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Claudio

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Alle Inhalte von Claudio

  1. Ich dachte ich drehe mal endlich ne Runde und jetzt stottert sie nur noch und ich klebe 10 km von der Werkstatt entfernt. https://www.dropbox.com/s/iv6tw74ndt1kyfm/IMG_6225.MOV?dl=0 Wie klingt das für euch? Leerlauf ist super, ab viertel Gas wird gesprotzt und es gab schon eine Tendenz mal fehlzuzünden. Die ersten 10 km liefen problemos. Zündkerze ist sauber, Benzin kommt gut. Tendiere eher zu Zündungsproblem. Neuer Kondensator futsch?
  2. Ja, stimmt er hat mich mal mit runter genommen. Eigentlich versuche ich das aus meinem Gedächtnis zu tilgen, weil, dann hat man ja keine Lust mehr. Hab ihn damals auf eine LampeUnten gebracht, die zwar Originalzustand war, aber „etwas gebraucht“. Zustand war erheblich besser als meine VL. Aber er fand die 900 DM zu teuer und ich hatte als Azubi keine Kohle. Da musste er mir halt zeigen, was für einen Zustand er so sucht. Aber die „hätteste mal gekauft“ Storys hat wohl jeder.
  3. One more thing. Fehlende Teile kann man ja wohl ersetzen. Im erweiterten Ersatzteilkatalog steht, dass ab der VL3T das Scheinwerferschirmchen serienmäßig montiert war. Auf allen alten Fotos ist es auch drauf. Hier und da gibt es Fotos von Restaurierten VL3Ts, bei denen es fehlt. Ergo, DAS DING MUSS DRAN! Und, die 120mm Version passt ohne Anpassung auf die VL mit ihrem 105mm Scheinwerfer. Jeden, der das Schirmchen in den lezten 60 Jahren nicht mehr eingebaut hat wenn es einmal raus gerutscht war, kann ich total verstehen. Was für ein gehuddel und gebrassel! Aber nach viel Frickelei und Dichtungsgefummel ging es plötzlich. Wenn man weiß wie und wo man drücken muss, kappt es wiederholbar recht gut.
  4. Da sich mein Alias in anderen Threads von Leuten von der Schäl-Sick @agent.seven) aufs Korn nehmen lassen muss, mache ich lieber hier weiter. Erstmal vielen Dank ans Forum und diesmal (wieder) speziell an @thomaGS, dass Ihr einen immer wieder kurz wach rüttelt, bevor man unnötigen Quatsch macht. Man wird halt manchmal etwas blind. Also zurück zum defekten Lichtschalter. Ich hatte schon einen neuen bestellt, weil bereits der zweite Anschlag für die beiden Schalthebelchen abgebrochen war (siehe vorherige Seite). Der Hinweis, doch mal Sekundenkleber auszuprobieren, hat mich dann nochmal nachdenken lassen. Und dann wuchs in mir doch die Absicht, die abgebrochenen Anschläge durch neue Plastikanschläge zu ersetzen. Einfaches Aufkleben erschien mir nicht dauerhaft haltbar (jedenfalls in Erinnerung meiner kleberischen Gesamtlebensleistung). Also hatte ich dann irgendwann die Idee, die Anschläge als Stifte einzusetzen. Nochmal einen Tag Später kam mir dann der Einfall, dass LEGO eine gute Lösung sein könnte. Der Kunststoff von denen hält ja bekanntermaßen ewig. Also erstmal die Legokiste meiner Tochter nach Teilen durchsucht, die passen könnten. Da ist noch teils alter Kram aus meiner Kindheit drin. Und da war doch was passendes. Die geraden Teile habe ich erstmal mit dem Dremel abgetrennt und entgratet. Anschließend an den ursprünglichen Stellen der Anschläge Bohrungen gesetzt. Weil ich mal wieder zu faul war den Messschieber zu holen, habe ich den 3mm Bohrer angehalten und damit gebohrt. Das passte noch nicht. Dann auf 3,5mm aufgebohrt und das war etwas zu