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Rote PV

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  1. Das habe ich noch gar nicht gemessen. Nach meinem subjektiven Eindruck hat sich an der Helligkeit des Rücklichts in den letzten dreißig Jahren eh nichts verändert bzw. ist das noch genauso eine Funzel wie früher. Dein Hinweis, dass Du nie nachts Autobahn mit der Vespa fahren würdest, hilft mir hier auch ein ganzes Stück weiter. Ich war am Samstag übrigens zum ersten Mal ein längeres Stück auf der Autobahn und überrascht, wie schnell man hier auch mit der Vespa von A nach B kommt. Danke auch für diesen sehr guten Tipp. Da ich beim PV-Motor noch nie den Zündzeitpunkt selbst eingestellt habe und nicht weiß, ob ich das mit der Elektrik so richtig hinbekomme, wird das ganze aber wohl eine Aktion, die ich wohl nicht selbst machen würde. Oder anders gefragt, kann man hier einfach die Ankerplatte mit den Spulen und das Polrad ersetzen und hoffen, dass der Motor irgendwie läuft, damit ich im Zweifel wenigsten irgendwie auf eigener Achse nach Frankfurt düsen könnte und mir das ganze dort richtig einstellen lassen kann? BTW, hatte die PK eine elektronische Zündung?
  2. Die Geschichte mit dem Kabelbaum + elektronische Zündung wollte ich eigentlich noch ein paar Jahr hinauszögern, aber Du hast natürlich Recht, dass ein höherer Widerstand der Grund sein könnte, warum das Licht vielleicht im Laufe der Jahrzehnte schwächer geworden ist. Umgekehrt reden wir hier immernoch von einen 5 Watt Soffitte hinter einem roten Plastikgehäuse und einem Autofahrer, der wohl mit der doppelten Geschwindigkeit vorbeifuhr und den Eindruck hatte, dass mein Rücklicht defekt sei. Jedenfalls ist mir jetzt klar geworden, dass ich die Autobahn zumindest solange nachts meiden sollte, bis ich hier das Problem gelöst habe. Danke allen, die mir hier hilfreich zu Seite standen und die "anderen Kollegen" müssen jetzt halt hoffen, dass man ihnen in einem anderen Thread wieder ein Stöckchen zuwirft, an dem sie sich verbeißen können @Uriel Das mit der PK-Geschichte klingt auch gut. Habe gerade bei SIP geschaut und da gibt es wohl ein Umrüstkit, dass bald wieder lieferbar sein müsste. Den Umbau würde ich mir dann zwar nicht mehr selbst zutrauen, aber ich kenne ja jetzt eine hervorragende Werkstatt in Frankfurt
  3. Danke für diesen Hinweis. Wenn ich das richtig sehe, müssten sich die Spulen relativ leicht wechseln lassen und einen Polradabzieher habe ich auch irgendwo im Werkzeugkasten. Mein Kabelbaum ist übrigens noch der aus den 50 Spezial-Zeiten und den PV-Motor (VMA2M) habe ich incl. Ankerplatte, Polrad & Co. seinerzeit komplett gekauft und so eingebaut. Das Kabelkästchen ist bei mir nicht besonders "aufgeräumt", weil ich dort seinerzeit ein paar Änderungen für den Umbau auf die PV vornehmen musste und die Kabel mit Quetschverbindungen verbunden habe. @Style Mach Dir keine Sorgen wegen der "anderen Kollegen". Das ist wie mit den kläffenden Hunden, die auch alle nur spielen wollen. Wirf ihnen hin und wieder sein Stöckchen hin, wo sie sich dran verbeißen können und alles ist gut
  4. Hat zufällig aber einer von Euch einen Vergleich, ob das Rücklicht der PX vielleicht doch etwas mehr licht bringt als das Originalrücklicht, wie es bei der 50 Special verbaut war. Mir ist bewusst, dass 5 Watt Kugelbirne sicherlich keine extrem besser Ausleuchtung haben kann als eine 5 Watt Soffitte, aber vielleicht ist es ja doch etwas heller. Wenn aber alle Stricke reißen, werde ich wohl wirklich auf elektronische Zündung, Batterie, etc. umrüsten müssen. Die Ducati-Zündung der ET3 wird man vermutlich nicht mehr bekommen und wenn doch wird die bei der normalen PV wohl auch nicht direkt passen.
