Alle Inhalte von Claudio
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Restauration Struzzo (VL3T - Bj. 56) O-Lack Schweden
Heute den Benzinschlauch nochmal neu gemacht, der letzte war zu lang und ging so irre schwer drauf, weil er durch das tropfende Benzin langsam aushärtete. Habe dann den Fön bemüht, etwas aufgedehnt und schon flutschte es. Außerdem bin ich mit dem Drehmomentschlüssel drum rum gelaufen und habe nochmal so einiges Kontrolliert. Lüfterrad/Polrad ist auch gut fest und Zylinderhaube testweise drauf gesetzt. Getriebeöl ist drin und Splint der Hinterradachse sitzt. Wird langsam mal Zeit, den Auspuff sauber zu machen. Der lag bisher so in der Ecke und wollte zum strahlen, aber dafür ist keine Zeit mehr. Ansonsten hab ich noch viel an Elektrik. Vor allem frage ich mich, wie ich jetzt noch den Kabelbaum an den Motor bekommen soll. Ist alles so eng da. Habt Ihr mehr Platz, oder geht die Backe generell nicht höher? Noch eine Frage zum Vergaser und dem Tupfer. Ich habe den Schlauch ja wie geschrieben getauscht. Beim öffnen des Benzinhahns hätte ich eigentlich erwartet, dass ich sehe, wie die Luftblase im Schlauch verschwindet. Hab ich aber nicht gesehen. Dann war ich nicht mehr sicher, ob sie nicht doch schon raus ist. Dann kam ich auf die Idee, den Tupfer mal zu drücken. Dann ein bisschen öfter und ein bisschen länger und hatte den Eindruck, dass im Schlauch, am Rand, Benzin an einer Luftblase entlanglaufen könnte. Da hatte ich aber schon die Hände voll Benzin. Ich habe vorhin erst gelesen, dass das Benzin aus dem Tupfer läuft, wenn man zu lange rumdödelt. Einiges ist auch über oder im Vergaser entlang gelaufen. Habe jetzt erstmal alles offen stehen lassen, damit es gut verdunsten kann. Jetzt zur Frage: was muss ich beim Schlauch beachten und kommt es auch bei den Wideframe vor, dass sich Luftblasen im Schlauch halten? Ich hatte das Problem bei LF wegen des niedrigen Gefälles.
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Restauration Struzzo (VL3T - Bj. 56) O-Lack Schweden
{*** SCH..SS.**%#} … Hat super funktioniert. Vielen Dank! (Wird Zeit, dass ich fertig werde. Gehirn ist nur noch Quark)
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Übel zugerichtete Teile
Perfekte Struzzos gibt’s gerade viele https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/vespa-150-struzzo-restauriert-aus-sammlung/2163197587-305-8773 Oder auch eine feine VM zur „mechanische Renovierung“ um sie dann „mit ganz viel Patina“ zu fahren. https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/originale-54er-vespa-piaggio-faro-basso-vm2t-zum-restaurieren/2223775900-305-1279
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zu kalt zum fahren
Also mal konkreter: Alles geht irgendwie schwerer im Winter und es gehen auch andere Sachen Kaputt als im Sommer. Außerdem wird man im Winter schneller mal übersehen. Den damals modischen Chrom-Look habe ich jeden Frühling neu gekauft, weil sofort alles weg rostete. Und wenn es richtig kalt war, bin ich brav hinterm Linienbus hergezuckelt und habe die kuschelig warmen Abgase genossen. Aber die Motoren (V50 und GL) haben super mitgespielt. Da gab es keinerlei Probleme, wenn sie denn richtig heiß werden pro Fahrt. Heute würde ich persönlich aber nicht mehr bei Wind und Wetter täglich eine Schalte betreiben, nicht mal mehr 'ne Cosa, weil mir die Dinger zu schade sind (und die Kriegsverletzungen kribbeln). Aber an schönen Wintertagen die braune Sitzbank drauf schnallen, mit der Vespa zum REWE düsen und unter bewundernden Augen einen Flutschfinger wegputzen ist sicher besser, als die Mühle 6 Monate in die langweilige Garage zu verbannen.
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zu kalt zum fahren
Zwei Minuten zu spät, aber bei https://gerbingshop.de/produkt/12v-beheizbare-socken/ gibts auch beheizbare Socken für 12V.
