-
T5 Langhuber
So ich fasse mal deine Messwerte zusammen. Der Polinikolben hat rund 1,3mm mehr Kompressionshöhe, ebenso ist der Polinizylinder gut 1,9mm länger von der Fußdichtfläche zur Kopfdichtfläche. Wenn du das ganze mit der gleichen Fusdichtung wie beim originalen Zylinder verbaust, darf das eigentlich nirgends an gehen. Hast du den Polinizylinder schon mal mit dem verbauten Kolben gesteckt und geschaut wieviel Kolbenüber- oder unterstand du hast. 0der ob der Kolben mit der Dichtfläche eben ist…? Mich interessiert da nur die äußere Kante nicht die Wölbung in der Mitte. Das ist ein Kolbenüberstand Das ist ein Kolbenunterstsnd. Wenn auch nicht viel…
-
T5 Langhuber
Puh… ich möchte dir wirklich nicht zu nahe treten, aber ich glaube wir beginnen ganz vorne… wie bediene ich einen Messschieber… der digitale hat den Vorteil dass man nur ablesen muss, sofern er eine ausreichend volle Batterie besitzt und eingeschaltet so wie genullt ist. Am Digitalen messschieber analog abzulesen ist eher ungenau, dann lieber gleich den alten analogen nehmen, der ist definitiv genauer. An sonsten einschalten, davor Batterie einlegen. die messflächen frei von Staub, Schmutz usw. machen, ganz zusammen schieben … nicht pressen, also mit leichtem Druck die Messschenkel anliegen lassen und nullen. Sich mit dem Messmittel vertraut machen. Es wird nicht genauer wenn man den messschenkel bis zum Anschlag in den Kolben schiebt. Dort am Kolben messen, bzw. den Bereich der relevant ist, sprich außen an der Kante drum auch Quetschkante. im Bereich der Quetschfläche ist der Platz zum Zylinderkopf am geringsten, wie schon geschrieben, nennt sich auch Quetschkante. Wenn dir die Punkte 1-5 fremd vorkommen… lies dich bitte erst einmal in die Thematik Motor allgemein ein, sonst ist das wirklich zäh hier… Hier mal Beispielfotos wie und mit welchem Bereich eines Messchiebers Bohrungen usw. gemessen werden. Flächen misst man natürlich hinten an den Messchenkeln, wenn die zu messenden Flächen da plan anliegen können. Kompressionshöhe wird immer bis zur Mitte des Kolbenbolzen gemessen in diesem Fall werden dann 8 mm hinzugerechnet. Kolbenbolzenbohrung, hat bei T5 auch 16 mm Ich helfe sehr gerne weiter, aber gewisse Basics setzte ich voraus, und ein Meterstab hat leider an einem Motor, zu mindest nicht zum Messen am Zylinder und Kolben nix verloren. Sorry war eine lange harte Woche… Nix für ungut…
-
T5 Langhuber
Die Bilder sind … sorry dass ich es so sagen muss… nicht Ziel führend…
-
T5 Langhuber
Kompessionshöhe misst man am einfachsten am ausgebauten Kolben mit dem messschieber. Oberkante der Kolbenbokzenbohrung zur Kante Kolbendach/boden… Wenn das beim alten und Polini machst hast den Unterschied… Meterstab Angaben puh eher schwierig… Sorry…
-
T5 Langhuber
Ich hätte es von außen einfach normal gemessen, aber sollte das gleiche rauskommen. Jetzt brauchen wir noch die kompressionshöhe vom originalen Kolben und dem Polinikolben. Dann erst können wir eine Aussage treffen… Polinizylinder ist ja 1,8mm länger. Daher denke ich dass der Polini T5 Kolben auch mehr KH hat wie der originale… Wobei das mit MRP Kopf eigentlich schon passen sollte…
-
T5 Langhuber
Kolben gibt’s glaub aktuell nur die Nachfertigung von Gol hab ich noch nicht vermessen, nur gewogen, vom Gewicht sehr sehr nahe am originalen Kolben… macht auch so keinen schlechten Eindruck… NOS Kolben sind halt auffindbar wie die Nadel im Heuhaufen… Zum neu beschichten geben mit dem Gol Kolben und weiter gehts…
-
Quattrini M232/M244 für Largeframes
Wenn der Wuchtfaktor bei allen Wellen (57-65mm Hub) angepasst ist, wird nicht soviel um sein von den Vibrationen. Wobei ich schon auch bei den 57 Hub auf Grund des besseren Pleuellänge/Hub Verhältnis davon aus gehe, dass der am ruhigsten Laufen sollte/wird… WF und Gewicht der Welle spielen da schon eine sehr große Rolle. Wenn du eine Welle mit 57 Hub mit jedoch nicht passen WF hast, läuft die natürlich je nach dem wie weit der WF weg vom Ideal liegt auch nicht ruhiger wie eine Welle mit mehr Hub und passendem WF.
