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Inhalte mit der höchsten Reputation am 30.10.2011 in allen Bereichen anzeigen

  1. hmmm. dieses kleine familienform schreibt sich aber auf die fahnen, dass man auch im technischen bereich zumindest keine fehlinformationen propagiert - zudem wird gerade der bereich auch von moderatoren (mit ahnung) betreut und ist auch von leuten besucht die (ohne witz) das wissen gepachtet haben (siehe T5Rainer). so versuchen wir auch neulinge nicht ins offene halbwissenmesser laufen zu lassen. allerdings ist jmd. in der heutigen zeit, der ein video erstellt bei den fastfood-info-verbrauchern ganz weit vorne. d.h. ein U20-jähriger schaut sich lieber 5 min video an, als 2 std. mit SuFu + topiclesen zu verbringen (wobei ich zweiteren ansatz präferieren würde) und darin liegt die krux bei den Frank-videos: wenn er in bestimmten bereichen ungenau ist oder gar falsch liegt, dann ist eine korrektur (bzw. auch der hinweis zur korrektur) schwerlich möglich - vor allem weil das video schon abgedreht, online und von einem gläubigen neuling heruntergeladen und für bare münze gespeichert ist ... damit fällt (wie bei den nicht zugelassenen winterreifen) das kind in den brunnen und bricht sich auf halbem weg am zieheimer das g'nack. so schön ich pers. engagement und verve finde, bleibt das gegenteil von "gut" immernoch "gut gemeint". insofern würde ich mir als teileverkäufer schwer überlegen jmd. unter meiner fahne auf die welt loszulassen, dessen glanz eher in videoproduktion zu suchen ist, als in fachwissen ... ich halt übrigens absichtlich meine fresse, wenn ich was nicht kann oder weis. wenn ich mich durch angewandtes eigenes halbwissen um meinen eigenen hals bring ist das mein problem - jmd. anderen durch meine weitervermitteltes halbwissen in kalamitäten zu bringen wäre mir einige schlaflose nächte wert. wenn ich mal nen "kundenroller" mach, dann zieh ich alles zweimal genauer fest und mach ne extra-probefahrt - nicht, weil ich mir nicht vertrau, sondern weil ich durch den faktor zeit das risiko minimieren will. meine 5 ct. b
  2. Es dürfte Sommer 1992/93 und ich Student an der Uni Konstanz gewesen sein. Wie immer war ich knapp bei Kasse, es war gerade vorlesungsfreie Zeit und ich hätte auf Prüfungen lernen sollen und zusätzlich diverse Hausarbeiten schreiben müssen. Aber ich wollte Geld verdienen und ging daher aufs Arbeitsamt (in der Nähe bei meiner damaligen Freundin in Sigmaringen). Dort saß ich aufm Flur, als die Tür aufgerissen wurde und einer in den Gang rief:"Hat jemand Bock auf Müllfahrer." Niemand meldete sich, außer mir, der ich meinen Arm hochriss. Ich solle mitkommen, hieß es. Das Ganze wäre im Kreis Sigamringen/Mengen und ich solle mich bei der privaten Müllfirma xy melden. Ich hin, wurde sofort angestellt und verdiente sensationelle 160,-DM am Tag (und das nahezu steuerfrei, da ich ja Student war). Dazu wurde ich eingekleidet in orange und mit schwarzen Schuhen mit Stahlkappen. Am nächsten Tag morgens um vier traf ich am vereinbarten Parkplatz irgendwo bei Mengen ein. Zwei Müllabfuhrfahrer (einer für den LKW, der andere stand hinten auf dem Treppchen) begrüßten mich mürrisch und fragten:"Häsch scho mol kibbelt?"* Ich:"Nö, aber das werde ich schon schaffen." Wie sich später herausstellte, waren beide glühende Anhänger der Partei der Republikaner und deren damaligen Chef Schönhuber.Ich also nahm den zweiten Platz hinten auf dem Treppchen am Heck des LKWs ein und man zeigte mir zuvor noch zwei Hebel, einer um die Tonne hydraulisch hochzuziehen, der andere, um sie hydraulisch wieder abzulassen. So gings dahin und der Fahrer vorne im LKW gab Vollgas, weil wir wurden nur für 6 Stunden bezahlt und jede Minute die wir länger brauchten, gab keinen Pfennig Geld. Um 9:30 Uhr wurde an einer Wurstbude gestoppt und erst mal ein LKW (Fleischkäswecka mit Unmengen an Senf) verdrückt. Dazu Bier. Auch der Fahrer! Auch ich! Zweimal am Tag fuhren wir auf die Deponie, um die Karre zu entladen. Es stank pervers und die Wespen schwirrten und stachen ohne Ende. Der ganze Job war echt heftig, denn ich musste pro Tag mehrere hundert, megaschwerer Mülltonnen zum Wagen heran holen, an der Karre einhängen, leeren und wieder zurückstellen. Dabei gab wie gesagt der Mann vorne im LKW Vollgas und im Prinzip rannte ich die ganze Zeit nur. Gegen 12-13 Uhr waren wir fertig und ich brutal am Sack. Die nächsten Tage ging alles so weiter. Dann kam der Freitag und Freitag