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zu kalt zum fahren
Ist zwar schon ein paar Jahre her, aber schaltend durch den Winter: technisch kein Thema. Die Kleidung muss halt stimmen und bei Schnee und Eis wird es "spaßig". Welchem Roller Du das antust, ist Ermessenssache. Aber die altern in Kälte und Salz m.E. schon erheblich.
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Restauration Struzzo (VL3T - Bj. 56) O-Lack Schweden
Die letzten Male habe ich damit verbracht den Lenker erneut zu zerlegen. Gas- und vorderer Bremszug wollten nicht mehr gemeinsam durch das Lenkrohr. Beim erneuten Rausziehen des Gaszuges blieb dann die Abschlusshülse des Außenzuges im Lenker hängen. Da Tacho und Scheinwerfer wegen des Kurzschlusses eh nochmal raus sollten und der Gasdrehgriff so grottig ging, habe ich gleich den ganzen Lenker wieder abgebaut. Dabei hat sich auch gleich ein weiterer gammeliger Außenzug (Vorderradbremse) zerlegt. Also die PTFE mit Riffeloptik sind m.E. total für'n A... Komplett zerlegt konnte ich die drei Eingangslöcher der Züge im Lenkrohr etwas auf fräsen. Nach der Montage muss ich sagen, das ist sehr zu empfehlen! Jetzt konnte ich mich um das kratzige Gasrohr kümmern. Richtig erfolgreich war ich aber nicht. Ich habe diverse Stellen entgratet, geschliffen oder poliert, anschließend gefettet oder geölt oder auch trocken verbaut. Den Messingschlitten habe ich erneuert, angepasst und zurecht geschliffen. Die Halterung für den Schalter innen etwas ausgefeilt, und und und. Es geht jetzt einigermaßen, aber nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe. Falls jemand eine Idee hat, immer her damit. Was gut klappte, war die Montage des Ansaugstutzens und der Gummimanschette. Bei der Gelegenheit die Reifen wieder aufgepumpt; neue Schläuche liegen für den Notfall bereit. Am Benzinhahn habe ich die Dichtung ausgetauscht, weil der unentwegt tropfte. Da hatte ich irgendwo gelesen, dass sich die schwarzen Dichtungen (bei der VL sind die der V50 drin) mit der Zeit ausdehnen können. Mit der Zeit bedeutete bei mich innerhalb einer Woche. Also eine rote Piaggio-Dichtung eingebaut. Im Vergleich sieht man die alte ausgedehnte und die neue Dichtung. Bei der Gelegenheit habe ich den Drehschieber abgezogen und etwas poliert; hoffe das reicht so und der hält jetzt besser dicht. Benzinschlauch ist leider über die letzten Wochen ausgehärtet, den muss ich nochmal neu kaufen und dann kürzer wieder einbauen, damit keine Luftblase stehen bleibt. Gaszug ist auch angeschlossen und LuFi drauf.
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O-Lack Topic
Ganz klar knibbeln. Ist super meditativ.
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Restauration Struzzo (VL3T - Bj. 56) O-Lack Schweden
Heute die originalen Kolbenringe verbaut und, trallala, Zylinder war nach 5 Min. drauf. Bisschen mit der Kompression gespielt und dann weiter den Motor zusammengebaut. Leider wieder ein schlechtes Ersatzteil erwischt, diesmal: die Dichtung am Ansaugkrümmer. Ich hoffe den später noch anbauen zu können und habe den Motor dann einfach schon in den Rahmen gesetzt. War etwas holprig, weil ich den Rahmen nicht vernünftig gesichert hatte und er zu kippen begann. Ein paar Latten zum unterlegen hätten mich auch glücklich gemacht. Wie dem auch sei, das erste Mal seit Mai steht sie auf eigenen Füßen Hab noch gut 40 Punkte auf meiner Liste bis alles erledigt ist und ich muss auch nochmal ein paar Kleinteile bestellen, aber fühlt sich schon toll an, endlich darauf sitzen zu können. Komisch ist, dass die beiden Reifen kaum noch Luft haben, obwohl alles neu ist und sie nur 2 Monate rum lagen. Außerdem finde ich, sie lässt sich etwas zäh schieben. Kann zwar auch an den Reifen liegen, aber ist das bei den 8-Zoll WF so?