-
T5 Langhuber
Bist du dir sicher dass die original Kurbelwelle mit Original Hub und 105er Pleuel verbaut ist? Was für Dichtungen waren an deinem originalen T5 Zylinder verbaut. Kannst auch mal die Zylinderlänge vom originalen zum Polinizylinder vergleichen, also beide messen von Kopfdichtfläche zur Fußdichtfläche… dann sollte sich das Problem evtl. lösen lassen. War bisher der originale Zylinderkopf verbaut? War dieser evtl. schon bearbeitet? …bei Unsicherheiten helfen auch Bilder um zübeurteilen zu können ob schon mal was verändert wurde… VG
-
Manuel VCM folgt jetzt dem Inhalt: vespa-joe
-
62er Glocke Uncle Tom für Px125
Heute wurde ich gefragt, was ich mir in Bezug auf Kurbelwellen in Bezug auf das Pleuel Thema hier was wir immer wieder durchkauen, wünschen würde. Meine Antwort war relativ kurz und simpel… Würden die Pleuel-/Kurbelwellenhersteller die Pleuel (nicht nur Stichprobenartig) vor dem Einbau in die KW auf Parallelität der Pleuelbohrungen prüfen bzw. vermessen und falls notwendig auch richten, wäre diese Debatte sofort vom Tisch. … jetzt kommt’s… Dazu benötigt man nicht mal wie fälschlicherweise vermutet einen Klimatisierten QS Bereich mit einer Messmaschine für mehrere Hunderttausend €…. Ich habe mir z.B. nach etwas Investition in Hirnschmalz eigens dafür eine Prüf-/Messvorrichtung gebaut, die ausschließlich für‘s prüfen/Messen der Parallelität der Pleuelbohrungen an nackten Pleuel dienlich ist… Da ich ja doch einige Wellen im Jahr überhole oder umbaue und keine Unsicherheit im Bereich Pleuel wollte, war es mir das wehrt, ca. 1,5k in Messmittel, Messäulen und Material, sowie ca. 3-4 Sunden an verschiedenen Werkzeugmaschinen und zum fixen Aufbau zu investieren. Zauberwort heißt Umschlagsmessung. Dafür kann ich jetzt mit Sicherheit sagen, das die Peuel in den Wellen, die bei mir die Werkstatt nach einer Revision oder Umbau verlassen, auch passen. Und wenn ich das in einer Hinterhofwerkstatt mit relativ einfachen Mitteln hinbekomme, sollten das die Hersteller doch auch hinbekommen, egal wie sie auch heißen mögen… liebend gerne würde ich für die Gewissheit, dass das verbaute Pleuel in einer genannten Toleranz befindet, so wie wenn ich schon dabei bin, passend große und oder dicke Anlaufscheiben verbaut sind, etwas mehr bezahlen, im Nachhinein das zu prüfen, zu messen, das Pleuel richten und Welle vor Einbau einer Revision zu unterziehen ist definitiv nicht günstiger und kostet einfach nur unnötig Zeit. ….und vorallem könnten wir diese Disskusion hier um maßhaltige Pleuel endlich beenden…. Halleluja… und uns auf nicht parallele Dichtflächen von neuen Motorgehäusen und nicht winkelige Bohrungen in Zylinder konzentrieren sorry der musste sein… Und um auch mal eine Lanze für die Händler… egal welcher Shop zu brechen, die können auch nur das verkaufen was ihnen von den Herstellern geliefert wird. Vielleicht müssten die Toleranzangaben seitens des Händlers an den Hersteller bei wichtigen Bauteilen, einfach genauer definiert werden. Wäre vielleicht ein Weg der die Produkte nicht günstiger aber Qualitativ definitiv besser machen würde. Leider ist es ja meist nicht die breite Masse, sondern einzelne Ausreißer die hier aufploppen. Nach dem es noch nie so einfach war Vespamotoren zusammen zu stecken mit Leistungen jenseits der 30Ps, sollten daher der Bereich Toleranzen dahingehend auch angepasst werden. Wünsche einen Schönen Abend …
