noch ein Happen exklusiv fürs GSF: Kapitel 1 - Die Schublade der Wahrheit [Soundtrack Shuffle: Tears for Fears - Mad World] Ich hatte mir fest vorgenommen, heute nicht zu weinen. Oder zu lachen. Oder emotional zu werden. Ganz allgemein: keine Gefühle. Ich hätte es wissen müssen. Wirklich. Ich wusste schon beim Betreten der Bar, dass das eine verdammt miese Idee war. Wir standen vor der Bar. „El Corazón Rojo" – Das rote Herz. Das Schild hing schief, als hätte es auch drei Monate getrauert. Ich hätte wissen müssen, dass nichts Gutes passieren kann an einem Montagmorgen in Kempten, an dem man freiwillig in eine seit Monaten geschlossene spanische Bar geht, die schon zu Miguels Lebzeiten roch wie ein Mix aus altem Rotwein, vergessenen Oliven, einem Hauch von Knoblauch und altem, leicht modrigem Holz. Es war keine dieser Vorahnungen, die Menschen im Fernsehen haben, bevor ihnen ein Kronleuchter auf den Kopf fällt, sondern eher ein Mix aus Melancholie und der Furcht, bevor man an einer Milchtüte riecht, die man drei Wochen im Sommerurlaub vergessen hatte. Aber wenn man frisch getrennt ist und seit Monaten nur arbeitet, isst, schläft und gelegentlich so tut, als würde man Sport treiben, dann wirkt sogar die Aussicht, verstaubte Iberico-Schinkenposter von einer Wand zu kratzen, wie eine Form sozialer Aktivität. „Nur ein paar Kisten", hatte Miguels Witwe gesagt. „Nur ein bisschen helfen." Ich war seit der Trennung leicht manipulierbar. Wenn mir jemand gesagt hätte, ich bräuchte eine neue Haarfarbe, ich wäre mit einem lila Irokesenschnitt aus dem Friseurladen gekommen. Oder einer Dauerwelle. Oder einem Tattoo mit Schriftzug „Carpe Diem" auf Mandarin. Von einem Tätowierer namens Kevin. „Danke, dass du kommst, hijo." Isabel umarmte mich so fest, dass mein Rücken einmal kurz aufgab und wie altes Holz knackte. Sie war eine dieser kleinen, aber gefährlichen Frauen – klein und lieb wie eine Grundschullehrerin, aber mit der Umarmungskraft eines rumänischen Tanzbären. Ihr graues Haar war zu einem strengen Knoten gebunden, als hätte sie keine Zeit für Unsinn. Hatte sie auch nicht. „Klar." Ich versuchte zu lächeln. Es wurde eher ein press-optimistisches Grinsen, wie man es hat, wenn man behauptet, man sei „voll okay" – während man noch den Karton mit den Sachen der Ex in den Händen hält. Isabel sperrte die Tür auf und wir gingen hinein. Doch als ich die Bar betrat, stockte ich. Es war wie eine Wand. Ein Geruch, der eindeutig kein Drei-Monate-Geruch war. Mehr ein Drei-Jahrzehnte-Geruch. Eine Art olfaktorischer Schlag in die Magengrube. Es roch, als hätte jemand dort einen vergessenen Serrano-Schinken mit nassem Hund gekreuzt – mit einer Spur von „irgendwas ist hier definitiv gestorben". Dazu kam dieser süßlich-säuerliche Duft von alten Oliven, die in Öl ertränkt worden waren, als Franco noch lebte, und der allgegenwärtige Knoblauchgeruch, der sich über Jahrzehnte in jede Holzpore, jeden Vorhang, jede Tischplatte gefressen hatte. Über all dem schwebte – wie ein geisterhafter Nebel – der Zigarettenrauch von früher, als hier noch geraucht werden durfte und Miguel persönlich dafür gesorgt hatte, dass keine Wand jemals richtig gelüftet wurde. „Schlimm, oder?" Isabel stand hinter mir, klein, streng, graues Haar zum Knoten gebunden. „Ich