Dirk Diggler
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Und weiter geht die wilde Fahrt!...Teil 2
Gut, dann mach ich mit voller Ernsthaftigkeit mal weiter. Gehen wir dafür noch mal ganz an den Anfang zurück. Du hast einen Blechhaufen Lambretta erworben (oder auch Dir erschlichen => spielt jedoch keine Rolle) und willst nun in die Lambretta-Materie einsteigen und holst Dir hier Tipps von Vollprofis und jahrhundertealten Könnern und Leistungskaisern (ich zähle da nicht dazu!), deren Präferenzen und Vorlieben natürlich längst in Dimensionen liegen, die für einen Novizen wie Dich nicht unbedingt richtig sein müssen. Und viele von denen sind zwischenzeitlich so abgehoben, dass ihnen das Einfühlungsvermögen für Halbstarke und Startups verloren gegangen ist. Du bist ein Absolut Beginner, ein Lörner, ein Auszubildender im ersten Lehrjahr! Zuerst mal braucht es Demut von deiner Seite. Und zwar der Lambretta gegenüber, deinem Werkstück! Hier zu agieren wie bei einem Kippler und wild sofort die Scheibenbremsenkleisterei zu betreiben und/oder in eine Leistungsmanie zu verfallen (ich schraube PS unter die Haube bis das Schwein pfeift), ist nicht die geeignete Vorgehensweise für einen Lehrling. Es kommt bei der Kiste nicht darauf an, hier gleich ein Wunderwerk zu vollbringen. Du solltest erst mal die Seepferdchenprüfung ablegen bevor du den Freischwimmer machst und dafür reicht es, die Kiste mit überschaubarem Aufwand und mit "ganz normalen Teilen" in einem vernünftigen Zeitrahmen zum Laufen und Fahren zu bringen. Und das zu schaffen, ist schon mal keine ganz kleine Leistung. Dabei sind sensationelle Stoßdämpfer, unglaublich tolle Zylinder mit viel Leistung (die nur wieder unabdingbar teure, andere Tuningteile nach sich ziehen!), Scheibenbremsen und riesige Vergaser zu Anfang nicht von Nöten und machen es auch nicht besser, sondern eher schwerer. Unaufgeregter Zylinder mit zwischen 14-18 PS, halbwegs vernünftige Stoßdämpfer im moderaten Preissegment, einen halbwegs einfach abzustimmenden Vergaser sowie einen überholten Motor mit neuen Wellendichtringen und Lagern und keinem originalen Kettenspanner sollte für den Anfang ausreichen. Dann fahren und mal weiter sehen. Ich kauf Dir doch keine tolle und teure Golfausrüstung und drei Monate später erzählst Du mir, dass Dir das Ganze doch keinen Spaß mehr machst!
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Und weiter geht die wilde Fahrt!...Teil 2
Könnte ich tun und hatte schon meinen Moderatoren-Koffer aufgefüllt. Ich gab Kobaltblau schon zu Anfang des Topics wertvolle Tipps und Hinweise, aber stieß auf zu wenig unterwürfige Gehorsamkeit. Dazu kamen die Beleidigungen von sukram, die ich massenweise anonym bei den MODs anzeigte und schwerste Bestrafung forderte. Das alles lässt mich nun nur noch mitlesen.