viel. Wer also einen 3,2mm Bohrer hat, ist sicher besser bedient. Die Stifte habe ich dann mit Kleber eingesetzt (sitzen bei mir etwas schräg) und dann mit dem jew. Schaltelement belastet. Damit sitzen die neuen Anschläge, während der Kleber aushärtet, an der perfekten Position. Klappt super, der Schalter bleibt original und die Kostenersparnis kommt in die Disneyland-Sparbüchse. Bei der Gelegenheit habe ich nochmal alle Kontaktstellen mit Schleifpapier blank gemacht, die Kontakte für Schnarre und Kill herunter gedremelt und die Befestigung für den Drehschalter etwas angepasst, damit der knackiger sitzt. Und da ich das Ding gerade hier hatte, ein paar Worte zum GRABOR Lichtschalter. Wenn die Fotos in den Shops stimmen, gibt es momentan eben diesen von GRABOR mit Messing-Deckel und solche von FEMSA, die wohl auch als Pascoli verkauft werden. Die sind dann grau/beige lackiert oder verchromt, mal einzeln oder mal mit Halterung zu bekommen. Auf den Fotos schien mir beim GRABOR insbesondere der untere Schalt-Hebel (Fern-/Abblendlicht) und die rückseitigen Niete originaler, bzw. hochwertiger, gebaut zu sein. Aus Originalitätsgründen hätte ich ihn im Zweifel eh so umbauen wollen, dass der Original-Deckel und Licht-Ein-/Aus-Dreh-Griffl weiter verwendet werden kann. Vorweg sei also gesagt, dass der Deckel und der Dreh-Griff ohne Anpassung auf die "Platine" passen. Ich schätze, die Platine sollte auch gut auf dem Lenker sitzen. Da gibts grünes Licht und sieht dann so aus: Anders sieht es aber aus, wenn der Lichtschalter auf der VL3T komplett ersetzt werden muss. Da gibt es entscheidende Nachteile. Zum Einen fehlt dem GRABOR der Kabel-Eingang auf der linken Seite (war mir in den Shops gar nicht aufgefallen). Zum Anderen haben die Hersteller den Dreh-Griff komplett verbockt. Der steht im Original bei Licht-Aus senkrecht. Beim GRABOR steht er bei Fahrlicht-Ein senkrecht. Das heißt, der Dreh-Griff ist falsch gefertigt. Ist nicht nur nicht original, sieht auch sch... aus. Weitere Unterschiede im Detail, an denen man die Kopie erkennen kann, sind der flachere und schmalere Dreh-Griff, der etwas wuchtigere (untere) Schalt-Hebel, die tief sitzenden Niete am Deckel, die größere Form des Hupen- und Kill-Knopfes und ein paar Details an der Platine, die man aber später nicht sieht. Die unterschiedliche Größe der Deckel täuscht auf den Fotos etwas. Die haben fast den gleichen Umriss. Das Original ist nur ein wenig flacher und eckiger als die Kopie. Fazit: Schade, dass es die "Platine" nicht einzeln und damit günstiger gibt. Die passt sehr gut und die Funktion ist tadellos; der anders geformte (untere) Schalt-Hebel ist m.E. verkraftbar. Für die VL3T passt der Deckel leider gar nicht. Ansonsten gilt wie immer: kein Originalteil wegwerfen!
  5. Hab in meiner Jugend mal mit einem Kumpel zwei Kisten Bier Nachschub auf meiner V50 geholt. Damals hat sich der Reifen auf der Felge gedreht.
  6. Na jot. Dann kleb mal schön weiter
  7. Ey!
  8. Danke! Probier ich mal. Rost hab ich noch genug :-/
  9. Hooo, langsam langsam! Ich hab auf die Frage wo er das Zeug her hat nur ein müdes Lächeln bekommen. Ich schätze mal, er hat sich irgendwann damit eingedeckt. Nächste Woche fahre ich mal da vorbei und versuche etwas heraus zu finden. Bis auf die Außenhülle sind die Züge denen von Rollladen sehr ähnlich. Man sieht also, es ginge noch besser.