hab seit zwei Monaten nicht reingeschaut." „Riecht … mediterran", brachte ich hervor. „Mediterran? Es riecht wie ein Kühlschrank nach einem Junggesellenabend." Sie lachte. Ich nicht. Ich erinnerte mich nur zu gut an diesen Abend. Und an den Kühlschrank. Die Bar selbst sah aus wie ein museales Stillleben spanischer Kneipenromantik – oder wie das Requisitenlager eines Films über das Spanien der 70er-Jahre. An den Wänden hingen vergilbte Stierkampfplakate, auf denen muskulöse Toreros mit ernsten Gesichtern goldbestickte Capes schwangen. Neben der Tür lehnte ein abgewetztes Plakat von der Feria de Sevilla, auf dem tanzende Frauen in Flamencokleidern zu sehen waren – die Farben längst zu einem nostalgischen Sepia verblasst. Die Tische – oder besser gesagt: die aufrecht stehenden, zu Tischen umfunktionierten Weinfässer – waren aus dunklem, angeranztem Holz, das aussah, als hätte es mehrere Generationen von verschüttetem Rioja und zerdrückten Tapas überlebt. Auf einem klebte noch ein alter Bierdeckel, der sich ins Holz eingebrannt hatte wie ein Fossilabdruck aus einer längst vergangenen Ära. Die eigentliche Bar – ein massives, dunkel lackiertes Monstrum aus Holz – zog sich an der linken Wand entlang und sah aus, als könnte sie Geschichten erzählen, wenn man ihr nur genug Rotwein gab. Der Tresen war klebrig, als hätte er noch immer die Hände der Gäste von damals gespeichert. Dahinter standen leere Weinregale, und über allem thronte eine staubige Sammlung von Vermut-Flaschen, deren Etiketten so vergilbt waren, dass man kaum noch lesen konnte, was drin war. Die Stühle standen auf den Tischen – wie in jeder Bar nach Feierabend, nur dass dieser Feierabend jetzt drei Monate dauerte. Und über allem lag dieser leise Schatten seiner Stimme. Miguel. „Es tut mir leid, dass du das machen musst", sagte Isabel neben mir. Ihre Stimme war leiser als früher. Man hörte den Verlust darin, unsauber und unaufgeräumt wie ein halb geschlossenes Fenster im Wind. „Ich helfe gern", sagte ich. Und meinte es auch. Wahrscheinlich half es mir genauso wie ihr. Miguel war nicht irgendein Kumpel. Er war der Typ, der mir beigebracht hatte, dass man einen Vermut auch morgens trinken darf, „wenn der Tag es verlangt". Und so ziemlich jeder Tag verlangt es. Der Mann, der mit jeder Kneipenwand wild gestikulierend ein Gespräch führte, als wäre sie ein lang verschollener Cousin. Er war mehr als ein Barkeeper. Er war mein Kumpel, Lebensberater und semilegales Taxi nach ein paar Vermut. Er war mein bester Freund. Es gab keinen Therapeuten, kein Selbsthilfebuch, das auch nur annähernd so hilfreich war wie seine Küche, ein Glas Rotwein und seine absolute Überzeugung, dass jedes Problem kleiner wird, wenn man genug Knoblauch verwendet. „Es wird Zeit, dass wir aufräumen", sagte Isabel. „Luisa kommt heute Nachmittag und will die Räume sehen." Luisa war eine potenzielle Nachmieterin. Eine Frau mit dem Gesichtsausdruck einer Steuerprüfung und der Herzlichkeit eines Finanzamts-Formulars. Die Sorte Mensch, die vermutlich beim Niesen „Entschuldigung" sagt, aber dabei so klingt, als würde sie eine Abmahnung vorlesen. Für sie war diese Bar nur: Quadratmeter, Miete, Geschäftspotenzial. Sie würde alles rauswerfen, was nach Spanien roch, und wahrscheinlich ein Nagelstudio