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Claudio

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Alle Inhalte von Claudio

  1. Ich klatsche mal bei "nein". Bin gespannt auf die Argumente dafür.
  2. Gab es da nicht Zubehörschalter für ACMA & VL1-2, falls die muschelförmigen Plastikschalter nicht gefallen haben? Hatte sowas auf zwei schwedischen VM, bzw. V31 so gesehen.
  3. Ah, schööön! Mal ungefragt ein Kommentar: Der Guten scheint es mal ziemlich heiß geworden zu sein. Die geschmolzenen Gummis sind verräterisch. Der Durchgangsgummi für den Kabelbaum ist jedenfalls auch geschmolzen und damit müsste vielleicht auch der Kabelbaum selbst dort gelitten haben. Da viele hier mit dem Elektrothema Probleme bekommen, kann man da gut von Beginn an ein Auge drauf haben. (Ich weiß ja nicht, ob Du alles zerlegen und mal anpacken willst, oder ob du von einem Döschen Fluid Film und einer Motorreinigung ausgehst.)
  4. Wenn da noch mehr Fragen zu der einen ACMA kommen, was ich mal vermute, machst du vielleicht ein Restaurationstopic dazu auf und stellst dort alle Fragen. Oder änderst den Titel von diesem Topic entsprechend. Hilft Dir und den Helfern und späteren Hilfesuchenden. Ach, und ich würde da auch nichts strahlen. Schöner kann das Gehäuse nicht werden. In welchem Zustand ist das gute Stück denn? Hat da eine Leistungssteigerung Sinn? Mach mal Fotos.
  5. Bin im Urlaub. Noch aktuell? Jedenfalls könnte man noch auf der Gewindestange zwei Muttern kontern oder oben einen Schlitz für Schraubendreher dremeln. Wenn das nicht geht, oder bei dir keinen Sinn hat, vielleicht die Mutter der Hülse aufsägen (dremel) oder mit so einem speziellen Werkzeug sprengen. Aber erstmal schauen, was da konkret kaputt ist und ob es im Zweifel Ersatz gäbe. Selbst kaputt gemacht und nicht mehr zu bekommen ist natürlich richtig doof.
  6. Unterm Tank und im Radkasten am Stoßdämpfer ist jew. ein Bügel an dem sie fest ist. Dann müssen noch die Spannfedern ab. Such mal nach den Explosionszeichnungen für dein Modell.
  7. Also ich habe hier einen originalen Ersatzteilkatalog von 1956 liegen und da ist die Schraube falsch rum eingezeichnet.
  8. Wenn Du den Schlüssel an der Hülse ansetzt und weiter raus drehst, sollte irgendwann auch dadurch Stange wieder mit drehen, oder? Richtung ist jedenfalls korrekt. Edit: wobei, was heißt nach oben schieben? Die müsste doch verschraubt sein.
  9. Yo! Bin ich auch dran gestoßen. Alle alten Bilder zeigen den Schraubenkopf von der Schwingenseite. Und auch bei der VL Explo ist die Mutter auf der Schwingenseite. bin aber sicher, dass die Schraube von rechts rein gehört und die Explo falsch ist. Hab den original Dämpfer auch so abgeschraubt (auch, wenn das nicht aussagekräftig sein muss).
  10. Der hat noch Hermes Schluffen für 500 im Angebot. Vielleicht gibt es ja Rabatt wenn man beides nimmt.
  11. Vespa Schriftzug auf dem Gepäckfachdeckel hab ich noch nie irgendwo so original gesehen. Rest überlasse ich den Profis des Modells.
