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reusendrescher

Moderator a.D.
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Alle Inhalte von reusendrescher

  1. Ein weiteres Beispiel für spanische Qualität sind die seit 1961/62 verwendeten Ulma-Schlitzrohre. Habe gerade eins von 1964 mit Autosol auf NOS-Standard hochpoliert... Unglaublich!
  2. Ok, die sind ja hinlänglich bekannt. Meinte jetzt aber tatsächlich ein qualitativ hochwertiges und in alle Richtungen schwenkbares, kompressorbetriebenes Repro der original Werkstattbühne, mit stabiler Bodenplatte und allem.
  3. Wenn du die hier meinst, da bekomm ich kein Bild...
  4. Quergeschossen: Diese kompressorbetriebene original Piaggio Hebebühne soll als Repro auf Messen gesehen worden sein, weiß jemand mehr?
  5. Für die 60er und 70er Kisten wären Palisander oder Teak die zeitgemäßen Hölzer...
  6. Natürlich sind die Dinger nicht aus Edelstahl! Habe das jetzt mal als Massstab für den allgemein hohen Industriestandard mit angegeben... Bei den Indern war vor allem früher der Stahl von guter Qualität, weil die z.B. in den Siebzigern europäischen Schiffstahl aus den 30ern bis 50ern wiederverwertet haben.
  7. So-phucking-fisticated!
  8. Danke nochmal für das Mitgefühl die letzten Wochen! Nach dem bösen Crash (wird jetzt definitiv neu aufgebaut) mal was freundlicheres: Die Versicherungskohle gleich verbraten, die "Neue" (1965) wird nur gewaschen und konserviert, Substanz ist super, Motor war noch nie geöffnet und läuft mit neuem Kondensator und Kolbenringen unglaublich (!) geschmeidig. War seit 1971 trocken gelagert, nie wieder angefasst worden...
  9. Na sowas, heute gerade zwei abmontiert, sollen jetzt neue NOS dran. Bitte Adresse per PN.
  10. Der spanische Edelstahl aus der Zeit ist wegen des ausgesprochen hohen Molybdängehalts sehr gut angesehen, galt als der beste. Molybdän in größeren Mengen zuzusetzen war anderen zu teuer... Aber klar, in der Toscana fahren die alten Pandas bis heute, in Schweden sind die längst von der Straße.
  11. Die sind ja aus den 50ern, das soll noch Kruppstahl aus der Steppe bei Kursk gewesen sein (Kann man die als Re-Import geltend machen?). Prinzipiell kann man die Qualität eines Modells an der Menge erhaltener O-Lack Kisten ausmachen, und da sind die Vjatkas (wie die Spanier) ganz vorne mit dabei.
  12. Der Sowjetstahl soll von 1972-81 mehr oder weniger stark zur Anwendung gekommen sein. Bei Vespas kann man davon ausgehen, dass die hart betroffenen Modelle/Jahrgänge längst verrottet sind. Rally200 hat sich ja z.B. ziemlich wacker gehalten...
  13. Der Veteran Vespa Club of Britain hatte das mal recherchiert und rausgefunden, dass Michail Gorbatschow (ja, der!) zu der Zeit als Funktionär einen Stahldeal mit Italien eingefädelt hat, Sowjetunion brauchte ja immer Devisen. Und offensichtlich hat er megatonnenweise Stahl mit minimal Molybdän- und Nickelgehalt geliefert, wohlgemerkt nach Vorauskasse. Alfa Romeo, Lancia und andere waren damals genauso betroffen wie Piaggio. Bei den Sprinten und TS (aber nicht bei den Rallys) wurde außerdem teilweise bei der Grundierung gepfuscht. Die beste Qualität hatten durchweg immer die Spanischen Modelle, eigene Stahlproduktion und immer Weltklasse. Edit: Wikipedia schreibt zum Alfasud: Es wird berichtet, dass einzelne Fahrzeuge bereits die erste Hauptuntersuchung wegen Durchrostung nicht bestanden, einige andere Modelle sollen schon mit Rostschäden z. B. an den Türkanten zu den Händlern gelangt sein. Die Ursache dafür waren u. a. die minderwertigen Recyclingbleche (aus Kompensationsgeschäften mit der Sowjetunion) mit ihrem rostfördernden Gehalt an Buntmetallen.
  14. NeeNee, frei und unabhängig! Wie das GSF, so die Karte, schon richtig so. Das unabhängige Werkstättennetz ist ja gerade aus der Notwendigkeit heraus entstanden, weil Piaggio seit Jahrzehnten nichts konstruktives für uns mehr bringt. Das ist insgesamt eine mehr als reife Leistung die unterstützt werden muss. Die Vertragler kommen wunderbar ohne uns klar, die freien nicht...
