Dirk Diggler
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Grübeln statt googlen - Kirmes im Kopf
Das ist die schon oft diskutierte Frage nach dem von Anfang an Guten oder Bösen im Menschen. Jean-Jaquec Rousseau schrieb ein Buch "Émile", was mir schon früher meine Omma unter die Nase gerieben hat und an welchem ich erkennen sollte, dass die von Rousseau so propagierte antiautoritäre Erziehung sehr schlecht wäre. Rousseau war der Auffassung, dass der Mensch gütig, unschuldig und von Natur aus gut ist, wobei ihm die Moral fehle. Durch soziale Ungerechtigkeiten etc. würden Unterschiede der Stände überhaupt erst zu Tage treten und selbstsüchtiges Verhalten den Menschen verderben. Hier müsse der Staat steuernd eingreifen. Nach Thomas Hobbes ist der Mensch von Misstrauen, Hab und Gier von Geburt an geprägt und handelt aus reinem Selbsterhaltungstrieb so, dass darunter andere Menschen leiden müssen. Weil der Mensch aus seiner Sicht vornehmlich böse handelt, müsse der Staat entsprechend konstruiert sein und agieren, um diesem Verhalten entgegen zu wirken. Man beobachtet bereits bei Säuglingen im frühesten Alter sehr unterschiedliches Verhaltensweisen und es sind schon bereits in diesem Alter gewisse Charaktereigenschaften ausgeprägt. Der Mensch ist immer ein Wesen aufgrund seiner ihm angeborenen Eigenschaften (körperlich und auch charakterlich), die zusätzlich mit zunehmenden Jahren einer sozialen Prägung, sehr stark durch die Eltern, später auch durch das soziale Umfeld, unterliegen. Und selbstverständlich kommt auch eine Selbstprägung/Selbsterziehung hinzu. Der Mensch und wie er ist, ist eine Mischung aus vielen verschiedenen Faktoren, die alle einen mehr oder minder großen Einfluss ausüben. Ein Mensch, der von Anfang an kein Wertesystem kennenlernt und anerzogen bekommt, wird sich schwer tun, wenn er mit einem Wertsystem konfrontiert ist (und das ist er nahezu immer), denn keine Gesellschaft kann ohne ein Wertesystem dauerhaft bestehen. Es muss jedoch nicht grundsätzlich und immer heißen, dass er das Wertesystem, welches in der Gesellschaft existent ist, in der er leben muss/darf/soll/will, nicht zu erlenen und zu verinnerlichen in der Lage ist. Es kommt darauf an und ist wieder von Vielem abhängig. Wenn es einen Gott oder sagen wir, wenn es Transzendez gibt, dann lässt dieser Schöpfer dem Menschen die Wahl, wie er handeln will. Ob wir das "gut" oder böse" nennen wollen und alles, was sich vielleicht dazwischen befindet. Und gibt es diesen Schöpfer oder Transzendenz nicht, so sind wir auch dann frei zu handeln im Sinne von "gut" oder "böse" oder was wir wann und zu welcher Zeit darunter verstehen wollen. Und um konkret auf die Frage von Herrn sNoWmaX einzugehen, woher ein Mensch weiß, was Recht und Unrecht ist (nach einer bestimmten Definition z.b. den 10 Geboten), wenn er es nicht gelernt hat, so kann ich nur sagen, dass diese Konstellationen sehr sehr selten sind. Meist hat jeder Mensch ein bestimmtes Wertsystem erlernt und sich angeeignet, nur differiert es eben dann manchmal von den 10 Geboten und unserem darauf aufbauenden Werte- und Rechtssystem. Aber nehmen wir an, ein Mensch wäre schon sehr sehr früh ohne Eltern und soziales Umfeld z.B. unter Tieren groß geworden, so hätte dieser Mensch sehr wahrscheinlich auch ein Wertsystem, nämlich das der Tiere bei denen er aufgewachsen wäre. Am Schluss finde ich immer Kants "Kategorischen Imperativ" sehr treffend, der da sinngemäß meint, soweit ich es noch zusammen kriege: "Ein jeder soll die Maxime seines Handelns so setzen, dass sie jederzeit zur Grundlage einer allgemeinen Gesetzgebung dienen könnte." Also vereinfacht gesagt "was du nicht willst dass man dir tut, das füge auch keinem anderen zu."