  12. Bevor es in Urlaub geht, noch ein paar letzte Dinge erledigt. Linke Backe Erstmal ein paar Gummis reingepfriemelt, die Standschrauben zur Backenbefestigung angeschraubt und die Batterie mal testweise befestigt. Es gibt ein Problem mit der Passung der linken Backe. Da frage ich später mal konkret mit Fotos zu. Ständer Ging leichter als gedacht. Habe die Federn erst festgeschraubt und dann in den Ständer eingehakt. Bei den Ständerfüßen lege ich eigentlich immer eine passende Münze, damit sich das Ständerrohr nicht durchdrückt. Bei der Wideframe war zwar unten am Ständer eine Schutzkappe drauf, die stand aber wie ein Kronkorken außen am Rohr über und die Ständerfüße gehen so schwer drüber. Außerdem fehlte schon eine. Da ich seit Corona nie Kleingeld in der Tasche habe und die Kreditkarte nicht passt, habe ich halt eine normale Unterlegscheibe genommen. Stoßdämpferbefestigung oben Auch noch festgeschraubt. Da gibt es wohl nicht viel zu sagen. Rechte Backe (Motor) Die war beim Kauf des Rollers nicht an den Haltern festgeschraubt. Also jetzt ein erster Test. Die Halter sind top in Schuss, aber die Backe saß nicht richtig. Hatte erst Bedenken am Bügel herum zu biegen, ging dann aber gut und war auch mit Biegen des vorderen Bügels getan. Tunnel Als Letztes noch Fluid-Film in den Tunnel geschossen, Garage aufgeräumt und morgen gehts in Urlaub. 🙂 PS: Frage: Gummipuffer Vergaserklappe Diese kleinen Gummichen, wie bekommt man die in die kleinen Löcher gedrückt? Da flutscht nix. Ist mir ein Rätsel.
  13. Nur zweimal kurz Zeit gehabt. Kabelbaum Ging ganz gut, mit den üblichen Problemchen wie ungünstigem Abkleben, doofen Engstellen usw. Wiedermal gut geklappt hat die Sache mit dem Geschenkband. Ist sehr reißfest, dünn, billig und verwechslungssicher. Naja, drei Kabel haben vorher wohl auch gereicht. Lenkschloss Ging gut wieder rein. Draht mit Haken von oben durchgesteckt und das Schloss eingehangen. Unten durch die untere Lagerschale gefädelt und dann vorsichtig hochgezogen. Oben dann mit dem Finger in das Loch für das Schloss gefummelt und den Draht ausgehakt. Mutter drauf, fertig. Das Loch im Rahmen hab ich vorher sicherheitshalber bei der Hupe mit einem Schwamm verschlossen, damit nichts rein fällt. Trittleisten Hab ich unterschätzt. Knapp drei Stunden gebraucht, obwohl es keine nennenswerte Probleme gab (ein Loch neu bohren müssen, an zwei stellen die Niete zu dünn). Ich glaube die meisten schieben die Gummis von einer Seite auf die Leisten. Das hat bei mir noch nie funktioniert und ging schon nach ein paar Zentimetern extrem schwer. Ich lege sie immer seitlich an und drücke sie dann in die Leiste. Bei Schwierigkeiten kann man mit einem Schraubendreher nachhelfen. Was mich fast geschafft hat, war die Nietzange. Der eckige Hebel war die Hölle. Hab dann doch noch ein Rohr gefunden um meine Musikerhändchen zu schonen.
  14. Servus, so ganz habe ich das Thema Schlüssel nach viel Leserei in diesem Topic nicht verstanden. Ich habe eine VL3T mit zwei Originalschlüsseln für Lenkschloss und Gepäckfachschloss, und wollte jew. zwei Schlüssel für den täglichen Gebrauch nachmachen lassen (Design der Schlüssel egal). Ihr sammelt, soweit ich das verstanden habe, Schlüsselnummern späterer Modelle? Auf meinen Schlössern sind jedenfalls keine Hersteller oder Zeichen zu sehen. Also bin ich das Problem mal klassisch angegangen und in den Baumarkt gefahren. Von da wurde ich zu einem Fachmann geschickt. Ich musste zweimal dort hin, weil er lieber auch die Schlösser haben wollte, um die Rohlinge erstmal auszuprobieren. Also am nächsten Tag mit Schlüsseln und Schlössern wieder hin. Nach 15 Minuten und 20€ hatte ich 4 passende Schlüssel in der Hand. Falls jemand mal Probleme hat, Hilfe braucht und den Weg nach Bonn nicht scheut: Eisenwaren Theo Rolef Schmittstraße 17 53123 Bonn Tel. (0228) 62 51 45 www.rolef.de