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Lebensmittel lagern
- Grübeln statt googlen - Kirmes im Kopf
O.k. danke.- Grübeln statt googlen - Kirmes im Kopf
Mir hat kürzlich Harald Lesch im TV zum wiederholten Mal die Einstein'sche Allgemeine und Spezielle Relativitätstheorie versucht nahe zu bringen. Unter anderem erklärte Lesch noch mal das Thema "Zeit in Abhängigkeit zur Geschwindigkeit" und hier anhand des Beispiels, dass eine Uhr auf der Erde mit einer bestimmten Zeit abläuft, jedoch die Zeit deutlich langsamer ablaufen würde, wenn sich die Uhr z.B. in einem Raumschiff befinden würde, welches sich mit annährend Lichtgeschwindigkeit fortbewegt. Im Prinzip ist das bereits schon so, wenn man sich mit einem Auto auf der Autobahn oder mit einem Flugzeug fortbewegt. Die Zeit läuft dann minimal (und praktisch nicht messbar) langsamer ab. D.h. weiter, fliegt man mit einem Raumschiff mit nahezu Lichtgeschwindigkeit los und fliegt ein Jahr lang mit nahezu Lichtgeschwindigkeit und kehrt dann zur Erde zurück, ist man im Raumschiff ein Jahr älter geworden, aber auf der Erde sind in der Zwischenzeit 10.000 oder 100.000 Jahre (was weiß ich) vergangen. So viel dazu. Mein Frage lautet nun, was ist der Grund dafür, dass die Zeit langsamer abläuft, wenn man sich in einem Raumschiff mit annährend Lichtgeschwindigkeit bewegt? Warum nimmt die nahezu Lichtgeschwindigkeit eines Objekt (in dem sich die Uhr befindet) Einfluss auf die ablaufende Zeit? Die Uhr im Raumschiff und die Uhr auf der Erde ticken doch jeweils (sagen wir mechanisch oder elektrisch) exakt gleich, also für den jeweiligen Betrachter der Uhr. Aber die Zeit (!) vergeht jeweils unterschiedlich schnell. Ich denke darüber nach, aber ich beginne noch irrer zu werden, als sowieso schon.- Nur mal schnell 'ne Lambretta-Technikfrage
Einer deiner besten Beiträge ever! Um jedoch ein wenig für meinen rothaarigen Bruder Partei zu ergreifen, gebe ich noch zu bedenken, dass man seine Intention und nicht nur das geschriebene Wort bei der Exegese mitberücksichtigen sollte. Er wollte wohl nichts suggerieren, höchstens dass er unsagbaren Durst auf ein Carling oder Brown Ale verspürte. Dafür braucht es natürlich starke Redhair-Empathie, um das zu erkennen.- Vespa Rally 180 Lichtmaschine Probleme HILFE
Genau diese ketzerische Aussage habe ich mir derart verkniffen, dass ich Verstopfung bekam. Aber gut, dass Du es aussprichst- Dellen entfernen - Anleitung?
Arbeite bei Dingen die ich nicht kann, grundsätzlich erst mal alleine, um durch Erfahrung, Schmerz und Leid zu lernen oder endgültig zu scheitern und zu versagen. Andere Möglichkeiten kommen bei mir nicht in Frage.- Lebensmittel lagern
Exakt genau so.- Lebensmittel lagern
Das wird dir noch mal sehr sehr leid tun. Ich bin zur Zeit fetter als Rainer Calmund und will nicht abnehmen. Meine Vorräte sind nicht im Keller, sondern auf der Hüfte. K8 mit Dir wäre toll- Lebensmittel lagern
Ich mach Dich fertig! Komplett!- Lebensmittel lagern
Ich habe nicht geschrieben, dass es abwegig wäre. Lies noch mal meine Beiträge. Ich schrieb, dass es eher unwahrscheinlich ist, dass so eine Unwetterkatastrophe dazu führt, dass ich mehrere Tage nicht irgendwohin zum Einkaufen gelangen kann. Dass Strom und Wasser eine Woche ausfallen, kann ggf. passieren, aber es wird wohl eher nicht den tagelangen Erwerb von Lebensmitteln unmöglich machen. Ich wohne auf dem platten Land in einem Dorf mit 450 Einwohnern ohne Geschäfte und ohne Tankstelle, 700 Meter über Meeresspiegel. Wenn auch mein Auto nicht funktionieren sollte, laufe oder fahre ich mit dem Fahrrad 12 Kilometer in den nächsten Ort. Sollte dort auch alles "tot" sein, kämpfe ich mich weiter zu Fuss oder per Fahrrad in die nächste Stadt, die noch mal ca. 10km entfernt liegt. Wenn auch dort alles "tot" ist, schlage ich mich 120km bis zu BaziLuder durch und lebe dort in Saus und Braus. Jeder der will, soll sich so viel Vorräte anlegen, wie er gerne möchte. Das ist völlig o.k.- Lebensmittel lagern
Sorry, dass ich meinen Augenstern nicht erwähnte. Natürlich würde ich mir meinen Augenstern über den Rücken werfen (zärtlich legen) und die gesamte Strecke dann mit meinem Augenstern zurück legen, so dass auch mein Augenstern gerettet wäre. Ich bin Chuck Norris.- Lebensmittel lagern
@Champ Ich wollte mit meinem letzten Beitrag nicht zum Ausdruck bringen, dass wir alle radioaktiver Strahlung in der ein oder anderen Form und Intensität ausgesetzt sind. Da hast Du recht und ist sicher so. Sondern der Bezug war der zum TE und seiner Frage nach der Sinnhaftigkeit des Anlegens von Vorräten. Und diesen Bezug stellte ich nach meinen langatmigen Ausführungen dann endlich mit den letzten beiden Sätzen meines Beitrages her.- Dellen entfernen - Anleitung?