  5. Schon verstanden. Die Leute mit Grips sind heute wohl alle mit dem Roller unterwegs.
  6. Glaubst Du im Ernst, dass ich nachts auf einer Smallframe ohne Gilets jaunes über eine Autobahn brettere?!
  7. Habe mich gestern Abend bzw. gestern Nacht bereits unfreiwillig wieder mit dem Thema beschäftigen müssen. Auf dem Heimweg einer längeren Tour wurde ich von der Polizei von der Autobahn auf einen Parkplatz eskortiert. Eins vorweg, die beiden Polizisten (eine Mann und eine Frau), waren beide super nett. Das Problem war offenbar, dass ich entgegen meiner üblichen Überzeugung den rund 150 km langen Rückweg bei Nacht über die Autobahn angetreten habe. Hier muss dann wohl ein Autofahrer der Ansicht gewesen sei, dass ich ohne funktionierndes Rücklicht auf der Autobahn fahren würde. Das gleiche meinte auch der Polizist (die Kollegin äußerte sich hierzu nicht!). Beim Test, funktionierte mein Rücklicht tadellos und auch nach mehrmaligen Neustart des Motors (der Polizist dachte, so nachweisen zu können, dass doch ein Fehler vorliegt) hatte das Rücklicht keinen Aussetzer/Wackelkontakt. Der Polizist legte mir jedoch nahe, den Heimweg besser über die Landstraße, statt über die Autobahn anzutreten. Für mich bedeutete dies rund einen dreiviertel Stunde längere Fahrtzeit, was ich nach bereits gefahrenen 200 km an diesem Tag bzw. noch verbleibenden 100 km gerne vermieden hätte. Außerdem wurde mir dringend angeraten in jeder Ortschaft immer mal wieder das Rücklicht auf seine Funktion zu prüfen. Und siehe da, selbst nachdem ich mindestens ein Dutzend Mal geschaut habe, funktionierte das Rücklicht wie erwartet stets tadellos. Meine Vermutung geht daher in die Richtung, dass weder die meschuggen Autofahrer auf der Autobahn (erlaubt mir den Ausdruck hirnlose Raser) noch die vielen Berufskraftfahrer (verpennte LKW-Fahrer) mein Rücklicht im Licht ihres hellen Scheinwerferkegels wahrnehmen konnten und daher wohl einer die Polizei alarmiert hatte. Oder anders ausgedrückt sind gefühlt 95% der Fahrzeuge rechtzeitig auf die linke Spur gewechselt, was dafür spricht, dass ich von Verkehrsteilnehmern mit angemessener Fahrweise und ausreichender Aufmerksamkeit gut erkennbar war. Bei den anderen 5% musste ich zwei Mal auf den Seitenstreifen ausweichen (einmal haben sich vier Schwachköpfe auf beiden Spuren eine Art Rennen geliefert und einmal hat mich wohl ein LKW übersehen (vielleicht hat er parallel im Internet gesurft oder ferngesehen). Da ich ja aber nicht erst seit gestern Roller fahre, habe ich den rückwertigen Verkehr immer gut im Auge behalten und konnte daher auch immer schnell reagieren. Jedenfalls stellt sich mir die Frage, wie ich jetzt doch möglichst schnell die Lichtausbeute auf legalem Weg verbessern kann. Der Umbau auf eine elektronische Zündung dürfte meine Lichtausbeute bei Maximalgeschwindigkeit vermutlich auch nicht erhöhen. Daher mal die Frage, bringt diese Rücklicht mit zwei Kugelbirnen eventuell eine etwas besser Lichtausbeute? https://www.sip-scootershop.com/de/products/rucklicht+siem+fur+vespa+125_56092200 (aktuell habe ich das SIEM-Rücklicht im PX-Style verbaute, was damals serienmäßig war / Soffitte als Rücklicht) Oder bevor ich jetzt ganz auf dem Holzweg bin, hatte schon mal jemand das Problem, dass das Rücklicht im Stand problemlos läuft und bei voller Drehzahl plötzlich weg ist. Diesen Fehler habe ich zwar mit hochgedrehtem Gasgriff zu testen versucht, aber vielleicht macht es einen Unterschied, wenn man längere Zeit Vollgas fährt.