  15. Soso, Gravy, Hans und Rainer... Jetzt wissen die aktuell Betroffenen auch, wer immer den O-Lack angeschliffen hat...
  16. Gerade dieses schöne Bild auf der HD gefunden, wohl ca. 1966. Hätte nicht gedacht, dass man damals schon so gründlich zur Sache ging! Irgendwie inspirierend...
  17. Aus dem englischen Werkstatthandbuch. Für Nm x 9,804 (was oben zur Tabelle steht, ist Lötzinn):
  18. Gehäusehälften sind ab Werk feinstens aneinander angepasst. Auch zwei verschiedene Hälften gleichen Typs müssten nachbearbeitet werden (Kobold?), einfach so wird das nichts. Der Motor wird durch die entstehenden Unwuchten höchstwahrscheinlich ohne Ende Lager fressen.
  19. reusendrescher antwortete auf Moppi_V50's Thema in Grüße
    Moin, Markus! Was ist denn das für ein Rahmen? z.B. eine Sprint vom Rahmen ausgehend neu aufzubauen wird um einiges aufwändiger und kostenintensiver sein, als eine "fertig" zu kaufen, aber du hast einige klare Vorzüge. Zum einen hast du die Genugtuung, dieses Wrack auf die Straße gebracht zu haben, was ansonsten wohl nicht passiert wäre. Zum zweiten kannst du machen, was du willst, wenn keine erhaltenswerte Substanz vorliegt kannst du von hydraulischen Bremsen und Federung über Zauber-PX Motor/Auspuff und Lackwahl genau dein Traumfahrzeug realisieren, ohne dass es in irgendeiner Weise schade drum wäre oder irgendjemand sich das Recht rauszunehmen meinen sollte, dir da reinzureden. Wenn du den Rahmen identifiziert hast, mach doch gerne ein Resto-Topic in der entsprechenden Rubrik auf.
  20. Nix, der "italienischer Liftboy" Stil aus den 80ern ist passé! Wenn weisse Levi's, dann 501. Was soll ich auch sagen, bei 1,94 und 100+Kg... (Immer gut gefrühstückt!) Und Diggler: aus irgendeinem Grund ist es sehr wichtig, als echter Mod immer ein paar Kisten Witwe Klicko und ein Hekto roten Libanesen in unmittelbarer Nähe griffbereit zu haben. Keine Ahnung, woher das kommt, hat sich einfach so eingebürgert.
  21. Und die Arroganz, mit dem M51 in der U3 zu stehen und knallhart auszustrahlen, dass das jetzt so sein muss. Grundvoraussetzung, nicht weniger. Aber ein gutes Frühstück ist natürlich genauso wichtig, klar.
  22. Bleib willkommen, aber du musst zugeben, dass du das Thema um Meilen verfehlst... Die Frank Popp Nummer ist höchstens mal an Doldinger's Passport angelehnt und das ist fiesester 70er Fusion Jazzrock... Verstehe echt nicht, was das hier soll. Zu deinen anderen Vorschlägen brauch ich nichts zu sagen. Wäre schade ums Topic, hör dich doch erstmal rein in die Materie. Von mir aus kannst du Links auch gerne rauseditieren, wäre schön, wenn man auch hier im Forum wenigstens einmal sachlich bleiben könnte. Beim R&B klappt's doch auch einigermaßen...
  23. Whoa- Die Lionel Hampton Nummer, Lionel macht auf Quincy Jones, der Schlagzeuger ist im Geiste bei den JB's und der Gitarrist spielt "Comin' Home, Baby". Und irgendwie funktioniert's! Mehr bodenständiger Hammond Soul Jazz wäre noch Billy Larkin & The Delegates, die waren sich nicht zu Schade, sogar zeitgenössische Garagenpunk zu verjazzen ("Dirty Water").
  24. Aus der B3 hat glaub ich noch nie jemand so viel rausgeholt wie Billy Preston mit "Summertime". Sehr bodenständig spielt auch Brother Jack McDuff, z. B. auf der LP "Down Home Style" (Tip: "The Vibrator"). Massives B3 Gewitter bietet das Schweden-Duo "Trummor & Orgel", mit tatsächlich nur Schlagzeug und B3. Aber wo bleibt mein Vibraphon?
  25. Schönes Topic! Finde mittlerweile auch, dass das Vibraphon die bessere Hammond ist- gerne mehr davon... Nebenbei: Hat jemand Empfehlungen in Richtung Ramsey Lewis-/ Young Holt Trio?

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