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kuchenfreund

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  1. Naja, ich sag mal, niemand hindert dich daran, deinem Passarati - der ja ohnehin langsam alt wird - ein Date mit der Schrottpresse zu verschaffen und fortan "auf den ÖPNV (zu) setzen oder auch mal das Rad (zu) nehmen." Ich bin mir zwar nicht sicher, ob deshalb die Fahrverbote in Italien zurück genommen werden. Aber hey, Versuch macht kluch
  2. Normalerweise kann ich dich ja echt ab, aber so langsam wirst du anstrengend. Ja, ich halte die Einflussmöglichkeiten, die wir haben, für sehr sehr begrenzt. Weil das Land, in dem ich lebe, gerade mal für 2,4% des weltweit emittierten CO2 verantwortlich ist, und weil die Hauptverursacher ja ohnehin nicht Privathaushalte und privater Straßenverkehr sind, sondern Industrie und Wirtschaft. Daher hält sich mein persönlicher Enthusiasmus CO2 einzusparen in Grenzen. Zu kleinen Opfern bin ich bereit. Aber wie gesagt, vegane Ernährung oder ein Elektro-Auto wären beisielsweise keine Option für mich. Denn für mich wären das gewaltige Einschnitte, an einen spürbaren realen Effekt mag ich hingegen nicht so recht glauben. Dem einen oder anderen mag es darüber hinaus vielleicht persönliche Befriedigung verschaffen, sich mit Tofu-Schnitzeln und ÖPNV für die gute Sache zu kasteien. Mir nicht. Dass es einen Klimawandel gibt, bestreite ich nicht. Aber ich frage mich schon, ob das alles so gravierend ist, wie medial dargestellt. In den 80ern hat man uns in der Schule immer erzählt, dass es im Jahr 2000, spätestens aber 2010, keine Rohstoffe mehr geben wird. Also weder Erdöl, noch Uran, Aluminium oder andere Materialien, die für unser Leben wichtig sind. Da wurden dann so Listen ausgeteilt, erstellt vom damals wie heute hoch angesehenen Club of Rome. Die hatten fein säuberlich ausgerechnet, wann jede Ressource aufgebraucht ist. Als Schüler hat mir das Sorgen bereitet. Eingetreten ist davon GAR NICHTS, obwohl der weltweite Verbrauch stärker zugenommen hat, als befürchtet. Außerdem hieß es damals, man könne im Jahr 2000 nicht mehr in die Sonne gehen, weil das dank fehlender Ozonschicht unmittelbar Hautkrebs auslösen würde und "der letzte Elefant ist schon geboren". Sind aktuelle Klimaprognosen, die eine Reichweite von mehreren Jahrzehnten haben, wirklich seriöser, als die Weltuntergangsvorhersagen aus den 80ern? Und bevor mir jemand etwas andichtet: Ich habe dieses Jahr zweimal Urlaub gemacht. An der Nordsee. In meiner Freizeit bin ich gerade dabei, einen verunfallten Mercedes W202 zu retten. Wirtschaftlich lohnt sich das nicht annähernd, aber ich fände es einfach abartig, einen rostfreien Ersthandwagen auf den Schrott zu schmeißen. Auf einen SUV hätte ich ebenso wenig Bock, wie auf ein Elektro-Auto.
  3. Naja, ich sag mal, "Ausrede" impliziert ja, das man sich irgendwo rausreden müsste. Dass man sich eine falsche Rechtfertigung für Fehlverhalten zusammen spinnt. "Herr Lehrer, mein Hund hat die Hausaufgaben gefressen" oder so. Ich sehe mich nicht in der Position, mich irgendwo rausreden zu müssen. Ich habe gewisse Interessen/Vorlieben/Gewohnheiten, die mir wichtig sind, und die ich nicht aufgeben möchte, weil derzeit gerade "öko" angesagt ist. Ich esse lieber Rindersteak als veganen Fleischersatz, fahre lieber eine E-Klasse als einen Renault Twizzy und meine Roller möchte ich mir auch nicht nehmen lassen. "Super-Polluter" hin oder her. Energie sparende Glühbirnen oder so'n Scheiß lasse ich mir ja noch gefallen. Aber ich werde mich garantiert nicht in Maximalverzicht üben, um letztendlich genau gar nichts zu bewirken.
  4. Aus Deutschland stammen 2,4% der weltweiten jährlichen CO2-Emissionen. Selbst wenn wir ab morgen alle wie in prähistorischen Zeiten als Jäger und Sammler leben würden, würde der weltweite CO2-Ausstoß kaum zurück gehen. Und spätestens 2021 wären die weltweiten CO2-Emissionen wieder höher, als heute, denn während hierzulande Verzicht gepredigt wird, nehmen sie anderswo auf der Welt eher zu. Und warum ist hier eigentlich immer von PS-gewaltigen Oberklasse-SUVs die Rede? Die Dinger fährt doch kaum ein Mensch. Das meistverkaufte Auto ist - meines Wissens nach- immer noch der VW Golf.
