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powerracer

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  1. Lieber Christian, ich hab die Frage hier schon gestellt, wer von uns hat Zugang zu soner Messmaschine, wohl die wenigsten? Dann die noch wichtigere Frage, wie willst an bereits verpressten Wellen, evtl. sogar schon gelasert, hier die Pleuel überprüfen? Selbst auf die nur "17mm" Messstrecke des oberen Pleuelauges hatte ich schon bei einem 127er Pleuel eine Abweichung von 0,065mm gehabt. Allerdings "nicht" auf einer Messmaschine gemessen, sorry, hab keinen Zugang mehr!! Ob dies ohne Messmaschine aussagekräftig ist, glaub ich kaum, denn was nicht sein kann, kann nicht sein. Leute, eigentlich ist es mir im Endeffekt wurscht, was für Teile und deren Qualität Ihr in Eure fast 10k Investionen verbaut. Wenn man aber bedenkt, das für einen Bruchteil dieser "Eurer" Investitionen im Vespa- Berreich z.B. an einem Simson Motor welche Sorgfalt hier einfliesst, lang ich mir schon an den Kopf,
  2. Dann würde ja Mahle nur Stuss verzapfen. Was fahren wir doch für Kolben Ø in den Vespas? Kann ich doch nicht nur auf 17mm Messstrecke belassen, an der Messmaschine lag ja eine Messung bei Abweichung "null", bei der 2. Messung waren's am gleichen Pleuel schon 0,017mm. Hochgerechnet nach Mahles 115mm Messstrecke, wir sagen da in Bayern ganz schöner Bauernschuh. War wohl die Tür oder das Fenster im Messraum auf??
  3. Da muss ich dir entschieden wiedersprechen lieber @heizer . Ich hab nicht nur die Primatist Pleuel erwähnt, vermessen und als fehlerhaft empfunden, sondern auch fehlerhafte BGM und dieses 105er Spezialpleuel für die Bidalot Kuwe. Also unterlass bitte die Unterstellung, ich würde "nur Primatist" an den Pranger stellen. Könnte eigentlich das Zitat vom gewissen "Olaf" hier gut passen, Ihr wisst jetzt Bescheid, macht was draus!
  4. Jetzt bin ich aber sehr verwundert, schreib ich doch gleich in meinem ersten Beitrag in diesem Topic ganz unten der letzte Satz, (fettgedruckt) das hier ordentlich Leistung generiert werden kann! Entweder Du suchst immer nur in meinen Beiträgen das Haar in der Suppe, aber die wichtigen Details überliest Du einfach??? Die Augenhöhe fand ja mal in Zuera zwischen uns beiden statt, aber so kann man sich in Menschen mit "zwei" Gesichtern täuschen.
  5. Danke für's Gespräch @Heizer, das 127er das ich gestern Abend vermessen hab, nagelneu, muss aber dazu sagen kam mit DHL. Ich schliesse daraus, Paket rum geschmissen, usw., könnte ja sein?? Vielleicht hast es schon gemerkt, um sich mit mir in technischer Hinsicht, betreffend Mess und Motorentechnik wirklich auf Augenhöhe, ohne Disput unterhalten zu können, sollten wir beide unsere Gespräche wieder auf einer sachlicheren Ebene führen. Sonst wäre hier der Speicherplatz wirklich zu schade, trotzdem einen schönen Sonntag, Helmut
  6. Wie eine verpresste Kuwe vermessen wird, müsste ich erst mit meinem Technik Kollegen aus Österreich Rücksprache halten ob eine Veröffenlichung erwünscht und erlaubt ist. Schliesslich hat der gute Mann sehr viel Herzblut, Zeit und Gehirnschmalz investiert. Ich schmück mich da absolut nicht mit fremden Federn! Dann zu deinen sog. Messwerkzeugen, mein Ausbilder sah jedesmal rot, wenn dieser Ausdruck kam. Das sind Messmittel, und keine Werkzeuge! Aber lassen wir die Korinthenkackerei. An Messmittel sind vorhanden, ein 47 teiliger Parallelendmasskasten mit der Genauigkeitsklasse "0" , d.h., mit diesen Parallelendmassen darf ich andere Messmittel überprüfen und kalibrieren. Zu den Prismenblöcken, paarweise und paarweise nummeriert und geschliffen gibt es für meine Prismenblöcke keine Prüfprotokolle. Um hier in Prismenblöcke mit Prüfzertifikat zu investieren sind mir die horrend hohen Summen ehrlich zu hoch. Was hier mit rel. bezahlbaren Preisen am Markt ist reicht für dieses Spektrum. Dann werden die in h6 Toleranz geschliffenen und gehärteten Messsäulen in Prismen auf Geradheit und Rundlauf geprüft, eben in diesen Prismenblöcken. Die im unteren Pleuelauge ausgewaschenen Pleuel muss ich sowieso an der jungfräulichen Planfläche anschlagen und schon erwähnten "langen" Messäulen prüfen. Zum Schluss lieber @heizer , wir bauen hier keine Raketen, lass die Kirche bitte im Dorf, wir suchen teil's ü3/10mm Winkelfehler auf 100mm Messstrecke gemessen. Gestern Abend erst wieder ne "nagelneue" gelaserte SIP- Uncle Tom Glocke auf der Messeinrichtung gehabt, 21/100mm Schiefstand. Und komm mir jetzt keiner, die hat's beim Lasern da oben verzogen!