-
62er Glocke Uncle Tom für Px125
Vielen Dank @Jesco_SIP dass ihr da bei Primatist Messungen der Pleuel in Auftrag gegeben habt. Jedoch sehe ich auf den Messprotokollen die du hier veröffentlicht hast nur die Prüf-/Messergebnisse auf Geradheit einer Bohrung mit einer Länge von 13mm (Pleuelauge). Es wurden drei Linien aufgenommen in ca. 120 Grad Winkelabstand. Die Lage der Bohrung zu einer anderen Bohrung (in dem Fall zum anderen Pleuelauge) oder zu einer Bezugsfläche (Schleiffläche, Pleuelanlagefläche, o.ä.) ist aus meiner Sicht nicht berücksichtigt. Gerne lasse ich mich eines besseren belehren, wenn ich das was übersehen/überlesen habe oder falsch gedeute habe. Aus meiner Sicht wurde aber die Parallelität der Pleuelaugen zueinander nicht geprüft, bzw. gemessen. Dass die Bohrungen in sich isoliert betrachtet absolut stimmig sind, hätte ich nie in Frage gestellt.
- Pinasco RS Evo 250 ccm - 2019 - Wer hat ihn, was kann er ?
-
vespa-joe folgt jetzt dem Inhalt: Pinasco RS Evo 250 ccm - 2019 - Wer hat ihn, was kann er ?
-
Pinasco RS Evo 250 ccm - 2019 - Wer hat ihn, was kann er ?
Um auf eine vernünftige QK zu kommen wirst um eine Brennraumbearbeitung nicht rum kommen… Ich wiederhole mich da zwar ungern, aber auslitern eines Zylinder Kopfes ist wirklich kein Hexenwerk und dann weiß man gleich wo man steht… Hier eine kurze Anleitung: Hilfsmittel: Fett, Panzertape Benzin-Öl Mischung (ca. 3 zu 1 bis 2 zu 1, so das es nicht zu flüssig und nicht zu dickflüssig ist) und eine Bürette. Bürette gibts für 20-30€ bei Ebay und hat man ein Leben lang. Kolben im Bereich der OK sehr dünn mit Fett einfetten und auf die Quetschflächedrücken, so dünn dass es Nix in den Brennraum drückt und den Kolben auf Werkbank oder eine sonstige waagrecht Fläche stellen. Mit der Bürette das Benzin-ölgemisch bündig bis zu Zündkerzendichtfläche einfüllen und Wert in ML notieren. Alles saubermachen und das Zündkerzen Loch mit Panzertape möglichst gerade und ohne Knicke auf der Brennraumseite abkleben und jetzt wieder mit der Bürette das ZK-Loch wieder bis zur Oberkante mit dem Benzin-Ölgemisch auffüllen und Wert notieren. Zu guter letzt den Bereich der Zündkerze um die Mittelelektrode bei senkrecht stehender ZK (geht gut im Schraubstock) mit der Bürette auslitern… Jetzt den Wert 1 minus den Wert 2 plus den Wert 3 ausrechnen und du hast das exakte Brennraumvolumen. Den Rest übernimmt ein Verdichtungsrechner, gibts im netz genug, da kannst dann mit dem Wert der Kopfdichtung die QK simulieren und deine Verdichtung bei unterschiedlichen QK berechnen. Alles andere ist meiner Meinung nach nicht zielführend und kostet unterm Strich zu viel Zeit. Wenn’s klngelt ist halt meist die Verdichtung zu hoch. Hier noch für alle die mit einer Bürette nix anfangen können… https://www.ebay.de/itm/334533145132?