  10. Heute konnte ich den vorderen Bremszug fertig machen. Außerdem Bordwerkzeug zusammenstellen, Garage nochmal komplett umräumen und mit dem Chrom-Zubehör anfangen. Aber erstmal zum Bremszug. Ich war ja schon ziemlich angepi... von der Qualität der Züge die so zu bekommen ist. Grau in Kreuzoptik soll es sein. Die ersten waren ein Komplett-Set vom Rollerladen mit PTFE. Die waren eigentlich ganz schön und fühlten sich gut an und ich habe sie noch als Schaltzüge verbaut. Leider war die Umhüllung aber dermaßen empfindlich, dass sie bei jeder Kleinigkeit einriss. Beim Tausch des Gaszuges hat sich sogar die Außenhülle abgeschält und verstopfte das kleine Rohr im Rahmen. Riesen Trallala, das wieder heraus zu bekommen. Zweiter Versuch war Meterware von SIP. Ohne PTFE, dafür deutlich dünner im Durchmesser. Gingen schön einzuziehen, waren aber auch empfindlich. Vom Gefühl her eher kratzig und Gas und Kupplung (wo ich sie noch verbaut habe) sind alles andere als fluffig. Der dritte Versuch war jetzt notwendig, weil ich den vorderen Bremszug zu kurz abgeschnitten hatte. Nun wollte ich aber weder ein neues Komplett-Set bestellen, noch erneut die SIP-Außenhülle verbauen. Also dachte ich, fahr mal zum lokalen Händler deines Vertrauens. Und siehe da, der verschwindet im Keller und längt mir 2 Meter feinste Außenhülle mit PTFE in Grau mit Kreuzoptik ab. In perfekter Qualität! Woher er die hat, wollte er mir leider nicht sagen. Die ist zwar wieder so dick wie die vom Rollerladen, aber die Außenhülle ist sehr stabil. Den Innenzug hat er mir gleich mit Pilznippel gegeben und die Endstücke sind sehr präzise gearbeitet und passen perfekt. Warum haben die Shops sowas nicht!? Heute habe ich sie fertig verbaut und die Bremse fühlt sich wirklich toll an. Zum Vergleich ein paar Fotos. Von oben (bzw. rechts) erstens Rollerladen Zug-Set, zweitens SIP Meterware, drittens Vespa-Händler. Beim dritten Bild habe ich die Klinge eines Allzweckmessers fünfmal im 90° Winkel über die Hülle gezogen. Kann man nichts mehr zu sagen. Noch kurz zu den Chrom-Teilen. Da sind leider die Fotos nicht so gut geworden. Ich habe erstmal mit Stahlwolle angefangen und alles schön geputzt und etwas entrostet. Die Stellen bei denen der Chrom fehlt, habe ich dann mit Pelox RE eingepinselt. Mal schauen, wie sich das macht.
  11. @thomaGS Du hast natürlich Recht. Neu kaufen ist für Looser. Ich durchsuche morgen mal das Kinderzimmer nach einem geeigneten Stückchen Plastik. Das liegt da Kiloweise rum.
  12. Zur Verdrahtung des Kabelbaums kann ich nichts sagen. Aber der Anschluss des Reglers ist ja schonmal korrekt. Da es grundsätzlich funktioniert und ungeregelt gleichmäßig leuchtet, denke ich mal der Rest ist auch korrekt angeschlossen. Falls die Profis jetzt nicht gleich mit einem "dat is immer so wenn ... also mach mal ..." kommen, würde ich an Deiner Stelle mal die etwas, naja, "legeren" Anschlüsse überdenken. Dann kannst Du anschließend schonmal Fehlströme, Querschnittsprobleme und Massefehler ausschließen. Das Reglergehäuse sollte schonmal gut auf Masse gehen und ich würde empfehlen das rote Kabel für die Masse an die gleiche Schraube zu klemmen, die den Regler hält. Dann sehe ich da noch einen etwas abenteuerlichen Masseabgriff an der Lüfterradabdeckung? Die verdrillten Kabel, die um die Schrauben gewickelt sind, sind zwar zeitgenössisch, können aber sicher auch einen Kabelschuh vertragen. Die Ringkabelschuhe sollten eh möglichst passend zur Verschraubung gewählt werden, damit der Querschnitt stimmt und sie sich nicht nach ein paar Km lockern. Und bei dem gelben Kabel das zu Kabelkästchen führt sind die Litzen am Kabelschuh unsauber verdrillt; schau mal, ob die Verbindung gut hält. Muss das Grüne Kabel nicht angeschlossen werden? Dann auf jeden Fall Isolieren. Das Kabel ganz oben kann ich nicht richtig erkennen. Wenn das nicht benötigt wird, gehört das auch isoliert.