  7. Fast vergessen, das Zitat vom Ex- Moto GP 125er Weltmeister dem Dirk Raudies, (hab's schon öfter zitiert) es kommt nicht drauf an, was Du machst, sondern "wie" Du es machst! Dieses Zitat imponiert mir aussergewöhnlich gut und hat zu meiner Lebenseinstellung sehr positiv beigetragen!
  8. Michael, ich frag mich dann eigentlich, warum misst KTM auf eine Messstrecke von 100mm und Mahle empfiehlt sogar auf eine Länge von 125mm zu messen. Du gibst dich aber mit 15 bzw. 17mm zufrieden, ich aber leider nicht. Bei Mahle kann ich dir's genau sagen, die fertigen so dicke Kolben und diese laufen z.B. bei verschiedenen Daimler Benz Modellen klaglos mit max. 2/100mm Einbauspiel. Bei zu grossem Winkelfehler im oberen Pleuelauge undenkbar so nen Motor problemlos betreiben zu können. Ich arbeitete selbst zwei Jahre in der Motorinstandsetzung und hab genug Blöcke honen müssen. Zu dem Entschluss vom @GS160 hier in einem renomiertem Unternehmen dieses eine neue Pleuel vermessen zu lassen. Um die Problematik von Winkelfehlern an solchen Bauteilen fachgerecht einschätzen zu können sagen diese Techniker reichen niemals Messstrecken von 15 bzw. 17 mm. Der gute @GS160 hat sich ausführlich tel. mit den Herrschaften ausgetauscht. Die 115mm von Mahle empfohlene Messstrecke finden die Herrschaften für aussagekräftige Messergebnisse sehr gut gewählt. @heizer zum Thema richten von Metallen und Nichtmetallen, in meiner Ausbildung als Werkzeugmacher war das richten von Metallen, egal welche Legierung, ein elementarer Abschnitt während der Ausbildung. Während meiner zig jährigen Tätigkeit als Werkzeugmacher, was glaubst Du was da an verzogenen, krumm und schiefen Bauteilen aus der Härterei zurück kamen. Zu 90% konnten wir alles richten, aber leider eben die restlichen 10% waren für die Tonne. Fast zum Schluss, von einigen hier wird dieses von mir angerissene Thema belächelt, aber haltet doch mal Rücksprache mit Geschädigten die erst mehrere k € durch Motorschäden verbrannt haben. Von diesen Leuten, die dieses Thema belächeln würde ich mir wenigstens bissi Input erwarten! Nun zum Schluss, ich find es schon verwerflich von Usern das ich meine eigenen Interessen in den Vordergrund stelle, um als "Dienstleister" Topic's zu eröffnen, auszudiskutieren usw. aus reiner Gewinnsucht.