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Neuigkeiten, Gerüchte, Produktankündigungen
Ulf, vielen Dank! Mach Dir keine Gedanken! Manipulation und Masturbation führen weder zu Rückratdegeneration noch steht die katholische Kirche den beiden Dingen weiter ablehnend gegenüber. "D" wie Diggler steht im Alphabet vor "S" wie Sukram. Und ABC kann man leicht hinter "D" schieben. Du tust das Richtige! Zögere nicht, trau dich einfach. Das Ganze wird nie publik werden! Mein gesamtes Clubumfeld (nah und fern) kann keinen MB big box von einem JL Road unterscheiden. Meine Bestellung steht bereits in Eurem Online-Shop drin. Meine Initialen im real life als Orientierungshilfe für Dich lauten: J..-D... R.... und ich bin Anwärter in diesem Club, der einen Baron auf einer Kanonenkugel auf weißem Westengrund trägt. Mir gibt man den Münchhausen erst, wenn ich den MB big box habe. Muss ich mehr sagen? Alda, mit Geld den Ulf bestechen! Was biste fies! Der Ulf braucht dein schmutziges Geld nich! Und schon gar nicht lumpige 10 Euro! Der Ulf manipuliert nicht, lässt sich nicht manipulieren und von Dir schon gar nicht!
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Gruß an den Süden
Nachlese oder Killing me softly Das battle-Drama ist den geneigten Lesern nun hinreichend bekannt. Anwärta M schuftete wochenlang bis zum Umfallen und versorgte mich über Wochen mit Bildern, Anregungen, Fragestellungen zum Battle-Fahrzeug, an welchem er schraubte und pinselte. Neben dem Bau des Rollers (den der Anwärta M natürlich alleine bewerkstelligen musste und meinerseits nur moralische Unterstützung erfuhr), heckten wir gemeinsam einen perfiden, hundsgemeinen und moralisch verwerflichen Schlachtplan aus: Wir gaben vor, nur mit Hilfe eines Autos nach PB ins Hauptquartier anreisen zu wollen, um dort gemeinsam mit der Gruppe zu saunieren. Im Vorfeld wurden gefakte Bilda und Fotos mit Hilfe von Basler Freunden gestreut, die ein farblich mehr als grenzwertiges, halbfertiges Lambrettafahrzeug zeigten. Oftmals schrieb auch der Anwärta M, wie müde und erledigt er wäre (was er war), um den Eindruck von Schwäche, Lahmarschigkeit und farblicher Geschmacklosigkeit aufrecht zu erhalten. Der wirklich Plan war, die fertige Karre auf dem Hänger nach PB zu ziehen, nahe des Hauptquartiers zu parken, den Roller unter Tarnnetzen zu verstecken, dann ins Hauptquartier zu spazieren, dann die Klappen sperrangelweit aufzureißen, zu sprechen und zu trinken und dann unter einem Vorwand das Hauptquartier zu verlassen und wie Phönix aus der Asche plötzlich die Karre zu präsentieren. Alles gelang vortrefflich. Wir schanzten am Hauptquartier vorbei, hatten Sorge, dass vielleicht einer gerade direkt vor der Halle am Kacken ist und uns sehen könnte (was aber nicht der Fall war) und stellten Auto und Hänger in einem Seitenweg ab. Schlau wie wir sind, hatten wir im Vorfeld über Google-Maps das gesamte Viertel ausgedruckt, so dass wir jede Straße und jeden Baum kannten. Ärgerlicherweise hatten wir nicht berücksichtigt, dass Google-Maps das Viertel im Sommer zeigte, demzufolge Bäume und Büsche, die uns als Deckung hätten dienen sollen, nun Mitte Februar natürlich blattlos und damit als Deckung nutzlos waren. Kaum hatten wir Auto und Hänger hinter einer blattlosen Hecke abgestellt (unsere Tarnung war zu 0% intakt) sahen wir Roots in seinem Auto anfahren. Wir warfen uns sofort auf den Boden und drückten unsere hellhäutigen Gesichter in den Paderborner Morast und Hundekot. Einziges Geräusch war der kalte, zusätzlich