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  1. Liebe Besitzer von PX-Elestartgehäusen - egal welches ( 80, 125/150 oder 200 ) bitte schaut euch diesen betrag an. alle anderen gehäuse sind nicht betroffen
  2. Besitzer von PX-Elestartgehäusen bitte aufpassen ! Liebe Leute, es gibt ein kleines Problem mit dem Wal, welches sich aber äußerst einfach beheben läßt. Die Tage hatte ich diese Anleitung hier geschrieben, wie man mit dem Wal auch sämtliche Steuerzeiten messen kann. Meine Messungen bezogen sich immer auf Maximalwerte – in meinem Fall war es der Auslass mit ungefähr maximal 200 Grad. Ein Komplette Umdrehung des Polrades wurde deswegen nicht durchgeführt. Diese komplette Polradvermessung hat jedoch jemand gemacht und mich darauf hingewiesen, dass es leider zumindest bei den Steuerzeiten eine größere Abweichung gibt. Wen betrifft das Problem: nur Personen, die den Wal auf einem Elestartgehäuse montiert haben Gleich vorweg – die Lösung dauert genau eine Minute. Wie Groß sind die Abweichungen – hat es irgendwelche auswirkungen. Die Abweichung beträgt 10 % , beim messen der SZ ( nicht der eigentliche Zweck des Wals ) und beim Zündungseinstellen – zum Glück zu viel und nicht zuwenig. Wer also seine Zündung auf beispielsweise 18 Grad eingestellt hat, wird tatsächlich im Bereich von 16,2 Grad unterwegs sein – wie schon geschrieben: NUR ELESTART. Welche Auswirkungen hat das, Der Motor loift kälter und man verschenkt etwas Leistung, weil man 2 Grad zu Vorzündung spät fährt. Ein materieller Schaden kann also keinem entstanden durch irgendwelche defekte. Wie sieht die Lösung aus. Abblitzen der Zündung. Wal montieren. Und die Zündung 10 % n Rochtung früher stellen ( von 20 auf etwas über 18 usw. – also meistens um knapp 2 grad - dazu die Walskala benutzen - bitte dran denken, nur weil bei einem motor 18 grad gut sind muss es bei einem ähnlichen setup nicht identisch sein) Wer schon seine Auslasszeiten nach meiner Anleitung gefräßt hat. Auch hier keine Angst. Es wurde wenn , nur zu wenig gefäßt. Wenn z.B. 195 angezeichnet wurden, sind keine 180 . NUR ELESTART PX Die Abweichung beträgt wie schon geschriebn auf die 360 ca, 10 % - es werden am wal also um 395 angezeigt. Da die ganze Umrechnerei, also hier ein paar Prozent drauf und da weniger viel zu kompliziert ist macht man einfach folgendes um 100 % genaue werte zu bekommen Ihr befestigt den wal an diesem loch: , anschließend aber nicht zu fest. Der Wal wird an die 2. Befestigungsschraube gedrückt. Genau wo er an diese Schraube drückt setzt ihr einen kleinen Punkt du fräßt anschließend eine minimale kerbe rein ( 0,8 mm ) . Man kann das mit der Kerbe auch lassen oder sie statt 0,8 z.B auf 1,5 machen, weil man nicht so gut mit einem dremel umgehen kann – diese minimalen Abweichung sind komplett zu vernachlässigen. Wer es aber beim SZ messen aufs Grad genau haben will, setzt die kleine Kerbe auf 0,8 mm , sonst hat man eine Abweichung von um 1 % - auf die Maximalen 200 Grad ( AS ) ist die Abweichung also lächerlich gering und im Rahmen der Toleranz zu sehen. In der neuen Serie des Wals wird der Fehler ausgemerzt sein. Auf diesem Wege nochmal vielen Dank an den Tester mit dem Elestartgehäuse, dem die Sache aufgefallen ist.
  3. mit corteco hat man in der regel null probleme, das sollte als begründung schon reichen - preislich liegen keine welten dazwischen. schau dir einfach mal den motordichtsatz von athena an. keine experimente, keine probleme. corteco ist oem und das macht einfach sinn bei solchen teilen. hast du einen link zu deinem angebot
  4. einen großen scheiss, nimm corteco
  5. ich werde nachher nochmal drüberfliegen - muss erstmal ne runde schlafen - sollte heute abend behoben sein. tante edit: erledigt
  6. ja muss neu - leider
  7. entweder minimal abschleifen ( also einen neuen ) oder aber, was m.e. besser ist. kaputten reifenschlauch nehmen, kreis auf lagergröße ausschneiden. ordentlich von beiden seiten einfetten. siri monieren. schlauch entfernen.