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Restauration Struzzo (VL3T - Bj. 56) O-Lack Schweden
Bin wieder da. Pause (Urlaub) war gut (da gab es auch schöne Dinge zu sehen) und jetzt ist auch wieder Motivation und Ruhe vorhanden. Habe heute erstmal den Kupplungszug getauscht und den Hebel wieder befestigt. Dann auch gleich den Gasgriff und diesen Messingschlitten kontrolliert. Da ist leider die obere Rolle nicht mehr fest, geht aber im eingebauten Zustand einigermaßen. Mal schauen, wie sich das im Betrieb macht. Damit die Kiste auf die eigenen Beine kommt und man mal vernünftig rangieren kann, habe ich mich dann an den Motor gemacht. Kupplung fein eingebaut und dann ausführlich die Zündung markiert. In dem Zustand kann man schön den OT anzeichnen und nach einigen Formeln zum Umrechnen der 28° Vorzündung googeln. Den Kontakt mit 0,4mm eingestellt und zum finden der Kontaktöffnung die vier Kabel vom Kontakt abgeschraubt (sehr eng da in dem Bereich). Habe dann ein rotes Kabel wieder angeschlossen und von außen mit dem Durchgangsprüfer den Öffnungszeitpunkt abgepiept. Im Verhältnis zur originalen Position musste ich die Zündgrundplatte nur ein wenig verdrehen. Im nächsten Schritt konnte ich dann schon einige weitere Kabel anschließen (Zündspule und so). Tja, und dann ging es zu den nächsten schlechten Ersatzteilen: Die drei nicht passenden Kopfdichtungen aus dem Dichtungsset haben mich kaum aufgehalten. Zwei viel zu klein, eine etwas zu groß, alle etwas zu dünn. Also wieder eine Stelle, an der ich das Originalteil verwenden werde. Was mich aber deutlich Zeit gekostet hat, waren die Kolbenringe. Höhe korrekt, Durchmesser korrekt, vor dem Einbau geprüft und das Spiel gemessen, da war alles tiptop. Trotzdem hab ich den Kolben nicht in den Zylinder bekommen. Was ich nicht beachtet hatte, war die Breite der Ringe. Um es kurz zu machen, die Originalringe sind 2mm breit, die Ersatzringe 2,5mm. Dadurch stehen sie aus der Nut etwas über und der Kolben passt nicht in den Zylinder. Der Weg zur Erkenntnis war leider voller Felsen. Hier gehe ich wohl auch auf die Originalen Ringe. Die haben ja erst 12000km gelaufen und sehen recht passabel aus.
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Akkuschrauber - welchen ?
Mit dem Bosch GSR 12V-35 FC komme ich im Alltag super zurecht. Ist schön klein, leicht, sehr flexibel und trotzdem stark genug für so Einiges. Gibt es aik nur online; die Baumärkte haben meist nur die kleine 12V-15 Version. Aber an der Vespa habe ich noch nie mit einer Maschine geschraubt. Falls das die Idee war. Da sollte ein Schlagschrauber hier und da sinnvoller sein.
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Schnäppchen die man selbst nicht kauft
Hab nicht den Eindruck, dass er sie in der eigenen Garage gefunden hat. Denke mal er reicht sie durch und macht ne schnelle Mark. Aber dieses Jahr kam m.E. kaum eine vernünftige GS öffentlich über die Theke. Schon gar nicht im Rheinland. Und dafür steht das Blech bei dieser wenigstens gut da und es ist nicht alles total verbastelt. Gleich darunter gibt’s mal wieder die übliche Kirmes-Qualität für 7500€.
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Schnäppchen die man selbst nicht kauft
Hätt ich nicht schon die VL, säße ich jetzt im Auto Wenigstens mal gucken. https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/vespa-augsburg-gs-150-gs3-echter-garagenfund-/2204041875-305-956 Edit: wobei „Festpreis“ bei den Fehlteilen nochmal diskutabel wäre.