war der Tag, da fuhr man zu den entlegenen Bauerhöfen aufs Land, um dort deren Tonnen zu leeren. An diesem Tag hatte der Fahrer eine leere Bierkiste auf dem Beifahrersitz und ich fragte mich gerade warum, da kamen wir schon an den ersten Bauernhof. Großes Hallo mit Bauer Ulrich und seiner Frau Isolde und auf jeder Mülltonne stand eine volle Flasche Bier. Es war Juli und pervers heiß nebenbei. Der Fahrer packte die Flaschen und stellte sie in die leere Bierkiste auf dem Beifahrersitz und dann gabs beim Bauern erst mal einen Schnaps für jeden. Dann gings weiter Vollgas zum nächsten Hof. Und was soll ich sagen: jeder Bauer, den wir anfuhren, hatte auf seiner Mülltonne immer schön drei Flaschen Bier gestellt und auf fast jedem Hof bekammen wir noch jeweils drei Schnäpse so gegen den Durst. Und Durst hatten wir auch tierisch, denn es staubte übel, so dass wir während der Fahrt (auch der Fahrer!) immer schön ne Flasche Bier aus dem mittlerweile übervollen Kasten nahmen und soffen. Um 10 Uhr war ich voller als 18.000 Russen. Ich hielt mich mit einer Hand an dem Bügel hinten auf dem Trittbrett und wollte mir in einer Kurve gerade ne Kippe anzünden und musste zu diesem Zweck leider kurz den Griff loslassen. In dem Moment fuhr der Fahrer rasant in eine Kurve und ich flog rasant vom LKW. Zum Glück kam ich auf beiden Füssen auf, doch da der LKW 50km/h fuhr, konnten meine Beine das Tempo so urplötzlich nicht kompensieren und ich flog mit der rechten Körperseite aber mal richtig auf die Fresse und den Asphalt. Besoffen wie ich war, spürte ich kaum Schmerzen und blieb in einem Graben an der Seite liegen. Die zwei vollgesoffenen Affen im Müllauto merkten gar nicht, dass ich fehlte und fuhren weiter. Erst nach einer langen Zeit merkten sie, dass ich Vollhorst nicht mehr da war und kehrten um. Dort fanden sie mich mit ordentlich Prellungen und einer komplett blauen Hüfte, Bein und Schulter und mit 48,9 Promille. Ich arbeitet noch ein, zwei Wochen und danach war ich für meine Verhältnisse reich, aber körperlich ein Wrack und habe mich davon nie nie mehr erholt. Müllkutscher sein is not so easy. * "Hast Du schon einmal gekübelt (Mülltonnen geleert)?"
  3. ach ja ... und ich verbitte mir, das GSF und die Frank-videos in einen topf zu werfen. das eine ist ein feines frisches waldpilzsüppchen der saison mit vollfetter sahne und ein paar trüffelhobelschnitzen drüber, das andere ist lauwarmer borscht oder soljanka (aus der dose) um mal bildlich/verständlich zu sprechen ... b
  4. Drift-challenge Liedolsheim
  5. Womit wieder bewiesen wäre: ein gesundes Ego hat noch keinem geschadet. Nicht das Du sagst: "habe ich mißverstanden". Nö. Du sagst "du hast es wohl nicht so gemeint" Der kleine aber feine Unterschied zwischen aktiver und passiver Satzkonstruktion hat Potenzial im zwischenmenschlichen Bereich... Viel Erfolg auf dem Weg zu den nächsten 1000 Beiträgen Cheers!
  6. 1 Punkt
    zweifelt sicher niemand an und verlangt auch keiner. aber jetzt mal ohne spaß. ständig auf rules@eurochallenge zu verweisen ist albern. dafür gibt es dieses topic hier ja. dass sich alle nicht-INTERNEN, die es aber am ende betrifft, austauschen können. und ich finde, ein offenes gespräch trägt zur allgemeinen transparenz bei und hilft euch als gremium ja auch, stimmungen aller an der esc beteiligeten aufzunehmen, die sonst ja vielleicht eher selektiv an euer postfach vordringen.
  7. 1 Punkt
    Seid ihr da wirklich so empfindlich ? Ist ja ok mit "Mutter aller ESC Rennen" und zu eurem 10 jährigen will ich nichts sagen, klar eine Besonderheit. Aber die Begründung das 2011 35 Fahrer weniger da waren ( ihr hattet immer Spitzen Teilnehmerzahlen ) auf das Mirecourt Rennen zu schieben ist schwach, wie ich mein! Alle Veranstalter müssen um Teilnehmer "kämpfen" und irgendwie werde ich das Gefühl nicht los das Liedolsheim da eine übergeordente Stelle hat, die ich persönlich, nicht zu 100% nachvollziehen kann. Wie gesagt eurem Engagement und der Tatsache das ihr die "Mütter" seid, in allen Ehren. Aber warum Mirecourt nicht im Mai stattfinden darf entzieht sich meiner Denkweise. Mai-Frankreich-gutes Wetter-super Strecke VS Ehrempfinden ?! Liedolsheim ist und bleibt auch sicher immer etwas besonderes, egal ob das das erste oder zweite oder letzte Rennen der Saison ist. Und wo die Metallbecher übergeben werden, ist doch wirklich latte ! Meine Meinung, mein Eindruck..... Grete

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