  13. Bevor hier alles in Winterschlaf fällt, geht es bei mir (weniger) fröhlich weiter. Eigentlich war ich heute dabei, endlich den neuen Bremszug für die Vorderradbremse einzuziehen. Und weil das mehr schlecht als recht ging, musste irgendwann der Lichtschalter ab und später wieder dran. Und da fiel mir ein kleiner, schwarzer Pinöppel fast in die Hand (grüner Kreis). Offenbar wurde er vom Drehstück (wie habe ich das vorher genannt? Ausrückhebel?) des Lichtschalters nach rechts gedrückt. Rechts hing er nämlich noch etwas fest. Mit dem Schraubendreher kann ich ihn beim losdrehen jedenfalls nicht kaputt gedrückt haben, da habe ich aus Faulheit einen viel zu kleinen benutzt. Wenn ich jetzt zu weit nach rechts drehe, fliegt mir das Drehdings auseinander und die kleinen Einzelteile samt Feder (die mich ja auch schon geärgert hatte) verteilen sich im Schalter. Bedeutet: Das war's mit meinem schönen Originalschalter. Ich könnte das Ding natürlich noch ankleben, aber wie lange soll das wohl halten? Außerdem fehlte schon der linke Pin, der den Wahlschalter für Abblend-/Fernlicht begrenzt (rote Kreise). Ohne Deckel gibts da immer schön Kontakt zur Schnarre. Also ich denke da hat ein neues Innenleben leider mehr Sinn, als auf Probleme zu waren.
  14. Kleiner Logistik-Post Ich wollte noch ein paar Erfahrungen während der Restauration (kann man das so nennen?) teilen. Vielleicht hilft es ja der/dem Ein- oder Anderen, die sowas so selten machen wie ich. Als erstes soll es um die Planung, Beschaffung und Dokumentation gehen. Vielleicht sollte ich vorweg schieben, dass ich vom Kauf bis zum Beginn der Restauration 3 Monate Zwangspause hatte, weil mir dann erst ein Raum zum Arbeiten zur Verfügung stand. Wäre das nicht der Fall gewesen, hätte ich das sicher wie die meisten Anderen gemacht. Bzw. so wie ich das auch von den Instandsetzungen zweier Vespas und zweier Kleintransporter gekannt habe. Man zerlegt die Baugruppen, legt alles päckchenweise zusammen ab und versucht sich zu merken was mit welcher Schraube wie verschraubt war. Hier und da schreibt man sich auch was auf oder macht ein Foto. Weil ich aber kaum abwarten konnte los zu legen, bin ich da anders herangegangen. Am Anfang stand erstmal das Sammeln von Fotos, Dokumentationen, Berichten. Ersatzteilkatalogen und Schaltplänen des Modells. Da halfen Google, Pinterest, alteroller.de, scooterhelp, einige Listen und Links aus dem GSF uvm. Dabei ist eine ganze Menge an Material zusammengekommen. Das GSF-Wiki und die Vespa Tecnica waren natürlich auch sehr wichtig, um die Details zu vergleichen. Außerdem habe ich mir viele Restaurationsberichte hier im GSF, aber auch im italienischen Forum durchgelesen. Das hat schon mal enorm geholfen die Differenzen zu den angrenzenden Modellen (VL1-2T, ACMA, Lampe unten, VB usw.) zu erkennen und den technischen Aufbau zu verstehen. Es sind ja doch viele Dinge anders als bei den Small- und Largeframe Vespas, die ich schon kannte. Aus purer Langeweile ... nein ... Um tiefer in das Modell einzusteigen, habe ich die Explosionszeichnungen genauer studiert und mir unklare Teile in den bekannten Shops angesehen. Manche Tafeln sind leider etwas voll und eng gepackt, deshalb habe ich die in Photoshop in 29 Einzel-Zeichnungen zerlegt. Dann ging es zur Ersatzteilbeschaffung. Nach meiner Erfahrung gibt es immer mal wieder neue Produkte, andere sind plötzlich nicht mehr aufzutreiben, die Qualitäten sind sehr unterschiedlich, die Preise können sehr variieren und die Frühjahrssaison trägt ihres dazu bei. Überrascht war ich, dass fast alle Teile für so ein altes Modell noch erhältlich sind. Jedenfalls habe ich versucht so früh wie möglich an alle zwingend benötigten Teile zu kommen, um später nicht ohne da zu stehen. Trotz des Risikos, dass einige später nicht passen oder benötigt würde. Bei Motorrevisionen habe ich immer einfach mit Excel-Listen gearbeitet um Teilelisten zu erstellen und Preise zu vergleichen. Bei der Menge an Teilen habe ich aber diesmal lieber die zerlegten Explosionszeichnungen mit Tabellen ausgedruckt und dann händisch Notizen eingetragen. Dabei dann die einzelnen Teile gelistet, Preise der Shops eingetragen, Maße der Teile und ob ich sie schon bestellt, erhalten und abgelegt habe. Die Bestellungen habe ich mit unterschiedlichen