  5. Möglich ist so einiges. Bei mobile.de ist gerade ein VW XL1 drin. Für 90.000 Euro kann das 48PS-Geschoss dir gehören. Viel Spaß beim Spritsparen! Der 3-Liter-Lupo hatte letztendlich dasselbe Problem. Meine damalige Freundin hat sich um 2000 rum für das Ding interessiert. Er kostete mit rund 30.000 Mark etwa 50% mehr, als ein Lupo mit dem Basis-Benziner. Für das Geld hätte man damals einen Wagen der unteren Mittelklasse bekommen. Außerdem waren die Inspektionen teurer, eventuelle Reparaturkosten höher und Verschleißteile wie Reifen usw. haben ebenfalls mehr gekostet. Und in Wahrheit war er wohl eher ein 4,5-Liter-Lupo. Sie hat dann einen Lupo mit 50PS-Benzin-Motor genommen. Der war zwar nicht so sparsam, aber in Anschaffung und Unterhalt dennoch deutlich günstiger. Was bringt einem ne sparsame Karre, wenn man am Ende draufzahlt?
  6. Ich schätze mal, wenn es wer aus dem Forum war, wird man es nicht erfahren. Nachmittags um zwei besoffen Roller fahren, einen Wheelie versemmeln und dadurch einen Unfall mit Personenschaden verursachen, ist ja jetzt nichts, womit man angibt. Und nein, ich war es nicht!
  7. Wie jetzt? Die haben sich gesagt: "Okay, die Strecke ist 130 Kilometer lang, da brauche ich, je nachdem wie viel Zeit für pissen, tanken und rauchen drauf geht, so etwa zwei Stunden?" Ist ja voll crazy Bevor es Computer gab, ging man mit dem Smartphone ins Internet. Ist doch klar!
  8. Wie gesagt, die Teilnahme an einer Demo ist KEIN Entschuldigungsgrund. Weder für Azubis, noch für Schüler. Man könnte natürlich behaupten, man sei krank gewesen. Aber ob das der Weg ist, den Eltern mitgehen sollten? Bei Schülern ist das alles jetzt auch nicht so das Problem, wie gesagt, Engagement, pädagogische Gründe usw. Aber wer ein Unternehmen führt, wird nicht unbedingt gewillt sein, auf eine bezahlte Arbeitskraft zu verzichten, weil selbige innerhalb der Arbeitszeit demonstrieren geht. Dazu, welche Auswirkungen 'Fridays for Future' auf die Schulleistungen der Teilnehmer hat, wird es derzeit noch keine seriösen Erhebungen geben. Das ist ja schließlich ein relativ junges Phänomen, und wenn man so eine Untersuchung ernsthaft angeht, und das Ergebnis nicht schon vorher feststeht, dauert das seine Zeit. Ich wage aber mal zu behaupten, dass man von regelmäßigem Fehlen nicht unbedingt besser wird. Andernfalls wäre Schule generell auch ziemlich obsolet Die Frage nach den Gründen der Teilnehmer finde ich schon interessant. Wenn ein Teenager vor der Wahl steht, sich das lahme Geschwätz seiner Lehrer anzuhören, oder mit ein paar korrekten Leuten durch die Stadt zu ziehen und einen auf Öko-Rebell zu machen - wie wird er sich wohl entscheiden? Ich denke mal, eine Sundays-for-Future-Bewegung wäre nicht annähernd so erfolgreich.
  9. Wenn ein Azubi nicht zur Arbeit geht, ist das eine Verletzung seiner arbeitsvertraglichen Pflichten. Und auch unentschuldigtes Fehlen in der Berufsschule ist eine schwerwiegende Pflichtverletzung. Beides kann auf jeden Fall eine Abmahnung nach sich ziehen, im Extremfall sogar eine Kündigung. Gestreikt werden darf im Arbeitskampf. Aber nicht, um darüber hinaus gehenden politischen Forderungen Gehör zu verschaffen. Das heißt, arbeitsrechtlich ist es egal, ob jemand nicht kommt, weil er demonstrieren geht, oder weil er stumpf blau macht. Mag sein, dass manch ein Vorgesetzter so etwas toleriert, aber generell geht man auf dünnem Eis, wenn man sagt: "Hey Boss, ich komme freitags nicht mehr, ich bin da ab jetzt immer bei 'Fridays for Future' unterwegs". Schüler sind absolut priveligiert, was das angeht. Ein Streikrecht haben sie zwar auch nicht, und sind zudem auch verpflichtet, am Unterricht teilzunehmen. Aber die meisten Schulen begrüßen es, wenn junge Leute sich politisch engagieren, daher werden Verstöße oft nicht verfolgt. Ob es den 'Aktivisten' jetzt immer um die Sache geht, oder man so'n bisschen demonstrieren geht, um eher ins Wochenende zu starten, steht natürlich auf einem anderen Blatt. Ich bin Realist, daher denke ich, allzu edel werden die Motive nicht immer sein.
