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Johannes

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  1. Ist auch eher aus der Erinnerung heraus dass das erwähnt wurde, kann ich gerade nicht belegen. Wobei bisher bei allen tribologischen Systemen die mir so begegnet sind die dynamischen Effekte auch eine Rolle gespielt haben, und nicht nur statische...
  2. Die Steilheit des Leistungsanstiegs spielt mit Sicherheit auch eine Rolle - das ist dann aber nicht mehr so ganz trivial. Ich meine dass dazu auch was im Hörbiger Lamellenhandbuch drinsteht. Leider gibts das wohl nicht mehr online. Dafür bin ich bei kurzer Recherche auf ne Doktorarbeit gestoßen mit dem Titel "Thermischer Haushalt nasslaufender Lamellenkupplungen". Da wird wohl ne Menge übertragbares drinstehen. Ist aber eher was für Leseratten... http://mediatum.ub.tum.de/node?id=1108525
  3. Du bitte auch, Leistung ist ja auch nur die Funktion von Drehzahl und Drehmoment...
  4. Was wäre denn gutes/bestes Material für den Kupplungszug? Das 08/15 Zeug das ich da bisher verbaut habe macht mich nämlich nicht wirklich glücklich... Und was ich auch empfehlen kann ist das Verstärken der Zugafnahme mittels Knotenblech. Die XL2 Aufnahme hat mir in original bestimmt knapp 2mm Ausrückweg geklaut, den man besser in einer anderen Hebelübersetzung versenkt...
  5. Bei Muttern gibt man nur die Zugfestigkeit an, steht jetzt mehrfach hier. Habe noch ca. 30 solche Muttern, hab ich auch immer auf Rennen mit dabei...
  6. http://www.wegertseder.com/shop/_cartgive/det.asp?NUMM=2912
  7. Man könnte sogar, ganz verrückt, Muttern mit 12er Güte verwenden. Die sind so billig, da lohnt sich die Arbeit echt nicht. Und wenn sie zu lang sind wird halt mit der Flex oder der Feile gekürzt. Perfektionisten durfen das natürlich auch auf der Drehbank erledigen...
  8. unwahrscheinlich. Da fahr ich dann eh nur wieder mein Material zu Klump...
  9. Weich find ich gut. Für mich ist das besser dosierbar als mit diesem ominösen Druckpunkt... ;)
  10. Willst fürs Fallrace trainieren? ;)
  11. Meine Empfehlung: http://www.lambretta-teile.de/Bremszange-fuer-Grimeca-Scheibenbremse-mit-30mm-SKR-Belaegen-PIAGGIO-Vespa-PX-98-My-2011 Hat größere Beläge als Original und sollte P&P passen. Ideal mit 11er Pumpe oder noch besser 10er Pumpe. Ersteres fahre ich in der ESC und Letzteres auf dem Langstrecken Roller. Lucas Sinter Beläge funktionieren damit richtig gut.
  12. Ich finde den Gedankengang bei Nenndrehzahl anfahren zu müssen wegen Pmax eigentlich fehlerhaft. Durch die kleine Gasstellung beim Anfahren sind von grundsätzlich 40 vorhandenen PS ja auch nur noch sagen wir mal 24 PS real anliegend. Effektiv hat man durch die schleifende Kupplung einen Übersetzungseffekt in Richtung kurz - mehr Drehzahl bei gleicher Geschwindigkeit. Dadurch wird die reale Zugkraft am Rad erhöht. Ob ich nun als Beispiel (unter der real nicht existierenden Annahme dass sich in dem Motor alles linear verhält) bei 7000 U/min mit 80% Gas 30*0,8=24 PS oder bei 10000 U/min mit 60% Gas 40*0,6=24PS abrufe ist doch grundsätzlich egal und würde in der gleichen Zugkraft am Rad resultieren. 24 PS bei Geschwindigkeit x eben. Ich glaube nämlich nicht dass man bei Geschwindigkeiten unter 10 km/h 40PS effektiv übertragen kann ohne Wheelie oder Wheelspin. Ob das Haftreibungs- bzw. Wheelielimit nun bei 24 PS oder woanders liegt ist ja für die grundsätzliche Betrachtung erst mal egal, ändert sich ja auch alles dynamisch... Oder hab ich da nen Denkfehler? Das Thema macht jedenfalls schon den einen oder anderen Hirnknoten mürbe beim Nachdenken...
  13. Johannes antwortete auf hell n back's Thema in Rennen
    Nach kurzem sacken lassen finde auch ich dass das die einzig richtige Lösung ist! Rennen fahren können wir auch ein anderes Mal...
  14. Johannes antwortete auf hell n back's Thema in Rennen
    Wie wärs mit nem Formationsburnout? Hat Hömmes doch schon in Ungarn getestet, oder? Wer hat da nochmal mitgemacht? ...und 1€ pro PS Freiverzehr. Bringt alle schön eure Leistungsdiagramme mit...
  15. Johannes antwortete auf hell n back's Thema in Rennen
    Burnout Contest um 23 Uhr... Hömmes??
  16. Direkt an der Wange reißen die ab. Leider beileibe kein Einzelfall. Mich hats letztes Jahr in Ungarn erwischt. Die Welle war auch nicht sehr alt...