  8. einschleifen tut der sich nicht - musst einen neuen reinmachen
  9. metall braune lippe verbaut ?
  10. welches model ?
  11. frage: bei lamy original ist die sache mit dem einlass ja kolbengesteuert - da sind dan VoT und NoT identisch, oder ? abgesehen, dass man an einer anderen stelle schaut ( vespa - kurbelgehäuse, bei lamy am zylinder ) ist doch kein unterschied, oder ?
  12. so, anleitung ist nun komplett, auf viele bilder habe ich diesesmal verzichtet. durck euch den kram aus, oder packt den laptop neben den motor. step by step durchgeführt oist die sache supereinfach, auch wenn es beim lesen nicht so einscheint. Ich habs auch in Technik allgemein eingestellt, weil es ja nicht nur für px, sondern auf sf und lamy identlsch ist ( abgesehen vom DS bei Lamy ). Falls einem Mod deshalb diesen Beitrag löschen will - kein problem
  13. Der CMD-Wal/Beluga – Ein Tool nicht nur zur optimalen Zündeinstellung Der CMD Wal ist grundsätzlich zwar dafür gedacht, die Zündung zu überprüfen und optimal einzustellen, aber mit ein wenig Trickserei, lassen sich mit ihm auch ohne Gradscheibe die Einlasszeiten ( VoT/ NoT ), sowie ÜS- und Auslasszeiten und der Vorauslass eines Motors bestimmen. Die Maximalsteuerzeiten Der Wal hat eine Skala von 80 Grad ( 2 mal 40 auf linker und rechter Seite). Das ist zum Einstellen einer Zündung mehr als ausreichend, aber für das Messen der Steuerzeiten benötigt man zum Teil Skalen bis 200 ( z.B. den Auslasszeiten ) Einlasszeit: VoT Vor oberen Totpunkt, also die Gradzahl die der Drehschiebereinlass offen ist, bevor der Kolben deinen OT ( Oberen Totpunkt ) erreicht. Der VoT-Wert übersteigt in der Regel nicht 140 Grad NoT Nach oberen Totpunkt, also die Gradzahl die der Einlass noch offen ist, wenn er sich um OT befindet und den Drehschiebereinlass komplett verschließt. Der NoT-Wert beträgt in der Regel nicht mehr als 80 Grad Die Überstömzeit ÜS Die Überströmzeit ist die Zeit, an der der Kolben in der Abwärtsbewegung die Überströmer öffnet und in der Aufwärtsbewegung wieder verschließt ( er muss also einmal durch den UT) Die Überströmzeit beträgt in der Regel nicht mehr als 140 Grad Die Auslasszeit AS Die Auslasszeit ist die Zeit, bei der der Kolben in der Abwärtsbewegung den Auslass öffnet und in der Aufwärtsbewegung wieder verschließt ( er muss also einmal durch den UT) Die Auslasszeit beträgt in der Regel nicht mehr als 200 Grad. Problem : Die Skala des Wals kann maximal 80 Grad abbilden, aber mit etwas Trickserei ist eine Messung der obigen Werte dennoch möglich und man bekommt die gleichen Werte, wie bei Messung mit einer Gradscheibe. Beim Wal allerdings auch ohne Gradscheibe und ohne Demontage des Polrades. Bestimmen der Einlasszeiten Die Einlasszeiten sind die VoT- und NoT-Werte und ergeben addiert die Gesamteinlasszeit. VoT-Wert + Not-Wert = Gesamteinlasszeit Zur Ermittlung der obigen Werte muss zunächst der OT bestimmt werden – hierzu verweise ich auf die Grundanleitung vom Wal - siehe SCK Download . Die NoT-Messung Die NoT-Zeiten eines Vespamotors liegen in der Regel bei einem Wert von unter 80 ( Vespa Largeframe ) , somit ist die Skala des Wals für die Ermittlung ausreichend. Das Wal wird montiert, der OT wird ermittelt und angezeichnet – wo er sich letztendlich auf der Skala des Wals befindet ist egal. Das Polrad wird auf OT-ausgerichtet Um die Skala des Wals komplett auszunutzen, wird