  9. Eigentlich kam ja jetzt von einem User das Amen, d.h. Kirche ist aus Leute, wir sollen uns von den Simson Leuten belehren und auf die Sprünge helfen lassen, haben "Weltrekord- Motore" in den Reihen. Und dann solche Ansichten, gibt mir eigentlich nur zu denken, pr
  10. Bin mit deinen "riiiesen" Toleranzangaben von KTM nicht ganz einverstanden. Mir wurde da aus Österreich eine interessante Empfehlung von Mahle betreffend "Winkelabweichung" der beiden Pleuelaugen zueinander zugespielt. Wie Du schreibst, klar muss alles masslich zusammenspielen, aber ob das letztendlich mit der Lötzinnmethode, wie aus dem Süden von Deutschland zu vernehmen, nachprüfbar ist, ich bezweifle das ehrlich gesagt,
  11. Zu den Primatist Pleueln, und anderen Hersteller wie z.B. BGM, kommt es hin und wieder vor, das Pleuel betreffend Winkelfehler absolut stimmig passen. Kommt aber auch mal Knüppeldick, gestern ein schon verpresstes hochwertiges 105er vermessen für eine Bidalot Kuwe, ü1mm Abweichung!! Das es auch anders geht, erst kürzlich ein 127er Primatist vermessen da war eine Abweichung von nem Hauch der Zeigerdicke, wohlgemerkt auf 100mm Messstrecke! Übrigens mittlerweile der 3. verschiedene Prüfaufbau. Übrigens möchte ich mich auf das entschiedenste dagegen verwehren, ich würde behaupten "alle" Pleuel von Primatist z.B sind nicht masshaltig. Ich hab hier von mehreren Pleuel geschrieben, die meiner Meinung nach top in der Qualität sind. Aber meiner Meinung nach sind "zu viele" Ausreisser dabei! Um eine Ursachenforschung z.B. bei einem Lagerschaden betreiben zu können, kann ich das Pleuel "nicht" auf das beschädigte oder ausgewaschene untere Pleuelauge auf einen Aufnahmedorn ala @Rally 221 und auf die Messmaschine packen. Kann bei neuen Pleuel'n und genügend langer Messstrecke funzen. Dann ist meiner Meinung nach die Messstrecke von ca. 17mm des oberen Pleuelauges viel zu kurz. Bei einer Messung kam null Abweichung zu Tage, bei der 2. Messung am gleichen Pleuel dann schon um die 0,017mm Für mich ist eine deutlich längere Messstrecke unabdingbar, kann sein das dies am Bodensee anders gesehen wird. In diesem Sinne, Euch allen ein schönes WE pr
  12. Hallo Jesco, kann sein das ich für Antworten von Leuten wie Du, in solch verantwortungsvoller Position, etwas umfangreicheres erwartet hätte. Für mich ist deine Antwort, auf meine doch deutlich erklärte Problematik betreffend Primatist Pleuel sehr entäuschend, und wie ich's ausgedrückt habe recht lapidar rübergekommen. Da ist nicht's, aber auch gar nicht's, unterschlagen, dazugedichtet, nicht Wahrheitsgetreu usw. von mir veröffentlicht worden. Ehrlich gesagt, bin schon ein bisschen von dir enttäuscht, doch wünsch ich dir einen schönen Tag, Gruß Helmut PS: Ich lehn mich jetzt mal aus dem Fenster und veröffentliche deine Antwort auf mein Schreiben an SIP, nebst meinem Schreiben an SIP Achtung, Moderation Mails bleiben bitte unter den Adressaten, solange nicht alle Beteiligten einer Veröffentlichung zustimmen! Danke, Humma
  13. Möchte da aber noch ne andere "Sparfuchsmentalität" ansprechen, Verpackungen, ja. DHL sagt bei Versicherungsreklamationen, der Inhalt eines Paket muss einen Sturz aus 2m Höhe auf den Betonboden unbeschadet überstehen! Es gibt Verpackungen, die können das eindeutig. Aber der andere "Geiz ist geil Grund, warum kann der Hersteller in eine Kuwe wie z.B. ne Fabbri im ü€500 Preissegment keine ordentlich hochwertigen Pleuellager verbauen?? Das hochpreisige Pleuellager von IKO aus dem Kartsport ist 16röllig, da geizt man und verbaut 14röllige Lager ein und spart pro Lager €25 Diese Lager aus dem Kartsport können locker ü16k Drehzahlen ab, wir hatten da noch nie Probleme. Auch in allen SIP Wellen werden diese "günstigeren" Lager verbaut. Leute, was soll der Geiz, zwei Rollen mehr im Lager bringen doch eine viel bessere Abstützung. Da lob ich mir King- Welle, die Jungs preisen das "teure Lager" auch in ihrer Werbestrategie an!! Übrigens werden bei meinen Modifikationen an diversen Wellen diese "billigeren" Lager durch das beste was am Markt ist ersetzt.
  14. Gut @Jesus , das kann dir aber mit der Lagergasse, der Zylifussdichtfläche und Zylinderfuss zur Bohrung auch passieren. Aus diesem guten Grund sagen ja die Simson Leute, sollte wirklich "alles" passen. Da laufen Zylis, da siehst du nach 30k noch den Kreuzschliff wie vom ersten Tag an.
  15. Wenn ich ehrlich bin, ist mir bei dem Gedanken betreffend Kolbenqualität speiübel. Hatte ich ja mal nen Kobo vom M200 Kolben, der war doch tatsächlich über 1/100mm konisch auf Untermass geschliffen. Eine Seite passte. Wo hört eigentlich das nachmessen, kontrollieren und prüfen auf?? Ich glaub, ich bin von der 1a Qualität der Japaner zu verwöhnt!