  17. Das wäre jetzt ein Punkt den ich nicht so eng sehe. Habe nach Anfrage und folgender Diskussion auch die Polini Double Spring Kupplung freigegeben bekommen. Das ist auch kein Originalteil mehr...
  18. Ja, solche Informationen wären gesammelt sehr hilfreich für die Allgemeinheit. Werde demnächst auch mal ne Kupplung mit Honda Belägen in Betrieb nehmen, daher interessiert mich das sehr. Bei XL2 z.B. hat sich bei mir Newfren gelb und grün sowie die Falc/PLC Beläge in Kombination mit Louis mineralisch 20W50 in jeder Hinsicht bewährt....
  19. Ich habe meine XL2 Zwischenscheiben einfach mit "Alu" in Auftrag gegeben. Wird vermutlich sowas übliches wie AlMg3 oder so sein. Glaub die hab ich damals vom Basti (MRP) gefertigt bekommen, vielleicht weiß er noch was das war. Funktioniert jedenfalls hervorragend!
  20. Habe hier Baustahl (verwendet jemand was anderes dafür?) zum Vergleich herangezogen. Der liegt im Bereich 40-60 W/mK während Aluminium je nach Legierung im Bereich 130-180 W/mK schwankt... Ich find Alu toll...
  21. Das klingt schon sinnvoller wie ich finde. Geschlossene Reservoirs könnten durchaus dämpfend wirken. So als Bauchgefühl, kann das aus dem Stegreif nicht belegen... P.S. - kann mir die Frage nicht verkneifen, nennt man das dann negativ gepunzt??
  22. Das war zwar nicht was ich gemeint habe, ist aber mit Sicherheit auch einen Faktor. Was ich gemeint habe sind gewellte Scheiben ab Werk, also gewollt uneben. Wird bei eher steifen Kupplungskonstruktionen wohl gerne verwendet um ein sanfteres Einkuppeln zu ermöglichen. Und da die Hartz Kupplungen im Vergleich zu den originalen Tiefziehteilen aus Butterstahl um Welten rotationssymmetrischer und biegesteifer sind, wundert es mich wenig dass da alles auf deutlich geringerem Ausrückweg, d.h. mit mehr Änderung pro Hebelweg, passiert. Daher die Idee ob eine kontrolliert gewellte Zwischenscheibe (wie bei manchem Serienfahrzeug) das Kuppelverhalten nicht verbessern könnte. Worauf Du anspielst sind thermisch verzogene Zwischenscheiben. Da sich bei den Honda Belägen aufgrund des größeren Innendurchmessers alles auf kleinerer Fläche abspielt (im Vergleich zu XL2 oder V50 Belägen), ist auch die thermische Belastung pro Fläche und auch Volumen der Zwischenscheiben erheblich größer. Daher könnte das bei diesen Belägen auch bei 1,2mm ein Problem sein, während bei XL2 z.B. eigentlich nur die 0,8mm Scheiben Probleme machen, ab 1,0mm sind die XL2 Kupplungen eignetlich thermisch stabil. Achtet mal auf ausgebaute 0,8mm Scheiben, die sind oft tellerfederartig verzogen und lassen sich hin- und herploppen. Klar dass sich das nicht mehr berechenbar, und schon gar nicht reproduzierbar verhält. Mehr oder anderes Öl kann hier helfen aber das grundsätzliche Problem nicht lösen... Der erste Ansatz wäre hier eine dickere Zwischenscheibe. Mehr Volumen -> mehr absolute Wärmekapazität. Bedeutet dass die gleiche Reibleistung eine geringere mittlere Temperatur in den Scheiben ergibt, ergo weniger Probleme mit Verzug oder verkokendem Öl. Vorausgesetzt die Wärme wird schnell genug abgeleitet. Der zweite Ansatz wären Zwischenscheiben aus Alumium. Die absolute Wärmekapazität liegt hier zwar ganz grob um 1/3 unter der des Stahls, dafür ist die Wärmeleitung um den Faktor 3 höher. Bedeutet geringere thermische Spitzen an der Oberfläche und somit auch weniger Verzug. Äußert sich darin dass Aluscheiben auf Dauer eher ihre Form behalten wie Stahlscheiben (Verschleiß ausgenommen). Nebenbei haben Kupplungsbeläge auf Aluminium einen signifikant höheren Reibwert als auf Stahl, dadurch können weichere Federn verwendet werden. Nachteil: Der nicht unerhebliche Verschleiß versaut das Getriebeöl. Also eher was für Rennfahrzeuge. Von Geschichten wie gelochten Zwischenscheiben ö.ä. halte ich hier wenig. Gibt es auf der Scheibe Zwischenräume in die das Öl ausweichen kann bedeutet das nur einen noch schnelleren Ölabfluss, wodurch die Kupplung auf noch weniger Weg agiert. Zudem wird der Verschleiß erhöht. Bei geschickt gewählter "Wave"-Form kann aber durchaus ein kontrolliertes Ausdehnungsverhalten erreicht werden, was sich in weniger bleibendem Verzug äußern kann. Siehe Wave-Bremsscheiben. Bevorzugen würde ich aber eine funktionierende glatte Scheibe. Wave wäre hier eher eine Notlösung mit vermutlich geringerer Standzeit der Lamellen...
  23. Hat mal jemand dosiertes Verbiegen der Zwischenscheiben getestet? Gibts ja so serienmäßig bei manchen OEM Kupplungen...

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