der linke Pfeil auf die 40 der linken Skalaseite gestellt – das Polrad verbleibt weiterhin in der OT-Stellung. Es wird nun eine neue Markierung auf dem Polrad fluchtend zu der 40 auf der linken Seite des Wals gesetzt. Diese Markierung ist nun für die Ermittlung des NoT-Wertes zuständig. Das Polrad wird nun im Uhrzeigersinn soweit gedreht, bis der Drehschiebereinlass komplett verschlossen ist ( Fühlerlehre in den Einlass halten, bis sich das Polrad nicht mehr weiter drehen lässt – keine Gewaltanwendung – 0,1-0,2 m haben sich bewährt ) Lässt sich das Polrad nicht mehr weiter drehen, weil die Fühlerlehre ein weiterdrehen verhindert. Verbleibt das Polrad in der Position, der 2. Pfeil ( rechts ) wird nun auf die neu gesetzte Markierung gesetzt. Die Gradzahl zwischen linken und rechtem Pfeil ist die NoT-Zeit. Die VoT-Zeiten eines Vespamotors haben einen Wert von über 80 – in der Regel bis maximal 140 somit ist die Skala des Wals für die Ermittlung nicht mehr ausreichend. Ausgehend von einem Maximalwert von 140 fehlen auf der Wal-Skala 60 Grad 140 ( Max.-Wert VoT ) – 80 Grad der Walskala = 60 Grad Wal Nun müssen irgendwo die fehlende Grad hergenommen werden, aber wie ? Das geht folgendermaßen: Das Polrad wird erneut wie auch schon bei der NoT-Messung in die OT-Stellung gebracht. Um die Skala des Wals komplett auszunutzen, wird nun der rechte Pfeil auf die 40 der rechten Skala gestellt und der linke Pfeil kommt auf die 40 der linken Seite – das Polrad verbleibt weiterhin in der OT-Stellung. Es wird nun eine neue Markierung auf dem Polrad fluchtend zu der 40 auf der rechten Seite des Wals gesetzt. Diese Markierung ist nun für die Ermittlung des VoT-Wertes zuständig. Das Polrad wird nun gegen im Uhrzeigersinn soweit gedreht, bis die neue Markierung mit der 40 des linken Pfeils fluchtet . Das Polrad verbleibt nur in dieser Stellung. Es wird eine zweite neue Markierung fluchtend mit der rechten Pfeilspitze, die sich weiterhin auf der 40 befindet. An diese Markierung schreibt man sich zusätzlich die Zahl 80. Das Polrad wird nun weiter entgegen dem Uhrzeigerhin gedreht, bis der Drehschiebereinlass komplett verschlossen ist. Nun wird eine letzte 3. Markierung gesetzt und zwar fluchtend mit dem rechten Pfeil der sich immer noch auf der 40 der rechten Skala befindet. Die Vot-Zeit ergibt sich aus dem Wert zwischen der 80 Grad Markierung und der 3. Markierung + 80 Bestimmung von Überström- und Auslasszeiten Für die Bestimmung von Überström- und Auslasszeiten ist die OT-Punktes irrelevant. Die Überströmzeiten Die Überströmzeiten-Zeiten eines Vespamotors haben zum Werte bis ca. 140 Grad, somit ist die Skala des Wals für die Ermittlung nicht mehr ausreichend. 140 ( angenommener Maximalwert bei den ÜS-Zeiten ) – 80 Grad der Walskala = ca. 60 Grad fehlen dem Wal ( ähnlich der VoT-Zeit ) So kommt man an die fehlenden 60 Grad: Die beiden Pfeile werden jeweils auf Maximalposition geschoben ( links und rechts rechts auf 40 ) Das Polrad wird im Uhrzeigersinn gedreht,bis der Kolben in der Abwärtsbewegung die ÜS-Kanäle öffnen ( Fühlerlehre– s.o. ). Das Polrad verbleibt genau in dieser Stellung. Es wird nun fluchtend zum linken Pfeil eine Markierung auf dem Polrad gesetzt.