Mach Dir Fotos. Sicher ist das zum Abschrauben. Ich arbeitete aus Faulheit jedoch am an der Karre verbauten Beinschild.- Lebensmittel lagern
Keine Unwetterkatastrophe (Vulkanausbrüche, Hochwasser, Schneeverwüstungen etc.) macht mir wirklich Angst in Sachen tagelanger Versorgungsengpässe. Was mir jedoch wirklich Sorgen bereitet, ist ein GAU in einem Atomkraftwerk und die daraus resultierenden Folgen. Ich bin Überlebender und Veteran zweier echter GAUs in Atomkraftwerken, namentlich Tschernobyl und Fukushima. Schon Tschernobyl seinerzeit hat mir in der Folge jegliche Lust auf Waldpilze, -beeren und Wildbraten genommen. Und vor dem GAU habe ich mich geistig noch fit gefühlt. Nachdem sich die fiese Atomwolke auch über Teilen von Deutschland niedergelassen hatte und etwas Zeit vergangen war, habe ich gemerkt, wie sich das Ganze sehr negativ auf mein Hirn ausgewirkt hat und immer noch auswirkt. Kaum hatte sich mein Körper halbwegs regeneriert, trat der GAU in Fukushima auf. Was und wie viel da ins Meer und anschließend in die Nahrungskette gelangt ist, weiß keiner so ganz genau, aber ich spüre ganz deutlich, dass sich jeder Kugelfisch und sonstiges Meeresgetier negativ auf meinen Körper und meine Psyche auswirken. Von den sowjetischen Atom-U-Booten, die nach dem Abwracken irgendwo in der Beringsee versenkt wurden oder in Kamtschatka vor sich hin rosten und ihren radioaktiven Müll langsam ins Meer abgeben, ganz zu schweigen. Und dass irgendwann der nächste GAU im AK Fessenheim oder sonst wo passiert, ist doch nur eine Frage der Zeit. das AK Fessenheim liegt ca. 25km von Freiburg im Breisgau, ca. 40km von Basel/CH entfernt. In einem Umkreis von ca. 30km leben ca. 1 Mio. Menschen. Wenn das AK einen GAU erlebt wie sagen wir seinerzeit Tschernobyl, dann war es das mit Freiburg, Basel und diversen anderen Städten und den dort lebenden Menschen. Und 1 Mio. Menschen evakuiert man nicht kurzfristig wie die 50.- 60.000 Menschen seinerzeit aus Prypjat. Und eigentlich sollte ich mir dafür einen Bunker mit Nahrungsmitteln anlegen, wenn selbst das nicht sinnlos wäre. Denn wenn man nach Jahren den Deckel wieder hochklappt und aus dem Erdbunker auf die Erde empor steigt, strahlt doch immer noch alles wie Sau und kein wilder Sauerampfer würde einem (wirklich lange) schmecken, wenn man einen fände.- Lebensmittel lagern
Aufgrund von Unwettern könnte es sein, dass Du - in Abhängigkeit deiner Wohnlage, den dann herrschenden Straßenverhältnissen und der eventuellen Betroffenheit der Lebensmittelgeschäfte durch das Unwetter - ggf. mehrere Tage nicht einkaufen kannst. Es müssen schon ein paar wirklich heftige Naturkatastrophen mit entsprechenden Auswirkungen auftreten, die so schlimm sind, dass einer oder mehrere dieser Faktoren es Dir unmöglich machen, mehrere Tage einzukaufen. Für diesen sehr unwahrscheinlichen, aber nicht unmöglichen Fall, den es sicher auch schon vereinzelt mal in Deutschland gegeben hat, empfiehlt es sich, im Haus schon ein paar Lebensmittel, Trinkwasser (falls nichts mehr aus der Leitung käme) sowie entsprechende Kleidung zu Hause zu haben. Länger als ein paar Tage wird es