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Digitale Bodenbelastungskarte

Featured Replies

Geschrieben

Geologen Und Umwelttechniker sind gefragt!

Die Infos, die ich zu diesem Thema im Netz gefunden habe sind etwas dürftig, bzw. für mich nicht wirklich verständlich. Kann mir jemand sagen, was es damit auf sich hat?

Hat jemand bereits Erfahrungen mit diesem Thema gemacht oder verfügt über Insiderinformationen?

Geschrieben

Ich bin zwar Gartenbauwissenschaftler, aber Bodenkunde etc. habe ich auch gelernt. Was willst du denn genau wissen? Ich fand die links bei google schon gut erklärend.

Geschrieben

Ja, was willst du wissen?

Arbeite als Baustoffprüfer Boden in einem Ing.büro, kann dir alle Infos besorgen.

Alles in Allem, sind diese Karten aber nur ein grober Anhaltswert. Es sind einfach zu wenige Proben, für ein zu großes Gebiet genommen worden.

Bearbeitet von ManAtArms

Geschrieben
  • Autor

Vor allem interessiert es mich, nach welchen Kriterien, die "repräsentativen" Standorte der Bodenproben ausgewählt werden. Bin nämlich angeschrieben worden, daß die bei uns am Grundstück Proben entnehmen wollen. Nach diesem tollen Leitfaden der NRW Landesregierung würde ich aber sagen, daß unser Grundstück eher ungeeignet ist, da in den letzten Jahren massiv hin und hergebudelt, wogegen wir direkt an den Freidhof grenzen, der nach diesen Kriterien gut geeignet wäre (Grünflächen, Rasen etc., die seit vielen Jahren bestehen, teilweise seit dem 2. Weltkrieg).

Auch finde ich da so einges etwas suspekt. Ist zwar ein Schreiben der Stadt, das Institut, daß die Proben durchführt ist auch erwähnt, ist aber noch nicht mal die komplette Firmierung, geschweige denn Anschrift, erwähnt. Auch ist das Schreiben, obwohl die Anschrift des zu untersuchenden Grundstückes im Schreiben korrekt ist, an die Adresse meiner Eltern gegangen, wo ich schon Jahre nicht mehr gemeldet bin. Würden meine Eltern nicht seit über 30 Jahren noch an der selben Adresse wohnen, hätte ich das Schreiben also gar nicht bekommen. How bizarr, how bizarr...

Geht's bei dieser Geschichte wirklich nur um statistische Erhebung von öffentlicher Seite oder stecken da eventuell doch kommerzielle Interessen dahinter? Eventuell sogar die Scientologen, Illuminaten oder gar der Geheimdienst? Habe ich gar Bodenschätze unter meiner Hütte, die man mir abspenstig machen will?

Geschrieben

Na, das die Behörden Anschreiben an die falsche Adresse schicken, wundert mich jetzt nicht.

Probenentnahmeorte werden mehr oder weniger zufällig ausgesucht, man legt ein Raster über das Untersuchungsgebiet und legt eine gewisse Anzahl an Punkten in jedem Quadranten fest.

Dabei ist es erstmal egal, um welche Fläche es sich handelt. Ich weiß jetzt nicht in welcher Tiefe, die die Proben nehmen wollen aber das Umgegrabe mit einem Spaten stört da nicht, werden wahrscheinlich 1-2 Bohrungen gemacht! (allerhöchstens so 60mm Durchmesser)

Die Örtlichkeiten mit dem Friedhof kenne ich ja und würde an deiner Stelle, denen das mal vorschlagen. Ansonsten wird das maximal einen Tag dauern.

Welches Institut soll das denn durchführen? Da kann ich dir schon sagen, ob die Jungs Flurschaden hinterlassen oder sauber arbeiten. In der Regel geht sowas schnell und unkompliziert über die Bühne.

Geheime Bunde oder gar Bodenschätze würde ich mal ausschliesen. Es gibt diese Altlasten-Verdachtsflächenkarten schon ewig aber meist nur von Industrieflächen und halt nicht digital.

Bearbeitet von ManAtArms

Geschrieben
  • Autor

Naja, Flurschäden sind, so wie das bei uns aussieht, eigentlich das geringste Problem, kann höchstens noch besser werden...

Geschrieben

wirklich aussagekräftig ist das ganze ja auch gerade wegen der hohen heterogenität des oberbodens in wohngebieten nicht. das ganze soll vielleicht auch eher statistisch verwertet werden?

Geschrieben

Mich wurde ja eher interessieren: Was passiert wenn sie dort Schadstoffe finden? Bin dann ich als Eigentümer dazu verpflichtet, teure Sanierungsmaßnahmen zu ergreiffen? Oder bleibt das jedem selbst überlassen? Ich frage nur rein interessehalber, habe selbst kein Haus :-D:-D

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