  16. Also der grösste Teil der Primatist Pleuel haben ein H- Profil am Schaft. Zumindest die 116 / 117 / 127 / 128 / und 138er die ich in der Hand hatte, Gruß
  17. Um unabhängig von meiner FP1 beim vermessen und prüfen von Pleuel zu sein, hab ich ein Pärchen Prismen bestellt. Da die Prismen ringsum genauestens auf Winkligkeit und Parallelität geschliffen sind, so denke ich wird die geforderte Genauigkeit ausreichen. Das Pleuel wird mit dem Spannbügel auf's Prisma niedergehalten, die Messsäule in's Pleuelauge eingeschoben. Die Prüfung erfolgt bei quer stehender Messsäule. Auf der Tuschierplatte wird ein Messuhrenhalter befestigt und das kplt. Paket unter der Messuhr durchgeschoben. Anbei ne grobe Skizze
  18. Eine Ergänzung möchte ich zum Fertigungsprozess "schleifen" anmerken. Hier hab ich mich leider missverständlich ausgedrückt, auf keinen Fall pratzt (spannt) der Werker das Pleuel am H- Schaft nieder ohne die Differenz in der Breite der Pleuelaugen durch Unterlagenlemente auszugleichen. In dem Fall würde das Pleuel ja total verspannt niedergehalten. Denn das unter Auge misst ja in der Breite 15mm, das obere hingegen 17mm. Ob das H- Profil des Pleuelschaftes gefräst oder geschmiedet ist entzieht sich meiner Kenntnis. Auf jeden Fall muss das Pleuel beim Innenschleifen auf einer "Dreipunktauflage" aufliegen, wenn das obere Auge frei stehen würde käm es zu starken Schwingungen und die geforderte Oberflächen Rauigkeit könnte nicht erreicht werden. Zu den Einwänden vom @schraubstock , ich zitiere" mit dem Pleuel an eben an einer Freifläche gespannt." Zitat Ende. Mittlerweile hab ich bestimmt 50 Stück Primatist Pleuel auf ihre Parallelität des unteren Pleuelauges hin vermessen, ich würde behaupten, über jeden Zweifel erhaben! Vielleicht hab ich auch deine Interpretitation über das spannen des Pleuel's auch verkehrt aufgefasst?? Zumindest solltest Du um über "meine" fachliche Erfahrung, sei es im Umgang mit den Bauteilen, sprich hier Motorteile selbst, sowie die Erfahrung im Umgang betreffend Aufbau von Mess und Prüfvorrichtungen deine Wortwahl diplomatischer wählen. Ich glaube bestimmt, Du hast so etwas doch nicht nötig! Noch etwas, die jetzt in 2026 60jährige Motorenbau Erfahrung nicht vergessen, und glaub mir, auch ich hab genug Lehrgeld bezahlt. Leute ich weiss, Eigenlob stinkt, aber hier im GSF muss immer wieder Fakt und Tacheles gesprochen werden. An welche Bezugsfläche soll ich mich dann zum vermessen halten, wenn "A" die Pleuelbohrung um 2-3/100mm konisch ausgewaschen ist, dann "B" eine Planfläche des unteren Pleuelauges total verschlissen, sprich ungleich abgenutzt ist?? Also muss ich auf die "jungfräuliche" wie neu erhaltene Oberfläche "auflegen", ich mach das hier mit einem ebenfalls 100%igem parallelem Einstellring. Wenn dann das Pleueloberteil "frei" zum abfahren mit der Messuhr steht ist das für mich i.O. Und denk bitte dran, wir suchen hier nicht die tausendstel, es würde reichen wenn wir hier die bis ü30/100mm rausmessen können. Nur noch kurz zu meiner FP1, hab ja bei besagtem 128er Pleuel die Messung auch 90° versetzt vollzogen um eine Verdrehung des oberen Pleuelauges rausmessen zu können. Und siehe da, gleich lange Messstrecke, an der Messuhr hat sich nicht mal um die hauchdünne Zeigerdicke etwas bewegt. Auf Verdrehung passen die Pleuel zu 1000% Und glaub mir, die Messuhr war nicht auf "Block!" Ein ganz simpler Messaufbau, wie in dem Video von dem Harley Spezialist zu sehen ist, funzt leider nur bei noch intaktem unterem Pleuelauge. Trotzdem wünsch ich dir einen schönen Sonntag