leicht nach Pisse schmeckende Sand, der zwischen meinen Zähnen knirschte, die ich vor Aufregung aufeinander presste. Roots wendete sein Fahrzeug in ca. 2 Metern Entfernung, aber registrierte uns nicht. Erst später kamen wir darauf, wie es zu dieser Fehlleistung seitens Roots kommen konnte: Roots ist massiv kurzsichtig (-11 Dioptrin) und würde Brillen mit Gläsern die dicker als Bierflaschenböden sind tragen, wenn er sie tragen würde, was nicht der Fall ist. Er sieht weniger, als ein Grottenolm in 12.000 Meter Tiefe, fährt aber ohne Hemmungen recht gut Auto und auch Lambretta. Aufgrund dieser Tatsache entgingen wir der Entdeckung, die unvermeidlich hätte sein müssen. Endlich im Hauptquartier großes Hallo und Haste-nich-gesehen. Alle Achtung und großen Respekt, was Hansi hier mit Hilfe einiger anderer geleistet hat! Selbst ein Schwedenofen flackerte lustig vor sich hin und verbreitete mit seinem nach Pienenholz duftenden Rauch ein gemütliches Ambiente, so dass ich nach kurzer Zeit darüber nachdachte – da wir uns ja nicht mehr weit von Finnland entfernt wähnten – einen Sauna-Aufguß aus Paderborner Bier zu machen. Eben wollte ich mich nackt machen als ich dachte „lass es, dein Körper könnte sexualisierend wirken und hinterher wird dir Mobbing vorgeworfen". Nach und nach trudelten immer mehr Leute ein (Urte, Ted, verschiedene Perlen der Jetsons, die wunderbaren Baker Banda Boys) und die Party wobte und tobte. Roller hoch und runter sprechen, rauchen und saufen. Es war großartig. Biertische voller leerer Flaschen, volle Aschenbecher, zwischen drin ein kleiner, süßer Hund der einem roten Ball hinterher jagte, Gelächter und Gejohle. Ein Traum, aus dem man nie mehr aufwachen wollte. Stunden später, ich war bereits angesoffen wie Boris Jelzin, merkte ich einen Anwärter an meinem linken Ohr. Konspiratives Gesäusel, dass jetzt die Stunde der Stunde gekommen wäre, der Auftritt wie Phönix aus der Asche nun steigen müsse und ich, Anwärta Diggler, die Aufgabe hätte, alle abzulenken, so dass er, Anwärta M, das Hauptquartier unter dem Vorwand brechen zu müssen, verlassen würde, um das Battle-Fahrzeug in die Halle zu fahren. Zusätzlich hatte ich die Aufgabe Nr. 2, das Rolltor rechtzeitig zu öffnen, damit Fahrer und Fahrzeug rauchend in die Halle brettern konnten. Ich zwinkerte zweimal mit dem rechten und dreimal mit dem linken Auge (jeweils im Abstand von zwei Sekunden), was das verabredete Zeichen war, dass ich verstanden hatte und der Plan „Fuck him in the arsehole" nun anlaufen könne. Ich verwickelte zwei Banda Boys, Hansi, Schmied und Roots in ein Gespräch über die Sinnhaftigkeit des bridgepiece und Anwärter M verschwand aus der Halle. Kurze Zeit später hörte ich es hämmern. Der TS1 lief trotz des unterwegs auf dem Hänger abgebrochenen Zündschlüssels im Zündschloss (zum Glück auf Stellung 1 „Missionarsstellung" steckengeblieben) tipp topp und Anwärter M hatte sich trotz der Entfernung von 50 Metern zwischen Rollerversteck und Hauptquartier nicht verfahren. Dass ich das Rolltor hätte öffnen sollen, hatte ich vergessen, aber erledigte zum Glück David, da Anwärter M sicherheitshalber auch ihn zum Öffnen des Tores verpflichtet hatte (wahrscheinlich weil er wusste, dass ich es vermasseln würde. Seltsam, denn ich hatte vollstes Vertrauen zu mir). Alles klappte wie am Schnürchen. Anwärter M rollte in die Halle rein, stellte die Möhre ab und das Gekreische in der Halle war unbeschreiblich. Menschen lagen sich in den Armen vor Lachen, als Hansi – ich drücke mich