  8. Rote PV antwortete auf Andre's Thema in Blabla
    Du bist das also, der hier mit einem VNB streitet Ich hatte meine Anlage bereits 2013 angemeldet und die Solarmodule haben sogar 40% mehr Leistung als heute üblich. Bei meinem Antrag hatte ich seinerzeit das Feld für den Elektrofachbetrieb leer gelassen und bei der Unterschrift der verantwortlichen Elektrofachkraft selbst unterschrieben (unter Absprache mit dem VNB). Allerdings war dies noch bevor die aktuelle Norm verabschiedet wurde bzw. war unsere Anlage die erste Micro-PV, die bei unserem VNB offiziell angemeldet wurde. Die Nachfolgenden müssten es dann leichter gehabt haben. Dieses Jahr bin ich auch vorsorglich als erster das Thema Marktstammdatenregister angegangen und unser VNB hat nun auch das passende Prozedere parat, wie man hier die "Tickets" des Marktstammdatenregisters durch Vergabe einer EEG-Nummer straffrei beseitigen kann. Mir hat es viel geholfen, dass ich bei einem Verantwortlichen offene Türen eingerannt habe und wir gemeinsam die Zweifler beim VNB überzeugen konnten. Ich vermute jedoch, dass es mir seinerzeit auch genutzt hatte, dass ich bereits im Jahr 2011 erstmals mit Vertreten des Landtags und dem Ministerium für Klima, Wirtschaft und Umwelt auf Landesebene in Kontakt getreten war. Somit konnte ich mich auf diesen Kontakt "berufen", was meinem Anliegen auch etwas mehr Gewicht gab (ich weiß, viele hier im Forum gehen jeder Form vom Politik lieber aus dem Weg). Ergo, Du findest heute die Hürden Deines VNB nervig. Du bist aber bereits ein Nutznießer aller Kollegen, die seinerzeit wie ich völliges Neuland betreten haben, um denen den Weg freizukämpfen, die dazu nicht bereit waren oder denen der Mut dazu gefehlt hat. Denn gerade im Jahr 2013 wurden Micro-PV-Anlagen häufig noch als Guerilla-Anlagen tituliert, was viele potentielle Interessenten abgeschreckt hatte. Es war daher wichtig und richtig exemplarisch offizielle Wege bei den VNB zu etablieren, um hier die Tür für dem Klimaschutz im Kleinen aufzustoßen (frag mich besser nicht, wie viel Zeit und Nerven das damals gekostet hatte).
  9. Rote PV antwortete auf Rita's Thema in Blabla
    Herzlichen Glückwunsch! Natürlich ist hier vieles nur eine Realsatire. Oder glaubst Du, dass sich die selbst ernannten Verbrennungsmotoren-Rebellen hier nicht fügen würden, wenn sie die Wahl zwischen 20 Jahre alten Rostbeulen und einem E-Auto hätten. Genauso ist auch mir bewusst, dass Vorschriften selten aus Vernunft, sondern häufiger aufgrund der Interessen von Lobbyisten gemacht werden. Betrachte das ganze als einen Stammtisch, wo jeder seine Utopie präsentiert und am Ende das Fazit gilt: Der Bürger denkt, die Regierung lenkt.
