zündquellen, einschließlich elektrostatischen Entladungen, fernhalten. Behälter bei weniger als 50°C an einem gut gelüfteten Ort lagern. 8 EXPOSITIONSBEGRENZUNG UND PERSÖNLICHE SCHUTZAUSRÜSTUNG Zulässiger Expositionswert Werttyp Wert Bemerkung Deutschland - MAK 100 ppm TRGS 900 Persönliche Schutzmaßnahmen Beim Umgang mit dem Produkt nicht rauchen. Angemessene Lüftung sicherstellen. 9 PHYSIKALISCHE UND CHEMISCHE EIGENSCHAFTEN Allgemeine Angaben Aussehen: Farbloses Gas Geruch: Süßlich. Geringe Warnwirkung bei hohen Konzentrationen. Wichtige Angaben zum Gesundheits- und Umweltschutz sowie zur Sicherheit Molare Masse: 44 g/mol Schmelzpunkt: -90,81 °C Siedepunkt: -88,5 °C Kritische Temperatur: 36,4 °C Zündtemperatur: Nicht zutreffend. Explosionsgrenzen (Vol.% in Luft): Nicht zutreffend. Relative Dichte, gasf. (Luft=1): 1,4 Relative Dichte, flüssig (Wasser=1): 1,2 Maximaler Fülldruck (bar): 50 bar Sonstige Angaben Gas/Dämpfe sind schwerer als Luft. Sie können sich in geschlossenen Räumen ansammeln, insbesondere am Fußboden oder in tiefergelegenen Bereichen. 10 STABILITÄT UND REAKTIVITÄT Stabilität und Reaktivität Kann mit Reduktionsmitteln heftig reagieren. Kann mit brennbaren Stoffen heftig reagieren. Oxidiert heftig organische Stoffe. Auslaufende Flüssigkeit kann zum Verspröden von Konstruktionsmaterialien führen. Ab 575°C zersetzt sich N2O bei Normaldruck in seine Elemente Stickstoff und Sauerstoff. Der freiwerdende Sauerstoff führt zu einer erhöhten Brandgefahr. Unter Druck kann sich N2O oberhalb 300°C in Stickstoff und Sauerstoff zersetzen. Diese Zersetzung kann schnell einen hohen Druck aufbauen, der das Bersten des Behälters verursachen kann. Die Zersetzung wird durch Katalysatoren wie Nickel, Gold oder Platin gefördert. Durch thermische Zersetzung entstehen giftige Stoffe, die in Gegenwart von Feuchtigkeit korrosiv sein können. 11 TOXIKOLOGISCHE INFORMATIONEN puuh ich hoff mal das war genug grundlegende info mfg frank