vorsichtig aus – leicht, nur leicht konsterniert mit weit aufgerissenem Mund und schweißglänzender Stirn ca. 10 Minuten sprachlos um diese Lambretta-Unverschämtheit herum tigerte. Nachdem Hansi ein paar Mal draußen vor der Halle war, um sich wieder zu beruhigen und – weil er seine momentane Verfassung transportieren musste – zwei unbeteiligten Fußgängern stellvertretend den Kopf abgebissen hatte, war er wieder in der Lage, nun zur Fehlersuche am Fahrzeug überzugehen. Nach kurzer Zeit hatte er entdeckt, dass das verbaute Handschuhfach ein PX-Fach war und ging dann dazu über, mit Hilfe eines Maßbandes festzustellen, dass der rechte und der linke Suchscheinwerfer einen Höhenunterschied von 0,035 Mikrometern aufwiesen. Beide Fehler wurden dem Anwärter M massiv ins Gesicht geschrien. Ich will den Mantel des Schweigens über weitere Details legen. Das Ganze erinnerte mich an den Boxkampf zwischen M. Tyson (ähnliche Initialen sind keineswegs zufällig) und Hans-Günther Holyfield, als jemandem nach kurzer Zeit ein Ohr abgebissen wurde. Der Abend schritt munter voran und es wurden auf diesen neumodischen Sprachtelefonen mit Videofunktion kleine Filme gezeigt, die mich an meine Grenzen brachten. Ein Filmchen hatte zum Inhalt, dass auf einer Wiese an verschiedenen Stellen mehrere nackte Frauen auf allen Vieren knieten und ihre Einflugschneisen in die Höhe hielten. Eine andere ebenfalls nackte Frau hatte einen Speer in der Hand, der statt einer Speerspitze einen Dildo aufgepflanzt hatte, der mich in Form und Größe an meinen eigenen..................................................Doch davon ein anderes Mal. Die Frau mit dem Speer warf nun diesen per Weitwurf über die Wiese und traf dann nach mehreren Versuchen ins „Schwarze" bzw. ins rosa Innenfutter. Alles in Großaufnahme und super slow motion. Ich lehne solches frauenfeindliche, sexistische Bildmaterial komplett ab, konnte mir jedoch meine 45-minütige, brettharte Erektion nicht erklären, die ich unter einer 2.-Serien-Li-Kaskade zu verbergen versuchte, was mir aufgrund der Größe (nicht der der Kaskade) nicht richtig gelingen wollte. Doch auch davon ein anderes Mal. Speziell Ted platzte beim Ansehen des Filmchens fast vor Lachen und es würde mich nicht wundern, wenn er bei Olympia 2016 in Rio de Janeiro im Speerwerfen für Großbritannien an den Start gehen würde. Ich hatte gerade so richtig einen im Schädel, als Racke mich anstieß und sagte „die Polizei ist da". Eben wollte ich erwidern, dass wir doch gar nicht so laut gewesen wären und nichts Verbotenes getan hätten, da standen plötzlich zwei in sauberes, blaues Tuch mit Schriftzug „Polizei" auf dem Rücken gewandete Menschen mit Handschellen am Gürtel und Walter PPKs im Holster in der Halle. Ich griff wie benommen hinter mich nach einem Lambretta-Lüfterradhaltewerkzeug (kannte ich ja ausm Sticky), weil ich dachte, wenn es jetzt Krieg gibt, will ich als Erster und mit dem Schwert in der Hand sterben. Denke, bei mir sind genetisch teilweise Wikinger mit drin und erklärt auch meinen starken Bartwuchs. Eben, als ich zu dem einen Polizisten sagen wollte „zieh!", sah ich, wie der sehr fröhliche Mensch die Kaffeekanne mit frischem Wasser füllte und im Begriff war, sich einen Espresso zu kochen. Klar, ich war betrunken und hatte die bekannten Gesichter nicht sofort erkannt, denn es waren Rollerfahrer, die gleichzeitig auch einem ordentlichen Beruf nachgingen. Das gibt es tatsächlich und keineswegs muss die Karriere derartig beschissen verlaufen, wie beim Anwärter M und