  10. Rote PV antwortete auf Rita's Thema in Blabla
    10% der Bundesbürger bezahlen rund 50% unsere Steueraufkommens. Und 10% der Bundesbürger besitzen rund 56% des deutschen Vermögens. Wo ist also das Problem? Hoch mit den Steuern der oberen 10% ?! Tesla für alle!!! Ein Elektroauto mag für einige Zwecke wie Rita bereits richtig erwähnt hat sogar im Unterhalt günstiger sein. Sollen aber künftig vierköpfige Familien mit dem E-Smart in Urlaub fahren und die Kinder in einen Anhänger packen. Es ist ja nicht mal selbstverständlich, dass alle Haushalte über zwei PKW verfügen. Oder anders gesagt hilft es der Umwelt eben wenig, wenn sich 10% solche Autos kaufen könnten, davon auch einige dies tun, während die Masse hinsichtlich ihres Budgets auf Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren angewiesen ist. Auch stellt sich immer noch die Frage, wo der Strom für diese Elektroautos herkommen soll. Schon heute werden nur rund 50% unseres Strom aus erneuerbarer Energie hergestellt, weshalb jedes E-Elektroauto mit seinem zusätzlichen Strombedarf dann eben mit Kohlestrom und Schornstein statt Auspuff die CO2-Bilanz verhagelt. Elektroautos sind ein Weg und vollkommen richtig, aber bevor das Sinn macht, muss erst der saubere Strom in ausreichender Menge für eine Masse von Autos vorhanden sein.
  11. Rote PV antwortete auf Rita's Thema in Blabla
    @Miele_1 Er will damit wohl ausdrücken, dass die Sonne zwar das zehntausendfache unseres Energiebedarfs decken könnte, aber wir wohl umgekehrt auch nicht die Möglichkeit haben, die ganze Welt unter einem Dach aus Solarzellen verschwinden zu lassen. Und die Geschichte, dass wir bis 2050 sogar 77% unseres Energiebedarfs aus erneuerbarer Energie beziehen könnten, scheitert wohl daran, dass man bereits heute damit beginnen müsste, diesen Energiewandel konkret anzugehen. Noch glauben aber viele, dass Deutschland im Klimaschutz führend sei, dass man das Problem global lösen müsse, dass erst mal die anderen damit anfangen müssten, dass man zwar selbst "Umweltschützer" sei, aber sich nicht einschränken möchte, dass der Klimawandel nicht von den Menschen verursacht sei und vieles mehr. Die nächsten dreißig Jahre werden also wohl im wahrsten Sinne des Wortes richtig heiß werden.
  12. Rote PV antwortete auf Rita's Thema in Blabla
    Ich vermute stark, dass Dir der Unterschied zwischen einer These und einer Theorie nicht so geläufig ist. Aber lassen wir das, hier geht es eigentlich um Leute, die statt mit Zylindern, Kolben und Vergasern an Elektromotoren und Akkus tüfteln und dabei offenbar genauso viel Spaß haben wie wir mit unseren Vespas.
  13. Rote PV antwortete auf Rita's Thema in Blabla
    Also auf der Bilderberg-Konferenz hatten die das neulich ganz anders erklärt [wenn schon Verschwörungstheorie, dann richtig]. Außerdem ist die Erde bekanntlich eine Scheibe, weshalb dort gar nicht genug Platz für entsprechende Erdölvorkommen sein kann. Ne, jetzt im Ernst, Druck, Ausschluss von Sauerstoff und ähnliches lassen zwar Erdöl entstehen, aber wie willst Du das "Biomaterial" unter die Erdkruste bringen. Ich vermute zwar auch stark, dass uns eher der Klimawandel auf die Füße fällt, statt dass die existierenden Erdölvorkommen versiegen, aber was nutzt uns dies real. Hast Du zufällig ein Gewächshaus? Falls ja, geh dort mal im Sommer rein, wenn die Sonne richtig kräftig scheint. Das jetzige "Gleichgewicht" in der Atmosphäre heizt unsere Erde um rund 33° auf. Etwas mehr Isolierung in Form von noch mehr CO2 wird diesen Effekt verstärken. Und im Gegensatz zu einem Gewächshaus gibt es auf der Erde keine automatischen Fensterlüfter, wo man einen Hitzestau vermeiden könnte.
  14. Rote PV antwortete auf Rita's Thema in Blabla
    Dieses Posting hätte besser auf die erste Seite des Threads gepasst, die Du sicher gelesen hast?! Kann man eigentlich auch von 2T-Gemisch meschugge werden...
  15. Rote PV antwortete auf Rita's Thema in Blabla
    Im Prinzip ja, allerdings müssen erst ein paar Dinosaurier die Blätter fressen im Meer ersaufen und eine halbe Ewigkeit als Faulschlamm verrotten oder so ähnlich. Den Rest übernehmen dann Ölfirmen und Raffinerien.
