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Claudio

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Alle Inhalte von Claudio

  1. Heute neben der Putzerei und ewig langem Lager abziehen die Bauteile der Gabel und die Schrauben/Muttern des Rahmens sortiert. Ich muss leider sagen, dass war mit Anfang 20 einfacher. Die Farbveränderungen nach Entrosterbädern und Drahtbürste machen es aber auch zusätzlich schwer. Habe alles zusammenpuzzlen können, nur die komplett verrostete Mutter der oberen Federbefestigung ist fott. Sehr seltsam. Drei offene Fragen habe ich aber dennoch: Frage 1 - Scheiben Federaufnahme (grüne Umrandung): Die beiden Scheiben fehlten bei mir. Die 13770 konnte ich in den Shops finden. Müssen die Scheiben rein um das Axiale Spiel der Federaufnahme zu verhindern, oder um die O-Ringe in Position zu halten? Kann ich da machen was ich will? Frage 2 - Scheiben bei gekapselten Lagern (blau und rot): Zum Set der Schwingenachse mit Lagern gehören zwei Scheiben. Ich denke mal, die sollen die blau markierten Scheiben der alten Lager ersetzen? Dann habe ich aber mit der Scheibe 13810 (die ja original in dieser Filzring-Messing-Scheibe sitzt) zwei fast gleiche Scheiben nebeneinander laufen. Oder ersetzen die Scheiben die beiden rot markierten Scheiben, die die Messingscheibe halten? Bin etwas irritiert. Frage 3 - Lagersitze: Das auf den Fotos sind die Lagersitze, die ich noch austreiben muss, korrekt? EDIT: Klaro. Durchschlag und der Lieblingshammer machen es einfach.
  2. So, Lager ist ab. (Das Miststück!) Der tolle Abzieher konnte wegen der aufgeschweißten Köpfe der Radbolzen nicht unter das Lager greifen. Also doch wieder den Schraubstock und den großen Hammer (natürlich mit Austreiber) unter Vollgas der Heißluftpistole bemüht. Brachte auch nichts. Ich habe den Abzieher dann unfreundlich versucht unter das Lager zu hebeln und das scheint dann ganz knapp gepasst zu haben. Die Wangen des Abziehers saßen schon bedrohlich schräg und ich dachte eigentlich, der ist gleich wieder hinüber. Aber, es gab ein freundliches Knacken und der Weg war frei. Freue mich jetzt schon auf das Abziehen der Kurbelwellenlager.
  3. Kobold ist jemand im Forum? edit: ach, gefunden. Vielen Dank!!
  4. Nun aber kein Tag ohne offene Fragen: Siehe Fotos. Man sieht, dass der Ausbruch an der Außenseite noch an einer Stelle hält. Was mache ich da? Sehr lange halten wird es wohl nicht mehr.
  5. Sorry für das Durcheinander. Wollte eigentlich sorgfältiger dokumentieren, aber ich finde nicht so viel Zeit wie ich hoffte. Ich bin überwiegend mit zerlegen und reinigen zugange. Den Rahmen lasse ich momentan links liegen, damit ich Fortschritt sehe und der Spaß bleibt. Zum Thema Reinigungsmittel: Von Kaltreiniger (der zwar kalt war aber kaum reinigte), über Benzin (schlechte Idee wegen Explosionsgefahr) und Bremsenreiniger (bei viel Fett, z.B. Vorderachse, teuer im Verbrauch), oder einlegen in Deox-C (schrubben, einlegen, wieder schrubben) bin ich heute bei Breff Backofenreiniger gelandet, den ich auch noch ausprobieren wollte. Und siehe da, der macht sich gar nicht schlecht. Riecht ungefährlich, ist nicht brennbar, nimmt sehr viel Fett auf, ist sehr ergiebig (ich schütte einfach ein Drittel der Flasche in ein Schüsselchen) und lässt sich anschließend durch einfaches wässern leicht von den Teilen entfernen. Ergebnis ist echt gut. (Siehe Bild Schwingenteile). Ansonsten bin ich viel mit Pinseln, Bürsten (Messing und Plastik) und Dremel mit Topfbürste zugange. Um also nicht alles unbeantwortet zu lassen, hier noch kurz die Auflösung zu dem Splintproblem am Luftfilter. Ich habe übrigens in einem Italienischen Thread gelesen, dass noch andere VL3T Besitzer das Problem hatten passende Splinte zu bekommen. Hat wohl auch Pascoli nicht. Ich habe dann schlicht Draht genommen und meine eigenen Splinte gebogen.