( ÜS - AUF ) Das Polrad wird nun weiter in Uhrzeigerrichtung gedreht. Davon ausgehend, dass die ÜS-Zeiten sich im Bereich von über 80 Grad bewegen wird das Polrad solange weiter gedreht, bis die gerade gemachte Markierung mit dem rechten Pfeil fluchtet, der sich ebenfalls auf der 40 befindet. Wenn sie das tut, haben wir die ersten 80 Grad erreicht . Das Polrad verbleibt genau in dieser Stellung. Es wird eine neue Markierung, abermals fluchtend mit dem linken Pfeil auf dem Polrad gesetzt. An diese Markierung schreibt man zusätzlich eine 80. Nun dreht man das Polrad solange weiter im Uhrzeigersinn, bis der Kolben in der Aufwärtsbewegung die ÜS komplett schließen. Das Polrad verbleibt in der Stellung, es wird eine weitere Markierung auf dem Polrad gesetzt fluchtend mit dem linken Pfeil gesetzt ( der immer noch auf der 40 der linken Seite steht ) Der rechte Pfeil wird nun auf die 80 Gradmarkierung gesetzt Die Überstromzeit ergibt sich aus ergibt sich aus dem Wert zwischen der 80 Grad Markierung und der 3. Markierung + 80 Bestimmung der Auslasszeit 210 ( Maximalwert der Auslasszeiten ) – 80 Grad der Walskala = 130 Grad fehlen dem Wal Auch hier geht man nun ähnlich wie bei den ÜS-Zeiten vor, nur das hier die 80 Grad Markierung ein zweites mal gesetzt werden muss – damit kommt man auf 160 Grad - die restlichen Grad lassen sich nun über die Walskala ermitteln. Start der Messung Beide Pfeile werden wieder auf die 40 gestellt ( linke und rechte Skala ) Wie bei den ÜS-Zeiten, wird das Polrad im Uhrzeigersinn so ausgerichtet, allerdings diesmal so dass der Kolben den Auslasskanal in der Abwärtsbewegung öffnet. Dass Polrad verbleibt in der Stellung. Es wird eine Markierung auf dem Polrad gesetzt, fluchtend mit der 40 des linken Pfeils ( AS-AUF ) . Das Polrad wird nun weiter im Uhrzeigersinn gedreht, bis die Markierung des Polrads mit der 40 des rechten Pfeils fluchtet. Das Polrad verbleibt in dieser Stellung. Es wird eine neue Markierung fluchtend mit dem linken Pfeil auf dem Polrad gesetzt. An diesen Strich schreiben wir zusätzlich die Zahl 80. Die erste Markierung ( AS-Auf ) steht auf der 40 der rechten Skala. Nun wird das Polrad weiter im Uhrzeigersinn gedreht, bis sich die gerade gemachte 80´iger Markierung am Polrad abermals mit dem rechten Pfeil des Wals, der immer noch auf die 40 ausgerichtet ist fluchtet. Nun eine dritte Markierung am Polrad anbringen und zwar wieder fluchtend mit dem linken Pfeil ( der sich ebenfalls weiterhin auf der linken 40 befindet ) . An diese schreibt man 160 ( kann für manche Zylinder schon ausreichend sein ). Davon ausgehend, dass die AS-Zeiten aber meist etwas höher sind ( sonst arbeitet man mit der 80 Gradmarkierung ) . Wird das Polrad nun solange im Uhrzeigersinn weiter gedreht, bis der Kolben in seiner Aufwärtsbewegung den Auslass wieder komplett verschließt. Das Polrad verbleibt in der Stellung. Es wird eine letzte Markierung am Polrad fluchtend mit dem linken Pfeil gesetzt ( er befindet sich weiterhin auf der linken 40 ) Nun muss die Gradzahl zwischen dieser und der 160 Gradmarkierung gemessen werden Diese Gradzahl wird nun zu den 160 Grad addiert und ergibt die Gesamtauslasszeit Der Vorauslass Der Vorauslass ist die Zeit, an der der Auslass offen ist bis sich die Überströmer ebenfalls in der Abwärtsbewegung des Kolben öffnen. Hierzu nimmt man die vorher ermittelten Werte von AS- und ÜS-Zeit ( AS-Zeit – ÜS-Zeit) / 2 = VA
  14. gute erklärung, passt genau wie du es schreibst
  15. ich mache noch ein film, ist eecht total easy, wenn man es einmal geschnallt hat.