Stiftfarben zusammengefasst und nach Erhalt in Hüllen mit Klettverschluss abgelegt. Am Ende hatte ich eine mittelgroße Kiste mit vielen, vielen Teilen. Alle Rechnungen habe ich dann (doch wieder) in eine Excel-Liste (wobei es bei mir eigentlich eine Numbers-Liste war) eingetragen, die in Ersatzteile, Verbrauchsmittel, Anschaffungen und sonstige Ausgaben geteilt war. Damit hatte ich einen vollständigen Überblick über die Kosten. Um alles korrekt wieder zusammenzusetzen habe ich aus allen Winkeln und von allen Einzelteilen Fotos gemacht. Insgesamt sind dabei 977 Fotos zusammen gekommen, die ich zum Teil hier für Fragen gepostet habe. Die Menge kam auch deshalb zustande, weil ich mit meinen fettigen, schwarzen Händen und Handschuhen einfach drauf gehalten habe. Durch die Menge waren aber auch einige Glückstreffer dabei, die im Nachhinein viele Probleme gelöst haben. Zum Zerlegen sei noch gesagt, dass ich kein Originalteil weg geworfen habe. Die Teile die nicht wieder an den Roller sollten, habe ich separat in einem Karton gesammelt. Da konnte ich einige Muttern, Scheiben und Ringe wieder heraussuchen und wiederverwenden oder Maße nehmen wenn Ersatzteile nicht passen wollten. Prominentestes Beispiel: Kolbenringe. Zuletzt habe ich noch die Federringe für die Radmuttern gegen die Originale getauscht und die selbstsichernden Muttern für den Luftfilter raus gefischt. Der Karton wird dann eingelagert. Zuletzt habe ich noch separate Explosionszeichnungen zur Dokumentation der verbauten Teile geführt. Damit kann ich später noch genau nachvollziehen welches Teil gefehlt hat, welches original verbaut war und welches ersetzt wurde. Da muss ich noch ein paar Dinge korrigieren, die sich zwischenzeitlich geändert haben.
  15. Auch schön. https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/vespa-acma-paris-vollstaendig-rostfrei-1954/2244701915-305-9047
  16. Dior ist ja nicht gerade die Top Luxusmarke was Taschen angeht. Und wenn sich Geldadel, Luden und die Geissens mit was auskennen, dann sind es Taschenmarken. Dior und blingbling hebeln doch eher nach unten.
  17. Vielleicht funktioniert das ja so besser als original
  18. Claudio antwortete auf Kebra's Thema in Technik allgemein
    Willst du nun Rost-Look oder blank?
  19. Trotz eisiger Temperaturen von +18 Grad bin ich heute die ersten 20 Km gefahren. Wideframe/8-Zoll ist ja doch eine Umstellung. Fährt sich sehr komfortabel, aber auch ein bisschen wie auf Eiern. Aber so entspannt bin ich echt noch nie über Kopfsteinpflaster gefahren. Und der Sound! Und die Sitzhaltung! Und der Sattel! Echt toll! Ich hatte das Gemisch wegen der Rauchentwicklung von 8% auf 4% herunter gemischt. Nach einigen hundert Metern fing er aber wieder ordentlich an zu rauchen. 4-5 Kilometer später hörte das Rauchen dann auf und es kommt seitdem so gut wie kein Rauch mehr; also nicht mehr als bei meinen anderen Rollern. Entweder es hat so lange gedauert bis das Öl von der Montage und Rückstände im Auspuff ausgebrannt waren, oder mein Getriebeöl ist jetzt leer Die Schaltung ist relativ laut. Ich denke mal das war früher so? Die Vorderradbremse spielt Rodeo. Also scheint wohl der Bremszug zu kurz zu sein. Das Thema "Züge" nimmt jedenfalls den Spitzenplatz bei meinem Fuck-up-Post ein. Was ist denn diesmal nur Los Zur Laufkultur: Leerlauf ist kalt und warm absolut 1A! Im unteren Drittel tut er sich recht schwer auf touren zu kommen; ob ich da wohl mit der Gemischschraube weiter komme? Halb- bis Vollgas geht es dann wieder recht zügig. Ausdrehen ist noch nicht, da halte ich mich vorerst zurück. Ich bin also recht untertourig unterwegs. Was mir schon nach den Testläufen aufgefallen war (hatte ich zum TÜV sauber gewischt), sind die vollgespritzten Schaltzüge. Da suppt es offenbar aus dem Auslass. Ich hatte übrigens auch Öl/Benzin am Vergaser und an den Schrauben, die den Luftfilter befestigen. Zuletzt habe ich noch den Spiegel besser eingestellt, eine Waldmaus aus der Garage verscheucht und eine Liste mit Bordwerkzeug erstellt. Auch, um den Motor 20-30 Minuten runter kühlen zu lassen. Wie ich gelesen habe, haben einige Beistzer offenbar Schwierigkeiten den Motor zu starten, wenn er einige Zeit gestanden hat. Das ging bei mir glücklicherweise problemlos. Also auch da einen Haken dran.