  15. Leute! Gestern war Bergfest!!! Seit gestern geht es in Richtung Zusammenbau. Musste natürlich gefeiert werden. Folgend ein paar Bilder der letzten zwei Tage. Rahmen- und Polier-ToDos Tja, warum ausgerechnet jetzt Bergfest? Die To-Dos am Rahmen sind nur noch marginal und alle anderen Blechteile sind fertig bearbeitet, poliert und gewachst. Am Rahmen hatte ich die Roststellen unter den Trittleisten, die Falze im sichtbaren Bereich und die Innenränder der Bohrlöcher (Ständer, Trittleisten, Backenverschraubung, usw.) noch mit Oxyblock bestrichen. Gewachst wird der Rahmen erst nach Tausch der Züge und des Kabelbaums. Das heißt also, ab jetzt werden die Einzelteile wieder zusammengesetzt (und zwischendurch der Motor gemacht). (Vespa kann man doch nur lieben) Vorderradschwinge Falls sich jemand erinnert, ich hatte das Problem mit dem beinahe Ausbruch in der Schwinge. Bei etwas festerer Berührung brach das Stück dann ab. Die Bruchstelle war schon deutlich verschmutzt; also war das Problem wohl schon etwas älter. Ich habe den Bereich dann mit einer Drahtbürste und Aceton ausgiebig gereinigt und dann mit UHU Endfest 300 geklebt. Laut Anleitung ist die Klebeleistung von 300? bei 180 Grad Temperatur zu erreichen. Habe dann also die Heißluftpistole bemüht und scheint gut geklappt zu haben. Schlüssel Nachdem ich die 12 Seiten des Oldie Schlüssel-Topics brav durchgelesen hatte, war ich leider kein bisschen schlauer. Ich habe einen originalen Schlüsselsatz, von dem ich gerne eine Kopie wollte (besser zwei). Die ganzen genannten Bezeichnungen und Hersteller konnte ich nicht zuordnen und auf den Schlössern stand nichts drauf. Also bin ich dann einfach zum Baumarkt gefahren und gleich an einen Spezialisten geraten, der mal selbst einen Schlüsseldienst hatte. Der hat mich dann zu einem kleinen, alten Fachgeschäft geschickt. Schlüssel und Schlösser mitgenommen und nach 15 Min. hatte ich 4 neue Schlüssel für 20€ in der Hand. Ich schreibe später noch eine kleine Info im Schlüssel-Topic. Kleiner Hinweis, auch vom Fachmann: Nichts mit Silikon und nichts mit Graphit in die Schlösser sprühen. Gut ist Ballistol oder im Zweifel sogar WD40. Suppt leider eine Zeit lang die Schlüssel voll, aber ist korrekt für Schlösser. Räder Den gut erhaltenen und bereits eingefärbten Reifen von 1955 habe ich mit dem originalen alten Schlauch auf die eine Felge geschraubt, die die falsche Farbe hat. Die neuen Reifen sind auf den Originalfelgen. Wahrscheinlich biete ich die anderen alten Reifen mit schwedischen Schläuchen im Forum an. Ob ich die "falsche" Felge ins O-Lack Tausch-Topic setze, weiß ich noch nicht. Eigentlich gehört sie ja zur Geschichte des Rollers. Züge tauschen Ich hatte mir beim Rollerladen ein Teflon Seilzug-Kit in Kreuzoptik bestellt. Sieht den Original-Zügen am ähnlichsten, die Hüllen sind aber alle dicker als die Originale. Wurde also enger in den Durchführungen, ging aber. Habe vorher die Längen gemessen; die sollten ungefähr stimmen. Der Gaszug wird in Höhe der Hupe aus dem Rohr ausgeführt und dann im Rahmen weiter verlegt bis in den Vergaserraum. Im Rohr gehen die Schaltzüge weiter bis zum Motor. Es brauchte etwas Fummelei um die Außenhülle durch die enge Öffnung des Rohres zu bekommen. Ich habe dazu den oberen Teil des alten Zuges an der Hupe raus gezogen und dann die neue Hülle von oben bis knapp an die Öffnung geführt, Zug von unten eingeschoben, am Ende einen Schraubnippel befestigt. Dann konnte ich unten genügend Druck auf die Hülle bringen, um sie um die Ecke aus der Öffnung zu ziehen. Das Ende der neuen Hülle dann an die alte Hülle gebunden (Elektro-Klebeband) und nach durchgeschoben. Die Schaltzüge sollte man einzeln, nicht im Bundle, einziehen. Die neuen Hüllen hatten an einer Seite die Endhülsen nicht verpresst. Diese Seite kann man auf die alten Innenzüge, gegen die