mir. Dass Roots trotz seiner oben erwähnten schweren Kurzsichtigkeit und mit Hilfe eines zurechtgefeilten Miniatur-Inbus-Schlüssels den abgebrochenen Zündschlüssel aus dem Zündschloss erfolgreich herausoperierte, ist zwar nur eine Randnotiz, aber nicht weniger beeindruckend. Euphorisch und mit diesem Erfolg bereits gekrönt, versuchte er sich an einem weiteren, dort herumliegenden Zündschloss mit ebenfalls abgebrochenenem, darin steckenden Schlüssel und beendete auch hier die OP nach wenigen Minuten erfolgreich. Ich rufe hiermit alle Rollerfahrer auf, die über Zündschlösser mit darin steckenden, abgebrochenen Schlüsseln verfügen, diese an Roots zu schicken. Die Abwicklung der Zahlungsmodalitäten wie auch den Geldeinzug würde ich stellvertretend übernehmen und Roots sehr wahrscheinlich am Gewinn beteiligen. Gegen 23:30 Uhr bestieg man einen - ich glaube - T5-Bus o.ä. ohne Sitze im hinteren Bereich, gesteuert von Hansis angeblich nicht alkoholisierten Herzdame, und landete in einem wilden, sensationell geilen Pub im Paderborner Rotlichtmilieu. Bereits gut angestrammt stieg ich die Stufen hinab, sah die wogenden Massen und die vielen Gallonen Cider in Hälsen und auf dem Boden, war begeistert und das noch viel mehr, als ich sah, dass der Barkeeper (150 Kilo) hinter dem Tresen oben ohne agierte. Er konnte es tragen und hatte nicht die Figur dazu. Da ich mich unter Nackten und Halbnackten immer sofort wohl fühle, fühlte ich mich wohl. Roots schrie mir ins Ohr, ich solle hier keinesfalls etwas Gezapftes trinken, sondern nur aus der Flasche, denn er habe hier schon deshalb unglaublichen Sprühschiss davon getragen. Ich nickte heftig mit dem Kopf und bekam im gleichen Moment von Schmied ein frischgezapftes Cider in die Hand gedrückt, was ich mir ruckzuck in den Schädel stellte. Gegen 2 Uhr morgens zog man ins Fat Louis um und es ging weiter zur Sache. Dumm war, dass ich eine Jacke mit einem sehr kleinen Vespa-Aufnäher am Ärmel trug (Anfängerfehler), was noch mein Verhängnis werden sollte. Hansi war klar geworden, dass diese dreckige Aktion mit der Battle-Lambretta nicht vollständig auf dem Mist vom Anwärter M gewachsen sein konnte (obwohl man es ihm zutrauen hätte können) und ich mitbeteiligt war. Meinen Aufnäher sehen und mir ein Stück aus meinem muskulösen Oberarm zu beißen, war für Hansi ein Leichtes. Der Vespa-Aufnäher wurde zu Boden geschleudert und Hansi sprang solange darauf herum, bis der Aufnäher unter dem Schuh von Schmied landete und dort kleben blieb, so dass der Aufnäher erst mal verschwundenen blieb. Ein Vespist, der mit uns trank, fand anschließend den Aufnäher in Schmieds Arschkimme, zog diesen dort heraus und man sagte später, er wäre mit dem Aufnäher an der Nase zuhause eingeschlafen. Trotz des Blutes, welches mir aus dem weitgehend abgerissenen Arm tropfte (er hing nur noch mit wenigen Muskelsträngen an der Schulter), ging die Nacht mit leckerem Bulmers-Cider in die nächste Runde und endete gegen 3:45 Uhr im Schmieds Wohnung, wo wir eine wunderbare Anwärter-Schlafcouch fanden (gesponsort vom kotzenden Banda-Franz) und kaputtgespielt umfielen. Das unorganisierte morgendliche 1,5-stündige Herumgesuche nach einer Brunchgelegenheit in der Paderborner City, sowie die lahmarschige Bedienung in dem dann endlich gefundenen Café sowie die teilweise fehlenden Bestellungen sowie die Tatsache, dass hier der Club noch Steigerungspotential aufweist und von den Anwärtern lernen kann, will ich an dieser Stelle komplett unerwähnt lassen und aus Höflichkeit