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Restauration Struzzo (VL3T - Bj. 56) O-Lack Schweden
Heute war einer der besonderen Tage, an denen absolut gar nichts geklappt hat. Beim Tausch des Gaszuges hat sich im Führungsrohr die Ummantelung abgeschält. Hat mich fast eine Stunde gekostet, den Zug zu zerschneiden und die Mantelreste aus dem Röhrchen zu ziehen. Eine Gummi-Kabeldurchführung hat mich zur Verzweiflung gebracht. Habe sie dann angeschnitten und irgendwann war sie dann drin. Der Gasgriff lässt sich kaum drehen, seit ich den Zug an den Vergaser angeschlossen habe. Die Hebelschraube ist aber nur sehr locker eingesetzt. Keine Ahnung wo es da klemmt. Den Schalter habe ich um 360° verdreht eingebaut, muss ich nochmal abschrauben. Der Soffittenhalter des Tachos kam mit der Soffitte nicht klar, weil die neue 1,5mm länger ist als die alte. Hab ewig dran herumgebogen und gebohrt und eine kleine Lippe abgebrochen. Hält jetzt aber wieder. An der Hupe ist ein Kabel zu kurz und zu dick. Mit Aderendhülse passt es nicht mehr in die Hupe. Beim Aus-/Einbau des Tachos hat die Ummantelung der Tachowelle Kratzer bekommen. Die Gummidichtung des Tachos sitzt nicht korrekt, mglw. zu groß, und drückt sich an einer Stelle unter den Tacho. Beim Test der Standbeleuchtung (Rücklicht hatte ja schon funktioniert) ging Nichts. Batterie zeigte am Ladegerät dann entladen, war aber nach 10 Min. wieder voll. Entweder ist ein Kurzer an der Soffittenhalterung des Tachos oder am Scheinwerfer oder am Schalter (der sich auch schlechter schalten lässt. Habe dann alles zugemacht, abgeschlossen und bin erstmal eine Woche nicht da. Ab dem 12.9. geht es dann hier weiter.
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Köln & Tüv
Um dein Leid teilen: bei mir steht eine Vollabnahme an und ich hatte ein Vorgespräch vor Ort und Telefonat mit den Kollegen in Bonn. Sehr nett und zugewandt, aber keinerlei Ahnung. Dennoch ein „wir kriegen das schon hin“. Was mich etwas nervt ist, dass alle, auch das Callcenter, mich dazu überreden wollen, die Kiste vorbei zu bringen und ein zwei Tage später wieder abzuholen, damit die in Ruhe prüfen können. Sei auf dem Hof ja versichert. Bin nicht begeistert, dass jeder Azubi da mal mit Zigarette drauf rum sitzen will und am Ende die Versicherung des tüv 5K€ rüber schiebt.
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Restauration Struzzo (VL3T - Bj. 56) O-Lack Schweden
Weiter gehts. Übrigens höre ich gerade live Robbie Williams beim Hofgartenkonzert in Bonn. Stimmung ist noch besser als bei Kraftwerk und da hat die Stadt schon gebebt. Also, Motor: Heute erstmal zum Händler meines Vertrauens gefahren und sicherheitshalber einen neuen Wellendichtring geholt, falls beim Ausbau der alten etwas kaputt geht. Das ist aber kein Corteco, sondern ein silberner mit schwarzem Gummi, was im Nachhinein auch eher ein Glücksfall ist. Nach dem Ausbau konnte ich die Lager und WeDis mal genau ausmessen. Die alten und neuen Lager sind absolut identisch im Maß. Der originale WeDi hat keine Rille sondern ist am Rand umgeschlagen und eine Dicke von genau 0,75mm. Den Corteco habe ich mit Rille bei 1,10mm bei 0,75mm Materialstärke. Den neu gekauften WeDi mit Rille mit 1,05mm bei 0,55mm Materialstärke. Also haben die beiden schwedischen WeDis zusammen 1,50mm Platz gebraucht und meine neuen Cortecos 2,20mm. Tja, also was tun? Erst dachte ich an abschleifen, aber dann hab ich versucht mal die Rille auszutreiben und das ging vollkommen problemlos und sauber. Das Außenmaß ist bei einem Corteco und dem silbernen WeDi von 60,0 auf 60,5mm gewachsen, was aber im Gehäuse kein Problem ist. Den Corteco konnte ich auch 0,85mm flach klopfen und den silbernen auf 0,65; also kam ich da auch genau auf 1,50mm. Eingebaut, passt, ist schön leichtgängig. Edit: Gerade noch mal etwas die Suche bemüht. Das Thema wurde vor Jahren schonmal ausführlich durchgekaut. Die Rille soll als zusätzliche Dichtung fungieren und wird normalerweise so stark eingepresst und damit geplättet, dass das benötigte Maß wieder erreicht wird. Sorry, aber bei ner Vespa aus den 50ern ist Wartungsfreundlichkeit sicherlich eher die Idee gewesen (siehe Handbücher) und mit üblichen Mitteln lässt sich so eine Pressung m.E. nicht vernünftig darstellen. Die Rille war original nicht drin, also ab dafür. Hier noch Infos:
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Restauration Struzzo (VL3T - Bj. 56) O-Lack Schweden
Tja, und dann kam das Motor-Thema und gleich ein Problem mit festsitzender Kurbelwelle. Wellendichtringe und Lager gingen gut zu montieren und sitzen gleichmäßig im Sitz auf. Die Lager stehen innen etwas über (ca. ein halber mm). Die Kurbelwelle ist beidseitig komplett in die Lager gezogen und ich habe mit dem Messinghammer noch einen kleinen Klaps zur Entspannung gegeben. Die Gehäusehälften stehen jedoch ungefähr einen halben bis einen Millimeter auseinander und wenn ich sie mit den Gehäuseschrauben auf Spannung bringe, lässt sich die KuWe kaum noch drehen. Mit geöffneten Gehäuseschrauben dreht sie schön frei. Auf den Fotos vor dem Zerlegen sieht es auch so aus, als stünden die Lager etwas aus den Gehäusen heraus. Habe leider versäumt, die Lager mit WeDis vor dem Einbau auszumessen. Ich hatte mal irgendwann etwas davon gelesen, dass die Wulst an den Scheiben der WeDis Probleme macht und man diese abtragen kann. Ob das beim Wideframe-Motor der Fall war, weiß ich nicht mehr. Ist das am wahrscheinlichsten und ratsam? Gerade gelesen, dass es ein bekanntes Problem mit dem Rand am Corteco ist und er laut SCK 0,3mm zu dick ist, was beidseitig 0,6mm ausmachen sollte. Tja, dann muss ich den Kram wohl wieder ausbauen und mal schauen, welche WeDis zu bekommen sind. Ob man die wohl runterschleifen kann? Verbaut sind WeDis: Corteco 20x40x6 Lager: SIP PREMIUM 25x62x12 Any Ideas?
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Restauration Struzzo (VL3T - Bj. 56) O-Lack Schweden
Bericht von Heute: Zuerstmal Vorher/Nachher Fotos von der geschweißten Motorhälfte: Dann war noch ein bisschen Elektrik angesagt. Zuerst habe ich den Isolierschlauch des Kabelastes zum Schalter bis auf 2cm entfernt und durch einen ersetzt, der farblich besser passt und starrer ist. Ist jetzt erheblich besser! Anschließend konnte ich den Schalter anschließen. +++ Dachte ich jedenfalls, bis ich bemerkte, dass die vorherige Verdrahtung, manche Schaltpläne aus dem Netz und die abweichende Benennung der Klemmen nicht zusammenpassen wollten. Der Plan von Scooterhelp ist jedenfalls total unnütz. Also erstmal versucht zu verstehen, welche Schalterstellung was bewirken sollte. Die Hupe (weißes Kabel, Klemme 4) und der Ausschalter (rotes Kabel, Klemme M) sind dahingehend unwichtig, genauso wie der Umschalter Fern-/Abblendlicht. Der Drehschalter hat drei Positionen und es gibt zwei Stromkreise (Gleichstrom und Wechselstrom). Der Gleichstrom kommt von der Batterie über das grüne Kabel und der Wechselstrom von der LiMa über das gelbe Kabel. Rücklicht (schwarz) und Tacho (blau) sind gemeinsam an eine Klemme angeschlossen. Die Schalterstellung "Links" schaltet Rücklicht/Tacho und Standlicht am Scheinwerfer auf den Gleichstrom (Batterie); das soll also Standlicht sein. Die Schalterstellung "Rechts" schaltet Rücklicht/Tacho und Fern/Abblend am Scheinwerfer auf den Wechselstrom (LiMa); das ist also das Fahrlicht. Die Schalterstellung "Mitte" schaltet sämtliches Licht aus. Es werden also folgende Kontakte geschlossen: Schalter "Links" (Standlicht aus Batterie): Grün (2) + Rosa (5) + Schwarz/Blau (1) Schalter "Rechts" (Fahrlicht aus LiMa): Gelb (3) + Fern/Abblend (6 oder 7) + Schwarz/Blau (1) Schalter "Mitte" (Aus): Rosa (5) + Schwarz/Blau (1) Mein Schalter entspricht exakt dem aus der Vespa Tecnica; in den Schaltplänen kann man die Kontaktnummerierung leider kaum lesen. Deshalb hier ein Foto der Klemmseite: Die Kabel werden wiefolgt angeschlossen: 1 - Schwarz und Blau (Rücklicht und Tacho) M - Rot (Zündung; Tastendruck schließt gegen Masse kurz) 2 - Grün (Gleichstrom von Batterie) 5 - Rosa (Standlicht in Scheinwerfer) 3 - Gelb (Wechselstrom aus LiMa) 4 - Weiß (Hupe; Tastendruck