alten Hüllen schieben. Die Innenzug bringt etwas axiale Stabilität. Dann die Hüllen wieder mit Klebeband zusammenbinden (am alten Zug beginnen und zum neuen Zug verkleben. Dann schiebt man den neuen Zug in den Rahmen. Am alten Außenzug wird nur ganz leicht zur Führung gezogen. Wenn es eng ist, darf man die Züge m.E. auch mit Ballistol geschmeidiger machen. Wenn es dennoch nicht ganz klappt, gerne mal alle drei Züge an der Engstelle gemeinsam durchdrücken und einzelne dann wieder zurückziehen. Der Kupplungszug geht eigentlich ganz leicht. Einfach anbinden und den vielen Platz genießen. Mein Vorbesitzer hatte übrigens einen 20cm zu langen Zug verbaut und einfach in den Rahmen zurückgeschoben. Deshalb konnte man auch die Kupplung nicht ziehen. Der hintere Bremszug ging rubbeldiekatz. Alten raus ziehen, Inntenzug von vorne durchschieben, Außenhülle (ggf. ohne Endstück) drauf schieben und am Eingang etwas einfädeln. Dann bis zum Anschlag durchschieben. Bei mir war der dünne Zug verbaut. Der neue ist länger, ggf. muss ich den noch kürzen. Plan fürs nächste Zeitfenster: Kabelbaum, Rahmen wachsen, Trittleisten befestigen, Ständer festschrauben.
  16. Dann aber keinen Vorsprung für die Leutchen einräumen, die es trotzdem tun.
  17. Dann zeige ich noch gerne die Spot-Repair Pinselchen, die super für Engstellen, Embleme usw. sind: Und die Pads, die ich zum Auftragen von Wachs und UBS benutze. Das geht recht sparsam und dünn und das Ergebnis ist aus meiner Sicht nicht schlecht. Zwischendurch habe ich noch den Originalreifen von 1955 mit "Quixx Schwarze Reifen Farbe" nachgefärbt, den ich als Ersatzrad benutzen will. Im Tageslicht sah der immer schmutzig und stark fleckig aus, obwohl ich ihn wirklich gründlich gereinigt hatte. So passt er m.E. besser zum Rest der Vespa und kann jetzt wieder gleichmäßig altern.
  18. Yo! Zeit war etwas knapp die Tage. Wegen der ganzen Mittelchen und Pasten und Körnungen und den unverständlichen Produktpaletten unterschiedlicher Hersteller, bin ich schlussendlich beim Fachhandel gelandet. Und siehe da, die Fachkraft hat mich mit 15€ Investition wieder aus dem Laden geschickt. Statt Schleifpaste hat er mich wieder auf die altmodische Schiene gebracht und 2000er Schleifpapier eingepackt. Für das stärker verkratzte Trittbrett habe ich noch 1000er mitgenommen. Zum Thema Polieren hat er gesagt, dass man die Körnungsangaben der Hersteller nicht vernünftig miteinander vergleichen kann. Die 6000er RotWeiss wäre eine unrealistische Angabe; er hat mir ein Pad mit einer 6000er Körnung von 3M gegeben und das war einfach nur völlig glatt. Die Empfehlung war dann Menzerna 400, welches wohl beim polieren zerfällt und dadurch zuerst grob poliert und bei längerer Anwendung auch Hochglanz erzeugen kann. Dazu passend dann natürlich noch einen weiteren Polierschwamm mitgenommen. Auf einigen der alten Fotos kann man sehen, dass der Lack sehr unterschiedlich gealtert ist, weil offenbar über viele Jahre Klebestreifen angebracht waren. Da wo ich Pelox eingesetzt habe, ist der Lack stark aufgehellt worden. Und da wo ich die Kanten der Lackabplatzer brechen wollte, musste ich eh etwas beischleifen. Alle anderen Bereiche des Lacks waren deutlich dunkler. Das raus zu polieren ging, war aber doch sehr anstrengend. Und weil das Schleifpapier so schön funktioniert hat, habe ich gleich den ganz sichtbaren Rahmen damit nachgearbeitet. Hier ein paar Fotos: Was mich immernoch etwas nervt ist, dass nach beim Abtragen der Polierrückstände (egal ob mit Papier, Mikrofaser oder Baumwolle) immer noch feine Schlieren zurückbleiben (Siehe nächstes Foto). Außerdem wird der Lack immer etwas matt, wenn ich mit Silikon Entferner nacharbeite. Ich dachte aber gelesen zu haben, dass die Pros hier im Forum damit die Polierrückstände vom Lack wischen. (PS: Ich habe oben die Liste entsprechend bearbeitet.)