oder einen weiteren Handyladen daraus machen. Isabel schniefte. Ich hoffte, es war Staub und nicht Trauer. Ich konnte mit trauernden Menschen umgehen wie andere mit Tarantelstichen: gar nicht. „Die alte Kasse kommt weg. Und die Fotos. Mach du das bitte?", sagte sie und verschwand im Hinterzimmer. Also begann ich, Schubladen zu öffnen. Die erste enthielt Bierdeckel. Die zweite einige Korken. Die dritte – für die ich mit einem beherzten Ziehen meine Hand zwischen Griff und Holz eingeklemmt hatte – enthielt das, was man wohl eine wahre Schatztruhe nennen konnte: alte Fotos, vergilbte Dokumente, Rechnungen, Postkarten, irgendwas in Alufolie, das ich lieber nicht berühren wollte. Ein spanischer Fächer. Eine getrocknete Chilischote. Eine Eintrittskarte für ein Stierkampffestival aus dem Jahr 1978. Eine Packung Kondome (abgelaufen 2004 – mutiger Mann). Und ein Feuerzeug mit der Aufschrift „Mallorca 1987 – War geil". Grammatikalisch fragwürdig, aber ehrlich. Und ganz unten, unter einem Stapel vergessener Geschichten, lag es: das Foto. Miguel, vielleicht Mitte zwanzig, grinsend wie ein Mann, der gerade alle Sorgen der Welt auf Urlaub geschickt hat. Und neben ihm: eine Motovespa GS150. Schneeweiß. Leicht verbeult. Perfekt unperfekt. Im Hintergrund: die endlose, staubige Weite der kastilischen Hochebene – La Mancha. Karge Olivenhaine am Horizont, ein paar windgebeugte Bäume, und diese typische ockergelbe Erde, auf der man sich vorstellen konnte, wie Don Quijote gegen Windmühlen kämpfte. Die Hitze war praktisch im Foto konserviert – man konnte sie förmlich spüren, diese flimmernde, gnadenlose Augusthitze, die einem das Hirn grillte. Ich spürte ein verräterisches Kribbeln im Bauch. Vielleicht, weil Miguel so glücklich aussah, wie ich es seit Monaten nicht mehr gefühlt hatte. Auf der Rückseite stand in seiner krakeligen Handschrift: „Mi libertad empieza aquí." – Meine Freiheit beginnt hier. Ich ließ mich auf einen der Barhocker fallen, die nach abgestandenem Bier und altem Leder rochen, und starrte auf diese Worte, als könnten sie mir erklären, wo mein eigenes Leben denn falsch abgebogen war. Während ich da so saß, wurde mir klar, dass ich spätestens seit meiner Trennung in einem Zustand zwischen „funktionierend" und „innerlich tot" steckte. Arbeit. Schlafen. Arbeit. Essen aus Tupperdosen im Büro, weil ich nicht mal mehr die Energie hatte, mir ein ordentliches Brot zu schmieren. Ich seufzte morgens über meine Kaffeemaschine. Nicht metaphorisch. Wirklich. Über eine Maschine. Und jetzt dieses Foto. Diese strahlende Vespa. Dieser Satz. „Das war seine erste große Liebe", sagte Isabel. „Also … nach mir." Sie zwinkerte. Genau wie er es getan hätte. „Er hat immer gesagt", fuhr Isabel fort, „diese Vespa hat ihm Freiheit geschenkt. Sein erstes Abenteuer. Die Straße, der Wind, Spanien!" Sie hob die Arme wie eine Opernsängerin beim Finale. Ich lächelte. Nur ein bisschen, aber echt. „Erzählte er dir die Geschichte? Von Albacete nach Barcelona? Er war so stolz. Hat jeden damit genervt." Sie lachte. Er hatte mir oft davon erzählt – wie er die Vespa 1973 in Albacete gekauft hatte, einer Stadt mitten in La Mancha, die vor allem dafür bekannt war, dass es dort im Sommer heißer war als in der Hölle und im Winter kälter als im Kühlschrank. Wie