in Deutschland kaum vorkommen, dass man von jeglicher Zivilisation abgeschnitten ist, vorausgesetzt man wohnt wirklich sehr einsam (irgendwo in den Bergen etc.). Zu deiner Frage, wie ich das handhabe. Ich kümmere mich gedanklich keine Sekunde darum, habe aus Fress- und Saufsucht immer ein paar Lebensmittel mehr im Haus, als ich (und mein Augenstern) in ein paar Tagen vertilgen können. Geht jedoch doch eines Tages die Welt unter und wir wären z.B. eingeschneit, kein Schneeräumer käme durch oder die Straßen stünden tagelang in Flammen oder ein Tsunami würde den Bodensee 20km ins Landesinnere treiben und die Wellen an meine Haustür schlagen, würde ich im Kampfanzug den Naturgewalten trotzen und mich zu Fuß (und mit einem Messer bewaffnet) bis zu den nächsten Lebensmittelgeschäften in 12-15km Entfernung durchschlagen. Zum Teil laufend, schwimmend und kriechend. Fände ich an den nächsten erreichbaren Versorgungspunkten auch nur Verwüstung vor, dann würde ich mich weiter kämpfen, denn im Ernstfall laufe und kämpfe ich nicht nur 12-15km weit, sondern schaffe deutlich mehr. Nach spätestens 25km würde ich annehmen, träfe ich auf funktionierende Verkehrsverhältnisse, intakte Straßen und Geschäfte und wäre gerettet. Daher ändere ich nichts an meiner Vorratsdatenspeicherung und habe Bier, Wein, diverse Dosen, Nudeln und einen vollen Kühlschrank zu Hause und bevorrate sonst nichts. Tragisch ist nur, wenn das Bier ausgeht und dabei geht es nicht um Tage, sondern um Stunden und Minuten!- Dellen entfernen - Anleitung?
Genau das ist meine Methode bei jeglichem Problem am Roller und auch sonst in allen Lebenslagen und funktionierte fast immer sehr gut Wichtig war halt wirklich und immer, das Modell Walter Sedlmayr zu verwenden. Da klafft hinterher jeder Schädel. Bei meinem verbeulten Lambretta-S2-Beinschild bin ich vor einigen Wochen genauso vorgegangen und war zuvor der Meinung, dass das sicher gut klappen wird. War leider diesmal nichts. Nachdem ich erst mit leichten Schlägen und sogar mit speziellen Ausbeulhammern/-hämmerchen und Beuteln beigegangen bin und nichts (!) eine Wirkung zeigte, außer dass der Lack großflächig abplatzte, schlug ich mit Sir Walter Sedlmayr zu. Danach war nichts mehr auf Erden wie es mal war. Nachbarn kamen aufgrund des Lärms in meinen Werkstattschuppen und wollten mich in der Zwangsjacke abholen lassen, als sie sahen, was ich angerichtet hatte. Heute kotze ich, wenn ich mein Werk betrachte und so geht es ja oft vielen Künstlern. Ausbeulen scheint nicht meine Kernkompetenz und ich glaube nicht, dass ich in der Lage bin, etwas dazu zu lernen. Was mir mehr liegt, sind Motorsägen. Glaube ich. Müsste es halt mal versuchen.- wo gehts grad ab im forum?
Alles schon im Grundsatz richtig und sehe ich auch so. Ob das nun immer und für jeden schon zu Anfang erkennbar ist, wie jemand tickt, ist die andere Frage. Aber es ist aus meiner Sicht nun auch alles nicht so schlimm, als dass man deshalb ein riesen Fass aufmachen sollte. Wie bereits geschrieben, hätte sicherlich das Ein oder Andere etwas wertschätzender formuliert werden können/sollen.- wo gehts grad ab im forum?