  19. Ba20 passt nicht, oder? https://www.puchshop.de/lampe-ba20d-6v-25-25-watt-gelb-vorderlicht.html oder im Ausland bestellen https://webshop.lucdebondt.be/product/lamp-geel-ba21d-6-v-3535w/ oder lackieren
  20. Wie soll man auch darauf kommen, dass TOP-Glanz Polierpaste gröber als Polierpaste sein könnte. Edit: Damit ich das nie wieder vergesse. Schleifpaste RUBIN = 600 Schleif- und Polierpaste = 1.200 Hochglanz Polierpaste Liquid = 2.000 Top-Glanz Polierpaste Liquid = 3.000 Polierpaste = 6.000 Lackreiniger = 6.500 Top-Glanz Anti-Hologramm-Politur = 25.000 Und hier noch Tabellen zur Anwendung: https://www.rotweiss24.de/Tutorials https://www.rotweiss24.de/Produkte/Zubehör/ Mikrofaserprodukte/mikrofasertuch-laser
  21. Auch dir herzlichen Dank! Wische ich mit den Wolllappen nicht zu viel wieder runter? Die Oberfläche im Radkasten war jedenfalls recht rau und offenporig. Mit dem Lappen zu wischen ging schon beim reinigen schwierig. Da es im vorderen Kotflügel schon flächig leicht gerostet hat, wollte ich auch hinten gleich vorgehen. Also nicht das Mittel wechseln.
  22. Danke für die schnelle Antwort! Bei RotWeiss gibt’s nichts zwischen 1200 und 6000, oder? Mir kam der Sprung auch etwas groß vor. Weiß jemand was vernünftiges im Bereich 2000-3000?
  23. Hallo Nachtarbeiter, heute habe ich mich an das Beinschild gemacht und mit der linken Backe begonnen. Vielleicht schreibe ich mal was zu meiner aktuell erarbeiteten Vorgehensweise. Habe ja sehr lange überlegt und gelesen und recherchiert, wie ich bei dem Thema Lack / Rost / Kratzer vorgehen sollte. In der Praxis sah das dann aber etwas anders aus. Erste Reinigung mit Handfeger und Bürste. Verkrustungen mit Schraubendreher/Meißel und Hammer. Feuchtreinigung mit Küchenentfetter (Bref), Pinseln, Plastikbürsten und kleinen Drahtbürsten. Ausspülen mit dem Gartenschlauch. Damit war der gesamte Sand, Matsch und grobe Dreck runter. Oberflächenentrostung mit Sonax Flugrostentferner (von allem das gefühlt giftigste Zeug). Kapitaler Rost mit CSD Schleifscheibe entfernt. Engstellen mit Dremel Schleifpads. Abknibblen sämtlicher Altlacke, Kleberückstände, grober Verunreinigungen und grobem Rost mit einem 2,5 und 3,5mm Schlitzschraubendreher. Reinigung mit Papiertüchern und Silikonentferner. Brechen der Lackübergänge (Abplatzer, Kratzer, Rostbereiche) mit feiner Stahlwolle. Aber sachte. sowie Angleichen der Oberfläche bei stärkeren Kratzern mit 1000er Nassschleifpapier. Feinschleifen der Oberflächen zur Poliervorbereitung mit 2000er Nassschleifpapier. Konservierungen im nicht sichtbaren Bereich und in Falzen mit Oxyblock N (nächstes Mal klebe ich aber vernünftig ab). Nach dem Auftragen in Falze oder (versehentlich) auf dem Lack, am besten 30-60 Min warten und dann das überschüssige Oxyblock mit einem Tuch abwischen. Rost entfernen im sichtbaren Bereich mit Pelox RE (nach Anleitung) und dann mit feuchtem Lappen abnehmen. Pelox hellt hellen Lack offenbar auf. Ich hatte jedenfalls helle Kränze. Lassen sich aber ausschleifen (2000er) und beipolieren. Ggf. nochmal fein schleifen. Reinigen enger Bereiche mit Spotrepair Bürsten, Zahnbürste, Pinsel und Silikonentferner. !Reinigen Oberfläche mit RotWeiss Lackreiniger und Polierschwamm.! Polieren mit RotWeiss menzerna 400 Politur und Polierschwamm. Reinigen mit Baumwolltuch (Mikrofaser war m.E. unbrauchbar) Abnehmen der Polierrückstände nach dem Trocknen der Politur (hab so 30 Min. gewartet) mit total kuscheligem Mikrofasertuch (aus dem 1€-Shop) Entfernen von Rückständen der Politur mit Silkonentferner. Reinigen enger Falze und Ritzen, z.B. Kaskade, Rahmenfalze, Embleme und Schriftzüge, mit Spotrepair Bürsten, Zahnbürste, Pinsel, usw. Auftragen Elaskon UBS mit Applikator-Pads (sehr dünn) in den Radläufen. Auftragen Elaskon Aero 46 mit Applikatorpads (sehr dünn) auf den Lackflächen. 