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Polradnocken? Oberfläche gehärtet oder nicht?

Featured Replies

Geschrieben

Hallo,

 

bei meiner VL-Unterbrecherzündung hat sich der Unterbrecherkontakt riefig in die Nockenoberfläche eingeschliffen. Will natürlich den Unterbrecher wechseln aber der wird sich dann bei der riefigen Oberfläche sicher gleich wieder abarbeiten.

Die Nockenoberfläche hab ich festgestellt ist ja wohl nicht gehärtet und nur poliert.

Reicht es wenn ich die Riefen plan schleife und den Nocken neu poliere.

 

Wer kann mir da mit Rat zur Seite stehen?

 

Für hilfreiche Antworten bin ich sehr dankbar.

 

Grüße PS

Bearbeitet von alttimer

Geschrieben

ob  niederschleifen ne gute Idee ist bezweifle ich. Ich würd es lassen, einen neuen Unterbrecher einbauen, den Schmierfilz fetten und den Unterbrecher öfter mal überprüfen. oder ein neues polrad organisieren...

überleg, wenn du den nocken schleifst, dann ist der doch zu "klein"...oder?

Geschrieben

Solange der U-Kontakt einstellbar ist, ist er m.E. nicht zu klein. Entscheidend ist doch nicht der Durchmesser, sondern der Hub. :satisfied:

Geschrieben
  • Autor

Hier ist ein Bild vom Nocken. Hab die scharfen Grate der Riefen da schon leicht mit 400er Schleifpapier gebrochen. Der Nocken war zwar noch minimal ölig, offensichtlich war aber irgendwie Staub oder was anderes abrasives reingekommen, obwohl die Löcher im Polrad abgedeckt waren.

 

 

 

post-19449-0-98588800-1374473015_thumb.j

 

 

 

Welches Fett nimmt man am Besten.

Geschrieben
  • Autor

Danke für den Tipp mit dem Fett.

 

Wer kann mir noch sagen ob die Nockenoberfläche nur poliert oder auch sonst wie vergütetet ist, z. B.hochglanzverdichtet? qberflächengehärtet? usw.?

Geschrieben
  • Autor

Kann keiner was zu der Oberflächenqualität des Nockens sagen?   

 

:wacko:    Wirklich keiner eine Ahnung oder ist das ein großes Geheimnis?

Geschrieben

Nocken müssen immer gehärtet sein - ansonsten wären die in NullKommaNix eingelaufen.

 

=> Heisslagerfett (billiger)

Geschrieben

kannst du mal ein bild von dem kontakt machen, der eingebaut war/ist?? wenn die federspannung zu gross oder gar ein kontakt mit doppelter feder eingebaut war, führt das auf dauer auch zu solchen schäden am nocken.

Geschrieben

kannst du mal ein bild von dem kontakt machen, der eingebaut war/ist?? wenn die federspannung zu gross oder gar ein kontakt mit doppelter feder eingebaut war, führt das auf dauer auch zu solchen schäden am nocken.

 

 

... entweder das, oder Staub mit diamantharten Bröseln.

Geschrieben

der nocken schaut doch top aus... hab schon schlimmeres gesehen

Geschrieben
  • Autor

kannst du mal ein bild von dem kontakt machen, der eingebaut war/ist?? wenn die federspannung zu gross oder gar ein kontakt mit doppelter feder eingebaut war, führt das auf dauer auch zu solchen schäden am nocken.

 

Ja es war ein Kontakt mit doppelter Feder, wie er in der GS 3 Verwendung findet eingebaut. Wie verträgt das dann eigentlich die GS 3?

 

PS. Zwischenzeitlich war ich bei einem alten Motorinstandsetzer, der sich den Nocken mal angesehen hat. Der meinte, dass wohl die Oberfläche nicht gehärtet sein dürfte, wobei es seiner Meinung nach egal ist ob Oberflächengehärtet oder nicht. Wenn der Filz zu wenig schmiert, dann würde auch eine gehärtete Oberfläche angegriffen werden. Früher hätte man mit dem Spezialfett, dass es wohl damals immer zu den Unterbrecherkontakten mit dazu gegeben hat. einmal den Filz gefettet und vor dem Nocken noch ein Fettdepot eingedrückt. Im Übrigen meinte er, dass man wohl je nach Kilometerleistung in nicht zu langen Abständen nachschmieren sollte.

 

Hab mir nun das Heißlagerfett von Bosch besorgt (FT 1v4). Das gibt es dort noch in Restbeständen. Das ist ja wie dicker Kleber.

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