  16. klar läßt sich das realisieren, aber der materialverbrauch beim lasern ist extrem groß. mit der o.g. messmethode ist es eh überflüssig geworden
  17. Der CMD-Wal/Beluga – Ein Tool nicht nur zur optimalen Zündeinstellung Der CMD Wal ist grundsätzlich zwar dafür gedacht, die Zündung zu überprüfen und optimal einzustellen, aber mit ein wenig Trickserei, lassen sich mit ihm auch ohne Gradscheibe die Einlasszeiten ( VoT/ NoT ), sowie ÜS- und Auslasszeiten und der Vorauslass eines Motors bestimmen. Die Maximalsteuerzeiten Der Wal hat eine Skala von 80 Grad ( 2 mal 40 auf linker und rechter Seite). Das ist zum Einstellen einer Zündung mehr als ausreichend, aber für das Messen der Steuerzeiten benötigt man zum Teil Skalen bis 200 ( z.B. den Auslasszeiten ) Einlasszeit: VoT Vor oberen Totpunkt, also die Gradzahl die der Drehschiebereinlass offen ist, bevor der Kolben deinen OT ( Oberen Totpunkt ) erreicht. Der VoT-Wert übersteigt in der Regel nicht 140 Grad NoT Nach oberen Totpunkt, also die Gradzahl die der Einlass noch offen ist, wenn er sich um OT befindet und den Drehschiebereinlass komplett verschließt. Der NoT-Wert beträgt in der Regel nicht mehr als 80 Grad Die Überstömzeit ÜS Die Überströmzeit ist die Zeit, an der der Kolben in der Abwärtsbewegung die Überströmer öffnet und in der Aufwärtsbewegung wieder verschließt ( er muss also einmal durch den UT) Die Überströmzeit beträgt in der Regel nicht mehr als 140 Grad Die Auslasszeit AS Die Auslasszeit ist die Zeit, bei der der Kolben in der Abwärtsbewegung den Auslass öffnet und in der Aufwärtsbewegung wieder verschließt ( er muss also einmal durch den UT) Die Auslasszeit beträgt in der Regel nicht mehr als 200 Grad. Problem : Die Skala des Wals kann maximal 80 Grad abbilden, aber mit etwas Trickserei ist eine Messung der obigen Werte dennoch möglich und man bekommt die gleichen Werte, wie bei Messung mit einer Gradscheibe. Beim Wal allerdings auch ohne Gradscheibe und ohne Demontage des Polrades. Bestimmen der Einlasszeiten Die Einlasszeiten sind die VoT- und NoT-Werte und ergeben addiert die Gesamteinlasszeit. VoT-Wert + Not-Wert = Gesamteinlasszeit Zur Ermittlung der obigen Werte muss zunächst der OT bestimmt werden – hierzu verweise ich auf die Grundanleitung vom Wal - siehe SCK Download . Die NoT-Messung Die NoT-Zeiten eines Vespamotors liegen in der Regel bei einem Wert von unter 80 ( Vespa Largeframe ) , somit ist die Skala des Wals für die Ermittlung ausreichend. Das Wal wird montiert, der OT wird ermittelt und angezeichnet – wo er sich letztendlich auf der Skala des Wals befindet ist egal. Das Polrad wird auf OT-ausgerichtet Um die Skala des Wals komplett auszunutzen, wird der linke Pfeil auf die 40 der linken Skalaseite gestellt – das Polrad verbleibt weiterhin in der OT-Stellung. Es wird nun eine neue Markierung auf dem Polrad fluchtend zu der 40 auf der linken Seite des Wals gesetzt. Diese Markierung ist nun für die Ermittlung des NoT-Wertes zuständig. Das Polrad wird nun im Uhrzeigersinn soweit gedreht, bis der Drehschiebereinlass komplett verschlossen ist ( Fühlerlehre in den Einlass halten, bis sich das Polrad nicht mehr weiter drehen lässt – keine Gewaltanwendung – 0,1-0,2 m haben sich bewährt ) Lässt sich das Polrad nicht mehr weiter drehen, weil die Fühlerlehre ein weiterdrehen verhindert. Verbleibt das Polrad in der Position, der 2. Pfeil ( rechts ) wird nun auf die neu gesetzte Markierung gesetzt. Die Gradzahl zwischen linken und rechtem Pfeil ist die NoT-Zeit. Die VoT-Zeiten eines Vespamotors haben einen Wert von über 80 – in der Regel bis maximal 140 somit ist die Skala des Wals für die Ermittlung nicht mehr ausreichend. Ausgehend von einem Maximalwert von 140 fehlen auf der Wal-Skala 60 Grad 140 ( Max.