schließt Masse-Kreis) 7 - Lila (Fernlicht) 6 - Braun (Abblendlicht) Also kurzum: Vespa Tecnica (und damit die Bedienungsanleitung) stimmt. +++ Da ich die Kabel kürzen musste um sie im Schalter stressfrei verlegen zu können, habe ich sie gleich mit Aderendhülsen verpresst, statt zu löten (besser nicht löten). Als nächstes das Rücklicht montiert. Die Erde habe ich nicht klassisch mit den Klemmblechen gemacht, die innen durch die Grundierung drücken, sondern mit einem separat gelegten Erdungskabel (siehe weiter oben). Innerhalb der Lampe habe ich das Kabel mit zwei Muttern an die Befestigungsschraube geklemmt. Den "Lampendraht" habe ich nicht mit dem vorhandenen Messinghütchen angeschlossen, sondern mit einer üblichen Ringöse, die zwischen Soffitte und Isolierplättchen gut hält. Ich bin kein Löt-Fan und verpresse lieber die Anschlüsse wo es geht. Dann mit den original Flügelmuttern und den abgeschrägten Gummistücken von innen befestigt. Testweise Batterie angeschlossen und ... Knallhell!
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Restauration Struzzo (VL3T - Bj. 56) O-Lack Schweden
Heute Gleichrichter ins Gepäckfach eingebaut. Sieht doch schön original aus. Den Zettel an der Batterie knibbel ich noch ab, wenn ich die anschließe. Die Gepäckfachtür ist jetzt auch montiert. Der Bereich ist also fertig. Zweites Thema heute: Tank, Gepäckträger, Sattel und Choke. Mannomann, "Annemie ich kann nit mih". Die Papier- statt Korkdichtung zwischen Tank und Rahmen hat das Höhenproblem komplett gelöst und funktioniert sicher genauso gut. Der Gepäckträger passt natürlich auch. Aber der Sattel war mega zickig und der Chokezug hat mich ... etwas ausfallend werden lassen. Problem Sattel: die vordere Befestigungsschraube ging nicht auf's Gewinde. Eigentlich ging schon die Unterlegscheibe nicht drauf. Also erstmal die lange Schraube mit der Feder demontiert. Ging immernoch nicht. X-Mal Finger geklemmt. Dann den viereckigen Gummipuffer rausgenommen. Mutter und Scheibe gingen dann drauf. Gummipuffer mit der großen Scheibe wieder rein. Lange Schraube durchstecken wollen. Ging nicht. Lange hin und her geeiert und am Ende den Gummipuffer zurecht geschnibbelt, bis er passte. Dann wieder alles montiert. Problem Choke (Hebel und Zug): Den Zug sollte man auf jeden Fall schonmal in den Rahmen einsetzen und fixieren, bevor der Tank drin ist. Nicht so wie ich. Als ich merkte, dass der Zug gar nicht mehr zum Durchgang (Loch) zu führen ist wenn der Tank drin ist, hab ich mir einen Draht gebogen und von oben eingeführt (ziemliches Gefummel). Dann Zug eingehakt und vorsichtig durchgezogen (umfangreiches Gefummel). Als der drin war und oben auch korrekt im Loch saß, konnte ich den Hebel einfädeln. Da sollte man zuerst mal schauen, wo der später sitzen muss und wo der Zug entlang geht (gigantisches Gefummel). Nur wenn alles korrekt sitzt (wahnsinniges Gefummel), kann man den Zug am Luftfilter befestigen. Jetzt sitzt alles korrekt, nichts hat gelitten, nur Zeit ist bei drauf gegangen. Und dann war ich ja noch mit dem Lenker unzufrieden. Die Außenzüge für Gas und Kupplung bestelle ich neu und anders, die werden neu eingezogen. Was ich heute schon machen konnte ist der Kabelast zum Scheinwerfer. Man erinnere sich: schwarze, weiche Isolierung mit Beschriftung "Made in Italy", die kaum durch die Gummimuffen passt. Komplett nach rechts eingeschlagener Lenker und der Ast klemmt sich ein und sitzt auf Spannung. Außerdem gehört da original eine graue Isolierung drauf. Alles irgendwie doof. Also nach geeignetem Material gesucht und ... gefunden bei den Simson-Kollegen von https://www.zweiradteile-shop.de. Die haben PVC-Isolierschläuche von 3-7mm Durchmesser. Habe 4,5,6 und 7mm bestellt und der 6mm Schlauch passte perfekt! Außerdem ist das Material extrem leicht zu montieren. Die 5 Kabel gingen ganz leicht durchzuziehen und der Schlauch geht leicht durch die Gummimuffe. Macht Spaß. Also die Hülle des Kabelbaums abgetrennt, den neuen Schlauch über die Kabel gezogen, verklebt und die Klebestelle in den Rahmen geschoben. Liegt jetzt 1A!