  10. Meister? Baustelle? Lass mal, ich bin selbst Akademiker. Aber die These, dass Bildung mit der Bereitschaft, sich für Umweltschutz starkzumachen korreliert, ist mir zu selbstgerecht und zu simpel. Speziell im Fall von "Fridays for Future" mag das vielleicht richtig sein. Es macht schließlich einen Riesen-Unterschied, ob man als 17jähriger Oberstufenschüler einen (weitgehend folgenlosen) unentschuldigten Fehltag hat, oder als 17jähriger Azubi eine Abmahnung bekommt. Aber in dem Posting ging es ja nicht um Fridays for Future, sondern um Umweltschutz im Allgemeinen. Und ich denke, wenn man der Ansicht ist, das Umweltschutzmaßnahmen nicht zu Deindustrialisierung, Arbeitsplatzabbau und drastisch steigenden Lebenshaltungskosten führen dürfen, ist man deswegen noch lange kein bildungsferner Proll.
  11. Sicher, heutzutage ist man öko. Und wer das nicht begriffen hat, ist ungebildet, rechtsradikal oder einfach nur dämlich... Schön, wenn die eigene Meinung die einzig richtige ist.
  12. Da kommt es aber echt drauf an, wo du damit unterwegs bist. Die Gegend, in der ich wohne, ist deutlich katholische geprägt. Da würde man jetzt nicht zwingend davon ausgehen, dass das ironisch gemeint ist.
  13. Also jetzt mal im Ernst: Wenn du schon Geld mit Verkaufsrestaurierungen machen willst, dann finde doch bitte selbst raus, was du für deine Karre nehmen kannst. Warum sollen andere deine Arbeit machen?
  14. Bei den meisten Dingen, die man kaufen kann, ist der Preis ja stark vom Zustand abhängig. Ein Bordellbesucher wird z.B. für eine schlanke, gepflegte 20jährige weit mehr bezahlen, als für eine füllige Mittfünfzigerin, die vom Leben und vom Alkohol sichtlich gezeichnet wurde. Und genauso ist es mit dem O-Lack deiner Rally. Ist das, was sich unter der Behelfslackierung befindet, nach deren Entfernung weitgehend makellos, ist das wertmäßig ein dicker Pluspunkt. Existieren da allerdings nur noch ein paar stumpfmatte Lackinseln, dürfte gegenüber einer Neulackierung eher ein Minderwert bestehen. Das heißt, was der Eimer wert Ist, kann man erst sagen, nachdem die Selfmade-Lackierung abgewaschen wurde. Ist jetzt für die Investmentplanung natürlich ein bisschen doof, und vermutlich auch nicht ganz das, was du lesen möchtest. Aber hey, notfalls muss nach erfolgtem Verkauf im Frühjahr halt beim Bordellbesuch gespart werden. Und wer weiß, vielleicht kann die fette Alte ja Dinge, die ihre attraktive junge Kollegin nicht kann? Gönn dir!
  15. Ein paar Seiten zuvor hatte ich ja meine Erfahrungen mit der Huk-Coburg geschildert. Wie gesagt, es ging um lächerliche 300 Euro. Ich will gar nicht wissen, was Sache ist, wenn vier- oder gar fünfstelligen Beträge auf dem Spiel stehen Wobei die HUK auch nicht die einzige Versicherung Ist, mit der ich negative Erfahrungen hatte. Vor ca. 4 Jahren ist mir jemand mit rund 50 Km/H in die Seite gefahren, mein Benz war krumm wie eine Banane. Ich habe den Wagen für wenig Geld an einen der Schrotthändler aus dem Gutachten verkauft. Wochen später zauberte die Öffentliche einen Ankäufer aus dem Hut, der angeblich das 2,5fache gezahlt hätte und wollte den Betrag entsprechend mindern. Das hat mein Anwalt dann geregelt, hab alles bekommen. Wie auch immer, irgendwelche Tricks werden wohl immer ausprobiert. Aber ich denke, solange man ein fähigen Anwalt hat, kriegt man schon, was einem zusteht. Dauert halt...