-Wert VoT ) – 80 Grad der Walskala = 60 Grad Wal Nun müssen irgendwo die fehlende Grad hergenommen werden, aber wie ? Das geht folgendermaßen: Das Polrad wird erneut wie auch schon bei der NoT-Messung in die OT-Stellung gebracht. Um die Skala des Wals komplett auszunutzen, wird nun der rechte Pfeil auf die 40 der rechten Skala gestellt und der linke Pfeil kommt auf die 40 der linken Seite – das Polrad verbleibt weiterhin in der OT-Stellung. Es wird nun eine neue Markierung auf dem Polrad fluchtend zu der 40 auf der rechten Seite des Wals gesetzt. Diese Markierung ist nun für die Ermittlung des VoT-Wertes zuständig. Das Polrad wird nun gegen im Uhrzeigersinn soweit gedreht, bis die neue Markierung mit der 40 des linken Pfeils fluchtet . Das Polrad verbleibt nur in dieser Stellung. Es wird eine zweite neue Markierung fluchtend mit der rechten Pfeilspitze, die sich weiterhin auf der 40 befindet. An diese Markierung schreibt man sich zusätzlich die Zahl 80. Das Polrad wird nun weiter entgegen dem Uhrzeigerhin gedreht, bis der Drehschiebereinlass komplett verschlossen ist. Nun wird eine letzte 3. Markierung gesetzt und zwar fluchtend mit dem rechten Pfeil der sich immer noch auf der 40 der rechten Skala befindet. Die Vot-Zeit ergibt sich aus dem Wert zwischen der 80 Grad Markierung und der 3. Markierung + 80 Bestimmung von Überström- und Auslasszeiten Für die Bestimmung von Überström- und Auslasszeiten ist die OT-Punktes irrelevant. Die Überströmzeiten Die Überströmzeiten-Zeiten eines Vespamotors haben zum Werte bis ca. 140 Grad, somit ist die Skala des Wals für die Ermittlung nicht mehr ausreichend. 140 ( angenommener Maximalwert bei den ÜS-Zeiten ) – 80 Grad der Walskala = ca. 60 Grad fehlen dem Wal ( ähnlich der VoT-Zeit ) So kommt man an die fehlenden 60 Grad: Die beiden Pfeile werden jeweils auf Maximalposition geschoben ( links und rechts rechts auf 40 ) Das Polrad wird im Uhrzeigersinn gedreht,bis der Kolben in der Abwärtsbewegung die ÜS-Kanäle öffnen ( Fühlerlehre– s.o. ). Das Polrad verbleibt genau in dieser Stellung. Es wird nun fluchtend zum linken Pfeil eine Markierung auf dem Polrad gesetzt.( ÜS - AUF ) Das Polrad wird nun weiter in Uhrzeigerrichtung gedreht. Davon ausgehend, dass die ÜS-Zeiten sich im Bereich von über 80 Grad bewegen wird das Polrad solange weiter gedreht, bis die gerade gemachte Markierung mit dem rechten Pfeil fluchtet, der sich ebenfalls auf der 40 befindet. Wenn sie das tut, haben wir die ersten 80 Grad erreicht . Das Polrad verbleibt genau in dieser Stellung. Es wird eine neue Markierung, abermals fluchtend mit dem linken Pfeil auf dem Polrad gesetzt. An diese Markierung schreibt man zusätzlich eine 80. Nun dreht man das Polrad solange weiter im Uhrzeigersinn, bis der Kolben in der Aufwärtsbewegung die ÜS komplett schließen. Das Polrad verbleibt in der Stellung, es wird eine weitere Markierung auf dem Polrad gesetzt fluchtend mit dem linken Pfeil gesetzt ( der immer noch auf der 40 der linken Seite steht ) Der rechte Pfeil wird nun auf die 80 Gradmarkierung gesetzt Die Überstromzeit