  19. @schraubstock , mein lieber, ich würde auch gern auf ner 500k Messmaschine das Pleuel vermessen. Frage in die Runde, wer hat Zugang zu so ner Messmaschine?? Evtl. sogar nebenan in der Halle stehen?? Meine Deckel FP1 die seit knapp drei Wochen bei mir steht war nur im Musterbau für Schmuck und Prototypenbau in der Uhrenindustrie gestanden. Diese Maschine mag zwar Jahre am Buckel haben, hat aber noch nie einen Hartmetall bestückten Messerkopf gesehen. Mittlerweile ist das meine dritte FP1, ich grinste in mich hinein als ich vor Ort meine Messmittel zum Einsatz brachte und alle Achsen abgefahren bin. Gerne schick ich dir das Video von, in diesem Fall der wichtigen "Z"- Achse beim abfahren. Auf den kplt. Verfahrweg der Z- Achse liegt die Genauigkeit bei unter 1/100mm Ein Kunde bei mir vor Ort, Lambretta- Block mit verbauter Kuwe, ne 200mm lange 20er h6 Messsäule im oberen Pleuelauge steckend, schlug die Hände überm Kopf zusammen so schief stand die Messsäule im Pleuel. Mit blossem Auge auf nen Meter zu sehen. Betreffend deiner Bedenken wegen dem Messaufbau des ausgewaschenem unteren Auges und der extrem verschlissenen einen Planfläche. Mein Österreichischer Technik Kollege und ich tauschten uns lange aus was und wie wohl bei gebrauchten Pleueln die beste Messmethode sei. @schraubstock die Krux bei den Pleueln ist doch folgende, durch die unterschiedliche Pleuelbreite lässt der Hersteller am unteren Auge aufliegen. Das obere Auge ist aber 2mm breiter. Nun pratzt der Werker das Pleuel runter, am Abdruck am "H"- Profil deutlich zu sehen. In dieser Spannung werden beide Augen geschliffen, nach Beendigung des Schleifvorgang's wird das Pleuel abgespannt und federt zurück und plötzlich steht das obere Auge schief. Ich hab ja schon vor längerer Zeit erwähnt, alle Pleuel mit SIP Schriftzug hängen in die gleiche Richtung. Schlussendlich suchen wir hier nicht die mµ, sondern halbwegs annehmbar vertretbare Winkelabweichungen. Habe versucht das grob zu skizzieren, worüber wir hier im Moment primär diskutieren wären die 90° Winkel "A" und "B" die innerhalb gewisser Toleranzen liegen sollten. Je kleiner hier eine Abweichung vorliegt, wie es @GS160 vortrefflich beschreibt, sowie es trefflich in dem Simson Video erklärt wird.
  20. Kurze Antwort auf die Frage, "kann man das richten?" Klare Antwort ja.
  21. Was soll ich unter Hausmittel verstehen, der eine hat ein Rundlaufprüfgerät wo er zwischen Spitzen messen kann, der andere eben nicht, aber das wäre schon mal gut. Wenn wirklich "gleich hohe" Prismen vorhanden sind kann man solche Messungen auch vornehmen. Die untere Auflage für die Prismen sollte zerspanend bearbeitet sein. Geschweisste Blechkonstruktionen sind zu ungenau, dies gilt übrigens auch für das Rundlaufprüfgerät. Auf dieser planen Fläche kann ein Messuhrenhalter an der Unterkante der Messsäule hindurch geschoben werden. Dann braucht es evtl. gehärtete und geschliffene Messsäulen in h6 Toleranz, die gibt es in bestimmten Ø Wo es kritisch wird, ist der Ø in 19mm (für Pleuelaugen für 15er Kobo, da gibt es null Angebote auf dem Markt. 15 / 16 / 18 / 20 / 22mm problemlos zu bekommen. Ich lass mir jetzt, oder schleif diese selber, an einer 20er Messsäule Zentren senkerodieren und zwischen Spitzen auf Ø19h6 schleifen. Nun muss man sich an seinem Rundlauf, bzw. Prismen- Prüfgerät eine Vorrichtung basteln, wo es möglich ist wie mit einer Wippe, unten wird ein Gummistreifen aufgeklebt der etwas schmäler wie der Pleuelfuss ist. Druck über ein aufgelegtes Gewicht von ca. 1kg auf den Pleuelfuss zu drücken. Hierdurch wird das kplt. Kippspiel egalisiert. Der Widerstand reicht aus um beim durchschieben der Messuhr die Messsäule stehen bleibt. Wenn das Pleuel bisschen unterhalb des UT hängt, hier schlägt es an zwischen die Wangen geklemmten Parallelendmassen an, und man schiebt die Messuhr gegen diese Endmasse.
  22. Bin dabei das mir jemand das Video einstellt. Hier am 128er Pleuel wird ne Abweichung von 25/100 sichtbar

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