  16. Ja, die Versicherung muss immer zahlen! Ein Unfallopfer wird nicht leer ausgehen, weil der Schädiger ein Moped fährt, das nicht der Straßenverkehrsordnung entspricht. Unter Umständen kann die Versicherung den Fahrzeughalter in Regress nehmen. Aber das ist einerseits an bestimmte Bedingungen geknüpft und dabei gelten andererseits auch finanzielle Obergrenzen. Informier dich mal, ehe du hier mit Halbwissen auftrumpfst. So sind deine Postings einfach nur nervig.
  17. Papiere gibt es halt, wenn das Ding zugelassen wird. Ich würde die Moppe einfach an- und direkt wieder abmelden. Dann sollte eine Wiederzulassung nach eineinhalb Jahren ohne Stress und Diskussionen möglich sein.
  18. kuchenfreund antwortete auf massi's Thema in Blabla
    Ich könnte mir vorstellen, das hier ein paar Leute unterwegs sind, die Ahnung von dem Kram haben:
  19. Für mich sieht die Kiste absolut nicht nach einer der verhassten Asien-Vespen aus. Eher nach einer älteren Restaurierung, bei der man jetzt nicht den allerhöchsten Anspruch an Originalität hatte. Ich denke, solange das Blech unter der Kitsch-Lackierung gut ist, kann man so was mitnehmen. Eine VBA, die man hierzulande für 1500 Euro bekommt, besteht überwiegend aus Blätterteig.
  20. kuchenfreund antwortete auf JBe's Thema in Blabla
    Ich hatte so einen Motor noch nie auseinander, aber ich denke mal, dass die Lagerschalen mit dem Gehäuse verpresst sind. Theoretisch könnte man sie sogar austauschen, allerdings dürfte es mehr als schwierig werden, sie aus dem Gehäuse herauszubekommen. Und da eine Reparaturmöglichkeit nicht vorgesehen ist, gibt es halt auch keine Ersatzteile. Bei manchen japanischen Möchtegern-Harleys ist das ganz genau so.
  21. kuchenfreund antwortete auf JBe's Thema in Blabla
    Wie kommt ihr eigentlich darauf, dass eine GT/GTS eine Rundum-sorglos-Lösung ist? Diese Roller rosten. Manche Jahrgänge stärker als andere, aber so ganz generell kann man sagen, dass man sich auf jeden Fall um den Korrosionsschutz kümmern muss, wenn das Moped auch mal draußen steht. Die anfangs verwendeten Leader-Motoren halten zwar lange, haben aber Kurbelwellenlager, die nicht austauschbar sind. Das heißt, sind die Lager platt, steht ein neues Motorgehäuse mit auf der Rechnung. Eine nachhaltige und kundenfreundliche Lösung, die Spaß macht. Was mit ASR, ABS, Start-Stop-Automatik und Einspritzung ist, wenn der Roller mal alt ist, kann irgendwie auch keiner sagen. Dass es hier Probleme geben kann, ist klar. Und den meisten Piaggio-Werkstätten traue ich weder die Kompetenz noch die Bereitschaft zu, hier was zu machen. Am Ende wird dann vermutlich munter drauf los getauscht, bis der Kram wieder funktioniert oder zumindest die Warnlampe ausbleibt. Zahlen tut der Kunde...
  22. Okay, dann ist es also deren Problem, und nicht meins. Gut so, war schon kurz davor, mein Handy auf Werkseinstellung zurückzusetzen.
  23. Wenn ich auf bestimmten Websites - Nein, keine Schweineseiten, aber z.B. mobile.de - unterwegs bin, ploppt immer mal wieder so 'ne ultranervige Werbung auf. Angeblich handelt es sich um ein Belohnungsprogramm für treue Telekom-Kunden und man erhält dort ein hochwertiges Smartphone. Die Werbung lässt sich nicht einfach wegklicken und verschwindet erst, wenn man zig mal auf den Zurück-Blättern-Button tippt. Klar, wer glaubt, dass man dort wirklich ein Smartphone bekommt, glaubt auch daran, dass die süße Larissa aus Russland tatsächlich herkommt, nachdem man ihr 1000 Euro für Flugtickets überwiesen hat. Nur: Was zur Hölle ist das? Wurde die Website gehackt? Habe ich ein Virus auf meinem Handy? Kann man das irgendwie blocken? So ungefähr sieht das aus:
  24. Irgendwie fehlen halt die Vergleichswerte. Neue Erstseriengehäuse werden ja nun doch eher selten Angeboten. Vielleicht einfach mal gucken, was gute gebrauchte Gehäuse kosten, und den Preis dann mal 1,5 nehmen?

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