er damit nach Barcelona gefahren war – eine Tour von über 600 Kilometern durch kastilische Hitze und katalanische Küstenträume. Und wie er sie dort später verkauft hatte, um sich ein Ticket nach Deutschland leisten zu können, wo angeblich die Straßen gepflastert waren mit Arbeit und Wohlstand. Und wie er das später immer bereut hatte. „Ein Mann sollte nie seine Vespa verkaufen", hatte er einmal gesagt. „Nicht einmal, wenn er ein neues Leben anfangen will." „Warum nicht?" „Weil das neue Leben wieder vorbeigeht. Die Vespa nicht." Ich schluckte. Nicht wegen der Vespa. Drei Monate. Er war erst drei Monate weg, und doch fühlte es sich an wie ein ganzes Leben. „Er wollte zurück nach Barcelona", sagte Isabel. „Die Vespa finden. Nochmal fahren. Irgendwann, hat er gesagt." “Irgendwann” ist ein Arschloch.” Ich sah das Foto an. Dann mein eigenes Spiegelbild im Fenster neben der Bar. Mein müdes Gesicht. Die Augenringe. Die grauen Haare, die sich heimlich selbst eingeladen hatten, ohne zu fragen, ob sie bleiben durften. Es traf mich. Nicht schlagartig, sondern wie eine Erkenntnis, die sich langsam, aber unaufhaltsam ins Bewusstsein schiebt. Ich hatte kein Abenteuer. Nicht mal ein mittelmäßiges. Ich hatte einen Autokredit. Ich hatte eine ungenutzte Mitgliedschaft im Fitnesscenter. Die mich jeden Monat 39,90 Euro kostete – also umgerechnet etwa 13 Cent pro schlechtem Gewissen. Ich hatte Moppi, mein Saug-Wisch-Roboter. Der übrigens intelligenter war als ich. Zumindest kannte er seine Grenzen und fuhr nicht gegen Wände. Meistens jedenfalls. Und ein Chef, der mich behandelte, als wäre eine echte Persönlichkeit ein lästiger Software-Bug. Vielleicht deshalb spürte ich plötzlich dieses Kribbeln. Ein Funken. Eine längst vergessene Sehnsucht. Dann kam der Gedanke. Der Gefährliche. Der Idiotische. Der Großartige. Was, wenn ich diese Vespa suche? Oder zumindest eine? Oder … irgendetwas tue, das nicht die pure reflexartige Vernunft ist? „Du denkst nach", sagte Isabel. „Nein", log ich. „Doch. Ich kenne dieses Gesicht. So hat er geguckt, kurz bevor er irgendwas Dummes getan hat." „Ich tue keine dummen Dinge." „Du hast drei Jahre mit einer Frau zusammengelebt, die dir verboten hat, Knoblauch im Haus zu haben." Touché. Ich sah sie an. Sie sah müde aus. Geknickt. Und trotzdem stark genug, um der Welt vorzuspielen, dass sie schon klar käme. „Was würde er jetzt sagen?", fragte sie und tippte mit dem Finger an die Rückseite des Fotos. Ich wusste genau, was er sagen würde. „Komm schon. Beweg deinen Hintern. Das Leben wartet nicht, Amigo!" Ich sah wieder auf die Vespa. Auf die schlichte, elegante Linie. Auf Miguel. Auf das Lächeln. Auf La Mancha im Hintergrund. Und plötzlich … fühlte es sich an, als wäre dieses Foto nicht zufällig in dieser Schublade gewesen. Eher wie ein letzter Stupser eines Freundes, der mir aus dem Jenseits auf die Schulter tippte und sagte: „Komm schon. Versuch's." Ein letzter wohlgemeinter Tritt in den Hintern! „Behalte das Foto als Andenken!", sagte Isabel mit einem milden Lächeln. Sie zwinkerte mit so einem Funkeln im Auge. [Notification] WhatsApp Sabine: „Hast du aus Versehen beim Auszug meine Winter-Pantoffeln mitgenommen? Die Flauschigen von Birkenstock?" Ich drückte es weg. Natürlich hatte ich ihre verdammten