verschweigen, wie es meine zurückhaltende Art ist. Schwamm drüber! Auf der Rückfahrt nach Stuttgart/Reutlingen auch noch in Dortmund rein zufällig an einer Volksbank Herrn Führer zu treffen (vor diesen LCD-Vorständen kann man nirgendwo in Deutschland sicher sein), war auch noch ein Highlight, was man nicht missen möchte, weil es so witzig war. Gegen 21:15 Uhr war ich zuhause, mein Anwärter-Kumpane noch etwas später. So einen Säsong-Auftakt hatte ich, glaube ich noch nie, und wer nicht dabei war, kann sich aber mal richtig in den Arsch beißen! Besten Dank an den Club, die Bandas („Komm herbei, Banda Boy!"), Ted, Urte und die Clubperlen für diesen unvergesslichen Tag/Abend/Nacht! I love you all! Fuck you, you and you too! Dirk Diggler
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Gruß an den Süden
Hm lecker. Magen/Darm und CD.
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Gruß an den Süden
Also, ich rechne für morgen mit folgenden Kandidaten: Hans-Günther, Gonzo, Schmied, Roots, Anwärta M. Kein Trickot für die Mannschaft bekommen haben Bowske (Ehegattenabraucher), Ivo (Finger inner Nase Frau), Cello (Ehegattenabraucher), KC (Urlaubsabraucher was sonst), Poppa (Schneeabraucher in CH), Herr (Clockwerk Orange-Abraucher), Fülle (Ehegattenabraucher). Hätte mal wieder Lust auf ne Weihnachtsfeier in kompletter Runde. So mit Hotel, Wichteln und Remy.
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Neuigkeiten, Gerüchte, Produktankündigungen
- So wollte ich meine Mitmenschen immer schon mal beschimpfen...
Du ungewaschene, langhaarige Fischmösenfurche!- Grübeln statt googlen - Kirmes im Kopf
Und nicht nur klingen. Sie sehen auch fast schon furchbar aus. Tue mich sehr schwer mit dem aktuellen Fahrzeugdesign bei Porsche. War erst vor 2 Monaten in Zuffenhausen zum 2. Mal im Museum. Seit den späten 70ern/80ern kam da - aus meiner Sicht - außer Power nicht mehr viel Schönes zustande. Wenn ich dann sehe, wie Tim Schrick auf der Rennstrecke den super Drift lobt, aber die Karren optisch nur wenig hermachen, kommen mir die Tränen.- Gruß an den Süden
Dem ist nichts hinzuzufügen, Ewiggestriger. Den Körli kann man natürlich fahren, wenn Bodenfreiheit keine Rolle spielt. Aufm Hänger ist das kein Problem. Der Oanser liegt ja bereit. Jetzt darf erst mal der Big box zeigen, was Indien und der SCK versprechen. Und wenn es Kläuschen zwei Pferdchen bei etwas leiserer Gangart mehr beschert, dann bin ich sehr zufrieden. Und dann kann auch 2014 der verhasste Oanser unters Blechkleid.- Neuigkeiten, Gerüchte, Produktankündigungen
@SCK-Ulf Ich weiß, Du bist am Verpacken und gibst Dir Mühe und willst es schön machen. So mit Schleifchen und Papier mit kleinen Brotdosen-Anlagen drauf. Das ist lieb von Dir, aber musst Du gar nicht. Ich bin blind (komplett) und fühle auch nichts beim Auspacken. Kannst einfach den MB big box so raushauen. Ordentlich Blasenfolie dran und ab in einen Karton. Sag einfach nur dem Postboten, es geht um Leben oder Tod. Ne, sag ihm, es geht um mehr! I love you!- Gruß an den Süden
:wheeeha: Ich sage nur YESSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSS. Go for the bread box!!!! Den Road kann man sich in die Haare schmieren. Der ist doch wie Karotten-Jeans. Komplett out. Dosen sind das Wahre! Genau wie sonst im Leben. So ne neue Brotdose macht einen schlanken Fuß und niemand furzt und stinkt da seitlich anner rechten Seitenhaube. Die Brotdose schmiegt sich fein unters Flurbrettchen und kommt mit dem Lümmel auf leisen Sohlen am Block vorbei. Und dazu die Kurven!!! Hallo, das sind keine Kurven, das sind Titten! Mords Möpse und das in einem BH mit 90A! Wenn die den MB big box Prügel nur mal endlich ausliefern würden.- Gruß an den Süden