ergibt sich aus ergibt sich aus dem Wert zwischen der 80 Grad Markierung und der 3. Markierung + 80 Bestimmung der Auslasszeit 210 ( Maximalwert der Auslasszeiten ) – 80 Grad der Walskala = 130 Grad fehlen dem Wal Auch hier geht man nun ähnlich wie bei den ÜS-Zeiten vor, nur das hier die 80 Grad Markierung ein zweites mal gesetzt werden muss – damit kommt man auf 160 Grad - die restlichen Grad lassen sich nun über die Walskala ermitteln. Start der Messung Beide Pfeile werden wieder auf die 40 gestellt ( linke und rechte Skala ) Wie bei den ÜS-Zeiten, wird das Polrad im Uhrzeigersinn so ausgerichtet, allerdings diesmal so dass der Kolben den Auslasskanal in der Abwärtsbewegung öffnet. Dass Polrad verbleibt in der Stellung. Es wird eine Markierung auf dem Polrad gesetzt, fluchtend mit der 40 des linken Pfeils ( AS-AUF ) . Das Polrad wird nun weiter im Uhrzeigersinn gedreht, bis die Markierung des Polrads mit der 40 des rechten Pfeils fluchtet. Das Polrad verbleibt in dieser Stellung. Es wird eine neue Markierung fluchtend mit dem linken Pfeil auf dem Polrad gesetzt. An diesen Strich schreiben wir zusätzlich die Zahl 80. Die erste Markierung ( AS-Auf ) steht auf der 40 der rechten Skala. Nun wird das Polrad weiter im Uhrzeigersinn gedreht, bis sich die gerade gemachte 80´iger Markierung am Polrad abermals mit dem rechten Pfeil des Wals, der immer noch auf die 40 ausgerichtet ist fluchtet. Nun eine dritte Markierung am Polrad anbringen und zwar wieder fluchtend mit dem linken Pfeil ( der sich ebenfalls weiterhin auf der linken 40 befindet ) . An diese schreibt man 160 ( kann für manche Zylinder schon ausreichend sein ). Davon ausgehend, dass die AS-Zeiten aber meist etwas höher sind ( sonst arbeitet man mit der 80 Gradmarkierung ) . Wird das Polrad nun solangeim Uhrzeigersinn weiter gedreht, bis der Kolben in seiner Aufwärtsbewegung den Auslass wieder komplett verschließt. Das Polrad verbleibt in der Stellung. Es wird eine letzte Markierung am Polrad fluchtend mit dem linken Pfeil gesetzt ( er befindet sich weiterhin auf der linken 40 ) Nun muss die Gradzahl zwischen dieser und der 160 Gradmarkierung gemessen werden Diese Gradzahl wird nun zu den 160 Grad addiert und ergibt die Gesamtauslasszeit Der Vorauslass Der Vorauslass ist die Zeit, an der der Auslass offen ist bis sich die Überströmer ebenfalls in der Abwärtsbewegung des Kolben öffnen. Hierzu nimmt man die vorher ermittelten Werte von AS- und ÜS-Zeit ( AS-Zeit – ÜS-Zeit) / 2 = VA Ein paar bilder zur Veranschaulichung
  18. hast du die welle auf rundlauf geprüft vorm einbau ?
  19. lager, normale unterlegscheibe ( nach möglichkeit nicht den ölpumpenantrieb , sondern px-alt scheibe etc. ) , da drauf die scheibe aus dem link, dann kulu. einfacher ist es, kurz das kuluzahnrad mit der flex runterzuschleifen. sollte so 0,3 oder mehr unterstand zur nabe inkl. sinterbuchse haben
  20. jau, viel erfolg - ist viel arbeit so 2 schrauben zu lösen und dann ne neue dichtung reinzufrickeln
  21. kommt und zwar mit schön hubraum
  22. deswegen muss es ja nicht passen . wird sicherlich nicht der hauptgrund gewesen sein, sofern es nicht stimmen würde, aber könnte dazu begetragen haben. rein optisch sieht das für mich nach zu mager aus.
  23. hast du mal das einbauspiel vermessen
  24. ich schätze es ist der ölabstreifring - geht doch hier um 4-takter, oder ?

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