Pantoffeln. Sie standen seit drei Monaten in meinem Flur wie ein textiles Mahnmal gescheiterter Beziehungen. Aber das musste sie ja nicht wissen. Noch nicht. „Danke, Isabel. Aber ich bin eher der Typ für kontrollierte Risiken. Das hier …" Ich tippte auf die schneeweiße Vespa, „… das war sein Ding. Ich hab einen Leasingvertrag für einen Mittelklassewagen mit acht Airbags. Ich brauche keine Freiheit, ich brauche eine neue Dichtung für meine Kaffeemaschine." Ich log. Und wir beide wussten es. Als ich später wieder in meiner Wohnung stand – umgeben von Kartons, halb ausgepackten Umzugskisten (seit Monaten), Wäschebergen und einer Pflanze, die offiziell schon tot war, aber aus Höflichkeit noch ein Blatt trug – vermutlich aus derselben deutschen Pflichterfüllung, die mich auch noch zur Arbeit gehen ließ – setzte ich mich auf mein Sofa. Ich legte das Foto auf den Küchentisch, direkt neben eine Mahnung der Hausratversicherung und eine Schale mit traurigen Bio-Äpfeln. Und starrte darauf. Lange. Vergiss es, Kai, dachte ich. Du bist dreiundvierzig. Du fährst nicht nach Spanien, um einen Schrotthaufen zu suchen. Du kaufst jetzt eine neue Zimmerpflanze und liest ein Buch über Achtsamkeit. Ich setzte mich aufs Sofa. In meiner Hosentasche vibrierte das Handy. Ein haptischer Schlag aus der Realität. [Notification] Kleinanzeigen: „Nachricht zu Ihrer Anzeige ‚Ergonomischer Bürostuhl (Lordosenstütze defekt)': Was ist letzter Preis? Tausche auch gegen 3 Säcke Blumenerde oder leicht defekten Mähroboter." Ich starrte auf das Display. Das war mein Leben. Ein Universum aus Lordosenstützen, Mährobotern und Menschen, die Blumenerde als Währung betrachteten. In diesem Moment wusste ich: Wenn das Leben ein Tauschgeschäft ist, hatte ich die Arschkarte gezogen. Ich betrachtete wieder das Foto. Die Notiz schrie mich an: MI LIBERTAD EMPIEZA AQUÍ! Ich wartete darauf, dass die Vernunft mir ein „Hör auf" ins Gesicht brüllt. Doch sie blieb still. Vermutlich hatte sie gekündigt. Oder war im Urlaub. Auf jeden Fall schien sie beschlossen zu haben, dass ich ab jetzt allein klarkommen musste. Und so – ohne wirklich zu verstehen, warum – begann ich zu googeln: „Motovespa GS150", „Seltenes Modell Spanien", „Albacete Vespa alte Modelle", „Kann man mit 43 einfach aus seinem Leben flüchten?", und – etwas später – „Wo ist der nächstbeste Flug nach Spanien?". Ich wusste es nicht in diesem Moment. Aber es war der Anfang von allem. Von Miguels Geschichte. Von meiner. Von einem Abenteuer, das ich mein Leben lang hätte vermeiden können – und nun endlich brauchte. Mein Abenteuer begann hier. Mit einer Schublade. Einem Foto. Und der Ahnung, dass ich vielleicht doch nicht dafür gemacht war, vernünftig zu sein. Das war doch irre. Das ist verantwortungslos. Du kannst doch nicht einfach abhauen. Vielleicht doch! Ich fing an zu lächeln. Ein kleines, zaghaftes Lächeln, das sich anfühlte wie ein erster sonniger Tag nach einem viel zu langen Winter. Vielleicht brauchte ich eine Veränderung. Vielleicht brauchte ich einen Neuanfang. Vielleicht brauchte ich eine Vespa. Oder vielleicht – ganz vielleicht – brauchte ich einfach eine richtig krasse Geschichte, die ich mir selbst erzählen konnte. // den Rest könnt Ihr dann entweder als E-book oder im Taschenbuch auf Amazon lesen.