Wäre die erste Fahrt mit dem Anwärter, auf der wir nicht beide während der Fahrt annehmen.- Gruß an den Süden
Bitte um Zwischenbericht aus der Pandemie-Region OWL. Ist die Peulenpest nun richtig ausgebrochen? Nagt ihr nur noch an grünen Kartoffeln? Müssen die AW mit dem Bollerwagen kommen, um die Leichen wegzufahren? Mieses Geschäft und es stinkt so.- Grübeln statt googlen - Kirmes im Kopf
Sein übles Gesicht ist unverkennbar. Schau einfach, wer die Klappe am weitesten aufreißt, aber dabei aussieht, wie wenn ihn kein Wässerchen trüben konnte. Seine Haare sind aktuell in der Trendfarbe "Felgensilber" gefärbt (nicht sichtbarer Orginalfarbton ist Mahagoni-braun) und er hat eine sehr sehr weiße Weste (in jeder Hinsicht). Der Klang seiner Stimme ist angenehm sanft und schmeichelnd, sein Charakter fies und im Prinzip ist er ein Scheusal und hasst sich dafür selber.- Grübeln statt googlen - Kirmes im Kopf
Gute Idee. Dafür wirds echt Zeit. Schlage über Bluenotes Kopf hinweg eine Zusammenkunft im Pornstar-Zelt vor. Dort kann man sich wunderbar einzecken bzw. sich als bedürftig ausgeben. Die Pornstars, allen voran Blaunote, sind hilfsbereite und mitleidige Menschen, die sozial gescheiterten Assis und Vollalkis (aber auch allen anderen) gerne eine warme Suppe und ein bayrisches Bier anbieten. Bevor ich vor deren Zelt krieche, wasche ich mich nicht, käme meine Haare nicht und ziehe meine übelsten Klamotten an. Bisher hat das immer wunderbar geklappt. Man half mir in einen Campingstuhl, nahm mir mit mitleidigem Blick mein Stuttgarter Hofbräu aus der Hand und drückte mir ein Münchner Bier in die schmutzige Hand. Wenn man dann die Rolle geschickt weiter spielt, ab und an bricht, aber sonst ein freundlicher Zeitgenosse bleibt, kann man da stunden-/tagelang bei 240 Dezibel und beats per minute verbringen. Das Zelt dieser bayrischen Bahnhofsmission findet man, wenn man von der Landstraße (Richtung Wahlwies) in den Feldweg zum Treffen einbiegt, immer auf der ersten Wiese links. Apropos, wo ist eigentlich Bluenote? Der schichtet doch nicht etwa immer noch? Mache mir langsam ernsthaft Sorgen, dass der sich für seinen Galeerenverein zu Tode schuftet. Weiß einer was oder hat ihn einer irgendwo im GSF liegen sehen?- Grübeln statt googlen - Kirmes im Kopf
Um auf deine konkrete Frage nach deinen Atemnotproblemen (Zitat: "bei 37°C kriege ich keine Luft mehr") zu antworten. Herr pötpöt hat ja schon einiges geschrieben. Was Du mit dem kausalen Zusammenhang zu deiner Tinnen meinst, verstehe ich nicht, weil ich nicht weiß was "Tinnen " bedeutet. Aber es soll Menschen geben, die leiden schon seit vielen Jahren an Lungenproblemen bzw. Asthma Bronchiale . Diese Menschen haben nicht selten u.a. bei großer Hitze (aber auch oft bei extremer Kälte) ein Engegefühl in den Bronchien, wenn das Asthma nicht gerade allergisch bedingt ist. Dieser Kälte- wie auch Hitzereiz kann bei einem Asthmatiker eine Verengung der Bronchien zur Folge haben mit all den bekannten Folgeerscheinungen wie starke Schleimbildung, Atemnot, Husten etc. @Herr pötpöt Warum glaube ich Ihnen das mit dem ordinierten Geistlichen nicht richtig? Dass sie ein sog. "Wüstgläubiger" (so nennt man im Katholischen die Evangelischen) sind, glaube ich dagegen sofort.- So wollte ich meine Mitmenschen immer schon mal beschimpfen...