  6. Hi, ja, bin gleich danach zur Vernunft gekommen und habe in Werkzeug investiert. Abzieher ist vorhin gekommen 🙂
  7. @GelbStich ist der mit den guten Nachrichten
  8. Schwinge ist auch komplett zerlegt (Foto vergessen). Bevor ich Blödsinn mache, habe ich erst etwas lange googeln müssen, um herauszubekommen ob die Verschraubung der Vorderachse evtl. Linksgewinde ist. Sie ist Rechtsgewinde und ging dann super runter. Zwei Fragen habe ich dennoch: 1. Schwingenlager Da waren noch die einzelnen Lager mit den Abdeckscheiben drin. Nadeln sind raus, Abdeckscheiben sind raus. Um die neuen, kompletten Nadellager einzubauen: muss/kann man dazu die bestehenden Lagersitze austreiben? 2. Lager Vorderachse Siehe Foto. Bewegt sich nicht. Schraubenzieher und Meißel habe ich schon sachte probiert. Hitze wollte ich als nächstes versuchen. Gibts sonst noch Tipps zum entfernen? Sorry für die Basic-Fragen. Ich habe alles schon X-mal gelesen, finde aber die entsprechenden Infos gerade nicht.
  9. Heute zwei Stündchen gehabt und erstmal den Dämpfer näher angeschaut. @GelbStich hatte natürlich sehr Recht. Die Staubschutzhülse habe ich übrigens bei eingespanntem Dämpferauge gut mit der Hand abdrehen können. Die Kolbenstange ist glatt wie ein Androiden-Popo und komplett ölfrei. Ich denke mal die Dichtung ist noch ganz gut. Gibts eine Idee, wie man den Dämpfer testen kann? Vielleicht ist er ja noch OK. Ich kann ihn halt recht zäh außeinander ziehen und genauso zäh wieder zusammendrücken. BTW: Die Bremsbeläge sehen mit den Löchern aus wie in der Explosionszeichnung. Asbestgefahr?
  10. Hab das mal zusammengeschnitten. Aber selbst weder komplett gelesen noch mich damit beschäftigt.
  11. Dankdank! Dann reinige ich das Dings mal vorsichtig und prüfe die Funktion nach Fertigstellung. Die Messwerte habe ich im Werkstatt-Handbuch schon gefunden. Falls ich dann doch tauschen muss, kann ich da bei den-Conrads-dieser-Welt jeden beliebigen Brückengleichrichter nehmen (z.B. KBPC 2502 FP), oder was wären da gut Werte? Und sind das immer gleichzeitig auch Spannungsregler?
  12. Und Dein wirklich toller Artikel hat mich auch zu diesem schönen Restaurationsbericht gebracht (Google-Translate ist da mein Freund): https://www.vespaforever.net/forum/topic.asp?TOPIC_ID=30636&whichpage=1 Jetzt bin ich natürlich schonmal pro forma auf der Suche nach den nötigen Dichtungen. Deine Auflistung ist super. Irgendwie finde ich bei den einschlägigen Shops entweder gar nichts, oder nichts Lieferbares oder andere Maße. Ich zerlege die Dinger erstmal und dann suche ich mal konkreter 🙂
  13. Wenn ich nicht ganz falsch liege, hat sich das von der VL1 (ohne Batterie) zur VL2-3 geändert. Die VL2-3 haben das so wie auf dem Foto. Wobei ich trotz einiger Semester Nachrichtentechnik nur die Spule erkenne und daneben ein paar Plättchen mit Kabel dran. Was davon gleichrichtet und ob da was Spannung regelt, kann ich mir nach 25 Jahren nicht mehr herleiten. (Wobei ich gerade Wikipedia dazu lese)
  14. Aaaahhh, oohh, cool! Verstehe. Das wäre ja super! Und ich dachte ich kenne das Wiki in- und auswendig. Mache ich morgen gleich als erstes.
  15. Momentan tut sich aus Zeitgründen nicht viel. Dennoch kurz zwei Fragen. 1. Stoßdämpfer Bevor ich mir einen abbreche: Dieses vordere Modell ist verpresst und kann nicht mit Hausmitteln revidiert werden, richtig? Das geht nur bei den Boge (?) der GS? Und der Hintere (hab gerade kein Foto) lohnt auch nicht wirklich den Aufwand? 2. Gleichrichter Vorne hui, hinten pfui. Ich denke mal, durch den Rost muss ich gar nicht mehr an Weiterverwendung denken, oder? Welchen würdet Ihr zum Austausch empfehlen? Habe den BGM schon mal verwendet, nehme aber auch gerne ein passendes Teil aus dem Fachhandel. Ich weiß aber nicht, auf welche Werte ich beim Kauf achten muss. Beim BGM finde ich gut, dass er gleich auch die Spannung für AC regelt. Dann würde ich den Kabelbaum etwas überarbeiten müssen, um den AC Stromkreis über den Regler zu legen. Batterie könnte ich auch weiter verwenden (aus nostalgischen Gründen. Und weil ich die schon gekauft habe). Grübel...
  16. Oooh, danke für die Komplimente. Die nehme ich mit in die Arbeiten, die mir so gar nicht liegen.
  17. Denk ich auch die ganze Zeit drüber nach. Die Preisvorstellung hat sich wohl auf 7-9K€ eingependelt. Finde ich bei der anstehenden Arbeit und dem vielen Kirmes-Trallala etwas überambitioniert, aber das regelt wohl der Markt (schon das zweite Mal, dass ich diese Woche über die FDP her ziehe). Andererseits verstehe ich die Irritation über die außenliegenden Züge nicht. Die sind doch bei der T2 korrekt, oder etwa nicht?