_skw=bürette+20ml&itmmeta=01KSVTS75EJA186801RXEBJ2QC&hash=item4de3bab22c%3Ag%3A%7EwQAAOSwj85YRoFr&itmprp=enc%3AAQALAAAA0GfYFPkwiKCW4ZNSs2u11xDOgzvQTjSzy4QU7uO1DsjatALrN8Tbv%2FEN1q9DGnQ6llTtrfYx5rVTIQ%2FsHoieoRN2BCZLcX4Joa%2B5WxFPWN4XwuArCB4x3zrl2pz6BzAM5FcftbH2uWFl%2BUK1WsJf1SKRPDLXsxjW3y5s1mQ%2FkShi3fAoc8bVopCuh%2BJ3eKAyshhSO%2FdqXU%2B2CMJPhDALVi5nw8uMb6KUaRvB14dQ5VI%2FMgAADGoo2ZvbEOexS4NHNVx7AHovhwJlDPuQYwbpBb0%3D%7Ctkp%3ABk9SR4Dz5PrOZw&var=543593939472 Ich hab eine 10ml und 25ml Bürette, es reicht auch eine… die 10ml ist halt genauer(für ZK und ZK-Loch, aber mit der 25ml Bürette klappt das auch…
-
VMC 244 Explorer / die neue quattrini M244 Alternative?
Ich geh immer Richtung 38% WF… Aber ich sag’s mal so … in ner LF laufen die Motoren mit WF zw. 35-40% schon sehr gut… da verschiebst du die Vibrationen halt ein wenig in andere Drehzahlen. Über 40% finde ich dann schon nicht mehr ganz so fein… eben so unter 34%. Je schwerer die Welle bei gleichem WF, desto besser ist das natürlich zusätzlich…
-
VMC 244 Explorer / die neue quattrini M244 Alternative?
Da ich am Alpenrand wohne und viel auf Pässen unterwegs bin und mir jetzt spontan keine Strecke einfällt, auf der ich 20 Minuten lang Vollgas fahren könnte und möchte, bei der ich mehr Spaß hätte wie auf einer anderen Strecke wie Landstraße oder Paßstraße, stellt sich für mich die Frage nicht ob das meine Vespa können muss… wenn ich eine Strecke fahren muss auf der ich 20 Minuten Vollgas fahren kann/muss und auch möchte, greife ich definitiv nicht zur Vespa, egal welche Motorisierung die hat… Das mag natürlich in anderen Gegenden durch aus anderst sein, aber bei mir und auch bei mir ums Eck nicht… Natürlich jeder wie er mag… Ich hab aber auch noch nie nach einer Bedüsung für 20 Minuten Knallgas gesucht… Aber um auf deine Frage noch mal zurück zu kommen… der Luftfilter reglementiert dir beim Si letztendlich die Luftzufuhr und somit fettest du dem Kritischen Bereich für Knall Gas an… Bzw. Beschneidest die Leistung obenraus…
-
VMC 244 Explorer / die neue quattrini M244 Alternative?
Der Luftfilter schluckt halt bei einem Explorer je nach Ausbaustufe 1-2 Ps. Wer zum Explorer greift, sucht in der Regel Leistung und drosselt den Zylinder dann nicht mit einem Luftfilter, also ich kenne niemanden der den Explorer mit Luftfilter auf nem Si fährt… meist großer Deckel, Venturi und Schlauch zum Rahmen. Die Membranfraktion fährt ja auch keinen Luftfilter, zumindest wenn Rahmengesaugt mit Schlauch gefahren wird, was Lautstärketechnisch leiser ist wie mit einem Luftfilter. Dass du dir je nachdem auf was für Staubigen Pisten man unterwegs ist die Lebensdauer vom Zylinder/Kolben etwas runtersetzt ist wohl jedem bewusst… aber alles geht halt nicht…