Wenn Du dein dreckiges, ungewaschenes Kloakenmaul aufreißt, rieche ich nur Schweinegülle und höre ich nur verdummtes Rattengefiepse zwischen deinen gelbschwarzen Zahnbaumstümpfen hervorkriechen, die man mit einem Vorschlaghammer auf Golfplatzniveau bringen sollte.- Gruß an den Süden
Matsche!!! Ja, das könnte man denken. Aber die Wahrheit ist: Internet (yp) läuft ständig, Mutti sagt nie nein und trotzdem muss ich so stehen. Bring mir mal aus Schamonix die ein oder andere Mireille Mathieu mit.- habuerimus papam!
Vom Nachfolger muss man sich, wie von den Vorgängern, keine bahnbrechenden Erneuerungen erhoffen. Ich bin ein Orakel: Es wird ein Europäer werden. Es wird diesmal wieder ein Italiener sein. Er wird ü70 sein. Und im Grundsatz ist es mir eigentlich völlig egal. Traurig ist, dass die Bild-Zeitung in den nächsten 500 Jahren nicht mehr titeln wird "WIR SIND PAPST".- Grübeln statt googlen - Kirmes im Kopf
@Herr pötpöt Haben Sie einen klerikalen (beruflich bzw. hinsichtlich der Ausbildung) Bezug?- ich bin voll
Der Wein ist echt o.k. Da muss ich heute abend mal schauen, wer der Hersteller ist. @Beo Vielen Dank.- Grüsse aus dem Sauerland,....oder,... ich stell mich mal vor.
Kann ich nur bestätigen. Die Region liegt darnieder. Auch ausm Umland ist organisatorisch nichts zu erwarten. Ich war mal letztes Jahr auf so nem Bauernhof mit Streichelzoo nahe Kierspe. War nix los. Viele Rinder, ohne Ende Schweine, ein paar Esel und einige Säue. im Hof hatten die so einen Grill aufgebaut. Aber ich fahr da nicht mehr hin. Der alte Bauer hinter dem Grill war halb nackt.- ich bin voll
Hatte ich kürzlich auch am Start. Gestern entkorkte ich abends zum Käse etc. einen Montepulciano d'Abruzzo (3,99 bei Rewe). Meine Holde hatte keinen Durst und trank Wasser. Käse ist meist sehr trocken, so dass empfohlen wird, damit auch die Schleimhäute nicht austrocken, viel zu trinken. 40 Minuten später hatte ich die Flasche leer. Danach war ich ganz gut dabei. Anschließend weils fettig war, noch zwei Grappa. Dann hätte man auf dem Ganzen aufbauen können, wenn ich nicht heute hätte arbeiten müssen. Morgens dann leichter Schädel.- Gruß an den Süden
Kürzlich in einer Spätzle-Halle im Süden. Die viertelfertige Eierfeile im Vordergrund ist Göllers (Nach-)geburt als Gruppe 6-Monster. Im Hintergrund Felix im hellblauen Ganzkörper-Overall aus Fallschirmseide von Dolce&Gabbana. Dazu weitere Roller zur Dekoration und Auflockerung. Auf dem Boden: Werkzeug. Links außen ich in der blauen Armani-Wollhose und dem Hoodie von Celvin Klein. Göller, auch im Designer-Outfit, drückte betrunken den Auslöser. Es war kein Priesterseminar.- Gruß an den Süden
Och ne. Auch auf diese Type hatte ich mich mehr als gefreut. Ist der geheiratet? Von Oksana ausm Kroneneck? Der Kneipe, die Roots nicht verstanden hat? - So wollte ich meine Mitmenschen immer schon mal beschimpfen...
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