  16. Legal kannst Du eine Fuffi relativ problemlos mit einem originalen 125 Motor tunen. @heizer Trinkst Du am Sonnabend nie Alkohol?
  17. Rote PV antwortete auf Rita's Thema in Blabla
    Hundertzehn Prozent Zustimmung! Meine Vespa ist fast vierzig Jahr alt, bereits produziert und läuft hervorragend. Und auch beim Spritverbrauch nimmt sie es auf dem Papier problemlos mit der neuen Primavera auf. Und Papier zählt ja in der heutigen Zeit mehr als der reale Verbrauch ;-) Außerdem ist die Vespa hinsichtlich der Ersatzteilversorgung ein gutes Beispiel für Nachhaltigkeit. Bei der rasanten Entwicklung der Elektroautos werden diese wohl mangels Ersatzteile ähnlich schnell wie Smartphones zu Elektronikschrott mutieren. Selbst für meinen stinknormalen Renault bekam ich neulich die Auskunft, dass man sich mal eben nach zwölf Jahren entschlossen hätte, für dieses Auto keinen Radsensor mehr zu produzieren. Wie sieht dies dann aber wohl für Autos aus, die nur in homöopathischen Dosen produziert wurden?! Du hast natürlich auch Recht, dass Strom nicht vom Himmel fällt und Kohlekraftwerke auch nur einen Wirkungsgrad von rund 40% schaffen. Dies ist der Grund, warum ich Elektroautos gegenwärtig nur bei Kurzstrecken für umweltfreundlicher halte. Beim Verbrennungsmotor ist es doch der Teillastbetrieb, der den Wirkungsgrad fast halbiert. Das soll jetzt aber nicht bedeuten, dass wir künftig der Umwelt zu Liebe nur noch mit Vollgas fahren sollten ;-)
  18. Rote PV antwortete auf Rita's Thema in Blabla
    [Achtung, langer Text! Weiterlesen auf eigene Gefahr.] Bei Kurzstrecken mit kalten Motor entstehen bei Verbrennungsmotoren hohe Verbrauchswerte. Hier hätte ein Elektromotor Vorteile. Außerdem besitzt ein Verbrennungsmotor eines PKW´s einen Wirkungsgrad von rund 35-45%. Fährt das Fahrzeug nicht im optimalen Drehzahlbereich, sind dies teilweise sogar nur noch 25%. Beim E-Auto haben wir hier fast 100% Wirkungsgrad. Dafür geht dort Energie fürs Speichern verloren. Dennoch kommt es ja gerade im Stadtverkehr häufig vor, dass beschleunigt oder abgebremst werden muss. Hier hat ein E-Motor natürlich einen klaren Vorteil. Dafür macht dieser auf der Autobahn bei Vollgas schneller schlapp bzw. lässt sich gegenwärtig Kraftstoff schneller befüllen als Strom. Leider erzeugen wir außerdem nicht genug erneuerbare Energie, um überhaupt unseren übrigen Strombedarf zu decken, so dass jedes kWh für Elektroautos tendenziell mit Kohlestrom (oder AKW) erzeugt werden muss. @efendi Danke für die Geschichte mit dem Elektroauto. Erinnert mich stark an den Growian. Wir durften dort mal in einem kleinen Sonderkurs mit der Schule das Forschungsteam besuchen, die diese Versuchsanlagen betreut hatten. Beim Growian I flog ja der Rotor bekanntlich in ein Feld. Growian II war dagegen bereits ein voller Erfolg. Dass die Erkenntnisse dieser Anlage in Deutschland lange nicht wirklich genutzt wurden, war unverständlich. Das zweite Projekt war erfolgreich und wurde aber dennoch einfach abrupt eingestellt. In den USA wurde dann Erkenntnis aus diesem Forschungsprojekt teilweise genutzt. Und jetzt können wir Elektroautos (oder E-Scooter *** duck weg ***) bauen, die auch vernünftig funktionieren, aber wir haben keinen sauberen Strom für diese Fahrzeuge, weil seinerzeit auch der Mut und der Wille zur Veränderung gefehlt hatte.
