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pötpöt

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Alle Inhalte von pötpöt

  1. Mein Latinum ist über 30 cm groß. Und nicht nur mein Latinum, glaub mir. Und ich nehme als deus ex machina gerne den Jupiter-Titel an. Danke!
  2. q.e.d.
  3. pötpöt antwortete auf sidewalksurfer's Thema in Blabla
    Gerade hab ich nen Termin gekriegt - für Biontech. Nächste Woche Mittwoch.
  4. Hömma Junge. Untergang des Abendlandes, oder was? Was du sagst ist nicht Alt oder wertkonservativ. Das ist Vintage oder Retro. Wenn hier einer rumhipstert, dann bist du das. Nix kapiert von früher. Als Original Boomer (aus dessen Generation übrigens auch die hier oft gedissten Feministen und Feministinnen kommen), erklär ich dir noch gerne die Welt. Für die patriarchale Rolle rückwärts, die hierzulande gerade vollzogen wird, steht eigentlich nicht diese ältere Generation. Dafür hat meine große Schwester 1968 nicht ihren BH verbrannt. Woman is the nigger of the world - wusste schon J.Lennon selig schon vor 50 Jahren.
  5. Ich liebe deine allzeit anzüglichen Alliterationen am meisten. Aber das ist nur mein "persönliches Stilempfinden".
  6. Sprache entwickelt sich nicht "natürlich". Geht gar nicht. Denn sie gehört zur Kultur, nicht zur Natur. Es geht auch nicht um "persönliches Stilempfinden". Denn Sprache ist Macht - immer. Also ist es logisch, dass im Kampf um die Macht Sprache bewusst und gezielt eingesetzt wird. Um ein jahrtausendealtes Patriarchat zu brechen ist es legitim, ja notwendig die patriarchalen Sprachstrukturen mit feministischer Sprache anzugreifen. Von selber, oder "natürlich" tut sich da gar nix. Dafür sorgen schon die meist männlichen Hüter der Kultur.
  7. pötpöt antwortete auf Seekadett's Thema in Blabla
    Hab leider keine Likes mehr!
  8. pötpöt antwortete auf Seekadett's Thema in Blabla
    Ja klar. Heißt es auch heute noch. Muss sich keiner antun. Darf aber auch jeder Scheiße finden und das sagen. Alles easy. Aber grundsätzlich hat Satire natürlich eher die selbstgewählte Aufgabe eher nach "oben" zu stechen als nach "unten" zu treten. Aber das kann jeder machen wie er will.
  9. Stimmt. Mit schlimmen Wörtern hab ich allerdings erstmal meine Bukowski-Sammlung gemeint...
  10. Stimmt. Aber nur zum Teil. Auch geschriebene Sprache prägt und entwickelt die Sprache im allgemeinen und die gesprochene Sprache ebenso. Viele schlimme Wörter und die Art zu schreiben habe ich in Büchern entdeckt. Literatur bildet natürlich auch gesprochene Sprache und sogar massiv, weil meist elaborierter und präziser. Wemmer alles so schreiben täten, wir wir's sprechen tun, dann aber hallo. Weeschwieischmeen!
  11. So heißen bei uns die Dreisterne-Restaurants
  12. pötpöt antwortete auf Luka Lu's Thema in Flame & Sinnfrei
    Ich bin für Testikel
  13. Ich bevorzuge ja das süddeutsche Diminuitiv "-le". Das ist Neutrum und gibt dem Ganzen auch was Niedliches. Also "Soldätle" statt Soldat und Soldatin. Wie sehr das generische Maskulinum auch das Bild im Kopf bestimmt merkt man immer bei Männern in klassischen Frauenberufen. Da wird dann ganz schnell gegendert, weil man sich bei der Krankenschwester kein vollbärtiges Wesen mit breiten Schultern und Pranken wie Klodeckel vorstellt. (Obwohl... ich kannte da mal eine..., egal...) Da heißt es dann Krankenpfleger und Geburtshelfer, Erzieher, ...
  14. Klar. Vor allem darauf, dass es ein richtig großes Latinum ist.
  15. Wer fragt, kennt die Antwort. Mach dir nix draus.
  16. Das mit den Metaphern müssen wir aber noch üben, gell?!
  17. Das ist wie beim Rollerfahren. Nur Motor laufen lassen ohne Gang einzulegen bringt nicht viel. Gang einlegen und Kupplung kommen lassen, ohne dass der Motor läuft, ist aber auch schon doof. Oder wie der Lateiner sagt: Gendergerechte Sprache ist eine conditio sine qua non. Und die mathematische Logik ist sich sicher. Den Motor laufen zu lassen ist notwendig, aber nicht hinreichend. um vorwärts zu kommen. (Von der Lenkung noch gar nicht gesprochen.
  18. Eben doch: Wir reden über ein Thema, über das wir sonst nicht gesprochen hätten. Natürlich ist gendergerechte Sprache keine Lösung zur Beseitigung des gesellschaftlichen Sexismus. So wie das Absingen der Internationale am 1. Mai nicht die Soziale Frage löst. Es handelt sich um eine kleine handliche Waffe, die im Alltag immer wieder eingesetzt werden kann, die Emotionen weckt und dazu zwingt, sich zu positionieren und zu reflektieren. So verändert sich Bewusstsein. Sehr praktisch, kostet nix und ist allgemein verfügbar.
  19. Und schon haben wir hier einen Diskurs...
  20. Zustimmung! Aber gendergerechte Formulierungsversuche regen immerhin den notwendigen Diskurs an. q.e.d.
  21. Alter, kümmer dich erstmal dringend um deine eigene Orthographie, bevor du dich über unverständlich machende Formulierungen aufregst...
  22. Das Wort regt mich auch auf. Den Kampf gegen sexistischen Kackscheiß als irrelevant und Schwachfug zu bezeichnen ist sowas von 50er und kommt von alten weißen Männern, die merken, dass ihnen so langsam der Frack geht.
  23. eat this!

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