Heute wurde ich gefragt, was ich mir in Bezug auf Kurbelwellen in Bezug auf das Pleuel Thema hier was wir immer wieder durchkauen, wünschen würde. Meine Antwort war relativ kurz und simpel… Würden die Pleuel-/Kurbelwellenhersteller die Pleuel (nicht nur Stichprobenartig) vor dem Einbau in die KW auf Parallelität der Pleuelbohrungen prüfen bzw. vermessen und falls notwendig auch richten, wäre diese Debatte sofort vom Tisch. … jetzt kommt’s… Dazu benötigt man nicht mal wie fälschlicherweise vermutet einen Klimatisierten QS Bereich mit einer Messmaschine für mehrere Hunderttausend €…. Ich habe mir z.B. nach etwas Investition in Hirnschmalz eigens dafür eine Prüf-/Messvorrichtung gebaut, die ausschließlich für‘s prüfen/Messen der Parallelität der Pleuelbohrungen an nackten Pleuel dienlich ist… Da ich ja doch einige Wellen im Jahr überhole oder umbaue und keine Unsicherheit im Bereich Pleuel wollte, war es mir das wehrt, ca. 1,5k in Messmittel, Messäulen und Material, sowie ca. 3-4 Sunden an verschiedenen Werkzeugmaschinen und zum fixen Aufbau zu investieren. Zauberwort heißt Umschlagsmessung. Dafür kann ich jetzt mit Sicherheit sagen, das die Peuel in den Wellen, die bei mir die Werkstatt nach einer Revision oder Umbau verlassen, auch passen. Und wenn ich das in einer Hinterhofwerkstatt mit relativ einfachen Mitteln hinbekomme, sollten das die Hersteller doch auch hinbekommen, egal wie sie auch heißen mögen… liebend gerne würde ich für die Gewissheit, dass das verbaute Pleuel in einer genannten Toleranz befindet, so wie wenn ich schon dabei bin, passend große und oder dicke Anlaufscheiben verbaut sind, etwas mehr bezahlen, im Nachhinein das zu prüfen, zu messen, das Pleuel richten und Welle vor Einbau einer Revision zu unterziehen ist definitiv nicht günstiger und kostet einfach nur unnötig Zeit. ….und vorallem könnten wir diese Disskusion hier um maßhaltige Pleuel endlich beenden…. Halleluja… und uns auf nicht parallele Dichtflächen von neuen Motorgehäusen und nicht winkelige Bohrungen in Zylinder konzentrieren sorry der musste sein… Und um auch mal eine Lanze für die Händler… egal welcher Shop zu brechen, die können auch nur das verkaufen was ihnen von den Herstellern geliefert wird. Vielleicht müssten die Toleranzangaben seitens des Händlers an den Hersteller bei wichtigen Bauteilen, einfach genauer definiert werden. Wäre vielleicht ein Weg der die Produkte nicht günstiger aber Qualitativ definitiv besser machen würde. Leider ist es ja meist nicht die breite Masse, sonder einzelne Ausreißer die hier aufploppen. Nach dem es noch nie so einfach war Vespamotoren zusammen zu stecken mit Leistungen jenseits der 30Ps, sollten daher der Bereich Toleranzen dahingehend vielleicht auch angepasst werden. Wünsche einen Schönen Abend …
Von
vespa-joe , · Geschrieben vor 10 Minuten 10 Min
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