  19. Rote PV antwortete auf Rita's Thema in Blabla
    Kurzstrecken sind genau der Bereich, wo E-Autos eindeutig wirtschaftlicher sind. Der Grund, warum Elektroautos seinerzeit allmählich durch Verbrennungsmotoren verdrängt wurden, war die Reichweite. (Um 1900 gab es in den USA 40% Dampfkraftwagen, 38% Elektroautos und 22% Benziner / Quelle Wikipedia) Und genau hier wird es dann interessant, wenn es bei einem Wettkampf nicht um Höchstgeschwindigkeit geht.
  20. Rote PV antwortete auf Rita's Thema in Blabla
    Du hast natürlich Recht. Einige Pflegedienste machen auch ganz schön Profit und investieren hier dann auch in einen entsprechenden Fuhrpark. Und keine / minimale Privatnutzung bedeutet dann, dass das Auto am Stützpunkt abgestellt werden muss (was dann aber teilweise keiner kontrolliert). Aber die Erbsenzähler wollen ja auch was finden
  21. Rote PV antwortete auf Rita's Thema in Blabla
    Eigentlich hatte ich für Dich gleich am Anfang meines Postings einen Warnhinweis angebracht, freue mich aber, dass Du dennoch auch Mal wieder mehr als zwei Zeilen gelesen hast Tja, wie geht es mit den Vespas weiter? Hier mal ein Link, was passieren könnte, wenn unpolitische 2T-Roller-Fahrer sich erst dann mit Politik beschäftigen, wenn es bereits zu spät ist: https://www.sip-scootershop.com/community/blogs/klassik_szene-blog_de/archive/2016/10/17/klassische-vespa-mit-elektromotor-quot-crank-e-quot.aspx Wenn es wirklich so weit kommt, können wir ja dann aber mal E-Vespa-Cannonball veranstalten @kuchenfreundBevor das ganze jetzt aber gleich wieder mit Tränen endet. Meine Posting mögen zwar teilweise bissig klingen, aber ich beiße nicht wirklich ... jedenfalls nicht sofort.
  22. Rote PV antwortete auf Rita's Thema in Blabla
    [Achtung / langer Text!] Google ist Dein Freund. Das Projekt wurde offenbar 2003 u.a. vom Club of Rome initiiert. Im Jahr 2014 wurde die Planungsgesellschaft aufgelöst und der Sitz von München nach Dubai verlegt. Mit welchem Wirtschaftszweig die Vereinigten Arabischen Emirate ihre Haupteinnahmen erzielen, ist mir aber gegenwärtig entfallen. Es hatte aber irgendwie nichts mit erneuerbarer Energie zu tun @Rita Die Geschichte mit den 0,5% sind natürlich auch wieder mal ein Kniefall gegenüber einer bestimmten Einkommensgruppe. Ob jetzt Pflegekräfte und Pizzafahrer künftig massenhaft mit Hybrid-Fahrzeugen / oder E-Autos ausgestattet werden, wage ich zu bezweifeln. Andere Berufe, bei denen typischerweise ein Dienstwagen ein Gehaltsbestandteil darstellt, werden selten mit dem Mindestlohn abgefertigt. Dank der Weitsicht unserer Regierung kann man nun aber auch einen Panamera fahren und muss hier statt rund fast 1200 EUR "nur" noch etwas unter 600 EUR als Sachbezug versteuern. Denn nicht nur unsere Regierung sorgt dafür, dass Porschefahren "billiger" wird, sondern auch Porsche selbst, indem der Preis für den Hybrid deutlich günstiger ausfällt als für die übrigen Modelle. Fürs Fußvolk wurde aber auch was getan (ich glaube es waren sogar die Grünen, welche damals darauf gedrängt hatten). Jedenfalls gibt es jetzt auch für E-Bikes (bis 45 km/h) die Regelung mit den 0,5% vom Bruttolistenpreis für die Privatnutzung. Und Elektromobilität für Arme gibt´s sogar zum Nulltarif (ohne Versteuerung Privatanteil), wenn ein betriebliches Pedelec ("E-Bike" mit max. 25 km/h) oder ein Fahrrad ohne Elektromotor privat genutzt wird. Das gleiche gilt natürlich auch für Selbständige. Ich habe mich für letztere