  20. (Bin kein Fußballfan, aber:) Jetzt erstmal nen Kaffee.
  21. So, jetzt mit mehr Ruhe. Ich meine die Bezeichnungen der Datenfelder, die Anfang Oktober 2005 EU-weit vereinheitlicht wurden, auch um deren Lesbarkeit zu vereinfachen.
  22. 239 gesamt. Hatte ich auch so im Sinn. Ich hab ihm ja angemerkt, dass er sich dabei unwohl fühlte. Ich hatte im Endeffekt die Wahl: ohne zweiten Sitzplatz, oder nochmal einen Transporter mieten und knapp zwei Wochen warten, weil das Amt so lange Vorlauf hat. Jetzt geht es morgen schon in die Sonne (falls es klappt). Einer der Fehler, die man nur einmal macht. Hab mittlerweile auch verstanden, dass die Schlüsselnummern bei Auslandsreisen für die Polizei gedacht sind und nicht für die Zulassung. Grüße an die Lernkurve.
  23. Annemie, isch kann nit mih! Kleiner Schönheitsfehler, aber trotzdem ätzend! War gerade beim TÜV und habe die Papiere abgeholt. Aktueller Preis: 239,39€ Anschließend (!) hat der Kollege gesagt, dass er leider nur einen Sitzplatz eintragen konnte, weil ich nur mit einem Sitzplatz bei der Prüfung war. Das Sitzkissen hatte ich abgeschraubt, damit ich die Spanngurte am Gepäckträger befestigen konnte. Was sagt man dazu. Sprachlos. War ihm offenbar auch peinlich. Jetzt schwillt mir natürlich trotzdem der Kamm, weil in der schwedischen Zulassungsbescheinigung Punkt S.1 (Anzahl der Sitzplätze inkl. Fahrer) eine klare "2" steht. Wozu harmonisiert die EU die Zulassungsbescheinigungen, wenn es am Ende niemanden interessiert? Außer dem Baujahr hat der TÜV nichts den schwedischen Papieren entnommen. Leergewicht, Gesamtgewicht, Hubraum, alles anders. Ich stelle mal beide Dokumente ein, vielleicht fällt Euch ja noch ein Fehler auf. Interessiert im Betrieb natürlich keinen, sicher nicht mal die Polizei. Aber eben trotzdem Driss. Kann ich dann bei der nächsten HU ändern lassen oder fahre zwischendurch mal da hin (und zahle). Ich denke mal das ist deren Verständnis von Kundenbindung. PS: Kleines Kennzeichen ist drin, hat er nochmal spezifisch vermerkt, damit das Amt nicht erst $50 1a raussuchen muss. Den hatte er also gefunden. Hatte auch extra heute Morgen deswegen angerufen. PSS: Eigentlich wollte ich ja den 28.04.1956 als Erstzulassung. 1994 hatte die Dame auf der Zulassungsstelle das Datum ausgesucht, nicht der TÜv-Prüfer.
  24. Öhm, vielleicht täuscht das auf dem Foto. Die kommen aus dem linken Durchgang. Eigentlich sieht es bei mir fast so aus wie bei Dir. Die Schaltzüge sind etwas länger als der Kabelstrang rechts. Beim Anschlag des Lenkers am Lenkanschlag (Sattel) sitzen die Züge und Kabel noch ausreichend locker im guten Winkel. Allerdings habe ich Gas und Kupplung etwas länger gelassen; aber wenn das bei Dir so gut funktioniert...

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