  18. Aus Mangel an Zeit nur ein paar Putzgeschichten: Kotflügelnippel mit Stahlwolle. (Nur mal als Info: Ich will da eigentlich auch nicht zu viel machen und alles komplett aufpolieren. Alt und gepflegt ist das Ziel.) Rücklicht mit Rot/Weiss-Polierpaste und -Lackreiniger. Das Zeug ist ja wohl der Oberhammer (geil, töfte, gut, meeegaaaa). Wollte nicht zu ruppig an den Bolzen schrauben und habe deshalb das Rücklichtglas nicht entfernt. Das Glas für die Nummernschildbeleuchtung konnte ich abnehmen und (auch mit dem Lackreiniger) wieder etwas klar bekommen. Sollte reichen. Der Vorbesitzer war übrigens so toll, die (wegen der Befestigung des Rücklichts am Gepäckträger nicht benötigten) originalen Flügelschrauben einfach ins Rücklicht zu legen. Schalter mit Vergaserbürsten, Stahlwolle, Rot/Weiss-Lackreiniger und Handwaschpaste (zum schonenden Entfetten). Lenkkopf mit Rot/Weiss-Lackreiniger und Polierpaste. Und die Zylinderhaube mit Stahlwolle und Rot/Weiss-Lackreiniger.
  19. Ach stimmt. Für die Hupe wär das ja mal sinnvoll gewesen.
  20. Die letzten zwei Tage nur gewaschen, gereinigt, alten Lack mit Aceton oder Schraubenzieher entfernt, Rostbläschen aufgekratzt und Kleberückstände auf dem Lack entfernt. Überlege, doch nicht per Hand zu schleifen und polieren; mal sehn. Was mich leider gar nicht überzeugt ist: Kaltreiniger. Selbst bei höchster Dosierung löst das Zeug kein Fett/Öl. Bin dann leider wieder auf Benzin umgestiegen. Dank Chrissi Lindner gerade zum Spottpreis zu haben. Leider zwei lange Guß-Flügelschrauben (Befestigung Soziuskissen) beim zerlegen zerbrechen müssen. Untere Lagerschale Lenkrohr ging mit Heißluftfön prima runter. Trittleisten auszubohren ging auch sehr gut und war auch mehr als Sinnvoll, da ich dort das erste versteckte Rostnest entdeckt habe (siehe Fotos). Ansonsten noch zwei Teelöffel Fett aus der Hupe gepult und unvermutet Chrom am Chokehebel gefunden. Alles nur mit Stahlwolle.
  21. Der Dichtring von den SI Vergasern passt. Muss nur ein bisschen aufgebohrt werden. (Metallbohrer, Handbetrieb)
  22. Die Trittleistennieten sehen aber nicht gerade original aus, oder?
  23. Im Sommer, morgens, laufen sie auch besser. Da ist die Luft kühler und mehr Sauerstoff drin. Sollte sich über die Gemischschraube etwas anpassen lassen.
  24. Heute mal wieder ein paar Stündchen Zeit gehabt. Hatte jetzt nicht erwartet, dass man es als passionierter Bildhauer leichter haben würde den Schmodder aus der Karosse zu meißeln. Werde meine Midlife-Crisis jedenfalls anders verbringen. Ich bin dann so vorgegangen, dass ich mit Kaltreiniger per Sprühflasche die Verkrustungen eingesprüht habe und dann mit Schraubenzieher/Meißel und Plastikspachtel etwas robuster vorgehen musste. Anschließend dann Plastikbürste. Ich habe das "früher" mit Benzin gemacht, das ging immer ganz fix. Entweder die Kaltreiniger-Idee ist doch nicht so gut, oder die Verkrustungen sind stärker als sonst. An anderen Stellen war schon zu sehen, dass mal einer der Besitzer mit eher gelblichem Beige nachgepinselt hatte. Einerseits hässlich, andererseits wohl auch konservierend. In Bereichen daneben, an denen nur die Originalgrundierung aufgebracht war, hat der Schmodder sich leider so festgesetzt, dass er beim entfernen blankes Blech übrig gelassen hat. Ganz fertig geworden bin ich noch nicht, aber die Substanz ist m.E. richtig gut. Kein Rostnest entdeckt. Bin da gerade richtig glücklich mit. Was man so alles im Tunnel findet Und für zu Hause dann wieder den Nachtisch mitgenommen. Diesmal: Scheinwerfer. Reinigung Ring, Kontakte und (ja) auch Glas: Stahlwolle 000. Reinigung Reflektor: Spüli. Beule hab ich drin gelassen. Hat irgendwie Charme. Zu Hause lag dann schon ein Päckchen mit ein paar weiteren Ersatzteilen vor der Tür. Alles prima, bis auf die Tatsache, dass das Gewinde des neuen Düsenstocks und der neuen Düse nicht zusammenpassen. Auf halber Strecke ist Schluss. Jetzt mal ernsthaft...

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