Nun ja, die Grenzen dessen, was noch an Aussagen vertretbar und nicht verletzend ist und was nicht, sind wie so oft fließend und nicht klar definiert. Was jedoch klar ist, dass das GSF nur ein Spiegelbild der Gesellschaft ist. Hier wird man auf das Leben vorbereitet, hier bekommt man wenig Lob und vielmehr Prügel, manche stellen einem ein Bein, andere sind zynische Drecksäcke (wie ich) und wieder andere belächeln einen mitleidig und lassen einen gegen die Wand knallen. Es wurde Kritik geäußert und ja, vielleicht ist diese nicht in jedem Fall so wertschätzend geäußert worden, wie man es ggf. hätte tun können. Das Leben ist kein Spaß, war es nie und wird es nie sein. Herr Wontorra sollte sich nicht alles so sehr zu Herzen nehmen, ohne dass ich weiß, ob er es tut.- wo gehts grad ab im forum?
Kommt sicher bald. Noch hält er sich zurück, weil er noch auf Kunden hofft. So bald er geschnallt hat, dass keiner bestellen wird, wird er ausfallend werden.- Grübeln statt googlen - Kirmes im Kopf
Ist so alt, wie das Punktekonto in Flensburg selber. Falsche Angaben auf dem Anhörungsbogen oder auch bei der Polizei zu machen und einen anderen Fahrer zu nennen, als denjenigen, der der Verursacher war, wurde schon immer praktiziert. Sicherlich auch gegen Geld. Häufiger im Familien-/Bekanntenkreis als "bloße" Gefälligkeit. Nehme an, dass das ggf. früher etwas leichter war als heute, weil möglicherweise nachlässiger kontrolliert/nachgeforscht wurde, als das sicherlich heute der Fall ist. Risikoreich bleibt es aber in jedem Fall.- Lambretta-BlaBla
- Grübeln statt googlen - Kirmes im Kopf
Vielen Dank für die Infos. Ist ja hochinteressant, was es alles für Ekelgefühle und Darmverstopfungen aufgrund von Ekel gibt/gab. Denke auch, dass das Verlegen von Klopapier auf der Brille nichts gegen Bakterien bringt, höchstens saugt bzw. überdeckt es etwaige Pisse von bzw. auf der Klobrille, vor der man sich ekelt.- Grübeln statt googlen - Kirmes im Kopf
Folgende, ernstgemeinte Frage: Wenn ich bei uns in der Firma, im Restaurant, aufm Sozialamt, in der Metzgerei, im Puff etc. auf die Toilette gehe und mich auf den Thron setzen will, dann kotze ich oft fast (und manchmal auch tatsächlich), wie beschissen asozial, dreckig der Abort hinterlassen wurde. War es ein Rollerfahrer, ist meist nicht gespült und es schaut einen eine traurige Wurst an. Will ich mich auf den Thron setzen, dann ekelt mich das alles so, dass ich in Ermangelung von Desinfektionssprays, Scheuerpulver oder Schmirgelpapier einfach auf die Toilettenbrille spucke und mit sauberem Klopapier alles abwische. Ich merke erst jetzt, dass ich massiv ein Rad ab habe. Meine Frage ist nun, ob ich nicht mit dem Spucken womöglich noch mehr Bakterien auf die Klobrille aufbringe, als sowieso schon drauf sind? Wird natürlich mit abhängig von meiner Mundflora sein und der Frage, ob ich womöglich im Vorfeld derart am Arsch meines Chefs geleckt habe, dass die Klobrille durch das Draufspucken erst recht verdreckt wurde. Die sich daran anschließende Frage ist, wie haltet ihr das auf fremden Kackhäusern, Abtritten, Aborten mit der Herstellung von (gefühlter) Sauberkeit und setzt ihr euch hemmungslos in die asoziale Scheiße oder wie oder was? - Grübeln statt googlen - Kirmes im Kopf
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