Variante entschieden und nutze nun ein betriebliches Fahrrad der Marke Cinzia. Wenn ich schon mal nicht die Vespa nutze, dann darf es doch wenigstens ein italienisches Fahrrad sein Dass hier übrigens einige ein Rennen mit Elektroautos fast als Angriff gegenüber Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren betrachten, ist schon erstaunlich. Immerhin sind Elektroautos keine neuzeitliche Erfindung. Das erste Elektroauto wurde bereits 1881 gebaut. Und bereits in den 90´er Jahren des 19. Jahrhunderts (ca. um 1890) wurden mit Elektroautos Rennen gefahren. Aber auch ein Hybrid von Porsche ist eigentlich alter Schnee von gestern. Als Arbeitnehmer war Ferdinand Porsche in den Lohne-Werken beschäftigt und war damit an einem Elektroauto beteiligt, welches durch Radnabenmotoren angetrieben wurde und ein separater Verbrennungsmotor sollte einen Generator antreiben, der für eine längere Reichweite sorgen sollte. In der Sportvariante verbaute er hier an allen vier Rädern Radnabenmotoren. Und diese alte Variante scheint jetzt auch wiederbelebt zu werden. Nissan hat hier das Konzept e-Power, wo der Akku von einem kleinen Benzinmotor aufgeladen wird, aber der Antrieb nur über den Elektromotor erfolgt. Für alle hier dürfte klar sein, dass ein Verbrennungsmotor, der sich stets im günstigsten Drehzahlbereich bewegt einen optimalen Wirkungsgrad erzielen kann, wie dies beim altherkömmlichen Fahren mit Getriebe niemals möglich wäre. Hier ein Link zum ersten Hybrid-"Porsche": https://de.wikipedia.org/wiki/Lohner-Porsche
  23. Rote PV antwortete auf Rita's Thema in Blabla
    Auch ich habe den Eindruck, dass die E-Mobilität gegenwärtig vorwiegend den Flottenverbrauch senken soll, statt der Umwelt zu nutzen. Oder warum baut man bei einem Panamera einen 100 PS Elektromotor mit ein, wenn das Teil gleichzeitig bereits 300 PS in herkömmlicher Form verbaut hat und behauptet dann, dass die Karre mit 2,5 Liter laufen würde, obwohl der reale Verbrauch laut Tests bei 9 Liter liegen soll. Hybrid ist natürlich nicht das gleiche wie ein E-Auto, aber wie viele "deutsche" E-Autos sind gegenwärtig überhaupt auf dem Markt. Und dann heulen alle, wenn angeblich 125.000 Stellen abgebaut werden müssen. Und wer ist schuld? Richtig, eine Politik, die falsche Anreize setzt und Konzerne, die durch falsche Anreize ihre Zukunft aufs Spiel setzen. Das kann ich zu hundert Prozent nachvollziehen. Ich trage z.B. mit Ausnahme beim Schrauben, Werkeln oder beim Sport keine Quarzuhren, weil mich die Technik von mechanischen Uhren fasziniert. Aber selbst hier gibt es Leute, die sich z.B. für eine Bulova "Vintage-Quarzuhr" begeistern können. Trotzdem kann ich die Faszination der Teilnehmer dieses E-Autorennens nachvollziehen. Das sind doch Leute wie wir. Die tüfteln doch sicherlich auch ständig an ihren Karren, um hier den optimalen Mix zwischen Leistung und Reichweite zu erzielen und ähnliches. Statt Benzin laufen deren Karren eben mit Strom. Allerdings darf man bei einem E-Autorennen nicht übersehen, dass auch diese die Umwelt belasten. Es gibt von ganz wenigen Ausnahmen mal abgesehen (z.B. Mittagszeit mit viel Sonne und wenig Hitze) zu wenig erneuerbare Energie, was dazu führt, dass ein Wachstum im Bereich E-Mobilität die Nachfrage nach Kohlestrom erhöht.
  24. Rote PV antwortete auf Rita's Thema in Blabla
    Sehe ich auch so. Umgekehrt gibt es ja aber nicht nur "hier"
  25. Me Too

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