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Restauration Struzzo (VL3T - Bj. 56) O-Lack Schweden
Meine geplante Zeit an der Vespa schrumpfte heute leider von 6 Stunden auf 0 Stunden. Trotzdem gibt es Neuigkeiten. Motorhälfte ist geschweißt und schon abgeholt. Komplett mit Rechnung für knapp 45€. Fotos folgen. Habe bei der Gelegenheit die Riefe im Zylinder mal begutachten lassen und besprochen, in welcher Reihenfolge wir Ausschleifen, Übermßkolben bestellen und Hohnen machen würden, wenn die Leistung nicht stimmt. Ich fahre erstmal so und im Zweifel folgt das als Winterprojekt. Spannender war der TÜV. Das Callcenter hat mir geraten direkt zur Prüfstelle zu fahren und mit den Kollegen vor Ort zu sprechen. Bin dann später los: Halbe Stunde warten, 15 Min. quatschen, 45 Min. nach geeigneten Unterlagen über die VL3T suchen, so geht die Zeit drauf. Er hat dann schlussendlich nur Infos zur VL2T gefunden. Klang aber so, als bekäme man das schon hin. War in jedem Fall sehr nett und guter Dinge. Blöd nur, dass er mich zuerst zum Straßenverkehrsamt schickt, damit die anhand meiner Papiere einen Prüfauftrag schreiben. Anders wäre die Vollabnahme nicht mehr möglich wegen früherer Mehrfachanmeldungen in unterschiedlichen Kreisen usw. Plan ist also: erstmal zum Amt, dann zum TÜV und dann wieder zum Amt. Und schon gibt es Probleme mit der Terminabstimmung. Quäle mich jetzt durch Online-Terminkalender, Callcenter und Rückrufbitten. Läuft.
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Restauration Struzzo (VL3T - Bj. 56) O-Lack Schweden
Also, das ist aber mal richtig großartig! Vielen, vielen Dank! Melde mich.
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Restauration Struzzo (VL3T - Bj. 56) O-Lack Schweden
@wladimir @GelbStich Ihr seid super!
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Restauration Struzzo (VL3T - Bj. 56) O-Lack Schweden
Und noch eine Frage: Womit verschraubt man diese Mutter an den Lenkerhebeln? Spanner Schraubendeher/Bits?
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Restauration Struzzo (VL3T - Bj. 56) O-Lack Schweden
Kurze Frage Der Masseanschluss (weißes Kabel) aus dem Kabelbaum, auf dem Bild pink umkreist, wo am Motor wird der Befestigt? (Baumelte beim Ausbau nur lose rum)
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Restauration Struzzo (VL3T - Bj. 56) O-Lack Schweden
Nochmal zur Dichtung Kupplungsdeckel: Habe noch zwei bestellt. Eine mit 128mm Durchmesser, wie die vorherige, und wie es laut Shops und Ausmessen auch sein müsste: die war zu dick und ging nicht in die Nut. Die andere ist für v98, v30 usw. und hat nur 112mm Durchmesser: die passt perfekt. Sitzt leicht auf Spannung und super in der Nut. Zur Montage des Splintes hab ich übrigens einen Schnellspanner bemüht. Ohne ging nix. Für die Zündgrundplatte und den Gleichrichter war heute großer Crimp- und Löt-Tag. Kabel von Kabel-Schulte. Die Kabel der Spulen habe ich nur neu isoliert.