10-15 Min. warten und dann mit einem sehr kuscheligen Mikrofasertuch etwas auspolieren (kaum Druck) (Edit 1) (Edit 2) Zu Punkt 13: Irgendwie hatte ich verpeilt, vor dem Kauf korrekt nachzulesen. Vielleicht war ich zu müde. Der Lackreiniger hat ein Körnungsäquivalent von 6500 und die Polierpaste hat 6000. Ist also fast gleich. Das erklärt, warum ich kaum einen Unterschied im Ergebnis feststellen konnte. Ich habe mir jetzt die Schleif- und Polierpaste von RotWeiss bestellt, die ein Körnungsäquivalent von 1200 hat. Ich hoffe, damit nicht nur die Kratzer glänzend zu polieren. Zur Handhabung Polierschwamm: Ich weiß nicht wie Ihr das macht. Bei mir funktionierte am besten das Poliermittel auf der zu polierenden Fläche punktuell zu verteilen und dann mit dem Schwamm erst hoch/runter zu wischen, dann links/rechts. Also auf keinen Fall kreisförmig. Dabei den Schwamm auflegen, aber fast keinen Druck ausüben. Das Mittel macht dann die Arbeit. Polieren bis das Mittel trocken ist und dann mit einem Baumwolltuch (z.B. Geschirrtuch) unfassbar kuscheligen Mikrofasertuch die Reste abwischen. Ich hatte zuerst mit einem Mikrofasertuch kreisförmig mit großem Druck poliert. Das war komplett falsch und hat nur matte Schlieren erzeugt. --- Erstmal ein paar Bilder von den Mittelchen und wie es vorher und nachher aussah. --- Hier sieht man, dass der Glanz zwar da ist, aber die Oberfläche viele Kratzer hat. Da geh ich dann nochmal ran. --- Und die mitleidigste Nummer an der ganzen Mühle. Innen war ja schon der Rost fleißig. Außen wird es aber auch nicht langweilig. Da gehts als Nächstes weiter.
  24. Bevor mich jemand vermisst: Hier ein paar Eindrücke der letzten Tage. Ich kam nicht mehr an der Bearbeitung des Rahmens vorbei und muss sagen: Macht langsam doch Spaß. In drei Wochen habe ich einen Termin zur professionellen Zahnreinigung; kann mir gut vorstellen, dass ich das bis dahin genauso gut kann. Aber wie das mit den Mittelchen die man nicht kennt nunmal so ist: man macht auch mal Blödsinn Die gesamte Unterseite und das innere Heck habe ich sehr dünn mit Oxyblock N ausgepinselt. Sah zuerst sehr gut aus, war aber am nächsten Tag komplett verlaufen. Es bleibt also tatsächlich längere Zeit flüssig und kriecht wohin es die Schwerkraft treibt. Herumwischen war völlig kontraproduktiv. Ich habe dann nochmal zwei Tage gewartet, bis es angetrocknet war und konnte es dann mechanisch entfernen. Die feinen Reste lassen sich dann mit Silikonentferner relativ gut abwischen. Übrigens, auch bei sehr dünnem Auftrag werden helle Lacke rosa, weil das Zeug einfach nicht farblos ist. Morgen ist die Vorderseite des Beinschildes dran. Da gibt es noch einige enge Stellen, bei denen die Zahnbürste helfen muss. Ansonsten schon den Tank poliert und einige andere Kleinigkeiten erledigt.

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